Erfahrungen mit Zylkéne????

Dabei
29 Apr 2012
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#1
Hat hier jemand schon mal was von Zylkéne gehört bzw. irgendwelche Erfahrungen damit gemacht?

Mir wurde es vorgeschlagen meiner Hündin zu verabreichen.......sie ist ziemlich unruhig und stressanfällig. Schilddrüsenwerte sind ok........großes Blutbild auch ok.

Würde mich über Erfahrungen darüber freuen!
 
Dabei
27 Jul 2012
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#3
Wir haben Zylkene auch mal gegeben sind aber dann wieder auf Bachblüten. Beim TA werden viele positive Sachen berichtet und da es nicht schädlich ist würde ich es versuchen, oder sogar erstmal mit Bachblüten anfangen, das kann schon vieles verändern ;)
 
Dabei
29 Apr 2012
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#4
Mir wurde auch gesagt dass es nicht schädlich ist..............habe mich nun auch schon etwas belesen..........und hört sich nicht übel an.

Das wäre für meine Hündin 2 Jahre.................ich bin gerade dabei daran zu arbeiten und würde es ihr evtl. unterstützend dazu geben.
 
Dabei
27 Jul 2012
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#5
Wir geben die Bachblüten zur Unterstützung, aber man muss auch dran glauben ;)
Würde es aber sonst auch einfach mal versuchen :) Haben wir auch, da passiert nichts :)
 
Dabei
18 Okt 2012
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#7
Ich gebe meiner Katze Luna Zylkène, da sie auch nach bald zwei Jahren und allen möglichen Managmentmassnahmen immer noch grosse Angst vor Joya hat.

Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Wir lebten fast zwei Jahre mit einem Abtrenngitter, der unsere Wohnung in zwei Teile trennte. Seit Luna das Zylkène bekommt, konnten wir das Gitter entfernen. Sie ist viel weniger ängstlich und gestern waren sogar beide zusammen in der Küche. Das wäre vor Zylkène nicht möglich gewesen. Zylkène enthält das Hormon, dass die Tiere beim Säugen von der Mutter aufnehmen. Ob es bei Unruhe und Stressanfälligkeit hilft, kann ich nicht sagen. Gegen Angst, hilft es auf jeden Fall.

Ich habe die Tabletten von einer Freundin erhalten, die es hier http://www.medicanimal.com/produkten/~product_id=4275 bezogen hatte. Dann kommt es auch günstiger

Joya ist auch ziemlich hyperig und sehr schnell hochgedreht. Bei solchen Hunden ist es meiner Erfahrung nach wichtig, nicht zu viel zu machen, einen geregelten Tagesablauf einzuhalten und strikte Ruhezeiten einzuhalten. Und hat die konditionierte Entspannung auch sehr geholfen: http://www.easy-dogs.net/?id=828
 
Dabei
10 Mrz 2013
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#8
Ich hatte es auch für meine Hündin. Seither fährt sie 30km im Auto (sogar im Kofferraum) ohne zu erbrechen. Ob es jetzt wirklich daran liegt oder nicht.... Zumindest haben wir für uns beschlossen, dass wir die Kapseln immer eine gewisse Zeit großen Reisen nehmen. Die Reisen kann man planen und wir werden einfach 2 Monate vorher die Kapseln geben. Es gibt auch ein Futter von RC Calm (meine ich), welches ähnlich wirkt. Aber Futter wollten wir auf keine Fall umstellen.
 
Dabei
9 Apr 2014
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#9
Hallo liebe Foris,
ich habe mal diesen Threat hervorgeholt um noch ein paar Erfahrungswerte oder auch andere Tipps zu bekommen...

Miro hat dank eines negativen Schlüsselerlebnisses eine ausgewachsene Panik vor Aufsitzmähern.
Kurze Erklärung:
Wir sind Camper mit Wohnwagen und immer auf ein und dem selben Campingplatz in Österreich. 2013 fuhr Miro das erste Mal mit (er wurde in diesem Urlaub 1 Jahr alt) und hatte am vorletzten Tag dieses negative Erlebnis: mein Mann ging mit ihm auf dem Platz Richtung Ausgang und der Mäher fuhr in irgendeinem Seitenweg. Der Mäher fuhr erst nur, dann aber wurden die Messer abgesenkt und das gab ein quietschendes, kreischendes Geräusch. Miro hat sich extrem erschrocken. Am nächsten Tag war dann Abfahrt nach Hause und wir haben gedacht, dass er das bis zum nächsten Jahr vergessen hätte. Tja, Pustekuchen...
Seit 2014 zeigte sich seine Panik. Sobald er den Mäher nur hört (und er hört ihn natürlich schon bevor wir ihn hören können) passiert folgendes:
- er wird unruhig
- Stresshecheln
- Zittern am ganzen Körper
- er sucht sich ein Versteck, dass für ihn einer Höhle ähnelt
- es dauert ca. 1,5 Std. bis er sich halbwegs beruhigt und aus seinem Versteck kommt
- totales Meideverhalten gegenüber dem gesamten Campingplatz, waren wir mit spazieren und gingen irgendwann wieder Richtung Platz, hat er sich unter den nächsten Busch verkrochen und weigerte sich weiter zu gehen
- auf dem Platz selber ist er noch ruhiger als sonst, man sieht ihm an, dass er das alles total zu Kotzen findet

was haben wir bislang gemacht?
- in 2014 waren wir völlig unvorbereitet (wir dachten ja, er hätte das Erlebnis vergessen) und so haben wir es mit Distanzarbeit versucht - null Chance! Das Trauma muss wohl so tief sitzen, dass da 14 Tage üben absolut nicht reichen
- den Mäher mit Leckerchen schön zu füttern klappte genauso wenig
- an dem geparkten Mäher "zufällig" vorbei zu gehen und dort zu spielen und zu füttern brachte auch keinen Erfolg. Der Mäher im Stillstand war doch einigermaßen ok für Miro

- für 2015 haben wir uns durch eine Bekannte mit Bachblüten versorgen lassen und damit schon 2 Wochen vor dem Urlaub angefangen. Die Panikattacken waren leider noch schlimmer als vorher aber Miro kam schneller wieder zur Ruhe als sonst
- wieder Distanzarbeit gemacht, leider wieder erfolglos

- in diesem Jahr sind wir schlichtweg woanders hingefahren - was soll ich sagen? Aufsitzmäher gibt es auf jedem Campingplatz... den Rest könnt Ihr Euch denken

Nun meine Hoffnung, dass irgendjemand bei so einem heftigen Verhalten schon mal Zylkene ausprobiert hat und mir berichten kann. Beim nächsten Impfen werde ich auch unsere TÄ fragen.
Ich habe auch schon mal an eine Pension für Miro gedacht, aber da habe ich kein gutes Gefühl. Ich habe da zu viel Sorge, dass unser mühsames und langwieriges Training immense Rückschritte machen könnte. Ich bin auch leider sehr misstrauisch, ob die Pensionsinhaber wirklich gut auf ihn aufpassen würden. Alternativ wäre da nur, in der Pension den Maulkorb ganztägig umzumachen was ich aber auch nicht möchte. Überhaupt mag ich den Gedanken gar nicht, dass Miro in einer völlig fremden Umgebung sein soll. Nee, ich glaube nicht, dass ich das jemals machen werde.

So, Schluss mit dem Roman, danke für´s Durchlesen und danke für evtl. Anregungen
 
Dabei
9 Apr 2014
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#10
Wollte gerade noch etwas hinzufügen, aber die 5 min waren schon um:eek:
wir haben immer seine Angst ignoriert, haben ihn gewähren lassen um seine Angst nicht noch zu verstärken. Aber innerlich waren wir natürlich angespannt und mitfühlend, was so ein echter Aussie garantiert spürt...
Eine Ausnahme habe ich mal gemacht, da habe ich von dem Einwickeln in ein Tuch gehört und das habe ich dann mit einem Handtuch probiert und Miro dann fest umarmt. Hat ihm nicht geholfen, schade
 

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