Wie macht ihr das? - Mehrtierhalter/Mehrhundehalter - Oganisaiton, Kosten etc.

Dabei
13 Feb 2014
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#1
Hallo Zusammen,

ich hätte eine allgemeine Frage an alle Mehrtier- oder Mehrhundehalter bezüglich Organisation, Kosten usw.
Mich würde einfach interessieren, wie macht ihr das?

Grund meiner Frage ist: Als ehemaliger Katzenhalter (Ich musste meinen Kater letztes Jahr nach 13 Jahren gehen lassen) habe ich unglaubliche Sehnsucht danach wieder eine Katze zu "besitzen". Mir fehlt die Gesellschaft, dieser Ruhepol wenn man am Abend auf dem Sofa sitzt und das Fellknäuel auf dem Schoß liegt und dieses Schnurren was mich jedes Mal beruhigt.
Ich war nie ein Hundehalter- oder Katzenhaltertyp. Ich hatte eigentlich schon immer die Grundeinstellung beides zu wollen bzw. nur mit beidem glücklich zu sein. Nun versuche ich mich seit über einem Jahr dagegen zu stellen, weil ich mir denke es ist besser so (Gründe/Spekulationen folgen gleich) Aber ehrlichgesagt weiß ich nicht, ob ich das ewig so kann. Daher würde mich einfach interessieren wie das bei euch so ist.

Eines der wichtigsten Punkte ist der Kostenpunkt. Ich lese hier oft von Leuten die ein oder zwei Hunde besitzen und dann zusächlich noch zwei, drei Katzen...Und ich Frage mich da tatsächlich, wie zum Geier macht ihr das?
Wie kann man sich sowas leisten? Neben Grundzahlungen wie Miete, Lebensmittel, Auto etc.

Ich verdiene nicht schlecht, ich muss keine Miete zahlen sondern nur das was ich verbrauche, ich verbrauche kaum Benzin, da meine Arbeit nur einen Katzensprung entfernt ist und an Lebensmitteln brauche ich nicht viel etc. Also kurzum, ich könnte es eigentlich nicht besser haben.
Aber dennoch frage ich mich, ob das Kostentechnisch klappen würde oder ich vll einfach nur knausrig bin... Mein Hund braucht Futter, regelmäßig Tabletten (Gut das haben viele nicht), Impfungen, TA usw.
Das gleiche würde bei der Katze anfallen. Wobei ich dazusagen muss, meinen Kater habe ich Zeitlebens mit Felix, Kitekat, Whiskas etc. ernährt. Erstaunlicherweise war er trotzdem in seinen 13 Jahren nur ein einziges Mal krank zwecks einer Mandelentzündung.
Zusätzlich besitze ich 5 Kaninchen. Außer den Impfungen im Frühjahr fallen die unterm Jahr aber überhaupt nicht ins Gewicht. Solange es geht werden Sie mit Wiese, Heu (was ich selbst prodzudiere) Zweigen etc. ernährt.
Einziges im Winter, da wird eben Frischfutter gekauft.

Zweiter und ebenso wichtig, wie der erste Grund ist die Angst davor, Selbiges nochmal zu erleben.
Mein Kater war Freigänger mit Herz und Seele, was auch vollkommen in Ordnung war und ich auch nicht anderes gemacht hätte bzw. auch nicht anders machen würde. (Wir leben auf dem Land, einziges Manko ist die Hauptstraße oberhalb unseres Hauses (nicht sehr stark befahren) aber da ging er nie rauf).
Dennoch musste ich ihn wegen eines schrecklichen Unfalls gehen lassen. Ihm wurden von unserem Nachbarsbauern beide Hinterfüße abgemäht. Wer meinen Post gelesen hat, weiß dass ich ihn gefunden und zum TA gefahren habe um ihn erlösen zu lassen. Es war ein für mich absolut verstörendes Bild, was ich auch heute noch nicht aus meinem Kopf bekommen habe.
Meine Tante, die in der Stadt lebt, handhabt es so, dass ihre Katze erst Abends rausdarf, denn da ist die Gefahr geringer. Wäre bei uns ähnlich, ist aber für mich ehrlichgesagt keine akzeptable Lösung.
Bezüglich diesem Punkt weiß ich nicht, ob jemand ähnliche Erfahrungswerte hat, aber er gehört einfach zu meinen Spekulationen mit dazu.

Und der dritte Punkt ist die Organisation. Eigentlich der Lösungseinfachste Punkt, aber dennoch mache ich mir Gedanken darüber. Mit Organisation meine ich weniger die Versorgung wenn ich mal nicht da bin (Ich wohne mit meinem Vater im Haus, der sich dessen annimmt) sondern eher den Alltag. Ich möchte nicht, dass ein Tier zu kurz kommt. Wobei es in diesem Sinne nicht rech viel mehr "Arbeit" wäre, die Katze 2 x am Tag zu füttern und die Streicheleinheiten ergeben sich ja von selbst. Ansonsten leben Katzen sowieso realtiv eigenständig (wenn sie eben Freigänger sind)

So schön auch ein kleines verspieltes Kätzechen wär, würde es aber eher ein erwachsendes "Model" aus dem Tierheim werden. Da Fynn erstens mit so einem kleinen verspielten Ding denke ich nicht klarkäme und zweitens die "Anlernphase" bezüglich Freigang usw. wegfallen würde sondern ich "nur" die Eingewöhnungsphase hätte.

Da es momemtan bei mir relativ stressig ist, zwecks Renovierung, käme es derzeit sowieso nicht in Frage. Es sind mehr einfach nur Gedanken kein fester Plan.
Aber zur Gedankenerweiterung hätte ich einfach gerne ein bisschen Input von euch:)
 
Dabei
17 Jun 2013
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#2
also, ich zähl mich hier mal zu den Mehrtierhaltern:

3 Hunde
2 Katzen
aktuell 8 erw. Kaninchen mit aktuell 7 Babys
9 Schafe
4 Enten
2 Gänse
gaanz viele Fische (Aquarium und 4 Forellen/Kapfenteiche)

Meine Tiere sind mein "Hobby". Es sagen immer viele warum wir uns das antun und das kostet doch soo viel Geld. Aber andere geben viel Geld für andere Hobby´s aus. Wir leben für unsere Tiere.
Bzgl. Kosten:
Bei den Hunden kommen die Steuer, Futter (BARF), TA Kosten (bisher fast nur Impfkosten) und natürlich "ausbildungskosten" also Seminare usw...
Die katzen sind beide Freigänger können aber jederzeit in den Keller rein, da ist Futter und Wasser, abends kommen sie dann auf die Couch. Sie werden großteils auch nur mit Trockenfutter ernährt, da sie super Mäusefänger sind.
Die Kaninchen züchten wir selbst, werden dann als Fleischlieferanten geschlachtet. (Für uns wie auch als Hundefutter) Die bekommen über den Sommer wirklich was die Wiese bietet da sie im Freilauf leben und auf einer 200m² großen Wiese leben. Im Winter gibts dann Trockenfutter. Also kaum Kosten für uns im Sommer, im Winter schon.
Die Schafe waren bisher relativ "kostenintensiev" da wir diese noch nicht soo lange haben haben wir erst die Ganzen weiden herichten müssen inkl. einzäunen. Dafür mussten wir bisher nicht scheren. Das kommt aber ab heuer auch dazu da wir die Rasse wechseln. Ansonsten gibts im Winter Heu und noch etwas Leckerein.

Also bei uns fließg schon einiges in unsere Tiere.
Wir sind zwei Verdiener wobei ich nur teilzeit arbeite. Aber wie gesagt wir leben für unsere Tiere und investieren das Geld gern.

Das Thema mit den Katzen war bei uns auch schlimm.
Als wir zusammengezogen sind, haben wir uns die erste Katze geholt. Als sie ein Jahr alt war wurde sie vor unserer Garage von einem Auto überfahren. Wir lebten damals in einer Sackgasse und da kamen kaum autos. Es war wirklich schlimm für mich. Kurz voher hatten wir uns einen kleinen Kater dazu geholt der trauerte genau so mit.
Als Maxi dann wieder ca. 1 Jahr alt war, kam Flame zu uns. Ein Ragdoll-Kater aus Spanien. ein Jahr später mussten wir ihn gehen lassen aufgrund von Nierenversagen. Ich war echt Fertig. Er war einfach ein Traum.
Maxi kannte es aber immer mit einer zweiten Katze. Also ab ins Tierheim und es zog Kiara ein. Ein total verstörtes Kätzchen das schon panik bekam als unser Holzboden knarrte. Sie wurde aber zu einer super lieben genossing zu Maxi. Aber was soll ich sagen, es sollte einfach nicht sein. Eines tages kam sie mit 3 Beinen nach hause. Wir haben sie sofort geschnappt und zum tierarzt, leider war alles schon ziemlich entzunden und er konnte sie nicht mehr retten. Ab diesem Zeitpunkt war für mich das Thema 2. Katze erledigt. Aber leider nicht für meinen Mann.
Er hat sich in eine erwachsene Main-Coon Dame verliebt und so zog Lighty zu uns. Reine Wohnungskatze da ich so etwas wie bei den anderen nicht noch mal erleben wollte. Sie lebte 1.5 Jahre bei uns war echt ein Traumhaftes tier. Eines Nachts machte sie sich 2 Türen auf (was sie davor noch NIE gemacht hat!!!) und wollte dann durchs WC Fenter flüchten (ging aber nicht mal bei der offenen Türe raus!), blieb mit den Hinterläufen stecken und wir fanden sie erst Morgens. Wir kämpften 2 wochen um sie, doch leider war das gesamte Hinterzeit inkl. der Organe kaputt.
Aktuell lebt Suki und Maxi bei uns. Suki ist jetzt 3 Jahre alt, und auch wieder freigängerin genau so wie Maxi. Der ist inzwischen 8 Jahre alt.

Also ich kann dir echt sagen, bei uns wird in zukunft keine Katze mehr einziehen. Da sind wir uns mitlerweile einig.
Aber ich bin der Meinung sobald man eine Katze als Freigänger hällt, hat man immer das Risiko das etwas passieren kann. In der Stadt die Autos, fremde Hunde,.... und am Land die Landmaschinen genau so wie wildtiere,....
 
Dabei
24 Aug 2016
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#3
Bei mir ist auch einiges los.

1 Hund
2 Katzen
6 Schlangen
2 Aquarien

Ich bin da ganz bei Samsini, die Tiere sind Hobby bei uns. Bei Emma sind es die üblichen Tierarztkosten, Barf, Hundeschule und die ganzen Spielis und Leckerlies an denen ich beim Einkaufen einfach nicht vorbeigehen kann. Bei den Katern bis auf die Hundeschule exakt das gleiche. Die Schlangen und Fische sind ja recht pflegeleicht, da kommen hauptsächlich Stromkosten und neue Lampen zusammen.
Über die Kosten denke ich gar nicht so nach, wenns anfällt, wird es halt bezahlt. Wobei wir unser Polster für unvorhergesehene Op-Kosten erhöhen müssen wie unser Konto im Sommer schmerzlich feststellen mussten. Unser großer Kater hatte uns wegen Blasensteinen und Penisverengung knapp 2000€ gekostet...
Aber wir finden, es sind unsere Tiere, die sich nicht aussuchen konnten bei uns einzuziehen und deshalb ist es unsere Aufgabe ihnen das Leben so gut wie möglich zu machen, natürlich ohne dabei abzudrehen.

Vom Zeitaufwand her... Wie ihr zwei schon sagt, der Hund bekommt seine Beschäftigung und Liebe, die Kater holen sie sich einfach wenn sie Lust dazu haben. Der große Kater ist Freigänger, allerdings nur für ein paar Stunden am Tag und nur bei gutem Wetter, Regen hält er für eine persönliche Beleidigung. Der Kleine hat will alle Jubeljahre mal raus, er fetzt lieber mit dem Großen und Emma durch die Wohnung.

Ich habe den Eindruck der ganze Haufen fühlt sich ganz wohl bei uns und ich möchte keinen einzigen von ihnen missen. Klar ist es schwer wenn einer von ihnen gehen muss, da bin ich immer tagelang am Heulen... wenn ich mir jedoch sagen kann, dass sie ein glückliches Leben hatten, egal wie kurz oder lang es war, und ich getan hab was ich konnte bevor sie starben, dann hilft das ungemein. Ein Leben ohne Tiere könnte ich mir gar nicht vorstellen. Auch wenn man irgendwo zu Besuch ist und sich als erster mit den Worten, sorry, die Tiere brauchen ihr Abendessen, verabschiedet. Wers nicht versteht ist selber schuld.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#4
wir haben auch mehrere tierchen... 3 hunde (davon ein alter, der viele tabletten bekommt) und 4 kaninchen die allerdings draußen sind.

youko ist ja jetzt erst seit donnerstag bei uns und ich muß sagen es klappt erstaunlich gut. smiley spielt mit ihr und der große ignoriert sie, hat aber soweit keinen stress

klar, kostet das alles nicht wenig geld aber ich habe sonst keine weiteren hobbys, arbeite halbzeit und bekomme das alles gut unter einen hut
 
Dabei
7 Okt 2014
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#5
Ich sage erstmal nur etwas zu Punkt 1 und 3.
Ich habe zwei Hunde und fünf Katzen und auch bei mir sind die Tiere mein einziges Hobby.
Ich fahre nicht in Urlaub, gehe nicht weg, gebe selten mal Geld ausschließlich für mich aus.
Die Zeit ist dadurch da, da ich mich in der Freizeit beinahe ausschließlich mit den Tieren beschäftige und um sie zu finanzieren, habe ich einen Minijob 3x in der Woche für einige Stunden angenommen.
Das Geld daraus fließt ausschließlich in die Tiere.
Ich muss aber dazu sagen, dass ich mir den zweiten Hund nur leisten konnte, weil ich etwas Geld geerbt habe.
Ein Großteil davon liegt fest für Tierarztkosten , Hundeschule etc.
Ich bin Single, ich muss auf Niemanden Rücksicht nehmen, ich renne lieber total dreckig im strömenden Regen durch den Wald, als schick angezogen Essen zu gehen.
Und ich putze täglich die Bude, statt mich mit Freunden zu treffen.
Aber dafür muss man definitiv gemacht sein, ich kann jeden verstehen, der nicht so leben möchte
 
Dabei
27 Jul 2012
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#6
Also wir haben aktuell 2 Hunde und 5 Katzen. ich zahle davon quasi nur 1 Hund und 3 Katzen.
Da Kenai so krank ist will ich garnicht wissen wie viel Geld ich hier schon ausgegeben habe, wie ich das mache weiß ich manchmal selber nicht, aber es funktioniert.
Ich lebe quasi nur für meine Tiere und ein Dritter Hund wird auch noch in den nächsten Jahren einziehen. Ich selber kaufe mir äußerst selten mal etwas, das stört mich aber garnicht.
Msn sollte sonst mal alles aufschreiben und durchrechnen wenn Fall X eintrifft.
 
Dabei
24 Aug 2016
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#7
Ohje, das mit dem Aufschreiben hab ich mal gemacht und kam auf 300€ durchschnittlich im Monat, und das nur für die laufenden Kosten ;) deshalb denk ich da gar nicht mehr drüber nach...
 
Dabei
12 Nov 2015
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#8
300€ [emoji15]. Was macht ihr alles mit euren Hunden?

50€ ca. / Monat für Futter (Barf, viel regional)
OP Versicherung jährlich
dazu halt Impfen etc.

Also definitiv unter 100€ / Monat. Aber wir haben auch nur 2 Leinen, 1 Halsband, 1 Geschirr und nutzen zB. alte Handtücher von uns, für den Hund. Spielzeug hat er nur draußen im Garten (nen alten Ball von den Kindern, ein Quietschtier, ein Tau). Da Kauf ich auch nicht ständig was neues. Leckereien kaufen wir auch nicht. Da gibt’s getrocknete Fischhaut (2x / Woche gratis vom Fischstand), mal nen Stück Käse oder Fleischwurst.

Da sind die Pferde (ein Rentner, ein Reitpferd) definitiv deutlich teurer (allein die Kosten für den Pensionsstall).

Zeit ist hier momentan kein Problem (ich bin in Elternzeit).





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Dabei
31 Jan 2015
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#9
uff wow, was ich hier so lese ist schon krass! :)
Ich oute mich jetzt mal als jemand, der nicht nur für die Tiere lebt, sondern sich selbst auch mal hier und da was gönnt. ;) (ohman, das klingt jetzt aber arg egoistisch, ganz so schlimm bin ich nicht!)

Wir haben 2 Hunde und 2 Katzen

Wir haben hier denke ich ähnliche Konstellationen wie du, samsini.
Wir zahlen quasi keine Miete, nur ein winzig kleines Bisschen, plus Strom, minimal fürs Auto (mein Freund hat einen Fahrtweg von 10 Minuten) und seinen Handyvertrag - das war's quasi an Fixkosten. Außerdem ist mein Freund "quasi" Alleinverdiener. Ich studiere und arbeite nebenher, mein Gehalt fließt komplett in Minimiete und Tiere.

Und ich würde nicht sagen, dass unsere Tiere hier schlecht leben, bzgl. Futter. Die Hunde werden gebarft, die Katzen bekommen sehr hochwertiges Nassfutter, das entsprechend kostet.
Wir haben keine laufenden Kosten zwecks Tierarzt (zum Glück), sind aber mit Yumo schon häufiger beim TA (der nimmt gerne mal alles mit, was geht). Rein finanziell wäre hier aber schon noch Platz für mehr Tiere.

Ich muss allerdings auch sagen, dass das hier momentan nicht geplant ist. Das passt quasi zu deinem dritten Punkt, der Organisation. Auch wenn aus Richtung meiner Familie immer zum Thema Hund kam "dann bist du so gebunden", stellen wir fest, dass wir mit unseren Katzen viel stärker an Zuhause gebunden sind. Wir waren seit Jahren nicht im Urlaub, aber wenn es irgendwann endlich mal wieder dazu kommen sollte, steht fest, dass die Hunde mitkommen. Für die Katzen muss man für die Zeit dann halt schauen und das begegnet uns schon häufiger (Wochenendausflüge, Übernachtungen bei Freunden,...). Wir haben da nämlich leider nicht die Möglichkeit wie du, die Miezen im Haus bei der Familie zu lassen, sondern müssen irgendwo bei Freunden anfragen.

Zu Punkt 2 kann ich nicht so super viel beitragen.
Ich bin mit Freigängerkatzen aufgewachsen. Felix, mit dem bin ich tatsächlich großgeworden, ist jetzt 17 Jahre alt und lebt mittlerweile bei meiner Mutter als Wohnungskater in Rente in der Innenstadt, geht also nicht mehr raus. War aber bis vor dem Umzug vor 6 Jahren jeden tag draußen. Ihm ist nie etwas passiert, obwohl wir an einer Straße wohnten, wo einige ziemlich bekloppte Menschen durchgerast sind. 2 Katzen haben wir damals durch Auto und Gift verloren.
Passieren kann so etwas natürlich immer, da ist man auch in sehr ländlichen Gegenden nicht sicher.
Unsere Miezen jetzt sind reine Stubentiger von Beginn an, da wir an einer sehr stark befahrenen Straße wohnen. Sie kennen es nicht anders, ich würde es mir für die beiden aber auch anders wünschen.
Ein Freund von uns hat einen unglaublichen "Katzenverschleiß". Der wohnt ebenfalls an einer stark befahrenen Straße. Die Familie nimmt gerne und häufig Notfelle auf und sehr viele Katzen kommen dort unter die Räder. Das ist ganz furchtbar.

Letztlich musst du das für dich entscheiden. Ich denke all das, was wir hier schreiben, wird dir nichts Neues sein. :)
So, das war genug Senf von mir
 
Dabei
24 Aug 2016
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#10
Naja, gut 100€ sinds allein schon fürs Futter von den drei Fellnasen, dann noch die Impfungen, Kotuntersuchungen, 10er-Karte für Hundesport, Technik und Strom für die geschuppten Mitbewohner... aber ich glaub da war auch noch meine fünfköpfige Meerschweinchenrotte dabei.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#11
Bei uns leben 1 Hund, 2 Freigänger Katzen (Kater und Katze), 2 Mäuse, und 4 Schildkröten. Der Hund braucht am meisten, an Geld, Zeit und Zuwendung. Die Katzen am 2. meisten, Futter und Tierarzt, Aufmerksamkeit holen sie sich von allein. Die Schildkröten bekommen Heu, Gras und Abfälle und die Mäuse mal Trockenfutter.

Unser Katzenverschleiß ist da wir Freigänger haben leider auch größer. Entweder wildern sie sich aus, werden überfahren oder verschwinden. Das ist immer wieder hart, gehört aber zum Leben. Anders als der Hund sind sie Selbständig selbst bestimmt, durchaus auch in der Lage sich selbst zu ernähren.
Und obwohl ich auch die Katzen unheimlich gern habe, und viel Kontakt, ist Lassie mir wichtiger. Die Beziehung ist intensiver, abhängiger (von beiden Seiten) . Ich bin allerdings eher ein Hundemensch, auch wenn ich mir ein Leben ohne Katzen nicht mehr vorstellen kann. 2 Katzen haben wir, weil Katzen ein ganz ausgefeiltes Sozialsystem haben, und wir sie ganz klein gezähmt haben. Ich würde immer wieder 2 Katzen nehmen.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#12
300€
. Was macht ihr alles mit euren Hunden?
wenn einer krank ist und verschiedene medikamente braucht kommst du da locker ran. wir liegen glaub ich noch drüber aber ich rechne das lieber nicht nach :rolleyes: und das sind die laufenden kosten..leinen etc sind da nicht mit drin, ich sag immer der dicke ist unsere wertanlage :) der ist nicht vergoldet, der ist mittlerweile aus platin
 
Dabei
27 Jul 2012
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#13
Ich wäre froh wenn ich mit 300€ hinkomme Da kann sich jeder glücklich schätzen der einen gesunden Hund hat...
 
Dabei
26 Mai 2015
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#14
Ich habe einen Hund und zwei Katzen. Die Laufenden Kosten im Monat für Futter (alle) und Hundeverein liegen bei Ca. 150 Euro. Es war über ein Jahr aber das doppelte als ich mit Paula im Einzeltraining war und in der Zeit als sie "Krank" war noch wesentlich mehr. Steuern kommen noch dazu und Tierarzt ab und an, Impfen. Ich habe nicht zig Leinen und Co und Spielzeug auch nicht viel, sie spielt eh nur mit den Zergeln die ich selbst mache. Das ganze Zeug, Betten, Decken, Näpfe usw. war auch teuer, aber jetzt ist es ja da.

Ich sehe ehe es wie mach anderer hier, der Hund ist mein Hobby. Ich putze auch meist die Bude wärend andere Party machen. Ich bin kein Modepüppchen und kaufe für mich nur was wenn ich es wirklich brauche. Ich hab meist Gummistiefel und Outdoorklamotten an und latsche auch lieber Sonntagsmorgens durch den Wald anstatt im Café beim Brunch zu sitzen. Ich geh extrem selten ins Kino, wenn ich mal Bock habe mir einen zu saufen, dann sitze ich mit Hund bei der Züchterin im Garten und trinke Caipies mit anderen Hundeleuten. Oder bei nem Kumpel oder ner Freundin, alles Hundeleute. Statt Kuchen im Café machen wir Picknick bei der Hundewanderung usw.

Ich gebe mein Geld halt anders aus. Obwohl ne Freundin von mir, verdient weniger als ich, hat einen Hund, zwei Katzen und ein Pferd und hat trotzdem teure Kosmetikprodukte und tolle Klamotten. Geht also auch :)
 
Dabei
12 Jul 2012
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#15
OT...bin ich froh hier genauso bekloppte zu finden die sich zb diebisch über ein neues, wirklich wasserdichtes bequemes paar schuhe sowie eine tolle neue wasserdichte jacke mit vielen taschen freuen :) muß immer zusehen das ich mir eine "für gut" lasse wenn ich denn mal in die stadt muß.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#16
Ein klitzekleines bisschen OT und ein Aussie ist auch nicht auf dem Bild. Aber die Aussage stimmt:


Ich verdränge auch manche Kosten :) ist mir aufgefallen. Die Turniere gerade beim ASCA gehen auch ganz schön ins Geld aber ich bekomme bei guter Leistung einen Jahresbonus :) das Geld geht übers Jahr dann tatsächlich komplett für Turniere (Meldegebühren, Anfahrten, Hotels) drauf :)
 

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Dabei
17 Jun 2013
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#17
uff wow, was ich hier so lese ist schon krass! :)
Ich oute mich jetzt mal als jemand, der nicht nur für die Tiere lebt, sondern sich selbst auch mal hier und da was gönnt. ;) (ohman, das klingt jetzt aber arg egoistisch, ganz so schlimm bin ich nicht!)


Das mach ich auch absolut so!! Wir genießen es einmal die Woche, meist nach der Hundeschule, irgendwo essen zu gehen.
Mein Sohn spielt dann auch noch Fussball, dh wir verbringen auch noch einiges an Zeit am Fussballplatz!
Und haus gebaut haben wir auch vor 4 Jahren. Dh. es sind immer wieder Kleinigkeiten die noch fertig gemacht werden müssen.

Die Zeit ist bei uns ziemlich fix verplant.

Für die Schafe, Hasen, Enten und Gänse brauch ich tägl. mind. 30 min. Da helfen wir aber alle 3 zusammen. Auch mein Sohn (6 Jahre) hilft da fleissig mit.
Klar meist 1x mal die Woche ist noch etwas mehr zu machen (Schafstall nachmisten, Zaunkontrolle,....)

Was ich noch vergessen hab sind unsere 3 Meerschweinchen, die brauchen aber nicht soo viel Zeit. Sie leben zwar im Wohnzimmer, da ist aber nur 1 mal die Woche der riesen Stall zum ausmisten und 1x tägl. Frischfutter zum herrichten, das ist nicht schlimm.

Die Katzen sind totale selbstläufer bei uns. Die haben eine riesen Schüssel Trockenfutter da können sie jederzeit ran. Die muss nicht oft aufgefüllt werden.

Die Forellenteiche werden vom Schwiegervater gepfleget, das ist sein Bereich.
Das Aquarium ist ziemlich groß und seehr pflegeleicht. 1x die Woche wasser nachfüllen reicht.

Die Hunde sind da eigentlich am Zeitintensievsten. Gut viel machen wir wenn wir bei den Schafen, usw... sind denn die leben auf einem Grundstück etwas weg vom Haus. Und dort trainieren wir oft auch etwas oder gehen von dort weg dann eine Runde spazieren,....
2-3x die Woche ist dann noch Hundeschule. Samstag den ganzen Tag meist und Freitag Rettungshundetraining. Da wir ja die Hundeschule führen kommen dann im Sommer noch die wöchentlichen Rasenmäharbeiten dazu (ca. 1h Grund).
Dann sind wir oft am Wochenende wenn keine hundeschule ist auf Seminaren unterwegs.
 
Dabei
24 Nov 2015
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#18
Hui, ein interessantes Thema... :)
Wir haben:
1 Hund
1 Katze
2 Pferde
2 Schlangen
6 Schafe
30-40 Hühner

Wir haben die Tiere "aufgeteilt", so dass jeder seinen Verantwortungsbereich hat (ich habe Hund, Pferde, Schlangen) bzw. die Schafe teilen wir uns.
Hund ist immer bei mir mit dabei (Büro, Kunden, ...), der muss ganz selten mal fremdorganisiert werden und bekommt zweimal täglich Futter und läuft einfach so mit. Die Katze darf bei uns nur tagsüber raus, weil wir nah an einer Autobahn und Hauptstraße wohnen, das ist uns einfach zu gefährlich. Katze wird dreimal täglich gefüttert und ist einfach nur glücklich, wenn sie sich in unserer Nähe aufhalten kann und abends ihre Streicheleinheiten bekommt, beschäftigt sich als Freigänger aber auch gut selbst. Die Pferde müssen morgens und abends gemistet und saubergemacht werden und dann auch noch bewegt werden. Da mache ich mir einfach immer einen Wochenplan und gucke, dass ich meine Zeiten fair auf Hund und Pferde verteile. Mal zieht der Hund den kürzeren und hat frei, mal die Pferde oder ich kombiniere Hund und Pferd beim Ausreiten. Schlangen laufen komplett nebenbei, die kriegen nur einmal die Woche ne Maus und werden in dem Zug auch saubergemacht. Schafe werden zusammen mit den Pferden gefüttert oder eingestreut. Die Hühner müssen auch nur morgens rausgelassen und abends zugesperrt werden und die Eier rausgeholt werden - die Hühner sind die einzigen hier im Verein, die sich ihr Geld selbst verdienen :D Der Rest kostet einfach nur :D . Zeitlich würde ich sagen morgens und abends ne 1/2 Stunde für Hund/Katze/Pferd/Schafe füttern/Gesundheitsüberprüfung. Da habe ich mittlerweile so eine Runde, die ich einfach mache. Was bei uns zeitsparend ist, ist dass wir alle unter einem Dach wohnen, also keine weiten Wege, vieles kann man "zwischendurch" mal machen. Das spiegelt sich natürlich auch in den Kosten wieder. Wir zahlen nur die Futterkosten, Versicherung ist für alle in der Betriebshaftpflicht mit drin, und natürlich dann Tierarzt und Co. Hund wird gebarft, Katze kriegt Dose, Pferde und Schafe haben Heu ad lib - wobei ich finde, dass es kostentechnisch alles wirklich noch geht. Glaube über's Jahr gerechnet kosten Hund und Pferde zusammen 200 Euro / Monat.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#19
Wow, da frage ich mich jetzt aber auch wie ihr auf solch niedrigen Kostenfaktoren von 200 Euro kommt?
Bei uns liegt allein die Hundesteuer für zwei Hunde über 100 Euro...
 
Dabei
19 Sep 2016
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#20
Liebe Katrin, das ist ja monatlich gemeint...die Steuer ist ja auf das Jahr gerechnet.

Also ich bin ja im Gegensatz zu euch mit einem Hund und einer Katze eher schlicht bestückt. =) Ich muss sagen, da die beiden sich noch sehr gern reizen und jagen, ist das Zusammenleben noch nicht soooo ruhig und entspannt und ich muss viel Hinterhersein, dass meine Joy die Katze nicht zwickt. Aber es wird besser! ;)

Abends, wenn dann wirklich Ruhe einkehrt und der Hund vor der Couch liegt und meine Katze auf meinem Bauch, finde ich es herrlich!

Kostentechnisch...naja ich gebe zu, ich lebe riskant...ich bin allein, verdiene - naja - es reicht aus. Habe aber auch Miete, Strom und Auto allein zu zahlen. Joy wird gebarft, die Katze bekommt Lidl-Nassfutter, weil die mäkelige Madame von Welt nichts anderes will. :D Ich bin ein Halsband und Leinensuchti, auch Leckerchen und Kausachen habe ich in rauhen Mengen immer da. Aber ja, wie viele vor mir, kaufe ich selten was für mich! Eigentlich nie...und wenn, dann ist es wetterfeste Kleidung um mit dem Hund raus zu können. :D Oh und einmal in der Woche geht's in die Huschu...später soll noch Agility dazu kommen.

Aber hey, die kleinen Mäuse sind es echt wert, oder?
 
Dabei
24 Nov 2015
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#21
Ja genau das ist über's gesamte Jahr gerechnet und auch nur ganz grob geschätzt. Die Pferde laufen im Sommer 24 h auf der Weide, brauchen also kaum Heu und Stroh, da sind's dann 20-30 Euro Futterkosten, im Winterhalbjahr werden es dann aber auch mal 110 Euro weil auf den Weiden nichts wächst und sie mehr im Stall stehen. Der Hund frisst ganzjährig für ca. 70 Euro und ist daher gut kalkulierbar :D Meine Arbeitszeit rechne ich auch nicht rein, dann würde ich glaube ich alle Tiere ganz schnell abschaffen :D Bzgl. Tierarztkosten muss ich sagen, dass wir den TA eigentlich nur für Impfungen / Wurmkuren sehen (Hund und Katze sind ein Jahr alt und toitoitoi - bisher gesund - das wird natürlich im Alter auch noch steigen). Hundesteuer ist für einen "Hofhund" hier auch zum Glück verhältnismäßig gering. Das sind jetzt eher so die Kosten, die ich monatlich wirklich auf den Tisch legen muss, damit alle mehr oder weniger satt sind. Versicherung wie gesagt Betriebshaftpflicht für alles, da wüsste ich jetzt auch nicht, wie ich die Tiere einzeln ausrechnen sollte. Hundeschule wurde abgeschafft, anderen Sport macht der Hund nicht (ok, ab jetzt kommen noch monatlich 80 Euro für die Ausbildung hinzu, die fehlen wahrscheinlich in der Kalkulation).
 
Dabei
7 Sep 2012
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#22
Bei mir waren es in den letzten 30 Jahren auch immer einige Tiere. 14 Jahre lang hatte ich 3 Hunde, ein Pferd und eine Katze.
Das Pferd hat die Finanzen sicherlich am meisten belastet, aber die wunderbaren Jahre die ich mit ihr verbringen durfte, haben jeden Cent wieder wett gemacht! Ich hätte mein Geld in nichst besseres investieren können, als in meine Tiere. Das sehe ich heute noch so!

Derzeit sind es zwei Hunde und eine saisonal schwankende Anzahl an Schafen. Für diesen Winter sind es 12 Muttertiere ohne Nachwuchs im Frühjahr.

Denn hier kommen mal eben ungeplante (nur Material) Kosten in Höhe von ca. 700-800 € auf mich zu.
Alleinige Ursache (die von mir nicht gewollte) Ausbreitung des Wolfes in Deutschland.
Um wieder ruhig Schlafen zu können (weil sich hier Wölfe vor Ort herumtreiben) werden wir den Zaun entsprechend umbauen müssen.
Finanzieller Unterstützung gibt für Hobbyhalter (erst für Betriebe ab 100 Tiere) in Niedersachsen ebensowenig, wie "Entschädigung" (genauer Billigkeitsleistung) im Fall eines (nachgewiesenen) Wolfrisses.
Ob der Zaun mit entsprechende Höhe und E-Litze + Flatterband was bringt, ist ebenso mit einem Fragezeichen behaftet, denn vor uns liegt das Revier der Goldenstedter Wölfe, die bislang alle entsprechenden Zäune übersprungen haben. Zuletzt 2 m. Sind das also Nachkommen aus diesem Rudel, kann man sich das mit dem Zaun eigentlich direkt sparen...
Ergo wird in diesem Jahr auch nichts gedeckt, um die weitere Entwicklung erst Mal abzuwarten. Einer alten, vom Aussterben bedrohten Haustierrasse, wird damit ein weiterer Stein in den Weg gelegt.

PS: Kommt mir jetzt bitte nicht mit dem Thema Herdenschutzhund. Bei diesen Satz von Laien sehe ich gerade mehr als dunkelrot... Und ich kann nur jedem, der dieser Satz in den Sinn kommt raten, setzt Euch bitte erst Mal ausgiebig mit dem Thema HSH auseinander und fangt am besten direkt bei der Mindestherdengröße für diese Hunde an, um zu wissen, warum das für 95% aller Schafhalter keine Option ist. Und da seit ihr noch lange beim Thema Standort- und Kostenproblematik etc.pp.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#24
OT aussiewolf: oh je, das ist echt so schade. wir haben hier eine hofschule und der bauer hat auch kühe, pferde, esel und schafe. bzw hatte schafe. er hat seine herde schlachten lassen nachdem eines nachts der wolf dort war. er sagte er sieht nicht ein die futterstätte des wolfes zu sein. sehr sehr schade...
 
Dabei
13 Feb 2014
Beiträge
333
#25
Da komm ich mir mit den paar Tierchen schon beinah lächerlich vor :D Ich hab es ehrlichgesagt noch nie durchgerechnet was ich ihm Monat brauche. Aber ich gehöre eher zu denen, die nicht nur für ihre Tiere lebt. Ich liebe sie und möchte sie auch nicht missen, aber ich möchte auch mal Zeit für mich und mir mal was gönnen. Ich bin ebenfalls kein Modepüppchen und sitze lieber auf der Couch als um die Häuser zu ziehen. Aber ich möchte trotzdem die Möglichkeit haben was anders als mit den Tieren zu machen. So gesehen sind die Tiere auch mein Hobby und wenn ich so genau überlege, ein anderes "richtiges" Hobby hab ich auch nicht (Lesen etc. zähl ich da jetzt einfach mal nicht dazu) Wenn ich so durchrechne, brauche ich grob geschätzt alle 2 Monate einen Sack Hundefutter á 60 - 70 € und ca. alle 2 Monate Tabletten á ca. 60 €. Das wären dann im Schnitt knapp 50 € / Monat :p
Ich denke, was die Kosten angeht, hab ich eher nicht die monatlichen Kosten mit Futter und Co im Kopf sondern die unvorhergesehenen Tierarztkosten. Für den Hund hab ich nun eine OP-Versicherung abgeschlossen. Aber bei meinem Kater hätte ich da im Leben nicht dran gedacht. Aber wie schnell passiert etwas unvorhergesehenes und dann wär man darüber froh...Aber dieses Problem besteht eigentlich immer und das muss man wohl für sich selbst entscheiden.
 
Dabei
10 Sep 2012
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#26
nun, sehr interessant, das Thema, ich bin ja auch Mehrtierhalter...
Hier wohnen 4 Hunde, 7 Meerschweinchen und 2 Hamster...
ich bin ja Gott sei dank nicht alleinstehend, sonst ergäbe sich die Anzahl der Tiere so nicht.
Was wir so im Monat brauchen, weiss ich an sich mal nicht, will ich glaub auch gar nicht wissen.
Einzig was wir der Kleinen jetzt gegönnt haben ist eine OP Versicherung, denn der Notfall letztes Jahr war happig. Nur, da ich einen 15, 13 und 10 jährigen Hund noch habe, würde dies für diese Hunde ziemlich teuer werden, daher nur die Kleine.
Ich habe Glück mit meinen Tieren, eigentlich haben wir selten den TA nötig, nur wenn, ja dann hauts rein...
Vor 3 Jahren habe ich von 13 Schweinchen 11 verloren, weil ich ein Schwein im Zoohandel mitgenommen hatte, es augenscheinlich gesund aussah und mir einen Lungenvirus eingeschleppt hatte, das waren mehrere hundert Euro und retten konnte ich 2...
aber ich denke, dieses Risiko ist einfach dabei, wenn man mehr als 1 Tier hat.
Meine Hunde werden gebarft, interessanterweise billiger als mit sehr hochwertigem TroFu, Kira braucht ihre Herztabletten, sonst haben wir keine großen Fixkosten. Die Hundesteuer ist hier Gott sei dank noch recht günstig, ich hoffe, das bleibt auch so. Die Schweinchen bekommen frisches Gemüse, da muss man halt auch schaun was im Angebot ist...

Unser Hobby sind die Tiere, zuerst natürlich schon die Hunde und der Hundesport, da fliesst viel Geld rein, jedoch haben wir sonst nicht viel. Essen gehen ist schon mal drin und neue Klamotten gibt's auch immer wieder mal...

Ich lebe gern mit meinen Tieren, ich finde sie geben sehr viel zurück, ich finde es schön, dass mein Sohn mit Tieren aufwachsen darf, das ist nicht selbstverständlich wenn ich so durch seine Klasse schau.

Eine Katze hätte ich gern, es ist durch die Allergie meines Mannes nicht möglich und ja, ich hätte Angst dass sie überfahren wird, daher würde ich zu einer Wohnungskatze tendieren....
 
Dabei
24 Jan 2008
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#27
Schönes Thema - ich hab 7 Hunde , momentan nur 5 Schafe ,aber alle tragend und 10 Hühner . Ich gebs zu ich geh für meine Tiere arbeiten .Wir leben aber von der Rente meines Mannes und auch die Arbeit mit den Tieren ist aufgeteilt sonst hätte ich nicht soviele .Wir haben keine anderen Hobbys , alles halt rund um Hund . Hundesport, Ausstellung Zucht u s w
Ich hab die monatlichen Kosten nicht mehr aufgerechnet ,weil ja auch durch die Zucht immer einiges einfliesst aber nur Futter ohne Welpen beläuft sich auf ca 300€ im Monat . Steuern sind hier verhältnismäßig günstig und ich hab eine Zwingerhaftpflicht wo alle Hunde drin sind . Leinen und Halsbänder werden aufgetragen und höchstens für die Welpen mal was neues angeschafft .
Mein Mann und ich sind sehr anspruchslos . Urlaub zum Beispiel sind nur die paar Tage wo ich mit den Hunden zu den Events vom CASD campen fahre . Mein Mann macht in der Zeit Urlaub zu Hause von mir und der Mehrzahl der Hunde ,die hab ich ja dabei .Da wir sehr schön wohnen vermiss ich das auch nicht;)
 
Dabei
12 Jul 2012
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#28
mal ne andere frage: wie macht ihr das mit den welpen wenn ihr mit den "großen" spazieren geht? geht ihr dann 2x oder was macht ihr mit dem welp?
 
Dabei
7 Sep 2012
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#29
Wir sind erst eine kleine Welpenrunde zusammen gegangen und dann kam die Kleine in die Box ins Auto mit etwas zum kauen und ich bin mit der Großen eine große Runde gegangen. Da die Welpen schon bei meiner Züchterin eine Hundebox kennenlernen, war das nie ein Problem. Wenn wir zurück beim Auto waren, hat fast immer entspannt geschlafen.
Die Box habe ich zum Fenster hin immer mit einem Handtuch zugehängt, damit nicht fremde Leute von außen an die Scheibe klopfen etc.pp. wenn sie einen Welpen darin sehen.
 
Dabei
29 Dez 2012
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#30
Ich bin bis zum Abend nur kleine Runden raus (ohne Garten muss der kleine Ka oft vor die tür) den Größen dabei morgens und mittags einmal mit genommen.
Wenn mein Freund aus der Arbeit kam hat er dann auf den kleinen aufgepasst und ich bin mit dem großen ne Runde.

Später ist der kleine dann auch mittags mal 30-45min allein geblieben und ich bin ne Runde gegangen.

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