Mein Welpe beißt extremst! Aber nur mich!

Dabei
19 Okt 2019
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#1
Hallo liebe Community!

ich bin neu hier und habe auch schon einige nützliche Tipps aus dem Forum entnehmen können und weiß, dass es zum Thema Beißhemmung schon sehr viele Fragen gibt, habe mich allerdings in keiner wirklich wiedergefunden- deshalb hoffe ich, dass mir vielleicht trotzdem Jemand weiterhelfen kann
Ich habe seit knapp einem Monat einen blue merle Rüden bei uns zu Hause (ich, mein Freund und bis Anfang November noch seine Familie die dort auszieht). Ich hatte schon öfters Hunde, allerdings noch keinen Welpen.
Er ist eigentlich wirklich ein Schatz, sehr brav und unkompliziert, keine Probleme mit anderen Hunden, Menschen, lauten Geräuschen, lernt schnell usw. Allerdings bekommt er mehrmals am Tag so „Phasen“ wo er mich beißt. Also richtig fest und er lässt auch nicht mehr von mir ab, ich kriege manchmal sein Mäulchen kaum auf um mich zu befreien und habe an Armen und Beinen schon viele blutige Flecken von ihm. Er macht das allerdings nur bei mir (so fest, bei Anderen zwar auch aber bei mir ist es weitaus am schlimmsten, obwohl er auf mich sonst am Meisten hört, wenn es um Kommandos geht) und verfolgt mich regelrecht ich habe in dem Moment überhaupt keine Möglichkeit ihn zu beruhigen, das Einzige was ich tun kann ist ihn mit Mühe und Not in ein anderes zimmer oder seine Box zu sperren. Das hat mir auch meine Züchterin geraten, allerdings hilft es überhaupt Nichts.. er macht danach gleich weiter. Er macht es zwar offensichtlich weil er spielen will, ich merke zb. aber auch genau, dass er wirklich meine Haut sucht und versucht auch immer in Hände oder Gesicht zu beißen.. ich hab gefühlt schon jeden Tipp aus dem Internet über länger versucht aber keiner brachte auch nur ein bisschen Verbesserung.. jaulen, knurren, auf den Boden drücken, in die box sperren, alternatives Spielzeug anbieten..ich bin wirklich ein sehr geduldsamer Mensch aber ertappe mich immer öftter dass ich ihnen gerne eine reinhauen würdeauch wenn ich das bis zum Schluss natürlich nie tun würde..es verletzt mich irgendwie ein bisschen auch wenn ers ja sicher nicht böse meint.. aber ich gebe mir so viel Mühe und irgendwie kommt mir vor er mag mich nicht malwir werden zwar auf jeden Fall in die Hundeschule gehen.. aber hat vielleicht irgendwer ähnliche Erfahrung oder noch irgendeinen anderen Tipp für mich, den ich bis dahin ausprobieren könnte? Was mache ich falsch? Will er wirklich nur meine Grenzen testen? Ich möchte wirklich nur das Beste für meinen Kleinen aber weiß mir momentan echt nicht zu helfen und habe teilweise wirklich fast Angst vor ihm..

ich bedanke mich im Vorraus falls sich irgendjemand die Mühe macht den langen Text zu lesen und mir vielleicht irgendwie weiterhelfen könnte
Ganz liebe Grüße an Alle
 
Dabei
7 Sep 2012
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#2
Hmm, also ich verstehe nicht weshalb Du Dich in den schon bekannten Threats nicht wiederfinden solltest. Dein Problem entspricht genau den Problemen die andere auch schon damit hatten:

https://www.aussie.de/forum/threads/linksammlung-welpenproblemen-fragen.6717/

ich hab gefühlt schon jeden Tipp aus dem Internet über länger versucht aber keiner brachte auch nur ein bisschen Verbesserung.. jaulen, knurren, auf den Boden drücken, in die box sperren, alternatives Spielzeug anbieten..ich bin wirklich ein sehr geduldsamer Mensch aber ertappe mich immer öftter dass ich ihnen gerne eine reinhauen würdeauch wenn ich das bis zum Schluss natürlich nie tun würde..
Wenn Du Deinen Welpen erst knapp 4 Wochen hast, hast definitiv nichts über längere Zeit versucht... Das funktioniert nicht mit 3-4x irgendwas machen und schon läufts u. wenn nicht probiere ich das nächste. Dein Hund ist ein Baby! Und wer deswegen schon solche Gedanken wie "reinhauen" hat... Holla die Waldfee! Da ist so ein winziger Welpe der auch mal beisst und man hat solche Gedanken und auch noch "Angst" vor ihm!!! Sorry, aber ich lese hier nichts von Geduld oder Verständnis.
Und nur weil er noch keine Beisshemmung aufgebaut hat und wie jeder Welpe seine ganz normalen "dullen 5 Min." hat, heißt das noch lange nicht das er Dich nicht mag...

Ich würde mal empfehlen, ganz dringend eine gute Welpenstunde aufzusuchen und mich dort unter entsprechende Anleitung mal mit dem Thema Welpenaufzucht auseinander zu setzen.

Und ja, ich habe schon mehr als einen Welpen aufgezogen und kenne das Thema mit dem Beissen, aber so ein kleiner Hund der macht mal einen blutigen Kratzer. Das ist nichts und deswegen habe ich noch lange keine "Angst" vor so einem Knirps, der nicht mal 10 kg wiegen dürfte.
 
Dabei
6 Jul 2017
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#3
Hallo :)

in welchen Situationen fährt er denn so hoch? Ist es wirklich "spielen wollen" oder nicht vielleicht eher Übermüdung/Überforderung? Unser Rüde ist im Juni zwei geworden, er war auch mein erster Welpe. Wir hatten als er klein war (vor allem die ersten drei Wochen) zwei unterschiedliche Arten von beißen:

- das "typische" Beißen beim Spielen. Wo der Hund erst einmal lernen muss, dass wir kein dickes Fell haben und uns das weh tut.

- aber auch ohne Spiel hatte er solche Phasen mit massivem Beißen, fast nur in Beine und Hände - alles war voller blauer Flecken, teilweise ziemlich blutig. Ich habe dann beobachtet, in welchen Situationen er diese "Phasen" bekommt. Dabei mir aufgefallen, dass diese immer dann auftreten, wenn er müde oder der Stresspegel hoch ist. So habe ich mir dann überlegt, ob es nicht eher ein Ventil ist. Oder um darauf aufmerksam zu machen, dass er ein Problem hat/Hilfe braucht? Nachdem mir das aufgefallen ist, habe ich versucht den Tag so zu gestalten, dass er gar nicht die Not hat sich über dieses Beißen "Gehör zu verschaffen" oder wie auch immer man das interpretieren möchte. Dass der Stresspegel sich über den Tag nicht "hochschaukelt" und er noch mehr Ruhephasen bekommt. Wenn er diese Phasen hatte, so habe ich ihn an eine kurze Leine genommen und mich mit ihm in eine ruhige Ecke zurückgezogen. Um runter zu kommen, hat er meine Nähe gebraucht. Wegsperren hat die Not noch größer gemacht.

Wie Aussiewolf würde ich Euch eine gute Hundeschule mit Hütehund-Erfahrung empfehlen, es gibt hier im Forum eine Liste, in der Empfehlungen nach Region sortiert zu finden sind.


@Aussiewolf : Ich kann die Gedanken der Threadstellerin ein bisschen nachvollziehen - auch den, "ihm eine reinhauen" zu wollen. Ich halte mich auch für einen geduldigen Menschen aber ich war nach zwei Wochen mit dem Welpen fix und fertig. Er hat nächtelang nur geschrien, egal was man tat. Tagsüber kam er - so lange außenrum alles ruhig war - besser zur Ruhe. Wenn man nach dem letzten Fressen mit ihm rausmusste, war schon vorprogrammiert, dass er wieder alles "attackieren" würde, was nicht bei drei - nein, eher eins - aus dem Weg ist. Ich war einfach nur noch übermüdet, nervlich am Boden und die Beißereien von ihm waren SEHR schmerzhaft. Auch wenn ich wusste, dass ein Welpe Arbeit macht. Auch wenn ich wusste, dass es ein Baby ist. Aber ich wollte in dem Moment einfach nur, dass er damit aufhören würde und wusste erst einmal nicht, wie ich das erreichen sollte. Nachdem mir dann klar war, woher das kommt, sah es anders aus und die Verzweiflung wurde kleiner.
 
Dabei
19 Okt 2019
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#4
Danke für deine Antwort!

ich konnte mich nicht wiederfinden, da er das Verhalten nur bei mir aufzeigt und nicht bei allen Familienmitgliedern..
Und ich würde meinem Welpen nie wehtun das habe ich auch ausdrücklich geschrieben..das mit dem eine reinhauen war so gemeint dass ich wirklich langsam etwas verzweifelt bin und es mich erschreckt hat, dass ich wirklich mal drüber nachgedacht habe. Nicht, dass ich sowas jemals tun würde. Aber ich habe auf jeden Fall verstanden, dass ich nicht wirklich viel richtig gemacht habe seit der Kleine da ist, danke dafür. Es tut mir leid, ich habe einfach nur gehofft, Jemanden zu finden, der vielleicht noch einen Ratschlag oder eine eigene Erfahrung mit sowas hat, aber du wirst recht haben, das Problem ist in der Welpenschule sicher besser aufgehoben als in einem Forum..ich wollte auf jeden Fall Niemanden verärgern, tut mir leid!
Lg
 
Dabei
19 Okt 2019
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#5
Hallo :)

in welchen Situationen fährt er denn so hoch? Ist es wirklich "spielen wollen" oder nicht vielleicht eher Übermüdung/Überforderung? Unser Rüde ist im Juni zwei geworden, er war auch mein erster Welpe. Wir hatten als er klein war (vor allem die ersten drei Wochen) zwei unterschiedliche Arten von beißen:

- das "typische" Beißen beim Spielen. Wo der Hund erst einmal lernen muss, dass wir kein dickes Fell haben und uns das weh tut.

- aber auch ohne Spiel hatte er solche Phasen mit massivem Beißen, fast nur in Beine und Hände - alles war voller blauer Flecken, teilweise ziemlich blutig. Ich habe dann beobachtet, in welchen Situationen er diese "Phasen" bekommt. Dabei mir aufgefallen, dass diese immer dann auftreten, wenn er müde oder der Stresspegel hoch ist. So habe ich mir dann überlegt, ob es nicht eher ein Ventil ist. Oder um darauf aufmerksam zu machen, dass er ein Problem hat/Hilfe braucht? Nachdem mir das aufgefallen ist, habe ich versucht den Tag so zu gestalten, dass er gar nicht die Not hat sich über dieses Beißen "Gehör zu verschaffen" oder wie auch immer man das interpretieren möchte. Dass der Stresspegel sich über den Tag nicht "hochschaukelt" und er noch mehr Ruhephasen bekommt. Wenn er diese Phasen hatte, so habe ich ihn an eine kurze Leine genommen und mich mit ihm in eine ruhige Ecke zurückgezogen. Um runter zu kommen, hat er meine Nähe gebraucht. Wegsperren hat die Not noch größer gemacht.

Wie Aussiewolf würde ich Euch eine gute Hundeschule mit Hütehund-Erfahrung empfehlen, es gibt hier im Forum eine Liste, in der Empfehlungen nach Region sortiert zu finden sind.


@Aussiewolf : Ich kann die Gedanken der Threadstellerin ein bisschen nachvollziehen - auch den, "ihm eine reinhauen" zu wollen. Ich halte mich auch für einen geduldigen Menschen aber ich war nach zwei Wochen mit dem Welpen fix und fertig. Er hat nächtelang nur geschrien, egal was man tat. Tagsüber kam er - so lange außenrum alles ruhig war - besser zur Ruhe. Wenn man nach dem letzten Fressen mit ihm rausmusste, war schon vorprogrammiert, dass er wieder alles "attackieren" würde, was nicht bei drei - nein, eher eins - aus dem Weg ist. Ich war einfach nur noch übermüdet, nervlich am Boden und die Beißereien von ihm waren SEHR schmerzhaft. Auch wenn ich wusste, dass ein Welpe Arbeit macht. Auch wenn ich wusste, dass es ein Baby ist. Aber ich wollte in dem Moment einfach nur, dass er damit aufhören würde und wusste erst einmal nicht, wie ich das erreichen sollte. Nachdem mir dann klar war, woher das kommt, sah es anders aus und die Verzweiflung wurde kleiner.
 
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7 Sep 2012
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#6
Danke für deine Antwort!

ich konnte mich nicht wiederfinden, da er das Verhalten nur bei mir aufzeigt und nicht bei allen Familienmitgliedern..
Und ich würde meinem Welpen nie wehtun das habe ich auch ausdrücklich geschrieben..das mit dem eine reinhauen war so gemeint dass ich wirklich langsam etwas verzweifelt bin und es mich erschreckt hat, dass ich wirklich mal drüber nachgedacht habe. Nicht, dass ich sowas jemals tun würde. Aber ich habe auf jeden Fall verstanden, dass ich nicht wirklich viel richtig gemacht habe seit der Kleine da ist, danke dafür. Es tut mir leid, ich habe einfach nur gehofft, Jemanden zu finden, der vielleicht noch einen Ratschlag oder eine eigene Erfahrung mit sowas hat, aber du wirst recht haben, das Problem ist in der Welpenschule sicher besser aufgehoben als in einem Forum..ich wollte auf jeden Fall Niemanden verärgern, tut mir leid!
Lg
Du verärgerst hier sicherlich niemanden! Und auch wenn Dein Welpen das "nur bei Dir aufzeigt" sind doch die Hintergründe für dieses Verhalten immer die gleichen! Das es das nicht bei anderen macht kann viele Ursachen haben:

- Du verbringst die meiste Zeit mit ihm
- Du bist meist anwesend, wenn er seine "dullen 5 Min." hat
- Er hat kein Verhältnis zu diesen Personen aufgebaut u. kann sie daher nicht einschätzen u. läßt es daher
- Du hast ihn (unbewusst!) für seine Beisserei noch bestätigt

usw. usw.

Wenn bei Euch z.Zt. noch viele Unruhe wegen Umzug etc. im Haus ist, kann Dogsontour schon recht haben und der Kleine ist einfach gestresst u. überreitzt.
Allerdings schreibst Du nichts über seinen Tagesablauf und das ist u.a. der Grund, warum so etwas via einem Forum quasi nicht einschätzen kann.
Daher: gute Welpengruppe! Macht in der richtigen Hundeschule unglaublich viel Spaß und man lernt eine Menge u. sieht, das auch andere Probleme haben. Zudem hat man einen Trainer-/in vor Ort, der sich von dem Mensch-Welpen-Team einen persönlichen Eindruck und daher eine entsprechende Einschätzung machen kann. Ich habe jetzt seit fast 25 Jahren Aussies und besuche mit meinen Welpen immer unsere tolle Welpengruppe! Einfach weil es Spaß macht, wir uns besser kennenlernen, wir uns in dieser Zeit völlig aufeinander konzentrieren und weil man, wenn man schon lange keinen Welpen mehr hatte u. erwachsene, ausgebildete Hunde um sich hat, man mitunter völlig vergisst, was so ein Knirps noch alles so gar nicht kann oder bei ihm anders ist, weil einem dieser gut eingespielte Modus mit den "Großen" so in Fleisch u. Blut übergegangen ist.
Ergo: für mich einfach sinnvoll und gerade für Welpenneulinge eine tolle Sache, wenn es sich um eine gut geführte Welpengruppe handelt!
 
Dabei
6 Jul 2017
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#7
Ich kann es verstehen, dass Du langsam daran verzweifelst. Auch ich war irgendwann an dem Punkt: Ich kann nicht mehr und ich will einfach nur, dass er damit aufhört. Egal wie. Und auch ich habe mich über den eigenen Gedanken erschreckt und das Gefühl gehabt, alles falsch zu machen. Aber Hunde sind so individuell. Man muss sich erst einmal gegenseitig kennen lernen. Rausfinden, was der kleine "ertragen" kann und was nicht - die Spannweite ist so groß. Was für den einen gut erträglich oder vielleicht sogar wichtig ist, kann für den anderen eine völlige Überforderung darstellen. Ich glaube man darf Fehler machen. Man muss sich und das Zusammenleben aber regelmäßig reflektieren, beobachten und bereit sein, Dinge entsprechend zu ändern wenn man feststellt, dass sie einem selbst und vor allem dem Hund nicht guttun.

Auch bei uns war es so, dass er die "Attacken" fast ausschließlich gegen mich gefahren hat. Und ich finde Aussiewolf hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, warum (es so sein könnte).

Auch ich bin der Meinung, dass eine Hundeschule etwas tolles ist. Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die gerade manchmal ähnlich verzweifelt sind, kann so befreiend sein. Aber.... Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer. Gute Hundeschulen, die sich mit Hütern und ihren Besonderheiten wirklich auskennen sind schwer zu finden. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine passende für euch findet!
 
Dabei
19 Okt 2019
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#8
Hallo Dogsontour!

vielen vielen Dank für deine Antwort und dein Verständnis! Ich bin wirklich kein ungeduldiger oder aggressiver Mensch, im Gegenteil! Aber es lässt mich manchmal echt verzweifeln!
Das mit der Übermüdung klingt sehr plausibel, vielen Dank für den Tipp, ich werde in den nächsten Tagen versuchen, das genauer zu beobachten!
Also wirklich spielen ohne dass er beißt kann nur mein Freund mit ihm, und da überdreht er auch sehr schnell, bei mir klappt das eigentlich gar nicht.
Er macht das häufig beim Spazieregehen, auch nachdem er sein Geschäft verrichtet hat, nach dem Aufstehen oder auch einfach mal zwischendurch aus dem (scheinbaren) Nichts. Aber das mit dem Stress wäre wirklich eine Erklärung für sein Verhalten.. unsere Situation ist leider momentan nicht so optimal, da meine Schwiegereltern mit ihren anderen Söhnen und drei Katzen noch in unserer Wohnung wohnen, da sich ihr Umzug um 2 Monate verschoben hat und es manchmal auch dementsprechend stressig zugeht wegen des Umzugs. Wenn ich länger darüber nachdenke, bekommt er so einen „Anfall“ öfters wenn alle im Haus sind, als wenn ich nur alleine mit ihm in der Wohnung bin(will jetzt natürlich nicht meinen Schwiegereltern die Schuld dafür geben, aber allein schon der Lärmpegel ist dort einfach ein ganz anderer).Sie ziehen aber nächste Woche aus und so wird es auch dort schon mal ruhiger sein..
Auf jeden Fall nochmals danke für den Tipp und ich werde auf jeden Fall besser darauf achten, wann genau er so aufdreht und versuchen, ihn aus stressigen Situationen gleich rauszunehmen bzw. diese zu erkennen und versuchen, dass er auch mehr Schlaf und Ruhe bekommt, bis wir dann den Termin in der Welpenschule haben.
Danke auch für den Tipp mit der Liste!
LG
 
Dabei
7 Sep 2012
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#9
Wenn er so gestresst und überdreht ist und seine dullen Minuten bekommt und Dich beißt:

- Spiel sofort abbrechen (Es ist übrigens auch sehr entscheidend, wie und was man spielt! Denn Spiele können aufpuschen und
Beissen noch fördern, z.B. Zerrspiele)
- Gib ihm was zu kauen. Einen für Welpen geeigneten Kauknochen, denn Kauen beruhigt!
- Statt Spielen: Streicheln und Massage. Auch das beruhigt und entspannt und baut zu gleich eine Bindung auf.
- Lavendel hat einen beruhigende Wirkung. Wenn man den Geruch mag, kann man etwas Lavendelöl in die Wohnung stellen
 
Dabei
19 Okt 2019
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#10
Ich kann es verstehen, dass Du langsam daran verzweifelst. Auch ich war irgendwann an dem Punkt: Ich kann nicht mehr und ich will einfach nur, dass er damit aufhört. Egal wie. Und auch ich habe mich über den eigenen Gedanken erschreckt und das Gefühl gehabt, alles falsch zu machen. Aber Hunde sind so individuell. Man muss sich erst einmal gegenseitig kennen lernen. Rausfinden, was der kleine "ertragen" kann und was nicht - die Spannweite ist so groß. Was für den einen gut erträglich oder vielleicht sogar wichtig ist, kann für den anderen eine völlige Überforderung darstellen. Ich glaube man darf Fehler machen. Man muss sich und das Zusammenleben aber regelmäßig reflektieren, beobachten und bereit sein, Dinge entsprechend zu ändern wenn man feststellt, dass sie einem selbst und vor allem dem Hund nicht guttun.

Auch bei uns war es so, dass er die "Attacken" fast ausschließlich gegen mich gefahren hat. Und ich finde Aussiewolf hat es sehr gut auf den Punkt gebracht, warum (es so sein könnte).

Auch ich bin der Meinung, dass eine Hundeschule etwas tolles ist. Sich mit Gleichgesinnten auszutauschen, die gerade manchmal ähnlich verzweifelt sind, kann so befreiend sein. Aber.... Hundeschulen gibt es wie Sand am Meer. Gute Hundeschulen, die sich mit Hütern und ihren Besonderheiten wirklich auskennen sind schwer zu finden. Ich drücke euch die Daumen, dass ihr eine passende für euch findet!
Vielen Dank für die weitere Antwort und das Verständnis, es tut gut zu hören, dass Jemand mal in einer ähnlichen Situation war und diese gemeistert hat! Danke für die Aufmunterung und ich werde auf jeden Fall versuchen, genauer zu verstehen, was ihn überfordert oder nicht, und vielleicht kann ich dann auch wirklich bald verstehen, wann ihm Etwas zu viel ist und was ihn stresst. Das mit der Hundeschule ist bei mir leider etwas schwieriger, so viele gibts bei uns nicht, da wir in einem abgelegenen Tal in den italienischen Alpen wohnen und die nächste Stadt eine gute Stunde mit dem Auto weg ist, allerdings gibt es dort wohl Jemanden, der sich mit Welpen gut auskennt, wurde mir gesagt. Ich probiers auf jeden Fall mal bei dem und hoffe auf das Beste.
LG und Danke nochmals:)
 
Dabei
19 Okt 2019
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#11
Wenn er so gestresst und überdreht ist und seine dullen Minuten bekommt und Dich beißt:

- Spiel sofort abbrechen (Es ist übrigens auch sehr entscheidend, wie und was man spielt! Denn Spiele können aufpuschen und
Beissen noch fördern, z.B. Zerrspiele)
- Gib ihm was zu kauen. Einen für Welpen geeigneten Kauknochen, denn Kauen beruhigt!
- Statt Spielen: Streicheln und Massage. Auch das beruhigt und entspannt und baut zu gleich eine Bindung auf.
- Lavendel hat einen beruhigende Wirkung. Wenn man den Geruch mag, kann man etwas Lavendelöl in die Wohnung stellen
Dankeschön für die vielen Tipps!
Auch das mit dem Lavendelöl werd ich mal probieren!

LG
 
Dabei
19 Okt 2019
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#12
Dan
Du verärgerst hier sicherlich niemanden! Und auch wenn Dein Welpen das "nur bei Dir aufzeigt" sind doch die Hintergründe für dieses Verhalten immer die gleichen! Das es das nicht bei anderen macht kann viele Ursachen haben:

- Du verbringst die meiste Zeit mit ihm
- Du bist meist anwesend, wenn er seine "dullen 5 Min." hat
- Er hat kein Verhältnis zu diesen Personen aufgebaut u. kann sie daher nicht einschätzen u. läßt es daher
- Du hast ihn (unbewusst!) für seine Beisserei noch bestätigt

usw. usw.

Wenn bei Euch z.Zt. noch viele Unruhe wegen Umzug etc. im Haus ist, kann Dogsontour schon recht haben und der Kleine ist einfach gestresst u. überreitzt.
Allerdings schreibst Du nichts über seinen Tagesablauf und das ist u.a. der Grund, warum so etwas via einem Forum quasi nicht einschätzen kann.
Daher: gute Welpengruppe! Macht in der richtigen Hundeschule unglaublich viel Spaß und man lernt eine Menge u. sieht, das auch andere Probleme haben. Zudem hat man einen Trainer-/in vor Ort, der sich von dem Mensch-Welpen-Team einen persönlichen Eindruck und daher eine entsprechende Einschätzung machen kann. Ich habe jetzt seit fast 25 Jahren Aussies und besuche mit meinen Welpen immer unsere tolle Welpengruppe! Einfach weil es Spaß macht, wir uns besser kennenlernen, wir uns in dieser Zeit völlig aufeinander konzentrieren und weil man, wenn man schon lange keinen Welpen mehr hatte u. erwachsene, ausgebildete Hunde um sich hat, man mitunter völlig vergisst, was so ein Knirps noch alles so gar nicht kann oder bei ihm anders ist, weil einem dieser gut eingespielte Modus mit den "Großen" so in Fleisch u. Blut übergegangen ist.
Ergo: für mich einfach sinnvoll und gerade für Welpenneulinge eine tolle Sache, wenn es sich um eine gut geführte Welpengruppe handelt!
Danke für die Antwort, das klingt nachvollziehbar, da ich eigentlich die meiste Zeit mit ihm verbringe. Ich werds auf jeden Fall mal in der Welpenschule probieren, auch damit er Mal den Kontakt zu anderen Welpen hat und hoffe auf das Beste.

LG
 
Dabei
6 Nov 2019
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#13
Das war bei mir auch so. Es war mein erster Hund und ich ich hatte Angst ' Er hat mich jeden Tag angefallen, er wusste das ich Angst hatte. Nach einer Zeit wurde er der beste Hund der Welt. Es brauch halt etwas Zeit, aber dann ist er alles was Du dir nur vorstellen magst. Er ist jetzt über die Regenbrücke gegangen und ich vermisse ihn in jeder Sekunde . Er war mein allerbbester Freund
 
Dabei
19 Okt 2019
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#14
Das war bei mir auch so. Es war mein erster Hund und ich ich hatte Angst ' Er hat mich jeden Tag angefallen, er wusste das ich Angst hatte. Nach einer Zeit wurde er der beste Hund der Welt. Es brauch halt etwas Zeit, aber dann ist er alles was Du dir nur vorstellen magst. Er ist jetzt über die Regenbrücke gegangen und ich vermisse ihn in jeder Sekunde . Er war mein allerbbester Freund
Vielen Dank für deine Antwort, es tut gut zu hören, dass es anderen gleich ergangen ist! Vielleicht sollte ich ihm wirklich erst mal etwas Zeit geben, ein Monat ist ja wirklich noch nicht lange!
Mein Beileid für deinen Verlust, ich weiß leider auch wie schmerzhaft es ist, nach vielen Jahren so einen Freund zu verlieren. Ich wünsche dir alle Kraft, diesen Verlust zu verarbeiten und wieder nach vorne zu schauen!
Liebe Grüße
 
Dabei
26 Mai 2015
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#15
Hallöchen,

du hast ja schon viele Tipps bekommen.
Ich habe aktuell auch einen Welpen und die kann auch ne kleine Nervensäge sein und meint alles mit den Zähnen bearbeiten zu müssen :)
Ich habe ihr so einen Gummi Ring, den gabs schon bei meinem grißen im Zahnwechsel und so kleine Gummiwürste. Wenn sie übertreibt gebe ich ihr die Einfach, da kann sie drauf rum knatschen wie sie lustig ist. Wenn das auch nicht geht, geb ich ihr ne große Möhre die sie zerschreddern kann, da ist sie ne Weile mit Beschäftigt und beruhigt sich dann wieder.

Nur mal so als Ergänzung zu den Tipps der anderen. Wenn du ne Alternative anbietest anstatt beim nicht funktionierenden Verbotsversuchen immer gefrusteter zu werden ;-) wirst du für den Hund auch eher zum „Erlauber“ statt zum „Verbieter“
 
Dabei
19 Okt 2019
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#16
Hallöchen,

du hast ja schon viele Tipps bekommen.
Ich habe aktuell auch einen Welpen und die kann auch ne kleine Nervensäge sein und meint alles mit den Zähnen bearbeiten zu müssen :)
Ich habe ihr so einen Gummi Ring, den gabs schon bei meinem grißen im Zahnwechsel und so kleine Gummiwürste. Wenn sie übertreibt gebe ich ihr die Einfach, da kann sie drauf rum knatschen wie sie lustig ist. Wenn das auch nicht geht, geb ich ihr ne große Möhre die sie zerschreddern kann, da ist sie ne Weile mit Beschäftigt und beruhigt sich dann wieder.

Nur mal so als Ergänzung zu den Tipps der anderen. Wenn du ne Alternative anbietest anstatt beim nicht funktionierenden Verbotsversuchen immer gefrusteter zu werden ;-) wirst du für den Hund auch eher zum „Erlauber“ statt zum „Verbieter“
Halloo:)
Vielen vielen Dank für die Antwort! Genauso einen Gummiring und auch die Würste haben wir auch, allerdings findet unser Wookie die überhaupt nicht intressantDas mit der Möhre werd ich auf jeden Fall mal probieren, danke für den Tipp!
Über das mit dem „Erlauber“ hab ich noch gar nie so wirklich nachgedacht, da hast du auf jeden Fall recht!
Gestern sind meine Schwiegereltern ausgezogen und seit der Kleine die ganze Wohnung „für sich beanspruchen“ kann muss ich ehrlich sagen, ist das Ganze ein bisschen besser geworden, zum Glück:) Habe heute einen Termin in der Welpenschule, mal schauen wie es da läuft

LG und danke für die vielen Tipps
 
Dabei
22 Nov 2019
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#17
Hallöchen,

wir haben auch ein ähnliches Problem mit unserem Welpen. Er attackiert allerdings nur beim Gassigehen, kurz vor der Wohnung, da fängt er an wild zu werden, beisst in die Leine, springt, beisst in die Hände, Jacke, Hose und ist kaum zu beruhigen.
Haben dieses Problem seit knapp 3 Wochen, der Hund ist jetzt 5 Monate alt, wiegt knapp 17 Kilo.
Kann der Themenerstellerin auch nur beipflichten mit der "Angst und dem Reinhauen". Meine Frau ist eine super liebe Frohnatur, wiegt allerdings bei 165cm um die 50kg, die kann da mal so gar nichts gegen tun. Von daher muss man das immer relativieren, wen es gerade betrifft. Jeder Mensch ist anders und nur weil man vielleicht gerade so ein kleines "Hassgefühl" bekommt, heisst das nun nicht, das man ein schlechter Mensch ist und dem Hund was böses tun will. Ganz im Gegenteil! Es ist einfach menschlich, daher auch nochmal Danke für den Mut das auch so auszudrücken.

Wir haben auch schon einiges probiert:
- lange stehen bleiben hilft kurzzeitig, aber sobald man weiter geht gehts wieder los.
- mit Leckerlis ablenken funktioniert gut, allerdings weiß ich nicht ob diese Maßnahme förderlich ist.
- den Hund einfach tragen (funktioniert natürlich, aber auf Dauer 17kg ist auch nicht das Wahre)

Im Forum liest man auch immer von Überdreht sein und mehr Ruhe, zeitgleich gibt es dann aber noch solche Tipps wie, er ist nicht ausgelastet genug, geht länger mit ihm laufen und spielen.
Ich weiss manchmal selbst nicht weiter, was ich da glauben soll. Es ist nicht ganz so einfach ;)
 
Dabei
7 Sep 2012
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#18
Meine Frau ist eine super liebe Frohnatur, wiegt allerdings bei 165cm um die 50kg, die kann da mal so gar nichts gegen tun. Von daher muss man das immer relativieren, wen es gerade betrifft.
Sorry, aber das ist Quatsch! Deine Frau wiegt immer noch fast 4x soviel wie der Hund! Egal wieviel man wiegt, es ist kein Grund einem Hund eine reinzuhauen! Ich kenne Frauen, die mit weniger als 50 kg große Tiere wie Pferde, Rinder und Schafe händeln ohne es nötig zu haben, diese einen "reinzuhauen". Und wenn Du das Verhalten Deines Hundes in irgendeinerweise relativiert haben willst, dann müßtet ihr erst Mal damit anfangen, wie der Tagesablauf und der tägliche Auslauf dieses Hundes überhaupt aussehen.
 
Dabei
22 Nov 2019
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#19
Sorry, aber das ist Quatsch! Deine Frau wiegt immer noch fast 4x soviel wie der Hund! Egal wieviel man wiegt, es ist kein Grund einem Hund eine reinzuhauen! Ich kenne Frauen, die mit weniger als 50 kg große Tiere wie Pferde, Rinder und Schafe händeln ohne es nötig zu haben, diese einen "reinzuhauen". Und wenn Du das Verhalten Deines Hundes in irgendeinerweise relativiert haben willst, dann müßtet ihr erst Mal damit anfangen, wie der Tagesablauf und der tägliche Auslauf dieses Hundes überhaupt aussehen.
Ist es heutzutage wirklich so schwer einen Text zu lesen UND zu verstehen? Ich habe von dem Gefühl gesprochen, nicht vom tatsächlichen schlagen!
Das Gefühl der Machtlosigkeit. Und ja, es gibt Frauen die mit 50kg Kerle in den Hintern treten können, aber auch da sind wir wieder bei einer Verallgemeinerung, das trifft nicht auf jede zu!
Meine Frau kann kaum einen Sixpack Bier hochheben. Von daher nicht immer gleich voreilige Schlüsse ziehen, wäre mal ganz angebracht ;)
 
Dabei
19 Okt 2019
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#20
Hallöchen,

wir haben auch ein ähnliches Problem mit unserem Welpen. Er attackiert allerdings nur beim Gassigehen, kurz vor der Wohnung, da fängt er an wild zu werden, beisst in die Leine, springt, beisst in die Hände, Jacke, Hose und ist kaum zu beruhigen.
Haben dieses Problem seit knapp 3 Wochen, der Hund ist jetzt 5 Monate alt, wiegt knapp 17 Kilo.
Kann der Themenerstellerin auch nur beipflichten mit der "Angst und dem Reinhauen". Meine Frau ist eine super liebe Frohnatur, wiegt allerdings bei 165cm um die 50kg, die kann da mal so gar nichts gegen tun. Von daher muss man das immer relativieren, wen es gerade betrifft. Jeder Mensch ist anders und nur weil man vielleicht gerade so ein kleines "Hassgefühl" bekommt, heisst das nun nicht, das man ein schlechter Mensch ist und dem Hund was böses tun will. Ganz im Gegenteil! Es ist einfach menschlich, daher auch nochmal Danke für den Mut das auch so auszudrücken.

Wir haben auch schon einiges probiert:
- lange stehen bleiben hilft kurzzeitig, aber sobald man weiter geht gehts wieder los.
- mit Leckerlis ablenken funktioniert gut, allerdings weiß ich nicht ob diese Maßnahme förderlich ist.
- den Hund einfach tragen (funktioniert natürlich, aber auf Dauer 17kg ist auch nicht das Wahre)

Im Forum liest man auch immer von Überdreht sein und mehr Ruhe, zeitgleich gibt es dann aber noch solche Tipps wie, er ist nicht ausgelastet genug, geht länger mit ihm laufen und spielen.
Ich weiss manchmal selbst nicht weiter, was ich da glauben soll. Es ist nicht ganz so einfach ;)
Hallöchen,

wir haben auch ein ähnliches Problem mit unserem Welpen. Er attackiert allerdings nur beim Gassigehen, kurz vor der Wohnung, da fängt er an wild zu werden, beisst in die Leine, springt, beisst in die Hände, Jacke, Hose und ist kaum zu beruhigen.
Haben dieses Problem seit knapp 3 Wochen, der Hund ist jetzt 5 Monate alt, wiegt knapp 17 Kilo.
Kann der Themenerstellerin auch nur beipflichten mit der "Angst und dem Reinhauen". Meine Frau ist eine super liebe Frohnatur, wiegt allerdings bei 165cm um die 50kg, die kann da mal so gar nichts gegen tun. Von daher muss man das immer relativieren, wen es gerade betrifft. Jeder Mensch ist anders und nur weil man vielleicht gerade so ein kleines "Hassgefühl" bekommt, heisst das nun nicht, das man ein schlechter Mensch ist und dem Hund was böses tun will. Ganz im Gegenteil! Es ist einfach menschlich, daher auch nochmal Danke für den Mut das auch so auszudrücken.

Wir haben auch schon einiges probiert:
- lange stehen bleiben hilft kurzzeitig, aber sobald man weiter geht gehts wieder los.
- mit Leckerlis ablenken funktioniert gut, allerdings weiß ich nicht ob diese Maßnahme förderlich ist.
- den Hund einfach tragen (funktioniert natürlich, aber auf Dauer 17kg ist auch nicht das Wahre)

Im Forum liest man auch immer von Überdreht sein und mehr Ruhe, zeitgleich gibt es dann aber noch solche Tipps wie, er ist nicht ausgelastet genug, geht länger mit ihm laufen und spielen.
Ich weiss manchmal selbst nicht weiter, was ich da glauben soll. Es ist nicht ganz so einfach ;)
hallo! Es tut gut zu hören, dass ich mit diesem Problem nicht die Einzige bin und Jemand das Gefühl kennt. Mein Kleiner wiegt zwar erst 10 kilo aber ich fühle mich oft genauso hilflos, ich glaube es geht in dem Moment auch nicht so um die körperliche Stärke, aber einfach um dieses Gefühl irgendwie nicht mehr weiter zu wissen, scheinbar machtlos zu sein gegen diesen Knirps..etwas falsch zu machen obwohl man doch alles richtig machen will ich gebe dir Recht und denke auch, dass es normal ist so zu fühlen. Ich habe leider noch keine Lösung gefunden, sonst würde ich dir gerne einen guten Rat mitgeben. Seit meine Schwiegereltern ausgezogen sind, ist es viiiel besser geworden, aber halt nicht weg. Das mit den Leckerchen, vor allem solchen kauschuhen oder Knochen helfen bei Wookiee auch sehr gut.. aber irgendwann ist der auch alleund ja ich glaub auch dass das auf Dauer sicher keine gute Lösung ist. Alles andere was ich probiert habe hilft mal schon, mal nicht. Dass es bei euch besser wird, wenn man ihn trägt ist intressant; bei uns machts das zum Beispiel schlimmer. Mir gehts da genau gleich, von allen Seiten hört man was anderes.. der Hundetrainer in der Welpenschule meinte zu mir, er beißt mich so extrem, weil er weiß dass ich ihm nie wehtun würde. Ist manchmal echt nicht einfach
Liebe Grüße
 
Dabei
18 Dez 2014
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#21
Es wurden ja hier schon viele gute Tipps gegeben und ich kann euch gut verstehen, da unser Hund auch ein richtiger "Werwelpe" war, der uns zeitweise wirklich an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.

Eine gute Welpengruppe ist auf jeden Fall viel Wert und wichtig für die Sozialisierung. Außerdem lernt man selbst unwahrscheinlich viel dazu...
Ich muss allerdings zugeben, dass uns die Gruppe bei unserem Problem überhaupt nicht geholfen hat, da er dort dieses Verhalten NIE gezeigt hat. In der Gruppe war er der liebste Hund auf Erden. Zitat meiner Trainerin: "der ist so toll und lieb, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der auch beißen kann!" Und das konnte er tatsächlich!!!

Wir haben viel ausprobiert, hatten aber das Gefühl, dass es nur immer schlimmer wird! Geholfen hat bei uns nur, ihn zu begrenzen. D. H. wenn er ausgeflippt ist, sind wir in die Hocke zu ihm runter und haben ihn so festgehalten (auch seine Schnauze), dass er uns nicht beißen kann. Eigentlich war es eine feste Umarmung aus der er sich nicht lösen konnte - natürlich ohne ihm weh zu tun... wir haben in dieser Situation auch kein Wort mit ihm gesprochen.
Erst wenn er sich etwas entspannt hat wurde unser Griff leichter - also umso weicher er wurde, desto leichter wurde unsere "Umarmung".
Leckerchen gabs hier natürlich nicht - wer pöbelt bekommt gar nix!!!

Ich muss aber zugeben, dass es etwas gedauert hat bis es so richtig gefruchtet hat und er verstanden hat, dass er so nicht weiter kommt. Und wir sprechen hier nicht von Tagen oder Wochen, sondern eher von Monaten!!
Aber irgendwann hat er verstanden, dass es mit uns viel spaßiger ist, wenn man nicht pöbelt und sich wie ein Monster aufführt. Und plötzlich wars gut! Man braucht allerdings einen langen Atem und Durchhaltevermögen.

Es lohnt sich aber - heute haben wir einen wirklich entspannten Traumhund zu Hause.
Das wird schon - ihr müsst nur durchhalten und konsequent sein. Toi Toi Toi
 
Dabei
19 Okt 2019
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#22
Es wurden ja hier schon viele gute Tipps gegeben und ich kann euch gut verstehen, da unser Hund auch ein richtiger "Werwelpe" war, der uns zeitweise wirklich an den Rand der Verzweiflung gebracht hat.

Eine gute Welpengruppe ist auf jeden Fall viel Wert und wichtig für die Sozialisierung. Außerdem lernt man selbst unwahrscheinlich viel dazu...
Ich muss allerdings zugeben, dass uns die Gruppe bei unserem Problem überhaupt nicht geholfen hat, da er dort dieses Verhalten NIE gezeigt hat. In der Gruppe war er der liebste Hund auf Erden. Zitat meiner Trainerin: "der ist so toll und lieb, ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der auch beißen kann!" Und das konnte er tatsächlich!!!

Wir haben viel ausprobiert, hatten aber das Gefühl, dass es nur immer schlimmer wird! Geholfen hat bei uns nur, ihn zu begrenzen. D. H. wenn er ausgeflippt ist, sind wir in die Hocke zu ihm runter und haben ihn so festgehalten (auch seine Schnauze), dass er uns nicht beißen kann. Eigentlich war es eine feste Umarmung aus der er sich nicht lösen konnte - natürlich ohne ihm weh zu tun... wir haben in dieser Situation auch kein Wort mit ihm gesprochen.
Erst wenn er sich etwas entspannt hat wurde unser Griff leichter - also umso weicher er wurde, desto leichter wurde unsere "Umarmung".
Leckerchen gabs hier natürlich nicht - wer pöbelt bekommt gar nix!!!

Ich muss aber zugeben, dass es etwas gedauert hat bis es so richtig gefruchtet hat und er verstanden hat, dass er so nicht weiter kommt. Und wir sprechen hier nicht von Tagen oder Wochen, sondern eher von Monaten!!
Aber irgendwann hat er verstanden, dass es mit uns viel spaßiger ist, wenn man nicht pöbelt und sich wie ein Monster aufführt. Und plötzlich wars gut! Man braucht allerdings einen langen Atem und Durchhaltevermögen.

Es lohnt sich aber - heute haben wir einen wirklich entspannten Traumhund zu Hause.
Das wird schon - ihr müsst nur durchhalten und konsequent sein. Toi Toi Toi
Dankeschön für den Zuspruch und den tollen Tipp! vielleicht ists auch wirklich besser Nichts zu sagen, ich hab nämlich meist aus oder Nein oder irgend so was gesagt, irgendwie ganz automatisch. Das mit der Welpenschule ist bei mir auch so. Da folgt er aufs Wort und zeigt sich von seiner besten Seite, ans Beißen gar nicht zu denken. Schön zu hören, dass sich euer Durchhaltevermögen ausgezahlt hat! Ich hoffe irgendwann ists bei mir dann auch so weit
Lg
 
Dabei
7 Sep 2012
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#23
Ist es heutzutage wirklich so schwer einen Text zu lesen UND zu verstehen? Ich habe von dem Gefühl gesprochen, nicht vom tatsächlichen schlagen!
Das Gefühl der Machtlosigkeit. Und ja, es gibt Frauen die mit 50kg Kerle in den Hintern treten können, aber auch da sind wir wieder bei einer Verallgemeinerung, das trifft nicht auf jede zu!
Meine Frau kann kaum einen Sixpack Bier hochheben. Von daher nicht immer gleich voreilige Schlüsse ziehen, wäre mal ganz angebracht ;)
Na, dann würde ich mal mit dem richtigen Formulieren anfangen, denn ich habe den Text vorher 3x gelesen UM ihn zu verstehen und es geht daraus nicht eindeutig hervor, das sie ihn nicht tatsächlich auch mal schlagen muss! Also vielleicht einfach mal verständlicher ausdrücken? Und wenn eine Frau kaum ein Sixpack Bier hochheben kann... frage ich mich schon, wie sie einen ausgewachsenen Aussie mal händeln will....
 
Dabei
14 Nov 2014
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#24
Ein Sixpack Bier???
Das sind gerade mal knapp 2 Kg...selbst wenn es 0,5 Liter Flaschen sind und aus Glas, sind das dann dennoch weniger als 5 Kg.

Ich schreibe hier lieber nicht weiter.
 
Dabei
22 Nov 2019
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#25
Ein Sixpack Bier???
Das sind gerade mal knapp 2 Kg...selbst wenn es 0,5 Liter Flaschen sind und aus Glas, sind das dann dennoch weniger als 5 Kg.

Ich schreibe hier lieber nicht weiter.
Ich bin ja schon mal froh, dass du noch einfache mathematische Aufgaben lösen kannst, aber vielleicht solltest du wirklich überlegen nicht weiter zu kommentieren. Es ist nicht mein Problem, wenn man einen einfachen Text nicht verstehen kann. Natürlich war meine Formulierung etwas überspitzt ausgedrückt, aber anscheinend ist es schwer geworden in der heutigen Zeit Leute zu finden, die noch ihr Hirn einschalten können =)
Das Thema war doch schon durch, warum also wieder mit was völlig Belanglosen anfangen???
Das sich Leute im Internet immer wichtig tun müssen... Man man man...
 
Dabei
14 Nov 2014
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#26
Ich bin mir sicher du bist eigentlich ein netter Mensch...

"Wichtig tun" wird sich hier in diesem Forum wirklich keiner und schon mal erstrecht keiner der Leute, die sich hier seit Jahren engagieren und beteiligen.

Du scheinst hier leider falsch zu sein ;)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#27
Hallo liebe Community!

ich bin neu hier und habe auch schon einige nützliche Tipps aus dem Forum entnehmen können und weiß, dass es zum Thema Beißhemmung schon sehr viele Fragen gibt, habe mich allerdings in keiner wirklich wiedergefunden- deshalb hoffe ich, dass mir vielleicht trotzdem Jemand weiterhelfen kann
Ich habe seit knapp einem Monat einen blue merle Rüden bei uns zu Hause (ich, mein Freund und bis Anfang November noch seine Familie die dort auszieht). Ich hatte schon öfters Hunde, allerdings noch keinen Welpen.
Er ist eigentlich wirklich ein Schatz, sehr brav und unkompliziert, keine Probleme mit anderen Hunden, Menschen, lauten Geräuschen, lernt schnell usw. Allerdings bekommt er mehrmals am Tag so „Phasen“ wo er mich beißt. Also richtig fest und er lässt auch nicht mehr von mir ab, ich kriege manchmal sein Mäulchen kaum auf um mich zu befreien und habe an Armen und Beinen schon viele blutige Flecken von ihm. Er macht das allerdings nur bei mir (so fest, bei Anderen zwar auch aber bei mir ist es weitaus am schlimmsten, obwohl er auf mich sonst am Meisten hört, wenn es um Kommandos geht) und verfolgt mich regelrecht ich habe in dem Moment überhaupt keine Möglichkeit ihn zu beruhigen, das Einzige was ich tun kann ist ihn mit Mühe und Not in ein anderes zimmer oder seine Box zu sperren. Das hat mir auch meine Züchterin geraten, allerdings hilft es überhaupt Nichts.. er macht danach gleich weiter. Er macht es zwar offensichtlich weil er spielen will, ich merke zb. aber auch genau, dass er wirklich meine Haut sucht und versucht auch immer in Hände oder Gesicht zu beißen.. ich hab gefühlt schon jeden Tipp aus dem Internet über länger versucht aber keiner brachte auch nur ein bisschen Verbesserung.. jaulen, knurren, auf den Boden drücken, in die box sperren, alternatives Spielzeug anbieten..ich bin wirklich ein sehr geduldsamer Mensch aber ertappe mich immer öftter dass ich ihnen gerne eine reinhauen würdeauch wenn ich das bis zum Schluss natürlich nie tun würde..es verletzt mich irgendwie ein bisschen auch wenn ers ja sicher nicht böse meint.. aber ich gebe mir so viel Mühe und irgendwie kommt mir vor er mag mich nicht malwir werden zwar auf jeden Fall in die Hundeschule gehen.. aber hat vielleicht irgendwer ähnliche Erfahrung oder noch irgendeinen anderen Tipp für mich, den ich bis dahin ausprobieren könnte? Was mache ich falsch? Will er wirklich nur meine Grenzen testen? Ich möchte wirklich nur das Beste für meinen Kleinen aber weiß mir momentan echt nicht zu helfen und habe teilweise wirklich fast Angst vor ihm..

ich bedanke mich im Vorraus falls sich irgendjemand die Mühe macht den langen Text zu lesen und mir vielleicht irgendwie weiterhelfen könnte
Ganz liebe Grüße an Alle
Tipps hast du ja schon einige bekommen.

Mir fällt an deinen Beiträgen einiges auf: du bist unsicher.
Du befürchtest, dein Hund liebt dich nicht, obwohl genau das ist, was du dir am meisten wünscht.
Du probierst viel aus, nichts wirkt.....warum nicht? Darauf gibt es nur zwei Antworten: entweder sind alle gängingen Tipps nichts für euch (was ich nicht glaube), oder du stehst nicht dahinter, bist nicht authentisch und fragst dich jedes Mal, ob das denn nun auch richtig war usw.
Genau DAS spürt der Hund.....diese Unsicherheit, diese Verzweiflung, dieses nicht weiter wissen. Der weiß ganz genau, wo und wie er dich "packen" muss, damit du "explodierst". Damit meine ich deine Verzweiflung, vlt sogar bis hin zu Tränen.
Ich bin mir ziemlich sicher, der spielt nicht, der testet dich.
Manchmal ist weniger mehr....weniger beachten / beobachten, den Hund vom Thron heben, mal sanktionieren, ohne Ansprache oder Blickkontakt. Selber ruhig dabei bleiben. Ja, ich weiß, das ist schwer, aber man kann es lernen.
Dein Hund kann sein Verhalten dir gegenüber nur ändern, wenn du deins änderst. Sonst wird das nichts.
Im Moment bist du deinem Hund mental unterlegen, du hast ihm, rein von deiner Ausstrahlung, Körpersprache usw, nichts entgegenzusetzen.
Such dir einen Trainer, der genau sowas mit dir übt. Dann klappt das mit dem Hund fast von allein später.
 
Dabei
19 Okt 2019
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#28
Tipps hast du ja schon einige bekommen.

Mir fällt an deinen Beiträgen einiges auf: du bist unsicher.
Du befürchtest, dein Hund liebt dich nicht, obwohl genau das ist, was du dir am meisten wünscht.
Du probierst viel aus, nichts wirkt.....warum nicht? Darauf gibt es nur zwei Antworten: entweder sind alle gängingen Tipps nichts für euch (was ich nicht glaube), oder du stehst nicht dahinter, bist nicht authentisch und fragst dich jedes Mal, ob das denn nun auch richtig war usw.
Genau DAS spürt der Hund.....diese Unsicherheit, diese Verzweiflung, dieses nicht weiter wissen. Der weiß ganz genau, wo und wie er dich "packen" muss, damit du "explodierst". Damit meine ich deine Verzweiflung, vlt sogar bis hin zu Tränen.
Ich bin mir ziemlich sicher, der spielt nicht, der testet dich.
Manchmal ist weniger mehr....weniger beachten / beobachten, den Hund vom Thron heben, mal sanktionieren, ohne Ansprache oder Blickkontakt. Selber ruhig dabei bleiben. Ja, ich weiß, das ist schwer, aber man kann es lernen.
Dein Hund kann sein Verhalten dir gegenüber nur ändern, wenn du deins änderst. Sonst wird das nichts.
Im Moment bist du deinem Hund mental unterlegen, du hast ihm, rein von deiner Ausstrahlung, Körpersprache usw, nichts entgegenzusetzen.
Such dir einen Trainer, der genau sowas mit dir übt. Dann klappt das mit dem Hund fast von allein später.
Hallo, danke für deine Antwort! Ich glaube du hast vollkommen Recht, und unsicher bin ich definitiv. Genau das hat mir der Trainer in der Welpenschule auch gesagt, nur leider ist es halt echt schwierig zu ändern, aber das muss ich auf jeden Fall, da geb ich dir Recht! Ich werd auf jeden Fall mein bestes geben und es versuchen!
Vielen Dank für deine Antwort und liebe Grüße
 
Dabei
21 Feb 2011
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#29
Einfach wird das nicht. Man muss viel auf sich selbst achten, denn sobald man in alte Muster fällt, tut der Hund das auch.

Du solltest deine Anforderungen an dich selbst auch runterschrauben und dir weniger Druck machen.
"Ich will alles richtig machen" funktioniert nicht.
Menschen machen Fehler, da bist du keine Ausnahme ;)
Klar ärgert man sich über einen gemachten Fehler. Nur was bringt das außer Frust und Stress? Der Fehler ist passiert und nicht mehr rückgängig zu machen.
Da hilft nur nach vorne zu schauen, sich zu sagen "Shit happens, beim nächsten Mal passe ich besser auf. Passiert nicht nochmal".
Damit kann ein Hund super umgehen, sie verzeihen uns unsere Fehler und damit macht man auch weniger falsch, als mit der Einstellung, immer alles richtig machen zu wollen.
 

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