Bin ich geeignet für einen Aussie?

Dabei
16 Jan 2019
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#1
Hallo,
Mein Name ist David und ich bin 23 Jahre alt. Ich möchte mir gerne einen hund zulegen und habe dir Rasse Australian Sheperd ins Auge gefasst. Meine Frage ist, ob der Aussie meine Arbeitszeiten verträgt. Diese wären 1x die Woche von 6-15 und ansonsten meistens von 10-16 oder 11-17 Uhr .
In dieser Zeit wäre der kleine allein. Ich würde natürlich vorher mit ihm Gassi gehen und ihm auch danach noch eine große runde anbieten.
Was denkt ihr? Ist das grundsätzlich möglich?
 
Dabei
12 Jan 2013
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#2
Hallo,
Also ich finde von 6-15 Uhr alleine viel viel viel zu lang! Mein Hund muss maximal 6 Stunden alleine sein. Bei längeren Zeiten würde ich einen Sitter organisieren.
Des weiteren erzählst du nicht so viel von dir,sodass niemand hier dir sagen kann,ob ein Aussie zu dir passt :).
 
Dabei
8 Jul 2017
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#3
Hallo,
Immer gut wenn man auf Hilfe zurückgreifen kann. Habe einen alten Hund, der Herzmedis bekommt und Medis zum entwässern. Der pinkelt alle drei Stunden ;)
 
Dabei
24 Jan 2008
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#4
Für einen Welpen ist alles zu lang - für einen erwachsenen Hund , der es gelernt hat ,sicher nicht - aaaber man sollte sich im klaren darüber sein das Gassi gehen allein bei den meisten Aussies nicht reicht und da ist die Frage in deinem Alter , bist du bereit den Großteil deiner Freizeit mit dem Hund zu verbringen ? Aus Erfahrung weiß ich das junge Erachsene doch viele Aktivitäten haben wo ein Hund nicht mit einbezogen werden kann .Von daher ist es wichtig das immer ein Plan B sprich 2. Betreuungsperson für den Hund parat steht .Ich als Züchter würde das sehr intensiv erfragen .
 
Dabei
16 Jan 2019
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#5
Hallo,
Also ich finde von 6-15 Uhr alleine viel viel viel zu lang! Mein Hund muss maximal 6 Stunden alleine sein. Bei längeren Zeiten würde ich einen Sitter organisieren.
Des weiteren erzählst du nicht so viel von dir,sodass niemand hier dir sagen kann,ob ein Aussie zu dir passt :).
Für einen Welpen ist alles zu lang - für einen erwachsenen Hund , der es gelernt hat ,sicher nicht - aaaber man sollte sich im klaren darüber sein das Gassi gehen allein bei den meisten Aussies nicht reicht und da ist die Frage in deinem Alter , bist du bereit den Großteil deiner Freizeit mit dem Hund zu verbringen ? Aus Erfahrung weiß ich das junge Erachsene doch viele Aktivitäten haben wo ein Hund nicht mit einbezogen werden kann .Von daher ist es wichtig das immer ein Plan B sprich 2. Betreuungsperson für den Hund parat steht .Ich als Züchter würde das sehr intensiv erfragen .
Danke für die schnellen Antworten. Ich bin selbst kein allzu großer Partygänger oder habe Hobbys die ich nicht auch mit hund wahrnehmen kann. Ich wohne direkt an einem Wald wo sich der Hund auch sicher wohl fühlen würde. Ich bin durchaus bereit einen großen Teil meines Privatlebens mit dem Hund zu verbringen. Tatsächliche wollen eine gute Freundin und ich uns Geschwistertiere zulegen. Ich könnte also beispielsweise an dem einen Tag an dem ich so lange arbeiten muss den Hund zu seinem Bruder oder seiner Schwester bringen und dann könnten sie sich da beschäftigt (grundsätzlich ist sowieso ein ziemlich enger Kontakt geplant ) und die restlichen Tage würde ich ja maximal 6 Stunden weg sein. Wäre es denn förderlich wenn die beiden Hunde zusammen wären oder macht das im Endeffekt nichts aus?
 
Dabei
20 Feb 2011
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#6
Auch wenn es sich mega böse anhört...aber willst du einen Hund für dich oder für deine Freundin bzw. dass ihr Hund einen zum spielen da hat?
Hat deine Freundin Erfahrung und kann es sich vorstellen mit 2 Welpen spazieren zu gehen, und denen alles beizubringen? Was macht ihr wenn Hündin läufig wird? Oder 2 rüpelhafte Rüden versuchen zu klären wer der stärkerer ist? (Muss nicht alles kommen, aber ich würde mich da nicht auf eine Freundin verlassen. Was ist wenn sie dann sagt sie hat keine Lust mehr?)
Glaub mir 2 Welpen/Junghunde auf einmal ist kein Zuckerschlecken.. ich bin froh, dass meine Mädels aus dem gröbsten raus waren und ich mich auf sie verlassen konnte, als der Welpe kam.

Meine beiden ersten Mädels (8 und 5 Jahre mittlerweile) konnte ich mit zur Arbeit nehmen. Meine jüngere Hündin kam als ich an der Uni Pause hatte und meiste Zeit zu Hause war (außer Freitags wo ich Nachmittags arbeiten war, aber da war dann mein Mann früh zu Hause).
Meine ältere Hündin war ziemlich früh stubenrein. Die jüngere dagegen kleiner Pieselesel...sie musste extrem oft raus. Auch nachts..ich war froh, dass ich am nächsten Tag nicht arbeiten musste...denn 2 Monate alle 2-3 Stunden aufstehen, ist nicht so einfach.

Jetzt können die mittlerweile alle alleine bleiben. Dennoch würde ich sie nie länger als 5 Stunden am Stück alleine lassen. Auch wenn sie einhalten und meiste Zeit schlafen, finde ich es wichtig, dass die nicht so lange warten müssen und sich lösen können.
 
Dabei
16 Jan 2019
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#7
Natürlich will ich ihn für mich und wenn es zu anstrengend wird haben wir hier immernoch die Möglichkeit einen Hundesitter zu engagieren. Aber dann eben auch nur an dem Tag an dem ich um 6 starte.
Ich finde das 6 Stunden durchaus aushaltbar sind . Auch wenn die Hunde es nicht mögen vom Rudel getrennt zu sein.
Die restliche Freizeit könnte ich quasi komplett dem Hund widmen.
 
Dabei
20 Feb 2011
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#8
Ja und wie willst du es mit einem Welpen machen? Ein Welpe kann nicht sofort 6 Stunden alleine bleiben. Und es dauert auch nicht 1 oder 2 Wochen bis sie es können. Je nach Welpen dauert es dann eben 4-5 Monate oder länger vielleicht bis sie so stubenrein werden und auch mal 6 Stunden alleine bleiben können.
 
Dabei
6 Sep 2018
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#9
Sodala! Ich antworte dir hier auch mal. Ich bin selbst 22 und Studentin, und habe mir seeeehr lange überlegt ob ein Aussie in mein Leben passt. Aber ich wollte die Rasse immer schon haben und habe mich im Vorhinein sehr genau informiert und alles mit Familie/Freunden besprochen. Wenn ich den ganzen Tag auf der Uni bin oder später mal arbeiten und mein Freund ebenfalls arbeiten, ist Wauzi bei der Mama meines Partners, sie ist Mitte 60, in Pension und wohnt 5 Minuten entfernt. Sie war mit bei der Züchterin, es war also eine Entscheidung zu dritt. Wir haben Bonnie von Anfang an zu ihr gebracht, mittlerweile ist Bonnie fast 7 Monate und die zwei sind ein Herz und eine Seele. Selbst wenn sie ausfällt, gibt es noch meine Familie die sie aufnehmen würde, und eine gute Nachbarin. Ich habe also viele Möglichkeiten bedacht..Sie ist mal 1x/Woche dort, mal 4 Mal. Hätte ich mir einen Hund genommen wenn ich diese Möglichkeit nicht gehabt hätte? Nein!! Bonnie hat kein Problem mit dem alleine sein aber mehr als 2-3h bleibt sie noch nicht allein. Man muss das ganz langsam aufbauen. Ich würde da ein Problem sehen, solange kannst du dir sicher keinen Urlaub nehmen. Welpenzeit war doch sehr anstrengend, Pubertät ist jetzt auch nicht viel besser :p Zudem passieren ihr immer wieder mal noch kleine Unfälle! Sie hat wirklich lang für die Stubenreinheit gebraucht, sie kann noch nicht lange 4h einhalten. Das größte Problem würde ich bei dir in der Anfangsphase sehen. Und einen etwas älteren Hund aufnehmen? Der wäre wenigstens schon stubenrein und wsl auch an das alleine sein gewöhnt?
Ein erwachsener Hund würde es bestimmt schaffen wenn du ihn ausreichend an das Alleine sein gewöhnst, obs jeden Tag auf Dauer klug ist weiß ich nicht. Hast du Verwandte, Freunde die dich unterstützen könnten und das auch SICHER? Hast du dir angesehen obs gute Sitter oder Tagesstätten bei dir in der Nähe gibt? Wenn ja - dann wieso nicht! Wichtig ist mM nach nur dass man es sich wirklich sehr genau überlegt, wir alle kennen nur deine Situation anhand 3 Absätzen die du geschrieben hast, niemand kennt dich, deine Lebensumstände, usw wirklich! Am Ende - hör auf dein Bauchgefühl und sei ehrlich zu dir. Viel Glück :)
 
Dabei
19 Sep 2016
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#10
Also ich hatte 5 Wochen Urlaub, als Joy bei mir einzog. In dieser Zeit habe ich mit ihr direkt das Alleinsein sehr kleinschrittig geübt. Aber um ehrlich zu sein, es hat fast 7 Monate gedauert, bis sie wirklich stubenrein war - so traurig das auch klingen mag. =D Sie hat gern zum Schabernack direkt nach dem Gassi einfach mitten ins Wohnzimmer gepieselt und ich war seeeehr lange aller 2-3 Stunden draußen mit ihr. Das ging nur, weil ich einen Arbeitsweg von 5 Minuten und eine wirklich entspannte Chefin und nen tollen Arbeitsplatz habe. In den Ferien kommt Joy auch mit Ions Büro und zur Not wohnen meine Eltern mit ihrer Hündin in der Wohnung nebenan. Andernfalls hätte ich diese Entscheidung nicht getroffen. Ich habe auch festgestellt, wie sehr sich der Alltag und der Freundeskreis wandelt mit einer Rasse wie dem Aussie. Sie müssen nicht unbedingt täglich 5 Stunden draußen herumrennen, aber sie wollen auf jeden Fall bei dir sein. Wenn ich also Montags wie immer seit 10 Jahren zum Abendessen zu meinem Vater gehe, dann kommt Joy inzwischen mit. Und wenn die anderen gestern Schlittschuhlaufen waren, habe ich abgesagt, weil ich eine große Tour mit Joy durch Wald und Feld drehen wollte. Eine Freundin von mir hat eine französische Bulldogge, sie sagt immer wieder, dass sie den Hut vor mir zieht, da sie einem Hund wie Joy niemals gerecht werden könnte. Und so ist es auch. Ihre Bulldogge will ihre Runden drehen und sich dann gemütlich auf die Couch hauen. Der braucht man nicht mit einer Reizangel, Ball oder Dummy ankommen. Wem es beim Thema Hund also nur um "mal öfter raus gehen und knuddeln" geht, der sollte sich nicht unbedingt in den Aussie vergucken. Ich wollte gern ein Hobby haben. Etwas um meine Freizeit zu gestalten mit Hundesport, tricksen, Erziehungsbücher und DVD´s aufsaugen. Joy bestimmt einfach den Großteil meines Lebens und genau so wollte ich das auch gern haben.

Wenn man sowas auch von sich behaupten kann, dann sind eigentlich fast alle Hindernisse zu meistern.
 

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