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Ruhe in den Hund bringen

Dabei
13 Okt 2012
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#1
Hallo ihr lieben :)

Cooper ist mittlerweile 2 Jahre alt. Im normalen Alltag ist er eigentlich die ruhe selbst. Solange sich keiner mit ihm beschäftigt, liegt er die ganze Zeit ruhig in der Ecke, obwohl wir sogar mittlerweile einen 4 Monate alten Welpen hier haben.
Ihn bringt da nichts aus der Ruhe, wenn er liegt, dann liegt er...
Doch außerhalb des Hauses weiß ich einfach nicht, wie ich reagieren soll. Wenn viele Leute in unserem Vorgarten sind, fängt er schon einmal an laut zu bellen (allerdings nur 1 - 2 mal und mit langer Pause zwischen). Meist einfach ein Anschlagen. Sobald wir aber kommen, kriecht er in eine Ecke. Scheint als wüsste er das es nicht gut ist...
Doch gerade bei Tricks merke ich, wie er aufdreht. Ruhige sachen wie Balancieren oder z.B. langsam in die Kiste gehen (er haspelt sich da einen zurecht...) sind nur von kurzer Zeit möglich. Ich habe schon probiert es aufzubauen, doch sobald es langsam geht, ist er nicht richtig bei der Sache.
Mit Menschen und Hunden hat er eigentlich kein Problem. Doch nun ist es schon öfter passiert das er laufende Kinder oder sogar einfach am Zaun stehende Nachbarn kurz angewufft hat und danach muss er unbedingt mit wedelnden Schwanz dahin und gekrault werden....
Bei anderen Hunden habe ich bisher 'nur' das Problem mit dem Leinen zu gehabt. Da sind wir aber stark am üben und es wird schon deutlich besser :) Doch sobald der andere Hund (oder ein Hund in der Nähe, der gar nichts mit der Situation zu tun hat) pöbelt / bellt, dreht er auch völlig am Rad und bellt mit und hängt sich in die Leine.
Ich versuche selber bei allem was ich mit ihm mache ruhig zu sein. Doch ich habe das Gefühl, das er selber ein sehr unruhiges Wesen an den Tag legt... obwohl er zu Hause ständig kuschelbereit ist...
Kennt das vielleicht jemand und hat ein paar Tipps wie ich mehr ruhe in den ganzen Situationen in ihn bringen kann?

Liebe Grüße, Judith
 

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Dabei
30 Dez 2011
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#2
Ich kann jetzt zwar nicht so ganz erfassen, wo genau dein Problem liegt, aber ich versuche mich mal an Lösungsstrategien.
Zum Leinenpöbeln: Ich würde deinem Hund ein SCHAU-Kommando beibringen, dass du natürich erst ohne Ablenkung mit dem Hund übst, er sollte lernen, Blickkontakt zu suchen und zu halten (löst vielleicht auch dein Triebigkeitsproblem beim Trickaufbau). Wenn er verstanden hat, was er machen soll, würde ich die Ablenkung langsam steigern. Bei Hundebegegnungen würde ich versuchen möglichst große Bogen zu laufen und diese dann nach und nach immer kleiner werden lassen. Vielleicht hilft es deinem Hund auch, wenn du ihn erstmal absitzen lässt und die anderen Hunde passieren lässt. Stell dich dabei so, dass du seine Sicht zum anderen Hund abblockst. Wenn das SCHAU besser sitzt, kannst du es auch in solchen Situationen einfordern.
Zur Triebigkeit bei den Tricks: Ich würde sagen, da hilft nur Ruhe und versuche Tricks aufzubauen, die grundsätzlich schon mit Ruhe und Geduld zu tun haben. Bau evtl zwischendurch Pausen ein, wenn er dir zu sehr aufdreht, und lass ihn ne Weile abliegen, bis er wieder ansprechbar ist. So dass es nur weiter geht, wenn er ruhig und gelassen ist.
Zum Bellen am Zaun muss ich sagen, dass ich das in Ordnung finde, wenn Elmo mir fremde Menschen mit einem Bellen meldet. Das soll jetzt nicht in Randale ausarten, aber einmal Wuff find ich gut, weil er IST ein Hund mit Schutz- und Wachtrieb, das will ich ihm nicht nehmen und die Leute sollen ruhig wissen, das wir einen Hund haben... da versteh ich auch nicht ganz dein Problem, er wufft, ist aber dann freundlich...ja...und? was stört dich jetzt daran?
 
Dabei
13 Okt 2012
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#3
Vielen Dank für deine Antwort :)
Das mit dem Komando "Schau" ist eine gute Idee und das werde ich einmal probieren aufzubauen. Vielen Dank :)
Und auch das mit dem ablegen beim Tricksen werde ich ausprobieren. Ich hoffe das funktioniert ein wenig.

Nein, ich meinte auch nicht das er nicht bescheid geben darf und so. Ein Wuff ist ja auch ganz in Ordnung. Nur meinte ich das in Situationen, in denen es eigentlich nicht wirklich nötig ist...
Z.B. wenn wir Gassie gehen und Links (weit entfernt) laufen Kinder, dann wufft er die an. Oder wenn unterwegs irgendwelche Nachbarn stehen und sich unterhalten. (also es ist nicht unser Zaun, sondern die Nachbarn stehen dort und unterhalten sich, während wir vorbeigehen. Da habe ich mich falsch ausgedrückt).
 
Dabei
16 Aug 2014
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#4
Ich schreibe mal hier weiter.
Die kleine Sinja jetzt 13 Wochen wohnt nun eine Woche bei uns.
Ansonsten recht ausgeglichen. Und erkundet die Welt.
Nur eins ist mir schon aufgefallen,sie steigert sich in manche ,sag mal Situationen hinein.
Erst buddelt sie wie dolle oder spielt ganz irre (also kein normales spielen) mit der Beagleline.
Auf das Wort ,,Schluss,, reagiert sie und beendet ihr tun.Nur in den genannten Beispielen stelle ich sie ruhig und sie muss für einige Minuten in die Box,anderst kommt sie nicht runter
So kenn ich das von den anderen Beide nicht.
 
Dabei
30 Jul 2013
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#5
Ich schreibe mal hier weiter.
Die kleine Sinja jetzt 13 Wochen wohnt nun eine Woche bei uns.
Ansonsten recht ausgeglichen. Und erkundet die Welt.
Nur eins ist mir schon aufgefallen,sie steigert sich in manche ,sag mal Situationen hinein.
Erst buddelt sie wie dolle oder spielt ganz irre (also kein normales spielen) mit der Beagleline.
Auf das Wort ,,Schluss,, reagiert sie und beendet ihr tun.Nur in den genannten Beispielen stelle ich sie ruhig und sie muss für einige Minuten in die Box,anderst kommt sie nicht runter
So kenn ich das von den anderen Beide nicht.
Völlig normales Welpenverhalten eines Aussies. ;) Das sind die berühmten wilden fünf Minuten.
Ich hab Hazel in solchen Situationen entweder (liebevoll!) festgehalten oder sie angeleint und bei mir behalten bis sie sich beruhigt hatte. Den Welpen aufgeregt in ne Box zu stecken, davon halte ich persönlich nix. Aber ich bin eh kein Box-Fan.
Das Kommando "Schluss" kann sie in so einer Situation noch gar nicht befolgen. Sie ist gerade mal ne Woche bei euch. Bis ein Kommando wirklich immer sitzt dauert es wesentlich länger und braucht tausende Wiederholungen.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#7
Die wilden 5 minuten würde ich draußen zulassen (es ist doch auch schön sie so freudig zu sehen :)) und im Haus strikt unterbinden. Eigentlich wie Jasmin das schreibt :)
Ich persönlich hatte auch nur kurz eine Box, aber sie wird von vielen empfohlen, von daher ist da bestimmt nicht unbedingt was falsch dran! :)
 
Dabei
15 Mai 2014
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#8
Wenn Zaro (2 Jahre) baden war oder er ein paar Tage kürzer treten musste weil nicht so viel los war hat er das Verhalten immer noch. Er schmeißt sich ins Gras, schubbelt sich, springt hoch und rast wie verrückt in der Gegend herum. Es sieht wirklich ziemlich verrückt und nach purer Lebensfreude aus. Ich würde es auf jeden Fall draußen zulassen.
Eine Box haben wir auch nicht, unsere Hunde laufen im Haus frei herum, dürfen allerdings nicht in jedes Zimmer.
 

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