Ruhephasen beim Welpen und noch sooooo viele Fragen

Dabei
8 Mai 2012
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#1
Hallo an alle erfahrenen Aussiebesitzer,:)

wie ich schon geschrieben habe, zieht in einigen Wochen die kleine Nala bei uns ein.
Habe mich hier schon durch alle Foren gelesen und ne Menge Fragen haben sich dadurch schon geklärt.
Im Gegensatz zu meinem entsetzen Umfeld weiß ich jetzt, das Aussies nicht den ganzen Tag bespasst werden müssen, sondern auch ihre Ruhephasen brauchen.

Dazu hätte ich jetzt mehrere Fragen, zumal unsere kleine Parson-Jack-Russell Hündin Nelly Ruhephasen bei ihrem neuen Wohnungsgenossen bestimmt doof findet (grins).
Nala soll Nachts auf jeden Fall in die Box, damit sie sich meldet,wenn sie raus muss.
Würdet ihr die Box für die Ruhephasen auch tagsüber benutzen oder schickt ihr eure Hunde einfach auf ihren Platz?
Denke, das wir unsere Terrierhündin auch mal wegsperren müssen, wenn sie den Neuzugang gar nicht in Ruhe lassen will.

Hoffe, das ich das auch richtig verstanden habe, der Welpe sollte im ersten Jahr noch nicht zu viel Aguility usw. machen.
Ist es also o.k. wenn man sich auf die Grundkommandos beschränkt und sich auf die Bindung zu seinem Hund konzentriert?

Vielleicht mache ich mir auch viel zu viele Gedanken und sollte etwas entspannter an die Sache gehen, zumal Nala jetzt unser 4 Hund ist.
Hätte nur nicht mit der umfangreichen negativen Resonanz aus unserem Umfeld gerechnet, die meiner Familie die ganze Sache sofort ausreden wollten.
Aussies müssen in deren Augen reine "Horrorhunde" sein und ich habe auch überhaupt keine Lust mehr, unsere Beweggründe aufzuführen, denn wir finden diese Rasse einfach genial...

So, hoffe meine Fragen nerven nicht zu sehr...;)

Liebe Grüße
Carmen
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#2
Also wir probieren es inzwischen bei jedem Nachhausekommen auf's Neue, ob Maggy es allein schafft zur Ruhe zu kommen oder nicht. Dreht sie nach 10 Minuten Ruhe von uns aus (also wir sitzen auf dem Sofa o.ä.) drinnen immer noch am Rad, dann geht's in die Box. Sie ist ja jetzt schon fast 3 Wochen bei uns und wir haben erst in der 3. Woche (also vor 5 Tagen etwa) angefangen, ihr die Chance zu lassen, von alleine runterzukommen. Davor ging es erstmal jedes Mal in die Box für eine halbe bis ganze Stunde, einfach damit sie erstmal versteht, worum es uns geht.

Zu Agility: Mach das mal nach deinem Bauchgefühl :) Handling-Übungen kannst du von kleinauf machen, bzw. alles, wo welpi nicht springen muss (und wenn er bspw. durch eine Sprungreihe von z.B. 3 Sprüngen rennen soll, dann diese Übung nur einmal wenn's gleich klappt, höchstens zwei oder dreimal wenn's nicht gleich klappt, und dann ist gut).

Wir konzentrieren uns jetzt auch erstmal auf den Alltag und unser allgemeines Team-Work, Agility kommt dann einfach, wenn wir bereit dafür sind :)

Es war nun in den letzten Tagen schon auch echt häufig der Fall, dass sie dann innerhalb einer Minute in der Box sofort zur Ruhe kam, obwohl es die ganze Zeit davor nicht ging. Ich würde die Box also tagsüber auf jeden Fall auch als Hilfsmittel nutzen :)
Das "auf deinen platz" (=box) bringen wir ihr trotzdem bei, aber separat. Das Zur-Ruhe-Kommen ist in meinen Augen Erziehung, das auf-deinen-Platz soll ja (bei uns zumindest) sozusagen als "Trick" aufgebaut werden, als etwas das jederzeit kommen kann.
 
Dabei
30 Dez 2011
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#3
Also ich bin jetzt auch noch nicht Aussieerfahren, aber ich schreib jetzt trotzdem mal was ;) und du nervst nicht, für Fragen is das Forum ja da ;)

Zum zur Ruhe kommen. Wenn ihr ne Box habt, würde ich auch in betracht ziehen, sie dafür zu nutzen. Wir wollen unseren Welpenauslauf für die Zwangspausen benutzen. Welpi rein und "ignorieren", sprich, sich im selben Raum sichtbar aufhalten aber nicht ansehen oder ansprechen, bis Ruhe eingekehrt ist. Evtl. Ruhephasen durch Kauspielzeug belohnen, je nachdem wies läuft.
Nach und nach wollen wir dann, um das Allein sein zu üben, kurz aus dem Raum gehen usw., aber erst, wenn die Ruhephasen klappen ;)

zum Agi: Mach besser nicht zu viel. Du hast ja schon selber gesagt, der Aussie muss nicht rund um die Uhr gefordert werden, auch wenn einige Welpen sicher den Eindruck machen. Ich würde mich ersteinmal auf Grundkomandos, Bindung und Ruhe konzentrieren. Wenn das unter allen Umständen und überall klappt siehst du weiter :D
Und wie JoVe gesagt hat:
alles, wo welpi nicht springen muss
uned am besten auch keine harten Stops, Gelenke schonen. Aber Tunnel z.B. geht schon

zur Familienrückmeldung: Mach dir keinen Kopf, bei und im hundelosen Bekanntenkreis war die Reaktion genauso: Ich hab das mal gegoogelt und ihr wisst schon, was ihr euch das antut? - Nee, ich hab das noch nich gegoogelt, aber gute Idee ;) (VORSICHT: Ironie)
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#4
Hallo ihr lieben,

ich muss mich jetzt hierzu auch mal melden...also Spicy muss ich i-wie gar nicht zu Ruhepausen "zwingen" nach jedem Spaziergang legt er sich von allein hin und pennt erstmal ein bis drei Stunden obwohl wir wirklich nicht zuviel gehen...höchstens 20 Min und das nur draußen auf der Wiese, also da müssen wir nur raus aus dem Haus. Dann machen wir vielleicht noch 2-3 Min. Leinenführung, aber das nur einmal am Tag und das wars...klar dreht er auch mal auf und wir spielen auch daheim mit dem Spieli, aber ohne dann groß rumzuspringen und wenn ich dann meine es ist Schluss, dann ist auch Schluss...und wenn er meint er muss dann weiternerven dann ignorier ich ihn einfach und gut ist. Hm...vielleicht wird er ja noch so richtig Wild und ich muss ihn dann in die Box sperren...ich hoffe allerdings das er so lieb bleibt :)
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#5
Wenn du gedenkst, ihn später in die Box zu packen, würde ich das lieber jetzt auch schon ab und an machen :) Wenn er eh von sich aus so leicht zur Ruhe kommt wird es in der Box für ihn wahrscheinlich ja nicht ganz so schrecklich sein wie für ein super-aufgedrehtes Hundchen, das jetzt sofort Ruhe geben soll, und er gewöhnt sich schonmal dran :)
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
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31 Jan 2012
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#6
Wir arbeiten derzeit daran das er bei "Box" sich in seine Box legt (zb nach dem Gassi gehen) und da bleibt er dann auch DRK
:)
 
Dabei
8 Mai 2012
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#7
@Vanessa: Dann bin ich ja beruhigt, das nicht nur mein Bekanntenkreis googelt (grins). Ist doch schön, das sich unsere Mitmenschen solche Sorgen um uns machen, oder?
Ne, im Ernst-ich denke, die meisten zukünftigen Hundebesitzer machen sich doch vorher Gedanken, passt so ein Hund zu meiner Familie und kann ich seinen Ansprüchen gerecht werden.
Gerade deshalb hat es uns so geärgert, das sich keiner mit uns freute, sondern alle nur düstere Zukunftsausichten phrophezeien.
Ist schon erstaunlich, das es hier sooooo viele Aussiebesitzer gibt, die gleich 2 solcher "Horrorexemplare haben (lach).

Danke, für eure Tips, bin schon gespannt, wie Nala sich hier einlebt. Vielleicht hab ich ja so ein Glück wie Katja mit Spicy und die Ruhephasen kommen von ganz alleine.

LG
Carmen
 
Dabei
30 Dez 2011
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#8
Hihi, bei Katja klappt es wunderbar :D Vielleicht haben wir auch Glück, aber ich hab lieber noch Plan B-Z in der Tasche ;)
 
Dabei
13 Okt 2011
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#9
Hi :),

ich habe Milo nie Zwangspausen geben müssen. Ich habe ihn einfach machen lassen, irgendwann hat er gemerkt, dass es nichts bringt an mir hochzuspringen oder mir Spielzeug zu bringen etc. ich habe ihn ignoriert und nach ein paar malen hat er entschieden sich hinzulegen und zu dösen/schlafen und das hat er seither beibehalten :).

Manche Hundeschulen/Vereine bieten auch Welpen-Agility an, aber in den meisten Welpengruppen werden auf dem Platz eh auch ab und zu mal Ballbecken, Tunnel, Wippe, Steg aufgebaut und die Sationen mit dem Welpen durchlaufen.
 
Dabei
14 Mai 2012
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#10
Um dich ein bisschen zu beruhigen, Kibo war ein ausgesprochen pflegeleichter Welpe "obwohl" er ein Aussie ist. Er hat nie etwas zerstört, hat das alleine bleiben ohne Schwierigkeiten in kleinen Schritten gelernt, war in wenigen Wochen stubenrein und Ruhezeiten haben für ihn auch nie ein Problem dargestellt. Einfacher hätte man es mit einem Welpen gar nicht haben können *lach* Okay, zugegeben, wir haben uns auch vorher (so wie du ;)) sehr viele Gedanken über die ganze Sache gemacht und die Erziehung wirklich ernst genommen.

Zu deinen Fragen: Die Box würde ich auf jeden Fall auch unter tags als Rückzugsort für deine kleine Nala zur Verfügung stellen und warum nicht überhaupt gleich die Box als "ihren Platz" verwenden? Ich glaube auch nicht, dass es bei jedem Welpen notwendig ist sie direkt nach dem Spaziergang in ihre Box zu verfrachten, damit sie zur Ruhe kommen. Schau dir erst mal an wie sie sich tut, vielleicht kommt sie eh von ganz allein runter. Schaut halt, dass von Anfang an ihr bestimmt wann was passiert. Wenn ihr von draußen reinkommt, dann ist erstmal Ruhe angesagt. Das heißt, Welpi darf es sich gemütlich machen und ihr beschäftigt euch mit was anderem (behaltet das Knäuel aber natürlich im Auge ^^), oder sie bekommt ein Kauspielzeug in ihrer Box und kann darüber einschlafen. Wie gesagt, bei uns war das eigentlich bis heute nie ein Problem, vielleicht haben wir aber auch einfach einen sehr geerdeten Aussie *lach*

Übers Agility wurde ja schon alles gesagt, keine Sprünge (und übrigens auch keine Stiegen ;)), aber Tunnel oder Steg und solche Sachen - warum nicht. Generell würde ich mit dem "richtigen" (sportlich ambitionierten) Agility aber so lange warten, bis der Hund auch im Kopf reif dafür ist. Es ist ja doch eine sehr aufputschende, rasante und adrenalinschwangere Sportart und es gibt schon genug Aussies die ohne Unterlass kläffend durch den Parcour hetzen, oft eben weil zu früh damit begonnen wurde.
 
Dabei
8 Mai 2012
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#11
@Carpediem: Eigentlich mache ich mir glaub ich inzwischen viel zu viele Gedanken (grins). Nala ist ja jetzt unser 4. Hund-2 sind leider schon verstorben und da sind wir immer total locker drangegangen und es hat auch immer geklappt.
Nur dieses Mal bin ich sowas von unentspannt, weil ich irgendwie allen hier beweisen will, das diese Rasse nicht so anstrengend ist, wie alle mir erzählen wollen. Bin absolut nicht scharf auf die Sprüche: Na siehste, das haben wir dir doch gleich gesagt!
Deshalb will ich w*****einlich keine Fehler machen.
Werde mir eure Ratschläge auf ejden Fall zu Herzen nehmen und mal abwarten, ob Klein-Nala von alleine runterkommt oder ob sie dann sofort in die Box geht.
Nach einigem Überlegen wäre die Box w*****einlich für unsere temperamentvolle Terrierhündin viel angebrachter (lach).

LG
Carmen
 

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