Kastration: Ja oder Nein ???

Dabei
20 Sep 2016
Beiträge
79
Ich stehe momentan auch vor der Frage kastrieren lassen, ja oder nein?
Merida ist Anfang Januar zum zweiten Mal läufig geworden und die Läufigkeit war wie schon beim ersten Mal problemlos.
Zwei Wochen später allerdings wurde sie lustlos, richtig deprimiert und hat auch nicht mehr richtig gefressen. Nach einer Woche sind wir dann zur Tierärztin, diese Haftanstalt meinen Verdacht bestätigt, Merida ist scheinschwanger. Daraufhin hat sie dann ein homöopathisches Mittel bekommen. Nach einer Woche war sie dann wieder die alte.
Nach ihrer ersten Läufigkeit war sie auch schon mal scheinschwanger, allerdings nicht annähernd so schlimm.
Da sie darunter sehr leidet stellt sich für mich jetzt die Frage, ob eine Kastration sinnvoll wäre? Sie wird im Juli 2 Jahre alt.
 
Dabei
24 Aug 2016
Beiträge
144
Was hat dein Tierarzt denn angestellt dass er in der Haftanstalt sitzt? Oder hat da die teuflische Autovervollständigung wieder zugeschlagen? ;-D
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Ich muss hier auch das Thema Kastration aufgreifen...

Vorab (das wissen hier die meisten): ich bin kein Fan von Kastration und mein vorheriger Rüde war ebenfalls intakt.

Otis wird in diesem Monat 4 Jahre alt. Er bekam bereits 2 Mal einen Hormonchip gesetzt (beim ersten Mal war die Wirkung super! Beim zweiten Mal hat er total geblutet und ich bin der Meinung, dass der Chip nicht wirkte, weil er nicht korrekt gesetzt wurde... war ein neuer und unerfahrener Doc, ich konnte es damals leider nicht nachweisen).

Grunderziehung ist super, wir haben so keine Probleme. Kein Jagdtrieb, kein Leinengepöbel, alles fein. Allerdings kommt es immer wieder vor (und jetzt in immer kürzeren und dafür längeren Abständen), dass er total gaga ist...

Hier die Beispiele:

a) sehr schlecht frisst
b) die eine kurze Pipi-Runde hier um die Ecke versuche ich gerade zu vermeiden: Schaum vorm Mund, Zähne klappern und alle 2 Meter wird das Gras abgeleckt
c) er hat diesen "geistesabwesenden" Blick und hat die Tage versucht mein Beim zu rammeln (und wirklich sexuell motiviert: als ich sagte "EY!" ist er total zusammengezuckt, als hätte ich ihn gerade wieder zurück gebeamt)
d)hechelt er (unabhängig von dem Wetter) gerade PAUSENLOS. Ehrlich!

Noch sind wir nicht im Umzugsstress, will heißen, dass es nicht an unnötigem Stress liegen kann. Auch mit unserem Sohn ist alles gut, auch das stresst nicht.

So. Jetzt stehe ich vor der Frage: Vielleicht doch eine Kastration?

Unser jetziger Tierarzt sagte mal zu mir, dass er Otis als zu sensibel für eine Kastration sieht. Hmmm... er ist ja keine Schissbuchse. Sensibel, ja. Aber das als alleiniges Kriterium?

Ich sehe gerade nur, dass er echt leidet. In den letzten 2 Wochen habe ich ihn sogar an die Leine genommen, wenn wir bekannte Hunde treffen: er will sofort hinten ans Hinterteil (WEINEND!) und selbst die Besitzer fragten mich, ob ich ihn nicht von seinem Leid erlösen soll... ich weiß es nicht. Homöpathisch kommen wir auch nicht weiter. Globuli (Mönchspfeffer) zeigen null Wirkung.

Was sagt ihr?

Und überhaupt: wenn ja, wo? Wir sind in der Tierklinik in Asterlagen: da habe ich aber gehört, dass die Preise echt unverschämt sein sollen.

So, her mit eurer Meinung!
 
Dabei
10 Jan 2016
Beiträge
394
Keiner kennt deinen Hund so gut wie du! Wenn du siehst er leidet und du denkst, eine Kastra macht ihm das Leben einfacher, dann würde ich das tun! Ihr hattet ja schon mal einen Chip der wirkte und wenn der im Verhalten keine negativen Auswirkungen hatte, ist die Wahrscheinlichkeit das es eine Kastra hat wohl auch nicht so groß... von wegen Schißbux und so.... Wenn du zweifel hast, hau nochmal einen Chip rein... Eier die ab sind kann man halt nicht mehr dran nähen, dann hast du aber nochmal ein Bild, wie es mit ist, wenn der andere nicht gewirkt hat und falsch gespritzt wurde. Besteh auf einen Arzt, der das kann! Und wenn du dann zum Ergbenis kommst... Eier ab... mach das noch in der Wirkzeit des Chips um ihm die Hormonachterbahn zu ersparen. So würde ich das machen...
 
Dabei
12 Jul 2012
Beiträge
2.196
schließe mich yari an...mußte meinen dicken auch mit 7 jahren kastrieren weil es ihm genauso erging wie otits...leiden muß nicht sein
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Danke für eure Antworten! Einen dritten Chip möchte ich ihm nicht noch mal geben. Da gibt es wieder ein Hormon auf und ab (selbst, wenn ich mir nicht sicher bin, ob der zweite Chip damals richtig gesetzt wurde)...

Ich habe mich gestern noch etwas eingelesen und auf Otis treffen tatsächlich alle Zeichen auf eine eindeutige sexuelle Übersstimulierung zu: Jetzt stand er gerade jammern vor der Tür (um 6 Uhr). Ich dachte "Nicht, dass er jetzt doch Durchfall hat!" bin schnell raus und was macht der Herr? Leckt den Rasen unten ab und scharrt wie ein Verrückter...

@Anna: hast du denn negative Veränderungen bemerkt, bzw. wann setzt die Wirkung ein? Beim Chip hatte Otis lediglich mehr Hunger (was ganz gut ist: momentan frisst er ja so gut wie nichts). Fell usw blieben gleich.

Ich denke, dass er mit 4 Jahren zumindest im "richtigen" Alter ist. Komisch, wie unterschiedlich die Rüden die Mädels um sich herum wahrnehmen. Meinen vorherhigen Rüden hat es gar nicht gejuckt.
 
Dabei
6 Jul 2017
Beiträge
189
Ich bin auch kein Freund unnötiger Kastration. Unsere Hündinnen sind beide aus gesundheitlichen Gründen kastriert und der Rüde bleibt intakt, wenn es keinen gravierenden Grund gibt.

Unsere Standard-Hündin haben wir erst letztes Jahr mit knapp neun Jahre kastrieren lassen. Sie war hormonell sehr aktiv, nach jeder Läufigkeit wurde sie stark scheinträchtig und ich hatte auch das Gefühl, dass sie darunter leidet. Ich habe meinem Freund ein paar Mal vorgeschlagen sie kastrieren zu lassen (sie ist sein Hund) aber er wollte es nicht. Als sie letztes Jahr Mammatumore hatte, habe ich mich in Sachen Kastration durchgesetzt. Jetzt ohne das Hormonchaos macht sie auf mich einen deutlich zufriedeneren Eindruck. Sie hat sich charakterlich nicht verändert.

Wir haben auch einen einen Golden Retriever Rüden im Training, der epileptische Anfälle bei Stress bekommt. Er hatte jeweils in der Hochsaison der läufigen Hündinnen auffällig mehr Anfälle als sonst, ohne dass andere stressauslösende Faktoren vorgelegen hätten und so haben seine Besitzer sich zur Kastration entschieden. Er findet die läufigen Mädels immer noch interessant und schäumt auch teilweise noch und schleckt das Gras ab. Aber dennoch scheint der Stresspegel zurückgegangen zu sein, die "Anfallrate" ist auch stabil, wenn viele Hündinnen in der Gegend läufig sind. Er ist gerade vier geworden und die Kastration ist ziemlich genau ein Jahr her. Er ist etwas ruhiger geworden und Frauchen muss besser aufs Gewicht achten aber ansonsten hat er sich nicht verändert.
 
Dabei
12 Jul 2012
Beiträge
2.196
at nadine: ich hab ihn unter der chip wirkung kastrieren lassen, das ging quasi ineinander über. ich wollte ihm das hormonchaos ersparen. ca 4 wochen kannst du in etwa aber rechnen. er war bis zuletzt an läufigen hündinnen interessiert, aber halt das extreme gesabbere, gelecke, gejaule und nicht mehr fressen wollen war weg. mehr hunger hat er bekommen, endlich hab ich mal was auf seine rippen bekommen :) er wog zuletzt nur noch 28kg bei 67cm schulterhöhe, 5kg mehr mußte sein. ich fand er wurde etwas plüschiger, kann aber auch daran liegen, dass ich ihn dann immer geschoren hab. für ihn war es eindeutig die richtige entscheidung.

das andere aufreiten wollten war nie der fall, ich denke wenn man da einen rüden hat der weiß wo er im leben steht wird es da auch keine großen dominanzprobleme seitens der anderen rüden geben. nur sein prollgehabe ist etwas besser geworden - wobei das auch am zunehmenden alter gelegen haben könnte
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Wir hatten heute früh ein Gespräch mit dem Tierarzt einer Freundin (hat eine Praxis, keine große Klinik) und arbeitet auch viel homöpathisch. Er nahm mir etwas in die Angst und sagte, dass es für Otis eine Erleichterung sein soll. Hungern über Wochen, das Dauerhecheln und das Stressgesicht (ihr wisst, was ich meine? Dieses extreme Lefzen hochziehen) wäre für den Hund wesentlich stressiger als eine Kastration. Mit Homöoapthie käme man irgendwann auch an seine Grenzen.
Auch die Aussage, dass Otis zu sensibel sei (was mein alter Tierarzt immer sagte) lasse er so nicht gelten. Bei angst-aggressiven Hunden würde er eindeutig die Finger von einer Kastration lassen. Aber Otis wäre (auch vom Alter her) schon sehr gefestigt und neigt auch nicht zum pöbeln. Verträgt sich eigentlich sowohl mit Rüden als auch Hündinnen (sicher: Ausnahmen bestätigen die Regel).

Besagter Tierarzt wird auch unsere Kastration übernehmen. Wir haben uns jetzt einen Termin geben lassen.

Heute früh saß er übrigens wieder weinend vor der Tür. Ich denke hinzu kommt, dass die Nachbarshündin mit ihren 11 Monaten bald läufig wird. Herrje. Liebeskummer ist doch doof.
 
Dabei
10 Jan 2016
Beiträge
394
Ich denke ihr tut das richtige... die Welt ist eben nicht nur schwarz und weiß und manchmal muss man eine solche Entscheidung treffen, auch wenn es einem schwer fällt. Bei Yari stand das ja auch mal im Raum, aber aus anderem Grund. Ich habe damal Strodtbeck u. Gansloser gelesen und auch einige andere Bücher. Fürs erste sind wir zu dem Schluss gekommen dass das nix für Yari ist und die Eier dran bleiben, aber was in ein oder zwei Jahren ist weiß ich nicht....
 
Dabei
19 Jan 2017
Beiträge
611
Hey Nadine,

ich drücke ganz doll die Daumen, dass die OP gut verläuft und Otis wieder schnell auf die Beine kommt.
Für die Zeit nach der OP, damit die Wunde sauber bleibt und Otis nicht diesen Plastikkragen tragen muss, kann ich dir die Windel für Inkontinenz bei Hunden wärmstens empfehlen.
Am besten sofort zwei kaufen, dann kann die Andere währenddessen ihre Runden in der Waschmaschine drehen. :)
Ich habe die Windel direkt zum OP Termin mitgenohmen. Sie wurde Knödel sofort vor Ort angezogen.
 
Dabei
20 Feb 2011
Beiträge
1.210
Alter
31
Taya wird demnächst kastriert (wird im November 5). Leider wurde ihre Scheinträchtigkeit von Läufigkeit zu Läufigkeit schlimmer. Nicht nur Milch, sie hat auch Stress und hechelt viel, ist total anhänglich und will nicht wirklich raus. Zudem hatte sie unterschiedlichen Zyklus. 9-6-9-9-6 Monate dazwischen. Vor der Läufigkeit genauso mit Stress will nicht von uns weg etc. Ich hab mich jetzt dazu entschieden, und ich hoffe ihr wird damit besser gehen.
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Am Donnerstag nächste Woche ist es so weit... ich muss jetzt eine Runde jammern (auch, wenn es eigentlich Otis ist, der leidet): es nervt so übertrieben!! Ich habe ihn heute auf seinr Decke FESTGEBUNDEN! Er dackelte vom Balkon jammernd zur Haustür und wieder zurück.
Dann war ich draußen: Meinen Sohn habe ich bei meiner Mama geparkt, weil ich mir dachte "So, dann kannst du Otis mehr Aufmerksamkeit widmen". Habe seinen Dummy mitgenommen und wollte schön Kopfarbeit machen. Ja, ähm. Das war nix. Der Dummy wurde nicht ein Mal angesehen. Stattdessen: scharren, Boden lecken und komplett geistesabwesend.

Boa, das ist echt anstrengend. So war es noch nie! Die Phasen hielten vielleicht 1-2 Wochen an. Gestern hat es auch geregnet und ich hatte die Hoffnung, dass die Gerüche dadurch etwas verschwinden *Augenroll
 
Dabei
3 Apr 2016
Beiträge
121
ich denke eine kastration ist immer dann sinnvoll , wenn der rüde /die hündin nicht zur zucht eingesetzt werden sollen . sie haben nun mal streß bei der läufigkeit bzw die rüden , wenn läufige hündinnen in der nähe sind . wir versuche doch sonst auch alles , um unseren hunden unnötigen streß zu ersparen , warum dann nicht die kastration/sterilisation ???

ilay wurde ja sterilisiert , als er knapp 1 jahr alt war - es ist alles super seit dem , er läßt sich nicht auf revierrangeleien ein , ist ein wirklich zufriedener hund , der (hormonellen) streitigkeiten IMMER aus dem weg geht und ich kann ihn überall mit hinnehmen , ohne gefahr zu laufen , daß es irgendwelche streitigkeiten gibt . im rudel der hundeschule ist er ein gern gesehener hund , der sich aus den streitigkeiten raushält und sich immer in das rudel integriert . ich würde es immer wieder so machen !
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Heute ist es soweit. Daumen drücken, dass alles gut verläuft! Konnte die halbe Nacht nicht schlafen (unabhängig davon, dass der Hund 2x weinend zur Tür lief und wieder zurück *grmpf)
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Oh, man... ich bin beim Tierarzt fast in Ohnmacht gekippt und musste die Beine hochlegen *peinlich* Aber ich leide ja total mit bei sowas...

Die erste Narkosespritze wirkte nicht: hat sich total gewehrt einzuschlafen. Bekam nach 15 Minuten eine zweite Spritze und schlief dann ein.

Als er sein Köpfchen heben konnte, durfte ich ihn mitnehmen.

Schläft seit dem, ist aber auch mal aufgestanden und hat sich woanders hingelegt. Ich war jetzt zwei Mal draußen um Pipi zu machen: als er merkte, dass er sein Bein nicht heben kann, wollte er rein. Kein Pipi. Trinkt auch nichts, schläft nur.

Ist das normal, dass er kein Pipi macht?

Jault nicht, Eierchen sehen gut aus (bzw das, was an Haut übrig ist) und trägt jetzt seinen Body (war mir davor zu heiß und ich sitze ja die ganze Zeit in Sichtweite). Heute schlafe ich zusammen mit ihm bei meinen Eltern, damit er vor unserem Kleinkind Ruhe hat. Wird auch das ganze Wochenende hier verbringen (wohnen ja noch ein Haus weiter).
 
Dabei
19 Jan 2017
Beiträge
611
Knödel wollte auch nur schlafen und viel mit Pipi machen war auch nicht. Erst am nächsten Tag hat er sich gelöst. Deswegen denke ich, dass es bei euch auch normal ist. Wenn ihr vor der OP Pipi machen wart, ist nicht viel drin in der Blase. :)
Hoffe ihr kommt gut durch die Nacht. Daumen sind weiterhin gedrückt.
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Soweit alles gut. Am Samstag werden die Fäden gezogen (keine Ahnung, wie das klappen soll: Otis hat doch so eine Angst vorm Tierarzt).

Naht sieht gut aus. Eierchen wie vertrocknete Pflaumen ;) Allerdings ist diese Affenhitze echt nervig. Jetzt wäre schwimmen im See toll und das geht ja leider nicht. Und nachts (bzw. Zuhause, wenn ich nicht die ganze Zeit schauen kann) der Body...uff! Aber ihn scheint es nicht zu stören.
 
Dabei
11 Dez 2014
Beiträge
195
ich denke eine kastration ist immer dann sinnvoll , wenn der rüde /die hündin nicht zur zucht eingesetzt werden sollen . sie haben nun mal streß bei der läufigkeit bzw die rüden , wenn läufige hündinnen in der nähe sind . wir versuche doch sonst auch alles , um unseren hunden unnötigen streß zu ersparen , warum dann nicht die kastration/sterilisation ???

ilay wurde ja sterilisiert , als er knapp 1 jahr alt war - es ist alles super seit dem , er läßt sich nicht auf revierrangeleien ein , ist ein wirklich zufriedener hund , der (hormonellen) streitigkeiten IMMER aus dem weg geht und ich kann ihn überall mit hinnehmen , ohne gefahr zu laufen , daß es irgendwelche streitigkeiten gibt . im rudel der hundeschule ist er ein gern gesehener hund , der sich aus den streitigkeiten raushält und sich immer in das rudel integriert . ich würde es immer wieder so machen !
Also so grundsätzlich kastrieren und das bereits mit 1 jährig würde ich meine Hunde nie. Ist ja immerhin eine Amputation eines Körperteils.
Wenn der Hund aber über eine längere Zeit arg leidet (wie die Beispiele vorab beschreiben) oder es medizinisch notwendig ist, dann halte ich es auch für sinnvoll.
Aber einfach mal so präventiv und generell? Nö!
Im übrigen sind alle die von dir genannten "Vorzüge" durchaus auch mit unkastrierten Rüden zu haben.
Meine beiden, 4 und 1, sind intakt und zeigen keinerlei Leinenaggressivität und sind im Rudel, egal ob mit kastrierten oder unkastrierten Hunden, absolut unproblematisch.
Auch läufige Hündinnen stellen bei uns keine bemerkenswerte Probleme dar.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
20 Feb 2011
Beiträge
1.210
Alter
31
Taya wurde am Dienstag kastriert. Alles gut verpackt und liegt auch ohne Body rum. Mir geht es da wie Nadine, würde so gern mit denen ans Wasser gehen :(
 
Dabei
10 Jan 2016
Beiträge
394
Also so grundsätzlich kastrieren und das bereits mit 1 jährig würde ich meine Hunde nie. Ist ja immerhin eine Amputation eines Körperteils.
Wenn der Hund aber über eine längere Zeit arg leidet (wie die Beispiele vorab beschreiben) oder es medizinisch notwendig ist, dann halte ich es auch für sinnvoll.
Aber einfach mal so präventiv und generell? Nö!
Im übrigen sind alle die von dir genannten "Vorzüge" durchaus auch mit unkastrierten Rüden zu haben.
Meine beiden, 4 und 1, sind intakt und zeigen keinerlei Leinenaggressivität und sind im Rudel, egal ob mit kastrierten oder unkastrierten Hunden, absolut unproblematisch.
Auch läufige Hündinnen stellen bei uns keine bemerkenswerte Probleme dar.
Sehe ich auch so... und ich finde es Tierschutzrechtlich äusserst bedenklich so pauschal zu Kastriere, ist auch eigentlich verboten!

Yari kann neben einer läufigen Hündin Rally üben, er steht nicht an der Tür und jammert oder zeigt sonst irgendwie Anzeichen dass er irgendwo leidet.
Wenn fremde Rüden ins Spiel kommen kann er schon mal Eier schaukel... passiert, damit muss man als Rüdenbesitzer umgehen können.

Kann man das nicht, sollte man vielleicht hur Marke Steif wechseln!

Sei Koda eingezogen ist, scheint Yaris Hormonhaushalt etwas ausser Takt geraten zusein... ich hoffe sehr, dass sich das wieder einpenndelt wenn wir die Welpenphase hinter uns haben, sonst steht eine Kastration tatsächlich nochmal im Raum.
 
Dabei
22 Sep 2014
Beiträge
1.885
Mein vorheriger Rüde war nicht kastriert und hatte überhaupt keine Probleme mit den Mädels. Deshalb habe ich ja auch gedacht, dass es hier ohne gehen wird. Leider ging es nicht mehr so weiter...

Immerhin hat er alles gut weggesteckt und ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sehr ich mich freue, wenn er wieder der Alte ist und wir endlich wieder etwas unternehmen können! Die Hitze könnte dafür auch mal so langsam verschwinden...

Oh, je. Arme Taya. Bei Mädels ist das ja noch aufwendiger!
 
Dabei
20 Feb 2011
Beiträge
1.210
Alter
31
ja und wir haben jetzt auch länger Turnierpause..was ich bei diese Hitze allerdings gar nicht so verkehrt übe. Wir haben gerade um kurz nach 10..immernoch 31! Grad...das ist echt so ätzend
 
Dabei
12 Jul 2012
Beiträge
2.196
OT. ich hab unseren turnierstart sonntag auch abgesagt, das tu ich meinen hunden nicht an.

wünsche taya und otis weiter gute heilung und dannnn..ab ins wasser
 

Ähnliche Themen


Oben