Du bist, was du isst

Dabei
7 Sep 2012
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#31
Hallo Zusammen,

rein geschichtlich betrachtet, ist das echt neuartig, das wir Hunden kein Getreide mehr füttern. In vielen Ländern der Welt werden Hunde quasi ausschließlich nur mit Getreide, Brot und Milch bzw. Molke gefüttert. Allen voran z.B. Afrika, wo Hunde fast ausschließlich einen Hirsebrei mit Molke bekommen. Ohne Mangelerscheinungen & Co. Herdenschutzhunde wurden schon zu Zeiten der Römer ausschließlich mit Getreide, Milchprodukten und Knochen gefüttert, weil man sagte, das wenn diese Hunde Fleisch erhalten würden, sie damit beginnen, ihre "Schützlinge" zu reißen. Es ist tatsächlich im Kern etwas wahres dran u. es gibt leider auch heute noch Herdenschutzhunde, die ungeeignet sind, weil anfangen Schafe, Ziegen u. deren Lämmer zu reißen u. zu fressen. Der Schäfer Wilfried Mennle hat dazu ein Bericht auf seiner FB Seite (ein weiterer Aspekt zum leidigen Thema Wolf u. (von wegen) mal "eben" einen Herdenschutzhund einsetzen).
Gerade eine Überversorgung mit tierischem Protein, kann auch zu Allergien führen.

Da wir schon lange Hunde halten: in den 1970er Jahren, bis hinein zu den 1990er Jahren, war es völlig normal, das wir unsere Hunde mit Getreide gefüttert haben. Sei es nun eingeweichtes Brot oder alles besonderes Schmankerl, ein rohes Ei vermischt mit Haferflocken einmal in der Woche, standen bei uns früher auf den Speiseplan. Zudem: Essensreste aller Art. Allergien oder Unverträglichkeiten: nicht bekannt!
 
Dabei
19 Jan 2017
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#32
Ich gehöre zu denen die Getreide lieber meiden. Wenn ich es mal fütter, was sehr selten vorkommt, dann nur in kleinen Mengen oder im Notfall.
Aber deswegen verurteile ich niemanden der Getreide öfters füttert. Ich finde den Einsatz von großen Mengen, wie es
die Futterindustrie oft praktiziert bedenklich und gesundheitsgefährdent. Es ist wie so oft, die Menge macht das Gift.

Ich finde den Blog-Artikel von Nadine Wolf und die nachfolgende Disskusion zum Thema sehr interessant:
https://www.der-barf-blog.de/2015/10/hund-getreide.html
 
Dabei
21 Feb 2011
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#33
Genau so, Julia.

In den osteuropäischen Ländern ist es auch heute noch üblich, den Hunden eine Schüssel mit eingeweichtem Brot vor die Tür zu stellen. So wie bei uns z. B. Katzenfutter (oder Milch) für den Igel hinzustellen.

In unserer Geschichte war Fleisch immer etwas Kostbares und oft nicht leicht zu beschaffen. Da blieb für die Hunde nur das übrig, was der Mensch nicht selbst nutzen konnte. Und das war verdammt wenig.
Nicht so wie heute, Fleisch in solchem Überfluss, dass man von Industrie und Fabriken redet.
Wir nehmen nur noch die besten Stücke, der Rest wird entsorgt. Da ist es leicht, den Hund mit Fleisch zu füttern.
Seit sich der Hund dem Menschen angeschlossen hat, frisst er das, was der Mensch ihm übrig gelassen hat und das war in den seltensten Fällen Fleisch. Der Hund hat sich angepasst, seine Verdauung auch, denn sonst gäbe es ihn nicht mehr auf dieser Welt.

Ich kann mir so ungefähr vorstellen, woher es kommt, dass Hunde kein Getreide vertragen.
Aber, der gemeinsame Vorfahr von Hund und Grauwolf ist schon lange ausgestorben, Wolf und Hund haben sich in komplett verschiedene Richtungen entwickelt.
Wir stammen vom Affen ab......ob uns eine plötzliche Ernährungsumstellung auf Affennahrung wohl gut tun würde? Ich glaube nicht.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#34
Für mich hat dieser Blog einen Denkfehler: man geht von unserem Ackerbau aus. Die Pflanzen gab es schon sehr viel früher.
Die Kultivierung (nicht der Wildwuchs, der ist sicher noch älter) der Kartoffel ist bis 7000 v. Ch. belegt, ebenso Getreide. Es gibt Funde mit Datierung um ca 7800 v. Ch. Bei Mais sieht es ähnlich aus.
Das meiste kommt aus Südamerika und da gab es definitiv auch Hunde ;)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#36
Es ist wie so oft, die Menge macht das Gift.
Getreide mit Gift gleichzusetzen, finde ich allerdings schon ziemlich krass. Ich sage mal, grundsätzlich stimme ich mit Dir da überein, das (egal was) ein Zuviel nie gut ist. Aber Getreide gleich Gift??? Dann müßte es Reihenweise vergiftete Tiere, wie Pferde geben, deren Großteil der Ernährung heutzutage aus Getreide besteht. Getreide ist eine kultivierte Form von Gräsern u. kein Gift. Probelmatisch wird es nur, wenn die Industrie die darin enthaltende Stärke im großen Maß als Kleber verwendet, um eben die uns bekannte Futterbrocken daraus zu machen. Wobei es sich dabei in erster Linie oft um Maisstärke handelt.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#38
Natürlich ist Getreide kein Gift. Aber es hat halt auch gewisse Nachteile für Hunde und Menschen, die nicht verschwiegen werden sollten.
Ich weiß, dass Getreide eine kultivierte Form ist, genau deswegen kann man das Getreide von heute leider nicht mehr mit dem Urgetreide vom Beginn des Ackerbaus vergleichen. Es ist hemmungslos überzüchtet und ist nicht mehr mit der Nahrungsquelle die es vielleicht einmal war zu vergleichen.
Ich verdamme Getreide pauschal nicht, ich esse schließlich auch meine Brötchen ;) aber mich machen bestimmte Dinge schon nachdenklich...

Aber ein Überlebensvorteil kann man doch nicht pauschal als gesund abtun... :emoji_thinking:
 
Dabei
21 Feb 2011
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#39
Jetzt stelle ich wieder die Frage: welches Getreide? Jede Sorte?

Weil Getreide beim Menschen gerade etwas in Verruf geraten ist, sollte man das nicht auf den Hund projizieren. Glutenunverträglichkeit kommt beim Hund nicht vor.

Auch meine ich nicht, Massen von Getreide im Futter. Etwas weniger Fleisch, ein paar Kohlehydrate mehr....ich glaube, das wäre gesünder, als diese Massen von Fleisch *justmytwocents*

Natürlich kann man Urgetreide nicht mit dem heutigen vergleichen (das heutige Fleisch mit dem von früher übrigens auch nicht).
Wann macht es denn Sinn, eine Pflanze zu kultivieren? Doch erst dann, wenn man weiß, dass sie einen satt macht, das Überleben sichert. Damit man die Pflanze nicht mehr lang in der Wildnis suchen muss, planzt man sie halt vor der eigenen Tür.
Vorher hat man aber eben die Wildpflanze verarbeitet / gegessen und sicher haben die Hunde damals genau das auch bekommen.....zusätzlich zu dem, was sie gejagt haben.

Wenn ein Überlebensvorteil dauerhaft ungesund wäre, dann wäre es kein Vorteil mehr und die Hunde wären schon längst ausgestorben, weil die falsche Nahrung (Getreide) sie krank gemacht hätte.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#40
Hey Gundi,

imprinzip sehen wir es ja gleich, die Menge macht das Problem. ;)
Mit der Ansicht, dass ein Überlebensvorteil immer gesund bedeutet, kommen wir nicht auf einen Nenner- was nicht schlimm ist!

Ich möchte dich auch noch etwas fragen. :)
Was genau meinst du mit Massen von Fleisch? Es hört sich immer so an,
als wenn fast ausschließlich pures Gulasch von den Meisten gefüttert würde. :p
Bei vielen Produkten ist der Anteil an Getreide und anderen fragwürdigen Inhaltsstoffen doch viel höher als der
reine Fleischanteil. Es gibt doch kaum Produkte wo wirklich große Mengen an richtigem Fleisch eine Rolle spielen.

Um noch eine Antwort auf deine Anfangsfrage zu geben:
Beim Barfen hat man den Gemüse und Obstanteil, sowie den grünen Pansen mit
vorverdauten Pflanzenteilen für die Zufuhr von Kohlenhydraten, daher ist für mich ganz
persönlich die zusätzliche Gabe von Getreide nicht nötig. Am Verhalten merke ich auch
keine Unterschiede zu früher als ich öfter Getreide fütterte. Wie gesagt ich verabscheue es
nicht, aber ich finde es für meine Hunde nicht nötig. Freue mich aber wenn es solche Erfolge
wie bei Sawo gibt.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#41
Naja, mir geht es ja nicht nur um industriell gefertigtes Futter. Aber auch hier wird, wie schon öfter geschrieben, nur danach geschaut, wieviel Fleisch, oder besser gesagt, tierische Produkte, im Futter ist. Man meint halt, je mehr Fleisch, desto hochwertiger.
Dass die Futtermittelindustrie das aufgreift und dann mit Frischfleisch beim Trofu wirbt, hatte ich ganz zu Beginn geschrieben.
Beim Barf füttert man ca 2 - 3% des Gewichtes. Wenn man ausser den tierischen Sachen nichts weiter dazu gibt, finde ich das eine Menge.
Für einen 25 kg Hund wären das zwischen 500 und 750g tgl.
Ein schönes Beispiel hatte ich hier bereits erzählt. Ein Hund, der zunehmen soll. Statt ihm ein paar Kohlehydrate zu füttern, gibt man lieber 200g Muskelfleisch mehr.....statt 800g jetzt 1000g. Das sind für mich Massen.
Ganz ehrlich, der Hund tut mir leid.

Nicht falsch verstehen, wenn jmd kein Getreide oder andere Kohlehydrate füttern möchte, ist das in Ordnung. Wenn es dem Hund damit gut geht, dann passt es doch.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#42
Interessanter Gedanke und da ich lange auch gegen Getreide im Hundefutter war. Beantworte ich mal die Frage aus meiner Erfahrung.

Fang ich mal damit an, wo ich Getreide als sehr negativ gesehen habe.
Ich bin mit Hunde groß geworden, aber um die Ernährung müsste ich mich nie kümmern. Bis mein erster eigner Hund eingezogen ist. Also viel gelesen und ein Satz blieb sehr stark hängen. „Der Hund ist verwandt mit dem Wolf und somit verträgt sein Artgenosse der Hund auch kein Getreide“. Damals machte das alles für mich Sinn. Aber heute weiß ich besser.
Das Getreide nicht gleich immer schlecht ist! Im Gegenteil es hat viele Vorteile, die ich durch noch mehr lesen kennen lernen dürfte ( unter anderem durch FrauRossi). Tausend dank.
Mittlerweile könnte ich selbst positive Erfahrungen bei meiner Hündin feststellen und meine damalige Denkweise war einfach falsch bzw. durch geschickte Marketing Strategie falsch gelenkt.
Heute bin ich der Meinung ein Hund der nicht unter Futtermittelallergie leidet muss auch nicht zwingend Getreidefrei ernährt werden. Allerdings kommt Weizen für mich persönlich nicht in Frage deswegen bekommt meine Hündin Dinkel.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#43
Gundi hatte doch hier irgendwo einen Link zu nem Vortrag von Ganßloser.

Polo6dog, danke für die Blumen, aber das ist ja nicht auf meinem Mist gewachsen. Ich hab mich da auch eingelesen bei Strodtbeck und Ganßloser.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#45
Mich treibt der Gedanke ". Wie bedarfsgerecht" muss Hundernöhrung sein? Immer im Hinterkopf wie bedarfsgerecht ernähre ich mich selber, nehm das gleich mal vorab...garnicht . Schau ich mir meine ganze Sippe an, da wurde z.B. Mein Urgroßvater 96 Jahre alt, lebte gern mit viel Weißbrot . Körner bekamen die Vögel....

Bei meinem Hund mach ich mehr Gedanken, als ich das jemals bei den Kids gemacht habe. Ist nicht eigentlich nicht ganz mein Weg und trotzdem tut man es....luxusproblem Sagt ne Freundin immer.
Luxusproblem, trifft es sicher, fressen unsere Hund mehr wie in manchen Ländern Menschen je zu Gesicht bekommen. Für mich kommt es nicht in Frage, dass ein Hund 750 g Fleisch am Tag bekommt. Mitunter weil ich hinter jedem Futter auch das Tier sehe welches ich verfüttere, das iw gepfercht mit seinen Kollegen im Stall steht.

Trotzdem, möchte ich einen gut ernährten Hund , jeden Kram aus der Tüte möchte ich nicht kaufen. Ne Briefwaage kommt aber nicht in die Küche :))
Ne Positivliste für Hundefutter wärs, wobei ich letzthin entdeckt habe ....endlich gut Füttern, von dem huskyunternehmen im Schwarzwald, ich mein die bauen da gerade was auf. Muss nochmals suchen....
 
Dabei
21 Feb 2011
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#46
@Polo6n Dog, vielen Dank für deine Erfahrungen.

Damit es nicht zu Missverständnissen kommt, ich möchte niemanden davon überzeugen, Getreide zu füttern.
Mich interessiert, warum es so gemieden wird in der Hundefütterung. Ich denke, Getreide ist besser als sein Ruf und tut so manchem Hund richtig gut.

Ich vermute mal, die meisten denken bei Getreide an Weizen und Mais. Andere Sorten, auch Ursorten wie Dinkel, Grünkern, Emmer usw, sind gar nicht in den Köpfen.
Dem Trend Getreidefrei folgend, ersetzt die Futtermittelindustrie Getreide durch Hülsenfrüchte, die (Trocken)Futter haben viel Protein, welches dann meist aus den Hülsenfrüchten kommt und nicht vom Fleisch. Da ist es auch nur eine Frage der Zeit, bis Allergien auftreten.

@Senior
Wahrscheinlich machen wir uns bei unserer Ernährung nicht so einen Kopf, weil wir im Grunde wissen, wie vernünftige Ernährung für uns aussieht. Bei den Hunden hat jeder eine andere Weisheit. Es gibt so viele Infos dazu im Netz, das verwirrt einfach nur und viele dieser Infos sind schlicht falsch.
Da steht man allein in diesem Futterdschungel und fragt sich: und was mache ich jetzt?
Ich würde sagen: etwas über die Verdauung des Hundes, über das, was er wirklich braucht, ohne zu vermenschlichen usw, zu lernen.
Dann wird auch das Füttern leichter und der eigene Kopf freier ;)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#47
Ich weiß, dass Getreide eine kultivierte Form ist, genau deswegen kann man das Getreide von heute leider nicht mehr mit dem Urgetreide vom Beginn des Ackerbaus vergleichen. Es ist hemmungslos überzüchtet und ist nicht mehr mit der Nahrungsquelle die es vielleicht einmal war zu vergleichen.
"Hemmungslos überzüchtet" ist für mich mal wieder so ein dahingestelltes Schlagwort. Natürlich wird u. wurde das Getreide immer weiter kultiviert, aber ob das immer alles nur negativ gesehen werden muss, bliebt mal dahingestellt. Früher konnte Getreide bei Genuss tödlich sein z.B. durch Mutterkorn (einem Pilz) heutiges Getreide ist dagegen resistent. Wenn man sich mit archäologischen Getreidefunden beschäftigt, so hat der Mensch so sehr früh sehr erfolgreich die Wildgräser verändert (siehe die spannenden Erkenntnisse vom Glöbekli Tepe in der Türkei, einer Kultur die sich wohl genau im Übergang vom Jäger/Sammler zum Seßhaft/Landwirschaft befand). Ich denke daher, das wir und unsere Hunde uns verdauungstechnisch schon immer an die Veränderungen angepaßt haben u. vielleicht heute eher Probleme mit einem reinen Urform des Getreides hätten. Was ich allerdings wesentlich kritischer sehe, ist der Einsatz von genveränderten Pflanzen u. Pestiziden & Co.

Leider findet man nur wenige neutrale (siehe Link von Gundi) Beiträge über Hundeernährung. Quasi jeder ist Verfechter irgendeiner bestimmten Fütterungsmethode, selbst wenn er über andere Methoden schreibt, schwankt fast immer ein gewisser Unterton mit.

Ich selber füttere kein Barf, weil ich ungern mit rohem Fleisch hantiere u. auch keinen Platz für eine größere Truhe habe. Meine Hunde bekommen ein gutes TF, Dosenfutter, manchmal wird was für sie gekocht u. wenn was für uns gekocht wird, wird fast immer mehr gemacht als gebraucht u. die Hunde bekommen ihren Anteil an Gemüse, Reis, Nudeln, Kartoffeln, Fisch oder auch Fleisch oder auch nur mal den (ungewürzten) Sud übers Trockenfutter. Und das werde ich auch so beibehalten. Und eine Küchenwaage gibt es hier für die Hunde nicht.
 
Dabei
19 Jan 2017
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#48
Ein schönes Beispiel hatte ich hier bereits erzählt. Ein Hund, der zunehmen soll. Statt ihm ein paar Kohlehydrate zu füttern, gibt man lieber 200g Muskelfleisch mehr.....statt 800g jetzt 1000g. Das sind für mich Massen.
Ganz ehrlich, der Hund tut mir leid.
Als du das Beispiel erwähnt hattest konnte ich auch nur mit dem Kopf schütteln.
Mir tut der Hund auch leid. :(

Leider findet man nur wenige neutrale (siehe Link von Gundi) Beiträge über Hundeernährung.
Stimme ich dir zu. Auch mit den Pestiziden und Co.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#51
Einige Videos habe ich mir angeschaut. Wirklich toll erklärt, die Zutatenlisten richtig aufgedröselt und mal wieder festgestellt, dass in keinem Futter das drin ist, was das Marketing verspricht.
Etwas störend fand ich, dass immer mal wieder erwähnt wird, welches Futter sie füttern. Nette Werbung, die ich etwas fehl am Platz finde. Aber gut, das ist nur meine Meinung.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#55
Dass ist richtig... Reicovertreter halt :)) Selber füttern die sehr Fleischlastig.

Es gibt ja zig Seiten zum Thema Funter, Infos kann man finden, nur auf die Industrie muss man sich nicht verlassen.

https://www.dr.ueke.de/hannes-sein-hundefutterblog
Der Link ist auch sehr spannend. Danke dafür.

Fleisch im Hundefutter ist ein Muss. Man sollte dabei nur nicht vergessen, dass der Hund ein Omnicarnivore (genau genommen ist er ein Carnivora = Raubtier) ist, damit ist sein Nahrungsspektrum breiter gefächert als das vom Wolf.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#56
Einiges habe ich mir jetzt durchgelesen und ich bin wirklich erschrocken, dass so viele der sog. Alleinfuttermittel ganz und gar nicht bedarfsdeckend sind.
Fast allen fehlt Zink und Kupfer. Ganz schlimm finde ich, dass in vielen Futter nicht genügend Jod vorhanden ist. Geht gar nicht. Da wunder ich mich nicht, dass immer mehr Hunde Probleme mit der Schilddrüse bekommen.
Mein Trofu hat 2mg Zink pro Kilo und ich fütter noch dazu. Andere Futter liegen bei 0,irgendwas. Zink ist wichtig für die Haut. Ein dauerhafter Mangel führt zu ähnlichen Symptomen wie eine Allergie.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#57
Einiges habe ich mir jetzt durchgelesen und ich bin wirklich erschrocken, dass so viele der sog. Alleinfuttermittel ganz und gar nicht bedarfsdeckend sind.
Fast allen fehlt Zink und Kupfer. Ganz schlimm finde ich, dass in vielen Futter nicht genügend Jod vorhanden ist. Geht gar nicht. Da wunder ich mich nicht, dass immer mehr Hunde Probleme mit der Schilddrüse bekommen.
Mein Trofu hat 2mg Zink pro Kilo und ich fütter noch dazu. Andere Futter liegen bei 0,irgendwas. Zink ist wichtig für die Haut. Ein dauerhafter Mangel führt zu ähnlichen Symptomen wie eine Allergie.
Hmm, also "mein" TF enthält beides. Gerade noch mal nachgeschaut.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#58
Die meisten enthalten es. Die Frage ist, reicht es aus?
Habe mich etwas blöd ausgedrückt.....Zink und Kupfer fehlen nicht im Futter, es ist viel zu wenig davon drin. Sorry, wenn das für Verwirrung sorgt :emoji_blush:
 
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Dabei
21 Feb 2011
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#59
Mein Trofu hat 2mg Zink pro Kilo und ich fütter noch dazu. Andere Futter liegen bei 0,irgendwas. Zink ist wichtig für die Haut. Ein dauerhafter Mangel führt zu ähnlichen Symptomen wie eine Allergie.
Muss mich selbst zitieren, bin in der Spalte verrutscht. Mein Trofu hat 70 mg Zink und 2mg Jod:emoji_grimacing:
Den tgl Jodbedarf deckt es ab, da die einzige Proteinquelle Seefisch ist.
Zink ist zu niedrig. Auf eine Woche gerechnet ca 120mg.
Google sagt, der tgl Zinkbedarf liegt bei 0,9mg pro kg Körpergewicht, Jod bei ca 0,06mg.
Jetzt könnt ihr rechnen *gg* und schauen, was euer Futter so hergibt.
 
Dabei
8 Jul 2017
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#60
macht schon nachdenklich, vorallem wissen es die Hersteller. Reagieren nicht...Trockenfutter/ Futter welches die Hunde in die SDU treibt, da brauchst blos noch HT sein und du züchtest dir deine eigene Kundschaft nö, zum Lachen ist es eigentlich nicht.
Künstlich zugesetzte Vitamine und Mineralien haben halt auch so ihre Makel? Natürliche Vitamine ( usw) Halbreif geernte Gemüse und Obstbeigaben da fragst dich halt auch was noch drann ist...
 

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