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Aussie? Ja? Nein? Vielleicht später?

Dabei
17 Jun 2013
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#31
..ich habe hier ja nicht gesagt dass ein Hund mit einem Freund gleichzusetzen ist! Ich habe auch nicht gesagt dass ich ein Lassie oder Komissar Rex Weltbild vertrete. Hachiko ist ein Film nach einer realen Begebenheit...und damit denke ich ist bewiesen dass es Hunde gibt die zumindest sehr starke Zuneigung seinem Besitzer gegenüber aufbringen können und ihn nicht vergessen sobald er weg ist und ein anderer den Part des Versorgers übernimmt.

Und mit dem Rest Deines Textes kann ich mich anfreunden:)
 

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Dabei
11 Nov 2012
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#32
Wie ich schrieb, es gibt Ausnahmen. Aber aufgrund von Hatchiko sich einen Hund dieser Rasse zu kaufen und dann enttaeuscht zu sein, wenn der Hund dich fuer ein Reh im wald stehen laesst, was Hatchiko nie getan hat ;) ist ja wohl auch etwas realitaetsfern. ;) Ich kenne 4 Akitas und davon ist keiner wie Hatchiko. :D Schade, aber er war wohl die Ausnahme.
Und weisst du, eigentlich ist es gut, das Hunde sich anpassen koennen, denn ansonsten haettest du deinen Welpen wohl beim Zuechter lassen muessen. ;)

LG
 
Dabei
17 Jun 2013
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#33
mir gings nicht um die rasse sondern um hunde allgemein..
klar, jeder hund ist anders...einer ist mehr an seinen mensch gebunden, der andere weniger. es gibt auch menschen die mit verlusten schneller umgehen können und die die es gar nicht oder nur schwer können.
welpen oder auch babies kann man immer aus seiner gewohnten umgebung und damit verbundenen menschen reissen...die bindung erfolgt erst ab einem gewissen alter..

ich will wirklich nicht hunde mit menschen vergleichen , ich stehe schon mit beiden beinen im leben, ich bin nur der ansicht dass man - genausowenig wie man alle menschen über einen kamm scheren kann, dass bei den hunden machen kann. jedes lebewesen ist anders...

freunde von uns haben einen hund der allem gegenüber ziemlich gleichgültig gegenüber steht. er ist ein einzelgänger, schmust kaum und hat überhaupt kein problem 2 wochen bei freunden zu sein wenn er nicht mit kann...
 
Dabei
11 Nov 2012
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#34
Wir sind hier ziemlich OT.
Mein Hudson z.B. ist 5 1/2 Jahre alt, sieht er seine Zuechter wieder, flippt er voellig aus. Wir sehen sie nur ganz ganz selten, trotzdem er rastet total aus. Abgeholt habe ich ihn mit 9 1/2 Wochen. ;)
Und Bindung braucht Zeit, viel Zeit. Meine kleine Tierschutzmaus ist nach 6 Wochen hier erst wirklich angekommen und die Bindung ist immer noch am Entstehen, aber es gibt sie. Meine Hunde sind verkuschelt, usw. trotzdem bleiben sie bei meinen Hundesittern, wenn ich diese brauche Problemlos.
Bindung waechst mit der Zeit, die man miteinander verbringt. Wenn ich einen Hund hole, dann brauche ich immer mindestens 6 Monate bis das Bindungsband einigermassen stabil und tragfaehig ist, bei manchen Hunden laenger bei anderen wenige lang. Kommt auf den Hund drauf an und es gibt Hunde die nicht zu mir passen vom Wesen her, mit denen baue ich gar keine bindung auf und dann hat auch der Hund keine Chance. Aber so einen Hund wuerde ich mir auch nie auf Dauer anschaffen. ;)

LG
 
Dabei
17 Jun 2013
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#35
Also wir sind mit unserem Münsterländer das erste mal nach 4 Monaten zurück zum Züchter. Ich hatte nicht den Eindruck dass er ihn überhaupt erkannt hat, geschweige denn seine Eltern oder seinen Bruder...

Aber Du hast Recht, wir sind hier ziemlich OT. Wir können ja mal einen eigenen Thread zu diesem Thema aufmachen:)
 
Dabei
10 Sep 2013
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#36
Mich stört das OT nicht, ich find das echt interessant.

Es mag ja jetzt ein bisschen doof klingen - aber wo ist der unterschied zwischen einem Kameraden, seelentröster und einem Freund?
Ein Freund ist für mich jemand, der mich so akzeptiert, wie ich bin und mit mir durch dick und dünn geht. Das tun die wenigsten Menschen. (vielleicht kenne ich auch die falschen Menschen o.ó) und deshalb ist für mich - in meiner kitschig-romantischen welt - ein Hund eben doch ein Freund.
Dass Hundi sich umorientiert, wenn er mal das Herrchen/Frauchen wechseln muss ist völlig normal, ich mein, das tut ja wohl jeder?

Aber es ist halt was anderes, als eine Katze, welche mich als bediensteten sieht (auch hier gibts natürlich ausnahmen, ich hab mal mit einem exemplar zusammengelebt die mich adoptiert und mit krallen und zähnen verteidigt und etwa 3 monate um mich getrauert hat) oder ein Kaninchen, dass mich als Futterlieferant wahrnimmt.
Von dem Hund der Familie meines Freundes (Django) hab ich zum beispiel mitbekommen, dass dieser ziemlich sensibel auf stimmungen reagiert, ich war einmal da und am heulen weil ich einen doofen Tag hatte und hat hat diesen stimmungswechsel (von begrüßung zu traurigkeit) so meine empfindung wahrgenommen hat und dann auch ankam und schmusen wollte (tut er sonst nicht so)
Nennt mich realitätsfern aber hey, ich fands schön :D

Da mir meine Vermieterin nun allerdings mit der 40cm grenze hineingegrätscht hat, wird das vorhaben Hund (mal ganz davon abgesehen, ob Aussie oder nicht) so lange verschoben, bis wohnung mit garten bei anderer Vermietung vorhanden ist. :D
 
Dabei
24 Sep 2012
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#37
Dass Hundi sich umorientiert, wenn er mal das Herrchen/Frauchen wechseln muss ist völlig normal, ich mein, das tut ja wohl jeder?
Das ist doch beim Menschen genauso. Wenn der Partner einem verlässt dann trauert man ne Weile und die meisten suchen sich dann einen neuen. Suchst du dir also eine neue Wohnung und dann holst dir einen hund? Ist vielleicht besser so als wenn es dann Streit gibt.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#38
Ein Freund ist für mich jemand, der mich so akzeptiert, wie ich bin und mit mir durch dick und dünn geht. Das tun die wenigsten Menschen. (vielleicht kenne ich auch die falschen Menschen o.ó) und deshalb ist für mich - in meiner kitschig-romantischen welt - ein Hund eben doch ein Freund.
Ein Hund kann diese Anforderung gar nicht erfüllen, er ist kein Mensch. Man überfordert seinen Hund damit total.

Ja, ein Freund geht mit einem durch dick und dünn.....ist schon richtig. Aber mit einem wirklich guten Freund streitet man sich zb auch das ein oder andere mal.
Offensichtlich ist es sogar so, dass man sich mit einem Freund öfter und heftiger streitet, als mit einem Bekannten. Ganz einfach deshalb, weil man sich der Freundschaft sicher ist.
Ein Freund ist ein Mensch, der eine eigene Meinung hat und auch mal zu einer Idee "Nein" sagt, oder keine Lust zu irgendetwas hat.
Wenn du einem Freund vorschlägst, ins Kino zu gehen und der hat keine Lust, gehst du entweder allein oder gar nicht.

Wie wär das wohl mit einem Hund? Streitet man sich mit seinem Hund? Oder versucht man das durchzusetzen, was man als Mensch will? Lässt man dem Hund Entscheidungen selbst treffen, die nicht dem entsprechen, was wir grad im Kopf haben?
Stell dir vor, dein Hund läuft irgendwo in ein Wiese und frisst da was....vlt ein toter Vogel, Kaninchen, sonstiger Müll. Du rufst deinen Hund, du willst ja nicht, dass der das frisst.
Wenn dein Hund dir dann sagt: "du, das hier ist für mich grad echt wichtig, geh schon mal vor, ich komm später nach".....gehst du dann? Sicher nicht. Sagt dir ein Freund so etwas in der Art, sagst du "ok, bis später".

Wenn es so ist, dass man sich mit seinem besten Freund häufiger streitet als mit anderen Personen, dann wär das, auf den Hund bezogen, schon ein Widerspruch in sich.
Wie oft hab ich hier im Forum und woanders schon gelesen und gehört, dass die Menschen dann Angst haben, das könnte die Bindung zerstören? Wenn er doch mein Freund ist, sollte ich mir ja sicher sein, dass da nix zerstört wird.

Mit diesem verklärten und verzerrten Bild des Hundes schade ich ihm mehr, als ich ihm gut tue.
Es ist ein Hund....er ist egoistisch, er verfolgt seine eigenen Ziele.....nicht mehr und nicht weniger. Wenn man denn unbedingt von Freundschaft sprechen möchte, dann ist das wohl eher eine sog. Nutzfreundschaft, weil man gegenseitig voneinander profitiert. Fällt der Profit auf der einen Seite weg, ist auch der Freund verschwunden....in dem Fall der Hund. DAS ist die Realität.
Wir sollten aufhören, soviel Menschliches in unsere Hunde hineinzuinterpretieren......wir Menschen sollten eher etwas mehr zum Hund werden. Das wär besser für alle. :)
 
Dabei
10 Sep 2013
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#39
Sagt dir ein Freund so etwas in der Art, sagst du "ok, bis später".
Ich glaube, dann würde ich ihm zur Therapie raten, wenn er auf der Wiese tote Vögel isst ;)
Aber spaß bei seite.

natürlich ist ein Hund ein Hund und kein Mensch und das erwarte ich auch gar nicht von ihm, das wäre irgendwie unnormal.
Ich wollte damit nur deutlich machen, dass ich einen "Freund" im Sinne von positivem Weggefährten (also jemanden den ich aktiv an meinem Leben teilhaben lassen kann, der sich freut bei mir zu sein (und sei es nur, weil ich mal ganz runtergebrochen Rudelführer und überlebensnotwendig bin) und mich auch in sein Leben integriert ("Du bist mein Boss, Du sorgst für mich, ich tu was du sagst) ) suche und nicht "nur" (nichts gegen kaninchen etc.) ein haustier das vor sich hin mümmelt und ab und an mal schmusen lässt.

Zur Wohnung: Ja, da ich auf dauer nicht auf 50m²im dritten stock wohnen werde (mir fehlt ein garten.. -seufz-) verschiebe ich das vorhaben dann auf die neue Wohnung. (Montag schau ich mir schon eine an, 3 Zimmer, 70m², Balkon, Garten <3)
 
Dabei
25 Jan 2013
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#40
Die meisten MiniAussies werden hoeher als 40 cm. Ganz ehrlich, dass was du erwartest wird ein Aussie so nicht leisten, wahrscheinlich kein Hund.
Nimm mal die Romantik ein bisschen weg, Hunde sind Opportunisten und wie ein "Freund" verhalten sie sich meist dann, wenn es ihnen "gelegen" kommt.
Die meisten Hunde, auch Aussies, verkaufen ihre Besitzer fuer ein Schnitzel oder eine Bratwurst. ;)
Sie sind anpassungskuenstler und auch wenn es uns nicht gefaellt, aber Hunde sind nicht wirklich "treu", sie bleiben da wo es ihnen gut geht, gewoehnen sich in 98% der Faelle aber auch schnell an neue Menschen, neue Umgebungen usw.

Hunde sind zudem Egoisten. ;) Sie sind nicht zwingend um dein Wohl besorgt, sondern vorrangig um ihr eigenes. ;)
Wenn es ihnen gut geht bei und mit dir, dann sind sie tolle Wegbegleiter und Partner, aber in ihren Augen sind wir alle austauschbar. ;)
Das ist einfach die Realitaet und der muss und soll man sich stellen.
Romantische Verklaertheit hilft da nicht viel. ;)

LG

Das ist sehr gut beschrieben und ich denke die Beschreibung ist sehr realistisch und passt auf meine Inci auch wenn sie sehr auf mich bezogen ist und ich das nicht immer so realistisch sehen will wie du schreibst!
Aber es ist bei den meisten Hunden so und man muss an einer guten Beziehung sehr hart arbeiten!
Lg.
Dagmar mit Inci
 
Dabei
1 Okt 2012
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#42
Habt ihr denn einen Fahrstuhl im Haus? Das wäre mir wichtig, Treppensteigen ist nicht wirklich gesund für die Gelenke. Ich habe Simba jede Treppe getragen, bis er 14 Monate alt war. Klar, kleinere Treppen mit 2-3 Stufen durfte er auch alleine gehen.
Ich muss zugeben, dass die Optik mir am Anfang auch wichtig war. Jetzt ist es mir aber eigentlich total egal, wie mein nächster Hund aussieht. Ich finde das Wesen deutlich wichtiger, denn was nützt mir ein hübscher Hund wenn er nicht in mein Leben passt?

Unser Tagesplan sieht folgendermaßen aus:
Morgens gehen wir ca. 30 - 60 Minuten Gassi und danach gibt es Futter, mittags gehen wir wenn es sehr warm ist nur eine kleine Runde raus, ca. 15 Minuten. Nachmittags gehen wir je nach Wetter entweder auch nur kurz raus oder eine halbe Stunde. Abends geht es dann nochmal 1 - 1 1/2 Stunden raus. Dann gibt es wieder Futter und gegen 22-23 Uhr gehen wir nochmal eine kleine Runde , damit er die Nacht gut durchhält. Außerdem gibt es 2-3 Mal am Tag eine Trainingseinheit von 5-10 Minuten und ab und zu lasse ich ihn durch Suchspiele oder durchs Training sein Futter erarbeiten. 2 Mal in der Woche gehen wir in die Hundeschule. Mittwochs für Turnierhundesport und Dogdancing. Am Samstag machen wir Grundausbildung/Begleithundeausbildung und danach fängt das Training für den Turnierhundesport an.
Trickdogging und Dogdancing mache ich meistens nur zur Auslastung zuhause. Wenn das Wetter stimmt, es also nicht zu warm und nicht zu kalt ist gehe ich auch mal joggen und nehme Simba mit. Das machen wir dann anstatt einem Spaziergang.


Wenn man aber nicht die Motivation hat mit seinem Hund Sport zu machen oder ihn auszulasten , finde ich nicht dass der Aussie zu euch passt. Simba ist mir noch zu faul, deshalb kommt in 1 1/2 Jahren noch ein Border Collie dazu. :)
Die anderen Voraussetzungen finde ich aber passend.
 
Dabei
26 Jan 2012
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#43
Also ich persönlich finde dein Programm, Josi, ganz schön krass für nen einjährigen Hund!!!

Ich finde schon, dass der Aussie Beschäftigung braucht, aber so viel verschiedenes und jeden Tag zusätzlich noch 2-3 Stunden laufen und 3 Mal täglich Tricks üben halte ich nicht für notwendig.
Ob der Border Collie dafür besser geeignet ist, ist dann nochmal ein anderes Thema.

Bei Milo und mir gibt es da nicht so das System. Durch Studium und Nebenjob in der Gastronomie gibt es einfach keinen geregelten Tagesablauf. Grundsätzlich besteht Milos Beschäftigung aus normalem Gassi (insg 1-3 Stundem am Tag), einmal die Woche Agi und einmal die Woche Hütetraining.
Dazu kommen völlig unregelmäßig: Mal ein paar Tricks, Stadtbesuche, Freunde besuchen, Rad fahren usw.

Der Hund ist halt dabei, aber ich bespaße ihn nicht ununterbrochen. Das ist finde ich gerade für "Anfänger" schwierig - den Hund nicht zu überfordern. Gerade im ersten Jahr ist unterfordern nahezu unmöglich (wenn man den Hund jetzt nicht in den Keller sperrt), aber überfordern ganz einfach - zB weil man immer wieder eingetrichtert kriegt, dass man diese Hunde auslasten und beschäftigen muss.

Man muss halt mit möglichem Schutztrieb, Jagdtrieb usw umgehen können und wollen. Der Aussie ist ein Hund, wo man mitdenken muss, bereit sein muss sich selbst zu disziplinieren und auch sehr viel Geduld und Einfühlungsvermögen braucht. Man muss diese Hunde wollen, finde ich immer.

Klar stellt man sich das Leben mit einem Hund vorher vor. Stellt es sich auch wunderschön vor. Und es ist auch wunderschön. Aber es gibt genug Augenblicke die schwer sind und wo man sich zusammenreißen muss - und es geht darum mit diesem Moment leben zu können und ihn zu nutzen es besser zu machen!
 

Herbsel

BARF Gläubige
Dabei
28 Jan 2013
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#44
Also das mit dem sensiben Hund, das stellst du dir falsch vor.
Wie ja nun einige schon geschrieben haben, geht das Bild von einem sensiblen Hund eher in die andere Richtung.

Daisy ist der Hütehund von meiner Schwester und ein wahrer Spiegel ihrer Bezugsperson. Meine Stiefmutter ist recht hektisch. Manchmal ist es besonders schlimm. Der Hund ist ein reines Nervenbündel. Wenn sie allerdings in einer ruhigen Umgebung ist. Bei mir z.B. oder bei meinem Vater (wir sind Trennungskinder) zu Besuch mit meiner Schwester (sie ist 15) ist sie ein ruhiger Hund, kann abschalten.
Wenn du also einen ruhigen Hund willst, dann musst du selbst eine souveräne und ruhende Person sein.
Auch einen Beschützer und Territorialinstinkt musst du in richtige Bahnen lenken können. Wenn du einen Hund haben willst, der dich nachts beschützt, dann solltest du vom Aussie absehen, oder zumindest auch dafür Unterricht nehmen.

Und glaube mir: Gehütet werden willst du nicht! Das ist eine vollkommene bescheuerte Idee *lach*!
Auch Daisy hat einen Hütedrang. Besonders bei Kleintieren und Kleinkindern. Das ist überhaupt nicht lustig, wenn dein Hund den Kindern hinterher läuft und in die Füße zwickt und du dann noch den Hund vor den Eltern (körperlich) verteidigen musst, obwohl du weißt dass der Hund scheiße gebaut hat.

Besagte Daisy sollte übrigens nie Hütehund werden. Sie ist ein sogenannter Mix, der eigentlich keine Hüteeigenschaften haben sollte. Den BorderCollie hat man ihr erst ab einem Jahr angesehen. Daraus haben wir alle gelernt. Ein Mix geht meist nach hinten los.

Noch ein Wort zu Hundeexperten und Hundeschulen. Belese dich viel. Höre auf dein Bauchgefühl. Wenn dir jemand komisch vorkommt, dann ist er einfach nicht der Richtige, egal wie viele Auszeichnungen und Referenzen er hat.

Wenn du dich für einen Aussie entscheidest, dann kann ich dir folgende Bücher empfehlen:
[h=1]1) Hoffnung auf Freundschaft: Das erste Jahr des Hundes[/h][h=1]2) Wenn Tiere ihre Menschen spiegeln - Wie Tiere unsere Probleme übernehmen
3) Der Australian Shepherd (von Inga Paff)
[/h]
Ich hab jetzt noch angesprochen, was mir noch so eingefallen ist. Und wenn dein Vermieter grundsätzlich Hunde erlaubt, dann würde ich mich nochmal mit Gesetzestexten und Gerichtsurteilen auseinandersetzen. Meiner Meinung nach darf ein Vermieter nämlich grundsätzlich nur Hunde erlauben oder nicht. Aber nicht nur bis zu einer bestimmten Größe ^^
Alles andere klingt ok. Nur du solltest das Hundethema etwas pragmatischer angehen.
Zu deiner finanziellen Lage hast du z.B. gar nichts erwähnt (musst du auch nicht, um Gottes Willen^^), aber ich könnte mir vorstellen, dass es bei Teilzeit und Studium vielleicht nicht ganz so dicke läuft mit dem Geld. Ein Aussie aus einer seriösen Zucht kostet locker schon mal 1500 Euro (ist das vielleicht der Grund für einen Mix?) und ich habe mir persönlich mal eine Kostenaustellung gemacht um mir zu ermitteln, was mich ein Welpe im ersten Jahr kostet:

Barf (oder anderes hochwertiges Futter) + Leckerlies: 720 euro
Haftpflicht: 60 euro
Steuer: 96 euro ( bei uns in Haltern am See sind wir arschgünstig!)
Tierarzt Rücklagen: 600 Euro ( 50 Euro pro Monat ungefähr, oder man schließt eine Kranken und OP Versicherung ab oder man bezahlt es einfach aus der Portokasse wenn man reich ist und der Hund vom Auto angefahren wurde)
Welpen Kurs: 100 Euro (kein Muss)
Junghund Kurs: 120 Euro (schon eher sinnvoll)

Ich komme im ersten jahr auf 1.696,00 Euro. Da sind Dinge wie Leinen, Geschirre und Autosicherung und Fahrkarten (für Öffis) noch gar nicht mit drin.
Ich lasse mir meinen Hund im ersten Jahr also mal schlappe 140 Euro im Monat kosten. Das ist schon nicht wenig.
Die Anschaffungskosten ( bei meiner Züchterin und meinen Bedürfnissen) liegen ebenfalls bei über 1.600 Euro.

Ich will dir nichts madig machen, nur ein klar(er)es Bild schaffen.

Liebe Grüße

Sandra
 
Dabei
15 Jan 2013
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#45
Ich will mich ja nicht weiter einmischen, aber warum sollte man von einem Aussie absehen wenn man Nachts auch einen gewissen Schutz möchte? Ich weiß zu 100% das ich gut beschützt bin wenn ich schlafe und meine Maus neben mir ist!
Einen Schutzinstinkst hat man in jedem Hund drin wenn man die richtige Bindungg hat!

Ich wünsche dir und deinem zukünftigen Hundi natürlich schonmal alles Gute und wate auf Bilder ;)
 

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