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Zweithund oder Einzelhund

Dabei
13 Feb 2012
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#1
Hallo,

wir haben eine knapp zweijährige Aussie Hündin und spielen mit dem Gedanken, uns einen weiteren Aussie anzuschaffen. Ich schildere euch mal meine Situation und nenne euch die Beweggründe und würde mich freuen, wenn ihr mir eine ehrliche Einschätzung geben würdet:

Also unsere Hündin ist ein sehr verträglicher Hund. Wir hatten auch in der Erziehung bislang (toi, toi, toi) keine Probleme. Sie ist leichtführig, gehorsam, dabei sehr lieb aber trotzdem temperamentvoll. Also so, wie ich mir auch den typischen Aussie vorstelle.

Wir beschäftigen uns gerne und viel mit ihr und da wir selbstständig sind, ist die Maus immer mit dabei (alleine bleiben macht aber auch keine Probleme).

Nun möchten wir in den nächsten Jahren (menschlichen) Zuwachs.

Ich hätte gerne vorher noch einen Aussie Welpen, der dann mindestens 1 Jahr alt ist, wenn wir ein Baby bekommen. Also so, dass der junge Aussie die Grundausbildung abgeschlossen hat.
Unser Aussie ist ein sehr sozialer und verträglicher Hund, mag Menschen, Hunde und auch Kleintier sehr gerne und ich fände es schön, wenn er einen Gefährten seiner Art an seiner Seite hätte. Insbesondere, wenn wir in den ersten Monaten durch ein Baby sehr eingespannt wären, wäre da immer noch ein Hundekumpel. Hinzu kommt, dass es das größte Glück für ihn ist, wenn er mit anderen Hunden toben kann. Er liebt das über alles.

Mein Freund vertritt die Auffassung, dass wir die Grunderziehung unseres ersten Hundes womöglich "versauen" und zunichte machen, wenn nun ein kleiner Welpe einzieht. Er meint, wir sollten warten bis der Hund 6-7 Jahre alt ist, ehe wir einen zweiten dazunehmen.

Ich glaube aber, dass ich momentan, wo ich noch kein Baby habe, die meiste Zeit und die meisten Nerven habe, einen Welpen zu erziehen. Wenn wir noch fünf Jahre warten, hätten wir, wenn wir die Familienplanung so umsetzen können, wie wir das gerne hätten, ein Kleinkind und ein Baby. Momentan aber hätte ich Zeit und Energie und könnte solange die Familienplanung hintenan stellen.

Nun bin ich verunsichert, denn ich möchte unserem ersten Hund ja etwas gute tun und ihn nicht belasten.

Was meint ihr? Würde mich sehr über Erfahrungen und Ratschläge freuen.

Snowwhisper
 

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Dabei
6 Okt 2011
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#2
Hallo Snowwhisper,

wir haben einen 16 Monate alten Border Collie und uns danach einen Aussie geholt, der jetzt 10 Monate alt ist.
Somit haben wir 2 Hunde die noch keine komplett abgeschlossene Grundausbildung haben. Und wir wollten auch, dass der Aussie der Kumpel vom BorderCollie wird. Leider klappt das nicht immer.

Was ich damit sagen möchte ist:
Auch wenn Dein Hund superverträglich mit allen anderen Hunden ist die er so trifft muss das nicht unbedingt auf einen Hund zutreffen, der dann die ganze Zeit um ihn herum ist. Wenn es blöd läuft zanken sich die beiden mehr als das sie sich ergänzen.

Wenn Du ein Kind haben willst ist es wahrscheinlich besser nur einen Hund zu haben, mit dem man sich dann auch richtig und sinnvoll beschäftigt, wenn die Zeit dafür da ist.

Wenn Du 2 Hunde hast die sich im schlimmsten Fall nicht vertragen + ein Kind, dann hast Du 3 Persönlichkeiten, von denen jede zu kurz kommt, weil Du immer nach allen schauen musst und keinem ganz gerecht wirst.

Bischen umständlich geschrieben, aber ich hoffe Du verstehst was ich damit sagen möchte.

P.S. So wie ich es vernommen habe ist Dein Partner damit auch nicht so ganz einverstanden. Wenn ihr 2 Hunde + Kind haben wollt, dann müsst ihr beide voll dahinterstehen, ansonsten hast nur Du den Stress.

Gruß
Stephan
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#3
So wie ich es vernommen habe ist Dein Partner damit auch nicht so ganz einverstanden. Wenn ihr 2 Hunde + Kind haben wollt, dann müsst ihr beide voll dahinterstehen, ansonsten hast nur Du den Stress.
Das ist der Punkt, wo ich auch denke, es ist nicht die richtige Zeit für einen Zweithund.
Natürlich ist es schön, einen zweiten Aussie zu haben - wir sind da auch schon an der Planung (in zwei-drei Jahren) - aber ich denke, einen Zweithund müsst ihr Beide beführworten. Einen 6- bis 7-jährigen Hund an einen Welpen zu gewöhnen, kann genauso schief gehen wie einen 2-jährigen. Die Argumentation des fortgeschrittenen Alters finde ich persönlich nicht richtig. Ich finde es schon wichtig, dass der Ersthund schon gefestigt sein sollte, bevor ein Welpe einzieht, also dass der Aussie erwachsen ist und ihr nicht mehr so viel Zeit in Grundausbildung und Beschäftigungsfindung investieren müsst. Loki ist jetzt 16 Monate alt und noch lange nicht fertig ...

Liebe Grüsse,
Linda
 
Dabei
29 Okt 2011
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#4
Als Milano sechs Monate alt war, bekam ich einen total unerzogen und hypersexuellen Staff zur Pflege. Gerade mal vier Monate alt und pubertär... Mino hat sich als verantwortungsvoller großer Bruder aufgespielt und ihn ganz souverän angenommen... Ich hatte mit keinen von beiden jemals Probleme! Trotzdem habe ich mit Nachwuchs gewartet bis er drei Jahre alt war. So konnte ich mich entspannt auf die kleine konzentrieren :) Ich würde immer wieder zwei bis drei Jahre Abstand halten...hat bei mir gut geklappt...aber ich musste mich auch nie nach jemanden richten...
 
Dabei
13 Feb 2012
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#5
Vielen Dank schonmal für eure Antworten.

Vielleicht sollte ich noch klarstellen, dass mein Freund nicht dagegen ist. Wenn wir uns jetzt einen 2. Hund holen würden oder es würde diese Nacht einer vor unserer Tür liegen, dann wäre das in Ordnung und er würde mich nach Kräften unterstützen. Er ist definitiv nicht dagegen. Aber wir sind ja noch im Prozess der Meinungsfindung. Und er hat momentan Angst, dass wir uns die gute und harmonische Situation versauen, nach dem Motto: Läuft alles prima, könnte momentan nur schlechter werden.
Daher interessieren mich auch Erfahrungen von anderen sehr. Natürlich kann es immer anders kommen. Unglückliche Konstellationen können super laufen, perfekte Konstellationen und Planung laufen schief.

Aber dann hab ich schonmal so eine ungefähre Richtung und entweder mein Gefühl wird bestärkt oder ich komme nochmal ins Zweifeln und überdenke die Sache nochmal.

Was ich damit sagen möchte ist:
Auch wenn Dein Hund superverträglich mit allen anderen Hunden ist die er so trifft muss das nicht unbedingt auf einen Hund zutreffen, der dann die ganze Zeit um ihn herum ist. Wenn es blöd läuft zanken sich die beiden mehr als das sie sich ergänzen
Ja, davor habe ich auch Angst. Momentan ist es so, dass unsere Maus sehr sozial unterwegs ist. Sie verträgt sich auch mit Hunden, von denen die Besitzer sagen, deren Hund würde sich nicht mit anderen verstehen und spielen schonmal gar nicht.
Sie wird nie aggressiv, aber sie ist auch nicht unterwürfig. Wir haben auch im Bekanntenkreis eine Paar, die einen schlecht geprägten Welpen/nun Junghund hatten. Der lief eiligst weg, wenn er andere Hunde sah und bekam Panik. Nur mit unserer Maus versteht er sich gut und hat keine Angst.

Aber: ich weiß auch nicht, ob sich sowas nicht ändert, wenn sie ihre Leute, ihr Reich, ihr Futter, dauerhaft teilen müsste...
Andererseits geht für sie die Sonne auf, wenn uns ihre Hundefreunde zuhause besuchen. Da teilt sie auch ohne Murren Spielzeug, Knochen, Trinknapf.

Sagt das schon was aus? Oder heißt das erstmal gar nichts?:confused:
 
Dabei
10 Jan 2012
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#6
Hallo Snowwhisper
also mein Rocky ist jetzt 11 Wochen alt und auch wir werden uns einen Zweiten Aussie holen.
Ich habe 3 Kinder im alter von 7,5 und 2 Jahren.
Klar Rocky ist erst 11 Wochen aber trotzdem sitzt der Wunsch nach einem Zweiten Hund tief.
Auch weiß ich schon wann der Zweite Welpe einziehen wird, da schon alles Geplant ist.
Und zwar Nächstes Jahr im Spätsommer.
Es werden hier villt einige denken Oh Mein Gott,
Aber ich weiß worauf ich mich da einlasse. Und Rocky hat halt wirklich die Chance von anfang an dabei sein zu können.
Sprich von Geburt bis auszug...
Und ich habe natürlich den Vorteil das wirklich alle meine Freunde 2 Aussies haben.
Und für mich war sowieso immer klar wenn einen Hund dann auch ein Zweiter weil ich eben nix von einzel haltung halte.
Aber da hat zum Glück jeder eine andere Meinung.
 
Dabei
29 Dez 2011
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#7
Hallo zwei hunde finde ich manchmal auch einfacher weil sie sich oft auch miteinander beschaftigen. Wir haben 5 davon zwei junghunde jasper 6 Monate Amy4 1/2 Das geht nur mit 4verruckten Menschen die alle Hundesport machen.
 
Dabei
9 Dez 2011
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#8
Ja klar 2 Hunde sind besser als einer!Aber man weiß ja vorher nicht ob sie sich dann auch wirklich miteinander beschäftigen!Vllt. aktzeptieren sie sich aber gehen sich aus dem Weg...
 
Dabei
16 Mrz 2010
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#9
Ja klar 2 Hunde sind besser als einer!Aber man weiß ja vorher nicht ob sie sich dann auch wirklich miteinander beschäftigen!Vllt. aktzeptieren sie sich aber gehen sich aus dem Weg...
man muss aber auch jeden Hund einzeln beschäftigen und vor allem erziehen ;) das bedeutet doppelten Zeitaufwand und das stell ich mir mit einem kleinen Kind relativ schwer vor...wenn man sich überlegt, dass z. B. ein Hund irgendwelche Verhaltensauffälligkeiten entwickelt...oweia!
Meine Hunde haben einen Altersabstand von nur 10 Monaten (würd ich heut nicht mehr so machen) aber das erste Jahr mit Welpe und Junghund war schon nicht einfach...die WE haben wir praktisch auf dem Hundeplatz verbracht. Das ging nur, weil mein Sohn damals schon 9 Jahre alt war und somit einigermaßen selbstständig. Meine Familienplanung war vor der Überlegung zum Zweithund abgeschlossen.
 
Dabei
3 Apr 2011
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#10
Hallo! Also mit einem Kind dazu stelll ich mir das schon schwierig vor. Hab mir leztes Jahr auch nen 2. Aussie dazugeholt. Da war mein großer allerdings schon 6 Jahre alt, er ist sehr verträglich, folgsam und anständig. Murphy ist dagegen ein kleiner Wirbelwind und fordert schon sehr viel Zeit. Da bin ich schon oft froh, dass mein Dusty so ruhig ist:). Murphy lernt unter anderem auch viel von ihm, zum Glück. Würd auch warten, bis das Kind größer ist.
 

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