Wie waren eure Welpen?

Dabei
29 Jan 2018
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#1
Hallo Community :) Ich dachte mir, ich frage mal interessenshalber in die Runde, wie die Anfangszeit mit euren Welpen waren bzw. wie eure Hunde nun sind. Waren sie aktiv? Oder eher ruhig? Anstrengend oder Pflegeleicht? Dominant oder eher Unterwürfig? Wie war die Begegnung mit anderen Hunden und wie tat sich euer/eure Kleiner/Kleine mit dem Beißkorb oder an der Leine gehen? Dürfen eure Hunde auf die Couch oder ins Bett? Oder ist das für ein euch ein No-Go?

Wie habt ihr eure Welpen erzogen? Clicker? Schlagwort? Leckerli? Und wozu sind eure Hunde nun fähig? Macht ihr die Obedience oder geht ihr zu Ausstellungen? Oder lasst ihr euren Schatz "einfach Hund sein"?

Das sind alles Fragen, die mich wirklich interessieren würden und ich würde mich über eure Antworten sehr freuen :)
 
Dabei
1 Nov 2017
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#2
Das würde ich auch gern wissen ^.^;

Meine kleine ist jetzt in der 11 Woche und eine komplette Therrormaus ^.^;
In den ersten paar Tagen war sie ein Engel, danach hat sie einfach beschlossen nicht mehr zu schlafen!!

ob in der Box oder außerhalb der Box, sie fand die Welt draußen einfach zu spannend
(mit allen nervigen folgen)

Also bin ich mit ihr nur zum Welpenkurs gegangen, dort ist die so frech, dass sie nur mit den großen Spielen darf
(Ein 16 Wochen alter Border und ein 15 Wochen alter Münsterländer)

zu Hause übe ich allerdings nur den Rückruf und Ruhe finden ...
2 mal war ich mit ihr in der Stadt und ich lasse zwischen den Aktivitäten 2 Tage Ruhe

meine kleine will gar nicht rein wenn sie draußen ist! Draußen ist viel schöner als zu Hause!
sie versucht zu jedem Menschen und jeden Hund zu rennen, hierfür habe ich noch nicht die richtige Taktik herausgefunden :/

aber nachdem ich in dem Forum viel zum Thema Ruhe finden gelesen habe, werde ich die nächsten Tage versuchen alles diesbezüglich zu lesen.

der Tierarzt meinte auch, so einen frechen Welpen hat er seit 10 Jahren nicht mehr gesehen

Stubenrein ist sie noch gar nicht! Nach dem Spielen, schlafen und fressen geht es mit ihr raus ... und trozdem habe ich heute eine fütze weggewischt (alle 1,5-2 Stunden geht es raus)

zerstört hat sie bisher: Die Hausschuhe von meinem Mann, und ein Aufladekabel als ich im anderen Zimmer war ...
sie wurde auch heute .... 20?? Mal aus dem Bettfeworfen, frisst das Sofa, die Schuhe und den teppich im Schlafzimmer an ^.^

und ja, sobald ich mich bewege ist sie sofort neben mir ...

seit It ein paar Tagen ist es aber mit dem Schlafen viel besser!! (Dank der vielen Hilfen hier im Forum)

heute ist sie um 6:30 Uhr wach geworden, dann spielen und Toben, essen und pipi bis 09:00 Uhr geschlafen hat sie dann bis 11:00 2 Stunden chaos gestiftet und seit 13:00 Uhr schläft sie wieder (jipiiiiiiiiii!!!!!!!!!!!!!)

solangsamm wird siw wach ... also gleich gassi ... und dann muss ich die Wohnung putzen ^.^ mal gucken was die Maus da anstellt


Aber ich liebe sie einfach!! Meine kleine Maus

 

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Dabei
29 Mrz 2015
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#3
Also unsere Hündin war typisch Aussie-Welpe mit wilden 5 Minuten mehrmals am Tag, hibbelig und kam schwer zur Ruhe. Ich war total zerkratzt und die ersten drei Wochen war Ausnahmezustand.

Wir haben uns an die 5 Minuten Regel gehalten und hatten leider nur wenig Junghunde zum Spielen. So richtige Kumpels hatte und hat sie nur wenige. Sie war nie ängstlich, klar in ihrer Kommunikation mit anderen Hunden und freundlich. Offen für alles, Hauptsache dabei. Daher liebt sie auch Auto fahren.
Die Erziehung läuft bei uns mit ganz viel Leckerlies und möglichst positiv aber es gibt auch mal ein Ej! Sie bietet vieles von sich aus an.

Allerdings verteidigt sie Ressourcen gegenüber Hunden und Katzen, nicht gegen Menschen. Das zeigte sich schon recht früh. Sie hat einigen Wachtrieb und reagiert auf Bewegungsreize. Die Impulskontrolle ist stark Tagesform abhängig. Begrüßen ist immer noch recht aufgeregt, immerhin springt sie nicht mehr. Alle können gut damit leben, auch mit dem Gekreische, wenn meine Mutter zu Besuch kommt...

Von Anfang an war diese starke Bindung da. Rückruf war nie Thema, auch nicht in der Pubertät. Wir haben sie den Vormittag alleine gelassen mit unseren Katzen seit sie 4 Monate ist. Sie hat nie was kaputt gemacht oder angestellt. Jagdtrieb ist vorhanden aber leicht zu lenken.

Sie spielt gerne Frisbee und apportiert. Wegen ihres stärken Will to Please machen wir Rally Obedience, das gefällt uns beiden gut. Tricks machen wir eher weniger, da sie schnell ungeduldig wird und ich auch... Die Nase setzt sie nur selten ein, allerdings wird es mehr. Longieren haben wir auch gemacht im Anschluss an den Junghundekurs aber das wurde uns dann langweilig.

Sie darf viel mitentscheiden und wenn mir irgendwas nicht so wichtig ist, bin ich auch mal inkonsequent. Richtig an der Leine gehen hat Jahre gedauert, sie läuft halt perfekt ohne Leine im Fuß wenn ich das will. Mir ist das dann nicht so wichtig und es passt so wie es ist. Ich fürchte, dass wir es im Rally O nie bis zur Vollendung bringen werden, da wir beide viel zu wenig Lust auf die Detailarbeit haben. Aber wer weiß, es macht riesig Spaß und mal sehen.

Ich habe genau den Hund bekommen, den ich brauche. Sie ist das fehlende Puzzle in unserem Leben und macht es perfekt. Das liebe ich vor allem an ihr. Das sie immer gute Laune hat und mit dem glücklich ist, was ich ihr biete. Das ist ein großes Geschenk für mich.

Und das ist sie:


Mit etwa 9 Wochen:



Und heute:
 

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FrauRossi

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26 Mai 2015
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#4
Meine war als Welpe total unproblematisch, dolle 5 Minuten abends, ok. Aber sonst war alles easy peasy. Hat nix kaputt gemacht, nicht an der Leine rumgespackt, hat nicht gebissen, nicht gebellt, Hat schnell gelernt und war (ist) super aufmerksam. Welpen sind süß und alles, aber ich kann mit Welpen nicht viel anfangen, wenn sie erwachsen sind finde ich sie besser. Hatte jetzt ein 15Wo alten Welpen in Pflege, da ist mir noch mehr aufgefallen wie aufmerksam Paula war.
Einzig die Stubenreinheit hat bei uns echt lang gebraucht.

Probleme kamen erst mit der Pubertät. Aber vorher war alles schick. Jetzt ist sie fast drei und fast ist wieder alles schick, sie hat ein paar Macken und ab und an pubertäre Schübe, sonst ist sie echt toll. Immer noch sehr aufmerksam, Arbeitet. gern mit mir zusammen. Wir machen Rally Obedience, derzeit BH Training und sonst ist sie einfach überall dabei.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#5
Hallo :)

ja puuuhhh der Rumo, wie war der so :D ist schon so lange her :D Also wir hatten eigentlich einen super Start, ich hatte wenig Semesterwochenstunden weil ich mir die meisten Seminare als Block rausgesucht habe und das dann auf einen Abwasch erledigt war. Er war sehr sehr schnell Stubenrein, ein paar Kleinigkeiten gingen hinüber, aber nichts dramatisches. Zb Couchkissen, irgendwie mochte er die nicht :D. Probleme hatte ich allerdings darin eine vernünftige Linie zu finden. Ich habe tausend Sachen ausprobiert und 1001 Tipps angewendet! Ich war nur am überlegen was richtig und falsch ist und total idiotisch im Kopf. Rumo war ein offenes kleines Kerlchen, Probleme hatten wir mit anderen Hunden weil der sich immer so gefreut hat und nur noch bellte sobald er einen sah. Und ich hab mich damit abgemüht zu üben und zu trainieren. Ebenso das Thema Jagd im jungen Erwachsenenalter... Letztlich kam ich aber immer wieder dahin zurück, dass ICH viel zu verkopft an alles ranging!!! Mit meiner Erfahrung jetzt würde ich sagen, dass Rumo ein ganz easy Welpe/Junghund war, nur ich zu doof um es zu merken ;) Er war auch gleich absolut Bindungsbereit und mir gegenüber total offen, zuhause war er ruhig, klar mal aufgedreht und mal die 5 Minuten, wobei ich die echt geliebt habe!!! Die hat er mittlerweile echt zu selten für mich :D. Mit dem Rumo habe ich sehr viel ausprobiert, Fährtentraining, Dummyarbeit, Tricks, Dogdance aber schlussendlich sind wir bei Rally Obedience gelandet, machen spaßeshalber Tricks, ein wenig Cavaletti und wenn es passt dann longieren wir. Aber alles schön gemütlich ;). Er ist ein wunderbarer Hund, mein bester Kuschelfreund und Zuhause weiterhin dieser absolut coole Chiller. Auch mit anderen Hunden ist er sehr gelassen und freundlich! Ich habe mich wirklich viel zu verrückt gemacht! Natürlich hat er seine Macken, aber was solls, die habe ich auch :D

Die Wilma, mein kleines Herzilein, die war mal so richtig easy! Auch von Anfang an absolut Bindungsbereit, ist mir immer nachgedackelt, lief (im Gegensatz zu Rumo) von Anfang an frei und bisher hatten wir noch kein "thema". Sie ist vorsichtiger und reservierter bei völlig unbekannten Menschen und Hunden, aber immer freundlich. Das einzige was bei ihr länger dauerte war die Stubenreinheit, aber mei, ist halt so. Bei ihr konnte ich aber viel gelassener auf das meiste reagieren. Natürlich stand ich dennoch hin und wieder da und dachte mir "und nun??" Bei ihr werde ich andere Fehler machen :D. Ich hab sie als welpe geklickert wenn ich Lust darauf hatte und ohne zu überlegen was nun lerntheoretisch besser wäre... Mein MOtto mittlerweile ist eher: Viiiiiiiiel Lob und wer Blödsinn baut bekommt eine auf den Deckel, aber ohne vorher ein Fachbuch zu positiver Strafe zu lesen :D
Mit Wilma mache ich auch Rally O, gemütlich Tricks und wir üben für Conformation Shows. Vor allem muss ich hier wieder üben :D. Da bin ich wieder das größere Problem mit meiner Nervosität und meiner Zerdenkerei...naja, ich kann ja auch nicht aus meiner Haut raus... Die kleene wäre bestimmt super in Agility, da habe ich aber noch kein passendes Training für mich gefunden, der Verein bei mir ist voll auf Turnier und der Andere ist mir zu "lasch" was den Aufbau betrifft, ich will ja nicht schludern.

Außerdem sind beide Hunde Haus- und Hofhunde und die meiste Zeit des Tages mit Herrchen in der Werkstatt wo sie kontrollieren müssen ob der fein arbeitet und natürlich schauen wer da alles vorbeigeht am Hof :D
 
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7 Sep 2012
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#6
Ich berichte mal von der letzten meiner bislang 5 Aussiewelpen: Aktuell 14 Monate alt. Spitzname "Miss Easy peasy lemon squeezy".
Abgeholt mit 9 Wochen und angekommen. Sie war einfach hier. Zuhause, sofort, ohne Zweifel! Nachts hat sie fast von Anfang an durchgeschlafen. 3 oder 4x ins Haus gemacht... stubenrein. Mit meiner nicht einfachen großen Aussie Hündin (jetzt 7) behutsam, vorsichtig und zurückhaltend Kontakt aufgenommen u. sich nach und nach geduldig in ihr ins Herz geschlichen, auch wenn diese es Anfangs so gar nicht wollte. Heute sind die beiden dicke Freundinnen.

In der Welpenstunde und allgemein mit anderen Hunden, ist sie die geborene Pazifistin. Bis heute habe ich sie noch nicht einmal knurren gehört, selbst bei Zargelspielen nicht. Bellen? Eher selten. Sie animiert fast jeden anderen Hund zum Spielen, aber bitte nur Rennspiele. Körperbetonte Spiele sind nicht ihrs.
Sie ist sehr clever, sensibel u. leichtführig, mit einer sehr guten Portion "will to please" u. schon noch wenigen Wochen eine Bindung wie man sie sich nur wünschen kann und eine absolute Schmuse- u. Kuschelkatze. Auf dem Sofa chillen mit Frauchen, wunderbar!
Leinenführig? Aber klar, kein Thema. Kleiner Finger reicht, egal ob ein anderer Hund kommt oder wir durch die Stadt gehen.
Jagdtrieb? Was ist das?
Und Hütetrieb? Sie weiß wozu sie gezüchtet wurde!

Sie hat ordentlich Pfeffer im Hintern u. ist im Haus doch so ruhig u. entspannt wie eine Katze. Klar hat sie ihre "dullen 5 Min.", auch mehrmals am Tag, ja und? ;) Ich finde es toll!
Gibt es was zu kritteln? Hmm, ja... sie ist eine Begrüßungskanone u. springt gerne Menschen an u. hopst noch lieber in fremde Autos. Reserviertheit gegenüber fremden Leuten... öhem... was ist das?

Ich weiß nicht, womit ich diese großartige kleine Hündin verdient habe... Sie ist ein traumhaft und ich muss gestehen, das ich nicht viel zu erziehen hatte, sie hat so unglaublich viel mitgebracht.

Und wenn das mit dem Hüten so weitergeht, wie sie es jetzt in den ersten Ansätzen zeigt... :eek: :D!

Nachdem meine Große nicht ganz so easy ist und war (u. ich sie doch mit all ihren Ecken und Kanten nicht anders haben wollte), kommt die Kleine jetzt sehr nach meinen ersten 3 Aussiehündinnen, die alle drei einfach nur unkompliziert, souverän und durch und durch ein Traum waren.
 
Dabei
10 Okt 2016
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#7
Dann versuche ich auch mal meinen jungen Schnösel zu beschreiben :p
Als er mit knapp 9 Wochen bei uns ankam war sein größtes Hobby uns mit Anlauf mitten ins Gesicht zu springen, zu knutschen und mit den bösen Welpenzähnen in die Nase zu zwicken. Das haben wir mittlerweile auf reines knutschen reduziert :)
Connor hat 3 Tage gebraucht um meine spaßbefreite Bulldogge um die Pfote zu wickeln und zu völlig ausgelassenem, aber körperbetontem Spiel zu bewegen. Es ist einfach herrlich den beiden bei ihren Raufereien zuzusehen!
Jeden Abend gegen 20 Uhr hatte er seine dollen 5 Minuten in denen einfach nur abdrehen angesagt war... die haben wir draußen verbracht und Blödsinn gemacht! :)

Den Rassestandard hat er mindestens 3x gelesen. Von Anfang an wurden fremde Hunde und Nachbarn draußen gemeldet... wir arbeiten daran und mittlerweile findet er das nur noch im dunkeln so richtig doof! Im Freilauf ist er unproblematisch, mit anderen Hunden absolut verträglich (wenn auch mal etwas zu stürmisch in seinem jugendlichen Leichtsinn) und ordnet sich sofort in einer bestehenden Gruppe ein, wenn die anderen Hunde ihm souverän zeigen wo sein Platz ist!
In der Hundeschule ist er wieder mein kleiner Streber und macht einfach nur Spaß!!!! Zwischendrin hatten wir eine Phase da war sein Hirn zwischen seine Beine gerutscht, da hier viele Mädels läufig waren. Die Phase dauerte ca. 3 Wochen und da konnte er sich nicht konzentrieren und hat im Training viel gejammert...

Wir spielen Frisbee und arbeiten am Grundgehorsam. Vielleicht schaffen wir in diesem Jahr die Begleithundeprüfung und unseren ersten Turnierstart im Rally Obedience (VDH+ASCA). Mit meiner Bulldogge bin ich dem Rally Obedience seit ein paar Jahren verfallen und da muss ich das mit Connor auch einfach probieren :)

Ansonsten kann ich nur sagen, das er immer sensibler im Umgang mit uns wird. Er registriert unsere Stimmungen in Bruchteilen von Sekunden und reagiert entsprechend. Dazu wird er immer kuscheliger und kommt oft und legt sich einfach mal mitten drauf, die Schnute in die Halsbeuge gedrückt... ICH LIEBE DAS!!!!! :) Leider geht er immer viel zu schnell wieder, weil ihm zu warm wird :p
 
Dabei
1 Jun 2015
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#8
Hihi, Mittendrauf.... das macht Charlie auch. Pfoten um meinen Hals als würde er mich in den Arm nehmen. ICH LIEBE DAS AUCH!!
( Für alle anderen : Charlie ist Connors Bruder. )
 
Dabei
1 Jun 2015
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#11
Ich habe zwei Aussies daheim und beide als Welpen sehr unterschiedlich erlebt. Zum einen war mir beim ersten Hund wichtig, bloß alles richtig zu machen, zum anderen ist dies natürlich der unterschiedlichen Charaktere auch geschuldet.

Als Lupo vor 2,5 Jahren zu uns kam, war er neun Wochen alt. Er hat viele Menschen und Kinder kennengelernt und freut sich heute noch über JEDEN! Wir haben auch drauf geachtet dass er das Klingeln nicht kommentiert und Fremde nicht meldet. Er würde sich auch über Einbrecher freuen. Draussen war er schon früh sehr unabhängig und wir oft schiss, dass er nicht zurückkommt. Wir haben häufig zu viel dolle Action mit Rufen und rennen gemacht. Zuhause dagegen, habe wir ihm beigebracht ruhig zu bleiben. Uns in Ruhe reinkommen zu lassen und nicht auf die Couch springen, bis wenn wir ihn auffordern zu kommen. Er war ein sehr lieber Welpe, der schnell verstanden hat was hier die Regeln sind und nur einmal meinen BH aus der Wäsche geklaut und geschreddert. Einzig mit seinem Bruder Merlin hatte er ab und zu kritischere Raufereien.

Meine Prioritäten haben sich geändert und ich vieles dazugelernt.
Charlie bringt nun ganz andere Charaktereigenschaften mit sich. Er ist anderen Menschen gegenüber sehr zurückhalten. Er braucht sie nicht und andere Hunde eigentlich auch nicht. Er hat ja seinen grossen Freund. Er hat, wie sein Bruder Connor auch eine ordentliche Portion Wachtrieb und meldet auch wenn die Nachbarn zu ihrem Auto gehen. Da wir am Ende einer Sackgasse wohnen ist das für mich ok und er soll es auch tun. Draussen hielt er sich von Anfang an an den kleinen Radius und will immer noch bei mir sein und es mir recht machen. Er freut sich wie Bolle, wenn ich wieder in den Raum komme, obwohl ich nur im Bad war. Aber diesmal habe ich das auch nicht unterbunden ( **räusper,, räusper, am Kopf Kratz**). Er ist immer hungrig. Er hat ein paar Bücher und die Brille meines Mannes geschreddert, lange die Nase in den Büromülleimer gesteckt, Schokomüsli gefressen, 2 kg Trockenfutter inhaliert, gestern sogar Vogelfutter auf gesaugt.

Abschliessend kann ich sagen, dass ich beide sehr liebe. Charlie bringt etwas mehr Pfeffer in den Alltag und Lupo macht wieder den ausgleichenden Ruhepart.
 
Dabei
1 Jun 2015
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#12
Achso, um noch etwas mehr auf deine Fragen einzugehen.
Lupo ist einfach nur Hund, obwohl, eigentlich begleitet er mich mit auf die Arbeit. Ich betreue Kleinkinder und da muss er natürlich Menschen und Kinder lieben, sowie ruhig sein. Wir haben ein paar Sachen ausprobiert. Frisbee ist nicht seins, aber tricksen liebt er. Socken abhängen, Sachen bringen. Brötchen vom Bäcker tragen, Schuhe suchen und bringen.
Bei Charlie klickere ich, weil er soooooo schnell ist und ich da besseres Timing habe. Und wir spielen Frisbee. Er kommt auf Grund seines Charakters nicht mit zu den Kindern. Da ist er zu unruhig. Das ist er dann schon manchmal anstrengend, seine hibbelige ( "nervige" ) Art.
Ansonsten ist er ja noch jung und noch lange nicht fertig.....
 
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10 Sep 2012
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#13
hmmm... lang isses her...
Rusty, inzwischen 13, war vom Verhalten her total easy, er hat weder gebissen, noch gekratzt, war sehr begierig aufs Lernen.
Er hat leider mit 11 Wochen eine ziemlich unschöne Hundebegegnung gehabt und daraufhin eine Unverträglichkeit entwickelt, schuld waren wir selber, wir habens nicht gleich unterbunden. Er hat zuhause vieles kapuutgemacht beim Alleinsein, allerdings hat sich das gegeben, als er an der Terrassentür sehen konnte dass ich gehe und warten konnte.
In dieser Zeit haben wir geklickert, Rusty lässt sich super shapen. Er arbeitet immer mit vollem Feuereifer, ist sehr loyal uns Menschen gegenüber und immer witzig drauf.
Er hat ein bisschen Obi gemacht, sein Hauptjob war allerdings Agi. Wobei er km weit Fuß geht und einen anhimmelt...


Shary war ei sehr einfacher Welpe, auch sie war nie verhaltensauffällig mit Beissen etc. Zerstört hat sie nur ein kleines Spielzeugauto und en kleines Kabel.
Shary ist Pazifistin, sie will mit nichts und niemandem Ärger, kann sich aber wehren wenn sie angegangen wird. Sie hat andren Hunden gegenüber eine Engelsgeduld und ist der Auffassung, die Menschheit wurde nur für sie erfunden. So wird auch von klein auf jeder lautstark begrüßt. Sie ist ein recht lauter Hund, wenn sie einen begrüßt ist auch mal ein Wolfsheulen drin.
Shary ist nicht fürs Shapen geeignet, das ist ihr zu langweilig, sie arbeitet aber gern mit dem Klicker als Bestätigung.
Sie machte früher Agi und Flyball, inzwischen ist Flyball der Hauptsport für sie.
Ich nenne sie meinen kleinen Hosentaschenhund, sie ist einfach nur glücklich wenn ich sie mitnehme, egal wohin.
Sie ist inzwischen 10 jahre alt. Wo ist nur die Zeit geblieben.


Fly war der easieste Hund als Welpe ever... ich hatte keine Zeit, kein Problem, sie hat sich selber beschäftigt oder geschlafen. Sie ist seit sie 6 Monate ist ein etwas unsicherer Hund, mit fremden Menschen will sie nichts zu tun haben, ihr bekannte und geliebte Menschenmüssen ihrer stürmischen Liebe standhalten. Sie ist verträglich, allerdings macht sie sehr schnell und deutlich klar, was sie will du was nicht, das setzt sie auch sauber durch. Sie ist an sich ein leiser Hund, lässt sich aber von Shary zum Bellen anstecken. Auch sie ist sehr triebig, arbeitet dann immer hochkonzentriert.
Sie arbeietet auch mit dem Klicker, ist in der Agi Ausbildung und macht hauptberuflich Flyball...


Meine Hunde sind miteinander verwandt, die Mädels sind Halbschwestern, Rusty ist ihr Onkel. Sie sind jedoch trotzdem sie sich in vielem Gleichen doch sehr verschieden.
Ichhatte noch nie einen Welpen der gebissen hat etc.
Das mag aber vielleicht auch in der Aufzucht liegen.
 

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Dabei
12 Jul 2012
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#14
uiii..soviele fragen :) meine 2 waren /sind sehr einfache welpen/hunde. smiley hat jedoch relativ viel kaputt gemacht, die tapete von den wänden geholt. sie hatte von anfang an eine sehr starke bindung zu mir, war total easy im umgang, hatte keine pupertät was ich sehr angenehm fand, war super leicht zu erziehen, ist überall im freilauf dabei, ist freundlich aber nicht aufdringlich. ich würde mal behaupten sie würde unsere familie niemals beißen, in keinem moment. sie mag keinen streit und lauten töne. seit youko da ist schläft sie in unserem bett am fußende, auf das sofa darf sie wenn die decke drauf liegt. sie kann einen unheimlich gut lesen, wenn man zb traurig ist weicht sie einem nicht von der seite. wir clickern, für distanzarbeit wie zb vorraus einfach wunderbar oder beim abgang der A-Wand etc. wir sind erfolgreich im agi unterwegs, auf spaziergängen machen wir nichts, da ist sie einfach nur hund und tobt über die wiesen.

youko ist mitterweile fast 4,5 monate alt. sie hat sich super schnell eingelebt und ist noch einfacher als smiley. sie beschäftigt sich mit ihrem spielzeug total toll alleine oder knuffelt mit smiley herum. abends hat sie auch meist ihre 5 drolligen minuten, ich schau das es nicht zu dolle wird und warte ansonsten ab. auch die gehen vorrüber. sie ist unheimlich lernbegierig, sie geht an der leine neben mir als hätte sie nie etwas anderes getan, schaut mich die ganze zeit dabei an ob es auch richtig ist. clickern machen wir noch nicht, ich lasse sie einfach die welt erkunden. wichtig ist mir lediglich der rückruf, pfui und aus. warte kann sie auch mittlerweile und weiß wo ihre matte ist aber das sind halt die normalen alltagsabläufe. langsam würde ich auch sagen ist sie stubenrein, hat lange gedauert :) sie ist total unerschrocken, mega cool und selbstbewußt. fremde menschen werden ignoriert, jogger, fahrräder etc interessieren sie nicht. auf abruf kommt sie zu 100% - was will man mehr von so einem jungen tierchen :) sie ist von angang an super zur ruhe gekommen und selbst im größten radau schläft sie. seit der 3. nacht schläft sie durch.

wir waren jetzt 3 tage im centerpark, sie sieht ihre matte und schwupps raufgesprungen. da lag sie dann und hat geschaut was wir treiben. für sie war es sofort ok, smiley fand es nicht soo berauschend, glaub sie wäre lieber wieder gefahren. auch das alleine bleiben dort war überhaupt kein problem.waren im schwimmbad und nach fast 4 std wieder da. hatte schon ein mega schlechtes gewissen aber als ich durchs fenster geschaut hab da lagen beide auf ihren matten und haben geschlafen. :eek:
 
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22 Sep 2014
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#15
Ich hatte hier den absoluten Werwelpen. Ernsthaft: so einen schlimmen Welpen/ Junghund, habe ich noch nicht erlebt.
Beißhemmung?? Hahaha. Die hat eine gefühlte Ewigkeit gedauert. Als er zahnte, wurde es noch mal besonders schlimm.
In die Leine spingen wie ein Reh, gerne auch mal wie ein Känguruh? Perfektioniert!
Zur Ruhe kommen?? Mitnichten! Auszeiten im Flur und an die Leine legen, standen an der Tagesordnung.

Tja, aber was soll ich sagen? Jetzt haben wir einen 3,5 jährigen Immer-gut-drauf-Rüden sitzen. Unkastriert, keine Probleme mit anderen Hunden. An der Leine wird zu 99,9% nicht zurück gepöbelt (beim Rad fahren sogar zu 100% nicht), liebt unseren Sohn über alles und ist überall abrufbar (wie das im Juni an den Schafen wird, weiß ich allerdings nicht).

Geduld und viel Spucke und ja, es sind auch Tränen geflossen. Aber hey: alles wird gut :)
 
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1 Okt 2012
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#16
Simba haben wir mit 12 Wochen bekommen. Er war ein Engel, absolut pflegeleicht und lieb. Er hat zwar ein paar Gießkannen geschreddert, aber ansonsten hatten wir keine Probleme mit ihm.
Jetzt ist er einfach nur Hund und macht ein paar Tricks und fährt ab und zu Fahrrad.

Aibrean war eine richtige Hexe, die Welpenzeit war ganz furchtbar. Wir haben sie mit 8 Wochen bekommen. Die Stubenreinheit hat ganz schnell geklappt aber sie konnte einfach nicht zur Ruhe kommen und hat uns terrorisiert :D
Sie hatte 0 Beißhemmung und hing jedem an der Ferse oder hat mit ihren kleinen Nadeln total beim Spielen in die Hände gebissen. Wenn sie nicht zur Ruhe gekommen ist, hat sie auch mal 10-15 Minuten in einer Tour gebellt, dazu muss man sagen sie hat wirklich eine schrille Stimme und das hat uns alle Nerven gekostet.
Jetzt ist sie ein super toller Hund, kommt schnell zur Ruhe, läuft draußen ohne Probleme sogar ohne Leine an allen Hunden vorbei und ist einfach toll. Als Junghund sind mal 4 erwachsene Hündinnen auf sie drauf. Seitdem haben wir ein paar Probleme mit der Verträglichkeit, aber das ist auch wieder viel besser geworden. Es dauert halt eine Weile, bis sie mit fremden Hunden warm wird.
Menschen hat sie schon immer über alles geliebt.
Wir hüten und machen ganz normale Unterordnung im Alltag. Außerdem begleitet sie mich mit in die Uni.
 
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29 Jan 2018
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#17
Das klingt ganz ähnlich nach meinem :'D Er ist mein erster Hund und daher war das anfangs ein kleiner Schock für mich, weil ich mir dachte "Sind alle Welpen so schlimm?" XD Sehr frustriert hat mich dann allerdings noch das "Kenn ich gar nicht, mein Welpe war immer super brav" xD Aber er ist jetzt 3,5 Monate alt und ich sehe täglich Fortschritte :) Leinenführigkeit funktioniert schon super, außer wenn jemand direkt auf ihn zugeht (geschweige denn ihn sogar anspricht) oder wenn ein anderer Hund entgegen kommt. Dann ist jegliche Gehorsamkeit völlig dahin :'D Beißen hat er sehr gerne gemacht (Waden waren ihm dabei immer am liebsten), aber mittlerweile probiert er es zwar ab und zu, hört aber sofort auf wenn ich "Aus" sage. Da weiß er dass das ein absolutes NO-GO ist :) Beim Spielen beißt er allerdings noch sehr fest in die Hände, hört dann auf Kommando zwar auf, macht aber dann weiter, sobald das Spiel weitergeht. Aber das kriegen wir auch noch hin :D Er ist vieeeeeel braver im Vergleich wie er vor 2 Wochen war^^

Und ja, auch bei uns flossen manchmal Tränen, aber trotzdem würde ich meinen Schatz um nichts in der Welt mehr hergeben :D
 
Dabei
17 Jun 2013
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#18
Ich erzähl da mal von meinen Welpis bisher....

Quitu (jetzt 7)
Sie war als welpe ein richtiges Energiebündel. hat echt hummeln im ***** und wollte alles sofort und so schnell wie möglich erleben. Sie hatte echt sooo viele flausen im Kopf. Ihre größte Liebe waren fremde Menschen. Klar die bekannten sind auch toll aber die fremden mussten immer von ihrer Liebe übezeugt werden. Hat schon so einiges kaputt gemacht, aber nie etwas kritisches.
Sie büchste nur zu gern aus dem Garten aus, und das obwohl ich fast nebenbei saß. Aber nur um dann draussen zu stehen und wieder rein zu wollen.
Sie war dann als Junghund auch nicht einfach, hatte so ihre Probleme mit anderen Hunden aber nie boshaft sondern eher weil sie überall hinwollte um hallo zu sagen und ich anderer meinung war. Heute ist sie echt ein Hund wie man sich nur wünschen kann.
Sie hört immer und überall, Jagdtrieb keiner vorhanden, Ist von jedem zu händeln und genießt einfach ihr leben. Drinnen ist sie absolut nicht zu bemerken, draussen hat sie noch so ihre verrücken 5 Minuten (hoffe die bleiben ewig!). Sie ist einfach ein Traumhund.

Ebby, genau heute 1 Jahr!
Alsooo, sie war als Welpe wirklich die Ruhe selbst. Ich war schon etwas verwundert, holst dir ein "Arbeitstier" und dann hast so eine Schlaftablette zu Hause ;)
Echt, die konnte immer und überall schlafen, war von anfang an leinenführig, Rückruf war von anfang an klar, hatte nur ein Prolbem und das hat sie bis heute, fremde Hunde sind nicht ihres. In der Welpengruppe, konnte sie auf die Gesellschaft anderer Welpen verzichten. Sie liebt ihre beiden Freundinnen (Quitu, Joy), ok sie hat auch ausgesuchte Hundekumpels aber das sind wenige.
Stubenreinheit war nie ein Thema. Nachts hat sie von anfang an durchgeschlafen.
Wie gesagt jetzt ist sie ein Jahr, und ja das Tier in ihr ist erwacht *g* Also sie hat ordentlich Hummeln im Hintern. Die Ruhe drinnen fällt ihr teilweise etwas schwer. Sie möchte halt nichts verpassen. Aber das wird schon wieder besser!
Draussen ist sie weiterhin überall abrufbar, braucht aber noch immer keinen Hundekontakt ausser ihre Auserwählten. Hat eine extrem starke Bindung zu mir. Mein Mann und mein Sohn werden zwar geduldet, zum Kraulen und liebhaben sind sie gut genug. Aber wehe es geht um etwas, da sieht sie nur mich.
Eigentlich auch genau der Hund den ich wollte.
 
Dabei
4 Jun 2016
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#19
Hallo Community :) Ich dachte mir, ich frage mal interessenshalber in die Runde, wie die Anfangszeit mit euren Welpen waren bzw. wie eure Hunde nun sind. Waren sie aktiv? Oder eher ruhig? Anstrengend oder Pflegeleicht? Dominant oder eher Unterwürfig? Wie war die Begegnung mit anderen Hunden und wie tat sich euer/eure Kleiner/Kleine mit dem Beißkorb oder an der Leine gehen? Dürfen eure Hunde auf die Couch oder ins Bett? Oder ist das für ein euch ein No-Go?

Guten Morgen :)
Ich war schon seit längerem nicht mehr hier online, will aber auch mal meinen Senf dazu geben.:rolleyes:

Also Casper ist inzwischen 22 Monate alt. Zuhause ist er ein total verschmusster Kuschelhund, der inzwischen auch auf Kommando auf die Couch darf.. :D Sein Wachtrieb ist ziemlich ausgeprägt, er gibt immer Laut so bald einer kommt bzw. die Klingel gedrückt hat. Wenn die Person dann im Haus ist, dreht der Hund komplett durch vor Freunde und explodiert innerlich gefühlt, seine Bewegung gleicht einem Flummi.
Ansonsten ist er im Haus ziemlich faul. Da wird auf einem Bauernhof wohnen darf er sich auch draußen relativ frei bewegen, auf Rückruf muss er höhren sonst gehts wieder rein. (Er ging 3/4 auf Wanderschaft um Hündinnen zu besuchen oder sich der Gassi Runde anzuschließen, aber inzwischen haben wir das ganz gut in den Griff bekommen. )

Ich habe den Rückruf mit dem Clicker trainert, was wirklich gut funktioniert hat :) allerdings dadruch das wird 6 Leute im Haus sind (Eltern & Großeltern) hat sich diese Methode dann schnell erledigt gehabt, weil jeder Casper nach seiner Art erzogen hat - LEIDER! Casper hört zwar relativ gut, aber ich finde es könnte noch besser sein. Stubenrein war er nach ca. 6/7 Monaten komplett.

Was ein Problem bei Casper ist das wenn jemand kommt und er da nicht hin darf Anfängt zu bellen/ jaulen was einem ziemlich in den Ohren weh tut :eek:Aber naja jeder Hund hat seine Macken, und bei meinem Casper ist der Name eben Programm.

Euch allen einen schönen Wochenstart!:)
 
Dabei
31 Jan 2015
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#21
Yumo und Yari waren total unterschiedlich als Welpe, sind es aber auch jetzt als "Jungspunde".

Yumo war von Anfang an total wild, wollte immer gleich die ganze Welt auf einmal erkunden, überdrehte aber grundsätzlich schon nach 5 Minuten. Er war für uns als hundeunerfahrene Menschen damals wirklich nicht ganz ohne, wir wussten aber auch nicht, wie wir wann reagieren sollten - man liest ja überall etwas anderes. Ein Bauchgefühl in der Art hatten wir noch nicht. ;)
Wir mussten Yumo ab und an in eine Box setzen, damit er zur Ruhe kam, im großen und ganzen hielt sich das aber in Grenzen. Ohne Leine haben wir uns auch lange nicht getraut, wobei ich nicht denke, dass er weggelaufen wäre. Er hat auch heute noch einen sehr kleinen Radius (außer er spielt). Er war/ist immer total wild geworden, wenn er mit anderen Hunden spielen konnte. Dass da nicht jeder Hund was mit anfangen konnte, hat ihn nicht gestört, dann dreht er seine wilden 5-Minuten-Runden halt alleine (auch heute noch). "Problematisch" wurde es mit ihm in der Pubertät (wobei die bei dem frühreifen Früchtchen schon arg früh anfing; er hob übrigens auch schon mit 16 Wochen das Bein - immer! ... lag aber im Nachhinein betrachtet vielleicht an seinen Prostatat-Problemen). In der Pubertät fing er an an der Leine zu pöbeln, was er an manchen Tagen auch jetzt noch macht, er fing an sich für Vögel zu interessieren und wir hatten lange mit seinem Jagdtrieb zu kämpfen (der jetzt sehr gut händelbar ist). Zeitweise war er nur noch benebelt und gaga; wegen der Prostatathyperplasie mussten wir ihn mit 1,5 Jahren kastrieren. Jetzt ist er nur noch gaga. ;)
Die Stubenreinheit war auch so ein Problem. Yumo drehte immer richtig durch, vor Angst, wenn wir die Wohnung verließen. Das dauerte an, bis er 11 Monate alt war. Zeitweise war es so schlimm, dass ich nur die Wohnungstür hinter mir schließen musste und er pinkelte und kackelte drauf los. Kaputt gemacht hat er deshalb nie etwas. Er war, wenn er alleine war, zu sehr damit beschäftigt vor der Tür zu stehen und zu weinen... :(
Insgesamt empfand ich Yumo als wirklich schwierigen Welpen, insbesondere so als Ersthund.

Yari hingegen war der reinste Traum. Er konnte irgendwie von Beginn an problemlos alleine bleiben, war quasi vom ersten Tag an stubenrein, war extrem auf mich fixiert und lief daher üüüüberall ohne Leine.
Yari war, ganz anders als Yumo, sehr "spätreif". So richtig angefangen zu pubertieren hat er erst vor ein paar Monaten (er wird jetzt bald 2 Jahre alt), haut seit dem aber so richtig auf den Tisch.
Alles was vorher so perfekt lief, treibt mich momentan zur Weißglut xD
Er hat sich nie für andere Hunde oder Menschen interessiert; ihm reichte Yumo vollkommen aus als Hundepartner; großartig Kontakt zu anderen sucht er zwar noch immer nicht, läuft ihnen jetzt aber immer hinterher und möchte sie verscheuchen. :mad: Höchst nervig. Außerdem ist er rotzefrech und stets der Meinung, dass er alles richtig macht und alle anderen doof sind. Aber nun gut; irgendwann wird die Phase hoffentlich wieder vorbei sein! :D Es gibt ja auch gute Tage *seufz*
Insgesamt war Yari aber als Welpe wirklich toll. Und total leicht zu erziehen.
Außerdem haben wir bei Yari viel mehr auf unser Gefühl gehört und uns nicht von allen Seiten reinreden lassen. Das hat auch vieles erleichtert, würde ich sagen.
Er kam auch problemlos zur Ruhe; wenn es ab und an mal nicht klappen wollte, habe ich ihm einfach ein Geschirr angezogen; ganz zu Beginn war er nämlich der Meinung, er könnte sich mit Geschirr nicht bewegen und blieb dann liegen, bis er schlief xD
Das einzige "Problem", was wir damals mit ihm hatten, war sein extremer Futterneid. Oder nennen wir es lieber Futtergier. Er war wirklich verrückt und meinte, er müsse sofort sterben, wenn er nicht SOFORT etwas zu Fressen bekommt. Wenn ich mir überlege, wie er als Welpe das Futter inhaliert hat, ist es wirklich erstaunlich, dass er heute ganz langsam und genüsslich futtert und sich auch für Knochen seeeeeeeehr viel Zeit lässt (20-30 Minuten sind dann bei RFK-Fütterung nichts unnormales)

Hach ja. :) Unsere zwei Jungs sind schon tolle Kerle! :D Mit all ihren Fehlern und Macken; so nervig sie manchmal auch sind... sie sind trotzdem unbezahlbar ♥
 
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Oh man ich hatte grade einen ellenlangen Text zu Dusty verfasst, nun ist er weg :(

Dusty war als Welpe eher unsicher mit Fremden, ist er bis heute geblieben. Er hat Fremde draußen verbellt, das ist zum Glück komplett weg dank Training.
Meist mag er keinen Kontakt und weicht aus, manchmal will er unbedingt hin und gestreichelt werden.
Drinnen hat er Wachtrieb und meldet Fremde am Tor und im Haus, Nachbarn sind kein Problem, die kennt er.
Hunde mochte er immer, bis er mit 10 Monaten von einem Rüden angefallen wurde der früher immer mit ihm spielte. Über ein Jahr lang tobte besagter Rüde an der Leine wenn er meinen sah, war er abgeleint rannte er teilweise mehrere hundert Meter zu uns hin und griff an. Ich konnte ihn fast immer blocken, 2x waren wir beim TA wegen Bissverletzungen. Seit Dusty 1,5 Jahre alt ist mag er keine dominanten Rüden mehr. Generell wurde er leider oft von fremden Rüden angeknurrt und angekeift.
Trotzdem gibt es einige Hunde die er sehr gerne mag, u.A ein riesiger Ridgeback Rüde. Vom Typ her ist er eher der Macho (er bellt und keift aber keine andere Hunde an!),
gibt aber klein bei wenn es ernst wird. Auch ist er jemand der generalisiert, d.h. wenn er von einem Hund einer bestimmten Rasse mehrfach angegangen wurde mag er die Rasse nicht mehr.

Zerstört hat er eigentlich nie, nur als ganz kleiner Welpe mal ein Pixi Buch meines Sohnes. Er durfte aber auch immer alte Kartons schreddern :)
Alleine bleiben war nie ein Thema, macht er super. Er wäre zwar lieber dabei aber akzeptiert es wenn er dableiben muss.
Beißhemmung war nicht so sein Gebiet, er hat lange gebraucht um zu lernen wann er wie fest seine Zähne beim Spiel einsetzen darf.

An anderen Hunden vorbeigehen ist kein Thema, meistens will er gar nicht hin sondern macht einen Bogen. Am Rad im Zuggeschirr läuft er auch tadellos vorbei, ebenso an Joggern, Radlern, Pferden etc (aber auch im Freilauf kein Problem). Thema war eher das Nachrennen bei Vögeln und Hasen. Ist jetzt aber im Griff, er ist abrufbar bzw kann ich es auch vorher unterbinden, zumindest bei Vögeln, Hasen haben wir länger nicht getroffen.

Wir waren von 9 Wochen bis 1,5 Jahre in der Hundeschule, da fingen seine Allergien an und ich konnte nicht mehr regelmäßig teilnehmen wegen offener eitriger Ballen und hörte auf. Jetzt ist er weitestgehend fit und wir machen Bikejöring, Wandern viel, Suchspiele und evtl bald Mantrailing :)

Dusty durfte immer schon auf die Couch aber nur auf einen ihm zugeteilten Bereich. Ins Bett darf er nur kurz zum Kuscheln nach Erlaubnis und respektiert das auch problemlos.

Was gibt es noch zu sagen?
Er ist extrem verfressen, immer schon gewesen, hat aber niemals sein Futter verteidigt, lässt sich alles wegnehmen.
Er liebt meinen Sohn über alles und der darf alles bei ihm. Ruhe halten in der Wohnung klappt super.
Er schaut gerne zum Fenster runter wer wann wo und wie das Haus verlässt oder betritt und wann die Nachbarn sägen oder kaufen gehen ;)
Er ist ein riesen Schmuser bei Bekannten und natürlich bei uns :)

Und das ist er :)

Dusty mit 20 Wochen:


Dusty jetzt mit 2 Jahren:


Beim Bikejöring (X back Geschirr kommt noch)
 

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