Das Problem mit dem Auto

Dabei
16 Mrz 2018
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#1
Hallo Zusammen,

vielleicht hat jemand von euch eine ähnliche Problematik und kann mir helfen. Beim Auto fahren haben wir gar kein Problem. Das Problem geht los sobald wir am Ziel ankommen. Bailey ist dann total aufgedreht und hibbelig. Egal ob wir 10 Minuten oder 6 Stunden fahren, auch egal wo hin. Er bellt, zittert vor Aufregung und ist erst mal gar nicht zu beruhigen.
Habt ihr eine Idee wie man ihm das abtrainieren kann und entspannt aus dem Auto aussteigen kann?
Vor dem Aussteigen wartet er auch auf unser Kommando und springt erst dann aus dem Auto.
 
Dabei
29 Mrz 2018
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#2
Hallo,
Wie alt ist der Hund ?
Es ist nicht ersichtlich , warum der Hund so unruhig wird ?

Ich denke , er bellt in der Erwartung , dass er nun gleich aussteigen kann ,
darum würde ich mal probieren , wie er reagiert wenn das Auto nur eine weile Hält und dann aber immer wieder weiterfährt .
Auch könnte man ihn alleine im Auto lassen , nach dem er gefahren wurde und mit Futter ablenken.

Vielleicht gelingt es , den Hund von seiner Erwartungshaltung zu befreien und ihn dadurch ruhiger zu stimmen ?

Fritz
 
Dabei
6 Jul 2017
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#3
Hallo Philippo,

aufgrund dessen, dass er erst anfängt hibbelig zu werden, wenn es ums Aussteigen geht, denke ich auch, dass er die Erwartung hat, dass gleich etwas tolles passiert. Das haben wir hier auch - im Doppelpack. Die Hündin bellt, sobald das Auto steht und sie spürt, dass sie aussteigen darf, der Rüde wird hibbelig und fiepst teilweise vor Aufregung. Der 11-jährigen Hündin das Bellen abzugewöhnen (habe sie nicht von klein auf) das spare ich mir. Aber bei uns ist auch die erste Zeit nach dem Aussteigen stressig, weil die beiden vor lauter Aufregung nicht zuhören können. Daher haben wir mithilfe meines Trainers zwei "Strategien" entwickelt, um damit umzugehen:

- wenn es die Außentemperaturen zulassen, fährt der Rüde häufiger mit, ohne dass am Ende der Fahrt etwas passiert, z.B. zum Lebensmittel einkaufen. Dort muss er dann im Auto warten und nach dem Einkaufen fahren wir einfach nur wieder nach Hause

- für die Situation, wenn die Hunde mitdürfen haben wir eine "Ruheposition" ritualisiert. Heißt die Hunde dürfen zwar aussteigen, auch wenn sie aufgeregt sind (da der Rüde sehr ausdauernd ist fruchtet es im Alltag nicht, wenn man wartet, bis er sich beruhigt hat - man müsste schon etwa 2 Stunden Zeit mitbringen^^) aber dann ist meine Geduld gefragt. Ich nehme einen rechts, den anderen links an meine Seite in die "Ruheposition" und so bleiben wir einfach stehen, bis sie etwas runtergefahren haben und zuhören können. Erst dann geht es (an der Leine) los

Der Weg für den einzelnen Hund ist individuell. Was hier bei uns super klappt, kann für euch die falsche Strategie sein. Vielleicht hängt die Ursache für das Gehibbel auch noch mit anderen Situationen und eurem Umgang im Alltag zusammen? Bei uns ist das Thema "Erregung und Erwartungshaltung" etwas, was sich in so einigen Situationen wiederholt und alle Situationen muss ich einzeln und konsequent trainieren, damit das Gesamtbild schlussendlich stimmig werden kann. Ich würde, wenn ihr nachhaltig etwas daran ändern möchtet, weil euch das Verhalten stört oder der Hund selbst darunter leidet, einen Trainer empfehlen, der sich mit "hibbeligen" Hunden auskennt. Den zu finden ist zwar nicht so leicht aber Gold wert ;)
 
Dabei
26 Mai 2015
Beiträge
1.985
#4
Hallo,

Ich mache es so ähnlich wie Dogs on Tour. Da meine je nach Tagesform abgeht wie ne Bodenrakete, egal ob es aus dem Haus oder aus dem Auto geht. Haben wir auch diese Ruheposition. Das hat sie sehr schnell kapiert.

Allerdings hat es bei uns einen anderen Hintergrund und sie ist nicht jedesmal aufgeregt. Es kann auch sein, sie liegt so verpennt im Auto dass ich sie schon fast zum Aussteigen überreden muss :)
 

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