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Hund rennt hinterher, knurrt und manchmal beißt er in die Wade - Spiel? oder wie damit umgehen?!

Dabei
9 Dez 2013
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#1
Hallo!
Ich erhoffe mir ein paar Vorschläge und Antworten von euch ;). Es gibt viele ähnliche Themen im Forum, aber eine Antwort habe ich bis jetzt nicht gefunden... also:
Icy (Hündin, 12 Wochen) ist seit fast 3 Wochen bei uns und hat sich soweit ganz gut eingelebt (eine furchtbar liebe Maus!) und habe zwei Mädls im Alter von 8 und 5 Jahren. - Bis jetzt läuft alles sehr harmonisch und meine Kids nehmen auch viel Rücksicht und gehen mit dem Welpen auch sehr ruhig um (bin begeistert - ich hab sie da echt etwas unterschätzt).

Ich möchte euch zuerst drei Beispiele nennen und dann meine Fragen dazu stellen:

- Icy reagiert (naja, ist ja auch ein Aussie) sehr stark auf Bewegungsreize - wenn die Kinder herumlaufen, läuft sie mit und irgendwann fängt sie an zu knurren und springt an den Kinder hoch und versucht sie in den Ärmel zu zwicken. Spätestens da ist es ein ganz klares AUS! (schon beim ersten Knurrer). Dann gibts ein Kommando ENDE und der Hund wird angeleint und muss sich kurz beruhigen; erst dann darf er wieder zu uns.

- Wenn ich mit meinem Hund spazieren gehe, dann entfernt er sich kaum von mir und ich muss ihn zum Laufen animieren. Wir rennen rum, irgendwann knurrt sie und irgendwann zwickt sie mir ins Bein. Zwicken geht gar nicht, aber ein Spielknurren wäre für MICH okay, aber bei den Kindern will ich das eigentlich nicht. Wenn ich mit dem Hund laufe, nehme ich immer ein Zergl mit und dann darf sie damit raufen.

- Beim Spiel mit dem Hund von meiner Mama: Die zwei vertragen sich super und sind auch lieb zueinander. Einmal fängt derjenige und einmal der andere dh das Spiel ist ausgeglichen und da finde ich es auch okay, wenn einmal geknurrt oder in den Po gebissen wird. Nimmt das Spiel Überhand, sodass einer zum Mobber wird, breche ich das Spiel ab.

So nun zu meinen Fragen:
- wenn ich das Knurren bei meinen Kindern nicht möchte, dann darf ich es bei mir auch nicht akzeptieren?
- Dass der Hund den Kinder nicht hinterherläuft, lässt sich im Alltag kaum gestalten. Alle sind jung und so ein Rennspiel (ohne Gewzicke) ist etwas Schönes für beide Seiten. Der Hund muss lernen, dass da die Grenze ist - das wäre mein Wunsch..
- Ist das Jagen, Knurren, Spielbeißen unter Hunden okay (soweit das Spiel ausgeglichen ist und beide Partein einverstanden sind)?

Hab von der HuSchu den Tip bekommen, wenn ich nicht möchte, dass der Hund hinterherläuft, knurrt, bellt und beißt, dann darf er das unter Hunden auch nicht ausleben (die Trainerin hat selbst drei BCs).

- Hab gelesen, dass Hund-Kind Zerrspiel gar nicht geht???

So, das war ganz schön viel. Ich hoffe ich konnte es so erzählen, dass es verständlich rübergekommen ist.
Ich möchte nicht, dass sich das am Anfang so nette Spiel vielleicht skpäter zu einem Problem entwickeln könnte, nur weil ich falsch gehandelt habe und bin gespannt auf eure Meinungen und Erfahrungen!

DANKE:rolleyes:
 

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Zuletzt bearbeitet:
Dabei
15 Mai 2012
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5.028
#2
Hallo :)

Also ich muss dir sagen, dass ich das bisher alles als vollkommen normal halte :D. Das ist eben ein junger Hund, der sich ausprobiert und knurren und zwicken gehört zur hündischen Kommunikation. Der Hund weiß nur leider noch nicht so ganz, dass das bei Menschen nicht angebracht ist und ein Tabu darstellt. Heißt, da muss man einfach weitererziehen, die Beißhemmung und das "aua!" weiter aufbauen.
Auch dass der kleine dir hinterherrennt beim Spaziergang ist völlig und normal und glaube mir, du wirst dir irgendwann mal wünschen, dass er so einfach hinter dir her drappelt :D. Da würde ich an deiner stelle das hinterherlaufen oder bei dir bleiben auch auf keinen Fall unterbinden, schließlich ist das auch das was man will, wenn der Hund erwachsen ist. Desweiteren weiß er doch noch gar nicht wo er ohne dich hinsoll! Es ist ein Stück weit Sicherheit, wenn er bei dir bleibt. Dass er dann seinen Radius erweitern wird, das kommt von ganz alleine, glaube mir :D

an deiner Stelle würde ich keinerlei Geknurre dir oder den kindern gegenüber tolerieren. Da kann man den welpi kurz mal wegschieben, oder Spiel endet sofort, oder mal an die Leine nehmen. Dazu findest du sehr viele Tipps im Forum :). Wenn das während eines Spaziergangs gemacht wird, kannst du dich auch auf die Leine stellen, sodass der Hund nicht zum zwicken nah genug rankommt und dann wird erst weitermarschiert, wenn welpi wieder ruhig ist.

Das Spiel mit anderen Hunden (gut sozialisierten) ist immens wichtig für ein Hundekind, auch das spielen, beißen, zwicken, knurren gehört irgendwo dazu, dort trainieren sie ihre Hundesprache und so fein, dass man das als mensch meistens nicht sieht. Sollte der andere Hund dem kleinen nie die Grenzen aufzeigen und du das Gefühl bekommen, dass dein kleiner ein bisserl zu sehr überdreht, kannst du es auch ruhig abbrechen.

was Hund-Kind-Zerrspiele betrifft, so bin ich auch kein Fan davon. Das kann schnell zu aufputschend werden und der Hund das Kind versehentlich verletzen. Grundsätzlich bin ich aber in dem Alter kein Fan von allzu wildem Gezerre oder noch mehr Beutespielen. Lieber mit dem Hund ruhig spielen, draußen sein und die Welt entdecken.

bitte denk dran, dass dein Hund erst 3 Monate alt ist, er ist ein Baby und ein kleines Hundekind. Die machen Blödsinn und manche Sachen wo man sihc denkt "wo hat er das denn jetzt her" :D. Das gehört dazu, schließlich entdeckt er gerade seine Umwelt und lernt jeden Tag soooo viel! Also, immer mit der Ruhe, dem Hund das Leben unter Menschen beibringen und dann wird das alles :)
 
Dabei
28 Apr 2013
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#3
Hallo
ich erzähl dir einfach mal von meinen Erfahrungen:
Mein Herzi ist ab der 8 Woche mit in die Therapie gekommen und ich habe von anfang an das Reagieren auf Bewegungen (Springen, Rennen etc) verboten, dh er hat sofort das Abbruchsignal gelernt. Zuhause habe ich ihn, wenn unsere Nachbarskinder im garten tobten immer bei mir gehalten, ihn angeleint, dh auch da verhindert das er die Bewegungen kontrolliert, die anspringen kann etc. Mittlerweile versuche ihn ihn in ein Kommando zu legen und ihn dort fürs einhalten zu bestärken, bin aber weiterhin eng an ihm (in unserem garten) weil esm dort im gegensatz zur Praxis noch für ihn schwer ist.
Ich denke, dass es bei dir zu Hause schwierger ist und ich denke du bist auf dem richtigen Weg, indem du das unterbindest. Jedoch würde ich Laufspiele komplett verbieten. Dh ihr klar machen, dass es solche Spiele nicht gibt. Vllt findest du alternativen, denn so schön es für die Kinder ist, wenn sie um die Wette rennen, es wird schnell für den Hund zum Spiel "Ich kontrolliere" etc.
Ich denke es gibt genug spiele, wo die Kinder toll und ruhig spielen können.
Leckerlie unter Becker verstecken, Spielzeug verstecken und Hund muss suchen, oder andere. Denn ich denke, dass Icy so besser und schneller lernt, dass hinterherlaufen ok ist, aber jegliches Kontollieren tabu.

Auch du solltest meiner Meinung nach keine Rennspiele machen. Spiel mit ihm draußen anders oder aber er läuft einfach neben dir her. Ich sehe da kein Problem drin, das Entfernen kommt noch früh genug :D
Du könntest auch draußen versuchen Spiele für die Bindung zu machen, dh verstecken und ihn rufen, dies können auch die Kids.

Spielen unter Hunden ist so eine Sache. Ich habe dieses penetrante und andauernde Hochspringen und in das Halsband beißen bei unserem Labbi verboten, oder tue es heute noch. Macht er das im Rennen und hüpft ihm mal eben da ran, " beißt" sich aber nicht fest, ist es für mich in Ordnung. Ist halt Hütehundtypisch. Er zeigt es aber mittlerweile kaum noch und wenn bei unserem Labbi oder seiner besten Freundin, also niemals bei fremden, nicht dem "Rudel" angehörigen Hunden
Spielt er mit seiner besten Freundin ist das vom Geräusch her ein echter Kampf, aber das sei wohl normal und es passiert auch nur mit ihr. Mit anderen Hunden spielt er sehr lieb, ohne Bellen und Knurren oä. Welpen oder Junghunde in seinem Alter will er zt dominieren, was ich aber sofort unterbinde, weil es ihm nicht zusteht.
Allerdings ist auch dies im Welpenalter normal und gehört zu einer guten Sozialisierung dazu. ich würde nur dazwischen gehen, wenn der andere Hund nie Grenzen zeigt.
Ich lasse ihn jedoch auch nicht wahllos auf andere Hunde zurennen, sondern entscheide ob gespielt wird oder nicht. Das halte ich für sehr wichtig, weil immernoch ich die Person bin, die kontrolliert, nicht er.

Ich hoffe ich konnte dir etwas helfen.
Finde aber du bist auf nem sehr guten Weg :)
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#4
Hallo!
Ich habe auch zwei Kinder ( 2 und 4 Jahre alt) und mein Hund ist 2! Mein Sohn war 6 Monate alt als wir unsere. Hund bekamen und ich habe direkt klare Grenzen gesetzt!
z.b. weis mein Hund ganz klar das Sie in der Rangordnung unter den Kinder ist.
Schon als sie einzog habe ich entschieden dass ihre Zähne niemals meine Kinder berühren dürfen!
Ist schwer zu erklären, aber du kennst das ja bestimmt das Welpen gerne mal raufen und auch an den Fingern knabbern!
Ich habe meinen Kindern gesagt das Sie mich vorher fragen sollen bevor Sie den Hund anfassen wollen und dann habe ich erst den Hund zu mir gerufen und sitzen lassen und dann würde gestreichelt! Sehr kontrolliert und nicht zu wild!
So konnten sich alle aneinander gewöhnen! Das ging etwa 2 Monate so und damit haben die Kinder gelernt das der Hund nicht andauernd angefasst werden darf und der Hund hat gelernt das Kinder toll sind und keine nervigen Monster:) !
Seit dem ist es wirklich perfekt! Der Hund genießt die Zeit mit den Kindern und anders herum!
Ich habe meinen Hund auch niemals mit den Kindern zerrspiele machen lassen!
Wenn der Hund ein Spielzeug im Maul hat und meine Kinder wollen es, dann greifen sie danach und weil mein Hund das mit "niemals mit Zähnen die Kinder berühren " gelernt hat, spuckt sie sofort alles aus wenn meine Kinder nach demSpielzeug greifen!
Das habe ich alles im Garten trainiert!
Kinder spielen mit den Hundehalter und der Hund muss liegenbleiben! Leckerchen nicht vergessen!
Nur auf mein Kommando darf der Hund einen geworfenen Ball holen! ( Auch wenn mein Mann sagt hol den Ball bewegt sich mein Hund kein Stück) !
Das mit dem Rennen habe ich so aufgebaut:
hund abgelegt und Kinder laufen um ihn herum und springen über ihn drüber und wegen den Ball und so weiter! Der Hund wird fürs ruhig bleiben gelobt! Meine Kinder rennen den ganzen Tag durch den Garten, fahren Roller und Fahrrad, spielen Ball und so weiter, und mitten drin in dem Gewusel liegt mein Hund und schläft!

Natürlich hast du recht und diese Rasse hütet ihre " Schafe", und das tut mein Hund auch. Wenn wir draußen spazieren gehen rennt meine 4 jährige immer vor und mein Hund läuft neben ihr! Auf mein Kommando versperrt der Hund ihr den Weg, z.b. Wenn wir an eine Straße kommen! Sie stellt sich vor Sie und lässt sie keinen Schritt tun!
Mein Hund hütet seine " Schafe" aber nur wenn der Schäfer es befielt !

Ich sch würde dir raten, bau alles langsam auf und du wirst schnelle Erfolge sehen!
Lg diesel
 
Dabei
28 Apr 2013
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#5
@ diesel
wow finde ich total klasse wie es bei dir klappt. Wobei ich auch echt ein Befürworter der klaren Grenzen bin.

Und das dein Hund im Getümmel mittlerweile schläft, macht mir Mut und bestärkt mich darin, dass ich auf dem richtigen Weg bin, dann er irgendwann nicht nur das Liegenbleiben "erträgt" sondern dann auch im garten komplett abschalten kann, wie er es bereits innerhalb der Therapie tut :)
 
Dabei
9 Dez 2013
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#7
Vielen Dank für die interessanten Erfahrungen! Ich hab sie mir mehrmals durchgelesen und puhhh.. da wartet ein ganzes Stück Arbeit auf uns... :eek:. Ich glaube, dass ist das menschliche (nicht hündische) schlechte Gewissen was einen plagt - ich mus meinem Hund den ganzen Tag soviel verbieten (nicht in die Kinderzimmer gehen, Staubsauger ist kein Spielzeug, keine Vorhänge, nicht auf die Coach, usw), dass ich ihm das Rennen eigentlich lassen wollte. NATÜRLICH habt ihr alle RECHT! Er darf rennen, nur nicht hetzen.
Isil und Diesel: Hut ab vor euren Leistungen! Darf ich euch fragen, wie ihr euren Hund maßgeregelt habt? (bei uns gibts ein Nein oder Lass das, wenn das öfter vorkommt, dann an die Leine für eine kurze Auszeit und ab und dann den Schnauzengriff).
Dass Hund und Halter so souverän sein können, ist viel Vorarbeit und nötig - ins Platz legen und bleiben, dass muss sie noch lernen. Wie habt ihr es genau beim Welpen gehandhabt?

Noch eine Frage worüber ich heute nachgedacht habe.. war mir davor gar nicht bewusst, dass ich so viele Abbruchsignale habe. Ist das normal oder sollte ein "NEIN" reichen? wir haben ein "Pfui" wenn er Sachen von der Straße nimmt, ein "Lass das" wenn er das Leckerchen nicht nehmen darf, ein "runter, wenn sie mit den Vorderpfoten auf die Bank oder auf den Tisch geht und ein "nein" für alles andere und manchmal auch ein "raus" wenn sie doch im Kinderzimmer ist.

Hilfe! Manchmal raucht mir als Ersthundehalter der Kopf!

DANKE für eure Berichte! Ihr macht das ganz toll!!!!!
 
Dabei
12 Jul 2012
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#8
@diesel: das hört sich super an.
habe ja auch zwei kids (3 und 5) und zwei hunde (7 und 1). bei uns herrschte von anfang an im hause RUHE. sprich die hunde werden kaum beachtet, es wird in keinem fall gespielt. beide hunde liegen auf ihren matten (freiwillig) und schlafen wenn die zwerge hier radau veranstalten. bei uns kann es schon mal vorkommen das smiely im eifer des gefechtes unsere hand anknabbert - bei den kindern würde sie dies niemals machen. da wird nicht gesprungen und sie ist viel vorsichtiger. denke die hunde können da auch sehr gut unterscheiden. wenn unsere beiden mit dem laufrad unterwegs sind läuft smiley immer neben den kids. finde ich völlig ok. sie schaut dann immer ob wir auch mit kommen aber bleibt bei ihnen. auf die idee die beiden zu zwicken ist sie noch nie gekommen

wir haben auch NEIN, PFUI, AUS, RAUS, RUNTER :)
 
Dabei
26 Jan 2014
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#9
Hmm mich würde auch mal interessieren wie genau ich es abbrechen kann. Unser kleiner ist 13 Monate und wenn er mal schneller läuft oder auch krabbelt kommt Cooper auch sofort bei ihm an und will spielen. Ich kann meinen Sohn ja nicht das laufen verbieten. Cooper ist gerade eingezogen also 8 wochen. Meistens rufe ich jetzt "hier" dann kommt er auch. Wenn ich in der Nähe bin stupse ich ihn weg und sage "tabu" ist das richtig so?
 
Dabei
12 Jul 2012
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#10
ich habe smiley immer wieder mit AB auf ihre matte geschickt. irgendwann ist sie von allein dort hingeganen sobald die kids im wohnzimmer gespielt haben
 
Dabei
26 Jan 2014
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#11
Er geht ja nicht alleine dahin hast du sie dann immer dahin gebracht? Und wie ist sie da geblieben? Ich hatte noch nie nen Welpen sorry.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#12
als sie noch ganz klein war hab ich sie in ihren kennel geschickt und die tür geschlossen. als sie etwas älter war ist sie statt in den kennel auf ihre matte gegangen. hab es wie ein kommando aufgebaut. matte = leckerlie. immer wieder. hatte sie recht schnell kapiert was matte hieß. und auch das sie da bleiben sollte. dann hab ich die leckerlies recht schnell abgebaut. aber der kennel war mir eine riesen große hilfe
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#13
Hi nochmal!
also, mein Hund hat von Anfang an meine Nähe gesucht und wo ich stehe oder Sitze legt Sie sich hin! Wenn also die Kinder um mich herum spielen, z.b. Im Garten, dann liegt der Hund bei mir! Ich gebe ihr Sicherheit und Sie weis in meiner nähe passiert ihr nichts! Durch dieses Vertrauen ging das gewöhnen an spielende Kinder einfacher! Klar war mein Hund am Anfang auch etwas stürmisch aber wie schon AnnaAussie gesagt hat kann auch mein Hund unterscheiden zwischen "mich begrüßen" und die Zwerge begrüßen. Bei mir darf Die auch mal an mir hoch springen, bei meinen Kindern hat sie es noch nie versucht! Dafür grinst Sie nur wenn meine beiden Kinder nach Hause kommen ( typisches Aussie grinsen) aber nie bei mir oder meinem Mann!
ich musste Sie, was die Kinder betrifft, nie maßregeln oder anleinen im Haus! Ich sage auch nicht andauernd nein, Weg, aus, pfui, lass dass!
Ich bin kein Fan der vielen Worte!
Wenn mein Hund etwas tut was ich nicht möchte gibt es ein tiefes " Mmmmmmmmmm" !
Das funktioniert immer, auch draußen!
Wenn mein Hund wie immer ohne Leine läuft und ich eigentlich pfui oder hierher oder aus USW. Sagen würde wäre ich nur mit Reden beschäftigt und der Hund würde mich irgendwann ignorieren!
Ich verwende immer das M! Mal ganz kurz gesprochen wenn etwas schnell gehen soll und mal lang gesprochen zum unterlassen! Wenn z.b. Ein fremder Hund, Radfahrer Kinder etc unseren Weg kreuzen sage ich ein kurzes M und mein Hund ist sofort " bei Fuß"! Das musste ich auch nicht groß trainieren, da es sich ähnlich wie knurren anhört! Und wenn der Rudelchef knurrt dann kommt jeder Rangbewusste Hund in der Regel sofort!
Ihr kennt bestimmt freilaufende Hunde bei denen das Herrchen alle möglichen Zaubersprüche versucht damit der Hund stehen bleibt und nicht zu eurem Hund rennt! Man hört nur : aus, nein, hierher, hasso du sollst doch nicht! Bleib, steh etc.
da habe ich keine Lust meinem Hund nen Roman ans Ohr zu quatschen und nix tut sich!

Zurück zum Thema! Wenn mein Hund schon ansatzweise versuchen wollte einem Ball hinterher zu rennen, für den Sie nicht das ok bekommen hat gab es mal ein kurzes M und mal ein langes ( hierher & unterlass das )!
Das geht Super schnell und dein Hund hat es begriffen!
In der Natur sagt auch nicht der Chef im Wolfsrudel zu einem pubertierenden jung Hund : " hör mal Kollege! was du da gerade gemacht hast fand ich nicht so optimal" ! Da gibt es ein M und jeder weis Bescheid!

Also, so, das ganze ist nur meine Methode! Wenn du es weiter mit Wörtern und vielen Kommandos machen möchtest ist das sicher auch ok!
Auch da gibt es viele intelligente Hunde die viele verschiedene Kommandos beherrschen!
Lg diesel
 
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Dabei
9 Dez 2013
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#14
Danke Diesel! Deine Methode gefällt mir sehr gut!
Sehr einfach zu verstehen für Mensch und Hund und vielversprechend :).
Finde ich lustig, ich habe mir gestern ein bisschen was in der ZDF Mediathek von der Hundeflüsterin Maja Nowak angesehen, welche mich sehr anspricht und sie benutzt ebendiese Methode nur mit einem kurzen st und einem langen schscht. Hab das heute mal so ein bisschen probiert - ich glaubs nicht, der Hund hört sofort auf mit dem was er tut und blickt mich an! ich glaube, dass es für uns beide einfacher und effektiver ist als zuerst einmal 10 verschiedene Abbruchsignale zu erlernen. Nicht das Hund das nicht könnte, aber schneller ist es andersrum und was danach kommt, das hat noch etwas Zeit.

Finde ich super, von allen, dass sie bereit sind soviel zu schreiben und Tips zu geben! - Ich werde sie mir zu Herzen nehmen! :D
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#15
Super das ich dir helfen konnte!
Ich hab zwar noch nichts von dieser Frau gehört aber Ceasar Millan verwendet auch ein scht!
Ich persönlich erziehe meinen Hund sehr urig und natürlich! In der Natur macht kein Leitwolf scht! Ich bevorzuge das Tiefe M was einem Knurren nachkommt! Ohne dabei wirklich zu knurren, denn ich will meinen Hund nicht ständig anknurren müssen!
Ich hab noch ein Beispiel!
bei meiner Nachbarin wurde letztes Jahr eingebrochen und ich fühlte mich trotz Hund nicht mehr 100% sicher! Im Gegenteil, ich hatte Angst das die Diebe in meiner Abwesenheit den Hund klauen!
Also wollte ich mir einen kleinen Wachhund erziehen!
Immer wenn draußen Merkwürdige Geräusche waren oder ein Nachbar in der Ferne am Zaun zusehen war habe ich meinen Hund angesprochen, auf den fremden aufmerksam gemacht und dann geknurrt! Ging alles sehr schnell und 4 Wochen später wollte mein Mann einen Tannenbaum kaufen und ich hätte extra die terassentür offen gelassen damit er durch den Garten rein kann. Weil es mir aber zu lange dauerte und ich in den Keller musste hab ich meinen Hund an die Tür gesetzt, aufpassen gesagt und bin in den Keller gegangen!
Als ich wider kam hörte ich lautes bellen und knurren, was total untypisch für meinen Hund ist, denn das darf sie erst nach Aufforderung! Mein Mann stand mit der Tanne im Garten im Regen und traute sich nicht zu bewege !
Damit habe ich nicht gerechnet aber es ist genau das was Sie tun sollte!
Sie würde natürlich gelobt und ich hab das mit einem M beendet! Sie lief wedelnd auf meinen Mann zu!

Ich will damit sagen, das ich mich in meinen Hund hinein versetze und ihm zeige was ich von ihm will!
Deiner ist ja noch sehr jung und bildlich gesprochen " wie knete" ! Du kannst ihn formen und beibringen was du möchtest! Die " Knetphase" hört mit etwa 2 Jahren auf, danach wird es schwierig das falsch erlernte wider abzugewöhnen!

Ich drücke dir die Daumen! Werdet ein Team dann schafft ihr alles!
 
Dabei
28 Apr 2013
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#16
als ich mir gestern das durchgelesen habe, dachte: puh, du verwendest auch viele Wörter.
Mittlerweile glaub ich sind es doch nicht so viele ;)
Nein- steht für unterlass es, nicht schnüffeln, etc
schluß: abbruchsignal für sofort und unverzüglich aufhören ( ist entstanden, weil die Kinder das in der Therapie sagen und es halt wirklich dann sofort schluß ist. Ist auch ein Codewort was sie zu mir als Mensch sagen, wenn ich aufhören soll)

Das mit dem Knurren, muss ich ehrlich gestehen, gelingt bei mir nicht auf entfernung. Vllt habe ich es falsch begonnen oder wie auch immer, es geht nicht. Wobei ich mit dem wie es läuft zufrieden bin und da jeder seinen Weg gehen muss. Drinnen oder wenn er nah bei mir ist funktioniert ein kurzes MM gut.
Allerdings denke ich auch, dass jeder seine Dinge hat auf die er Wert legt. Mir isses zb 100% wichtig, dass er sitz oder liegt sobald ich es sage, dh wenn ein Radfahrer kommt rufe ich kurz sitz und beide Hunde sitzen, dh sie müssen dann nicht kommen. Daher isses mir glaub ich auch nicht sooooo wichtig, dass das MM auf entfernung gelingt :)
Desweiteren denke ich muss man schauen, dass es nicht zu einem Konflikt wird zwischen Mensch und Hund, denn unser Labbi reagiert kaum auf das MM. da bringt es mir nix, wenn ich es unbedingt durchsetzen will, es aber ein ständiger Machtkampf ist. Da isses doch besser ein klares " Sitz" klappt, als wenn ich 500 mal MMMMM etc rufe :D
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#17
Da gebe ich dir recht! Hab ja auch oben geschrieben das das nur meine Methode ist! Mein Hund hat das Super angenommen und ist auch eher genervt wenn sie z.b. Von Besuch vollgequatscht wird!
Der Besuch weis natürlich das meine Maus einiges auf dem Kasten hat und versucht dies abzuspielen!
Mein Hund hört nie auf ein Kommando von jemandem außerhalb ihres Rudels! Haben wir auch nicht anerzogen oder so. Das war von Anfang an so, dass sie nichtmal ein einfaches "Sitz" von Oma akzeptiert hat! Wenn die Leute zu viel reden geht sie einfach weg!
Deshalb passt die M Sache so gut zu uns beiden! Aber es soll ja auch Hunde geben die nicht ohne ständige Beschallung leben können und dann bei Ruhe ganz depressiv werden! Aber dann lieber andersherum, oder? ;-)

an die Treat -erstellerin: lern deinen Hund gut kennen und du wirst schnell merken welche Methode er besser annimmt!

Lg Diesel
 
Dabei
7 Jan 2013
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#19
Ich verwende bei Cooper auch das "schscht" denn seine Züchterin hat es schon gemacht.... es war erstaunlich zu sehen wie sie ihre sechs eignen Aussies und die 7-köpige Rasselbande unter Kontrolle hatte und sich alle an ihr orentierten... Cooper reagiert sehr gut aus dieses Abruchsignal und ich verwende es für alles was er unterlasse soll.... Ob es nun das Leine ziehen ist oder oder oder ....
Meine Tocher ist vier und ich muss sagen er zeigt kein großes Interesse an ihr so das wir gar nicht in Konfliktsituationen kommen... Er ist aber auch sehr ruhig für die Rasse und zeigt auch keinerlei Interesse wenn Bewegungsreize da sind.... In ihm schlummert glaube ich ein Couchpotatoe und kein Aussie....;)
 
Dabei
9 Dez 2013
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#20
Ich habe jetzt das Abbruchsignal "lass es" eingeführt. Mein Welpi darf erst Leckerchen nehmen nach meinem OK, ebenso mit dem Spielzeug. Wir machen super Fortschritte! ;) Üben das untertags immer wieder einmal - zB bei einem Zerrspiel oder auch mit dem Ball. Wir spielen wild, dann nehm ich das Spielzeug und schleuder es davon mit Abbruchsignal - funktioniert super :-D und dann lade ich sie mit einem OK wieder zum Spiel ein. Mittlerweile hat sie schon totale Vorfreude, weil sie weiß, dass sie gleich wieder spielen darf und kann auch brav warten :). Etwas schwieriger ist es, wenn ich mit dem Ball gehe/laufe und sie zusehen muss. Sie bleibt zwar noch nicht sitzen und läuft in der Nähe von mir mit, aber sie lässt das Spielzeug in Ruhe - und wenn das OK kommt stürzt sie sich richtig wild darauf. Super zum Ansehen, welche Freude sie daran hat.
Wir versuchen das natürlich an verschiedensten Orten und diversen Situationen zu üben und mein Baby macht das richtig prima. Ich glaube auch dass das ein guter Weg ist, das Problem zu lösen. Wie ihr gesagt habt "Hund darf Schäfchen hüten, aber nur, wenn es der Schäfer will". Bewegungsreize wird sie IMMER interessant finden, daher glaube ich das dass vielleicht mit Abbruchsignal der besesre Weg ist. Sie darf den Reizen nachgehen, zwar nicht immer, aber dann mit Freude!
Das Thema mit den Kindern löse ich inzwischen so: Wenn meine Maus auch nach einem oder zwei (manchmal dauert es, bis ich am anderen Ende des Raums bin) Nein nicht mit ihrem "Getue" (Hochspringen und in den Ärmel beißen) aufhört, dann nehm ich sie wortlos, bringe sie raus in den Flur und dann darf sie die nächsten 2 Minuten nicht mehr zu uns. Sie ist dann total ruhig und lieb.:eek: Mittlerweile legt sie sich schon freiwillig auf ihren grünen Teppich ;-)
 

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