Verhalten von Mini Aussies

Dabei
9 Apr 2013
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#1
Pitu ist ja ein Mini Aussie und nun schon 5 Monate alt. Anfangs hatte sie generell vor anderen Hunden Angst. Nun ist es so, dass sie nur noch vor großen Hunden großen Respekt zeigt. Meist geht sie zu den größen Hunden hin, zeigt sich aber sehr unterwürfig, so dass an ein Spiel nicht zu denken ist.Geht der andere Hund jedoch weg, will sie sofort wieder zu ihm hin. Bei Hunden, die nicht viel größer sind als sie, zeigt sie dieses Verhalten nicht, sodern da wird gleich gespielt.
Generell zeigt sie sich bei neuen Situationen erstmal skeptisch, jedoch siegt bei ihr schnell die Neugierde. In unserer Hundeschule ist auch eine Aussiezüchterin, diese erzählte mir von einer Freundin, die Standard Aussies und auch Minis züchtet. Der wäre aufgefallen, dass die Minis generell etwas ängstlicher wären in den ersten Monaten und dann nochmal mit etwa 1 1/2 Jahren.
Mich würde mal interessieren, ob ihr mit euren Mini Aussie auch solche Erfahrungen gemacht habt.

Mich persönlich stört das Verhalten von Pitu nicht, denn sie ist erstmal skeptisch und geht dann langsam und neugierig auf die neue Situation zu. Es würde mich aber mal interessieren, ob an der Aussage etwas dran ist.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#2
Ich glaube nicht, dass nan da in irgendeiner Weise pauschalisieren kann, jeder Hund ist anders. Joey ist z.B. gar nicht ängstlich, es gubt wirklich wenig Situationen in denen er Unsicherheit zeigt. Auch bei großen Hunden geht er recht forsch ran, beschwichtigt/ unterwirft sicj zwar auch wenn nötig, aber er geht ganz normal auf sie zu und spielt mit ihnen
 
Dabei
22 Mrz 2013
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#3
Mein Ray ist jetzt 14 Monate und in den, von Dir geschilderten Situationen, nicht ängstlich sondern eher verhalten. Aber er ist ja nur 37 cm groß, und wenn vor ihm eine deutsche Dogge oder ein Leonberger steht, sind es in seinen Augen natürlich Riesen. Generell ist er in neuen Situationen erst einmal vorsichtig. :)
 
Dabei
9 Apr 2013
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#4
Und wie verhält er sich, wenn er was neues kennenlernt?
Heute morgen z.B. lag auf einem Feld plötzlich ein Findling, den der Bauer dort abgelegt hatte und sie noch nicht kannte.
Da macht sie dann erstmal nen großen Bogen drum, dann habe ich mich zum Stein gestellt und sie gerufen. Sie kommt dann auch ran, aber erstmal skeptisch. Nachher hatte sie dann beide Pfoten auf dem Stein und es war völlig in Ordnung für sie.

Wir haben bei uns in der Hundeschule einen RR, der auch riesig ist. Wenn der im vollen Tempo auf sie zu kommt kann ich es auch verstehen, dass man da Angst bekommt. Da flüchtet selbst der PRT, der sonst ja keine Angst zeigt.
 
Dabei
4 Okt 2013
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#5
Meiner ist gar nicht ängstlich sondern eher (oft zu) freudlich, mutig, neugierig, neuen Dingen aufgeschlossen

Bei gr. und/oder fremden Hunden hat er nen gesunden Respekt
 
Dabei
22 Mrz 2013
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#6
Und wie verhält er sich, wenn er was neues kennenlernt
Er hat keine Angst. Er ist nur manchmal vorsichtig, aber nicht reserviert. Aber jeder Hund ist ja auch anders. ;)
Mit 14 Monaten ist natürlich schon um einiges weiter entwickelt, wie mit 5 Monaten. Aber zu der Zeit war er eher neugierig. Aber bei Sachen, die er so gar nicht einschätzen konnte eher unsicher. So wie Du es mit dem Stein erlebt hast. Du hast ihn aber ja gezeigt, dass der Stein harmlos ist. War doch alles gut! ;)
 
Dabei
9 Apr 2013
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#7
Ja, ich bin auch nicht besorgt, weil man sie an alles ranführen kann, mich wunderte nur die Aussage der Züchterin und wollte mal hören, wie eure Erfahrungen so sind.
 

Stephanie

Korinthenkacker
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13 Feb 2010
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#9
Also, der einzige Mini, den ich kenne, kommt aus einer schlechten Zucht aus dem 5. Wurf seiner Mutter, ist völlig durchgeknallt und heute quasi sofort durch die BH-Prüfung geflogen ... Den Straßenteil hätte er eh nicht bestanden. Es kommt ca. zu 30 % auf das Ped an und der Rest ist, was man draus macht.
 
Dabei
4 Mai 2013
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#10
Also ich glaube auch nicht, dass man das pauschalisieren kann. Mogli liebt ja jeden Hund ( bis heute) egal wie groß wie breit ;) er unterwirft sich auch mal, aber unabhängig von der Größe. Menschen gegenüber war er am Anfang sehr reserviert gegenüber, das ist eher in Neugier umgeschlagen und er will immer gerne an Jedem mal kurz schnüffeln, nur anfassen lassen dürfen ihn nur von ihm ausgewählte Personen, lange nicht alle die es gerne möchten. Ich lass ihm da freie Hand, er darf das selber aussuchen. Die Leute sind dann zwar oft enttäuscht aber damit kann ich umgehen. Hunde dagegen sind alle seine besten Freunde :)
 
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Dabei
1 Jan 2013
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#11
Also ich kann das nicht bestätigen den Vergleich Mini zu Standard, hab beides hier und finde das das eine vollkommen individuelle Sache ist.
Meine ist jedenfals nicht ängstlich egal worum es geht.
 
Dabei
9 Apr 2013
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#12
@ray
In unserer Hundeschule ist auch eine Aussiezüchterin, diese erzählte mir von einer Freundin, die Standard Aussies und auch Minis züchtet. Der wäre aufgefallen, dass die Minis generell etwas ängstlicher wären in den ersten Monaten und dann nochmal mit etwa 1 1/2 Jahren.
Wollte nur mal hören, ob da etwas dran ist. Ich bin nicht besorgt um Pitu, da sie ja gleich an allem Interesse zeigt, sie ist halt anfangs etwas vorsichtig.

Bei Zweibeinern zeigt sie sich nicht reseviert, die findet sie sofort interessant.
 

Stephanie

Korinthenkacker
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13 Feb 2010
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#13
Natürlich ist da etwas dran, wenn sie es als Züchterin so sagt. :D Ist ja witzig, dass sie dann die ganze Rasse schlecht redet, statt ihre Hunde aus der Zucht zu nehmen :D
 
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12 Dez 2012
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#14
Also Arkos ist unbekannten Dingen gegenüber auch recht vorsichtig. Als Welpe auch gegenüber anderen Hunden (egal welchen Alters/welcher Größe). Er hat lange gebraucht, bis er in der Welpenspielstunde wirklich mitgespielt hat und hat oft zwischen unseren Beinen Schutz gesucht. Er fand nach der Ankunft bei uns sogar die neuen, unbekannten Futternäpfe irgendwie respekteinflößend.
Durch Tunnel ist er als Welpe auch nicht, bzw. sehr ungern - heute liebt er sie. :)

Momentan befindet er sich pubertätsbedingt auch in der "Spooky"-Phase, aber ich denke diese ist bei ihm nicht "schlimmer" ausgeprägt als bei anderen Hunden.

Es ist genauso wie Pitu aber gut an die Dinge, denen gegenüber er vorsichtig ist, heranzuführen. Mir persönlich bereitet diese Charaktereigenschaft daher auch keine Probleme.
Daher verstehe ich auch nicht, warum ähnliche Hunde aus der Zucht genommen werden sollten, Stephanie. Ich finde eine gesunde Skepsis gar nicht mal so schlecht, ist mir lieber als wenn mein Hund (wie ein Labbi :p) auf alles mögliche lustig zugeht, wobei es gefährlich wäre. Aber ich kenne auch weder die Züchterin, die das gesagt hat, noch deren Hunde persönlich.
 
Dabei
3 Nov 2013
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#15
Hallo mein Mini Aussi wird jetzt 9 Monate... Seid ca. 1 Monat macht er um fremde Leute einen Riesen bogen, zieht seinen Schwanz ein und sucht die Flucht... Mit Hunden spielt er super ist auch sehr neugierig.. Kann mir jemand Tipps geben was ich machen könnte.... Lg
 

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