Das Alleinebleiben

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Dabei
4 Mrz 2012
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#1
Dachte mir, das könnte man hier als generellen Alleinbleib-Thread nutzen... :)

Also zunächst habe ich gerade bei Katja und Spicy was von 2 Stunden gelesen und war etwas baff :O Wir krabbeln hier gerade nämlich immer noch mit 30 Minuten herum...

Deshalb meine Frage: In welchen Schritten habt ihr das Alleinebleiben euren Hunden beigebracht? Wo liegen die heiklen Grenzen?

Wir gehen sehr langsam vor, angefangen bei wenigen Sekunden, dann eine halbe Minute, ganze Minute, 2 Minuten, 5 Minuten, 10 Minuten, 15 Minuten, 20 Minuten... da sind wir eine Woche lang dabei geblieben, dann 30 Minuten seit gestern.
Nun ist es nicht so, dass Maggy großartig Theater macht, aber man hört ja immer wieder, dass man kleeine Schritte machen soll. Nur frage ich mich gerade: Machen wir vielleicht übermäßig kleine Schritte? :confused:
Und ich weiß auch nicht so recht, was der nächste Zeitabschnitt werden soll... also ob 1 Stunde, und ob man danach gleich auf 2 Stunden gehen kann, oder wie generell da Zeitempfinden bei Hunden ist...
 
Dabei
4 Dez 2011
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#2
Wir sind auch erst bei knapp 30 minuten und haben Ishani jetzt etwas mehr wie eine Woche. Ich steigere die Zeit nach meinem Bauchgefühl. Ich weiss aber nicht ob sie schon länger alleine bleiben könnte, wenn ich die Zeiten schneller gesteigert hätte.

Sie motzt am Anfang auch immer so 5-10 minuten aber nachher ist Ruhe und man hört nix mehr. Wir geben ihr ein Kauknochen, sie interessiert sich aber nicht gross für den.

Habt ihr Maggy in einer Box?
Ishani ist in einer Box, aber nur wenn sie alleine ist. In der Nacht hat sie mein gesamtes Zimmer zur Verfügung. Ich getraue sie noch nicht im ganzen Zimmer alleine zulassen wegen den Kabel und so, obwohl es eigentlich Welpensicher sein sollte. Aber diesen Spitzen Welpenzähnen kann man nicht so trauen ;)
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#3
Hm, Maggy ist jetzt schon 4 Wochen bei uns... :D Ich glaub, ich bin echt nur übervorsichtig, die Kleine kommt so super damit klar...

ja, wir haben sie zum Alleinebleiben auch in der Box :) Da quietscht sie aber auch nur ab und zu innerhalb der nächsten Minute und legt sich dann hin. Wir lassen auch immer den Fernseher laufen, das hat ihr enorm geholfen.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#4
Huhu ich muss mich hier auch mal melden :) bei und war es so das wir Spicy nicht von Anfang an zwei Stunden allein gelassen haben...eher so das ich gleich in der ersten Woche zb Müll runter getragen habe...dann nochmal zum Auto, in den Keller usw und dann mal für ne halbe Stunde zum einkaufen und und und...Vielleicht muss ich aber auch erwähnen das Spicy ja nicht ganz allein daheim ist sondern mit unserem Dobermann-Rüden! Ich weiß nicht inwiefern das was ausmacht, denke aber schon das es einfacher ist als ganz alleine...UND Spicys Züchterin meinte auch zu UBS das man nicht allzuviel Tamtam drum machen sollte...sich auch nicht so viele Gedanken machen sollte und wenns mal nicht anders geht muss es ja auch funktionieren...

Letztendlich muss aber jeder für sich entscheiden :)
 
Dabei
15 Mai 2012
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#5
Unser Rumo bleibt jetzt auch schon 3 Stunden alleine daheim und bisher hat das wunderbar geklappt. Ich muss dazu sagen, dass wir sehr liebe Nachbarn haben die hinhören und ihn auch holen würden wenn's schlimm wird.
Wir haben es anfangs so gehandhabt, dass wir in kurze Zeit (Minuten) in einem Zimmer alleine ließen und nur zb in die Küche sind. Und das haben wir nach und nach ausgebaut.
Zum Zeitgefühl bei Hunden, ich habe gelesen, dass Hunde zeit mit Ritualen verknüpfen, also zb. die Straßenlaternen gehen an und Herrchen kommt bald heim.
 
Dabei
14 Mai 2012
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#6
Also wir sind ähnlich langsam und behutsam vorgegangen wie du JoVe. Angefangen haben wir in der Wohnung indem wir hinter uns immer die Türen geschlossen gehaben, wenn wir den Raum gewechselt haben, auch wenn wir nur kurz etwas geholt haben. Dann kam das Müll runtertragen, oder Post reinholen (ca. 5 min), dann die ersten kleinen Einkäufe (Laden gleich um die Ecke, ca. 15min) und so weiter und so fort. Das erste Mal 4 Stunden am Stück alleine war er glaub ich mit knapp einem halben Jahr, wir haben uns also auch wirklich viel Zeit gelassen. Geschadet hat ihm das nicht - er hatte mit dieser Methode nie ein Problem mit dem Alleinsein, hat niemals etwas zerstört, gejammert, oder in die Wohnung gepinkelt. Noch heute gebe ich ihm gerne, wenn ich etwas länger weg bleiben werde, einen gefüllten Kong oder etwas anderes zum Kauen, wohl vor allem um mein Gewissen zu beruhigen, Kibo trägst so oder so mit Fassung ;)
 
Dabei
12 Apr 2012
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#7
Madoc war am Anfang auch nur in seiner Box alleine zuhause. Haben es auch langsam gesteigert und den Radio angemacht, damit es nicht so still ist.
Nach 2 Wochen (da war er 15 Wochen alt) war er das erste Mal für 3 Stunden alleine. Das hat ihm aber auch nichts ausgemacht.
Wir haben immer eine Decke über die Eingangstür der Box gelegt. Wenn ihm das "in der Box bleiben" nicht gepasst hat, hat er die dann immer durch die Gitterstäbe reingezogen. Als wir damals nach 3 Stunden nachhause gekommen sind war aber alles noch heil und Madoc schaute uns nur mit einem noch ganz verträumten Blick an :)

Ich würde den Hund aber nicht ausschließlich in die Box geben wenn man dann weggeht. Nicht dass er die Box nur mit dem Alleinesein verknüpft. Soll ja nicht so sein, der Hund soll ja gerne in die Box gehen und sie als Ruhebereich sehen.

Madoc macht jetzt, mit einem Jahr, immer noch ab und zu etwas kaputt wenn er mal etwas länger alleine bleiben muss (dabei muss ich sagen, dass das deutlich seltener geworden ist seit wir uns vor 2 Monaten den älteren Rüden dazugeholt haben), das schiebe ich aber auf schlichte Langeweile.
 
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