"willst du dir nicht lieber was einfaches suchen?"

Dabei
7 Jul 2016
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#1
Hallo ihr lieben,

ich muss euch mal mein Leid klagen. Habe nun im Bekanntenkreis ( mit Hunden und auch ohne) erzählt dass wir bald einen Welpen bekommen. Erst ochja süß und Blabla dann kam die Frage nach der Rasse. Aussie war meine Antwort. Die Reaktionen reichten von schockiert über auslachen bis zu dem Rat auch dir was einfaches wie nen golden Retriever. Mir wurde gesagt dass ein Aussie niemals ausgelastet sein wird dass ich das niemals schaffen würde dass das kopfhunde seien und dann erst der jagdtrieb und der hütetrieb und das wäre alles nix. Und man kriegt diese Hunde nie kaputt und und und. Keine Argumente meinerseits wurden ernst genommen. Ich bin sehr traurig über diese Reaktionen auch weil sie mich extrem verunsicheren...Hab ich richtig gewählt? Bin ich nicht zu naiv dran gegangen? Ein Jahr Forschung belesen sprechen waren vielleicht doch nicht genug?
Und dann der Satz nimm dir was einfaches wie ben golden Retriever .... super Aussage

Könnt ihr mich etwas aufbauen??

liebste Grüße
 
Dabei
12 Jul 2012
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#2
wenn du für dich sagst dass du den ansprüchen des aussies gewachsen bist dann lass sie reden. mir ging es ähnlich..selbst meine Cheffin (TA) runzelte die stirn..ob ich mir das auch gut überlegt hätte.
 
Dabei
26 Jan 2012
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#3
Es hat immer irgendwer was zu meckern. Das ist quasi schon der erste Schritt als zukünftiger Aussiehalter, den du lernen musst: Lass dich nicht verunsichern und hör auf DEIN Bauchgefühl. Was ein Aussie dir nämlich nicht so gut verzeiht ist, wenn du nicht authentisch bist und nur das machst, was du glaubst was andere von dir sehen möchten/ erwarten.

Ich denke jeder Aussiebesitzer kann sich so Dinge anhören wie: "Boah die müssen aber viel tun." Oder: "Was hast du dir da angetan." Das ist ganz normal... Am Ende ist ein Aussie auch nur ein Hund, auch wenn sie schon ein paar Eigenarten mitbringen.

Man muss eben mit einem möglichen Schutz- und Wachtrieb, Jagdtrieb, Sensibilität und eben auch einer möglichen Überdrehtheit (damit meine ich man muss in der Lage sein den Hund auch mal zur Ruhe zu zwingen) umgehen können. Mein erster Aussie hat es mir jedenfalls echt nicht leicht gemacht und ich habe vieeeel durch ihn gelernt. Er stammt aber auch aus keiner seriösen Zucht und ich war sehr unwissend - habe mit ihm eher zu viel als zu wenig gemacht.

Aussies sind eben nicht die nicht-jagenden Familienhunde die alles und jeden lieben. Viele Leute verrennen sich da und kaufen den Hund mit falschen Vorstellungen. So gibt es immer mehr Menschen die mit den Hunden völlig überfordert sind und so kommt es eben zu diesem "oh Gott. Was tust du dir da an?", weil man immer mehr furchtbare Aussies sieht...

Letztendlich musst du für dich wissen ob du dich der Sache gewachsen fühlst - blöde Kommentare kriegt man doch immer ;)

Ich konnte mir für den Zweithund anhören, ob ich das denn überhaupt zeitlich schaffe. Ne, weil mit dem ersten mache ich ja auch nix - der klebt nur am Sofa ;) Manchmal muss man einfach weghören!
 
Dabei
22 Sep 2014
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#4
Das ist normal! Schau mal hier ein bisschen im Forum: hier klagten schon etliche (ich auch) ihr Leid!

Meiner Meinung nach: Blödsinn! Ja, der Aussie ist clever und durchschaut sehr schnell, wenn man Fehler macht. Aber: genau so schnell lernt es auch positive Dinge.

Meine Antwort ist jetzt immer: "Das ist auch keine Rasse für jedermann!"

Ich hatte früher einen Labrador und ja: ein Aussie ist anders. Was ich jetzt nicht negativ meine. Aber diese Rassen kann man nicht vergleichen. Alleine die Art und Weise, wie der Aussie sich bewegt, erscheint vielen außenstehenden als "hektisch". Ist eben was anderes als ein eher schwerfälliger Labbi ;)
Ich liebte meinen Labbi, aber für mich ist der Aussie die richtige Rasse. Vielleicht muss man als Aussie-Mensch auch selbst einen an der Klatsche haben: ein bisschen Clown, ein bisschen Kontrolletti; so ist auch der Aussie ;)

Mach dir keinen Kopf. Letztendlich ist diese Rasse auch nur ein Hund. Wenn man im Hinterkopf hat, dass es eine Rasse ist, der man nur von Anfang an Ruhe, Impulskontrolle (Jagd auf Sicht) angewöhnen muss und dass -je nach Hund- mehr oder weniger Schutz- und Wachtrieb vorhanden ist (was andere Rassen auch haben), sehe ich da keine Probleme.

Und by the way: ein Golden Retriever ist auch ein JAGDhund. Auch ein Labbi. Wenn ich sehe, wer sich heutzutage alles einen Labbi holt, die entweder total phlegmatisch sind (nein, das sind Labbis eigentlich NICHT) oder an der Leine abgehen wie Schmitz´Katze, könnte ich nur die Hände über den Kopf zusammenschlagen.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#5
Das war der Grund warum wir niemanden etwas gesagt haben bis Lassie da war:D

Ich würde dir ja gerne ein Foto von dem nie müde zukriegenden Hund schicken. Gestern kein Spaziergang nur 2x 10 Minuten Frisbee. Nachts ist er als erstes um 9 ins Bett und heute als letztes um 10 aufgestanden. Beschäftigung heute 10 Minuten Frisbee und dann 2 1/2 Std allein im Garten (wahrscheinlich liegend verbracht). Der nicht müde zu bekommende Hund liegt nun genüsslich auf dem Rücken auf dem Sofa streckt seine Beine in die Luft und schläft. Hin und wieder träumt er und macht Geräusche.

Allerdings wenn er hört das wir zur Haustüre gehen, ist er auf Hundert und für alles bereit. Sie nimmt was sie bekommt 1-2 Std radeln oder 1/2 Std Spaziergang, alles ist o.k. daheim kann wieder geschlafen werden.

(Alle paar Tage powern wir sie allerdings schon aus.)
 
Dabei
2 Aug 2016
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#6
Huhu Cherry198522,

so so wie du schreibst hast du dir das ja schon recht gut überlegt ob ein Aussie zu dir passt oder nicht. Ich habe auch lange überlegt ob es wirklich ein Aussie werden soll und schließlich mich für diese Rasse entschieden und musste auch viele negative Kommen
 
Dabei
22 Sep 2015
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#7
Ich hab nen Aussie Border Mix und was ich mir da schon alles anhören durfte ... Unter anderem ich hätte mir die Todesmischung gekauft und könnte den Hund nie und nimmer bändigen etc.

Wenn du dir sicher bist dann ist alles gut :)
 
Dabei
22 Sep 2014
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#8
Da muss ich Michaela zustimmen (und dir etwas die Angst nehmen): bedingt durch meine Schwangerschaft gibt es momentan keine 2h-Spaziergänge, jogging usw. Wir gehen -im Watschelgang- unsere Runde (wenn es gut läuft so ca. 45 Minuten). Zuhause darf er der "Dicken" die Hausschuhe bringen oder in den Schrank räumen, Sachen vom Boden aufheben oder die Socken ausziehen. Alles easy Dinge, womit ich ihn einbinde. Mein Hund pennt mit mir Samstags 4h auf dem Bett und schaut "Shopping Queen". Genau so ist er von jetzt auf gleich auf 180, wenn es gewünscht ist und ich sein Spieli raushole.

Das ist alles eine Sache der Gewöhnung, weshalb es so wichtig ist, dem Welpen Ruhe beizubringen (das empfand ich durchaus als schwierig: hierzu gibt es aber bereits diverse Themen, wie man es am besten anstellt: Box, Aussperren, anbinden...).
 
Dabei
7 Jul 2016
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#9
Ich habe mir das sehr sehr genau überlegt alles abgewägt. Ich habe mit golden Retrievern beispielsweise nur negative Erfahrungen gemacht. Die eine war absolut Hysterisch und der andere hat meine große Tochter gebissen weil sie NEBEN seinem fressen stand. Im Alter konnte man diesen Hund nicht anfassen weil er so bissig wurde...soviel zum Thema.

ich weiß ja was auf mich zu kommen kann und ich gehöre nicht zu denen die sagen ooooh wie hübsch will ich ( doch eigentlich schon aber nicht bei einem Tier :))
Ich habe auch gesagt dass ich genau so einen Hund möchte der Charakter hat der mit mir zusammen arbeitet der mit mir lernt und der eben nicht auf alles losrennt und knutscht. Der Konsequenz braucht aber ebenso geschmust werden will...

Die Leute tun sol als würde ich mich einen schrägen Rottweiler ins Haus holen... :-(
 
Dabei
2 Aug 2016
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#10
Ich musste mir auch all die negativen Kommentare anhören und war auch total verunsichert. Letzt endlich habe ich mich total richtig entschieden und liebe meine Maus (Sie ist jetzt 10 Monate alt). Und auch die Menschen die erst so negativ waren sind begeistert von ihr und finden dass sie ein toller Hund ist, also lass dich nicht verunsichern und freu dich auf deinen baldigen süßen Welpen im Haus :)
 
Dabei
7 Jul 2016
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#12
hast du recht Nadine :-D

Die Hundeschule hat relativ normal reagiert...Mal gucken wie die Behörde reagiert wenn ich Welpi anmelde
 
Dabei
7 Jul 2016
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#13
Ich habe bereits schon einiges für mich klar wie dass es ne Box gibt bzw zwei einmal zu Hause einmal für die Arbeit. Hundeschule ist klar Kinder werden jetzt schon sensibel gemacht dafür hält unsere Katze her :-D klappt sehr gut. Habe mir Tips hier geben lassen von welchen die auch Kinder haben Tagesablauf stimmt manchmal denke ich ich plane Zuviel und dann ne Aussage wie hol dir doch was einfaches ...... der macht dann keine Arbeit? -.-
 
Dabei
8 Mai 2016
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#14
Hallo,

lass dich nicht verunsichern!
Einfach sind Golden Retriever nun wirklich auch nicht. Meine Freundin hat einen, den könnte man einer normalen Familie nicht geben.
Hört gut, lieb zu Menschen, unterwürfig bei großen Hunden. Allerdings packt er meinen Dusty (Der Goldie ist 2 Wochen jünger, mein Dusty
aber fast 15 cm kleiner da Mini Aussie) an Nacken - oder wenn er am Boden liegt an der Kehle - und schüttelt :confused::mad: Also quasi das vieldiskutierte Totschütteln
was Hunde mit Beute machen. Die Besitzerin ist natürlich sauer, arbeitet mit dem Goldie daran, konsultiert Trainer etc. Trotzdem, kein einfacher Hund.
Da bezeichnet sie meine Probleme (Dusty mag keine Fremden bzw weicht er manchmal zurück, bellt oder stellt Besuch - wir arbeiten dran) als "Jammern auf hohem Niveau.

Ein Aussie ist in erster Linie ein Hund. Und jeder Hund hat einen anderen Charakter. Ich habe schon von beißenden Collies und total freundlichen Staffs gehört.
Also keine Rassefrage. Lediglich Tendenzen und Veranlagung (man wird mit einem Rehpinscher eher keinen Schlittenhundesport machen) sind von der Rasse abhängig.
 
Dabei
27 Mrz 2014
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#15
Also das mit dem Goldi kann ich so auch nicht unterschreiben...Ich arbeite seit vielen Jahren im Tierschutz/Tierheim...Und der einzige Hund der das mal sehr ernst meinte mir weh zu tun (oder auch mehr), war nen Goldi. Und ich kenn da einige Exemplare, die so gar nicht diesem "Stofftieremage" entsprechen, das immer gern verkauft wird.
Und genauso unterschiedlich ist auch der Aussie. Sicher gibt es welche, die extrem viel brauchen, nie kaputt zu bekommen sind und leider dazu auch nie gelernt haben was "mal die Klappe halten und Ruhe" heißt.
Und ich denk da liegt bei deinen Bekannten auch das Problem. Die kennen vielleicht nur diese Aussies, ich hab die damals oft selbst auf Turnieren (hab mit meiner Gelbbacke Dogfrisbee gespielt) oder beim Hundeplatz gesehen, die ich nicht geschenkt haben wollte xD Schicke Hunde..die mir nur auf den Keks gegangen wären, ebenso wie so einiges an Border, das kreischend über den Platz jagten und keine Sekunde mal die Klappe halten konnten.

Und wenn ich mir meinen Jasper hier angucke...der völlig tiefenentspannt neben mir liegt und pooft, obwohl außer Pipirunde heute noch nichts lief. Gleich gehts zum Hundeplatz, ob wir heut außer "spielen mit den anderen Hunden" was machen, mal schauen :D
 
Dabei
10 Sep 2012
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#16
nun, ich denke wenn man sich gut mit dem Thema Aussie auseinandersetzt, weiss man was man hat und jeder ist seines Glückes Schmied. Du hast den Hund den Du Dir erziehst.
Meine Aussies können von null auf hundert in 2 Sekunden, aber die können auch mal ne Woche oder zwei gar nix tun (ich hatte vor Weihnachten eine Gallen-Op und was Du danach ein paar Wochen NICHT tust ist mit 4 Hunden Gassi gehn, noch dazu mit einem Herrn Unlustig).
Aber meine Hunde kennen das, es ist nicht ständig Programm und das auch noch wo ich selber Trainer bin.

Mein Mann wurde auf einem Seminar gefragt warum um Gottes Willen man sich einen 3. Aussie ins Haus holt (Fly war da noch klein), seine Antwort:
Aus dem gleichen Grund warum man sich Border Collie Nr. 6 zulegt... (die Dame ist Verfechterin der Border Collies und hat ein klitzekleines Aussieproblem).
Seitdem kam nie wieder was....

Ich für mich kann sagen, ich mag fast alle Hunderassen (bringt mein Job ja mit sich) aber ich habe meine Rasse, die zu mir passt gefunden.
Also Kopf hoch, Krone richten und rein ins Abenteuer! Hör auf Deinen Bauch!
 
Dabei
24 Mai 2016
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#17
Lass Dich nicht runterziehen. Und lass Dir vor allem nicht die Vorfreude nehmen - auch nicht einen einzigen kleinen Moment! Ich musste mir das auch anhören. Jedes Mal - aber auch wirklich JEDES Mal, wenn die Frage nach der Rasse kam. Vor allem Leute, die niemals in ihrem Leben irgendwas mit Hunden zu tun hatten meinten ihr Entsetzen in einem Redeschwall mir kund tun zu müssen.
Ich habe mir dann gedacht: "Elke, in ein paar Tagen/Wochen wirst du das von einem kleinen Hund fordern - arbeite an deiner Impulskontrolle." ;-) Und obwohl es mir wirklich schwer fiel: ich habe nicht ein einziges Mal geantwortet: "Danke für deinen Hinweis, es ist immer gut Tipps von erfahrenen Hundehaltern zu bekommen."

Sensibel für WIRKLICH hilfreiche Tipps ist man ja sowieso. Allein hier das Forum ist da schon Gold wert.
 
Dabei
7 Jul 2016
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#18
Ohja das Forum ist der Wahnsinn:) total hilfreich und super nett bin froh hier gelandet zu sein....

Was mich so ärgert ist eben auch dass diese Hundehalter selber ihre Tiere nicht richtig im Griff haben bzw es genügend Defizite gibt. Und das bei achso tollen Rassen.... Der eine frisst wirklich alles kennt kein Nein aus oder ähnliches der macht was er denkt wiegt locker 60kg und ist ein Riese
Die andere ist nur an jaulen wenn Frauchen mal weg ist hört kaum verschwindet dauernd und ist Super hibbelig usw usw

Ich glaube was mir und dem Welpi gut tun wird ist dass ich sehr konsequent und diszipliniert bin. Ja ich arbeite jetzt schon an meiner Ausdauer um mithalten zu könne :-D ach ich arbeite an soviel und bereite vor und mache und tue und gucke jeden Tag Fotos von Welpi an und freu mich...Klar hab ich etwas Sorge dass etwas schief. geht . Am meisten Sorgen hab ich wegen dem Hüten der Kinder aber Hey das merke ich doch erst wenn er da ist...danke für euren Zuspruch mir geht es schon besser
 
Dabei
24 Mai 2016
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#19
*heftig nick* GENAU so kenne ich das auch. Dieses 'Entsetzen' ("oh nein, ein Aussie - das ist doch nix für dich, das schaffst du doch nie im Leben") kam entweder wirklich von Leuten, die im ganzen Leben noch nie auch nur einen Hund an der Leine hatten oder eben genau von jenen Hundebesitzern, die du beschreibst.

Lass dich nicht beirren. Ich zweifle auch immer wieder an mir und ich werde sicher auch viele, viele Fehler machen. Aber das habe ich bei meinen Kindern auch und die sind inzwischen glückliche junge Erwachsene.

Und das mit der Ausdauer hätte ich wohl auch mal vorher angehen sollen. Ich kann mit dem Kleinen nicht mithalten und bin nach ein paar Spiel-Minuten total außer Puste. Stört den aber nicht weiter, dann wuselt er eben noch ein paar Mal die Böschung rauf und wieder runter bis Frauchen wieder kann. :D
 
Dabei
11 Dez 2014
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#20
Ich finde, du kannst stolz darauf sein, dich für einen Aussie entschieden zu haben. Er ist was ganz besonderes! und ICH wollte NIE einen Hund für "jedermann"...du hast dich gut informiert, dann lass die andere reden...
 
Dabei
15 Mai 2012
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#21
Ach lass dich nicht beirren :). Jeder von uns kennt solche Sprüche, meistens von leuten die einfach keine Ahnung haben :). Gib dein bestes, du informierst dich und dann muss man sehen wie sich Welpi entwickelt :). Mein Pro-Tipp für Welpenerzieung und Pubertät ist Prosecco und Käsekuchen :D. Das sag ich auch immer den Leuten am Hundeplatz. Da empfinde ich übrigens 99% der Labbis als genau so wie Aussies beschrieben werden: aufgedreht und nervig :D.

Bei mir zieht in ein paar Wochen Aussie nr 2 ein, weils einfach die tollste Rasse der Welt ist <3. Da kamen auch ein paar Sprüche zum lachen :D.
 
Dabei
7 Jul 2016
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#22
Also Prosecco und Käsekuchen bei verrückten aussie Welpen? :-D

bei schreienden trotzigen Kindern nehm ich Wein und Schoki

Werd ich mich wohl mal mit eindecken
 
Dabei
12 Jul 2012
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#23
also ich find ehrlich gesagt meine 2 kinder anstrengender :)

Alleine die Art und Weise, wie der Aussie sich bewegt, erscheint vielen außenstehenden als "hektisch". Ist eben was anderes als ein eher schwerfälliger Labbi
mein mann findet smiely auch total hektisch und nervig..aber sie legt sich halt nicht auf den rücken wie unser rüde sobald man das haus betritt und will am bauch gekrault werden
 
Dabei
8 Mai 2016
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#24
also ich find ehrlich gesagt meine 2 kinder anstrengender :)

mein mann findet smiely auch total hektisch und nervig..aber sie legt sich halt nicht auf den rücken wie unser rüde sobald man das haus betritt und will am bauch gekrault werden
Meiner schon :) Der lässt sich immer regelrecht auf den Rücken fallen wenn man ihn an den Schultern krault. Stöhnt, plumpst um und will gekrault werden :)

Übrigens interessant: mir ist noch nie ein Aussiebesitzer begegnet der erzählt hätte wie nervig die Rasse sei.
Komisch, oder?
 
Dabei
7 Jul 2016
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#25
Also wenn der Hund besser hört als die Kinder hab ich dann was richtig oder was falsch gemacht? :-D

Wahrscheinlich rennt Kind eins nach rechts Kind zwei nach links und Welpi guckt mich dann an und macht Platz :-D
 
Dabei
8 Mai 2016
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#26
Och, das ist wohl die Natur der Sache - ich sag meinem Sohn immer "warum soll Dusty eigentlich hören, du hörst doch auch nicht" - zieht ganz gut in Sachen Kindererziehung. Und ist einleuchtend für selbige :p
 
Dabei
7 Okt 2014
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#27
Je länger ich mich jetzt damit beschäftige, je genauer ich die Hunde in meinem Umfeld beobachte, in der Tierarztpraxis, beim Spazierengehen ... Je mehr Zeit ich mit meinem Hund verbringe, mit ihm arbeite, über seine Intelligenz staune, seinen Charme, dieses ganz gewisse Etwas...desto mehr stelle ICH mir die Frage, warum ausgerechnet KEIN Aussie?!:p
Ich habe lange gegrübelt, hatte echt Zweifel, was meinen potenziellen zweiten Hund angeht, aber ich habe mich mittlerweile entschieden.
Ich möchte keine andere Rasse mehr!
 
Dabei
31 Okt 2012
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#28
Es ist irgendwie schlimm das inzwischen selbst Züchter einfach Hunde verpaaren ohne Rasseneigenschaften zu erhalten - dann kommt nämlich raus das Labi hysterisch und nervig sind, Goldis keine Menschen mögen und Aussies hingegen aufgeplüschte Sofakisse, die nur mehr auf der Couch liegen. Mit der Rasse, wie sie mal gedacht hat, hat das wenig zu tun. Natürlich brauchen die wenigsten einen hoch professionellen Hütehund oder Jagdhund. Eine Rasse soll und muss sich weiterentwickeln - darum sehen gute Züchter es als ihre Aufgabe, die Rasse in die moderne Zeit zu führen, Rasseneigenschaften weiterzuentwicklen, zu veredeln, ein Zuchtziel zu haben und vor allem die Rasseeigenschaften zu fördern.

Ich kenne grenzgeniale Labradore, Rotti's, Aussies und BCs - die sich alle ganz klar und im besten Sinne unterscheidbar sind. Da wurde in der Zucht genau auf die Merkmale wert gelegt, die die jeweiligen Rassen ausmachen.
Und ich persönlich finde es nicht gut, dass der Trend hingeht, das alle Hunde irgendwie so Einheitsgemisch werden. Den ja, natürlich kenne ich auch nervige Labis, menschenhassende Goldi's etc. - doch das ist schlichtweg einfach keine gute Zucht bzw. kann auch bei einem guten Züchter einfach mal ein Wuf nicht so gut gelingen. Doch dieser Einheitsbrei an Hunden, den ich auch erlebe, das finde ich einfach nur schlimm. Insofern spielt der Züchter eine große Rolle :) und dann bekommt man auch was man möchte: einen Hund, der den Rasseeigenschaften entspricht. Ansonsten brauchen wir irgendwann eh keine Rassen mehr, dann wird es nämlich et absurdum geführt wenn sowieso alle Hunde gleich sind und einfach nur Hunde sind.

Meine erste Aussie Hündin, und ich liebe sie über alles, ist kein einfacher Hund. Sie hat eine gute Portion Wach- und Schutzinstinkt mitbekommen und so sehr ich diese Eigenschaft inzwischen schätze, so eine Herausforderung war es, diese in richtige Bahnen zu lenken. Ich hatte davor eine "Problemhündin" aus dem Tierschutz, die war ein Lämmchen gegen meine willensstarke Aussie Dame. Doch wir sind gemeinsam gewachsen, ich finde es trotzdem die beste Entscheidung und haben jetzt eine richtig tolle, souveräne Hündin - doch was ich sonst so an Hunden erlebt habe, da war sie schon eine Herausforderung.

Und auch wenn ich verstehe das hier lauter Aussie Liebhaber sind (bin ich auch: bei mir ist inzwischen Nr. 2 eingezogen) so bringt ein rassetypischer Aussie einfach Eigenschaften mit, mit denen man sich auseinander setzen sollte. Den soooo positiv wie ihr alle sehe ich das Thema nicht, so sitz im Tierheim Zweibrücken ein Aussie, wo genau die Rasseeigenschaften durch falschen Umgang komplett aus dem Ruder gelaufen sind und er ein wirklich bissiger Hund ist. Und ja, natürlich sitzen da auch noch andere Rassen, doch beim Aussie sind es halt wirklich die klassischen Aussie Themen, worüber sich seine Besitzer nicht im klaren waren und komplett überfordert. Und die Problemaussies mit genau den Themen findet man, braucht man nur bei Ebay reinschauen und auch hier im Forum lest man so einige Themen über die Herausforderungen, die Aussies nun mal mitbringen und einige haben sich auch beim zweiten Hund GEGEN einen Aussie entschieden.

Insofern ist sicher kein Hund, keine Rasse "einfacher" - doch man sollte sich zumindest mit den rassetypischen Merkmalen auseinandersetzen und sich ehrlich fragen ob das passt. :) Und dann ist es doch egal was die anderen sagen, man selber weiß ja das man genau diese Rasseigenschaften möchte.

Empfehlenswert dazu: http://www.hundeschule-gaden.de/rasseportrait_aussie.html
 
Dabei
7 Jul 2016
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#29
Ich denke egal welche Rasse man nimmt und selbst wenn man einen Mischling nimmt, sollte man sich sehr gut überlegen was da kommen KANN. Das hat für mich bedeutet, dass ich mich genau informiere über die Schattenseiten und genau geguckt habe wo hole ich den Hund. Was ist mir an Prägung beim Züchter schon wichtig. Ich denke wenn man so wie ich zB noch Kinder im Haus hat ist die Verantwortung nochmal höher (ohne Besitzer ohne Kinder herabstufen zu wollen). Einfach weil es nicht nur mich gibt oder meinen Mann, sondern Kinder die laut Hund einen unteren Rang einnehmen.

Egal welche Rasse Informationen und auch Schattenseiten kennen und dann forschen was kann ich im Fall bspw. Hüten tun? Ich glaube dass wird oft unterschätzt, dass man eben schon vorher überlegen muss wie mach ich das und das.Wie Ruhe beibringen wo soll der Rückzugsort sein oder was tun wenn ich im Keller bin Welpi und Kinder aber oben usw usw. Ich denke wenn man sich mit sowas auseinandersetzt dann kann es gut werden. Wenn man aber nur denkt oh wie hübsch will ich egal Was da kommt dann wird es schwer....

Aber so war das ja bei vielen die ich kenne. Gekauft und mitlaufen lassen Erziehung nur ein wenig und die Defizite sind dann enorm. Werden dann schön geredet und ich steh dann da und denke ja ne ist klar...Es ist also total normal dass ein Hund Aus Mülleimern frisst Aggressiv gegenüber anderen Hunden ist usw usw
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#30
Wieder fehlt der Gefällt mir Knopf. Yukiko beschreibt es für mich gut.

Ich sehe das auch eher differenziert. Klar durfte ich mir auch anhören (und auch jetzt noch) "waaaas ein Aussi? Na dann Prost Mahlzeit!"
Das sagen meist nicht Aussiebesitzer sondern Nichtaussiebesitzer. Ich kläre auch schonmal auf dass auch Aussies keine Monster sind, aber seinen wir ehrlich sie sind durchaus Verhaltenskreativ. Und die Leute die so reagieren, haben vielleicht völlig zu recht keinen Aussie. Klar ist das meiste Hörensagen oder das kennen von negativ Beispielen. Aber wenn ich andere Vorstellungen zum Hund habe, dann ist es vielleicht auch eher gut es so zu sehen "waaaas ein Aussie.."

Denn wie Yukiko sagt, oft genug sitzen Aussies im Tierheim wo genau die Rassetypischen Geschichten aus dem Ruder gelaufen sind.

Aber wenn man sich sicher ist? Lass die Leute reden, die hätten auch zu jedem anderen Hund eine Meinung und würden die kund tun, egal ob man sie hören will, egal ob was wahres dran ist.

Und Gute wie auch schlechte Beispiele gibts zu jeder Rasse. Ich kenne einen Chi der ist spitze, der Besitzer beschäftigt sich, der Hund mach Trickdog. Ich kenne einen Chi der ist Alptraum, nur an Kläffen Mega ätzend. Ich kennen einen viszla der ist ein Traum, wird jagdlich geführt usw. Ich kenne eine Viszla der ist Alptraum und das totale Hecktikpaket. Ich kennen einen Cangal der ist ein Lamm, ich kenne einen Cangal der ist einagressiver Alptraum. Ich kenne einen Shiba der ist ein Traum und einen der ist ein Alptraum. Die Liste könnte ich noch mit etlichen Rassen weiterführen.

Was ich meist nicht so richtig kenne ist die Geschichte dahinter, wie wurden die Hunde wie sie eben sind? Meist lässt sich erahnen dass auch der Halter seinen Teil dazu beigetragen hat.

Ich kenne auch Aussies die Schlaftabletten sind. Wär nix für mich.

Wenn du du weist was du willst, entsprechend suchst und dich nicht verrückt machen lässt, dann lass die Leute quatschen :) für dich ist es die Traumrasse für andere halt nicht :)
 

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