Willst du Boxentraining fürs Auto machen? Kauf lieber gleich eine vernünftige sichere Box die in dein Auto passt. Da ist man schnell ein paar Hunderter los und nimmt besser gleich die in die der Hund auch ausgewachsen noch rein passt. Man kann die ja am Anfang mit einem Karton verkleinern
Klar und die fest eingebaute Box trage ich dann jedes Mal vom Auto ins Haus und dann wieder retour...ein echtes Vergnügen bei 40 bis 50 Kilo Gewicht von dem Kasten und passgenauer Form für den Kofferraum. Das ist alleine kaum zu bewerkstelligen, ohne dass man sich das Auto verschrammt oder die eigenen Gräten Alarm geben.
Und was sicheren Transport im Auto angeht, bin ich regelrecht fanatisch. Das ist ein Muss. Und eine solche Box solte da sein, bevor der Hund einzieht! Und ja die Dinger sind teuer, wenn sie etwas taugen sollen. Wobei ich hier dazu rate rechtzeitig mit der Suche anzufangen und sich etwas gutes Gebrauchtes zuzulegen. Bei Kleinanzeigen findet sich früher oder später eingeeignetes Stück in annehembarer Umgebung. Eine Qualitätsbox, kriegt man in einem oder zwei Hundeleben nicht kaputt.
Boxentraining ergibt m.E. durchaus Sinn. Ist der Hund mal gezwungen Käfigruhe zu halten, kann er es einfach und kriegt nicht gleich die "Motten". Und wenn er mal auf einem Seminar "geparkt" werden muss, ist ihm das auch vertraut. Auch auf einer Show kann er da mal für eine Stunde zwischendurch rein und da drin gepflegt relaxen.. Nichts nerviger als die Hunde, die dann auf Dauerkläffen stellen, weil sie keine Box kennen. Ist die Box sauber auftrainiert, empfindet der Hund sie als Zuhause zum Mitnehmen. Ein Ort in dem man sicher ist und sich zurückziehen kann. Ich kenne einige Bürohunde, die ohne Box ihren "Bürojob" nicht mehr hätten, weil sie dort hineindürfen, wenn der arbeitende Zweibeiner sein Einzelbüro verlässt (Bepsrechung) und trotzdem in dem Raum weiter Kollegen ein- und ausgehen müssen, die Hunden gegenüber gewisse Ressentiments haben. Ist der Hund in der Box geht das, wäre er frei, müsste der Hund in eine Tagespflege (toll, wenn man es sich leisten kann) oder weg!
Für längere Phasen der sicheren "Aufbewahrung" finde ich ein Welpengitter/gesichertes Zimmer auch besser.
Trotzdem sollte ein Hund ein Boxenraining durchlaufen haben.
Das ist irgendwie wie mit dem Maulkorbtraining. Braucht man nicht - und wenn man es dann doch braucht, weil alles mit Giftködern gespickt ist in der Umgebung, oder der Hund sich verletzt hat und man ihn sicher behandeln (lassen) möchte, ohne dass man selbst oder der Tierarzt die Finger einbüßt, oder man aus welchem Grund auch immer doch einmal in die Lage kommt ein öffentliches Verkehrsmittel nutzen zu müssen (wo ein Mauli Vorschrift ist),, dann wäre man froh, wenn der Hund es schon gelernt hätte... Bloß ist es dann halt ein paar Wochen zu spät!
So und um der TE wenigstens ihre Frage noch zu beantworten, denn Eure Meinung, dass man Boxen nicht braucht, kennt sie ja nun schon: Schaffe Dir eine Metallbox (gibt es auch zum Zuammenfalten-/ Klappen) an. die Stoffboxen hat ein Welpe mit seinen nadelspitzen Welpenzähnen in Nullkommanix durch. Besonders gern werden die Reißverschlüsse oder die Mesheinsätze gekillt und dann ist das Teil ein Fall für den Schrott! Je nachdem, wofür Du die Box nutzen willst, musst Du die Größe anpassen. In jedem Fall mus der Hund darin aufrecht stehen können, plus eine Handbreit Freiraum über dem Kopf, sich drehen können und ausgestreckt liegen können. Mini-Aussie (bzw. MAS) ist ein sehr dehnbarer Begriff. Es gibt sehr zierliche Hündinnen, die kaum 33 cm Schulterhöhe haben und federleicht sind, aber auch Rüden, die zwar auf dem Papier als Minis gelten, sich jedoch nicht daran halten und irgendwann mit 52 cm Widerristhöhe dastehen und nicht kleiner sind als ein zierlicherer Standard Aussie. Auf Nummer sicher geht man mit Schulterhöhe Mal 2 plus 10 cm für die Länge. Wenn Du Dich da mit dem Maß nach dem größeren Paarungspartner richtest, sollte das passen. Lieber zu groß als zu klein, mit Stoffpolster oder Iglu drin, läst sich alles verkleinern.
Liebe Grüße
Vom OOPS