Kriegt ihr von mir nicht, weil es nicht nur Canis-Trainer sind (und die lernen es in der Ausbildung, was aber nicht heißt, dass sie es auch anwenden), die nach der Methode arbeiten!
Aber ich stelle mal einen Link ein, zu einem Artikel, den ich vor x-Jahren im Deutschen Hundemagazin hatte und der die Motivation von Hunden, die sozial motiviert agieren, samt des Dilemmas dahinter gut beschreibt:
https://hundeschule-terzyk.de/wp-content/uploads/2020/03dogument_Duell_auf_offener_Strasse.pdf.
Nadin Matthews hat dazu ein ganzes Buch veröffentlicht - nicht ohne Grund, denn das Problem ist weit verbreitet und die Größe des Problems stiegert sich mit der Größe und Kraft des Hundes. Einen Aussie (Max ca. 30 Kilo) kiregt man noch locker gehalten, bei einem Boerboel-Rüden mit 60 Kilogramm plus, dankt man dem Schöpfer für Laternenmasten, Ampeln, leere Fahrradständer, Bäume und andere Hilfsmittel um die man schnell die Leine wickeln kann, damit man nicht hinter seinem Hund, Wasserski (ohne Wasser) fährt, wenn der seinen Showdown haben will, weil da ein anderer Hund auftaucht und sich erdreistet, die gleiche Luft atmen zu wollen. Hat das Gegenüber das selbe Problem, wird es laut und häßlich, weil (Stadtsituation imaginiert) so langsam alle Vorhänge in der Straße wackeln, da sich eine Menge Zuschauer, das Ganze aus den Wohnungen anschauen wollen, ob des Spektakels.
Und Kekse oder der Ball lösen das Problem nicht, weil es eben an der Kommunikation des Hundes mit seinem Menschen liegt. Und da Paul Watzlawik in dem Artikel zitiert wird, korrigiere ich mal das "Kommunikation iist kreisförmig" zu : "Kommunikation ist immer Ursache und Wirkung". was die bessere Üersetzuung des englischen Origiginals darstellt. Der Hund pöbelt, weil das ander Ende der Leine versucht etwas dagagen zu tun, mit dem Ergebnis, dass der Hund pöbelt...
Man sollte das abstellen, solange das noch klar sozial motiviert ist. Denn lässt man es laufen, wird es zum erlenten Verhalten. Jedes Mal Erfolg gehabt mit der Methode "Anderer Hund, drei, zwo, eins, pöbeln!" Dann löst der Hund irgendwann aus, egal wer da die Leine hält und welcher Hund da auch immer entgegen kommt. Manchen ist es dann auch egal ob da noch eine Leinenverbindung da ist, oder nicht. Dann ist das Verhalten eben erlernt. Anderer Hund = Pöbeln! Und dann ist es langwierig, das wieder weg zu bekommen. Zwei Jahre verinnerlicht und unglücklich mit Belohnung (Keks zur falschen Zeit) verstärkt, dauert es, bis das wieder weggeht, manchmal so lang, dass der Besitzer aufgibt und der Hund weg muss...
Liebe Grüße
Vom OOPS