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Meine Situation - wie seht ihr das?

Dabei
9 Apr 2012
Beiträge
4
#1
Hi,

wie ich bereits in meinem Vorstellungsthread erwähnt habe, möchte ich bereits seit ich 7 bin einen Hund. Konkrete Pläne hat der Wunsch vor etwa 3 Jahren angenommen.
Ich war immer ein Retrieverfan, liebäugelte konkret mit dem Duck Toller, fand aber auch Hütehunde wie Border Collies oder eben den Aussie super. Soviel zur Vorgeschichte, jetzt was zur Situation.

Ich (20) bin Studentin (Germanistik und Spanisch nicht auf Lehramt) und wohne mit meinem Freund zusammen in einem Studentenwohnheim. Da darf man natürlich keine Tiere halten, aber wir haben vor, demnächst in eine tierfreundliche Wohnung umzuziehen.
Am liebsten würde ich natürlich einen Welpen in den Semesterferien zu uns holen, wenn das möglich wäre. Dann hätte ich 2 Monate nur Zeit für den Kleinen. Ansonsten habe ich nur an die 14-16 Std Uni in der Woche und in meinen bisheringen 2 Semestern immer zwei Tage komplett frei gehabt. Die längste Zeit, die ich am Stück weg bin, beträgt 4 Stunden. Aber wenn dann wieder Uni ist, wäre der Kleine ja auch schon 2 Monate bei mir. Zur Not ist natürlich auch mein Freund zu Hause - der hat allerdings einen volleren Stundenplan als ich ;)

Nach dem Studium habe ich vor in Richtung Journalismus zu gehen. Habe bereits ein Jobangebot in einer Redaktion, in der man Hunde mitnehmen dürfte. Ansonsten natürlich auch noch einen anderen Plan, falls das hundtechnisch irgendwie zu regeln wäre. Auf Interviewfahrten ist ein Hund natürlich gar kein Problem.

In ganz großen Notfällen hätte ich bereits 2 Freundinnen und meine Eltern, die sich bereit erklärt haben, auf den Hund aufzupassen. Falls einer mal nicht kann, bleiben also noch zwei weitere Alternativen.

Hundeerfahrung habe ihc nicht im richtigen Sinne. Bin viel mit Tierheimhunden rausgegangen, werde das jetzt auch wieder anfangen. Ansonsten habe ich öfter auf den Hund meiner Oma aufgepasst (ist aber nur ein kleiner Jack-Russel-Dackel-Münsterländer-Mix).

Meine Vorhaben/"Forderungen" mit/an dem/den Hund wären Folgende:
- Agility
- Hundeschule natürlich
- viel Kopfarbeit (daran hätte ich super viel Spaß) --> Intelligenz
- Frisbee
- Powerpaket aber genauso auch mal:
- Kuschelhund und Ruhezeiten
- enge Bindung an mich, aber wenns ums Alleine bleiben geht:
- auch mal die nötige Zeit ruhig zu Hause verbringen

Ich erhoffe mir auch ein wenig, dass ich dann auch mal, wenn ich mich nicht mit Freunden treffe, raus gehe - wozu ich ja dann gezwungen bin. Manchmal würde ich das gerne, habe aber einfach nichts zu tun. Habe niedrigen Blutdruck, weshalb mir viele immer empfehlen, viel raus zu gehen. Aber mir fehlt da immer ein wenig die Motivation, weil ich alleine einfach nur ziellos durch die Gegend laufen würde. Mit einem Hund hätte ich da natürlich noch mehr Möglichkeiten, die ich auch mehr als bereit wäre zu nutzen.

Ich würde gern wissen, was ihr davon haltet.
Denn in der Vergangenheit hatte ich auch schon so meine Pläne (Welpe in den Sommerferien und während der Abizeit, etc.) aber natürlich waren die teilweise wirklich ein wenig weit hergeholt und wurden von sehr vielen Personen (auch Züchtern) nur herzhaft belächelt.
Umso mehr bin ich gespannt, ob meine Situation für einen Hund - genauer den Aussie - geeignet ist, damit ich mir endlich meinen Wunsch erfüllen kann.

Es ist mir sehr wichtig, da viele Meinung einzuholen. Denn nur weil ich mir denke, der Aussie wäre was für mich, heißt das ja noch lange nicht, dass ich seinen Ansprüchen auch gerecht werden kann. Und ich denke, ihr könnt das als Außenstehende Aussie-Erfahrene auch besser beurteilen als meine hundelosen Freunde oder ich.

Schonmal danke fürs Lesen und ich freue mich auf viele Antworten.

Liebe Grüße,
Lisa
 

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B

Bautienchen

#2
ich habe meine hündin auch zu beginn des studiums gekauft...ich hör immer viele sagen, dass studium wäre die beste zeit kinder zu bekommen, warum also nicht auch einen hund, man ist halt ultimativ flexibel was die zeiteinteilung eingeht und bis auf die klausurphasen hat man je nach studiengang, wie bei dir z.b. auch in der woche nicht viel zu tun. ich habe mir aber einen alten hund geholt. bei den naturwissenschaften ist es halt üblich auch master und doktor zu machen und deswegen wusste ich das ich ca. 5-6 jahre mich soweiter um den hund kümmern kann. was danach kommt weiß ich nicht. ich wünsche mir natürlich, dass sie diesen tag noch erlebt...einen welpen hätte ich mir daher nicht geholt! aber wenn du jetzt schon weißt das eine haltung danach auch unproblematisch wäre...warum nicht auch einen welpen holen:)
ob ein aussie ein guter ersthund ist weiß ich nicht, ich glaub man kann auch den, von den anlagen leichtführigsten hund, versauen, wenn man sich dumm anstellt. genauso bin ich mit meinem shi-tzu auch damals die begleithundeprüfung gelaufen und mit viel wohlwollen haben wir sie auch bestanden :D der goldi von meinem freund ist viel anspruchsvoller als meine hündin, wobei er für einen goldi auch extrem aus dem rahmen fällt, aber kann halt auch passieren...was ich damit sagen will ist eigtl. das man mit der rassewahl schon mal irgendwie ne richtung einschlägt, dass aber nicht heißen muss das der hund dann am ende auch so ist wie man sich das vorgstellt hat (positiv wie negativ)
ich würde einfach sehr viel wert auf die richtige züchterwahl legen um die wahrscheinlichkeit zu erhöhen einen hund ins haus zu holen der auch von seinen anlagen und damit irgendwie auch ansprüchen zu mir passt. auch bei der auswahl des hundes, muss man ja jetzt nicht den aufgedrehtesten nehmen, aber das wird sich dann schon in dem gespräch mit dem züchter klären lassen, wer gut passt.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
Beiträge
5.314
#3
Hallo Lisa,

wir haben uns Loki geholt, als ich mein letztes Semester rum hatte, d.h. in der Prüfungsphase war. So hatte ich über ein halbes Jahr seeehr viel Zeit und da ich ja wusste, dass ich danach an die Schule gehe, war klar, dass auch danach noch genug Zeit für Loki ist. Mein Freund kann seine Arbeit theoretisch mittags verlassen und mit Loki ne 3/4 Stunde raus, also falls es bei mir mal später wird, ist das auch kein Problem.
Problematisch sehe ich im Studium immer die finanzielle Situation, v.a. da ihr BEIDE studiert. Wie finanziert ihr das und habt ihr genug monatlich über, dass auch höhere TA-Rechnungen bezahlbar wären? Was wäre, wenn du aus irgendeinem Grund doch nicht sofort arbeiten könntest, weil die Stelle anderweitig vergeben wird? Zwei Monate sind auch echt wenig Zeit, um den Junghund an 4 Stunden-alleine-sein zu gewöhnen, bist du bereit, deinen Semesterplan des Hundes wegen zu reduzieren?

Hihi, ich wollte auch immer einen Hund, damit ich ENDLICH einen Grund habe rauszugehen - und siehe da: ICH GEHE MEHR RAUS! :D

Ich finde, es hört sich recht gut an, v.a. da du schon eher am Ende deines Studiums zu sein scheinst (wenn Jobangebot schon vorliegt) und dein Freund anscheinend auch nichts gegen deinen Wunsch hat. Wichtig ist, dass du dir bewusst bist, dass ein Welpe erst nach etwa einem Jahr körperlich dazu bereit ist, aktiv Agility und Frisbee zu trainieren und mit der Kopfarbeit musst du dich anfangs auch zügeln - ein Aussiewelpe lernt wahnsinnig schnell, das heisst aber nicht, dass man ihn mit ZU VIEL auf einmal nicht überfordert. :)
Ein ausgeglichener Aussie ist draussen ein Powerpaket und drinnen ein Kuschelhund, du musst nur von Anfang an daran arbeiten, dass er weiß: Zuhause ist Ruhe angesagt. :)

Linda
 

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