Fragen zum Thema: Entscheidung Zweithund

Dabei
24 Feb 2013
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#31
Also bei uns war es so, dass Sprotte schon 5 war, als Lissy mit ihren 5 Monaten kam. Leider hab ich am ersten Tag gleich den Fehler gemacht und zu Sprotte Nein gesagt, als sie Lissy kurz zurechtgewiesen hat und deshalb hat sich Sprotte das lange Zeit nicht mehr wirklich getraut.. Es hat sowieso ziemlich lang gedauert, bis Sprotte sie komplett akzeptiert hat, aber ist ja auch kein großes Wunder, wenn sie vorher 5 Jahre lang alles für sich allein hatte :) Lissy konnte schon recht gut allein bleiben, anfangs ist allerdings eine Bekannte immer eine Runde mit ihr gegangen, Sprotte ist vormittags sowieso bei meinen Großeltern.
Ursprünglich war Sprotte mit so ziemlich allen Hunden total unkompliziert und verträglich und einfach ein totaler Verlasshund (außer in Situationen wo sie Angst hat/te, zB Schüsse, Gewitter, etc), aber nach ein paar Monaten fing es an, dass sie nicht mehr abrufbar war, wenn sie andere Hunde sah und einfach hingerannt ist. Danach ging es dann los, dass sie teilweise aggressiv zu den anderen Hunden wurde, aber das haben wir mittlerweile mit Zeigen & Benennen wieder gut im Griff :)
Ansonsten ist es so, dass Lissy im Haus kaum bellt wenn sie allein ist, aber wenn Sprotte da ist bellt die natürlich immer wenn es klingelt und dann muss Lissy natürlich mitmachen! Zum Glück jagd Sprotte nicht, also kann ich mich bei Rehen, Hasen, Vögeln etc komplett auf Lissy konzentrieren und muss keine Angst haben, dass Sprotte wegrennt :)
Mit der Leinenführigkeit ist es teilweise noch echt anstrengend, wenn ich bei Lissy ständig stehenbleiben muss und Sprotte dann somit auch, da ist sie leider ziemlich sensibel und denkt gleich, es wäre wegen ihr, aber naja, wenn Lissy dann irgendwann mal leinenführig ist... :D
 
Dabei
12 Jul 2012
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#32
jetzt wird es einfacher weil smiley jetzt auch die größeren runden weitestgehend mitgehen kann. sie ist jetzt knapp über 6 monate alt.vorher bin ich halt öfters kleine runden gegangen auf die mein großer aber so langsam keine lust mehr hatte - immer das gleiche gebiet - da steht er überhaupt nicht drauf.

mein rüde hat smiley nach 1 woche komplett akzeptiert..er liebt sie!

unsere erste hündin war 10 jahre alt als der rüde kam - sie hatte überhaupt keinen bock auf ihn, ist nur aufgestanden wenn er kam und war völlig genervt. das änderte sich erst als er ca 6 monate alt war und mit ihr etwas spielen konnte. wir hatten dann noch knapp 2 tolle jahre zusammen..dann wurde es wieder anstrengend weil sie nicht mehr so weit laufen konnte, er aber wollte. also wieder einzeln gehen...

der dicke hat sich von ihr abgeguckt keine schäferhunde und boxer zu mögen...sehr nervig
 
Dabei
28 Apr 2013
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#33
ich greife dieses Thema nun mal wieder auf, weil mir zur Zeit auffällt, dass der Trend zum Zweithund irgendwie steigt und man dann wieder bei FB etc versch Meinungen liest.
Vorne weg, ja ich gehöre auch zu den Leuten die sich vllt nicht sooooo den Kopf gemacht haben wie es wohl wird mit 2 Hund, es nicht ewig geplant haben. Bin aber mit dem nötigen Respekt daran gegangen.
Unsere Hunde (Labbi Mogli und halt Lønne der Aussie) sind exakt 1 Jahr und 1 Tag auseinander. Mogli zog damals mit seinem BRuder bei uns ein, den wir schweren Herzens nach bereits 4 Monaten über die Regenbogenbrücke gehen lassen mussten. Damals stand völlig feste, es wird nun die volle Energie in Mogli fließen und kein neuen Hund kommt.
Ende 2012 kam aber der Punkt wo meine Lust nach nem "eigenen", für die Therapie geeigneter Hund einziehen sollte und schwups zog im Mai 2013 "mein" Lønne ein. Er war 24/7 mit mir zusammen und wir hatten eine so enge Bindung, dass ab nem halben Jahr plötzlich er nicht mehr mit meinem Freund spazieren gehen wollte und es zum Kampf wurde.
Die beiden haben sich sofort von Beginn an verstanden und alles war gut. Moglis jagdtrieb haben wir in den Griff bekommen, sodass ein gezieltes scharfes Wort reicht, dass er sofort sitz und auf Abruf wartet und auch seine teilweise Leinenaggression war fast weg.
Lønne hat die Ruhe durch Mogli gelernt und beide Hunde sind gern gesehene Gäste.
Dann kam aber Lønne Pupertät, Bindung wurde anders und man stellte vieles in Frage, aber auch jetzt war er abrufbar und wir benötigten keine Schleppleine. 2. Gruselphase wurde durch Moglis Sicherheit überstanden und wir waren ein Team.
Schwierig wurde es nur, weil beide Hunde auf andere Hunde unterschiedlich reagieren. Mogli will beobachten( kein fixieren) und auf Labbi art hin " wir sind alle Freunde" und Lønne ist verhalten, erst im gr Bogen vorbei, dann vllt mal schnuppern.
Nun werden beide im Sep 1 1/2 bzw 2 1/2 Jahre und zur Zeit habe ich seinen tollen Labbi und einen Aussie der testet, Leinenführigkeit läuft wieder einigermaßen, aber am Rad....ziehen und zerren, wenn er alleine ist. (Wir wohnen so, dass er nur kurz am Rad läuft, dann völlig frei)
Allgemein kann man sagen, dass er mit Labbi völlig anders läuft als ohne ihn und ohne Leine besser als mit Leine.

Was ich damit sagen will (lange Rede kurzer Sinn), wir hatten viel Glück, wie die Erziehung gelaufen ist und trotzdem viele Fehler gemacht. Wir/ ich fange jetzt wieder strikt mit einzelnen Spaziergängen an und gehe bewusst getrennt, um Sachen wieder neu zu üben oder zu vertiefen. Ich würde jederzeit wieder die Kombi Labbi Aussie wählen, auch mit dem Abstand, aber dann sicherlich länger und ausgiebiger vieles einzeln trainieren.

Ich finde es ganz schlimm, wenn ich Leute mit mehreren Hunden sehe, die die Hunde nicht im Griff haben und man Sorge haben muss daran vorbeizugehen.
Ich gebe auch ehrlich zu, es gibt Situationen, bei denen ich weiß, dass Mogli an der Leine ausrasten wird bei dem Hund und ich mich schon innerlich anspanne. Dann bleibe ich aber stehen und richte meine Aufmerksamkeit auf die sitzenden Hunde und schreite ein, bevor Mogli im entferntesten reagieren kann.
Klar bin ich somit die, deren Hunde immer am Rand absitzen müssen, aber ich bin auch die, wo es nicht zu einer Konfrontation kommt, weil 2 Hunde selber entscheiden was zu tun ist.

Ich denke, dass man sich bewusst sein sollte, was es heißt zwei Hunde zu führen. Wir haben durch die Rassen glück, dass dieses " Hüten" und Aussietypische anspringen etc von unserem Labbi völlig unterbunden wird, allerdings denke ich dass man bei 2 Hütehunden nochmal ganz anders die Rudeldynamik zu spüren bekommt.
Ich merke es ja bei uns auch, jeder HUnd ist willkommen, egal ob potent oder kastriert und Lønne spielt mit jedem. Greift Mogli aber ein, weil es zu viel, zu doll oder zu wild wird, stärkt sich Lønne und es wird echt rabiat.

Man sollte schon sehr gezielt die Rassen, sowie die Charaktereigenschaften und den Altersunterschied auswählen, denn sowas kann schnell nach hinten losgehen.
 
Dabei
11 Nov 2012
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#34
Die Rasse ist meiner Meinung nach nicht das entscheidende, sondern die Charaktere. Ich habe ja zwei aussies die unterschiedlicher nicht sein könnten und die zweithündin wurde mit Absicht so ausgesucht. Dazu habe ich jetzt noch eine kelpiehündin und auch das passt. Mit meiner aussiehündin könnte ich mir keinen labbi vorstellen. Sie mag Labradore absolut überhaupt nicht. Wohl fühlt sie sich nur mit Hütehunden. Border, sheltie, Collie, aussie und kelpie geht sogut wie immer, labrador geht evtl. einer von 20. mein aussie rüde mag andere Hunde, egal welcher Rasse. Und kelpie ist noch ein Welpe, somit keine Aussagen möglich. Zwischen meinem rüden und der aussiehündin liegen 4 Jahre. Als die aussiehündin einzog war mein rüde fertig erzogen, könnte überall freilaufen, jagte nicht, verträglich mit Mensch und Hund usw. Meine aussiehündin war erzieherisch der einfachste Hund von Welt. Die hat sich selber erzogen und da wir hier keine fremdhunde treffen, ist sie einfach perfekt für mich! Die kleine kelpiemaus holte ich 3 Wochen vor dem 2. Geburtstag meiner aussiehündin dazu. Alles easy! Mein rüde ist mittlerweile 6 Jahre alt und funktioniert. Meine aussiehündin macht eh alles richtig. Ich kann mich beim Gassi ganz aufs kelpie konzentrieren und gehe nur selten getrennt.

Ich kann nur raten, wenn der ersthund gut erzogen ist, sich die Charaktere genau zu überlegen. In der Gruppe vervielfältigen sich Merkmale. Und ein aussierüde ist mit ca. 3 Jahren erst vollständig erwachsen. Ich würde einem Hund erst immer diese zeit geben bevor ich sage, mein aussie ist so und so. Für mich gehören aussies auch erst mit 3 Jahren in die Zucht, aber das ist ein anderes Thema!
Auch meine aussiehündin ist immer noch in der Entwicklung, aber ich kann durch Erfahrung, ihren Charakter, ihre Verwandten ziemlich abschätzen wohin die Reise noch gehen wird. Darum bin ich wissentlich dieses Risiko eingegangen. Und ich wohne eben so, dass vieles gut händelbar ist bzw. mich nicht stört, was woanders einfach nicht ginge!

Ein zweithund kann etwas tolles sein, aber man sollte sich schon einiges an Gedanken machen und nicht überstürzt einfach einen Hund dazu setzen.

lg
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#36
Hallo, ich greife das Zweithund Thema mal wieder auf.

Anfänglich dachte ich, dass ich irgendwann einen zweiten Hund haben möchte, wenn Paula so Drei Jahre alt ist. Zwischenzeitlich dachte ich, noch so einen Hund überlebe ich schlicht nicht und dachte auf keinen Fall kommt noch ein zweiter ins Haus. Jetzt ist Paula 3 Jahre alt und ein Zweithund wird wieder vorstellbar. Die Mühen der Welpenzeit und der Horror der Pubertät liegen hinter uns und Paula ist weitestgehend ein toller Hund geworden.
Sie wird immer verhaltenskreativ bleiben aber die Murmeln in ihrem Kopf klappern längst nicht mehr so doll.

Wie gesagt das schlimmste liegt hinter uns, dennoch ist Paula ein Hund der etwas speziell ist und wohl auch bleiben wird. Aber wir haben uns eingespielt.

Unsere Züchterin plant eine bestimmte Anpaarung, aber ich hatte ja immer noch soviel Zeit darüber nachzudenken. Ob oder ob ich nicht will. Jetzt wurde die Hündin früher Läufig als gedacht und die Züchterin fragte mich ob ich jetzt schon einen Welpen wolle oder auch noch bis nächstes Jahr warten könnte. Da war das Thema plötzlich wieder aktuell und quasi akut. Ich habe ihr gesagt dass sie für mich nicht planen muss, weil ich mir immer noch nicht sicher bin. (Zum Verständnis: wir haben unser Jahr zusammen geplant, fahren zusammen auf Shows, Turniere, Urlaub etc. Das würde sie alles absagen wenn die Hündin belegt wird, um sich nicht irgendwas einzuschleppen).

Dennoch wird es in absehbarer Zeit also Welpen geben. Von der grundsätzlichen Entscheidung Zweithund ja oder nein, mal abgesehen. Finde ich es auch schwer sich vorher quasi so fest zu legen. Wie soll ich mir den passenden Welpen aussuchen? Es wird auch andere Interessenten geben, die sich dann gern irgendwann entscheiden möchten. Was wenn ich zwischen verschiedenen Welpen schwanke? Was wenn ich zu dem Schluß komme es ist nicht der richtige dabei? Kann ich das so früh überhaupt schon sagen? Man darf nicht vergessen ich habe die Erfahrung mit Paula gemacht, die beim Züchter noch die ruhigste war, hier aber zu Fräulein 200% wurde.

Mann hört so oft: wir waren vom ersten Tag an dabei, wöchentlich haben wir Fotos und Videos bekommen und konnten die Entwicklung unseres Hundes verfolgen.

Ja das könnte ich auch. Was ich nicht kann ist mich am ersten Tag für eine Handvoll Hund entscheiden. Ich denke ich könnte das erst nach mehreren Besuchen und dann auch erst nach mehreren Besuchen mit Paula, um zu sehen welcher passt. Also theoretisch erst so mit 9 Wochen. Das ist utopisch, weil das längst alle Welpen vergeben wären.

Ja ich mache mir Gedanken über ungelegte Eier.

Das sind so meine Gedanken. Anregungen Meinungen? Tips?
 
Dabei
10 Okt 2016
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#37
Was sagt denn deine Züchterin zu deinen Überlegungen? Wenn ihr so viel zusammen unternehmt, kannst du doch sicher ganz offen mit ihr darüber sprechen...
9 Wochen ist sicher utopisch, da die anderen ja auch irgendwann wissen möchten welcher Welpe nun zu ihnen zieht, aber eine gewisse Entscheidungszeit sollte man den Interessenten ja grundsätzlich schon einräumen!
Beim letzten Wurf von Connors Züchterin war von vornherein klar, das sie eine Hündin aus dieser Verpaarung behalten will und hat dies auch im Vorfeld offen mit den Interessenten so besprochen. Es war also klar, das man sich zwar nach den ersten Treffen für eine Hündin vormerken lassen konnte, aber die endgültige Entscheidung erst nach der Augenuntersuchung erfolgt. Sie hatte dann ein Auge auf zwei Hündinnen geworfen und wenn ihre Favoritin nicht durch die Untersuchung gekommen wäre, hätte sie die andere Hündin genommen. Das war auch für alle so in Ordnung...
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#38
Ja klar kann ich mit ihr darüber sprechen und sie macht es genau so, man kann sich vormerken lassen, aber sie hat auch Welpeninteressengen den "Lieblingswelpen" wieder ausgeredet weil er charakterlich nicht gepasst hätte. Ich mache mir halt nur immer über alles mögliche Gedanken
 
Dabei
12 Jul 2012
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#39
für mich war eigentlich von anfang an klar das ich youko behalten möchte. von ihrem ersten atemzug an. trotzdem habe ich mich tatsächlich erst sicher mit ca 6wochen klar für sie entschieden,man konnte da deutlich die charakterunterschiede sehen. und wäre sie vom temperment auch nur annähernd gewesen wie ihre schwester hätte ich mich entweder umentschieden oder gar keine genommen. in erster linie mußte madame halt in unsere familie passen
 

FrauRossi

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Dabei
26 Mai 2015
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#40
Genau so denke ich auch, Entscheidung vor der 6 Woche halte ich für schwierig und auch erst danach könnte ja auch Paula mit zum Welpen kennenlehrnen. Denn auch da mus es ja passen
 
Dabei
4 Jan 2012
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#41
Geh es doch einfach entspannt an; wenn was passendes dabei ist und es mit 6/7 Wochen noch immer "passt" dann prima; ansonsten dürfte dass die Züchterin auch verstehen und alles ist auch weiter gut <3 .
 
Dabei
12 Jul 2012
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#42
ich weiß nicht ob es nicht vielleicht überbewertet wird dass der hund immer mit zu den welpen muß, was er für ein mitsprache recht hat... ich hab es bisher noch nie gemacht und bin sehr gut damit gefahren.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#43
Ich dachte auch immer mein Hund muss den Welpen mit aussuchen. Naja was soll ich sagen, es kam nicht so!
Eigentlich sollte Mia den Welpen mit aussuchen, weil die Zwei ein gutes Team sein sollten.
Aber ich hab meiner Züchterin voll vertraut und ich bin nicht enttäuscht worden! Und das ganze zwei Mal.
Bei Ihr sucht nicht der Mensch den Hund aus sonder der Hund den Menschen. ( Ich weiß, dass viele diese Vorgehensweise nicht toll finden. Aber für mich ist diese Vorgehensweise richtig)
Da Mia eine Hündin ist, war mir und meiner Züchterin klar Nummer 2 wird auch eine Hündin!
Als der Wurf kam und nur 2 Hündinnen geboren wurden. War klar das die Trefferquote bei 50% lag! Wir kamen mit 4 Wochen zum ersten Knuddeln und nur eine Hündin von Zwei hatte Augen für mich. Also war die Wahl nicht schwer. ( Sie war auch meine Favoritin)
Eigentlich sollte Mia die Wahl noch bekräftigen. Aber soweit kam es nicht.
Mia und Letty lernten sich erst kennen bei Letty's Auszug bzw Einzug bei uns.
Was soll ich sagen! Wir hatten keine bessere Wahl treffen können <3. Sie passen perfekt zusammen und somit ein tolles Team.
Ich würde es wieder so machen!
Sorry für den langen Text :rolleyes:
 
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Dabei
29 Dez 2012
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#44
Wir haben damals natürlich drauf geachtet, das es charakterlich passen könnte. Da Schoko ja schon was älter war, sollte es der ruhigste aus dem wurf werden.
Aber getestet ob es zwischen den beiden passt haben wir erst mit 9 oder 10 Wochen, als die andern auch schon ausgezogen waren. Da durften die beiden sich im Vorgarten kennen lernen.
Mit 12wochen dann dürfte der kleine zu uns ziehen und er kam direkt mit zu Schoko in den Kofferraum ;)

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Dabei
26 Jan 2012
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#45
Es ist immer sehr interessant, dass alles anhand eines wenige Wochen alten Welpens entschieden werden soll.

Meiner Meinung nach sollte man viel mehr schauen, dass die Charaktere der Eltern recht gut zu dem passen, mit dem der vorhandene Hund gut umgehen kann. Was will man denn an so einem Baby erkennen?
Es gibt Hunde, die mögen einfach keine Welpen, würden mit der erwachsenen Variante aber super zurechtkommen. Es gibt Welpen die verändern sich noch total.

Man muss sich auch damit abfinden, dass man nicht alles planen kann und dass es kein Rezept gibt, damit es funktioniert. Ich bin auch der Meinung, dass man einen Welpen mit 9 Wochen nicht perfekt einschätzen kann.
Viel wichtiger ist es doch, offen zu sein, sich dem neuen Lebewesen anzunehmen und bereit zu sein, sich auf alles was kommt einzulassen.


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Dabei
19 Aug 2011
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#46
Es ist immer sehr interessant, dass alles anhand eines wenige Wochen alten Welpens entschieden werden soll.

Meiner Meinung nach sollte man viel mehr schauen, dass die Charaktere der Eltern recht gut zu dem passen, mit dem der vorhandene Hund gut umgehen kann. Was will man denn an so einem Baby erkennen?
Es gibt Hunde, die mögen einfach keine Welpen, würden mit der erwachsenen Variante aber super zurechtkommen. Es gibt Welpen die verändern sich noch total.

Man muss sich auch damit abfinden, dass man nicht alles planen kann und dass es kein Rezept gibt, damit es funktioniert. Ich bin auch der Meinung, dass man einen Welpen mit 9 Wochen nicht perfekt einschätzen kann.
Viel wichtiger ist es doch, offen zu sein, sich dem neuen Lebewesen anzunehmen und bereit zu sein, sich auf alles was kommt einzulassen.


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Das kann ich nur unterschreiben!

Wenn ich nach meinen Hunden gehen würde, hätte ich meine jüngste nicht holen dürfen, egal welchen Charakter sie gehabt hätte, da meine Kelpie Hündin mit neuen/unbekannten Hunden schllecht zurecht kommt.
Auch nun nach 4 Wochen ignoriert meine Kelpie Hündin meine jüngste, kommt sie ihr zu nahe wird sie gemaßregelt.
Aber in dem Punkt bin ich (ausnahmsweise) mal egoistisch.
Ich wollte diesen Hund, es ist ein Traum seit 6 Jahren, so muss sich meine Kelpie Hündin irgendwie mit der neuen Arangieren und wenn es völliges ignorieren ist, damit kann ich leben und die jüngste wird dies auch noch verstehen.

Und wenn ich da meine große sehe.
Ich habe Pangari im alter von 3 Tagen kennen lernen dürfen, ich war sie jede Woche besuchen bzw das ganze WE war ich sie besuchen.
Sie war der Welpe, der die Geschwister an den Ohren durch den Garten gezogen hatte, ich hatte mächtigen Respekt vor diesen kleinen Charakterhund und trotz, dass ich wusste dass sie der "One in a Million" Hund ist, hatte ich angst sie zu nehmen. Meine Freundin hat mir dann viel Mut zugesprochen und bei mir hat sie sich Charakterlich um 360° gewandelt.
Vom kleinen "Ich bin cool, ich bin wer"-Hund zu einem "Was kann ich für dich tun"-Hund und "Ich tue keiner Fliege was zu leide"-Hund.
Sie ist ein absoluter Vorzeigehund, sie ist nach wie vor ein Charakterhund aber ein völlig anderer als sie sich in den ersten 11 Wochen zeigte.

Hunde bzw Welpen sind wie ungeschliffene Diamanten, klar hat jeder sein eigenes Grundwesen aber am Ende formt immer der Mensch den Hund/Welpen (ob nun bewusst oder unbewusst).
 
Dabei
19 Jan 2017
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#47
Hallo liebe Kerstin,

oh diese Gedanken zum Zweithund kenne ich auch. :)
Wie wäre es denn wenn du noch länger wartest und mit Paula diese Zeit der Shows und Turniere voll auskostest.
Mit fünf und sechs Jahren ist sie dann noch mal in einer anderen Lebensphasen als sie es jetzt mit drei Jahren ist. Auch eure Beziehung wird noch mal ein anderes Level erreichen... ich kann das nicht recht beschreiben, aber es ist mit einem fünf jährigen Hund noch mal anders als mit drei Jahren.
Dann kommt auch noch mal eine andere Art von Ruhe und Gelassenheit in den Hund. Zu mindestens habe ich es so mit Knödel erlebt.
Bei Puma beginnt bald das fünfte Lebensjahr und er fängt auch an in diese Phase zu rutschen. Ich fand es damals sehr angenehm mit einem etwas älterem Ersthund einen Welpen aufzunehmen. Ich persönlich finde 5-6 Jahre ein tolles Alter. Nicht zu alt, nicht zu jung für einen Welpen. :eek:
 
Dabei
10 Jan 2016
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#48
Yari ist jetzt 2,5 in 2 Wochen zieht der Zweithund ein. Wir haben zwar immer noch Baustellen, aber das war schon erheblich schlimmer! Getrennte Spaziergänge ect, gerade im ersten halben Jahr oder sogar Jahr, werden schon sein müssen, ich will ja nicht, dass Koda sich die Marotten von Yari abschaut. Das wird schon eine Aufgabe sein. Grund FÜR den zweiten war und ist einfach meine jetzige Situation, ich hab Zeit und bin zuhause. Yari wird den kleinen diese Woche wohl kennen lernen. Welpen gegenüber ist er recht neutral und eher uninteressiert, finde ich schon mal gut. Wie dass dann ist, wenn wir den dann mit nachhause nehmen wird sich zeigen, aber wir sind da entspannt. Ich hab Yari nen Kater untergeschoben, den wollte er zuerst töten und heute liebt er den heiß und innig, dann werde ich das wohl auch mit einem Welpen schaffen! Wir haben uns jetzt einfach auf dieses Abenteuer eingelassen.
 

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