Hilfe! Aussi haut immer ab

Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#1
Hallo zusammen,
wir sind so richtig verzweifelt. Unser 2-jähriger Aussi Rüde ist perfekt erzogen und hört super. Jedoch haut er mehrmals pro Woche einfach ab. So weit, dass er viele km weit weg ist.
Wir haben mit ihm extra monatelang nur an der Schleppi geübt. Da dies perfekt klappte, durfte er ab und zu mal ab. Lief super jedoch haut er immer wieder einfach ab. Er schießt los, ignoriert unsere Rufe und wir finden ihn nicht mehr. Leider rennt er dabei über befahrene Straßen und auch vor Autos. Wenn wir Familie oder Freunde besuchen (Garten wird immer wieder komplett gesperrt), egal bei wem wir sind, findet er jedes Mal eine neue Gelegenheit zu flüchten. Selbst wenn hier Hunde sind mit denen er stundenlang gespielt hat. Innerhalb einer Sekunde ist er einfach weg, springt über Zäune etc. Wir haben ihn letztens einen ganzen Tag lang gesucht bis ein Anruf kam, er wurde mitten in der Stadt gefunden (wir wohnen eher ländlich). Er kommt nie von alleine zurück, bisher haben sich zum Glück immer andere Hundebesitzer telefonisch gemeldet. Was können wir dagegen nur tun? Ich habe Angst das er irgendwann überfahren wird oder nicht mehr gefunden wird. Er ist so neugierig er würde auch sofort mit jedem Mitgehen. Gründe für das Abhauen waren oft Hunde in weiter Entfernung (Weibchen UND Männchen), Rehe, Kinder, Grillgerüche,... es zeigt sich kein Schema. Er rennt sogar zu hoch aggressiven Hunden weshalb er einmal schon verletzt wurde. Er rennt auch weg wenn er schon sehr ausgelastet wurde.
Wir hatten schon mehrere Hundetrainer, keiner konnte helfen. Er weiß genau wann er an der Schleppi ist und hört dann immer perfekt. Ich kann den Hund ja nicht sein Leben lang anleinen und nicht mal im Garten frei rumlaufen lassen.
Wir haben schon überlegt ob er genug ausgelastet ist. Jedoch ist immer platt von unseren Spaziergängen und geht sofort stundenlang schlafen. Zudem lasten wir ihn auch viel vom Kopf her aus, er kann fast jeden Trick. Es macht wirklich keinen Spaß mehr den Hund mit zu Freunden zu nehmen, da es immer in einer Suchaktion endet. Was können wir bloß tun?
Ich bin über jeden Tipp dankbar!!!
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.289
#2
Ihr solltet nochmal einen neuen Trainer aufsuchen. Schau auf der Seite https://www.canis-kynos.de/Canis-Absolventen.html nach einem Trainer in deiner Nähe.

Das sind vernünftig ausgebildete Trainer, die quasi ganzheitlich arbeiten. In einem Forum lässt sich nicht beurteilen warum dein Hund das macht und dementsprechend kann man auch keine Tipps geben.

Doch einen Tipp gibts erstmal zur Überbrückung: Lass die Leine dran IMMER. Er darf keine Gelegenheit haben abzuhauen. Mal abgesehen davon dass das echt nervig ist, ist es auch unverantwortlich gegenüber wild lebenden Tieren und gegenüber Verkehrsteilnehmern die ggf. durch deinen Hund einen Unfall bauen könnten.
 
Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#3
Ihr solltet nochmal einen neuen Trainer aufsuchen. Schau auf der Seite https://www.canis-kynos.de/Canis-Absolventen.html nach einem Trainer in deiner Nähe.

Das sind vernünftig ausgebildete Trainer, die quasi ganzheitlich arbeiten. In einem Forum lässt sich nicht beurteilen warum dein Hund das macht und dementsprechend kann man auch keine Tipps geben.

Doch einen Tipp gibts erstmal zur Überbrückung: Lass die Leine dran IMMER. Er darf keine Gelegenheit haben abzuhauen. Mal abgesehen davon dass das echt nervig ist, ist es auch unverantwortlich gegenüber wild lebenden Tieren und gegenüber Verkehrsteilnehmern die ggf. durch deinen Hund einen Unfall bauen könnten.
 
Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#4
Danke für den Link, ich schaue direkt mal :)
Das Problem ist vor lauter Aussagen der Trainer wissen wir selber nicht mehr was richtig und was falsch ist. Wir hatten oft teure Einzelstunden. Der eine Trainer sagt wenn ein Aussi nur an der Leine ist wäre es klar das er sofort im Freilauf die Flucht sucht, das wäre ein Fehler und wir müssten den Freilauf trainieren und ein Aussi müsste auch mal über ein Feld flitzen dürfen. Wir sollten uns dafür einen Ort suchen, wo weit und breit keine Straßen sind. Wir sind ins Sauerland gefahren wo er dann auch abgehauen ist, weil er eine Katze gesehen hat. Ein anderer Trainer sagt so lange Schleppi bis er 1a hört. Haben wir ein halbes Jahr gemacht. Danach ging es erst gut und auf einmal nicht mehr. Ein Trainer sagte sogar wir würden super erziehen und er wäre halt jung, das würde sich im Alter legen. Dann wurde uns gesagt wir müssten kastrieren, jedoch läuft er ja nicht nur Weibchen nach sondern will auch zu jedem Menschen hin. Eine Hundeschule sagte wir sollen ihn bloß frei lassen, für die Rasse wäre nur Leine richtig schlimm und sollen ihn ganz streng sanktionieren. Wenn er so losflitzt kann man ihn auch nicht sanktionieren zumal ich die Methoden nicht (dem Hund weh tun) nicht gut finde. Ein wiederum anderer Trainer sagte er braucht mehr Aufgaben.
Wenn wir ihn im Garten mit langer Schleppleine anbinden, dann fängt er immer an jede Leine zu zerkauen.
Er ist ein super toller Hund, jedoch wollen wir ihn und andere natürlich nicht in Gefahr bringen.
 
Dabei
24 Jan 2008
Beiträge
1.226
#5
Ganz ehrlich ,der Hund muss wirklich an der Leine bleiben ,zum Freilauf muss man dann halt diverse hoch eingezäunte Flächen nutzen die es in größeren Staädten öfter gibt . Man stelle sich mal vor wegen deinem Hund fährt sich ein Familienvater tot . Ich könnte damit nicht leben .Ein guter Trainer wird wahrscheinlich auch nichts mehr nutzen denn bei jedem Erfolg des Abhauens ,den dein Hund bisher hatte ,wird die Chance geringer ,das er es irgendwann nach Monaten oder Jahren des Trainings nicht mehr tut .
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
2.289
#6
Ich kann verstehen wie es ist wenn man schon einen Haufen Trainer hatte.
Die Canis Trainer arbeiten viel an der Beziehung zwischen Hund und Mensch und ich bin fest davon überzeugt dass das für viele Problematiken hilfreich ist. Sie werden dir auch Beschäftigungsmöglichkeiten an der Leine / Schleppleine zeigen, das stärkt die Bindung und lastet den Hund aus.

Aber wie nenaaussie schon sagte, dein Hund hatte schon sehr oft Erfolg mit deinem Verhalten. Ein Verhalten das selbstbelohnend ist. Ob du ihm das nochmal abgewöhnen kannst steht in den Sternen.

und ja Aussies sind schlau die wissen genau wann die Schlepp dran ist, wann Training ist und arbeiten dann gerne mit. Sie wissen wie du ja schon bemerkt hast auch, wann die Leinr ab ist.

Hoch eingezäunte Auslsufflächen sind eine Möglichkeit, ihm auch mal freies Rennen zu ermöglichen, aber selbst dort würde ich die Schlepp drann lassen. Meine Hündin springt locker auch über 1,70m hohe Zäume.
 
Dabei
15 Jun 2008
Beiträge
454
#7
Hört sich ja wirklich an, als ob ihr schon viel unternommen habt und jeder der Trainer hat wohl ein bisschen Recht. Aber was ihr auch tut - Vorsicht geht vor!

Zu eurem Umfeld - ihr müsst ganz, ganz dringend euer Grundstück ausbruchssicher machen. Das geht durchaus, wenn es vielleicht auch nicht immer hübsch aussieht. 2m Maschendrahtzaun schafft er nicht. Wenn er buddelt - Bahnschweller oä Sicherungsmaßnahmen vor den Zaun. Wenn ihr zu Freunden geht - kein Freilauf ohne sicher (!) umzäuntes Grundstück. So sehr euch das Herz blutet, ihn seiner Freiheit/Freude zu berauben - ihr macht euch unglücklich und strafbar, wenn etwa ein Unfall passiert. Und auch muss ein Hund nicht hoch aggressiv sein, um unlustig auf einen heran preschenden Jungspund zu reagieren, da das ein unter Hunden einfach "asoziales" Verhalten ist.

Zum Training - echt nur noch Schleppleine im Gelände und Freilauf nur noch in sicher umzäunten Terrain. Hierfür kannst du vielleicht Sportplätze, Firmengelände, große Hundeplätze oä Areale nutzen, die ihm auch genügend Reize bieten, es "real" wirken zu lassen. Einfach mal die Augen offen halten in eurer Gegend, was es für Möglichkeiten geben könnte. Ja und dann ist da noch das Alter - es kann wirklich gut sein, dass sich das ganze in einem halben Jahr, Jahr wieder bessert oder gar erledigt hat. Zwei Jahre ist auch nochmal so ein Durchzugsalter, in dem grade Jungs ihren sehr eigenen Kopf haben können. Allerdings - je mehr Erfolge er hat, desto schwieriger wird es, das später wieder abzulegen. Und tatsächlich hört sich das zZt zumindest nicht nach einem Problem an, welches durch eine Kastration gelöst werden kann.

Und auch auf die Gefahr hin hier ausgebuht zu werden - ich würde vermutlich bei einem so renitenten Kandidaten auch auf die Methoden zurück greifen, die dir vermutlich vorgeschlagen wurden. Mit jedem (!) Wegrennen deines Hundes, riskierst du sein und ander Menschen und Tiere Leben!! Jetzt mal raus aus der "der arme Schatz" Phase, rein in die "er kriegt was er braucht" Phase. Kopf hoch - es gibt noch Hoffnung!
 
Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#8
Danke für eure Antworten, das gibt Hoffnung!
Es blutet einem das Herz, wenn andere Hunde zusammen im Garten spielen dürfen während er dabei angeleint ist, da er das Spielen wieder zum Wegrennen nutzen würde.
ein halbes Jahr haben wir an der Schleppleine geübt. Jeder Befehl saß perfekt. Dann sagte ein Trainer wir können nun den Freilauf üben. Das ging 10x gut und ab dann wurde wieder Weggerannt...Dann werden wir wohl mal wieder ausschließlich die Leine verwenden und ihn bei Freunden immer anleinen
 
Dabei
10 Dez 2014
Beiträge
120
#9
Ich kann Frau Rossi nur zustimmen. Wir hatten mit Amy damals das Glück und sind von Anfang an zu einem Hundezentrum dessen Trainer Canis Absolvent ist. Gegen viele Probleme wurden so von klein auf gearbeitet und konnten sich gar nicht erst festigen/ausprägen. Mir wurde in den ersten Stunden damals schon gesagt dass ich da ein sehr energetisches und problematisches Bündel habe, dass druch kein/falschem Training potential zu einigen Problemen hat.
Dort wird sehr viele mit Körpersprache gearbeitet und man muss erst mal lernen das Verhalten seines eigenen Hundes zu verstehen. Denn es ist sehr spannend die Auslöser verschiedener Probleme zu erörtern und irgenwann schon die kleinsten Anzeichen zu lesen und BEVOR bestimmtes Verhalten einsetzt zu handeln.
Ich persönlich würde den Hund nirgends mehr von der Leine lassen bis man die Ursachen seinens Verhaltens mitsamt Trainer erörtert und daran gearbeitet hat. Denn durch dieses Verhalten können jederzeit auch Menschen verletzt werden. (Ausweichen beim Autofahrn etc.)
Ohne Leine würde ich nur auf Flächen gewähren die wirklich Ausbruchsicher sind. In der Huschu in der ich war gibt es Dingos, Wolfshunde (diese sind wahre Ausbruchskünstler) und wirklich gefährliche Hunde die nicht ohne Schutzausrüstung gehändelt werden können. Der Zaun ist oben einen Halben Meter nach innen gebogen um das Überklettern zu verhindern das ist soweit ich weiß für solche Hunde (aus Tierheimen die nicht mehr weiter wissen oder Beschlagnahmung etc) Pflicht. Dort gibt es z.B. auch einen Kurs/Stunden genannt "Hundewiese" in der man einzelne Hunde oder kleine Gruppen die sich verstehe kontrolliert laufen lassen kann.
Evlt gibt es dies ja auch bei euch in der Nähe :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
19 Jan 2017
Beiträge
734
#10
Die anderen Forenmitglieder haben schon alles geschrieben.

Ich möchte dir Mut machen zum Hundeleben mit Schleppleine.
Ein Leben mit einer Schleppleine muss keine Qual sein. Diese Aussage stammt meistens von Personen
die eine Schleppleine wirklich nur als Rettungsanker sehen. ;)

Ich kann Dir nur sagen, dass mein älterer Aussie schon seid dem Junghundalter fast ausschließlich bei Spaziergängen und Wanderungen an einer Schleppleine läuft. Er würde nicht wie dein Rüde einfach Grundlos fortlaufen, aber durch seine Geräuschempfindlichkeit ist mir das Risiko einfach viel zu groß, dass er sich doch erschrickt und blind zum Auto zurückrennt und dadurch sich und andere gefährdet.

Wenn man den Umgang mit einer Schleppleine richtig erlernt und eine qualitativ hochwertige und passende Schleppleine besitzt, ist es unterwegs so, als wäre sie nicht da. Sie ist ein tolles Hilfsmittel, mit vielen Trainings- und Auslastungsmöglichkeiten. Gerade für Hunde die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in den ungesicherten Freilauf können, ist die lange Leine eine tolle Lösung. Man muss sich allerdings mit der richtigen Handhabung wirklich auseinandersetzen und beschäftigen. Und ganz wichtig- am Anfang nicht so schnell aufgeben, weil man sich vielleicht verheddert, irgendwo hängen bleibt, oder die Fellnase in die Leine läuft, zieht etc.- dass gibt sich alles mit dem richtigen Umgang! Man muss sich allerdings auf dreckige Hände und Kleidung einstellen, aber ich finde diese Unannehmlichkeiten sind nichts, gegenüber den Risiken und Gefahren von einem blinden Freilauf.
Es gibt tolle Workshops und Seminare über den richtigen Umgang mit einer Schlepp.
Wenn ihr dann euren Garten richtig sichert und auf auswertige Orte mit gesicherten Freilaufflächen zurückgreifen könnt,
sehe ich einem glücklichen Aussieleben nichts im Wege stehen. :)

Das Sauerland? Es ist groß- aber vielleicht bist du aus meiner Nähe? Wir haben hier bei uns eine Hundeschule mit einem tollen Trainingsgelände. Eingezäunt mit einem hohen Industriezaun, alter Baumbestand, Sträucher, Hecken usw. Ich selbst war nur wegen einem Wochenendseminar dort und war von der Anlage begeistert. Ich weiß nicht, ob es dort geführte "Spielstunden" oder so etwas in der Art gibt. Vielleicht lohnt es sich mal anzufragen. Wenn du möchtest gebe ich Dir die Kontaktdaten.

Und bitte bleib dabei und kastriere ihn nicht!
 
Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#11
Die anderen Forenmitglieder haben schon alles geschrieben.

Ich möchte dir Mut machen zum Hundeleben mit Schleppleine.
Ein Leben mit einer Schleppleine muss keine Qual sein. Diese Aussage stammt meistens von Personen
die eine Schleppleine wirklich nur als Rettungsanker sehen. ;)

Ich kann Dir nur sagen, dass mein älterer Aussie schon seid dem Junghundalter fast ausschließlich bei Spaziergängen und Wanderungen an einer Schleppleine läuft. Er würde nicht wie dein Rüde einfach Grundlos fortlaufen, aber durch seine Geräuschempfindlichkeit ist mir das Risiko einfach viel zu groß, dass er sich doch erschrickt und blind zum Auto zurückrennt und dadurch sich und andere gefährdet.

Wenn man den Umgang mit einer Schleppleine richtig erlernt und eine qualitativ hochwertige und passende Schleppleine besitzt, ist es unterwegs so, als wäre sie nicht da. Sie ist ein tolles Hilfsmittel, mit vielen Trainings- und Auslastungsmöglichkeiten. Gerade für Hunde die aus unterschiedlichsten Gründen nicht in den ungesicherten Freilauf können, ist die lange Leine eine tolle Lösung. Man muss sich allerdings mit der richtigen Handhabung wirklich auseinandersetzen und beschäftigen. Und ganz wichtig- am Anfang nicht so schnell aufgeben, weil man sich vielleicht verheddert, irgendwo hängen bleibt, oder die Fellnase in die Leine läuft, zieht etc.- dass gibt sich alles mit dem richtigen Umgang! Man muss sich allerdings auf dreckige Hände und Kleidung einstellen, aber ich finde diese Unannehmlichkeiten sind nichts, gegenüber den Risiken und Gefahren von einem blinden Freilauf.
Es gibt tolle Workshops und Seminare über den richtigen Umgang mit einer Schlepp.
Wenn ihr dann euren Garten richtig sichert und auf auswertige Orte mit gesicherten Freilaufflächen zurückgreifen könnt,
sehe ich einem glücklichen Aussieleben nichts im Wege stehen. :)

Das Sauerland? Es ist groß- aber vielleicht bist du aus meiner Nähe? Wir haben hier bei uns eine Hundeschule mit einem tollen Trainingsgelände. Eingezäunt mit einem hohen Industriezaun, alter Baumbestand, Sträucher, Hecken usw. Ich selbst war nur wegen einem Wochenendseminar dort und war von der Anlage begeistert. Ich weiß nicht, ob es dort geführte "Spielstunden" oder so etwas in der Art gibt. Vielleicht lohnt es sich mal anzufragen. Wenn du möchtest gebe ich Dir die Kontaktdaten.

Und bitte bleib dabei und kastriere ihn nicht!
 
Dabei
22 Mai 2020
Beiträge
7
Alter
30
#12
Vielen Dank!!
Ich wohne nicht im Sauerland, jedoch habe ich dort viel Familie, weshalb ich oft da bin. In welchem Ort befindet sich denn das Trainingsgelände? :)
Ja Schleppleinen sind sehr gewöhnungsbedürftig! Wir haben viele ausprobiert, auch verschiedene Längen. Wir haben jetzt eine ganz gute. Die Schleppleine muss ich aber am Ende immer festhalten. Viele treten ja einfach drauf, das ist immer schon zu spät wenn er losrennt. Wie lang ist deine Schleppleine?

Ich finde Spazieren mit Schleppi an sich nicht schlimm. Jedoch ist der Hund immer besser ausgelastet, wenn er auch mal über ein Feld rasen kann. Ich probiere gerade schon viele Möglichkeiten aus, den Hund ohne „ausrennen“ auszupowern (Tricks auf dem Weg, über Baumstämme springen etc). Was an der Schleppleine nur echt blöd ist, ist das Spielen mit anderen Hunden. Egal ob im Wald oder bei Freunden im Garten, der Hund kann nie so richtig mitspielen. Rennen die Hunde im Garten mal zu weit und die Schleppi reicht nicht bis dahin, dann merke ich ihm richtig an wie er leidet :(
 
Dabei
19 Jan 2017
Beiträge
734
#13
Er weiß genau wann er an der Schleppi ist und hört dann immer perfekt.
Ich dachte durch diesen Satz, dass es zu der nachfolgenden geschilderten Situation nicht kommt. :

Die Schleppleine muss ich aber am Ende immer festhalten. Viele treten ja einfach drauf, das ist immer schon zu spät wenn er losrennt.
Solange er trotz Schleppleine bis zum Ende der Leine im Kopf nicht erreichbar ist und in die Leine läuft, würde ich den nächsten Schritt niemals machen. Das er in die Leine kracht dürfte überhaupt nicht passieren. Die Trainer haben trozdem zu den Schritt "ohne Leine trainieren" geraten?
Hattet ihr schon Trainingsstunden für den richtigen Umgang mit einer Schleppleine? Weil eigentlich sollte man im normalen Umgang im Alltag
und im Trainingsaufbau der Schlepp nicht auf die Leine treten, oder am Ende festhalten, sodass der Hund einen Druckpunkt bekommt und spürt.

Ich verstehe was du meinst mit dem Spielen. Die Verletzungsgefahr für alle beteiligten Hunde ist auch enorm hoch. Wenn es nur um den sozialen Kontakt und ums Spiel geht, lieber mit den befreundeten Hunden auf ein gut gesichertes Gelände. ;)

Bei der Leinenlänge kann ich Dir ohne Euch zu sehen keine Tipps geben, weil die Länge von verschiedenen Faktoren abhängt (Trainingsstand, flüssiger Bewegungsablauf von Hund und Mensch). Das variiert von Team zu Team sehr stark. Mein jüngerer Aussie bräuchte zum Beispiel eine längere Leine, weil er erst ab einer höheren Geschwindigkeit vom Passgang in den normalen fließenden Trab wechselt- ich müsste dafür ständig joggen, damit er normal und flüssig laufen könnte. ;) Mein älterer Aussie ist schon als Junghund ab einer langsamen Geschwindigkeit in den federnden Trapp gewechselt, daher reichten bei ihm die standardmäßigen 10 m vollkommen aus.

Die Kontaktdaten von der Hundeschule schicke ich Dir per PN. :)
 

Ähnliche Themen


Oben