Wie weit waren eure Hundis mit 5 Monaten?(Gehorsam)

Dabei
9 Jan 2013
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#1
Hallo ihr lieben. Wir waren heute das erste mal nach der Winterpause wieder in der Hundeschule und das erste mal im Junghundekurs. Ich war leicht "schockiert" was dort ablief und wollte mich bei euch einmal erkundigen, da ihr ja schon Erfahrungen im Bezug auf Hundeschulen und die Ausbildung des Welpen habt. Vorab schon mal sry das es ein langer Text wird :D
Kurz zu meinem Cooper. Seit er bei mir ist hat er schon einiges gelernt ( ohne Hundeschule) Sitz,Platz,Pfote im Sitz und Platz, bei Fuß (solange bis es die Belohnung gab) Peng (Totstellen auf dem Rücken) Rolle, bleib ( auch unangeleint bleibt er bis ich zb. den Futterbeutel werfe und kann ihn anschließend schicken) er kommt auf zurufen zu 90% sofort, falls mal ein Vogel interessant ist kann man auch mal 2-3 mal rufen, aber im großen und ganzen echt super für sein Alter. Draußen ist Aktion angesagt, in der Wohnung ist Ruhe. Wir gehen 2 mal am Tag ne Runde so 20-30 Minuten, ansonsten zum Pipi in den Garten und da bisschen toben. In der Wohnung werden 2 mal am Tag (vor meiner Arbeit und Abends) ca. 10 min. Tricks gemacht und wenn nichts los ist legt er sich auf seine Decke und schläft auch mal 3-4 Std am Stück. Er ist auch eher eine Schlaftablette in der Wohnung :) was ich auch mag.

Nun hat man ja kaum einen Vergleich, wie andere Hunde in dem Alter so sind, bis auf die Hundeschule. Im Welpenkurs haben wir bis auf die Spielrunde (2x15 Min.) NICHTS gemacht. Kein Sitz oder ähnliches. Es waren ein Tunnel und 2-3 Parcour Geräte aufgebaut über die wir die Hunde geschickt haben und sonst haben wir 1 mal "Pfui Training" und einmal herbei rufen gemacht. Das ganze über 7 Wochen. Mein Freund und ich hatten schon gesagt, dass wir uns die Junghunde Std. ansehen und wenn da auch nichts passiert uns nach einer andere HuSchule umsehen. Heute war es ja dann soweit und wir werden wohl nicht mehr hingehen.
Wir hatten erst wieder Spielrunde 10 Min. anschließend sind wir 2 Straßen weiter zu einem Weg, der links und rechts Wiese hatte. Dort wurden alle Hundebesitzer links und rechts eingereiht und einer sollte immer in der Mitte durch. Mit Futter locken ohne zu den anderen Hunden zu ziehen. Bis dahin fand ich es noch gut, da einfach mal etwas getan wurde. Für Cooper war das kein Problem, da er bei Fuß bis hinten schön neben mir hergelaufen ist. Die anderen Welpen bzw. die Trainerin haben mich dann aber "schockiert". Die Hunde reagierten nicht auf das Futter in der Hand liefen links, rechts, dann wurd ordentlich an der Leine gezogen, bis der Hund wieder neben einem war, aber es wurde nicht mit dem Hund geredet....kein Wort kam von der Trainerin.... keine Hilfestellung...oder Korrektur...Die Hunde sprangen sich an ohne ein Nein vom Besitzer oder das die Trainerin mal was sagte. Mein Freund wollte ihr das Geld am Ende der Std. geben und der Hund neben ihm sprang ihm fast ins Gesicht...der Besitzer schön mit Ruck gezogen und der Hund flog nur noch...Trainerin sagte nichts.....Auf der Wiese wurde dann noch "bleib" geübt mit 2cm zurück 2 cm vor.... Das war unserem natürlich zu öde. Cooper ist mein erster Hund und ich habe mir nach der Std. Gedanken gemacht, ob ich zuviel mit ihm gemacht habe, oder einfach die Hundeschule "schlecht" ist. Er kann zwar "viele" Tricks, macht diese aber wie gesagt 2 mal ca. 10 Min. und da kam und kommt auch erst einmal nichts mehr hinzu. Ich hatte nie das Gefühl, dass es zuviel ist, da er sonst ja auch nur die 2 mal spazieren geht(ab und an im Garten läuft) und den Rest schläft. Das sollte hier auch nicht die anderen Hunde/Hundehalter schlecht machen, ich wollte nur die Situation beschreiben.
Was konnten eure Hunde schon so? Verlange ich doch zuviel? Die Trainerin ist in meinen Augen nicht zu empfehlen, sehe ich das zu streng? Ich habe ja in dem Sinne keinen Vergleich wie es laufen sollte.
Sry nochmal das der Text so lang geworden ist.

Lg Jenny
 
Dabei
15 Mai 2012
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#2
Huhu Jenny :)

Also so was du von der Trainerin beschreibst find ichs jetzt auch nicht toll... Bei uns war um den Zeitraum rum genau das zu üben, also nicht menschen anspringen (die Freude bei Hunden ist immernoch nicht so gegessen, vor allem nicht auf dem Hupla), da hätte ich auch erwartet dass die Trainerin eingreift.
Ansonsten konnte Rumo mit 5 Monaten Hier, Nein, Sitz, Platz, bleib war gerade im Aufbau :) Also wir haben wirklich sehr viel weniger gemacht, was sich jetzt aber im nachhinein gut macht... Klar die leinenführigkeit und das alles üben wir immernoch, aber mei, das dauert eben :)
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#3
Wenn du dich in der Hundeschule nicht wohlfühlst, dann geh nicht mehr hin. Bringt ja nichts, wenn du permanent unsicher bist.

Nachdem, was du so erzählst, hört sich das für mich nach Abzocke an. In unseren Welpenstunden wird sehr viel verschiedenes erarbeitet, aber vor allem die Sicherheit des Hundes aufgebaut. Sie werden also über verschiedene Hindernisse geschickt, verschiedene Untergründe, müssen sich mit und ohne Leine mit Hunden auseinandersetzen und in verschiedenen Ablenkungsstufen wieder zu ihrem Besitzer finden. Alles nur über positive Verstärkung und kleinste Korrekturen. Da muss keiner schreien und Leinenrucke auch eher bei frühpubertierenden großen Hunden.

Die Junghunde werden bei uns eher nach BH-Schema langsam aufgebaut, dass liegt aber vor allem an der Struktur des Vereins. Grundsätzlich werden die BH-Grundkommandos in unterschiedlichen Situationen trainiert und vor allem darauf geachtet, dass Halter und Hund einen harmonischen Modus finden, in dem beide entspannt miteinander können. Dabei ist vor allem gut, dass sich die Trainer hier unter einander beraten bei Einzelfällen und die Gäste immer wieder mit anderen Trainern arbeiten, so dass sie verschiedene Techniken kennenlernen.
 
Dabei
9 Jan 2013
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#4
Danke schon einmal für die Antworten.

@Rumo: So sehr viel mehr kann Cooper ja auch nicht. Die Grundkommandos und Pfote z.b war alles eher seinerseits habs dann nur aufgenommen. Da das heute aber wie Tag und Nacht war hatte ich schon ein komisches Gefühl. Bei Fuß sitzt auch nicht 100%, aber er ist ja auch noch klein das erwarte ich auch nicht nur waren die anderen ja nicht mal bereit ihrem Besitzer 2 Schritte zu folgen.... das fand ich sehr komisch und ohne Worte auch seitens der Trainerin...

@Kon: Wir werden uns auch entweder nach einer anderen Hundeschule umsehen oder es weiter im Alleingang machen. Verschiedene Untergründe hätte ich toll gefunden und auch das sichere laufen/abrufen bei Ablenkung.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#5
Also ich kann dir auch nur raten, wenn du da ein schlechtes Gefühl hast, dann geh woanders hin!!! dass die hutrai keine Tipps gab ist wirklich seltsam, schließlich geht man doch dafür in die Huschule :)
 
Dabei
31 Okt 2012
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#6
Das mit dem keine Tipps geben finde ich auch komisch, das ist ja auch der Sinn der Hundeschule :)
Also Emma war mit 5 Monaten auch nicht soooo gut mit Fuss gehen wenn andere Hunde da waren und ist da auch jetzt noch ein kleiner Hibbel, weil was soll man Fuss laufen wenn man doch so toll mit anderen Hunden spielen könnte :D Wir trainieren dass auch in der Hundeschule... Ist halt schwierig da jeder Hund so seine Problemchen mitbringt. Doch ich glaub Dir geht es ja auch eher darum dass da jeder ohne Sinn am Hund herumgezogen hat. Wieviele Hunde sind den da im Kurs, dass klingt irgendwie nach vielen...

Für mich war es sehr wichtig dass ich meiner Hundetrainerin vertraue und nicht immer in Frage stelle was sie tut oder mir rät. Nicht das ich wie so ein blinder Puschel alles umsetze, doch so ein Grundvertrauen finde ich bei sowas schon wichtig.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#7
Klingt für ich auch äußerst seltsam. Allerdings finde ich schon, dass dein Hund für 5 Monate schon ne Menge kann
 
Dabei
9 Jan 2013
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#8
@yukiko : Nein mir ging es nicht direkt um das können oder nicht können der anderen. Eher um die Situation wie sie mit ihnen umgegangen sind und die Trainerin nichts gesagt hat weder bei guten Sachen noch bei schlechten. Ich war nur verwundert das zu meinem Hund dann doch so eine Spanne war was die Bindung und die Grundkommandos an ging. Ich hatte erwartet, dass sie Tipps gibt wenn zb der Hund zieht oder alle anspringt aber nichts. Die Gruppe bestand aus 13 Hunden und wird wohl geteilt in Zukunft. Im Kurs davor waren es auch soviel.
 
Dabei
9 Jan 2013
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#9
Cooper hüpft auch mal hoch und lässt sich auch ablenken ist ja auch klar in dem Alter. Allerdings erlaube ich ihm das nicht und er schenkt mir nach 1-2 mal ansprechen auch einen Blick.das klingt oben etwas zu perfekt lach
 
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Bautienchen

#10
also wenn ihr das bis jetzt alles ohne hundeschule hinbekommen habt, dann würde ich vllt. auch eher schon in einen verein wechseln in dem ihr dann später die BH oder irgendeine sportart anfangen wollt. da hingehen macht auf jeden fall keinen sinn mehr. du scheinst ja ein gutes näschen für hundeerziehung zu haben. die nächste herrausforderung wird dann nochmal wenn die pupertät einsetzt, aber auch die denk ich mal wirst du gut überleben :)
 
Dabei
9 Jan 2013
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#11
Danke Bautienchen. An einen Verein habe ich bis jetzt noch nicht gedacht. Das wäre mal eine Überlegung.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
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31 Jan 2012
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#12
huhu, also für mich hört sich das da alles gar nicht gut an und du hast ja auch schon selbst geschrieben das es dir nicht so zusagt!

ich finde es aber schon super was dein kleiner alles kann, das zeigt doch schon mal das du einiges von hundeerziehung verstehst:)

wir besuchen nun den kurs für fortgeschrittene und sind von unserer hundeschule super begeistert, wir machen viel training für alltagssituationen, zb aus der ferne kommandos geben, das bleiben wenn man weiter weg geht und das macht dann die komplette hundegruppe gleichzeitig und dann wird immer nacheinander ein hund abgerufen und das auch mit ablenkung usw usw natürlich üben wir auch immer für die bh und und und

ich würde mir was anderes suchen an eurer stelle...
 
Dabei
9 Jan 2013
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#13
Das klingt so,wie ich mir eine Hundeschule vorgestellt habe. Klar nicht direkt fortgeschritten für den kleinen, aber einfach das man das Gefühl hat da passiert auch etwas. Und da achtet jemand auf dich und wie du mit deinem Hund umgehst . Ich bin froh, dass ich also nicht zu pingelig gedacht habe bei der Hundeschule und ihr das auch so seht, dass es da nicht so gut abläuft. Werde da auch definitiv nicht mehr hin gehen.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#14
Also wir haben auch beschlossen zu der ersten besuchten HuSchu nimmer zu gehen. Die Trainerin hielt ihren Hund im Zwinger und sagte nichts, wenn andere Hunde zum Sitz am Hintern runtergedrückt wurde. An sich war sie ganz nett, aber das Bauchgefühl hat nich gestimmt. Daher haben wir beschlossen dort nimmer hinzugehen und sind dann zu der, zu der wir eigentlich gewollt hatten, von der wir aber wussten, dass sie Winterpause macht (deswegen waren wir zu der anderen gegangen). Da waren wir total begeistert!
Der Hund merkt ja auch, wenn man das alles dort komisch findet und das wirkt sich ja auch auf ihn aus. ;)
 
Dabei
11 Nov 2012
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#15
Also die Hundeschule hoert sich nicht gut an, aber was dein Hund schon mit 5 Monaten alles kann, dass kann meine nicht mit jetzt 7 Monaten. Dafuer laeuft meine halt schon jeden Tag 1-2 Stunden mit Gassi. Aber am Stueck 10 Minuten konzentrieren um Tricks zu machen, das kann die im Leben noch nicht. 10 Minuten Dauerkonzentration das schafft mein 5 jaehriger Ruede, aber die kleine waere damit voellig ueberfordert.
Ansonsten weniger ist beim Aussie in so jungem Alter mehr. Ich weiss, wenn ein Hund soviel anbietet, dann ist es schwierig auch mal das einfach brach liegen zu lassen. Tu es trotzdem. Ein so junger Hund muss nicht schon duzende von Tricks lernen, von koennen kann man uebrigens erst reden wenn der Hund ca. 1000-10 000 Wiederholungen pro Kommando hatte. DAS kann bei deinem kleinen also noch gar nicht sein. ;) Wenn ich sage :" Mein 5 jaehriger Aussieruede kann Fussgehen", dann kann der das IMMER!!! Ohne Leckerlies, ohne zu erwarten etwas zu bekommen usw. Er weiss einfach durch viele, viele Wiederholung was verlangt wird. DAS ist Koennen. Das andere ist Lernen. Und ich bin eher dafuer, nimm den Junghund ueberall mit hin, lass ihn laufen, zeige ihm die Welt, lass ihn Ruhe und Hektik kennen lernen, lass ihn auch mal alleine, lass ihn die Welt, seine Welt verstehen!!! Wenn er das KANN, nicht dabei ist das alles noch kennen zu lernen, dann kann man anfangen, ueber die ueblichen Lebensnotwendigen Kommandos "Hier und Nein" hinaus zugehen und tricks anzufangen die nuetzlich sind, wie "Sitz" und "Platz" oder auch "Bleib". Die Pupertaet wird kommen und dann kannst du eh von vorne anfangen bzw. wird dein Augenmerk fuer lange Zeit auf anderen Dingen, als irgendwelchen Tricks liegen.
Und ganz ehrlich, ein Junghund braucht keine spezielle Auslastung durch Tricks oder sonstiges.

LG
 
Dabei
1 Okt 2012
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#16
Simba konnte mit 5 Monaten auch schon etwas mehr als die Grundkommandos. Einige Hunde lernen halt "normales" also z.B. Sitz,Platz,Fuß,Hier, Umgang mit versch. Alltagssituationen schneller als andere. Man hat schon gemerkt, dass ihm nach Sitz, Platz... langweilig wurde und dann habe ich mit ganz einfachen Tricks angefangen. Er hat viel Spaß daran und ich finde warum sollte man nicht den ein oder anderen Trick beibringen? Sitz und Platz sind für den Hund auch nur Kunststücke, welche im Alltag halt wichtiger sind als Pfötchen geben. Wenn dein Cooper die wichtigen Dinge beherrscht , finde ich es okay ein paar Tricks beizubringen.
Also, jetzt zur Huschu. Bei uns war es am Anfang in der Welpenstunde so, dass 20 min. gespielt wurde dann ein bisschen trainiert (Sitz/Platz/Fuß/versch. Untergründe...) und wieder 20 min. gespielt.
Jetzt mit 6 Monaten sind wir in der Junghundegruppe in der wir Fuß mit Tempowechsel (dabei muss der Hund einen immer angucken) und gerades Sitzen neben einem geübt wird. Also auch der Aufbau für die BH. Ich kann dir nur raten zu wechseln, wenn dir das alles komisch vorkommt. Und dass die Trainer nicht mal Tipps geben finde ich echt merkwürdig.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#17
Hudson, ich applaudiere!!!! Ganz genau meine Meinung!!
Und weil sie es schon so nett angedeutet hat, ich hab während des ersten Pubertätsschubes nochmal ALLES wieder neu gemacht, bis auf das Nein :D
Wir haben uns ja schon wirklich Zeit gelassen, was auch gut so war, aber ein bisschen weniger wäre auch noch drin gewesen :)
 
Dabei
11 Nov 2012
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#18
Und genau da, sorry geht es schon los. Einem jungen Aussie muss und soll langweilig sein!!! Er muss das so frueh wie moeglich lernen. Langeweile ist nicht schlecht, Langeweile wird nicht mit Programm gefuellt, Langeweile gehoert zum Leben. Du wirst einen Aussie niemals muede bekommen, wenn er erst erwachsen ist und ich bin ganz schlicht dagegen einen Welpen muede zu tricksen und das nur weil ihm langweilig ist. Zudem Fuss gehen, das sorry muss ein Junghund auf mehr als hoechstens 10 Meter nicht laufen, koennen kann das in dem Alter wie gesagt sowieso noch kein Junghund. Ich habe es schon erklaert, koennen ist etwas anderes als Lernen. Ich kann im Moment sagen, meine Huendin macht "Down" auch ohne Leckerlie. Sie kann es trotzdem noch nicht. Noch nicht in jeder Lebenslage, auf jedem Untergrund, immer wenn ich es verlange. Mein Ruede kann "Down" immer. Er macht es ohne wenn und aber ueberall, wenn ich es moechte. Er kann es auf jedem Untergrund, auf jeder Hundeshow, mit 1000 Leuten aussen rum, mit Hunden die um ihn rumspielen usw. das alles kann meine Junghuendin so noch nicht, wie auch, sie ist noch sooooo jung. Sie kann einfach die tausenden Wiederholungen, Uebungen noch nicht haben. Und das ist auch gut so. Langweilig, wenn ich das hoere, frage ich mich, was man eigentlich bezwecken will, wenn ein Junghund, noch fast Welpe schon alles machen soll? Der Aussie bietet einem so viel an, was meinst du was meine Huendin macht? Die ist fixer im Kopf als ich, trotzdem ich lasse es brach liegen und mache weiter "Hier" und "Nein". Denn ich weiss, es kommt eine Zeit, indem sogar diese beiden Kommandos fast geloescht sind. ;)

LG
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#19
Ich seh das wie Hudson. Sitz Platz Fuß Nein Komm... Und diverse Tricks in den ersten Monaten finde ich viel zu viel. das hat auch nichts damit zu tun, dass der eine Hund das schneller lernt als der andere, die meisten von uns dürften ja Hunde haben die sehr fix lernen. und genau das ist doch die Gefahr, dass man dann denkt derHund langweilt sich, schnell was neues. und dann? Ein Leben lang neue Sachen, damit der hund nie Langeweile hat, weil er damit nicht umgehen kann? Wenn eure Kinder,falls ihr denn welche habt, mal Langeweile haben, springt Ih sofort auf und kauft was neues? Die meisten lassen doch eher zu, dass ihr Kinder lernen, mit Langeweile umzugehen. und das ist ein wichtiger Lernprozess, für Hunde und Menschen
 
Dabei
12 Dez 2012
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#20
(also unserer ist jetzt 4 Monate zur Info vorab)
Also ich verstehe nicht so ganz, wo das Problem liegen soll, dem Kleinen auch Sitz zu lernen in dem Alter oder ihn auch hin und wieder mit Platz vertraut zu machen. Gerade Sitz halte ich nicht nur für einen Trick, sondern für recht wichtig im Alltag. Seitdem unserer das gut drauf hat, ist vieles einfacher. Ich muss z.B. nimmer mit dem Hund "kämpfen", damit er nicht drängelt an der Tür, wenn ich aufschließen will und vor allem, er sitzt konsequent vor jeder Straßenüberquereung. Da wir ins Feld eben zweimal die Straße passieren müssen, finde ich das sehr gut, dass er weiß, da hat er nicht einfach drüber zu latschen - beugt unschönen Situationen vor.
Ach genau, und Schau kann er auch. Ist ne gute Übung um seine Konzentration auf einen zu ziehen und die in der HuSchu haben gleich erkannt, dass wir das geübt haben, sie meinten, der wäre sonst nicht so auf einen fixiert. Und gerade das ist ja durchaus wünschenswert. Wenn man dem Hund innerhalb 3 Monaten auch noch ein drittes und viertes Kommando neben Nein und Hier beibringt, kann ich da keine Probleme erkennen. - Und so gemessen an dem, was manche Bücher empfehlen, ist das echt wenig. :rolleyes:
Mein Hund kann jedenfalls auch gut Langeweile aushalten und kennt die sehr gut, obwohl er schon 4 Kommandos beigebracht bekommt. Ruhe lernt er auch viel. Also ich finde nicht, nur weil man vielleicht 4 statt 2 Kommandos lernt, kommt der Hund nicht mehr zur Ruhe und steht unter Dauerauslastung.
Am Allerwichtisgten neben den Kommandos ist mir allerdings die Bindungsarbeit, die sollte mMn an erster Stelle stehen, denn das ist das Fundament, auf dem alles aufbaut.
 
Dabei
1 Okt 2012
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#21
Damit wollte ich ja nicht sagen, dass wenn er auch nur Anzeichen von Langeweile zeigt man gleich mit ihm trainieren muss. Natürlich kann auch mein Hund sich langweilen und wir haben auch Tage an denen wir einfach nur spazieren gehen und spielen. Ich meinte ja nicht, dass man dann jeden Tag ewig trainieren soll. Wir haben halt immer mal 5 Minuten oder so geübt. Und das auch nicht jeden Tag.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#22
@nemesis: So war das auch nicht gemeint ;) Ich habe auch bei Joey mit ca. 3 Monaten angefangen, Sitz und Platz zu üben, weil ich das auch für wichtig halte, aber erben nicht 10 Minuten oder so am Tag, sondern nur zwischendurch mal 1-2 Minuten. Und dann eben nicht noch zusätzlich Tricks wie Pfötchen, Rolle, Peng oder so...
 
Dabei
15 Mai 2012
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#23
Ich finde Sitz auch sinnvoll und das ist neben dem Kommando Hier und Nein sogar bis jetzt das einzige was er nach Hudsons Definition richtig KANN; Platz wird langsam so :D
Derzeit muss ich mich auch wieder zusammenreißen ewig viel nebenher zu machen, lieber auf das wichtige konzentrieren... und so kann ich das auch nur jedem raten, der gerade einen jungen Hund hat! Ich wünsch mir ja jetzt schon manchmal, dass ich nochmal "von vorne anfangen könnte" ;) Klar ist Peng und Pfote und sowas viel lustiger als die ewige Leinenführigkeit oder sowas, aber halt nicht wichtig!
Schau halte ich auch für ein gutes Kommando, aber da kann man auch clickern wenn er einen ansieht, dann kommt das fast von alleine :D
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#25
Tricks und Gehorsam lernen sind ja zwei unterschiedliche Dinge. Also zu den Tricks kann ich sagen, dass ich mit Touch auch relativ früh Tricks geübt hab. Natürlich nie lange am Stück und auch nicht oft am Tag. Vor allem habe ich immer schon mit Klicker gearbeitet und wenn er bestimmte Sachen selbstständig schon anbietet, wieso sollte ich dass denn dann nicht klickern? Momentan haben wir eine etwas unruhige Phase und er würde am liebsten ständig beschäftigt werden aber er wird demnächst elf Monate und das könnte somit auch einfach was mit der "Pupertätspower" zu tun haben. Ich denke, wenn du wirklich sehr darauf achtest, dass er selbstständig zur Ruhe kommen kann und du dir sicher bist ihn nicht zu überlasten, dann spricht meiner Meinung nach nichts gegen s Tricksen - in Maße.

Gehorsam ist dann das andere Thema, das in dem Alter natürlich wichtig ist. Man kann die Trainerin nicht richtig beurteilen wenn man sie und ihre Trainingsmethoden nicht persönlich kennt. Was du aber so erzählst hört sich nicht toll an und wenn du dich nicht wohl fühlst würde ich auch auf keine Fälle mehr hingehen. Ich kann das nur mit meiner HuSchu vergleichen und meine Trainerin wäre wohl ausgeflippt. Leinenrucks etc. gehen bei ihr gar nicht. Natürlich müssen das grade die Junghunde ja erst lernen aber wenn die Trainerin so wie du sagst in den Situationen nicht mal etwas dazu sagt oder Hilfe gibt, dann ist das meiner Meinung nach schon sehr schwach. Wir hatten die Übung auch, dass wir in so ner "Hundegasse" durchgehen mussten und die anderen lockten mit Leckerlie etc. Folgte der Hund brav wurde freudig gelobt und unsere Trainerin gab uns sogar für das richtige Loben Tipps. Solche Kleinigkeiten sind meiner Meinung nach wichtig aber werden oftmals einfach auch vergessen. (Sie meinte eben, dass Hunde ja hauptsächlich über Körpersprache kommunizieren und reagieren und ihr war es immer wichtig, dass wenn wir die Hunde schon für tolles Verhalten loben, das auch richtig tun - sprich mit freundlichen/lachenden Gesichtsausdruck. Fand ich persönlich auch echt toll, da man bei anderen, meist eben älteren Leuten eigentlich echt oft beobachten kann wie sich der Gesichtsausdruck, genauso wie die Stimmlage beim loben nur schwach oder gar nicht verändert.) Jaaa und wenn die Hunde dann zu den anderen zogen, ging man ohne an der Leine zu ziehen mit einem "Nein" zwischen den eigenen Hund und den anderen... und weeeehe man ruckte wie ne Wilde an der Leine rum.... soviel zu unserer Hundeschule...
 
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Dabei
11 Nov 2012
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#26
@Nemesis, das was du beschreibst, habe ich so auch nciht gemeint. Natuerlich ist ein "Schau" eine gute Sache, nuetzlich fuer Bindung usw. Auch ein Sitz oder Platz aufzubauen, ist nicht verkehrt. Wie schon gesagt "Down" macht meine Huendin auch. Ist nuetzlich und darum lernt sie das gerade. Aber noch mal, ein Welpe oder Junghund kann noch gar nichts "KOENNEN". Stubenreinheit, Welt entdecken, verstehen und 2-4 Kommandos die "WICHTIG" sind und das Erste Jahr ist gut gefuellt. Zudem rechnet es mal hoch, um die 2-4 Kommandos zu koennen, braucht es ca. 40 000 Wiederholung zusammen. :D Da ist man gut mit beschaeftigt und der Hund auch. :D

LG
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#27
Aber solang es den Hund wirklich nicht überfordert (!!) ist es doch auch nicht schlimm auch bereits 6, 7, 8 Monaten schon andere Tricks/Kommandos zu trainieren als "nur" Sitz, Platz, Nein, Schau und Hier, oder? Mit dem "Können" geb ich dir natürlich recht.

Hab übrigens noch nen Beitrag zum Thema Ruhebedürfnis gefunden...
http://friendshipfordogs.wordpress.com/2012/04/13/ruhebedurfnis-wie-viel-schlaf-braucht-der-hund/
Welpen, Senioren und Kranke: 20-22 Std.
Erwachsene Hunde: 17-20 Std.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#28
Skjona: Das problem nur dabei ist, wenn man Hunden auch anderes lernt ist, dass quasi nicht genügend Platz da ist um das alles zu verarbeiten und zu festigen, dazu benötigt es Ruhe, ständige Widerholung und keine ablenkung durch andere Kommandos. Ich hab das mal sooo gut irgendwo gelesen und bekomm es aber nicht zusammen und weiß auch nicht mehr in welchem meiner tausend Bücher das war.
Aber sinngemäß war es quasi so, dass man nur das wichtige erstmal machen sollte, weil der junge Hund eben auch geistig noch nicht "fertig" ist und das alles nicht behalten kann, sprich es werden Dinge wieder vergessen, wenn zu viel nebenher gemacht wird und das wichtige nicht ausreichend platz im Köpfchen der Hunde hat :)
Desweiteren kann man meiner Meinung nach mit Sitz, nein, hier schon so unglaublich viel machen was die Impulskontrolle betrifft und die ist nicht zu vergessen!!!! Ich danke mir gerade jeden tag dafür dass ich das bis zur erschöpfung gemacht habe und auch weiter mache, weil sich rumo mittlerweile "selbst rauszieht" wenn er einem Impuls nachgeben will :)
 

Skjona

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30 Jul 2012
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#29
Ich frag nur deshalb, weil nach dem ganzen Beiträgen hier ist mir wirklich so halb das Herz stehen geblieben. Den Beiträgen nach, hätte ich Touch nicht nur überlastet sondern ja "halb zu Tode gequält" und diesen Eindruck hatte ich bisher eigentlich kein einziges mal :( Er ist ein super lieber und auch gut erzogener (zur Zeit wohl langsam pupertierender) Rüde...

Er ist jetzt 11 Monate und "kann" (bzw. wir üben an):
Gehorsam: Sitz, Platz, Bleib, Hier, Schau, Nein, Fuß, Steh und
18 Tricks: Platz, Rolle, Tod, Drehen, Zick Zack durch Beine, Rückwärts, in Arme springen, eine Treppenstufe, Verbeugen, rückwärtshochsteigen, Leckerli auf Nase, Walk, Round (Gegenstand), Pfote, Gib 5, Winken, Männchen, Einparken, Kuckuck

Wie gesagt, ich hatte bisher nie das Gefühl, dass ich ihn überlastet hätte :( Wir üben meistens so ca. 3x/Woche für 10-15 Minuten Tricks und sind zur zeit 1x/Woche Huschu. Dreimal kam es bisher vor, dass er beim tricksen zu "fiepen" begann und zu nervös wurde, dann habe ich sofort abgebrochen. Unsere Probleme sind momentan, dass er am liebsten 10 Std. lang beschäftigt werden möchte (dem geb ich natürlich nicht nach) und andere Hunde beim Gassigehen. Wobei ich eigentlich glaube, dass er einfach langsam in die Pupertät kommt und es teilweise einfach daran liegt... Da ansonsten von Pupertät bisher keine Spur war. Aber wie gesagt, bin grad etwas schockiert... hmm..
 
Dabei
15 Mai 2012
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#30
Lisa, ehrlich gesagt finde ich das wirklich ein bisschen zu viel. Mit sicherheit ist das keine Qual für den Hund^^ ihm machts ja auch Spaß, aber ist denn zickzack durch die Beine wichtig erstmal für sein Leben? ich denke eher nicht...
Bei mir galt in der Pubertät Back to the roots... Nein und Hier..... wenn man sich mal überlegt was ein Hund eigentlich können MUSS, damit man mit ihm alles machen kann (überall mit hinnehmen etc.) dann ist das eigentlich Nein, hier, sitz, bleib, leinenführigkeit und "höflichkeit" (ich springe niemand an, etc.)... alles andere ist meiner Meinung nach nette Beigabe...
Außerdem sind unsere Hunde eh in der Lage ihr Leben lang zu lernen... Insofern kann man sich doch mit dem unwichtigen etwas gedulden... (ich muss mich auch immer dran erinner, dass ich nicht doch noch einen trick hier und da einbaue :D), weißt wie ich meine?
 

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