Aussie als Reitbegleithund? Wer hat Erfahrungen?

Dabei
4 Apr 2012
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#1
Liebe Fories,

wer von Euch nimmt seinen Aussie mit als Reitbegleithund?

Vllt könnt Ihr mir erzählen, wie ihr damit angefangen habt. Also wie alt war der Hund,
soll er rechts oder links vom Pferd laufen, und und und.

Ich habe eine Husky x Labrador -Hündin und nehme sie regelmäßig mit zum Ausritt.
Da sie schon einige Jahre alt war, als wir uns Pferde kauften, war es ziemlich einfach.
Was beim Ausritt stört, ist, daß sie sehr ruhig ist. Wenn wir eine Galoppstrecke hinter
uns haben, müssen wir immer auf sie warten.
Einen Flitzeritt machen wir ohne sie. Da sie übergewichtig ist (was sich auch durch
die Ausritte leider nicht ändert:confused:), 8 Jahre (ist das noch jung?) und ruhig ist (also viel
vom Labrador hat), ist sie nicht so perfekt dafür.
Beim Spaziergang geht sie immer rechts von mir. Beim Ausreiten immer links. Ich bin
jetzt am Umgewöhnen, da ich sie auch lieber rechts neben dem Pferd habe. Ich habe
immer eine Gürteltasche mit Leckerlis um. Sie bekommt immer mal wieder ein kl.
Leckerchen, wenn sie sofort nach rechts kommt, wenn ich es ihr andeute, oder wenn sie brav neben dem Pferd Sitz macht, wenn wir auf was warten oder so. Aber die
Leckerlis sind nicht die Regel.
Wenn wir was Neues lernen, beginnen wir mit den Leckerlis als Belohnung und dünnen
es aber dann sehr aus, daß wir fast gänzlich drauf verzichten und viel mit Lob arbeiten.
Anderen Hunden gegenüber ist sie perfekt. Rauft nicht und geht Streitigkeiten anderer
Hunde lieber aus dem Weg. Wenn sie angegriffen wird, verteidigt sie sich oder unter-
wirft sich sofort.

Darf sie aber nicht mit zum Reiten, ist sie beleidigt:rolleyes:.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#2
Ich könnte mal unsre Züchterin fragen, die hat ihre Hündin immer beim Ausritt dabei .... Aber das hat ja noch Zeit bei euch, oder? Ich denke, wenn die Welpen weg sind hat sie dazu eher Zeit. :D
Ich glaube aber, dass Ginger nicht Fuss laufen muss bzw. Ginger sowas selbst anbietet, d.h. sie ist immer in der Nähe und vom Pferd aus auch gut abrufbar. Ich denke, mit einem jungen Aussie kannst du recht bald zum Pferd - warum auch nicht, je früher er sich an dieses große Tier gewöhnt, desto besser.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#3
Also wir hatten immer alle drei Hunde beim Reiten dabei, die beiden Hütehunde sind immer nah am Pferd (einer hütet auch) unsere Hündin fands immer eher blöd weil sie nicht an ihren Mensch hinkam. Seit ich aufgehört hab zu Reiten (mein Pferd musste eingeschläfert werden) hat nur noch meine Tante ein Pferd seitdem geht die Hündin nicht mehr mit zum Reiten die anderen beiden sind immer noch tolle Reitbegleithunde und laufen auch am Pferd schön Fuß und laufen auch angeleint mit an Straßen etc. Mit Lennox war ich jetzt auch schon einmal im Stall und nachher gehen wir auch nochmal er hat die Pferde bei uns jetzt nur auf Abstand kennen gelernt und so wird es vorerst auch bleiben im Paddock und Reitplatz hat er nicht s zu suchen. Er wird nur dann am Pferd mitlaufen wenn meine Tante ihn mit nimmt da ich nicht mehr reite.
 
Dabei
4 Apr 2012
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#4
Unsere Hündin Tina geht schon mit zum Paddock und zum Stall. Meine Isländerin ist total lieb mit ihr. Sie schnüffeln oft zusammen und Tina schleckt das Pony ab.
Wenn ich Tina beim Reiten zu mir rufe, kommt sie und wenn ich ihr das erlernte Zeichen gebe, springt sie mit den Vorderbeinen an die Seite des Pferdes und holt sich ihr Lob bei mir ab. Meine Stute bleibt dabei ganz cool.
Mein Wallach würde das niemals akzeptieren.
Tina kann die Zeichen der Pferde auch genau lesen. Meinen Wallach meidet sie von Haus aus. Zu meiner Stute geht sie liebend gerne und legt sich neben das Heu, das Gáta frisst.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#5
Ich habe unsern kleinen auch schon 2x mitgehabt am stall .. erstmal an der leine irgendwo fest gemacht damit er sieht was ich mit dem pferd mach und dann halt schnüffeln lassen und draufgesetzt..demnächst nehm ich hund und pferd am strick und lauf erstmal ne runde sodass er neben laufen kann ..
 
Dabei
4 Apr 2012
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#6
Spaziergänge mit Pferd und Hund mache ich auch immer wieder. Das macht voll Spaß:D
Foto 1: Nach dem Spaziergang und Foto 2: Nach dem Ausritt.



 
Dabei
18 Mrz 2012
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#7
hehe .. wir haben große pferde aber zum spaziergang nehm ich erstmal unser shetty mit:D
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#9
wir haben 4 .. ein shetty ein endmaßpony ne große stute ehemaliges voltigier pferd und nen riesen der um die 180cm sein müsste aber nicht reitbar ist..
 
Dabei
4 Apr 2012
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#10
Hab Deinen Beitrag grad erst gesehen Cookie.:eek:
Daß Eure Pferde sehr groß sind, hab ich auf Deiner Seite schon gesehen:)

Habt Ihr die alle in Eigenregie?
Wir schon. Zu meinen beiden kommen noch die 3 (1 Pony, 1 Araber x Friese und 1 Araber) von meiner Schwester hinzu.

Meine zweite Schwester hat auch einen Isländer, der gut zu meiner Stute passen würde - ausreiten, etc. - aber sie wohnt 2 Autostunden von uns entfernt:(.

Sind die alle lieb zu den Hunden?
Bei uns ist mein Wallach auf der Koppel in Bezug auf Hunde mit Vorsicht zu genießen. Der stürmt schon mal mit angelegten Ohren auf den Hund zu. Deshalb nimmt Tina ja Abstand von ihm. Als wir Tina die ersten Male beim Ausreiten dabei hatten und auch unsere Freundin ihre zwei Aussies, schlug er im Galopp nach den Hunden (aber nicht nur er, sondern auch ein oder zwei der anderen Pferde). Das macht er jetzt nicht mehr. Das war zu anfangs, als ich ihn neu hatte.:rolleyes:
 
Dabei
26 Mrz 2012
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#11
Hallo,
habe eine 6 jährigr Aussie Hündin, die in Not war,
zu mir genommen und sie fühlt sich richtig wohl.
Wir haben sie im Schritt bei den Pferden mitgenommen, das ging sehr gut, aber als wir dann los galopierten
sprang sie die Pferde von hinten an und kniff sie. Sie umkreiste uns und bellte, ich konnte sie erst beruhigen als ich vom Pferd abstieg und sie an die Leine nahm.
Hat jemand Erfahrung damit gemacht ? Wie soll man weiter vorgehen?
Vielen Dank
Cheyenne
 
B

Bautienchen

#12
ich find gut das ihr einen ätleren hund aufgenommen habt :)

mhh und das pferd wehrt sich gar nicht, wenn der hund ihr/ihm in die beine kneift? ich weiß jetzt nicht inwieweit das umsetzbar ist, aber probier es doch mal mit wasser. martin rütter nimmt zumind. im fernsehn oft diese sportwasserflaschen und wenn der hund anfängt aufzudrehen, gibts halt wasser ins gesicht. ansonsten würd ich vllt. auch mal in ner hundeschule nachfragen. ich denke wenn sie aufdreht geht der instinkt mit ihr durch und dann fängt sie das hüten an. das wird wahrscheinlich vom schwierigkeitsgrad her, wie einem jagdhund das jagen ab zu gewöhnen, sein :( hoffe natürlich für euch das es nicht so tief verwurzelt liegt. vllt. gibt es hier ja auch jemanden der davon mehr ahnung hat.
 
Dabei
19 Aug 2011
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#13
Habt ihr schonmal daran gedacht, mit ihr zu arbeiten, wärend das Pferd erstmal nur longiert wird?
Denn da müsste sie ja auch das Verhalten zeigen.
Vielleicht, das einer longiert und du sie an der Schleppleine hast.
 
Dabei
4 Apr 2012
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#14
Meine Freundin hat zwei Aussies.
Das Weibchen macht das auch immer, dass sie die Pferde in die Beine zwickt.
Das Männchen nicht. Dafür bellt der mehr.
Für mich ist fraglich, wie die Hunde das schaffen, wenn die Pferde galoppieren! Dass die Hunde da nicht verletzt werden...naja, die Aussies sind ja seeehr wendig und schnell.
Ich hab zum Vergleich nur meinen LabradorxHusky-Mix.
 
Dabei
3 Apr 2011
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#15
Hallo. Also ich kann nur Positives über den Aussie als Reitbegleithund sagen. Nehm meine beiden auch mit. Dusty ist ja schon ein "alter Hase" was das betrifft. Er wird dieses Jahr acht Jahre alt und läuft mit ohne Probleme, hält jedes Tempo. Murphy ist ja erst ein Jahr alt, macht sich aber auch sehr gut. Hab halt damals angefangen mit dem Pferd spazieren zu gehn, so ne viertel Stunde am Anfang, damits ihm nicht zu viel wird, da er damals erst ca ein halbes Jahr war. Hab ihm aber von Anfang an mit zum Stall genommen, damit er sich an die Pferde gewöhnt, nicht einfach auf die Koppel läuft oder in den Reitplatz, wenn ich dort mit dem Pferd was arbeite. Sie haben auch noch nie versucht das Pferd zu zwicken oder zwischen die Beine zu laufen. Also alles in allem bin ich begeistert vom Aussie als Reitbegleithund:).
 
Dabei
4 Apr 2012
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#16
Das hört sich ja toll an BlackPoint.
Meine Mixhündin (ganz ohne Aussie) läuft auch einfach mit. Ohne die Pferde zu behindern.
Allerdings ist sie schwer, ruhig und eher faul. Kommt irgendwo ein Komposthaufen, Misthaufen, Katzenfutter oder so, haut sie erst mal rein. Das nervt mich ungemein. Da hört sie dann auch nicht gleich. Ich bin echt am Verzweifeln.
Wenn ich weiß, dass wir an einer besagten "Fressstelle" vorbeikommen, kann ich Tina vom Fressen abhalten, wenn ich ununterbrochen auf sie achte und mit ihr rede. Bei der geringsten Aufmerksamkeit zum Pferd hin, ist Tina erst mal weg.
Ansonsten ist sie total lieb beim Ausreiten. Sie hüpft in jeden Bach, an dem wir vorbeikommen und kommt auch just wieder hinterher.
Nur ihr Fressdrang ist zum Mäusemelken.

Ich dachte, dass das mit dem Zwicken in die Hinterbeine die Regel ist bei den Aussies. Dass das nicht so ist, freut mich - wo ich doch soooo gerne mal einen Aussie haben möchte;-)))
Dass sie sich so gut mit meinem Pony versteht finde ich toll:)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#17
Also wie gesagt wollte ich es mit Lennox eigentlich nicht direkt üben am bzw mit dem Pferd zu laufen da ich selbst nicht mehr reite. Jedoch arbeite ich einmal in der Woche auf einem Pferdehof bei der Hippotherapie und da dort hin und wieder auch Klienten sind die Angst vor den Pferden haben und sich mit dem Pferdekontakt schwer tun, habe ich mir überlegt Lennox mitzunehmen und ihn einfach auch mit einzubinden. Dazu sollte er aber neben dem Pferd laufen etc. Das werde ich jetzt verstärkt mit ihm üben, erst mal langsame kurze Spaziergänge etc. Was hier geschrieben wurde wegen Pferde in Hinterbeine zwicken kenn ich von unserer Schnauzermix Hündin die hat immer versucht im Galopp etc in die Beine zu zwicken jedoch konnte ich sie abrufen und voraus schicken. Sie würde es aber sicherlich trotzdem immer wieder versuchen. Unsere zwei Hüter würden nie auf die Idee kommen die kreiseln lieber um einen rum, lassen sich in der Zwischenzeit aber auch gut voraus schicken und laufen wenn es sein muss auch bei "Fuß" am Pferd und lassen sich auch vom Pferd aus anleinen musste aber viel mit Pferd und Hund geübt werden schließlich lässt sich nicht jedes Pferd gern seitlich anspringen um an oder ab zu leinen oder zu Belohnen. Grüßle
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#19
Hab Deinen Beitrag grad erst gesehen Cookie.:eek:
Daß Eure Pferde sehr groß sind, hab ich auf Deiner Seite schon gesehen:)

Habt Ihr die alle in Eigenregie?
Wir schon. Zu meinen beiden kommen noch die 3 (1 Pony, 1 Araber x Friese und 1 Araber) von meiner Schwester hinzu.

Meine zweite Schwester hat auch einen Isländer, der gut zu meiner Stute passen würde - ausreiten, etc. - aber sie wohnt 2 Autostunden von uns entfernt:(.

Sind die alle lieb zu den Hunden?
Bei uns ist mein Wallach auf der Koppel in Bezug auf Hunde mit Vorsicht zu genießen. Der stürmt schon mal mit angelegten Ohren auf den Hund zu. Deshalb nimmt Tina ja Abstand von ihm. Als wir Tina die ersten Male beim Ausreiten dabei hatten und auch unsere Freundin ihre zwei Aussies, schlug er im Galopp nach den Hunden (aber nicht nur er, sondern auch ein oder zwei der anderen Pferde). Das macht er jetzt nicht mehr. Das war zu anfangs, als ich ihn neu hatte.:rolleyes:




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Also die pferde gehoeren einer familie 3 toechter unter 5 und nem
Ehepaar.. Ich bin die einzigste am hof darf machen was ich will brauch nach nichts fragen., katzen gibts da auch noch und 2 schwarze labbis haben die 2 die gehen such zu tunieren. Zurzeit macht das pony probleme wird immer zickiger hat sich vorgestern das bein aufgeschlagen..
Die pferde gewöhn ich an den nahen kontakt vorgestern is cookie beim reiten nebenher da gabs keine probleme
 
Dabei
4 Apr 2012
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#20
Schön. Ich hab mir das Video angesehen. Ich finde Euren Hund sowieso absolut zum Knuddeln (*auch einen haben will*).

Da hast Du es ja super getroffen mit den Pferden. Toll
 
Dabei
3 Mrz 2013
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#22
Ich nehme meine Hündin öfter mit, da sie erst 8 Monate ist, lasse ich sie nur kurze Schrittrunden mitlaufen, sie macht das schon echt gut. Hatte sie sehr oft mit am Stall, meine Pferde sind auch unkompliziert im Umgang mit Hunden. Trotzdem bin ich immer vorsichtig.
Manchmal sitzt Malou auch lieber auf dem Pferd ;) 2013-03-02 16.08.03.jpg
 
Dabei
5 Aug 2012
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#23
Joey (9 Monate) und Maya (15 Wochen) gehen auch immer mit zum Stall und sie machen sich da super. ;)
 
Dabei
21 Sep 2012
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#24
Meine hütet leider auch die Pferde... Mein Pferd darf nichtmal ne falsche Bewegung machen, dann wird er in die Hinterbeine gezwickt. Sobald Yala denkt, ich hätte die Kontrolle nicht mehr (as Pferd geht rückwärts etc.) muss sie mir "helfen". Ich bin echt froh, dass zumindest mein eigenes Pferd da sehr gelassen reagiert. Allerdings ist sie mir einmal auf die Weide geraten, als andere Pferde darauf galoppierten. Yala hat sich nicht mehr abrufen lassen und hat nen richtigen Tritt frontal bekommen. Sie blutete aus dem Maul und ihre Augen wurden ganz komisch. Ich kann saumäßig froh sein, dass ich schnell beim Tierarzt sein konnte und sie sich nicht ernsthaft verletzt hat, sondern sich nur auf die Zunge gebissen hatte. Seitdem ist sie im Stall überwiegend an der Leine und ich muss extrem aufpassen. Das ist sehr sehr stressig und oftmals muss ich die beiden schönen Hobbies deswegen trennen -.-
Ich habe meinen Trainer drauf angesprochen, der sagte ich sollte die Situationen, in denen sie dem Pferd sonst immer an die Beine geht provozieren und gleichzeitig Leckerlis in eine andere Richtung werfen. So bekommt sie zunächst eine alternatives Verhalten angeboten. Sollte die doch noch auf die Beine zusteuern, empfahl er mir auch eine Wasserpistole einzusetzen. Ich muss das Verhalten ganz konsequent unterbinden. Ich muss sagen, dass ich noch nicht richtig trainiert habe, da ich Angst habe, mein Pferd könnte trotz aller Geduld doch mal treten. Deswegen vermeide ich im Moment einfach die Situation, indem Yala halt oft an der Leine bleibt.

Trotz allem weiß ich, dass Yala den Stall liebt. Sie ist schon als Welpe immer mit gewesen, ist sehr gerne dort und wirkt immer total zufrieden. Deswegen ermögliche ich ihr es trotz des manchmal sehr aufwendigen Organisierens (...wo hin jetzt als nächstes mit dem Hund, wenn...) immer wieder mit in den Stall zu kommen.
 

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