Kastration - Verhalten des Rüdens

Dabei
12 Jul 2016
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#31
Ich werde jetzt auch ein wenig OT und vielleicht laufe ich auch Gefahr, mich unbeliebt zu machen - es ist ein schwieriges Thema und ich persönlich bin der Meinung, dass - sofern keine medizinische Indikation voraus geht, ich ein Verfechter einer Kastration beim Rüden bin. (Bei Katzen stellt sich mir die Frage nicht, schon gar bei Freigängern - ja, alle meine Kater waren kastriert) Aber beim Hund nicht. Warum holt man sich einen Rüden - mit Hormonellen Problemen muss man rechnen. Eine Hündin lässt man doch auch nicht kastrieren, weil sie einige Zeit alle paar Monate gut riecht.

Es ist auch ein Teil der Erziehung. Vielleicht nicht in den ersten 3 Jahren, da ist es schwer, aber nicht unmöglich. Ausnahmen für mich bleiben die Hypersexuellen, die dann auch schon kein Futter mehr aufnehmen, weglaufen, nicht mehr ansprechbar sind - aber das ist ein ganz geringer Teil der Rüden. Hormonelle Auswüchse können werden durch eine Kastration behoben, erzieherische Fehler bleiben mit einer Kastration außen vor und ändern das Verhalten nicht. Ein kastrierter Rüde benimmt sich - wenn er nicht zu früh kastriert wurde - wie ein Intakter wird aber oft dann von Intakten Rüden nicht als solcher wahrgenommen, was auch wieder Probleme im hündischen Kontakt zur Folge haben kann.

Und last but not least - Sind wir nicht alle zur Fortpflanzung vorgesehen? Ja, auch wir Menschen und da käme niemand auf die Idee uns mal eben "schnipp schnapp".......


Susanne
 
Dabei
27 Mai 2016
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#32
jeder hund ist anders... :) ich fand es bei meinem schon früh ja ....das obergemackere mit 6 Monaten, ist ja nicht mein erster rüde :)
Und ja erziehungssache ist es allemal! Ich kenn soviele unkastrierte rüden die laufen wie am schnürchen obwohl sie triebig sind.

Jeder hat eben auch eine andere Hemmschwelle, andere Grenzen. Für mich völlig ok :) !
 
Dabei
23 Okt 2016
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#33
Ich habe mit verfolgt das Grundsatz Debatten über Kastration ja oder nein nicht erwünscht sind aber leider kommt man da gar nicht drum herum.
Es ist immer ein sehr hitziges Thema,dass weiß wahrscheinlich jeder von uns aber ich bin der gleichen Meinung, bitte nur eine Op-eine Kastration,wenn es midizinische Relevanz hat. Bedenke die Vielleicht entstehenden Risiken zB Harninkontinenz das gar nicht selten Auftritt -bei einem so jungen Hund unsäglich schlimm! In meinem Haushalt leben mehrer Rüden und Hündinnen zusammen (intakte) das klappt gut! Gute Erziehung gehört da ebenfalls zu.
Natürlich gibt es auch die,die da etwas kerniger reagieren aber das ist alles machbar und bitte nicht denken,dass ein Hund leidet , der eine Hündin vor der Nase hat-das ist die Natur!
Und wenn deine Hunde Stress empfinden , wenn sie nur ein bisschen getrennt sind , hast du da bislang noch nicht sehr viel mit einzeltraining und Erziehung gearbeitet.
Der leichteste Weg für den Menschen ist immer bei mehrgeschlechter Haltung einen zu kastrieren , aber ob es Ehtisch vertretbar ist,ist die andere Sache.
Überleg dir diesen Schritt bitte gut.
Dein Hund wird trotzdem eine Sportskanone bleiben-schließlich hast du einen Aussie!
Schreib mal wie du dich entscheiden wirst
 

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