Deckrüde? Was muss ich beachten? Wo kann ich mehr nachlesen?

Dabei
13 Jun 2014
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#1
Hallo Ihr Lieben Foris :)

Bevor ihr mich irgendwie köpfen wollte, ich suche erst einmal nur Informationen ;)

Mein Rüde wird dieses Jahr 4 Jahre jung. Er hat ASCA Papiere.

Jetzt kam in dem Gespräch mit seiner Züchterin der Vorschlag auf, dass wir - wenn ich Interesse daran habe - das Not for Breed aufheben und ihn als Deckrüden umschreiben lassen. Dazu sei gesagt, dass die Züchterin momentan keinerlei Interesse an weiteren Züchterischen Geschehen hat, sie mir aber die Möglichkeit geben möchte.

Das heißt für mich - als Anfänger in Sachen Zucht - Infos sammeln. Doch wo am besten? Züchterin wird natürlich auch noch mal ausgequetscht ^^ Aber ein bisschen Selbständigkeit muss ja mal sein :p

Als was findet Ihr für einen Deckrüden als Untersuchungen wichtig?
Meine Idee war jetzt: HD/ED, OCD, MDR1 (meiner könnte +/+ oder +/- sein), HSF 4 (ist er glaube ich gen. frei - müsste ich nochmal in die Papiere schauen), CEA/prcd-PRA (sind die Hunde da auch gen. befreit? - müsste ich auch nochmal bei den Eltern gucken), DM und die Augenuntersuchung.

Wie sieht es aus mit CMR? Oder dem COI? Sind diese zwingend notwendig?
Was ist mit Herzuntersuchungen oder SDU? (nettes Extra oder auch notwendig)?
Hab heute etwas von der IDASH Pedegree Analyse gelesen. Macht sowas auch Sinn?

Wo kann man denn noch einiges nachlesen? Wo es eben auch Informationen über Deckrüden gibt und nicht nur zur Hündin. Klar ist mir bewusst, dass ein gewisses Grundwissen auch über die Hündin verfügbar sein sollte, aber ich interessiere mich hauptsächlich für die Rüdenseite ;)

Ich danke schon einmal für die Informationen.

Wünschen euch noch einen schönen Tag
 
Dabei
13 Jun 2014
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#2
Ach ja, was mir noch als Frage einfällt: Sollte man einem ASCA Affilierten Verein beitreten? Also ASVA oder ASCD zb. oder muss das nicht zwingend sein?
 

Stephanie

Korinthenkacker
Dabei
13 Feb 2010
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#3
Bist Du bei Facebook? Da könnte ich Dir eine Gruppe von Aussie-Züchtern empfehlen. Das sind auch Leute drin, die evtl. das Epi-Risiko im Ped. einschätzen könnten.
 
Dabei
13 Jun 2014
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#5
Bist Du bei Facebook? Da könnte ich Dir eine Gruppe von Aussie-Züchtern empfehlen. Das sind auch Leute drin, die evtl. das Epi-Risiko im Ped. einschätzen könnten.
Ja das bin ich :)

Es gibt bei den verschiedenen Laboren mittlerweile Komplettangebote für Aussies.

http://eurovetgene.com/de/
http://oldsite.laboklin.de/pages/php/news.php?lang=de
Danke. Aber die Kombis machen doch nur Sinn, wenn Mein Hund nicht schon durch Die Eltern frei ist oder?
 
Dabei
7 Okt 2014
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#6
Soviel ich weiß, musst oder solltest du ihn zumindest nochmal testen lassen, wenn er in ein Zucht soll.
Ansonsten kannst du ihn ja auch nur "anbieten" als genetisch frei durch die Eltern.
Ich würde es schon alleine deshalb machen, um selbst sicher zu sein.
Ich habe das Paket auch mitgenommen , weil ich wissen wollte, ob mein Junghund DM negativ oder Träger ist und meine Züchterin meinte, zusätzlich auf MDR1 testen zu lassen, auch wenn die Eltern frei sind, sei nie verkehrt, da auch Labore mal Fehler machen.
Da bot sich das Paket preislich einfach an.

Schilddrüse fände ich persönlich auch wichtig, weil die SDU beim Aussie doch sehr verbreitet ist mittlerweile , aber da nur wenige Tierärzte sich da wirklich auskennen, ist das vermutlich schwierig.
Selbst wenn die Werte schon auf eine subklinische SDU deuten, fallen sie nämlich noch in den Referenzbereich und für die Tierärzte sind sie dann meist noch okay.
 
Dabei
13 Jun 2014
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#7
Soviel ich weiß, musst oder solltest du ihn zumindest nochmal testen lassen, wenn er in ein Zucht soll.
Ansonsten kannst du ihn ja auch nur "anbieten" als genetisch frei durch die Eltern.
Ich würde es schon alleine deshalb machen, um selbst sicher zu sein.
Ich habe das Paket auch mitgenommen , weil ich wissen wollte, ob mein Junghund DM negativ oder Träger ist und meine Züchterin meinte, zusätzlich auf MDR1 testen zu lassen, auch wenn die Eltern frei sind, sei nie verkehrt, da auch Labore mal Fehler machen.
Da bot sich das Paket preislich einfach an.

Schilddrüse fände ich persönlich auch wichtig, weil die SDU beim Aussie doch sehr verbreitet ist mittlerweile , aber da nur wenige Tierärzte sich da wirklich auskennen, ist das vermutlich schwierig.
Selbst wenn die Werte schon auf eine subklinische SDU deuten, fallen sie nämlich noch in den Referenzbereich und für die Tierärzte sind sie dann meist noch okay.
mmh ok, das macht natürlich Sinn. War mir da auch nicht ganz sicher. Denn theoretisch ist Beo HSF4 frei nach Großeltern ^^ Hatte jetzt nicht darauf geachtet, ob die Mutter und der Vater nochmal extra getestet wurden. Aber bei Generationssprüngen macht das vllt nochmal Sinn, sonst gibt's zu viele Papiere :D

SDU lasse ich auch nochmal testen, das mit den Testwerten im unteren Normalbereich habe ich auch schon gehört. Und wenn ich eh Blut abzapfen lasse.....
 
Dabei
3 Jan 2013
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#8
Die Kompletttests sind in der Regel trotzdem noch günstiger, als wenn Du einzel die noch fehlenden (nicht frei durch Eltern) testest.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#9
Nun, neben den ganzen Gesundheitsauswertungen, würde sich mir vor allem die Frage nach dem WARUM stellen.
Warum soll mein Hund in die Zucht? Was zeichnet ihn aus? Entspricht er dem Rassestandard? Wie steht es mit seinem In- und Exterieur?
Aus welchen Linien stammt er? Und wie bedeutend wäre es, genau diese Linie über meinen Rüden für die Zucht zu erhalten? Wie belastet ist diese Linie z.B. mit Epi? Was sind die Vorzüge und Stärken meines Rüden, was sind ganz realistisch die Nachteile und Schwächen?
Was sagen (möglichst neutrale) Fachleute über meinen Rüden?
Usw. usw.
Da ergäbe sich für mich noch ein sehr langer Fragenkatalog, den ich gründlich ergründen würde, bevor ich die Kosten der Gesundheitsuntersuchungen auf mich nehmen würde.
 
Dabei
13 Jun 2014
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#10
Nun, neben den ganzen Gesundheitsauswertungen, würde sich mir vor allem die Frage nach dem WARUM stellen.
Warum soll mein Hund in die Zucht? Was zeichnet ihn aus? Entspricht er dem Rassestandard? Wie steht es mit seinem In- und Exterieur?
Aus welchen Linien stammt er? Und wie bedeutend wäre es, genau diese Linie über meinen Rüden für die Zucht zu erhalten? Wie belastet ist diese Linie z.B. mit Epi? Was sind die Vorzüge und Stärken meines Rüden, was sind ganz realistisch die Nachteile und Schwächen?
Was sagen (möglichst neutrale) Fachleute über meinen Rüden?
Usw. usw.
Da ergäbe sich für mich noch ein sehr langer Fragenkatalog, den ich gründlich ergründen würde, bevor ich die Kosten der Gesundheitsuntersuchungen auf mich nehmen würde.
Danke für dein Input :)
Solche Denkanstöße habe ich gesucht ;)

Wie kann ich denn Informationen über die Linien bekommen? Kenne mich ja gar nicht wirklich damit aus. Gibt es sowas wie eine Linienauswertung? Oder Infos über Epi etc? Also ob das schon vor gekommen ist bzw wie oft.

Neutrale Meinungen gibt es wohl durch die Ausstellungen wobei eine Bewertung dort ja nicht zwingend 100%ig auf den Standard ausgelegt ist. Kommt darauf an ob man beim VDH oder beim ASCA zur Show geht. jedenfalls habe ich da total unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nicht inwieweit es mal Sinn macht, verschiedene Züchter nach einer objektiven Meinung zu fragen....
 
Dabei
7 Sep 2012
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#11
Danke für dein Input :)
Solche Denkanstöße habe ich gesucht ;)

Wie kann ich denn Informationen über die Linien bekommen? Kenne mich ja gar nicht wirklich damit aus. Gibt es sowas wie eine Linienauswertung? Oder Infos über Epi etc? Also ob das schon vor gekommen ist bzw wie oft.

Neutrale Meinungen gibt es wohl durch die Ausstellungen wobei eine Bewertung dort ja nicht zwingend 100%ig auf den Standard ausgelegt ist. Kommt darauf an ob man beim VDH oder beim ASCA zur Show geht. jedenfalls habe ich da total unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nicht inwieweit es mal Sinn macht, verschiedene Züchter nach einer objektiven Meinung zu fragen....
Naja, neben der Suche nach einer neutralen Meinung, wäre meine erste Anlaufestelle sicherlich die Züchterin des Rüden, die ihn ja auch für die Zucht freigeben möchte. Sie sollte die entsprechenden Kenntnisse über die von ihr eingesetzten Linien haben und auch genau begründen können, warum sie ihn in der Zucht haben möchte.

Warum sollte es nicht Sinn machen, andere Züchter nach ihrer Meinung zu fragen? Sicherlich werden sie auch kritische Äußerungen machen, aber es wäre halt auch interessant zu wissen, warum der Rüde für sie ggf. nicht in Frage käme.
 
Dabei
13 Jun 2014
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#12
Danke dir :)

Die Züchterin werde ich dann auf die Liniensache noch einmal genauer befragen :)
Dann mache ich mir wohl mal eine Liste von Züchtern in meiner Nähe, damit ich sie mal für eine Einschätzung anschreiben kann :)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#13
Neutrale Meinungen gibt es wohl durch die Ausstellungen wobei eine Bewertung dort ja nicht zwingend 100%ig auf den Standard ausgelegt ist. Kommt darauf an ob man beim VDH oder beim ASCA zur Show geht. jedenfalls habe ich da total unterschiedliche Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nicht inwieweit es mal Sinn macht, verschiedene Züchter nach einer objektiven Meinung zu fragen....
Also mit diesem Satz tue ich mich gerade schwer irgendwie... Natürlich erfolgt die Bewertung anhand des Rassestandards und in gewisser Weise nach dem persönlichen Geschmack der Richter, wobei dieser sich natürlich auch innerhalb des Standardrahmens befinden sollte.
VDH und ASCA haben beide ihren Rassestandard, der zwar sehr ähnlich ist, aber von den Richtern etwas abweichend interpretiert/ausgelegt wird/werden kann. Wohin Du zur Show gehst, hängt ja schlicht und einfach davon ab, welche Papiere Dein Hund hat.
 
Dabei
13 Jun 2014
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#14
Beo hat ASCA Papiere ist aber für die Ausstellungen beim VDH phänotypisiert worden. Also kann ich an beiden teilnehmen :)

Wenn die VDH Ausstellungen über den CASD organisiert werden, dann gibt es da auch keine Probleme, da diese Richter sich auch mit dem Aussiestandard beschäftigt haben. Ich hatte es jetzt aber schon 2 Mal, dass das ein Richter vom VDH gestellt wurde (also nicht über den CASD) und der bemängelte zb Beos Augen " könnten noch ein bisschen dunkler sein" obwohl es - soweit ich weiß - laut Standard ok ist, wenn ein blauer Fleck im Auge ist bzw. das Auge etwas heller. Und der Rüde einer Freundin wurde wegen seinem "heute zu kurz im Fell" bemängelt, obwohl das genauso lang war wie die anderen Rüden. Vllt hatte der Richter auch nur einen schlechten Tag, aber da ich das bisher bei 2! Richtern hatte, die nicht über den CASD liefen, stellt sich mir die Frage, ob die VDH Richter nicht zu viele Rassen haben, über die jeder bescheid wissen muss. Aber das ist ja nicht die Sache hier und meine subjektive Auffassung ^^

Sollte er Deckrüde werden, dann beim ASCA.
 
Dabei
24 Jan 2008
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#15
Beo hat ASCA Papiere ist aber für die Ausstellungen beim VDH phänotypisiert worden. Also kann ich an beiden teilnehmen :)

Wenn die VDH Ausstellungen über den CASD organisiert werden, dann gibt es da auch keine Probleme, da diese Richter sich auch mit dem Aussiestandard beschäftigt haben. Ich hatte es jetzt aber schon 2 Mal, dass das ein Richter vom VDH gestellt wurde (also nicht über den CASD) und der bemängelte zb Beos Augen " könnten noch ein bisschen dunkler sein" obwohl es - soweit ich weiß - laut Standard ok ist, wenn ein blauer Fleck im Auge ist bzw. das Auge etwas heller. Und der Rüde einer Freundin wurde wegen seinem "heute zu kurz im Fell" bemängelt, obwohl das genauso lang war wie die anderen Rüden. Vllt hatte der Richter auch nur einen schlechten Tag, aber da ich das bisher bei 2! Richtern hatte, die nicht über den CASD liefen, stellt sich mir die Frage, ob die VDH Richter nicht zu viele Rassen haben, über die jeder bescheid wissen muss. Aber das ist ja nicht die Sache hier und meine subjektive Auffassung ^^

Sollte er Deckrüde werden, dann beim ASCA.
Auf den Spezialzuchtschauen vom CASD in Donaueschingen , Troisdorf und Rödermark werden immer amerikanische Richter eingeladen die selbst auch Aussies züchten ,von daher denke ich ist man da am Besten aufgehoben .Bei den VDH Schauen sind doch auch oftmals nur Allgemeinrichter und die stellen halt nach vorn was gefällt , auch am anderen Ende der Leine;);)
 
Dabei
13 Jun 2014
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#16
Das meinte ich, dass die Richter zu allgemein sind :)
Habe ja auch schon ein paar Mal den Schreiber machen dürfen und da fiel mir eben auch auf, dass manche eine allgemeine Checkliste haben, die vorher nochmal studiert wird.
Aber hätte ja sein können, dass ich das zu subjektiv sehe :D
 

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