Wegen den (Charakter)eigenschaften die er mitbringt.
Ich finde es toll, dass er Fremden gegenüber reserviert ist(bzw sein sollte). Das ist eine Eigenschaft, die ich im Alltag unheimlich schätze. Genau so wie den Wach- und Schutztrieb. Wenn ich mit meinem Hunden unterwegs bin, fühle ich mich sicher, weil ich weiß, dass sie mich beschützen (wir haben das mal getestet). Natürlich dürfen sie jetzt nicht jeden Fremden von mir fern halten, der Trieb muss handlebar sein, aber wenn sie merken, dass ich mich unwohl fühle, sind sie auf Habachtstellung.
Und dass er super gelehrig und intelligent ist, muss man ja nicht sagen. Das ist genau so toll wie die anderen Eigenschaften. Was mich aber daran auch reizt,ist, dass er MICH auf Trab hält. Es fordert mich, mit der Intelligenz umzugehen. Es ist eben nicht 0815 mit dem Hund. Er zeigt mir genau, wo MEINE Lücken bei mir in der Erziehung sind, er reflektiert SOFORT die Fehler, die ich mache. Und das tolle daran ist, dass er sie auch recht schnell wieder verzeiht.
Und das er über die Entscheidungen nachdenkt, die ich treffe, finde ich genau so reizvoll. Klar, darf er meine Entscheidungen nicht in Frage stellen, wenn es um Leben oder Tod geht, aber ich weiß nicht. Es ist schwer zu beschreiben. Ich mag das einfach.
Allgemein gefällt mir auch, der Stil wie die Hunde arbeiten. Wenn ich mal ein eigenes Haus habe und Geld und Zeit, würde ich auch mit dem Hüten anfangen. Ich glaube, dass ist das tollste Gefühl, was du mit deinem Hund erleben kannst. Den Hund in seiner wahren Natur zu erleben und zwar mit ihm gemeinsam...
Und dann kommt noch dazu, dass Aussies unheimlich witzig sind. Ich könnte mich jeden Tag über meine Hunde kaputt lachen, auf was für Ideen sie kommen und wie lebensfroh sie sind. Manchmal habe ich das Gefühl, dass das nicht nur Hunde sind

Mir gefällt eben das Gesamtpaket, die positiven wie den "negativen" Eigenschaften. Entweder man liebt die Rasse oder nicht, aber wenn man sie liebt, kommt man nie wieder von ihr los
