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Wie konsequent??

Dabei
18 Mrz 2012
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#61
Niemand hat gesagt, deinem Hund ginge es schlecht bei dir, wir sehen nur alle deutlich, dass du ganz falsche Erwartungen an dein WELPEN hast. Natürlich sollst du dir nicht auf der Nase rumtanzen lassen und natürlich soll er nicht zwicken-aber das muss er erst LERNEN. Nur mal so als Beispiel: Mein Joey ist jetzt bald 1,5 Jahre alt. Wenn der auf den Gedanken kommt, mich zu zwicken, dann kriegt der ne deutliche Ansage- weil er es als Welpe FAIR gelernt hat, dass er das nicht darf. Aber von selbst wissen Hunde so etwas eben nicht und deshalb ist es unfair, da direkt sauer zu werden- lernen tut der Hund dadurch eh nichts. Ob du jetzt die Tipps annehmen willst oder nicht bleibt dir überlassen, aber da so ziemlich alle hier der gleichen Meinung sind, dass du nämlich deinen Hund deutlich überforderst und viel zu viel erwartest, täte es dir und deinem Hund sicher gut, mal darüber nachzudenken, ob das nicht vielleicht stimmt
 

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Dabei
24 Sep 2012
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#62
Ich würde aber nie auf die Idee kommen meinen Welpen anzuschreien oder forsch zu werden. Ich finde sowas geht gar nicht, auch nicht beim ausgewachsenem Hund.
Wenn sich meine Mal total daneben benimmt, dann gibt es auch mal eine Ansage. Sie weiß aber genau was sie darf und was nicht- das ist Konsequenz: Austellung von Regeln die eingehalten werden.
[ja wir haben ihn erst seit 31.05. und ich wenn ich ihm nicht pfui und aus beigebracht haette dann waere hier einiges kaputt!!/QUOTE] Welpen machen halt mal was kaputt- das ist normal mit sowas muss man leben können wenn man sich einen Welpen holt.
wir haben eine bindung!! wir kuscheln er schlaeft nebe mit am bett er kommt zur mir er kennt sich genau hier aus weiss wo alles ist und ich bin ausser wenn ich auf klo bin oder duschen oder was im haushalt mache bei ihm oder er dackelt mir nach...
Nach so kurzer Zeit kann ich mir einfach nicht vorstellen dass du schon eine starke Bindung hast? Das dauert, Bindung entwickelt sich. Das geht nicht von heute auf morgen, es braucht Zeit. Und ich finde Bindung aufbauen ist sehr wichtig.
ich lass mir nur nicht auf der nase rumtanzen...
Was meinst du damit? Das ist ein WELPE, der probiert halt was er machen darf. Woher soll er denn zB wissen dass er nicht die Schuhe ankauen darf. Er muss es einfach noch lernen.
nur ICH Chef er HUND!!
Ich weiß zwar was du meinst und ich bin in meinem Haus auch Chef. Aber so wie du das schreibst klingt das echt hart. Du musst dich erst mal als Rudelführer "beweisen". Er muss dir vertrauen können und wenn du forsch wirst obwohl er gewisse Sachen nicht ausführt die er noch nicht verinnerlicht hat, verunsicherst du ihn einfach nur.
 
Dabei
23 Feb 2013
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#63
[OT]@Sophie Bei welchem Hundetrainer seid ihr denn? Die Beschreibung hört sich super an. :D[/OT]
Bei Kai Hartmann. Aber im Internet wirst du ihn noch nicht finden. Er arbeitet mit verschiedenen Trainern auch mal zusammen und gibt auch Seminare. Die Maja Nowak kennt er z.B. auch persönlich.
Wenn du möchtest, kann ich den Kontakt zwischen euch herstellen und evtl. kennt er einen Trainer, der in deiner Nähe auch so arbeitet... :) Dann würde cih dir nochmal ne PN schicken... LG
 
Dabei
25 Mrz 2013
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#64
liebe lestat-mami: ich hab hier auch vor kurzem nen thread eröffnet nachdem mein kleiner und unser kater sich übel gefetzt haben... auchich hab kritik gehört, u d zwar auch von mehreren seiten... oder von allen... aber konstruktive, so wie auch hier bei dir... ich hab diese total angenommen nochmal reflektiert und ich konnte meine einstellung und dadurch mein verhalten und letzten endes dass der tiere -das unmittelbar mit meinem zusammen hängt- verändern... innerhalb weniger tage... du solltest dich hier nicht angegriffen fühlen... hier gibt es so viele leute, die sich intensiv mit ihren aussies beschäftigenund wirklich ahnung haben von dem was sie sagen... ich hab viele tipps bekommen und sie haben nur positives bewirkt... zu georg kann ich nur sagen: er drückt sich denke ich (und ich kenne ihn nicht) einfach etwas sehr direkt aus... hier vl etwas sehr persönlichund emotional... manche können etwas pragmatischer sein, andere nicht... wenn man das erkennt ist es dann auch halb so wild...


ich kann dir nur raten über alles geschriebene nachdenken. finn tanzt uns auch manchmal auf der nase herum und dann bekommt er ein "schluss" und wenns nicht hilft geht er in die box... womit wir wieder beim ruhe kriegen wären... unser kleiner schläft (seit dem wir wissen, dass ruhe das wichtigste ist) ca 18 h am tag... dann liegt er noch jede menge rum und chillt... ausgenommen natürlich tage wo wir was geplant haben, aber er ist selbst dann im restaurant, etc. ruhig und gechillt.
für mich ist es der erste hund und ich hab mir das alles auch viiiiel einfacher vorgestellt, aber seit dem ich das baby in ihm sehe fällt es mir leichter den stress abzuschütteln. und wenn man sieht dass er sich bemüht wenn man wiedr mal ne kleine übung macht, die dann klappt weils grade passt und wir beide mit freude dabei sind, dann ist es einfach das schönste!!!
 
Dabei
7 Mrz 2013
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#65
Eine Erfahrung wüde ich Dir gerne noch auf den Weg mitgeben:

Umso mehr Du im Welpenalter machst, umso mehr wirst Du später brauchen.
Um es besser zu erklären mache ich ein Beispiel von einem Bekannten, der es aus eigener Erfahrung kennt:

"Ich bin mit meinem Hund mit dem Rad gefahren als er noch ein Junghund war ... jeden Monat ein Stück weiter.
Jetzt fahren wir die Strecke, die ich schaffen kann und kommen zu Hause an - ich total fertig und mein Hund guckt mich fragend an: Herrchen was machen wir jetzt noch, mir is langweilig"

Lieber bissl langsamer und dafür ziehste Dir dann keinen "Maratonläufer" ran.

Ich weiß, jeder Hund ist nicht gleich und es muss ja ned so kommen, aber kann möcht ich damit sagen ^^
LG und ich drück Euch die Daumen, dass ihr eine superduperschöne Welpenzeit habt (leider is sie viel zu kurz) :)
 
Dabei
26 Mai 2013
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#66
möchte zum schluss einfach nochmal sagen : ich habe alles gelesen und denke auch drueber nach..
vllt. habe ich mich auch mal falsch ausgedrückt... ich muss lernen wie er auch und ich weiss das er ein baby ist...

Ich habe mich ja dazubentschlossen eine hundeschule zu besuchen damit ICH lernen kann...
jeder hat seine meinung und das ist auch ok...

ich werde berichten wie es weitergeht und wie es läuft...

er schläft ja eh die meiste zeit....

und ich freu mich wenn er gleich wach ist wir eben pipi machen ne runde kuscheln und dann ab in die falle :)
 

AnubisKIB

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Dabei
19 Apr 2012
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#67
Jetzt muss ich hier auch mal reinhacken:

Also ich bin nicht der meinung das wir ihn überfordern.

er muss es aber machen wenn ich das komando gebe!!

ich lass mir nur nicht auf der nase rumtanzen...

nur ICH Chef er HUND!!
So, schon diese vier Phrasen sagen aus, das DU völlig an deinem Hund vorbei lebst! Daher nur nochmal zum besseren Verständnis: Du BESITZT deinen Hund nicht - du LEBST mit ihm zusammen. Darum ist es NICHT deine Aufgabe, deinen Hund innerhalb kürzester Zeit in eine Form zu pressen, sondern ihm beizubringen, wie diese Welt funktioniert. Das geht aber nun mal nicht nach Zeitplan. Schon der Volksmund hat es gewusst: "Geduld ist eine Tugend." - in dem Falle ist es das einzig Richtige! Würdest du ein KLEINkind ein Buch vorlesen lassen, wenn es noch nicht mal Buchstaben kennt??? Würdest du ein KLEINkind mit Messer und Gabel arbeiten lassen, wenn es noch nicht mal sein Fläschchen richtig halten kann??? Lässt du ein KLEINkind kernphysikalische Rechnungen durchführen, wenn es noch nicht einmal zählen kann??? Warum erwartest du dann von einem WELPEN das tadellose Verhalten eines erwachsen HUNDES??? Warum MUSS dein WELPE ein Kommando SOFORT ausführen, obwohl du ihm gar nicht die ZEIT gibst, es richtig zu verstehen??? (Geschweige denn, dass du es ihm mit einer derartigen Herangehensweise richtig verständlich machen kannst) Warum glaubst du, dass du mit deinem Hund besser zusammen leben wirst, wenn du ihn von oben herab behandelst (ICH Chef, er Hund), anstatt dass du mit ihm ZUSAMMEN lebst, nämlich NEBENEINANDER??? Denk mal drüber nach...

Sry bin grad bissl sauer weil ihr hackt auf einen ehr rum als mal tips zu geben ich mein nicht alle aber so einige sachsn sind nicht grad nett...
Wie wusste schon Volkes Stimme: "Kein Sch***z ist so hart wie das Leben." Hier meints bestimmt keiner böse. Aber so wie du über deinen Hund und deine "Erziehungsmethoden" schreibst muss du dich, glaube ich, wirklich nicht über Gegenwind wundern. Kein Mensch ist perfekt, aber wenn man sich so hinstellt und jede Kritik von sich weißt, dann muss man sich wohl nicht wundern, wenn die Aussagen mal ein wenig krasser und "aggressiver" werden. Immerhin gehts hier um deinen HUND, für den wir alle nur das Beste wollen und dir deswegen Hilfe anbieten. Und wenn du schon, wie du selbst schreibst, um Rat bittest, dann solltest du vielleicht auch erstmal drüber nachdenken, ob da nicht vielleicht auch ein wenig Wahrheit weil Lebenserfahrung drin steckt, bevor du hier verbal um dich schlägst. Immerhin gehts nicht darum, dich in Grund und Boden zu reden, sondern hier wird dir eine helfende Hand gereicht, in der Hoffnung, dass dein Verständnis von Hundeerziehung und damit das Verhältnis von deinem Hund und dir ein Hundeleben lang RICHTIG ist. Hier haben ALLE mal klein angefangen, hier haben sich ALLE mal bilden und einlesen müssen, weil sie mit ihrem Hund nicht sofort klar kamen. Die Weitergabe DIESER Lebenserfahrung - DARUM geht es in diesem Thema.
 
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Dabei
14 Feb 2008
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#68
und @ georg!! ich bin alt genug ich habe hier nur um rat gefragt!!
und wenn hier einer denkt das es meinem HUND schlecht geht soll her kommen!!
angreifen lasse ich mich nicht!! nochmal ich schlage ihn nicht oder sonst was!!
nur ICH Chef er HUND!!

Sry bin grad bissl sauer weil ihr hackt auf einen ehr rum als mal tips zu geben ich mein nicht alle aber so einige sachsn sind nicht grad nett...
Niemand hackt auf Dir rum, wenn es bei Dir so angekommen ist entschuldige ich mich dafür.

Aber mir platzt auch die Putte, wenn zig gute Hinweise und Ratschläge gegeben werden und man nicht den Eindruck gewinnt, dass irgendetwas davon angenommen oder überhaupt in Erwägung gezogen wird. Ein Hund ist kein Kuscheltier und schon lange keine Maschine, die auf Knopfdruck funktioniert, und so hört es sich für mich an, was Du in Deinen Hund hinein interpretierst und von ihm erwartest.
 
Dabei
31 Jan 2013
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#70
Ich finde mit Liebe, Geduld und Verständnis kann man einen Hund am besten erziehen, kleinen Kindern bringt man auch alles nicht in 2 Wochen bei.
Und das ständige hinterherlaufen. Unser Bobs hat das bis zuletzt getan, er war immer wie ein Schatten hinter mir, ich hab es nie als lästig empfunden.

Hab Geduld und du wirst sehen in ein paar Wochen geht es viel besser.
 
Dabei
12 Dez 2012
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#72
Also abgesehen davon, dass ich nicht der Meinung bin, dass diesen Artikel jeder Hundehalter gelesen haben sollte, würde mich interessieren, was der Artikel in diesem Zusammenhang verloren hat. Hier geht es doch vor allem um Erwartungen, die man in einen Welpen setzen kann, der zwei Wochen bei einem wohnt. Das Thema des Artikels ist jedoch das Für und Wider von ausschließlich positiv verstärkender Erziehung.
 

AnubisKIB

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Dabei
19 Apr 2012
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#73
Nemesis, ich denke, er meinte den Unterschied von positiver Verstärkung zu In-Form-pressen nach Zeitplan...;)
 
Dabei
11 Nov 2012
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#74
Ganz ehrlich, ein welpe kann noch nichts koennen, auch wenn du meinst es ihm beigebracht zu haben. Ein Welpe LERNT alles noch, KOENNEN kann er noch gar nichts. Koennen sitzt nach 1000 - 10 000 Wiederholungen, und so viele kannst du in 2 Wochen nicht gemacht haben. ;) Also nicht aergern, du bist mit deinem Welpen auf dem Weg erwachsen zu werden. Es ist deine Aufgabe deinen Welpen auf die Welt vorzubereiten, ihm zu zeigen wie die Welt funktioniert, dabei bist du nicht nur Chef, du bist Begleiter, Betreuer, Fuehrer, Rueckhalt, und vieles mehr. Ein Welpe strebt nicht die Weltherrschaft an, er veraergert dich auch nicht aus Absicht, oder weiss was er falsch gemacht hat, er ist ein junger Hund, der sich selber noch nicht so kontrollieren kann und der sich einfach ausprobiert, dass ist alles wichtig fuer seine Entwicklung. Fehler und Schwaechen haben alle Hunde und auch Menschen, damit muss man leben und damit kann man auch leben.
Und ich sag dir eines, in der Pupertaet wird alles noch anstrengender und "schlimmer"! Hunde koennen da einiges auspacken und dich damit auf die Palme bringen. ;) Ach ja und auch eine Kastration hilft da nur bedingt. ;) Dagegen ist die Welpenzeit ehrlich gesagt, reiner Luxus und das Welpi mega brav!! Ich spreche aus reichlich Erfahrung. Ach ja, Hundeerziehung ist nie vorbei und das ist gut so. Sonst waere es echt langweilig.

LG
 
Dabei
16 Okt 2012
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#75
Nur weil ein Hund dir hinterherläuft heißt es auch nicht, dass er eine Bindung zu dir hat.

Meine Emmy macht das auch. Um zu kontrollieren was ich mache. Nicht weil sie mich vermisst.
 

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