"willst du dir nicht lieber was einfaches suchen?"

Dabei
15 Mai 2014
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#31
Ich kann mich nur anschließen. Yukiko hat es super beschrieben.
Ich denke, wenn man sich nicht einen Züchter sucht, der das "Einheitsgemisch" produzieren möchte und eben versucht die Rasseeigenschaften wegzuzüchten sollte man sich klar sein, was man mit der Rasse Aussie vermutlich bekommt. Und in dem anderen Fall - warum dann einen Aussie?
Man muss halt den Schutz- und Territorialtrieb wollen, einen Hund, der von Null auf Hundert ist, sehr stark auf Bewegungsreize reagiert, liebend gerne kontrolliert, z.T. hochsensibel ist, einen starken eigenen Willen hat, sehr intelligent ist und darauf gezüchtet wurde sehr gerne mit seinem Menschen zusammenzuarbeiten.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#32
Ich schließe mich auch mal der eher kritischeren Meinung an.

Warum? Weil obwohl ich meinen Hund über alles liebe und wir gemeinsam gewachsen sind, würde bei mir vermutlich kein Aussie (oder zumindest nur einer aus sehr ausgewählter Zucht) ins Haus kommen.
Versteht mich nicht falsch, ich finde meinen Hund wundervoll. Und auch die Rasse "Aussie" ist für mich in vielen Punkten noch mein absoluter Favorit.
Mein Hund ist sehr charmant, intelligent, wachsam, hat seinen eigenen Willen und ist zu 100% auf mich fixiert.
Wenn wir arbeiten ist er mit Feuereifer dabei und kann von Null auf Hundert!
Ein typischer Aussie wie man meinen würde..

Aber was kann er noch? Er bringt eine gute Portion Schutz- und Wachtrieb mit sich, welche ich dauerhaft versuche zu "kontrollieren", da sie in meinem Leben nicht auf diese Art und Weise ausgelebt werden kann (kein Haus- und Hofhund und auch nicht zum Hüten eingesetzt). Das ganze ist gepaart mit hoher Sensibilität, Wachsamkeit und auch leider Unsicherheit gegenüber Fremden.
Aggressionen zeigen sich keine, aber mein Trainer sagte mir an Tag 1 (als Barney 9 Monate alt war): "wenn wir das in die falsche Bahn lenken, kann aus deinem Hund gut und gerne ein aggressiver Genosse werden".

Jetzt möchte man sagen "Ja, da wurde eben nicht richtig erzogen. Bei meinem Hund wird das anders".

Aber es ist nicht nur die Erziehung des Hundes. Wir standen ab Tag 1 dahinter und ich habe mich immer darum bemüht.
Die Genetik aus der Zucht und die Rasseeigenschaften an sich dürfen in ihren Konsequenzen nicht unterschätzt werden.

Es gibt nicht eine schlechte und eine gute Rasse. Oder den einfachen und komplizierten Hund.
Man muss einfach abwägen, in wie fern der Hund in das eigene Leben passt.
Kann ich dem Hund gerecht werden? Was bringt welche Rasseeigenschaft mit sich und wie kann ich damit umgehen?

Und dabei gilt es eben nicht zu unterschätzen, dass ein Arbeitshund (wie der Aussie einer ist) auch spezielle Rasseeigenschaften mitbringt, welche sich nicht zwingend und immer so gut in den heutigen Alltag integrieren lassen, wie zum Beispiel die eines Gesellschaftshundes.

Ich glaube jede Rasse kann die wundervollste Hunderasse der Welt werden, wenn sie eingesetzt wird, wofür sie geschaffen ist. Oder zumindest dann wenn eine adäquate Alternative gefunden wird.
 
Dabei
12 Jul 2016
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#33
Halli, hallo

Ich möchte auch gerne etwas "beitragen" und das im positiven Sinne. Mein erster Aussie Duke, war dem hier Geschriebenem mehr als dicht dran, überdicht......... Territorial, Menschen, die ihn streicheln durften, die suchte er sich selber aus (das waren eher wenige........) hibbelig als Welpe und Junghund, nicht ganz ohne an der Leine Artgenossen gegenüber (manchmal hätte ich im Boden versinken wollen) Die Türklingel habe ich nie überhört, wurde lautstark vermeldet: es hat geläutet.

Und jetzt? Jetzt ist Chester da, unser 2.Aussie. Mit neuneinhalb Wochen eingezogen, nun ist er fast 10 Monate alt. Ein absolut ruhiger um nicht zu sagen in sich ruhender Hund. Okay, die Welpenzeit war ein Graus, aber nicht was hibbelig angeht, sondern das Schreddern von Dingen und meine Hände und Beine. Aber ansonsten ein ruhiger Vertreter seiner Rasse. Die Türklingel überhöre ich, Chester bellt überhaupt nicht. Bis er mal "wufft", da muss viel passieren. Jeder ist willkommen, ob hier drinnen oder draußen, zu jedem Vierbeiner freundlich und friedlich, schläft und ruht viel. Vielleicht ist er gar kein Aussie? Aber von der Optik und laut Papiere schon :D

Es gibt sie also auch durchaus - die Ruhigen unter den Ruhigsten. Natürlich ist er auch von 0 auf 100 wenn ich ihn z.B. zum Spielen auffordere, oder Suchspiele im Garten - nicht das der Eindruck entsteht, er sei lethargisch und faul, aber er fährt sich schnell wieder runter. Einfach nur ein Schatzemann. Natürlich haben wir auch noch unsere kleinen Baustellen - anspringen von Menschen, Besuchern (das lässt er eigentlich, wenn ich sage: Einfach Ignorieren, aber leider sind viele der Meinung: ooooch, bei mir darf er das *seufz*) und an der Leinenführigkeit arbeiten wir auch noch - huch, ein Schmetterling, da hänge ich dann hintendrann - aber das sind Kleinigkeiten und er noch jung.

Susanne
 
Dabei
7 Sep 2012
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#34
Naja, ich finde es gerade etwas merkwürdig, das Du auf der einen Seite unbeirrbar den Aussie als geeignet für den Einsatz als Therapiehund hälst, obwohl ja viele (erfahrene) Aussiehalter das als kritisch ansahen und Du Dich andererseits von einer solche Aussage aus dem Konzept bringen läßt.
 
Dabei
15 Jun 2008
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#35
Ich habe grade einen Wurf liegen und hatte im Frühjahr noch einen - ich bekomme sie grade wieder mit, die geballte Ladung an mangelndem Detailwissen zur Rasse. Aktuell hab ich wirklich Glück, viele bereits Aussie erfahrene Interessenten zu haben. Aber ich habe natürlich auch immer wieder Anfänger dabei - der erste Aussie, oder gar der erste Hund überhaupt.

Meist sind es die Klassiker - junge Familie, gut situiert, ein bis drei Kinder zwischen 5 und 15, Eigenheim im Grünen, Mutter teilzeit beschäftigt oder ganz zu Hause. Eltern sind schon mit Hunden "groß geworden", hatten aber nie selbst Verantwortung für Erziehung/Haltung. Tochter will ein Pony, Sohn einen Leguan und der Steppke eine Rennmaus - man einigt sich auf den Familienhund. Jaaa - das ist für alle was!! Welche Rasse soll es also sein. Die Rasse spiegelt oftmals die Familie wieder - sportlich, dynamisch, erfolgreich, hübsch. Vater joggt morgens vor'm Büro, die Kids spielen Fußball, reiten etc. Mutter geht ins Studio. Die Wochenenden werden gemeinsam aktiv verbracht. Die Rasse muss also passen - hübsch, aktiv, intelligent. An dieser Stelle matcht der Aussie schon zum ersten Mal. Dazu möchte man noch einen Familienhund, der Kinder und Katzen freundlich ist, nicht jagt, auf die Oma hört und der anschlägt, wenn sich dunkles Gesindel dem gepflegten Eigenheim nähert. Klar - man landet wieder beim Aussie! Oftmals ist Mutter bis jetzt die Kirmesbremserin gewesen und hat erst jetzt erstmalig Verhandlungen zugelassen, ist aber noch skeptisch, ob die Zeit nun wirklich reif für das vierbeinige Familienmitglied ist. Es kommt also zum Erstkontakt und schließlich zum Besuch. Vater und die Kids haben sich bereits in alles verliebt, was bei uns rumläuft. Für mich ist klar - Mutter ist der kritische Gesprächspartner. Nicht, weil ich sie überzeugen möchte, einen Welpen zu nehmen. Viel mehr, weil sie mich überzeugen muss, dass der Familie - vertreten durch Mom the Brain - alle Rasse typischen Eigenschaften klar sind und erwünscht/geschätzt werden. Hat sie es verstanden, zieht der Rest mit.

Es kommt zu den immer gleichen Gesprächen. Schatzi bekommt schon immer die Krise wenn er zuhört. Zu oft meint er, ich würde ja gar keine Welpen verkaufen wollen, wenn man mich so reden höre ... Dabei will ich nur verdeutlichen, welche alltäglichen Veränderungen ein Leben mit Hund/Aussie mit sich bringt. Es beginnt ja bei absoluten Anfängern dann nicht gleich bei Fragen zum Aussie speziell, sondern schon mit so lapidaren Dingen, wie ein Welpe stubenrein wird. Da ist wurscht, ob Aussie, Mops oder Molosser. Belastung (physisch/psychisch), Ernährung, Versorgung, Steuern/Versicherungen, Sachkundenachweis. Vereinbarungen - was darf der Welpe und was nicht. Verantwortlichkeiten - wer hat die Federführung; der Welpe ist ein wertvolles Geschenk für die Kids und soll sie positiv prägen für ihr restliches Leben, aber soll nicht zum Spielzeug und Sandsack degradiert werden. Hier gehen die Erwartungshaltungen oftmals schon so auseinander, dass man fast nicht zu den Rasseeigenschaften kommt.

Die Rasse wird also oft mit Attributen, wie Intelligenz, Schönheit und Aktivität beschrieben. Das passt zum Lebensstil, zur familiären Dynamik. Nein, auf Hütetrieb lege man keinen Wert, möchte man nicht - haben das denn alle? Man habe von Show- und Arbeitslinien gelesen. Ich versuche zu erklären, was die Rasse ausmacht und dass selbst wenn ein Aussie aus einer Zucht stammt, die nicht auf Hüteleistung selektiert, das Verlangen/der Trieb ungeachtet des Talents, jederzeit da sein kann. Ich versuche zu erklären, sich mit allen Rasseeigenschaften auseinander zu setzen und die Rasse nur dann zu wählen, wenn man genau diese Eigenschaften schätzt. Dass man das eine, nicht ohne das andere haben kann - jedenfalls nicht auf seriöse Art und Weise. Dass mein Zuchtziel nicht der hübsche, unkomplizierte Familienhund ist, sondern der Teamplayer, mit dem ich alles erreichen kann, wenn ich ihn nur erreichen kann. Ich erwarte Wertschätzung für das, was für diese Welpen nötig war. Und das meine ich weniger monetär, sondern viel mehr durch Interesse an der Geschichte genau dieses Welpen.

Kniet man sich so tief in etwas so wunderbares rein, hat man sowohl die Gelegenheit, wie auch Bürde, sein Wissen und das Feeling an andere zu vermitteln - mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Der Umgang mit Hunden/Aussies ist wie ein Tanz - man braucht Taktgefühl, um schweben zu können ... Ich führe sie gerne, diese Gespräche. Meistens. Manchmal bin ich müde. Das will ich nicht sein. An manchen Tagen sehe ich es als Geschenk, über meine Welt, meine Hunde, ihre Geschichten berichten zu können. Ach - manchmal ist es auch einfach nur schwer ... ^^
 
Dabei
15 Jun 2008
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#36
Ergänzend möchte ich sagen, dass ich meine Hunde im Großen und Ganzen mega unkompliziert finde und den Aussie auch vor Interessenten nicht zum Problemhund hochstilisiere, der er in meinen Augen absolut nicht ist. Es ist alle eine Frage von Erwartungen, Kenntnissen, Flexibilität und Taktgefühl, ob ich schwebe oder schlurfe ... :)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#37
Ich habe grade einen Wurf liegen und hatte im Frühjahr noch einen - ich bekomme sie grade wieder mit, die geballte Ladung an mangelndem Detailwissen zur Rasse. Aktuell hab ich wirklich Glück, viele bereits Aussie erfahrene Interessenten zu haben. Aber ich habe natürlich auch immer wieder Anfänger dabei - der erste Aussie, oder gar der erste Hund überhaupt.

Meist sind es die Klassiker - junge Familie, gut situiert, ein bis drei Kinder zwischen 5 und 15, Eigenheim im Grünen, Mutter teilzeit beschäftigt oder ganz zu Hause. Eltern sind schon mit Hunden "groß geworden", hatten aber nie selbst Verantwortung für Erziehung/Haltung. Tochter will ein Pony, Sohn einen Leguan und der Steppke eine Rennmaus - man einigt sich auf den Familienhund. Jaaa - das ist für alle was!! Welche Rasse soll es also sein. Die Rasse spiegelt oftmals die Familie wieder - sportlich, dynamisch, erfolgreich, hübsch. Vater joggt morgens vor'm Büro, die Kids spielen Fußball, reiten etc. Mutter geht ins Studio. Die Wochenenden werden gemeinsam aktiv verbracht. Die Rasse muss also passen - hübsch, aktiv, intelligent. An dieser Stelle matcht der Aussie schon zum ersten Mal. Dazu möchte man noch einen Familienhund, der Kinder und Katzen freundlich ist, nicht jagt, auf die Oma hört und der anschlägt, wenn sich dunkles Gesindel dem gepflegten Eigenheim nähert. Klar - man landet wieder beim Aussie! Oftmals ist Mutter bis jetzt die Kirmesbremserin gewesen und hat erst jetzt erstmalig Verhandlungen zugelassen, ist aber noch skeptisch, ob die Zeit nun wirklich reif für das vierbeinige Familienmitglied ist. Es kommt also zum Erstkontakt und schließlich zum Besuch. Vater und die Kids haben sich bereits in alles verliebt, was bei uns rumläuft. Für mich ist klar - Mutter ist der kritische Gesprächspartner. Nicht, weil ich sie überzeugen möchte, einen Welpen zu nehmen. Viel mehr, weil sie mich überzeugen muss, dass der Familie - vertreten durch Mom the Brain - alle Rasse typischen Eigenschaften klar sind und erwünscht/geschätzt werden. Hat sie es verstanden, zieht der Rest mit.

Es kommt zu den immer gleichen Gesprächen. Schatzi bekommt schon immer die Krise wenn er zuhört. Zu oft meint er, ich würde ja gar keine Welpen verkaufen wollen, wenn man mich so reden höre ... Dabei will ich nur verdeutlichen, welche alltäglichen Veränderungen ein Leben mit Hund/Aussie mit sich bringt. Es beginnt ja bei absoluten Anfängern dann nicht gleich bei Fragen zum Aussie speziell, sondern schon mit so lapidaren Dingen, wie ein Welpe stubenrein wird. Da ist wurscht, ob Aussie, Mops oder Molosser. Belastung (physisch/psychisch), Ernährung, Versorgung, Steuern/Versicherungen, Sachkundenachweis. Vereinbarungen - was darf der Welpe und was nicht. Verantwortlichkeiten - wer hat die Federführung; der Welpe ist ein wertvolles Geschenk für die Kids und soll sie positiv prägen für ihr restliches Leben, aber soll nicht zum Spielzeug und Sandsack degradiert werden. Hier gehen die Erwartungshaltungen oftmals schon so auseinander, dass man fast nicht zu den Rasseeigenschaften kommt.

Die Rasse wird also oft mit Attributen, wie Intelligenz, Schönheit und Aktivität beschrieben. Das passt zum Lebensstil, zur familiären Dynamik. Nein, auf Hütetrieb lege man keinen Wert, möchte man nicht - haben das denn alle? Man habe von Show- und Arbeitslinien gelesen. Ich versuche zu erklären, was die Rasse ausmacht und dass selbst wenn ein Aussie aus einer Zucht stammt, die nicht auf Hüteleistung selektiert, das Verlangen/der Trieb ungeachtet des Talents, jederzeit da sein kann. Ich versuche zu erklären, sich mit allen Rasseeigenschaften auseinander zu setzen und die Rasse nur dann zu wählen, wenn man genau diese Eigenschaften schätzt. Dass man das eine, nicht ohne das andere haben kann - jedenfalls nicht auf seriöse Art und Weise. Dass mein Zuchtziel nicht der hübsche, unkomplizierte Familienhund ist, sondern der Teamplayer, mit dem ich alles erreichen kann, wenn ich ihn nur erreichen kann. Ich erwarte Wertschätzung für das, was für diese Welpen nötig war. Und das meine ich weniger monetär, sondern viel mehr durch Interesse an der Geschichte genau dieses Welpen.

Kniet man sich so tief in etwas so wunderbares rein, hat man sowohl die Gelegenheit, wie auch Bürde, sein Wissen und das Feeling an andere zu vermitteln - mal mit mehr und mal mit weniger Erfolg. Der Umgang mit Hunden/Aussies ist wie ein Tanz - man braucht Taktgefühl, um schweben zu können ... Ich führe sie gerne, diese Gespräche. Meistens. Manchmal bin ich müde. Das will ich nicht sein. An manchen Tagen sehe ich es als Geschenk, über meine Welt, meine Hunde, ihre Geschichten berichten zu können. Ach - manchmal ist es auch einfach nur schwer ... ^^
Super beschrieben! Man liest die jahrelange Frage und Analyse!
 
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Dabei
31 Okt 2012
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#38
Ein Züchter der sich, seine Hunde und die Zucht im allgemeinen reflektiert, ein Zuchtziel hat - das sowohl Gebäude, Optik alsauch Wesen erfasst, bewusst und mit viel Wissen diese Rasse gewählt hat und unermüdlich bereit ist über die Rasse und seinen Hunde im Speziellen aufzuklären - das wäre ja sowieso die Idealvorausetzung. Dann gäb es nämlich keine "bösen" Überraschungen bei Hundehaltern, sondern man ist vorbereitet auf das Abenteuer "Hund".

Mir gefällt gut wie es Elke beschreibt.

Es gibt ja den Spruch: "das Leben ist kein Ponyhof" und ich denke mir oft: "ja, nicht mal ein Ponyhof ist in der Realität ein "Ponyhof" - im Sinne von, oft liegen die Vorstellungen und die Realität so weit auseinander. Für den erfahrenen Menschen sind Pipipützen, noch nicht erlernte Beisshemmung, Jagdtrieb und die vielen anderen kleineren und größeren Themen eines heranwachsenden Hundes das ganz normale Leben.

Für Menschen mit wenig Erfahrung / Wissen und rosaroten Hochglanz Vorstellungen sind solche Themen schnell etwas, das einem vollkommen aus der Bahn wirft. Ich stelle mir das immer wie ein Diagramm vor, wenn die Erwartungen ganz weit oben sind, die Realität deutlich darunter liegt, dann sind die kleiner und größeren "Tiefen" für die realistischen Menschen etwas, das kleine Unebenheiten sind. Für die Leute mit zu hohen Erwartungen sind das aber regelrecht Abstürze, da ja das Normale schon weit unter ihren Vorstellungen liegt.

Das Ideal - bei jeder Rasse - wäre ein guter Züchter (wie oben beschrieben), ein selbstkritischer Welpeninteressent, der offen ist für den Input eines erfahrenen Züchters und somit jemand der weiß, das Hunde die ein oder andere Herausforderung mitbringt. Dann kann eigentlich nix schief gehen :) den selbst wenn man etwas nicht komplett rund läuft, so ist man sich dessen im Vorfeld schon bewusst gewesen.

Doch von daher ist es natürlich - neben einer guten Zucht - die individuelle Wahrnehmung, ob man die Herausforderungen als zuviel oder normal empfindet. Und gerade deswegen seh ich Aussagen wie "ist nicht so schlimm" ebenso kritisch wie "oh mein Gott, ein Aussie!", weil es ist dann eben ein ganz eingeschränkte Sicht einer einzigen Person.

Jeder führt ein anderes Leben, bringt andere Voraussetzungen, Vorstellungen etc. mit, das Umfeld variert, es gibt auch einfach Hunde, die genetisch einiges an Herausforderungen mitbringen usw. usw. - ich hab Respekt vor jedem Züchter, der sich auf jeden Welpeninteressenten einlässt und versucht zu erfassen, ob die Leute sich bewusst sind, was es heißt einen Hund / Aussie / Plüschkugel aus der eigenen Zucht ein lebenslanges Zuhause zu geben.

Ich geb ehrlich zu, mich hat bei meiner ersten Hündin auch die Realität eingeholt, obwohl ich gut informiert war und sie auch einfach nur gewissen Rasseeigenschaft mitbrachte, auf die ich nicht vorbereitet war. Bei Aussie Nr.2 war ich klarer mit dem was ich an so ca. an Weseneigenschaften wollte, worauf ich wert lege - aber ich hab auch meine Erwartungen zurückgeschraubt und vorbereitet das zwei Mädls einiges an Herausforderungen mitbringen. Und natürlich haben mich manche Themen auch wieder erwischt, weil das bei meiner ersten Hündin eben kein Thema war ABER ich nahm es einfach gelassen, weil ich mehr in der Realität angekommen war. :)
 
Dabei
7 Jul 2016
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#39
Neuste Ausage heute :" wie könnt ihr nur diese Hunde sind total HYPERAKTIV. Den kriegt man die ruhig .... " Mein Mann wird langsam unsicher weil er nur schlechtes hört
 
Dabei
7 Okt 2014
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#40
Aussies sind nicht hyperaktiv, Aussies wollen eine Beschäftigung.
Hyperaktivität ist doch meist hausgemacht!

Meinen hyperaktiven Aussie kriege ich nicht mal dazu bewegt, länger als zwei Stunden stramm mit mir durch den Wald zu marschieren, ohne dass er mir vorwurfsvolle Blicke zuwirft und ich hätte zeitweise wahrlich gerne etwas Aktiveres Zuhause .;)
 
Dabei
7 Jul 2016
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#41
Ich habe auch sehr deutlich gesagt, dass dies erzogen ist. Habe auch Erklärungen gegeben warum und das er Ruhe lernen muss. Ebenso dass er beim hüten auch nicht nur powert es gibt Zeiten da arbeitet das Tier und Zeiten da gibt es nix zu tun....Ach immer dieses negative....Aber der Golden muss ja wirklich ein super Hund sein schon wonderhund.....
 
Dabei
7 Okt 2014
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#42
Ich würde da gar nichts mehr groß erklären, es ist dein Hund, deine Entscheidung, dein Leben und letztendlich sind es deine Nerven.

Ich musste mir glücklicherweise kaum etwas anhören, ich war zu dem Zeitpunkt meiner Entscheidung alleine und die Leute, denen ich es erzählt habe, kannten entweder die Rasse nicht oder haben mich vorher schon für bekloppt gehalten.
Einzig meine beste Freundin hätte mich wohl ins Gebet genommen, wenn sie es gewusst hätte, aber zu der hatte ich damals grade kaum Kontakt und als sie Finn dann kennengelernt hat, war er aus dem Gröbsten schon raus ;)
 
Dabei
7 Jul 2016
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#43
Meine beste ist die einzige die da keine Probleme sieht die sagt wer eine Katze erzogen kriegt plus Kinder plus psychisch kranke Jugendliche der kriegt auch nen Aussie hin...davon ab weiß mein Umfeld auch dass ich speziell bin denke die können sich nicht vorstellen dass ich in dreckigen Klamotten bei minus zwanzig Grad mit dem Hund gehe und trainiere usw tja suprise suprise :-D
 
Dabei
8 Mai 2016
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#45
Ich habe auch sehr deutlich gesagt, dass dies erzogen ist. Habe auch Erklärungen gegeben warum und das er Ruhe lernen muss. Ebenso dass er beim hüten auch nicht nur powert es gibt Zeiten da arbeitet das Tier und Zeiten da gibt es nix zu tun....Ach immer dieses negative....Aber der Golden muss ja wirklich ein super Hund sein schon wonderhund.....
Definitiv nein. Grade da gibt es wirklich unumgängliche Exemplare. Warum? Weil der Goldie auch auf Masse statt Klasse gezüchtet wird. Das A und O ist einfach ein guter Züchter und eine gute Aufzucht
 
Dabei
7 Jul 2016
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#46
Ich Zähl einfach weiter die Tage. Sonntag ist wieder besuchstag.... freu mich so. :)

Auch wenn ich immer noch nicht weiß ob es ein Rüde oder eine Hüdnin wird hihi
 
Dabei
22 Sep 2014
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#47
Och, mittlerweile sage ich "Die Rasse ist nun mal nicht für jdermann gedacht."

Mich nervt es nämlich, dass bei uns auch mal so Sprüche gekommen á la "Gib dem Hund mal eine Beruhigungspille", weil er sich- wie hmm... 90% aller Hunde- wahnsinnig über Besuch freut. Er braucht dann so 10 Minuten um sich zu aklimatisieren (bzw., wenn jemand darauf nicht eingeht auch schneller. Oder ich schicke ihn auf seinen Platz). Ansonsten ist mein Hund nicht anders, als z.B. ein Goldie oder Labbi (der einzige Unterschied: der Aussie braucht keine Aufwärmphase, sondern ist direkt voll präsent und auf 180, wenn es sein muss).

Ich habe den Eindruck, die Leute wollen auch einfach nur diesen Hütehund-Tunnelblick haben. Selbst Leute, die zuhause selbst einen Hund haben, der sich genau so über Besuch freut. Nur, dass dieser deutlich älter ist. Aber das ist "normal". Nicht so beim Aussie :rolleyes:
 
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31 Okt 2012
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#48
Wenn man hier im Forum etwas herumlest, dann gibt es über andere Hunderassen mind. ebensoviele unschöne Vorurteile und Rumgemecker. Ich hab nicht den Eindruck dass dies besonders ein Aussie Thema ist, jeder Hundehalter den ich kenne, wird mit Vorurteilen konfrontiert. Im Prinzip hängt es vom Menschen ab und nicht von der Hunderasse. Jemand der rummeckern will, der finde bei jeder Rasse etwas oder macht es um die Rasse des eigenen Hundes zu erhöhen.
Und wenn man sich daran stört, dann sollte man vielleicht mal zuerst bei sich selber anfangen und nicht über andere Hunde / Hunderassen herziehen und mit Vorurteilen nur so um sich werfen. Das nervt nämlich mich gewaltig - rumheulen wenn es den eigenen Hund betrifft, aber nicht zimperlich sein wenn man über andere Rassen herzieht.
 
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7 Jul 2016
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#49
Was mir auch aufgefallen ist dass viele den Aussie und den Border über einen Kamm scheren. Beide Rassen werden gleichgesetzt dabei sind sie völlig unterschiedlich. Erschreckt mich immer wieder. Aber die Menschen sind allgemein so wenn Sie Fehler sehen wollen sehen Sie diese auch
 
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7 Okt 2014
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#50
Was mich ebenfalls nervt, sind die Ausreden vieler Halter, derer sich bedient wird, wie: Mein Labbi ist zu dick, weil die Rasse alles frisst.
Mein Dackel hört nicht, weil man die Rasse nicht erziehen kann.
Mein Hund muss an der Leine bleiben, weil zu einem Viertel Jagdhund mit drin steckt.
Der bellt ununterbrochen, weil er halt klein ist.

Ich haue zwar im Spaß auch gern mal ein Klischee raus, aber sich darauf ausruhen geht gar nicht!
 
Dabei
22 Sep 2014
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#51
Wenn man hier im Forum etwas herumlest, dann gibt es über andere Hunderassen mind. ebensoviele unschöne Vorurteile und Rumgemecker. Ich hab nicht den Eindruck dass dies besonders ein Aussie Thema ist, jeder Hundehalter den ich kenne, wird mit Vorurteilen konfrontiert. Im Prinzip hängt es vom Menschen ab und nicht von der Hunderasse. Jemand der rummeckern will, der finde bei jeder Rasse etwas oder macht es um die Rasse des eigenen Hundes zu erhöhen.
Und wenn man sich daran stört, dann sollte man vielleicht mal zuerst bei sich selber anfangen und nicht über andere Hunde / Hunderassen herziehen und mit Vorurteilen nur so um sich werfen. Das nervt nämlich mich gewaltig - rumheulen wenn es den eigenen Hund betrifft, aber nicht zimperlich sein wenn man über andere Rassen herzieht.
Wobei: das stimmt wirklich. Ich hatte davor 14 Jahre lang einen Labbi und da durfte ich mir imemr Sprüche á la "Der frisst doch nur" "Der lässt doch sein Frauchen für ein Leckerchen stehen" usw anhören. Das vergisst man total.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#52
Was mich ebenfalls nervt, sind die Ausreden vieler Halter, derer sich bedient wird, wie: Mein Labbi ist zu dick, weil die Rasse alles frisst.
Mein Dackel hört nicht, weil man die Rasse nicht erziehen kann.
Mein Hund muss an der Leine bleiben, weil zu einem Viertel Jagdhund mit drin steckt.
Der bellt ununterbrochen, weil er halt klein ist.

Ich haue zwar im Spaß auch gern mal ein Klischee raus, aber sich darauf ausruhen geht gar nicht!
... und der Aussie hütet halt ;)

Auch so ein Klischee wenn "Wuffi" mal eben den Jogger hinterherhetzt und die Waden attaktiert. (oder wahlweiße Kinder, andere Hunde hinterherhetzt...) Hütet halt, kann man nix machen. Wenn das gleiche ein Rotti bei ihrem Hüti / Kindern / etc. macht, dann gibts nen hysterischen Anfall.
 
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Dabei
7 Okt 2014
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#53
Genau das meine ich!
Dass ein Aussie auf Bewegungsreize abfährt, ist ja völlig richtig, aber ein derartiges Verhalten zuzulassen, weil er das tut (und es auch noch Hüten zu nennen) geht gar nicht!

Eine Bekannte war letztens einige Tage bei mir zu Besuch.
Sie hat zu hause drei Labbi (Mixe) und hat bei Allem , was Finn gemacht hat, gesagt, dass ihre das niemals tun würden oder sogar gar nicht könnten, weil es sich eben um eine ganz andere Rasse handelt.
Das ging vom Warten vorm Napf übers Apportieren (dass Labbis das nicht können war mir neu) bis hin zum Laufen ohne Leine.
Dabei kennt sie sich mit Hütehunden kein bisschen aus.
Am schlimmsten fand ich allerdings den Satz: Das deiner ständig was hat, muss an der Rasse liegen. Meine waren noch nie krank. Aber der eine ist ja auch ein Mischling, die sind ja eh gesünder.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#54
Sehr ich genau so: Klischees gibts zu jeder Rasse und die wird sich auch jeder anhören dürfen :)

Ich finde es lustig. Ich wohne hier seit 25 Jahren und kannte die meisten Leute aus der Straße / Viertel nicht. Jetzt kenne ich sehr viele, durch Paula. Das lustige daran ist anfänglich durfte ich mir das Aussie Klischee so ziemlich von jedem anhören. Mittlerweile spaltet sich das Viertel in zwei Lager. Die einen die das immernoch denken (und zu allen anderen Rassen auch) und die anderen die es differenzierter sehen und genauer hinschauen und festgestellt haben: ist auch eine Frage der Erziehung und des Umgangs mit dem Hund.
Durfte letztens einer "Versammlung" auf der Straße beiwohnen (reiner Zufall) wo genau analysiert wurde welcher Hund hier wie ist und warum :) (etwas Sarkastisch). Ich bin dabei ganz gut weggekommen und Paula auch, denn "die ist ja garnicht so" :)

Da könnte ich mich schon wegwerfen vor Lachen. Etwas erschreckend daran ist nur, wie genau man so unter Beobachtung steht. Ich kenne die meisten hier immer noch nicht wirklich, nur dadurch dass sie mich immer auf Paula anquatschen. Der Rest ist mir auch egal. Nicht so den lieben Nachbarn, mein Lebebslauf würde fein säuberlich zusammengetragen. Das finde ich einigermaßen erschütternd. Woher nehmen die Leute die Zeit :) ?
 
Dabei
7 Okt 2014
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#55
Zitat meiner oben genannten Freundin, als sie Finn eine Weile kannte: Hätte ich gewusst, dass DU dir ausgerechnet einen Aussie zulegen willst, hätte ich dir einen Vogel gezeigt.
Dass DAS dabei raus kommt, hätte ich nie gedacht.

Mittlerweile hält sie meinen Wunsch nach einem Zweiten für völlig normal ;)
 
Dabei
7 Jul 2016
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#56
Ich denke es ist immer einfacher andere zu beurteilen und zu verurteilen wie vor der eigenen Tür zu kehren. Das könnte Zuviel dreck machen.
Hier auf dem Dorf ist es auch sO. Ich bin in der Stadt aufgewachsen und kenne das gar nicht. Man ist anonymer hier auf dem Dorf wird genau geguckt was du wie machst. Egal ob es um die Kinder geht um die Uni ( wie kannst du nur das schaffst du nie mit Kindern die armen Kinder Blabla habs dann mit Bravour geschafft) arbeiten Haus Mann usw jeder gibt seinen Senf ab. Die meisten sind bei mir tears vorsichtig weil ich das passende sage daher kriegt mein Mann es eher ab....Aber normalerweise bin ich auch sehr selbstbewusst und es ist mir egal was die hier reden ( denke an das Lied der Ärzte lasse reden :-D)
Beim Welpi ist nur der Punkt ich bin zwar aufgewachsen mit Hunden aber hatte nie selber einen und bin daher eher zurückhaltend und leichter zu verunsichern?Ich denke vieles regelt sich mit der Zeit aber ich werde genau beobachtet werden und dann wenn was schief geht werden die Sprüche kommen....Wie es immer war und immer sein wird. Gut nur dass ich an manchen stellen nur nicke und ***** denke :-D aber ja ich bediene auch Klischees besonders bei Rottweilern oder eben auch Goldenretriver. Eben weil die Erfahrung negativ war...Der Unterschied ist nur ich lasse mich gerne überzeugen vom Gegenteil
 
Dabei
7 Okt 2014
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#57
Die Sprüche werden doch eh kommen!
Aber ich verstehe durchaus, was du meinst.
Ich bin ein Mensch, der sehr stark an sich selbst zweifelt und ich habe mächtig Angst vorm zweiten Aussie.
Weil ich nämlich zwischendurch immer mal denke, dass Finn es mir derart leicht gemacht hat, dass vielleicht alles, was ich bisher mit ihm erreicht habe, nur Glück gewesen sein könnte.
Dabei hatte ich vorher schon Hunde!
Trotzdem lese ich hier manchmal von Problemen, bei von denen ich glaube, dass ICH die nicht in den Griff bekommen würde.
Dann muss ich mir immer vor Augen halten, dass diese Probleme bei jeder Rasse auftreten können.

Vielleicht sollte ich mal mehr in anderen Hunde - Foren lesen ;)
 
Dabei
22 Sep 2014
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#58
Vielleicht sollte ich mal mehr in anderen Hunde - Foren lesen ;)
Ich habe mal einige Tage im Labbi-Forum gelesen: dieselben Probleme wie hier (kommt nicht zur Ruhe, zerkaut alles, will zu anderen Hunden hin...). Nur ohne den Zusatz "Der will hüten" :p
 
Dabei
7 Sep 2012
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#59
Naja, in 90% aller Fälle wo ein Aussiehalter meint der Welpe/Junghund/Hund "hütet" hat das alles mit Hüten absolut nichts zu tun...

Ich finde es immer sehr sehr schade, das sich mit diesem Thema und dessen Bedeutung bei Anschaffung einer solchen Rasse, so gut wie überhaupt nicht auseinandergesetzt wird. Das muss ja nicht gleich heißen, das sich jeder Interessent mal einen Trial ansehen sollte oder an einem Seminar teilnehmen, aber es wäre z.B. schon gut, sich einige Artikel dazu anzusehen und Videos auf Youtube, z.B. von den ASCA Finals wo man sicher gehen kann, auch wirklich gute und vor allem gut ausgebildete Aussies bei der Arbeit zu erleben.
Ich finde immer (mehr!), das diese Hütearbeit so unglaublich viel über diese Hunde aussagt! Ihre Leistungsfähigkeit, ihre Intelligenz, ihre Übersicht, ihre Führigkeit, aber eben auch ihre Selbständigkeit u. eben auch, das ein hütender Aussie nicht bellt :D...
So manches Fehlurteil und Fehleinschätzung würde sich erübrigen, wenn man sich etwas mehr mit der eigentlich Aufgabe dieser Arbeitshunde auseinandersetzen würde.
 
Dabei
7 Jul 2016
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34
#60
Hüten ja was ist eigentlich hüten? Hüten ist für mich, dass zusammenhalten der Herde, das Aufpassen auf jedes Tier, dass es einen gewissen Radius nicht verlassen darf auf Grund von Gefahren die dort lauern könnten oder eben das es verloren geht. Hüten ist für mich hochkonzentriertes Aufpassen aber dies ruhig, denn laut würde die Herde verängstigen also wegtreiben bzw zum weglaufen bringen. Hüten erfordert das Abschätzen von Gefahren und natürlich Selbstständig Denken Handelb Entscheiden. Grob gefasst ist das für mich Hüten die Frage ist natürlich was heißt das nun für die Fanilie? Was bedeutet dann hüten? Für mich würde es bedeuten, dass mein Hund aufpasst wohin die Kinder gehen und folgt falls Sie den erlaubten Radius verlassen. Es würde bedeuten dass der Hund sie daran hindern würde ob mit zwicken ob mit in den Weg stellen er würde es verhindern wollen. Hüten hat wahrscheinlich viele Facetten und viele Formen. Für mich heist es meinen Hund kennenzulernen und zu gucken wie verhält er sich wann und dann reagieren.... Solange ich meinen Hind nicht kenne kann ich nicht wissen ob und wann er hütet und wann ich dagegen halten muss. das klingt nun vielleicht zu einfach oder zu banal aber woher soll ich wissen ob er hütet wenn ich ihn nicht kenne nicht einschätzen kann? Ich glaube wenn ich weiß was den Hund ausmacht kann ich darauf achten und reagieren vorher nicht
 

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