Kastrierte Hündin,was beachten

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12 Jan 2013
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#1
Hallo,
leider hat sich leider herausgestellt,dass meine sieben Jahre alte Hündin im Februar kastriert werden muss.
Ich habe tatsächlich bisher noch nie Erfahrungen mit kastrierten Hunden machen können,sodass ich jetzt ein wenig überfordert dastehe.
Auf was für Veränderungen sollte ich mich einstellen? Was ist das richtige Futter (aktuell Wildes Land soft und Dose plus gefriergetrocknete Fleischstück)?
Wie pflegt man das Fell richtig?
Wer hat Erfahrungen und kann einfach mal ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern?!
Vielen Dank schon mal
 
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3 Jun 2018
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#2
Hallo,
Ich habe meine Maus vor 2,5 Jahren kastrieren lassen da war sie schon 5 Jahre und nichts verändert an der Fütterung.
Weil meine auch so quirlig is muss ich bei ihr auch kein bisschen auf die Linie achten, ganz im Gegenteil da sie eine SD Unterfunktion und Medikamente dafür bekommt, darf sie fressen was ihr schmeckt.
Meine Ronja bekommt Rinti aus der Dose und verschiedene Gemüse und Haferflocken und diverse Leckerchen am Tag
 
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20 Feb 2011
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#3
also meine haben mehr Unterwolle bekommen. Taya ist bisschen mehr fusseliger geworden als Peach. Vom Wesen haben sie sich nicht verändert. Auf Futter muss ich bei allen immer mal achten, egal ob kastriert oder nicht. Im Winter bewegen sich nunmal deutlich weniger, als im Sommer. Fellpflege nimmt nicht mehr Zeit in Anspruch als vor Kastration.
 
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3 Jun 2018
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#4
Hm ..am Fell hat sich bei meiner nicht geändert und ich hab auch keine aufwendige Fellpflege bei ihr ...liegt ja evtl dran das meine aus einer Arbeitslinie stammt.
 
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12 Jul 2012
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#5
meine benötigt tatsächlich weniger futter als vorher. das fell ist plüschiger geworden, haart dafür aber so gut wie gar nicht. ansonsten hat sie sich charakterlich zum glück nicht verändert.
 
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12 Jan 2013
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#6
Hallo,vielen Dank für die vielen Antworten. Ein kleiner Stein fällt mir ja vom Herzen,wenn ich lese,dass sich wenig bis gar nichts verändert hat. Wie sieht es denn bei euren Mädels mit Inkontinenz aus?
 
Dabei
20 Feb 2011
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#7
Peach ist 9 Jahre. Bis jetzt toi toi toi alles super. Sie wurde mit 2 Jahren kastriert. Taya ist jetzt 6 Jahre (und wurde vor einem Jahr kastriert).
 
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3 Jun 2018
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#10
Wurde bei deinem Hund die Gebärmutter auch entfernt ?
Bei meinem Hund wurden nur die Eierstöcke entfernt und die Gebärmutter gelassen ...da das wohl die Inkontinenzgefahr vermindert weil die Physiologie erhalten bleibt.
 
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3 Jun 2018
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#11
Da meine Maus vor mir schon mehrere Vorbesitzer hatte ist sie charakterlich eh etwas originell muss man sagen, hab sie aus dem Tierheim.
Aber ich finde mein Hund hat sich nach der Kastration keinesfalls zu seinem schlechten entwickelt.
 
Dabei
4 Jan 2012
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#12
Wurde bei deinem Hund die Gebärmutter auch entfernt ?
Bei meinem Hund wurden nur die Eierstöcke entfernt und die Gebärmutter gelassen ...da das wohl die Inkontinenzgefahr vermindert weil die Physiologie erhalten bleibt.
Ja, es wurde beides entfernt. Nachdem ich mal eine Hündin aus dem Tierschutz hatte, der die GM aber nicht die Eierstöcke entfernt wurde und diese dann letztendlich zu extremsten Scheinschwangerschaften plus tumorösem Gewebe geführt hatten wird wenn, dann alles entfernt.

Es fehlen halt so oder so die Östrogene (wie bei uns Frauen wenn wir in die Wechseljahre kommen).
 
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25 Sep 2016
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#15
Wir haben keine Veränderung bemerkt. Es wurde alles entfernt bei ihr. Das Fell ist genauso schön, sie ist ein Plüschbomber. Für uns war es die richtige Entscheidung, diesen Eingriff zu machen.
 
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19 Aug 2011
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#16
Charakterlich hat sich hier nichts verändert.
Pangari wurde vor 2 Jahren kastriert (weil sie immer wieder Probleme während der Läufigkeit hatte unter anderem schmerzen, wo sie dann Wesensveränderung hatte, war die Kastra eh mehr oder weniger geplant und da sie vor 2 Jahren dann wegen was anderem in Narkose gelegt werden musste, wurde sie direkt mit kastriert).
Seripa wurde vor ca. einem halben Jahr kastriert, da die Gebärmutter mit flüssigkeit gefüllt war (Hydrometra - keine Pyometra, es war auch ein Zufallsbefund) und aufgrund einer anderen Erkrankung die Gefahr bestand, dass sich die Hydrometra in eine Pyometra entwickelt.

Bei Pangari kann ich sagen, dass das Fell an und für sich gleich geblieben ist, jedoch mit dem Unterschied, sie wechselt das Fell nicht mehr 4x im Jahr durch sondern nur noch 2x im Jahr (zu jedem Sommer/Winter wechsel je einmal und dann noch zu jeder Läufigkeit, da beides recht nah zusammen passierte (ca. 1-2 Monate lagen dazwischen), sah sie teilweise "nackt" aus und man hätte meinen können sie ist ein kranker kurzhaar Schäferhund).

Seripa ihr Fell hat sich bisher nicht verändert, da das Fell der Nackthunde aber eh eher dem Haar eines Menschen ähnelt, denke ich, dass sich das nun auch nicht weiter verändern wird.

Panagri war zum Zeitpunkt der Kastration 3 Jahre und Seripa war fast 5.
Pangari und Seripa wurden komplett ausgeräumt.
 
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12 Jan 2013
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#17
Vielen lieben Dank euch allen für die informativen Antworten!
Nochmal eine andere Frage,wieviel habt ihr für die Kastration (alles ausräumen) in etwa bezahlt,inklusive Nachsorge etc.?
 
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29 Nov 2018
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#18
Uns war es wichtig, dass Hazel endoskopisch kastriert wird und eine entsprechend moderne Narkosetechnik und - ūberwachung zum Einsatz kommt. Endoskopisch operieren viele erst ab 12-15 kg, Hazel hat aber 9kg bei 40 cm. Wir sind dann nach Hofheim und haben dort rund 1000 Euro bezahlt für Voruntersuchung, OP und zwei Bodies. Dafür kam uns Hazel 2,5 Stunden nachdem wir sie abgegeben hatten wieder schwanzwedelnd entgegen und wollte abends schon wieder mit ihrem Kumpel spielen. Nachsorge in dem Sinn gibt es bei der endoskopischen Kastra nicht. Die Fäden sind selbstauflösend und so lange die beiden ca. 1cm Schnitte nicht auffällig aussehen braucht es keinen weiteren Termin. Es werden auch nur die Eierstöcke entfernt, sofern die Gebärmutter unauffällig ist. Das Risiko für eine Pyometra ist laut Studie trotzdem nicht erhöht und der Eingriff ist natürlich viel weniger belastend. Ich sehe gerade, dass bei Deiner Hündin wohl die Gebärmutter mit raus muss. Das geht mit der Methode wohl leider nicht oder nur mit größeren Schnitten.
 
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12 Jul 2012
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#19
ich würde immer! die gebärmutter mit entfernen lassen da es sonst auch zu einer stupmpfpyometra kommen kann
 
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29 Nov 2018
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#20
Eine Stumpfpyometra kann es ja bei der Ovarektomie nicht sein, da die ja nur beim "Rest" der Gebärmutter nach der Ovariohysterktomie auftreten kann, wenn z.B. die Eierstöcke unvollständig entfernt wurden. Es gibt Untersuchungen, die zeigen, dass das Risiko für Veränderungen an der Gebärmutter bei alleiniger (korrekter und vollständiger) Entfernung der Eierstöcke nicht erhöht ist im Vergleich zur entfernten Gebärmutter (Okkens AC, et al. J Reprod Fertil Suppl. 1997) Das macht auch Sinn, wenn man bedenkt, dass die Pyometra durch den aufgrund der Läufigkeit erweiterten Muttermund begünstigt wird. Diesen Zustand gibt es nach korrekter Entfernung der Eierstöcke nicht mehr. Daher ist die Ovarektomie bei jungen Hündinnen ohne Veränderung an der Gebärmutter wohl für viele TÄ die Methode der Wahl.
 
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25 Sep 2016
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#21
Da wir eine OP Versicherung haben, hat diese einen Teil der Kastration übernommen. Ich weiss aber nicht mehr genau, was das alles gekostet hat. Müsste ich nachsehen. Ich weiss nicht mehr, ob das 300 oder 400 waren.
 
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19 Aug 2011
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#22
Ich kann das gar nicht richtig sagen, was die Kastras meiner Mädchen gekostet hat, da diese immer mit was anderen durchgeführt wurden.
So habe ich bei Pangari ca. 600 € bezahlt (inkl. das entfernen einer Kralle) und bei Seripa war bei der Kastration noch ein MRT mit Liourentnahme und einsenden in ein Labor dabei. Insgesammt hatte ich da 2500 € bezahlt (wobei, einzeln hätte ich glaub ca. 700 € bezahlt -> keine Endoskopische Kastration!).
In der Klinik wo ich mit Seripa war, war eh vieles sehr merkwürdig.
MRT mit Liqour entnahme lag bei 1200 €, Kastration einzeln ca. 700 € wären zusammen 1900 € gewesen und nicht 2500 €.
Dagegen angehen war leider nicht möglich...

Ich bin aber auch der Meinung, dass 700 € für einen 4,5 kg auch eine ordentliche Summe ist, wenn man bedenkt, dass ich bei einem 27 kg Hund 600 € bezahlt hatte.
 

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