Zerstörungswut beim Junghund

Dabei
12 Nov 2016
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#1
Hallo zusammen,

meine Kivi hat sich in letzter Zeit sehr stark verändert und langsam wird die Situation etwas unangenehm.
Sie ist 7 1/2 Monate alt und wie man im Titel sieht, bringt es ihr momentan sehr viel Spaß, Sachen zu zerstören.

Angefangen hat alles damit, dass sie kein Spielzeug heil gelassen hat. Egal, was wir ihr gaben - nach 10 min war es Geschichte. Deshalb bekam sie dann ein Kauspielzeug von Kong, das ihr immer zur Verfügung steht, andere Spielis bekommt sie nur unter Beaufsichtigung.
Vor ein paar Wochen hat sie dann, während sie alleine war, einen alten Pizzakarton und andere kleine Gegenstände zerlegt, die auf meinem Küchentisch/der Fensterbank lagen. Auf dieser Fensterbank liegen auch ihre Spielzeuge, die hat sie aber nicht angefasst. Leider hat sie den größten Teil vom Papier verschluckt, denn über Nacht hat sie sich dann mehrmals erbrochen und immer war Papier dabei.

Danach habe ich ihr dann den Kong gestopft, wenn wir weg waren und alles ging wieder gut. Sie hat immer nur die Küche zur Verfügung, wenn wir weg sind.

Vorletzte Woche hat sie dann, als ich 2h in der Uni war, bei meinem Freund die Leberpaste von der Küchentheke geklaut und sie mitsamt Aluverpackung verspeist. Natürlich ging es dann zum Tierarzt und es ist glücklicherweise nichts ernsteres passiert.

Letzten Freitag haben mein Freund und ich dann mal eine Kamera aufgestellt, um zu sehen, wann sie anfängt, sich etwas zu suchen. Beim Rausgehen bekam sie ihren Kong (gefüllt), einen Knochen und ihr Frühstück. Doch schon als ich auf dem Weg zur Uni war, ca 10 - 15 min später, hat sie sich die Schuhe von meinem Freund geschnappt und diese zerlegt. Man konnte durch die App zwar mit ihr reden, auf mein "Nein" hin, hat sie es dann auch gelassen, aber immer wieder angefangen.

Leider fange ich jetzt schon wieder an, die Uni zu schwänzen, weil ich sie unter diesen Umständen nicht länger (nie mehr als 4h) alleine lassen will (und sie nebenbei auch immer nur Sachen meines Freundes zerstört). Allerdings hat sich das nun so weiterentwickelt, dass sie auch bei unserer Anwesenheit versucht, irgendwas zu zerkauen. Vorgestern hat sie die Einlage aus dem Schuh von meinem Freund geklaut und diese an ihrem Platz kaputt gemacht. Wir haben es erst zu spät gemerkt, da wir vorm Fernseher saßen und dachten, sie hätte ihren Kong. Sie versucht jetzt immer häufiger heimlich etwas zu klauen, deswegen müssen wir sie andauernd im Blick haben. Auch wenn ich nur kurz duschen bin und sie alleine ist, ist immer irgendwas kaputt, sei es die Fliegenklatsche oder ähnliches. Langsam sind wir dann doch etwas verwirrt, wieso sie dies macht - gerade beim Duschen hatten wir noch nie Probleme und Langeweile kommt ja normalerweise auch nicht schon nach 5 min auf.

Ich würde behaupten, dass sie ihres Alters entsprechend ausgelastet wird. Wir haben keine festen Gassizeiten, mal sind wir eine Stunde mit ihr im Park, den Tag darauf passiert dann gar nichts besonderes. Manchmal sind wir aber auch um die 15 min mit ihr spazieren. Geistig apportieren wir gerne mit ihr - verstecken also ihren Teddy im Nebenzimmer, den sie dann suchen muss. Dazu kommt dann Clickertraining ab und zu. Sie schläft (wenn ich da bin) um die 18 - 19 h am Tag, wenn sie alleine ist, beschäftigt sie sich dann mit ihrem Zerstörungswahn.

Hattet ihr auch so einen kleinen Zerstörer? Wie seid ihr da vorgegangen? Kann man das alles auf die Pubertät schieben?

Liebe Grüße,

Justine
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Also das mit dem Auslauf verstehe ich nicht? Mal seit ihr 1 h im Park, dann passiert mal wieder nichts, manchmal geht ihr mit ihr 15 Min. (?!) spazieren????
 
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12 Nov 2016
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#3
Also das mit dem Auslauf verstehe ich nicht? Mal seit ihr 1 h im Park, dann passiert mal wieder nichts, manchmal geht ihr mit ihr 15 Min. (?!) spazieren????
Genau :) Ich wollte damit sagen, dass es bei uns keinerlei Gleichmäßigkeit gibt. Genau das wurde mir nämlich tatsächlich von vielen Aussiebesitzern gesagt - damit sie 1. nicht überfordert und 2. keine Regelmäßigkeit erlernt, die sie dann anfordert.

Sprich: Wir konzentrieren uns mehr auf das Ruhe halten, als auf tägliches 1 h Gassi gehen. Zwischendurch gibt es längere Ausflüge (dazu sei gesagt, dass unser Park bspw. riesig ist und auch einen kleinen Wald drin hat) und manchmal gibt es dann aber auch nur kurze Pipirunden, wo dann nicht ausgeflippt wird. Oder an anderen Tagen gehe ich dann eben auch normal mit ihr Gassi, sie kommt auch 1 - 2x die Woche mit zur Uni. 15 min war da nur ein Richtwert. Wenn sie in der Uni ist, brauchen wir halt ca. 15 min zum Campus, dort wartet sie dann um die 1 1/2 h, bis die Vorlesung fertig ist und dann geht es wieder nach Hause.

Ich wollte damit nur ausdrücken, dass wir jetzt nicht jeden Tag ein 1 1/2 h Programm durchziehen und ich nicht denke, dass sie damit überfordert oder unterfordert wäre (weil ich das bei ähnlichen Themen schon häufiger gelesen habe. Da haben die Besitzer versucht, den Hund mit noch mehr Bewegung auszulasten.)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#4
Ich würde ihr überhaupt nichts in diesem Alter zum kauen geben wenn ich nicht da bin. Außerdem den Raum so aufräumen das sie keine Chance hat, etwas zu zerstören. Wenn ich duschen ginge würde ich sie auch beschränken.
 
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7 Sep 2012
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#5
Ruhe halten ist ja immens wichtig, aber genauso Struktur und Berechenbarkeit. Mit 7,5 Monaten ist sie locker alt genug um tgl. mindestens 1x 40-45 Min. am Tag spazieren zu gehen. Und das meint nur Spazierengehen, daneben sollte Dein Hund möglichst täglich spielen u. toben können, dazu Grundgehormsamstraining usw. Mal einen Teddy in der Wohnung zu suchen u. gelegentlich mal zu clickern, ist es mager...
Für mich zeigt sie hier deutlich Frust u. Kontrollverlust, sicherlich noch gefördert darin, das sie nie genau weiß, wann das nächste Mal Abwechslung u. Bewegung auf dem Plan steht. Dein Hund sucht sich gerade Arbeit und Aufgaben!
 
Dabei
12 Nov 2016
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#6
Ich würde ihr überhaupt nichts in diesem Alter zum kauen geben wenn ich nicht da bin. Außerdem den Raum so aufräumen das sie keine Chance hat, etwas zu zerstören. Wenn ich duschen ginge würde ich sie auch beschränken.

Okay, danke für den Tipp! :)


Ruhe halten ist ja immens wichtig, aber genauso Struktur und Berechenbarkeit. Mit 7,5 Monaten ist sie locker alt genug um tgl. mindestens 1x 40-45 Min. am Tag spazieren zu gehen. Und das meint nur Spazierengehen, daneben sollte Dein Hund möglichst täglich spielen u. toben können, dazu Grundgehormsamstraining usw. Mal einen Teddy in der Wohnung zu suchen u. gelegentlich mal zu clickern, ist es mager...
Für mich zeigt sie hier deutlich Frust u. Kontrollverlust, sicherlich noch gefördert darin, das sie nie genau weiß, wann das nächste Mal Abwechslung u. Bewegung auf dem Plan steht. Dein Hund sucht sich gerade Arbeit und Aufgaben!

Tut mir leid, da habe ich wohl noch etwas blöd ausgedrückt. Spiel gehört bei uns am Tag auch dazu, hauptsächlich Sozialspiel ohne Spieli, aber auch mal mit. Da wird mal auf dem Teppich gerauft oder im Innenhof fangen gespielt. Zerrspiele mag sie gar nicht, deswegen wird sonst ab und zu auch mal ein Ball geworfen, den sie aber erst auf Kommando holt. Das haben wir seit dem Welpenalter mit ihr geübt. :)

Das mit dem Toben haben wir bewusst eingeschränkt (damit meine ich das unkontrollierte Sprinten), da wir das vor einem Monat täglich zugelassen haben, mit der Folge, dass wir einen komplett hibbeligen, dauergestressten Hund zu Hause sitzen hatten. Nach einem Gespräch mit meiner Hundetrainerin hat diese dann vorgeschlagen, das tägliche Toben durch mehr geistige Arbeit zu ersetzen.
Deswegen fingen wir dann mit dem Appotieren an (zuvor wurde mehr geclickert, bzw. Futter im Karton mit Zeitungspapier gestreut usw). Das hat ihr auch super gefallen und sie ist wieder ruhiger geworden.
Grundgehorsamkeitstraining gehört auch zum täglichen Programm dazu, das ist bei uns so ins Fleisch und Blut übergegangen, dass ich vergaß, dies zu erwähnen.

Da ich auch erst etwas rumprobieren wollte, habe ich vor der Schuhaktion extra eine große Runde mit Kivi gemacht (um die 30 - 40 min), bei der wir auch ein- zwei Übungen gemacht haben. Zu Hause wurden dann noch Futterbröckchen erschnüffelt (aus dem Karton) und nach einer kurzen Ruhephase bin ich dann zur Uni gegangen. Das war der Tag, an dem sie schon nach so kurzer Zeit die Schuhe zerstört hat. Aber dann war das wohl doch nicht genug. :(

Danke für deine Einschätzung, dann werde ich unsere Gassigänge nun verlängern und schau mal, wie sich die Situation verändert. :)
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#7
Da ich auch erst etwas rumprobieren wollte, habe ich vor der Schuhaktion extra eine große Runde mit Kivi gemacht (um die 30 - 40 min), bei der wir auch ein- zwei Übungen gemacht haben. Zu Hause wurden dann noch Futterbröckchen erschnüffelt (aus dem Karton) und nach einer kurzen Ruhephase bin ich dann zur Uni gegangen. Das war der Tag, an dem sie schon nach so kurzer Zeit die Schuhe zerstört hat. Aber dann war das wohl doch nicht genug. :(


Kann auch zu viel gewesen sein. Lassie ist morgens nur im Garten, und dann allein. Das klappt besser als wenn wir sie nach dem Gassie alleine lassen müssen. Dann spielt sie eher mit den Katzen oder verzieht Schuhe....
morgens schläft sie einfach bis wir wieder kommen. Oder bis es 14 Uhr ist.(wenn wir daheim sind)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#8
Auf jeden Fall würde ich diesem Hund erst Mal Struktur geben und das heißt: regelmäßige Abläufe in einer bestimmten Zeit, damit es berechenbar für sie wird, wann sie das nächste Mal dran ist und sich nicht schon dadurch Frust aufbaut, weil sie nie weiß, wann. Und das heißt. Mind. 1x am Tag zu einer ungefähr festen Zeit eine 45 Min. Runde + (!) Arbeit am Grundgehorsam (hier reichen 5-10 Min. Einheiten, immer mit einem Erfolgserlebnis für den Hund aufhören!), danach nochmal 10-15 Min. an der Leine gehen, als cooldown, auch vom Kopf her.

Dann macht ihr (für meinen Geschmack) auffallend viel im Haus. Ich würde hier mehr trennen: Draußen Arbeit u. Aktion, drinnen Ruhe + Kauen. Dummytraining in der Wohnung, ist eher Dummy light... Draußen mit unterschiedlichen Ablenkungen, Gerüchen, Wetter, Untergründen.
Der Aussie ist ein Arbeitshund, der will an die Luft u-. wirklich gefordert werden!

Toben und Spielen mit einem passenden Spielpartner, wenn auch nicht jeden Tag, aber doch regelmäßig. Nur Kopfarbeit reicht nicht aus.
(Gutes!) Sozialspiel ist wichtig! Wenn es zu wild wird rausnehmen, Auszeit geben, wieder einsteigen lassen. Oft haben sie das schon nach kurzer Zeit verstanden u. nehmen sich zurück. Und wie schon beim Spaziergang: Danach Cool down! Nicht mit dem hochgepuschten Hund ins Auto oder in die Wohnung. Danach bewußt 10-20 Min. an der Leine ausschlendern u. Zuhause: Kauknochen oder eine Möhre etc. ! Kauen beruhigt.

Allein Zuhause würde ich sie in einem sicheren Raum unterbringen, wo sie nichts anstellen kann, z.B. im Flur. Biete ihr einfach keine Reize, sondern gibt ihr gezielt etwas, womit sie sich beschäftigen kann, z.B. einen Kauknochen. Ein gefüllter Kong, ist zwar eine gute Beschäftigung, aber auslecken u. lutschen ist kein Kauen, wie der Hund es braucht.

Und ja, Kivi auch mal deutlich machen, das Sachen zerstören ein No-Go ist! Aber wichtig ist halt auch, ihr dann eine Alternative zu bieten, denn vom Alter her, könnte es auch noch am Zahnwechsel liegen, der ist je nach Rasse zwischen dem 4-7 Monat zwar abgeschlossen, aber es gibt auch Nachzügler.
 
Dabei
12 Nov 2016
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#9
Hallo ihr Lieben,

sorry, dass ich mich erst jetzt wieder melde. Bei mir war die letzten Tage so einiges los. Trotzdem möchte ich euch nochmals für eure Antworten danken!

Wir haben nun tatsächlich eine feste Gassirunde á 45 min eingeführt und haben beide auch riesigen Spaß daran. Ich habe mir schließlich schon einen Aussie geholt, weil ich gerade die Bewegung und das "Rauskommen" wollte. Unterwegs gehen wir einfach mal, es wird aber auch mal der Dummy fallen gelassen, den sie dann irgendwann aufsammeln darf (und mittlerweile trägt sie ihn auch während des Spaziergangs sehr gerne). Übungen zum Grundgehorsam gibt es auch und zu Hause wird ausschließlich Ruhe gehalten.
Wenn wir sie alleine ließen, war sie bisher immer in der Küche. Doch trotz des regelmäßigen Gassigehens hat sie nun angefangen, meinen Tisch anzuknabbern. :-(

Aus diesem Grund habe ich mich dann entschieden, dass sie dann doch mal in der Box bleiben muss, wenn ich weg bin. (Wie gesagt, ich bin meistens bis max. 2h weg, wenn ich 4h Uni habe, kommt sie dann meistens mit oder nicht in die Box). Am Montag waren wir beim Mantrailing (Schnupperkurs) und sie hatte richtig Spaß. Doch während sie alleine im Auto war, hat sie auch Papier zerissen, das mein Freund auf dem Boden liegen gelassen hatte. :( Das war natürlich nicht so wild, aber gestern hat sie den Vogel abgeschossen.

Nachdem wir gegen 12 unsere (nun tägliche) Gassirunde hatten, hat sie bis 17 Uhr durchgeschlafen, bis mein Freund von der Arbeit kam. Er hat sich kurz bei mir aufgehalten, dann wollten wir Lebensmittel einkaufen gehen. Kivi kam also in die Box (nebenbei: Die hat sie seit sie ein Welpe war, wurde also gut dran gewöhnt, liegt unglaublich gerne drin und meckert auch sonst nicht, wenn wir da sind und die Tür zu ist) und sie bekam einen Knochen.

Nach 30 min kamen wir wieder und mich traf der Schlag. Anscheinend hat sie den Knochen so schnell wie möglich zerkleinert und geschluckt. Anschließend hat sie die Unterlage in der Box zerfetzt, ein Loch in die Box gebissen (es war eine Stoffbox. Eine Gitterbox war schon bestellt, kommt aber erst heute) und meinen kompletten Ordner mit Uni-Unterlagen zerlegt. Danach wurde eine Packung Tee zerstört und teilweise gefressen. Und das alles in 25 - 30 min. :(

Es ging dann also nochmal zur Tierklinik, Brechmittel und etwas gegen die Übelkeit. Mit der Box hat mich der Abend um die 140€ gekostet. :(

Wir vermuten, dass es Kontrollverlust ist. Denn solange sie den Knochen hat, ist sie ruhig. Danach scheint sie wütend oder eher empört zu sein (wir filmen ja ab und zu). Ich weiß aber nicht, wie ich da gegenan gehen soll. Wir lassen ihr mMn nichts durchgehen. Aber sie hat mich oft im Blick, da ich als Studentin in einer 1-Zimmer-Wohnung wohne und quasi außer im Bad nur eine Tür habe, um uns zu trennen. :(

Ich schreibe jetzt gleich auch nochmal meiner Hundetrainerin. Das gibt es doch nicht. :(
 
Dabei
26 Mai 2015
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#10
Die Symptome bei Überforderung die und Unterforderung können ziemlich ähnlich sein. So dass die hier keiner sagen kann was nun genau bei euch los ist und warum sie die Sachen anknabbert. Ich würde garnichts tippen wieso weshalb warum dein Hund das macht, es kann zig Gründe dafür geben. Keiner davon wird mit Wut oder Empörung zu tun haben.


1. einen Hund nicht unbeaufsichtigt Knochen fressen lassen!
2. auch dir einen Trainer der das Problem bei Euch zu Hause beurteilt

ich würde das ganze Gedöns wie Dummy und Mantrailing erstmal weglassen und an der Erziehung arbeiten, was übrigens den Hund vom Kopf her auch ordentlich fordert. Wenn du "Kontrollverlust" vernutest, dann arbeite erstmal daran deinem Hund klar zu machen, dass sie nix kontrollieren muss, dich nicht deinen Freund nicht usw. Dann kann sie sich auch so ebtspannen dass sie nix mehr anknabbern muss.

Sind nd die Zähne in Ordnung? Ist der Zahnwechsel abgeschlossen? Gibt's da eventuell Probleme. Könnte man noch abklären lassen.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#11
Ich würde garnichts tippen wieso weshalb warum dein Hund das macht, es kann zig Gründe dafür geben. Keiner davon wird mit Wut oder Empörung zu tun haben.

1. einen Hund nicht unbeaufsichtigt Knochen fressen lassen!
2. auch dir einen Trainer der das Problem bei Euch zu Hause beurteilt

Sind nd die Zähne in Ordnung? Ist der Zahnwechsel abgeschlossen? Gibt's da eventuell Probleme. Könnte man noch abklären lassen.
Wut und Empörung sind menschliche Empfindungen. Es könnte eher Panik sein weil sie erst richtig merkt dass sie alleine ist wenn sie nichts mehr zu tun hat.
Ansonsten stimme ich Kerstin in allen obigen Punkten zu. Erst einmal das Gesundheitliche abklären und Futter egal welcher Art nie ohne Aufsicht geben.
Ich musste Naila schon einmal an den Hinterpfoten hochhalten und ihr auf den Bauch schlagen damit ein Stück Futter wieder aus der Luftröhre heraus kommt. Bist du in so einer Situation nicht da ist es zu spät.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#12
Ich würde sie jetzt definitiv auch nicht allein in der neuen Gitterbox lassen, denn wenn sie da versucht, rauszukommen , kann sie sich wirklich verletzen.
 
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12 Nov 2016
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#13
Hallo zusammen, danke für Eure Antworten. :)

Die Symptome bei Überforderung die und Unterforderung können ziemlich ähnlich sein. So dass die hier keiner sagen kann was nun genau bei euch los ist und warum sie die Sachen anknabbert. Ich würde garnichts tippen wieso weshalb warum dein Hund das macht, es kann zig Gründe dafür geben. Keiner davon wird mit Wut oder Empörung zu tun haben.


1. einen Hund nicht unbeaufsichtigt Knochen fressen lassen!
2. auch dir einen Trainer der das Problem bei Euch zu Hause beurteilt

ich würde das ganze Gedöns wie Dummy und Mantrailing erstmal weglassen und an der Erziehung arbeiten, was übrigens den Hund vom Kopf her auch ordentlich fordert. Wenn du "Kontrollverlust" vernutest, dann arbeite erstmal daran deinem Hund klar zu machen, dass sie nix kontrollieren muss, dich nicht deinen Freund nicht usw. Dann kann sie sich auch so ebtspannen dass sie nix mehr anknabbern muss.

Sind nd die Zähne in Ordnung? Ist der Zahnwechsel abgeschlossen? Gibt's da eventuell Probleme. Könnte man noch abklären lassen.
Huhu :)
Das mit der Unter- und Überforderung ist schwierig. Denn meiner Meinung nach ist sie (außer beim Zerstören) ein sehr ausgeglichener Hund. Sie genießt ihre Bewegung, doch schläft auch gerne. Sie ist weder aufgedreht, noch eine Schlaftablette und zieht sich mittlerweile auch selbst raus, wenn ihr etwas zu anstrengend wird.

Das mit dem Knochen hat mich in letzter Zeit wirklich sehr verwirrt. Jeder sagt etwas Anderes. Mit einem Trainer stehe ich, wie bereits geschrieben, im Kontakt.
Was mich so wundert an der Sache ist, dass sich nichts geändert hat. Sie musste nicht länger alleine bleiben, als sonst. Sie bekam nicht mehr oder weniger Beschäftigung als sonst. Wir haben in der Erziehung nichts verändert. Von einem auf den anderen Tag fing das Zerstören an.

Das mit dem Mantrailing war auch erstmal nur ein einmaliges Ding. Wir wollten mal reinschnuppern, aber für den Winter wollen wir da erstmal aussetzen. Durch die Schäden in der Wohnung könnte ich mir jetzt auch so langsam keine dicken Wintersachen mehr leisten. :p Wir haben schon früh darauf geachtet, dass sie uns nicht "stalkt", wenn man sie auf die Decke schickt, macht sie das anstandslos. Es wird auch mal eine Tür geschlossen, aber bisher hat das nicht geholfen. Vielleicht müssen wir da weiter dran arbeiten.

Gesundheitlich ist alles top. Ich war ja jetzt bereits zweimal durch ihre Zerstörungswut beim Tierarzt, da habe ich das angesprochen und kontrollieren lassen. Der Zahnwechsel war bereits mit 6 Monaten durch, selbst in der Phase hat sie niemals versucht, etwas anderes, als ihr Spielzeug anzuknabbern.


Wut und Empörung sind menschliche Empfindungen. Es könnte eher Panik sein weil sie erst richtig merkt dass sie alleine ist wenn sie nichts mehr zu tun hat.
Das weiß ich natürlich. Ich wollte nur ein wenig beschreiben, wie es in etwa aussieht. Ich wollte damit unterstreichen, warum es sich für mich mehr nach Kontrollverlust, als nach Trennungsangst aussieht. :) Sie kommt mir bei Allem mehr "frech und selbstbewusst", als "ängstlich und verstört" vor. Zumal sie draußen auch kein Problem damit hat, wenn sie mich nicht sofort sieht. Aber Panik kann es natürlich auch sein, für mich sieht es einfach anders aus, ein bisschen kenne ich sie ja nun schon. Aber 100% kann ich das natürlich nicht wissen. :)
Danke für den Tipp mit dem Fressen. Wie oben geschrieben - jeder sagt etwas Anderes und ich wollte zumindest nichts unversucht lassen.

Finnie Pooh hat gesagt.:
Ich würde sie jetzt definitiv auch nicht allein in der neuen Gitterbox lassen, denn wenn sie da versucht, rauszukommen , kann sie sich wirklich verletzen.
Ich hatte jetzt auch nicht vor, sie heute reinzustecken und dann "mach mal". :) Die Gitterbox wird jetzt erstmal genauso aufgebaut, wie die Stoffbox. Dass sie auch mal mit geschlossener Tür drin bleibt, wenn wir da sind.
Solange muss ich dann wohl meinen Tisch opfern und sie in der Küche lassen.
Mir ist es nur wichtig, dass sie jetzt wieder lernt, dass sie Ruhe halten kann/soll, wenn niemand da ist und keine Konfetti-Party startet. Es macht mich nur so traurig, dass es jetzt plötzlich so läuft, obwohl ihr mein Alltag zuvor nie Probleme bereitet hatte. :(
 
Dabei
26 Mai 2015
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#14
Ich würd die Trainerin nochmal befragen, kommt da nix evtl. jemand anderen suchen. Nimm es nicht persönlich, dein Hund tut das ja nicht um Schaden anzurichten, oder dich zu ärgern. Dein Hund wird älter und Verschiedene Triebe erwachen nach und nach. Bestimmt wird er dich noch öfter überraschen :) Totzdem ist es natürlich wenn der Hund alles zerlegt was ihm zwischen die Pfoten kommt, man muss halt versuchen heraus zu finden was dahinter steckt, dann kann man die richtige Strategie finden.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#15
..bei smiley fing das zerstören von dingen auch erst im alter von ca 8 monaten an. vorher hatte sie nie etwas kaputt gemacht. hat ca ein halbes jahr gedauert bis sie die tapete in ruhe gelassen hat. wenn wir das haus verlassen muß ich immer nochmal schauen ob die kids alles weg geräumt haben - denn stifte sind nach wie vor nicht sicher vor ihr
 
Dabei
27 Mai 2016
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#16
In dem Alter war es bei uns dasselbe - Vorallem an den Wänden - der Putz - die Mauer... die Türstöcke.. mei o mei.
Ich hab alles was man machen konnte getan. Letztendlich eine App entdeckt - dazu braucht man lediglich nur zwei handys (also eins hat man dabei und ein altes lässt man daheim) - man kann sogar durch die App sprechen mit dem hund.

ich hab ihm immer was zum kauen dagelassen - ABER nur rießige teile bei denen nichts passieren konnte.

auf der kamera konnte ich ihn 2x ertappen wie er an die wand geht und ich bin mit meinem handy - bitte jetzt nicht lachen haha: (auf arbeit - auf toilette im untersten STockwerk gerannt wie eine gestörte ) und hab ihn dermaßen zusammengeschissen, das er soooo sehr erschrocken ist und seitdem lässt er es. Er hat sich damals zu tode erschrocken woher frauchens stimme kam, weil sie war ja nicht zuhause??

dann gab es ne zeit mit türstöcken und hier war ich eiskalt. Hab da gar nicht lang gefackelt sondern er verbrachte ab und an auch mal 3 Stunden in dem Gitterkennel (1,20 lang).

Großes Aber:
bitte wirklich nicht unbeaufsichtigt bzw wenn die gegebenheiten nicht da sind nachmachen!
meine arbeitsstelle liegt im selben ort - bedeutet 4-5 minuten nach hause UND wenn er in der gitterbox bleiben musste hab ich die kamera auf die box gerichtet. Also ich konnte sehen was ist und wäre zur NOT in paar min daheim gewesen.

Uns hat die gitterbox in der zeit sehr geholfen. man hat ihm richtig angemerkt das er sie dankbar als ruhezeit angenommen hat. Er hat durch die box gelernt: wenn frauchen geht, krieg ich wasser und ein kleines guddi und dann muss ich schlafen. in der box hatte er keine andere wahl wie schlafen und er hat es super angenommen, fast schon dankbar das ich ihm endlich zeige was er in der zeit machen soll. anstatt sich aufgaben suchen, wenn ich weg bin, ist eben absolute ruhezeit angesagt.


also uns hat die box geholfen! Er bleibt super allein und ich glaube fast er hat damals diese raumeinschränkung gebraucht durch die box.
aber wie schon betont: ich war davon nie ein fan und bin es bis heute eigtl nicht, hab es bei uns gemacht, weil das mein bauchgefühl sagte und vorallem ohne überwachung hätte ich es mich nie getraut, weil ich kenn tatsächlich hunde, die haben anders drauf reagiert und wollten ausbrechen und da besteht leider wirklich verletzungsgefahr.
 
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12 Nov 2016
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#17
Hallo ihr Lieben!

Ich muss mich hier leider mit schlechten Neuigkeiten zurückmelden. Das Problem wird immer schlimmer und wächst mir langsam über den Kopf!

Lange Zeit konnten wir die Problematik "strecken", indem ich Kivi vollen Zugang auf das Altpapier gab. Sie hat sich dann immer 1-2 Stücke rausgeholt, die zerlegt und gut war. Eines Tages kam ich aber nach Hause nach einer Stunde und das komplette Altpapier lag zerkleinert in der Küche. Ich sprach wieder mit meiner Hundetrainerin, die sagte, dass sie wohl immer mehr Papier "gefordert" hat und ich ihr wirklich nicht alles hinlegen sollte.
Gesagt, getan.

Als ich am Freitag von der Arbeit kam, ist dann genau das passiert, wovor ich immer Angst hatte. - Sie hat eine Holzleiste an der Garderobe abgekaut.


Da ich heute eine Klausur schreiben musste und natürlich wirklich Angst um die Wohnung hatte, habe ich für heute ein Anti-Beiß-Spray gekauft. Natürlich nicht für immer, sondern einfach, damit ich heute zu meiner Klausur gehen kann und nicht in Gedanken beim Hund hängen muss.

Eben kam ich heim: Sie hat den Mülleimer vom Tisch geworfen (keine Ahnung, wie!) und alles ausgeräumt. Ihren Futternapf (aus Keramik) hat sie irgendwie ebenfalls kaputt bekommen. Den Wassernapf umgeworfen, also gleichzeitig alles nass. Sie war nicht mal zwei Stunden alleine, ich habe das Alleine bleiben in den letzten Tagen wieder kleinschrittig angefangen aufzubauen und ich bin mir absolut sicher, dass das keine Trennungsangst ist. Dafür sieht sie auf den Aufnahmen einfach zu wenig gestresst aus und ist viel zu entspannt, wenn ich gehe..


Ich habe ihr Programm angepasst. Wir gehen jeden Tag zur selben Zeit unsere große Runde, wir machen Kopfarbeit und einmal die Woche ist sie im Hundekindergarten. Hundekontakt hat sie auch genug. Tatsächlich scheint es aber egal zu sein, ob ich groß mit ihr arbeite oder den ganzen Tag nichts mache.. Das Ergebnis bleibt das Gleiche. Ich habe sie noch nie angemeckert, wenn sie etwas getan hat und ignoriere sie beim Gehen und Wiederkommen.. Sie folgt mir nicht mehr durchs Haus, auch wenn sie nicht wirklich entspannen kann, wenn sie mich nicht sieht. Sprich: Sie liegt zwar, wartet aber auf meine Rückkehr.. Ihr Jagdtrieb kommt zwar manchmal durch, aber ist immer händelbar, wenn man rechtzeitig reagiert.

Ich weiß einfach nicht mehr, was ich da noch machen soll. Ich habe in zwei Wochen den neuen Termin mit meiner Hundetrainerin, würde aber natürlich bis dahin auch mal zu einer Klausur gehen oder einkaufen gehen ohne Angst haben zu müssen, dass ich danach renovieren muss. Hat hier nicht vielleicht irgendjemand noch einen Tipp oder kann mir zumindest Hoffnung machen?

Sonst ist sie wirklich ein Traum! Sie hört unterwegs super, ist bei Hundekontakt halt mal aufgeregt, aber so what.. Sie fordert nichts ein und schläft auch viel, wenn ich da bin. Nur das Alleine bleiben will absolut nicht klappen. :-(
 

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Dabei
7 Sep 2012
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#18
Definier doch mal "große Runde" und erhält sie die bevor Du sie alleine läßt? Oder muss sie schon alleine bleiben, ohne sich vorher entsprechend auspowern zu können?
 
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12 Nov 2016
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#19
Definier doch mal "große Runde" und erhält sie die bevor Du sie alleine läßt? Oder muss sie schon alleine bleiben, ohne sich vorher entsprechend auspowern zu können?
Die große Runde dauert immer zwischen 45 min bis 1h. Ab und zu auch länger, je nachdem, wo wir hingehen. Unser Ziel ist immer unterschiedlich und das "Beschäftigungsangebot" variiert auch. Am Anfang brauchen wir immer 10 - 15 min an der Leine, bis wir an einer Grünfläche angekommen sind, wo ich sie in den Freilauf schicken kann. Sie läuft mittlerweile super an der Leine, neben oder hinter mir und schnüffelt viel. Das darf und soll sie dann auch gerne.
Wenn wir an der Grünfläche sind, wartet dort entweder ein Spielpartner auf sie (ich treffe mich momentan häufig mit einer Freundin und ihrem Aussie), wir spielen mit der Frisbee, spielen Fangen, entdecken einfach nur die Umgebung, üben Grundgehorsam, suchen den Dummy, suchen Leckerchen im Gebüsch oder üben Tricks. Was genau wir machen ist immer sehr spontan, sie darf auch mal Hund sein und einfach ihr Ding machen.
Ich kann mittlerweile immer schon ganz gut erkennen, worauf sie Lust hat. Sie ist auch seitdem ruhiger geworden, hat nicht mehr ihre "Sprintanfälle" wie damals. Da war sie dann nicht mehr ansprechbar und ist einfach nur wild im Kreis gerannt. Das macht sie überhaupt nicht mehr und wenn, dann nur bei mir im Spiel. Das lässt sich dann immer noch korrigieren. Der Rückweg dauert dann an der Leine auch wieder 10 - 15 min.

Die große Runde findet immer morgens statt gegen 8:30 - 9 Uhr. Bevor sie alleine ist, bekommt sie immer die Chance, sich auszupowern. Nur an meinem Arbeitstag fällt die große Runde aus. Das liegt daran, dass ich dann bereits um 6:30 außer Haus bin und sie um 9 Uhr abgeholt wird. Dann geht es in einen abgeschlossenen Hundepark, wo die Hunde unter Aufsicht zwei Gassirunden am Tag machen. Insgesamt 4 h ist sie dann unterwegs, mit 2 h Pause zwischendrin. Aus diesem Grund beschränke ich die Runde morgens auf meist 15 min, damit sie nicht allzu überfordert ist.
Der Hundekindergarten ist momentan eine Übergangslösung, bis ich einen neuen Job habe (was bald der Fall ist, da mein Vertrag ausläuft). Mir sind die 4h nämlich eigentlich persönlich zu viel für sie. Am Folgetag schläft sie dann meistens fast komplett durch. Das braucht sie aber dann auch.
 
Dabei
28 Mai 2014
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#20
Wenn dir gar nichts mehr einfällt, probier es doch mal mit Tierkommunikation. Auch wenn viele dem Thema skeptisch gegenüber stehen, ich bin davon sehr überzeugt und es hat uns schon bei vielen Problemen geholfen. Man kann einfach den Hund fragen, warum er das Verhalten macht und wie man ihm helfen könnte, es besser zu machen.
Das ersetzt kein Training, aber man erfährt, woran es liegt und kann das Training dem Hund gerecht anpassen, besonders wenn man noch einen Tipp bekommt, was der Hund selbst denn gerne als Hilfe hätte. Wenn du magst kann ich dir mal die Webseite von unserer Tierkommunikatorin geben. Sie macht das ganz toll und wirkt nicht irgendwie esoterisch abgehoben oder so. ;) Ansonsten deutet Zerstörungswut eigentlich schon immer auf Trennungsangst hin. Vielleicht ist sie beim Zerstören so im "Rausch", dass du es auf dem Video nicht erkennst.
 
Dabei
12 Nov 2016
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#21
Wenn dir gar nichts mehr einfällt, probier es doch mal mit Tierkommunikation. Auch wenn viele dem Thema skeptisch gegenüber stehen, ich bin davon sehr überzeugt und es hat uns schon bei vielen Problemen geholfen. Man kann einfach den Hund fragen, warum er das Verhalten macht und wie man ihm helfen könnte, es besser zu machen.
Das ersetzt kein Training, aber man erfährt, woran es liegt und kann das Training dem Hund gerecht anpassen, besonders wenn man noch einen Tipp bekommt, was der Hund selbst denn gerne als Hilfe hätte. Wenn du magst kann ich dir mal die Webseite von unserer Tierkommunikatorin geben. Sie macht das ganz toll und wirkt nicht irgendwie esoterisch abgehoben oder so. ;) Ansonsten deutet Zerstörungswut eigentlich schon immer auf Trennungsangst hin. Vielleicht ist sie beim Zerstören so im "Rausch", dass du es auf dem Video nicht erkennst.
Danke für deine Antwort!
Ich würde mich sehr darüber freuen, wenn du mir die Website mal zukommen lassen könntest. Das wäre so schön zu wissen, wieso sie nun tatsächlich so reagiert.

Das kann definitiv sein mit der Trennungsangst, aber wir haben das Material mit einer Hundetrainerin ausgewertet und auch sie tippt eher auf Kontrollverlust bzw. Frust. Ich hab das ganze Thema am Anfang wie Trennungsangst angepackt und habe ja wirklich von ganz von vorne angefangen. Ich schätze, sie hat mit dem Verhalten einfach zu lange Erfolg gehabt. Denn sie fing ja mit ca. 7 Monaten (glaub ich?) an und hat seitdem nie aufgehört. Ich war ja noch ganz froh, dass wir zumindest die Lösung mit dem Altpapier gefunden haben, aber das ist jetzt halt einfach eskaliert. :-(

Mittlerweile überlegt man sich dann schon dreimal, ob man wirklich losgehen sollte.
 
Dabei
28 Mai 2014
Beiträge
94
#22
Kriegst gleich eine Pn. :)
Klar, wenn das Problem so lange besteht, hat es sich bestimmt schon festgefahren. Mein Rüde hatte sich jetzt z.B. vor ein paar Monaten plötzlich angewöhnt, immer nach dem Essen den Napf vom Zweithund wie besessen noch eine Stunde lang oder so auszulecken. Seit einer Woche räume ich den jetzt immer gleich weg, trotzdem läuft er immernoch jedes Mal an die Stelle wo der Napf sonst stand und hat anfangs sogar den Boden abgeleckt. So ein erlerntes Muster zu durchbrechen ist immer sehr schwer. Ich hoffe dass euch mit der Tierkommunikation geholfen werden kann, vielleicht ist deine Hundetrainerin ja auch offen dafür und auch bereit, das "Besprochene" ins Training einfließen zu lassen.
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.175
#23
Deine Trainerin hat ja offensichtlich keinen blassen Schimmer, denn das Problem besteht nun seit mindestens 4 Monaten. Wenn der einzige Trainingstipp ist: mehr oder weniger Altpapier hinzustellen. Das ist keine Lösung, wie du selbst schon merkst. Such dir schleunigst einen anderen Trainer.

Es muss nicht, aberves kann auch sein dass die morgentliche Runde zu aufregend ist, mit der ganzen Aktion die ihr da macht. Hast du mal versucht nur zu laufen / gehen?
 

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