Hilfe beim jungen Aussie!

Dabei
24 Jun 2016
Beiträge
5
#1
Hallo,
ich bin ganz neu hier und erhoffe mir ein wenig Hilfe:confused: Ich habe einen 6 Monate alten Aussie Rüden, der mich immer wieder in die Verzweiflung treibt. Das Problem, bei dem ich momentan nicht weiter weiß ist, dass sobald er unbeaufsichtigt ist Quatsch macht, wie Tapeten und Fußleisten anknabbern oder Kleidung "klaut". Dabei ist er unbeaufsichtigt nicht mal alleine, da wir noch eine 5 jährige Mischlingshündin haben (bei der er leider ständig am Ohr oder Fuß hängt:/).
Sobald man bei ihm ist, ist er dann der liebste Hund...
Ich hoffe, dass reicht vorerst und ihr könnt mir weiterhelfen, danke:)
 
Dabei
24 Jun 2016
Beiträge
5
#3
Morgens bekommt er eine Runde und dann wird noch ein bisschen gespielt oder wir machen ein paar Übungen.
Dann fahre ich zur Arbeit und er bleibt mit der großen zu Hause...meine Mutter ist aber zu Hause, sprich er bleibt nicht alleine. Dann geht's mal in den garten oder noch eine Runde und wenn ich von der Arbeit wiederkomme wird gespielt oder ein Spaziergang gemacht.
Er ist ja nie ganz allein, nur unbeaufsichtigt, da die Hunde nicht durchs ganze Haus laufen sollen;)
 
Dabei
7 Okt 2014
Beiträge
2.097
#4
Was heißt denn "nicht allein, nur unbeaufsichtigt"?
Ist deine Mutter dann in einem anderen Zimmer?
Und wie viele Stunden sind die Hunde täglich unbeaufsichtigt?
Wie lang sind die Spaziergänge?
 
Dabei
27 Jul 2012
Beiträge
2.363
Alter
28
#5
Wie habt ihr das "alleine" bleiben denn beigebracht? in dem Sinne ist es für den Hund ja ein alleine bleiben weil sie nicht mit dem Menschen in einem Raum sind.
 
Dabei
24 Jun 2016
Beiträge
5
#6
Naja, es ist immer jemand zu Hause, nur nicht dauerhaft auf der gleichen Ebene bzw. im gleichem Zimmer. Das sind die Momente, in denen er Quatsch macht.
Die Spaziergänge sind lang und mind. 30 min.
Von Beginn an für kurze Momente alleine gelassen und dann zurückgekehrt...aber ohne leckerlis oder ähnliches (bei unseren ehemaligen Hunden mussten wir das nicht wirklich trainieren)
 
Dabei
31 Jan 2015
Beiträge
548
#7
Schätze das Problem wird die Überforderung sein.
Wenn du schreibst "lang und mindestens 30 Minuten"... meinst du mehrere Spaziergänge an einem Tag von der Länge?
Einem 6 Monate alten Junghund reicht durchaus ein 30 Minuten Spaziergang plus kurze Pipirunden. Der Hund ist extrem jung und muss vorallem Ruhe lernen.
Ein Zeichen von Überforderung ist eben, dass er Dinge zerstört.
 
Dabei
24 Jun 2016
Beiträge
5
#8
Also nicht jede Runde dauert 30 min;) Eine Überforderung würde ich zu 99% ausschließen!! Habe manchmal eher Angst, dass er unterfordert ist. Dadurch, dass ich auch Vollzeit arbeite und morgens und nachmittags mich um ihn kümmere und er dazwischen von meiner Mutter betreut wird...:/
 
Dabei
27 Jul 2012
Beiträge
2.363
Alter
28
#9
Ich glaube das Problem liegt eher darin das der Hund noch nicht gelernt hat alleine zu bleiben. Ich weiss nicht wie lange ihr das aufgebaut habt, bei manchen Hunden klappt es vom ersten Tag, bei manchen dauert es 1-2 Jahre...
ANsonsten sehe ich 1x täglich max. 30min für 6 MOnate als ok an, mehr ist absolut nicht nötig. Gehst du morgens vor der Arbeit? Vielleicht pusht er sich dadruch dann hoch? meine Hunde wissen zB das vormittags Ruhe ist und nachmittags Action :)
 
Dabei
24 Jun 2016
Beiträge
5
#10
Okay!:) Ja, also morgens eine größere Runde, damit er dann eigentlich danach ruhen kann. Hast du/ habt ihr noch Tipps, wie ich ihm das alleine sein beibringen kann...eine bestimmte Technik;mit oder ohne Leckerlie? Vielen Dank schonmal für die bisherige Hilfe:eek:
 
Dabei
27 Jul 2012
Beiträge
2.363
Alter
28
#11
Ich würde das Programm morgens runter schrauben damit er sich nicht hochpusht. Ich gehe wie gesagt immer erst nachmittags mit meinen Hunden, vormittags pennen die, da gehts nur mal Pipi machen :)
Man muss es halt langam aufbauen, immer mal 5 min 10 min 15min etc. Ich sage immer warte wenn ich gehe und dann gehe ich, wenn ich wieder komme beachte ich die HUnde in der Übungsphase nicht damit es einfach nichts besonderes ist :)
 
Dabei
7 Okt 2014
Beiträge
2.097
#12
Die 30 Minuten sehe ich auch nicht als Problem, das entspricht ja sogar der 5 Minuten Regel.
Ich würde die längere Runde aber auch nachmittags machen, um nicht unnötig zu pushen.

Eigentlich würde ich sofort was zum Kauen empfehlen, aber bei zwei Hunden hätte ich etwas Schiss , dass die sich dann kloppen.:confused:
 
Dabei
15 Mai 2014
Beiträge
1.001
#13
Ich würde das Programm morgens runter schrauben damit er sich nicht hochpusht. Ich gehe wie gesagt immer erst nachmittags mit meinen Hunden, vormittags pennen die, da gehts nur mal Pipi machen :)
Man muss es halt langam aufbauen, immer mal 5 min 10 min 15min etc. Ich sage immer warte wenn ich gehe und dann gehe ich, wenn ich wieder komme beachte ich die HUnde in der Übungsphase nicht damit es einfach nichts besonderes ist :)
ich mache es genau anders herum ;). Morgens bevor ich los muss fahre ich meistens mit meinen beiden eine Runde Fahrrad (5-6 km). Danach gibt es Futter und dann ist erst mal lange Pause. Meine sind natürlich auch schon 3 und 4 und sehr aktiv (gewollt).
 
Dabei
27 Jul 2012
Beiträge
2.363
Alter
28
#14
Sonst wäre es vielleicht auch eine Möglichkeit die Hunde räumlich zu trennen? Wenn er eh nur am anderen Hund hängt wäre das vielleicht sogar gut um Ruhe zu lernen
 
Dabei
7 Okt 2014
Beiträge
2.097
#15
Für Hunde, die schlecht runter kommen, kann es halt kontraproduktiv sein, viel Programm zu machen vor den gewollten Ruhephasen.

Hm, von allein zu zweit zu ganz allein fände ich aber eine noch krassere Umstellung, Diaz.

Wichtig wäre halt zu wissen, ob er aus Langeweile zerstört oder aus Frust.
Und das kann hier niemand erraten.
Habt ihr einen Trainer?
 
Dabei
27 Jul 2012
Beiträge
2.363
Alter
28
#16
bei mir ist das halt durch die Arbeit so geregelt :) sollte es bei Kenai mal von nöten sein ist es aber auch machbar vor der Arbeit etwas zu machen, aber iegentlich ist es von mir so gewollt und nicht so passiert weil sie schlecht runter kommen etc :D Diaz ist es total egal, sobald der zuhause ist pennt der, ob mit oder ohne Auslauf und Beschäftigung :D hihi
Ist halt nur manchmal wirklich so das sie dadurch so hochgepusht sind das es probleme geben könnte. Muss nicht, kann aber :)
 
Dabei
7 Sep 2012
Beiträge
3.230
#17
Also ich würde auch morgens die 30 Min. gehen, vor allem weil er sich dann gründlich leeren kann.
Was das mit Aufpushen zu tun haben soll, ist mir an dieser Stelle ein Rätsel, denn ruhiges Spaziergehen, ohne Spielen, Toben oder UO-Übungen, dafür entspanntes Gehen u. Schnüffeln wirkt beruhigend u. nicht aufpuschend!
 
Dabei
7 Okt 2014
Beiträge
2.097
#18
Für mich klang das aber genau danach: Spaziergang, spielen und Übungen...Ich dachte ehrlich gesagt, das hieße AUF dem Spaziergang :confused:

Okay, falls das getrennt voneinander stattfindet, natürlich eher die Übungen und das Spiel weglassen morgens.
Wobei Finn durch lange Spaziergänge durchaus gepusht worden ist in dem Alter.
Weil die halt auch meist mit Hundekontakt und neuen Erfahrungen für ihn einher gingen .
Da ich die abends gemacht habe, kam er bis in die Nacht nicht zur Ruhe - sobald ich sie auf früher verlegt hatte, schlief der Hund ab 22 Uhr tief und fest bis morgens durch :eek:
 

TanteEmma

Gesperrt/Gelöscht
Dabei
20 Jan 2016
Beiträge
221
#19
Yari bekommt wenn er alleine bleibt was zu kauen und dann einen Schuhkarton mit Zeitungspapier und ein paar Leckerlies drin. Yari ist jetzt auch 6 Monate alt, er bleibt ohne Probleme 3-4h alleine. Mehr muss und soll er nicht. Kaputt gemacht hat er noch nie was....
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
14 Sep 2014
Beiträge
407
#20
Bei uns lief das mit dem Alleine bleiben immer sehr entspannt ab , auch schon mit den beiden vorherigen Hunden. Wir haben halt das Glück das sich unser Geschäft im eigenen Haus befindet und wir darüber wohnen, so das der Hund immer bei uns sein kann, er hat damit sogar die Wahl sich ins Büro oder den Laden zu legen oder in die Wohnung zurückzuziehen. Das ist natürlich optimal und hatte zur Folge das man jedes nur ansatzweise Zerlegen von "verbotenen" Sachen sofort mit unserem Anbruchwort unterbrach und den Gegenstand wegnahmen und da wir immer präsent waren und das konsequent durchzogen , war das schnell gefestigt und es hat sich dann auch unproblematisch auf das ab und zu nötige Alleine bleiben übertragen lassen. Trotzdem glaube ich , das es auch immer auf den Hund ankommt und es schon eher die Regel ist , das im Junghundealter viel zerlegt wird, daher ist da viel Konsequenz und Geduld notwendig und vielleicht auch mal ein Trainer der sich das vor Ort ansieht.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
14 Sep 2014
Beiträge
407
#21
Und noch was, wenn wir aus dem Haus gingen und der Hund musste Zuhause bleiben habe ich ihm immer einen Kong vorbereitet , entweder mit Leckerli und Käse gefüllt , in die Mikro ,Käse schmelzen lassen , dann alles in den Kühlschrank und der Hund hatte Mühe das zum rausschlecken und war beschäftigt. Mittlerer Weile mache ich das nicht mehr , war nur für die Anfangszeit , den Kong gibt es nur noch ab und an mal aus Spaß.
LG Roswitha und Dusty
 

humels

Gesperrt/Gelöscht
Dabei
16 Dez 2013
Beiträge
17
Alter
34
#22
Stecke auch in so ner Lage -.-
 

Ähnliche Themen


Oben