Ja, die Bemerkung "gib dem Hund mehr Sicherheit"...
Ich arbeite mittlerweile nun auch schon ein gutes Jahr an Miro´s Verhalten und ich kann Julia´s Worte haargenau bestätigen. Unter anderem wurde auch mir natürlich gesagt, dass ich dem Hund mehr Sicherheit geben soll. Aber wie? habe ich nachgefragt und leider nur so allgemeines wie "stell Dich vor ihn" oder "zeig ihm, dass Du ihn beschützt" als Antwort bekommen.
Er fühlt sich nunmal sofort bedroht, wenn Hund oder Mensch frontal und ohne Beschwichtigungssignale auf ihn zukommen oder wenn ihm wer in die Augen starrt (und die sind ja so schön blau). Leider sendet er selber aber auch keine Beschwichtigungssignale aus, sondern hat nur den einen Gedanken "Angriff ist die beste Verteidigung". Ich habe versucht, mich vor ihn zu stellen, bzw. ihn hinter mir gehen zu lassen - Pustekuchen, dieser Hund guckte dann ständig an mir vorbei um die vermeindliche Gefahr zu beobachten. Als ob er abschätzen wollte, ob und wie er gegebenenfalls agieren, bzw. reagieren muss. Der war, und ist es manchmal noch, der Meinung, dass er das alleine klären kann/will/muss da er halt vom Wesen her ein Hund ist, der eher nach vorne als zurück geht.
Gott sei Dank haben ja andere Trainingsmethoden Erfolg gebracht und ich habe ihn gut im Griff - aaaaber, wie Julia sagt, ein Leben lang dranbleiben...
Ich muss immer vorausschauend sprazierengehen und handeln um kein Risiko einzugehen.