Panik bei bekannten Dingen

Dabei
6 Sep 2018
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#1
Hallo,
mein 2-jähriger Rüde fängt an, bei Kleinigkeiten und vor allem bekannten Dingen Angst zu haben. Sei es, das ich ein Fenster öffne, eine Tür zu mache oder sonstige alltägliche Dinge. Wenn er es mitbekommt - und das tut er immer - fängt er an zu hecheln und verzieht sich mit eingezogenem Schwanz. Wenn wir unterwegs sind und an den Windmühlen (diese Stromerzeuger) vorbeigehen wollen, bleibt er stehen. sieht bestimmt eine Minute auf die Rotoren und geht dann ganz dicht an mich gedrängt weiter. Sonst rennt er immer vor. Er ist auch nur an Schleppleine. Es hat sich hier nichts geändert, er ist kaum alleine (ich bin Rentnerin). Ich war beim Arzt mit ihm deswegen und hab ihn komplett untersuchen lassen (Blutbild mit Schilddrüse und allem was dazu gehört), Ultraschall. Es ist alles in Ordnung, er ist also kerngesund. Er wiegt 32,65 kg und ist intakt.
Hat jemand eine Idee, woran das liegen könnte bzw. was ich ändern müsste ???

Das andere ist, egal wo ich sitze: wenn ich aufstehe, geht er sofort zu dem Platz und schnuppert da. Hm, ich bin eigentlich sehr sauber, was bedeutet das?

Mir ist letzteres zwar egal (frag nur interessehalber), aber das erste gibt mir schon zu denken.

Wäre schön, wenn jemand Tipps bzw. Vorschläge hätte, wie er seine Angst wieder los wird.
Danke

gruß maru
 
Dabei
29 Mrz 2018
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#2
Hallo,
normalerweise gibt es bei Welpen und jungen Hunden so eine Phase in der sie so ängstlich reagieren können ,
aber bei schon 2 järigen Tiere , sollte dieses nicht mehr vorkommen , doch vielleicht hatte der Hund ein Trauma
und muß dieses jetzt erst wieder langsam überwinden .
 
Dabei
26 Mai 2015
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#3
Hallöchen,

auch im zweiten Lebensjahr kann es in der Entwicklung des Aussies noch mal zu einer Unsicherheitsphase kommen. Beim Welpen/ Junghund gern die Spookyphase genannt.

Ob das bei euch der Fall ist kann man aus der Ferne nicht beurteilen.
Es war ja unlängst recht stürmisch, hat er da vielleicht einen Schreckmoment gehabt zB ein Fenster ist zu geknallt? Meine große findet Starken Wind in der Wohnung auch gruselig wenn es richtig bläst und heult. Windenergieanlagen machen ja auch ein Geräusch wenn due Rotorblätter so durch die Luft sausen. Vielleicht kann er das nicht einordnen?

So wie du es beschreibst hört es sich schon sehr ängstlich an. Lass doch mal einen erfahre nen Trainer drauf schauen. Der kann es vor Ort besser beurteilen und dir entsprechende Tips geben.

Zum schnüffeln an deinem Platz fällt mir nur ein: Hat er da vielleicht mal Krümmel gefunden als du was gegessen hast? Vielleicht schaut er nach ob er wieder was findet?

Oder hat sich vielleicht an deinem Geruch etwas verändert? Hormonelle Umstellung? Medikamenteneinahme? Irgend wie sowa in der Art? Kann alles und nichts sein. Ist es wirklich jedesmal wenn du irgendwo gesessen hast? Oder zB nur auf der Couch wo dir zB mal Chipskrümmel runter gefallen sind. Sowas in der Art.
Lässt sich wie gesagt aus der Ferne schwer beurteilen
 
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Dabei
6 Sep 2018
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#4
Hallo,
danke für Eure Antworten. War heute noch bei der Hundeosteophatin mit ihm (alle 3 Monate), außer leicht verklebtes Gewebe im Schulterbereich hat auch sie nichts gefunden. Aber daran kann es wohl nicht liegen. Hab jetzt eine Übung mitbekommen , die ich zu Hause machen muss. Sie meinte nur noch, ich könne es mit der Tierkommunikation versuchen. Aber das ist leider etwas, woran ich nicht so recht glaube.
Ich werde weiter beobachten.
Erfahrene Trainerin hier in der Umgebung ist schwer. Mit der Dame, die ich aus der Liste hier hatte (im Welpenalter) war ich nicht zufrieden.
Viell. hab ich ja Glück, und es gibt sich bald wieder

gruß maru
 
Dabei
10 Nov 2018
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#5
Meiner ist 2,5 Jahre und hatte auch gerade eine spooky Phase. Hatte Angst vor Einkaufs Sackerl und vor Luftballons. Bei uns hat er auch plötzlich auch nicht mehr gehorcht etc. Ist nach ca 2 Monate wieder weg gegangen. Haben einfach in Ruhe weiter geübt und sind aber dabei zwei Schritte zurück gegangen. Jetzt ist er ruhiger und folgsamer als zuvor :)
Denke bei uns war es erwachsenen Schub :)
 
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6 Sep 2018
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#6
update: sein Verhalten normalisiert sich langsam wieder. Ich habe ihn etwas genauer beobachtet und festgestellt, das das Hecheln viel ist, wenn ich mich im ausgebauten Dachboden aufhalte (da stehen unsere Rechner). Seitdem ich dort den Lüfter auf kleinster Stufe anmache, liegt er ganz entspannt und hechelt nicht. Ich hatte zwar auch das CBD Öl geholt, bin aber der Meinung, das sich das Verhalten eher noch verschlechtert hat und hab sie wieder abgesetzt. Im Mom bin zufrieden mit ihm und sehe gerade, das er sich den Wind des Lüfters auf den Bauch blasen lässt :)
Thema kann also geschlossen werden. Ich weiß leider nicht, wie man das macht bzw. ob ich das überhaupt darf.

gruß maru
 
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6 Sep 2018
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#7
Und nochmal ich. Da heute Nacht das Hecheln extrem wurde, bin ich heute nochmal mit ihm zum Arzt (ein anderer). Er hat Bronchitis und beim ersten einfachen Test eine Schilddrüsenunterfunktion. Es wird Blut eingeschickt und Mittwoch habe ich erneut Termin beim TA

gruß maru
 
Dabei
29 Mrz 2018
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#8
Und nochmal ich. Da heute Nacht das Hecheln extrem wurde, bin ich heute nochmal mit ihm zum Arzt (ein anderer). Er hat Bronchitis und beim ersten einfachen Test eine Schilddrüsenunterfunktion. Es wird Blut eingeschickt und Mittwoch habe ich erneut Termin beim TA

gruß maru
Vielleicht kannst Du uns ja weiterhin, über die Entwicklungen bei Deinem Hund unterrichten , so wie , uns die Ergebnisse der Untersuchung mitteilen .
 
Dabei
6 Sep 2018
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#10
Hallo,
heute beim TA gewesen wg. der Blutuntersuchung für die Schilddrüse. Die Werte sind grenzwertig, muss aber noch nicht behandelt werden. Soll alle halbe Jahr kontrolliert werden und ich soll drauf achten, ob sich sein Verhalten ändert. Dann muss ich früher hin, dann wird erneut kontrolliert.
Das Hecheln ist weg, die Bronchitis auch, zumindest ist auf der Lunge nichts mehr zu hören lt. TA und Fieber hat er auch nicht . Ich darf also wieder offen (Cabrio) mit ihm fahren :) Die Brille akzeptiert er gottseidank
Ich hatte noch gefragt wegen einem Zeckenmittel. Sie hat mir Simparica mitgegeben, sind ja Riesenteile. Mal sehen ob ich die rein bekomme.

gruß maru
 
Dabei
29 Mrz 2018
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#11
Simparica ist ein, bei Hundehaltern umstrittenes Präparat , das sich im gesamten Körper des Hundes ansammelt und jede Zelle giftig macht ,
jedoch erst wirkt , wenn die Zecken, Flöhe, Stechmücken und Milben bereits zugestochen haben und eventuell Krankheiten schon übertragen sind .

Auch ist bei diesem neuen Mittel noch nicht erforscht , welche Nebenwirkungen dieses über lange Zeit der Anwendung auf die Hunde haben kann .
 
Dabei
8 Jul 2017
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#12
Bei Hundehaltern ist viel umstritten. Gibts zum Simparica eine aktuelle Studie?

@maru , liest du hier noch mit? zum Thema Schilddrüsenwerte möchte ich dir die Seite yorkie-rg empfehlen. Ein Forum welches nicht mehr viel beschrieben wird. Beasin, Autorin zum Thema Schilddrüse du findest dort sehr viel Beiträge. Eigene Erfahrung, nicht nur angelesen :)

Nicht jeder Hund der von der Rolle ist hat ein Schilddrüsenproblem, aber es gibt sie halt auch.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#13
Bin da ganz bei Senior. Nicht jeder Hund mit auffälligem Verhalten hat ein Schilddrüsenproblem.
Die andere Seite, die mich immer ein bisschen ärgert, sind genau diese Werte. Seine Werte sind grenzwertig, also gerade noch im grünen Bereich, also keine Medis. Individuell betrachtet wird da nix.

Was fütterst du denn? Hat das Futter genügend Jod? Gerade Fertigfutter ohne Zusätze, was ja im Moment ein echter Hype ist, hat oft zu wenig von allen wichtigen Nährstoffen (auch Jod).
 

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