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Was war das denn? Jagdambitionen?

Dabei
21 Feb 2011
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#31
Was willst machen? Hase hoch, Apps weg. Da kannst nur dumm rumstehen und warten. Schreien braucht man da nicht mehr....die hören eh nix.
Ich bin dann mit Absicht immer wieder auf diese Wiese....die war wie angestochen. Hab sie halt so lang an der Leine gelassen, bis ich sicher war, da ist nix. Nach ein paar Tagen hat sich das von selbst erledigt.
Wir haben hier ausser Hasen noch Füchse, sonst kein weiteres Wild. Was ja schon mal von Vorteil ist.
Aber ich bin mir sicher, dass sie weg ist, wenn sich sowas wiederholt.
 

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Dabei
4 Mai 2013
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#32
Ich weiss auch nicht. Ganz merkwürdig. Sowas verunsichert einen ja doch. Zumal er sonst (auch heute!!!) wirklich absolut super hört.
Hoffentlich bleibt das ein einmaliger Aussetzer...
Du musst mal realistisch sein Nadine. Natürlich ist das nicht angenehm wenn der Hund Jagd Ambitionen zeigt, aber du hast einen Junghund und der wird sicherlich noch einige andere Macken zeigen. Wünschen tu ich es dir natürlich nicht, aber man wächst doch mit seinen Aufgaben und er wird dir sicherlich noch so einige aufgeben. Mach dich doch nicht so verrückt, das tut dir und auch Joshi nicht gut. Nehm es wie es ist und kommt und arbeite daran, anstatt dich völlig verrückt zu machen. Und wenn du so unsicher bist wie du hier gerade für mich rüber kommst würde ich dir dringend zur Schlepp raten.
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#33
Nein, ich bin normal gar nicht unsicher. Ich hab nur Schiss dass da was passiert, wenn er mal unerwartet los schiesst. Ungefährlich ist das ja nicht. Daher überleg ich ja wie ich dem am besten entgegen wirken kann. Besser man macht sich Gedanken und arbeitet dran als dass man alles auf sich zukommen lässt und dann dumm da steht.. find ich. :)
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#35
Ich sags jetzt mal knallhart:

Wenn du einen jagenden Hund hast, dem du nicht mehr vertraust, weil er immer, wenn er von der Leine kommt, nur noch im Jagdmodus ist und beim kleinsten Anlass weg ist - dann hat der an der Leine zu bleiben. Ich kenne einen solchen Hund, der draußen nur noch jagt, fährtet und beim Anzeichen einer frischen Spur weg ist und hetzen geht. Dieser Hund hat leider auch schon gerissen und damit einen derartigen Erfolg gehabt, dass sein hormonelles Belohnungssystem schon anspringt, wenn er auch nur eine Wildfährte vor der Nase hat. Da kommt man mit keinem super Leckerli gegen an, da gibts kein tolleres Spiel - da gäbe es nur noch harte Strafen. Das hieße in diesem Fall: Tacker drauf mit schön viel Reichweite oder der Hund bleibt an der Leine. Für immer. Sein Leben lang. Es sei denn, er ist in einem Auslauf, der wirklich gut abgesichert ist. Stromzäune jucken den auch nicht mehr.

Hast du so einen Hund? Bisher glaube ich das nicht. Ich hatte eigentlich eher das Gefühl, dass du einen ziemlich normalen Aussie hast, der eben Jagdambitionen zeigt, auch wenn er noch kein jagdlichen Schlüsselerlebnis hatte (z.b. einen Riss). Da kannst du auch echt froh sein, das verändert einen Hund ziemlich. Aber du versuchst ja auch sehr viel, um das zu verhindern und bisher hast du ja auch Erfolg damit. Dass dein Hund mal nicht ansprechbar ist - damit muss man rechnen. Gerade bei einem Rüden kann es da auch sexuelle Motive geben, wobei es hier genauso schwer ist, über das hormonelle Belohnungssystem drüber zu kommen. Aber wer hat behauptet, dass das leicht wird.

Wenn du jetzt also deinem Hund nicht mehr vertraust oder dein größter Horror ist, dass dein Hund doch mal stiften geht und außerhalb deines Kontrollbereichs ist - dann musst du eine Schleppleine dranpacken! Ich geh mal schwer davon aus, dass du den Rückruf nicht mit dem Elektrohalsband durchsetzen willst.

Ich persönlich habe Glück mit meinem Köterchen, was das Jagen angeht, aber ich kenne seinen leichten Ungehorsam und habe mich bereits daran gewöhnt, dass Kommandos manchmal etwas nachdrücklicher gegeben werden müssen. Aber so ist das halt. Dann werd ich halt manchmal zum Rumpelstilzchen und dafür kann der Hund weitestgehend ohne Leine laufen. Muss jeder wissen, was ihm passt.
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#36
Ach was.. natürlich ist er kein Härtefall oder so. Ganz klar. Ich selbst neige aber dazu mir da schnell Sorgen zu machen. Aber wie ich schon sagte.. besser man nimmt es zu ernst und arbeitet dran als dass es einem egal ist. :)

Heut frueh war ich mit meiner Freundin und ihrem Hund im Feld und es lief alles ganz normal. Keine Weglauftendenz, immer brav gehorcht wenn ich gerufen habe.. alles super.
Sogar durch besagtes Feld sind sie gelaufen.. ohne auch nur Ansätze zu zeigen was anstellen zu wollen.
Vielleicht/hoffentlich wars nur ne Eintagesfliege.
Ich werd dennoch weiter die Augen noch offener halten als sonst.....
 
Dabei
14 Sep 2014
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#37
Stop, Stop, Stop, was soll jetzt das, Traumausie hat ein Problem geschildert, welches ich gar nicht als Problem sehe und einige malen hier ein " Jagdszenario" an die Wand , wo gar keines ist und schüren Ängste. Finde ich ehrlich gesagt nicht schön. Joshi hat was in die Nase gekriegt und hat seine Ohren auf Durchzug gestellt, okay, Hand aufs Herz, das haben alle unsere Hunde schon getan.Wichtig ist halt darauf zu reagieren und Gegenmaßnahmen zu unternehmen ,das tut doch Traumaussie und fragt um Rat. Hier mein Rat Traumaussie, mach dich nicht verrückt, übe weiter deinen Rückruf, nimm Joshi im Zweifel an die Schleppleine und behalte selbst immer deine Umgebung im Auge, um schneller wie dein Hund zu sein, falls was Interessantes in Sicht kommt.Und übrigens , ist meiner Meinung schon noch ein Unterschied zwischen Fährten suchen und Hetzen, auch wenn alles zur Jagd zählt. Dann dürfte man vieles mit seinem Hund nicht mehr machen, weil fast alle Aktivitäten aus dem Jagdtrieb entwickelt wurden und werden.Man muss nur alles in die richtigen Bahnen lenken und das scheint doch bei euch beiden in Ordnung zu sein. Nichts für ungut !!!!!!
LG Roswitha und Dusty
 

KON

Berliner Schnauze
Dabei
22 Mrz 2011
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#38
Liebe Roswitha, wenn du gesehen hättest, wie jagdlich erfolgreiche Hunde auf eine Fährte reagieren, würdest du da keinen großen Unterschied mehr machen ;)

Außerdem sehe ich nicht, dass hier irgendwas anderes empfohlen wurde, als "nicht verrückt machen lassen", Rückruf trainieren und Schleppleine dranpacken. Aber ein bisschen Aufklärung zum jagenden Hund sollte auch drin sein. Einfach weil man nie besser als sein Hund riechen wird und deshalb alle Vorsichtsmaßnahmen nur so gut sind wie unsere Fähigkeit präventiv zu handeln.

Und richtig, vieles ist aus dem Jagdtrieb entwickelt, aber es ist wohl ein Unterschied, ob sich mein Hund klanglos ins Unterholz verabschiedet, weil er eine Wildfährte ausarbeitet oder ob er eine von mir gelegte Fährte ausarbeitet.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#39
Joshi ist noch jung; bei meinen beiden fing das Interesse am Jagen auch etwa in dem Alter an und zwar auch erst einmal mit Wildfährten. Ich weiß noch, dass Naila sich damals super von einem direkt neben ihr aufspringenden Kaninchen abrufen ließ, aber auf einer Fährte die Ohren zuklappte. Man sollte schon gleich aufpassen und den Rückruf intensivieren, was ihr ja auch tut. Erste Ansätze von Jagdverhalten zeigte er bestimmt in der Situation.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#40
Der Hund ist ein Raubtier u. ein solches Verhalten völlig normal. Der eine fängt früher damit an, der andere später, der nächste gar nicht.
Nadine ist jetzt vorgewarnt u. weiß ja eigentlich was nun von ihr verlangt wird: verausschauendes Gehen, wenn er unangeleint ist u. den Rückruf festigen, auch unter Ablenkung. An bekannten Wildstellen vorsichtshalber an die Schlepp u. wenn man anderweitig auf den Gang abgelenkt ist (z.B. Unterhaltung) Hund auch an der Schlepp lassen.

Allerdings... ich bin da nicht so ein Freund von der Schlepp, weil der Hund genau weiß, welche Freiheiten er mit u. welche er ohne das Ding hat... zudem bei einer durchweg positiven Bestätigung, läßt man dem Hund auch die Wahl: was ist mir heute wichtiger?
Das Superlecker von Frauchen oder geben die Glückshormone bei der Verfolgung der Spur den größeren Kick?

Daher sollte habe ich meine Hunde immer zu verstehen gegeben: wieviel Spaß Dir das Jagen auch gerade gemacht hat, ICH finde es verdammt Sch**** was Du da gerade angemacht hast!!!
Sprich ich rufe nicht hinterher, ich gehe hinterher u. wenn ich meinen Hund dann auffinde, gibt es einen verbalen (!) Anschiss u. der meine Stinkigkeit allzu klar u. deutlich zeigt, bis mir der Hund ein Beschwichtigungssignal zeigt. Unterstrichen mit der nötigen Körpersprache meinerseits reicht das völllig aus, um einen Hund zu beeindrucken.

Bei meinen 4 Aussies hat das bislang einwandfrei funktioniert. Sie laufen immer unangeleint durch wildreiche Gebiete u. spurten auch dann nicht hinterher, wenn begleitende Hunde mit Spurlaut am Horizont verschwinden.
 
Dabei
14 Sep 2014
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#41
Hallo Kon, ich bin doppelt so alt wie du und habe schon viel in meinem Leben gesehen, leider auch schon jagende Hunde und den Hund einer Bekannten, der nach einer " erfolgreichen Jagd " blutverschmiert zurück kam.Das arme Reh wurde nach langer Suche von seinem Leiden erlöst und die Hundebesitzerin hat leider nichts aus der Sache gelernt. Das ist schrecklich und muss unbedingt verhindert werden, in dem Punkt bin ich ganz bei dir. Ich war nur etwas perplex, weil mir das geschilderte Verhalten von Joshi einfach nicht als problematisch vorkommt, sondern eher als Hormonell fehlgesteuert. Das denke ich auch nach wie vor , aber natürlich ist es wichtig, jeden Hund in Bezug auf jagdliche Ambitionen im Auge zu behalten und Notfalls entgegenzusteuern. Im Grunde meinen wir doch alle das selbe , nur jeder umschreibt es anders und jeder hat seine Methode der Umsetzung. Wichtig ist , das Ergebnis stimmt.
LG Roswitha und Dusy
 
Dabei
7 Sep 2012
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#42
PS: Noch eine Anmerkung: Wenn Du den Rückruf zu oft trainierst erreichst Du leider das Gegenteil u. Du baust eine falsche Handlungskette auf: Der Hund lernt, das er weglaufen muss, um ein Leckerchen zu erhalten.
Daher ist es besonders wichtig, den freilaufenden Hund auch immer wieder zu bestätigen, wenn er in Deiner Nähe bleibt.
 
Dabei
7 Nov 2013
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#43
Ich teil jetzt einfach mal meine Erfahrung mit - achtung wird glaube ich lange!

Ich sehe das so wie oben schon beschrieben, durch diese Handlung (sei es Jagen, wegrennen, Ball werfen und jagen) kommt es beim Hund zur Hormonausschüttung und zum Glücksgefühl.
Und genau da liegt das Problem - je nach dem welche starken Gefühle der Hund daraus mitnimmt, desto schwieriger wird die Siituation für dich.

Bei uns geht es nicht ums Jagen direkt, aber um einen ähnlichen Verlauf der Dinge und definitiv eine Art Sucht - also Hormonausschüttung!

Barney ist mit 6 Monaten das erste Mal weiter weg gegangen von mir. Ob nun einer Fährte hinterher, nur gerannt, etc. ist mir unklar. Spielt aber eigentlich auch keine Rolle!
Dachte mir "einmalige Sache.." und habe am Rückruf weiter trainiert. Der Hund rannte mir immer öfter weg.
Ich so in panik, dass am Anfang nur mit Leine raus bin. Wollte ihn nicht mehr ableinen - denn er hört ja nicht mehr!
Meine Trainerin empfohl mir eine Schleppleine! Schleppleine dran und wieder raus. Ja, sehr umständlich 20 m hinterher schleifen zu lassen.
2 Wochen war alles gut (wenn er weg gerannt ist, konnte ich ihn stoppen), dann habe ich mit dem Gedanken gespielt die Leine bereits zu kürzen.
Kurz davor ist er mir mit Schleppleine entwischt.
Also noch nicht kürzen....
Dieses entwischen wurde häufiger.. Kein Erfolg stellte sich ein, sondern mein Hund wich den Maßnahmen, die ich aufgestellt hatte schlicht und einfach aus!
Ich sage nichts gegen die Schleppleine, aber wenn sich kein schnellerer Erfolg einstellt, kann man davon ausgehen, dass die ein Leben lang getragen wird!
Hatte zu der Zeit weniger Geld und Zeit, also kam Barney nur noch an die Flexi Leine. Er durfte nur mit anderen Hunden frei laufen!
Leider bedeutete dann Ableinen = Rennen.
Tja... Nun hatte ich richtig Mist gebaut! Nicht mal mit anderen Hunden beim Spielen wollte er sich von dem Rennen abhalten lassen.
In dieser Zeit sind einige Monate vergangen!!!!
Barney ist bestimmt 2 Monate nur an der Flexi gelaufen. Das Schleppleinentraining ging einige Monate..
Ich war sehr verzweifelt, habe also erneut einen Trainer angerufen!
Btw. er ist super!
Er meinte die Problematik sei gut zu lösen, wenn wir andere Probleme lösen. Barney will uns etwas kontrollieren, ist hektisch und aufmüpfig, reagiert auf Kommandos nur wenn er will!
Zu aller erst wurde ein Abbruchsignal aufgebaut. Und nein - nicht mit Superleckerli! Sondern mit Konsequenz. Ja, alle positiv bestärker werden vermutlich aufschreien...
Er wurde auf die Konsequenz sensibilisiert! Bedeutet, beim ersten mal des Abbruchsignals habe ich mit 100% Stärke reagiert. Man könnte sagen "Überreagiert".
Beim 2. mal vll nochmal. Beim 3. mal nur noch mit 70%. Beim 4. Nur noch mit 20%. Und beim letzten hat ein Blick gereicht - momentan reicht ein Blick. Wenn der Blick nicht reicht, gehe ich direk twieder auf 70% hoch.
Lieber ein mal 70% als 80 * 5% und mein Hund versteht 1. mich nicht und 2. verliert er das Vertrauen in mich.
Das Abbruchsignal funktioniert überall und immer. Auch beim Wegrennen!! Wir können endlich wieder frei laufen!
Damit ich das Abbruchsignal irgendwann hoffentlich auch ausschleichen lassen kann, wurde der Abruf intensiviert. Über die Hundepfeife - gibt bestimmt einige Threads dazu.
Pfeife bedeutet bei uns Leberwurst!
Nunja und zu guter Letzt haben wir versucht, dass ich Draußen auch in Barneys Kopf bleibe und an unserer "Mentalen" Verbindung gearbeitet.
So bescheuert das klingt!

Ja - liest sich nicht immer alles schön, aber eins kann ich sagen:
Mein Hund läuft wieder komplett frei und war seit 2 Monaten nicht mehr auf Erkundungstour!!!

- ich hab jetzt sehr schnell geschrieben udn hoffe man kann alles gut lesen/verstehen -
 
Dabei
21 Feb 2011
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#44
Kann mich Julia und Leonie nur anschließen.
Rückruf aufbauen über Leckerli ist gut...wieso auch nicht, aber es muss Konsequenzen haben, wenn der Hund nicht kommt.
Kommt er fast immer auf deinen Rückruf (übrigens 100% gibt es eigentlich nicht), musst du auch schauen, dass er bei dir bleibt. Denn das ist doch eigentlich Sinn der Sache, oder? Ich rufe meinen Hund A: damit er kommt und B: dass er bleibt, weil vlt Radfahrer, Traktoren oder was auch immer grad daher kommt.
Denn was nützt es, wenn er kommt, sich seinen Keks holt und gleich wieder verschwindet.

Übrigens: die Verhaltenskette, die Julia oben beschreibt, hab ich bei dem Hund meiner Freundin gesehen. Und der Lerneffekt war da wirklich: ich muss wegrennen, um gerufen zu werden, um zurück zu kommen.....dann gibts Keks.
Also bitte den Hund auch fürs Bleiben belohnen. Und vlt sich auch das Lob zu verkneifen, während er auf einen zuläuft und noch nicht angekommen ist. Viele Hunde sehen dieses Lob als Auflösung für ihren Auftrag.
 
Dabei
22 Sep 2014
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#45
Ich kann Nadine total gut verstehen: ich denke, wir sind uns in der Hinsicht sehr ähnlich und reagieren schnell mal über, weil wir ansonsten sehr "hart" und konsequent mit unseren Hunden arbeiten.

Otis hat das "Nase in die Luft und weg" vor ca. 2 Tagen das erste Mal gemacht (wenn ich z.B. einen Hasen sehe und vorher ein "Nein" gebe, dann rennt er nicht los). Er ist durchgestartet und kam auf Pfiff nach einigen hundert Metern aber wieder zurück. Da hab ich auch kurz Panik bekommen und mir gedacht "WAS WAR DAS DENN?"

Genau wie bei ihr sitzt unser Pfiff eigentlich total gut. Wir üben also weiter intensiv den Rückruf und ich drehe z.B. beim Spaziergang plötzlich um (ohne etwas zu sagen): ist Hundi aufmerksam und kommt zu mir und auch nach weiteren Drehungen ist er aufmerksam, dann gibts imemr schön ein Leckerchen.

Allerdings stimme ich auch LittleBarney zu: so mit 5 Monaten fand er Vögel und Hasen mega interessant und ist SOFORT durchgestartet. Da gab es nen mega Anschiss (als er gerade auf dem Sprung war) und einen Abwurf mit dem Dummy. Da war das Thema erst mal durch. Ich werde mich jetzt die nächsten Tage "bewaffnen" und irgendwas mitnehmen, was ich ihm zur Not vor die Füße werfen kann. Auf eine Schlepp hab ich nämlich auch keine Lust.
 
Dabei
17 Apr 2013
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#46
Also ich kann Gundi und Julia da auch nur zustimmen. Lilo ist auch so ne Kandidatin. Letztens ist vor uns ein Reh aufgesprungen und so schnell konnte ich nicht reagieren ist sie hinterher... seitdem üben wir wieder vermehrt, dass man nicht allem beweglichen hinterher hetzen muss bzw den Rückruf von beweglichen Dingen. naja jedenfalls ist man ja in so ner Situation dann immer dabei den Rückruf gut zu bestätigen und prompt hab ich nach paar mal nen Hund gehabt der sicher absichtlich schnell mall paar Schritte vom Weg in den Wald gemacht hat- weil Frauli ruft ja dann sofort und es gibt Kekse. Ist mir nicht gleich aufgefallen, aber jetzt wo ich es weiss reagier ich dementsprechen. ich lobe sie oft erst wenn sie paar m mit mir gelaufen ist und lobe viel mehr das da bleiben.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#47
Natürlich gerät man da in eine gewisse Panik, wenn der Hund durchstartet und nicht aufs Rufen reagiert. Ich glaube, das geht uns allen so.

Ich kann ja jetzt auch nur das "bewerten", was ich hier lese. Dazu kann ich sagen, dass all das Verrücktmachen, die Frage nach dem: "Warum hat er das gemacht, ich versteh es nicht" eher hinderlich ist. Und ich finde, das kommt bei Nadines Post sehr gut raus. Im Grunde steht man damit doch sich selbst im Weg.......es ist egal, warum der Hund in dem Moment durchgestartet ist. Wir wollen doch alle, dass so etwas nicht passiert.
Je verrückter ich mich mache, je angespannter ich mit meinem Hund Gassi gehe, um so mehr wird der Hund die Gegend scannen. Der merkt das doch. Dadurch könnte sich die Situation eher verschlimmern als verbessern.
Wie schon geschrieben, ein 100% gibt es nicht. Der Hund ist ein Lebewesen mit eigenem Charakter und eigenen Ideen. Ein Opportunist, der jede Situation gleich für sich zum Vorteil nutzt. Gerade diese pubertierenden Jungschnösel wissen, glaube ich, manchmal selbst nicht, was sie da grad überhaupt machen.
Wie sagt Nadin Matthews so treffend: in der Pubertät ist das Gehirn wegen Umbau geschlossen. :D
Ich kann dir nur den Rat geben, wie schon andere vor mir: mach dich nicht verrückt, du hast sicher nichts falsch gemacht.....und komm davon weg, dass alles immer und überall perfekt sein muss. Dein Hund ist es nicht, du bist es nicht.......nobody ist perfect!
 
Dabei
14 Sep 2014
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#48
Ich finde eure Meinungen hier total Interessant und es bestätigt meine Gedanken, das es so viele verschiedene Methoden gibt, seinen Hund zu erziehen.Außerdem lernt man nicht aus und die Idee mein Hund läuft erstmal weg um an ein Leckerli zu kommen , ist Hochinteressant und könnte sogar stimmen ,weil eigentlich Logisch.Tja, das werde ich mal ausprobieren, wenn Dusty zwar nicht wegläuft, aber sich schwer von besonders guten Gerüchen abrufen lässt und nicht ordentlich an der Leine geht(da habe ich tatsächlich schon mal gedacht , der hängt sich in die Leine um dann bei Fuß ein Leckerli zu bekommen). Anderes Thema, aber gleicher Gedanke.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#49
Huhu :)

So, wir waren heut wieder dort spazieren und alles ist ganz normal... wie immer.. :)
Er hat überhaupt kein Interesse mehr an dem Feld. Alles gut.

Ich rufe übrigens nicht ständig oder so, sondern nur einfach zwischendurch mal. Mal rufe ich auf einem Spaziergang 10x, mal rufe ich aber auch nur 2x weil Radfahrer kommen oder so. Er kommt dann, ich lobe ihn wenn er bei mir ist .... und dann darf er auf "Okay" wieder los..

Übrigens kommt er wirklich so gut wie immer. Ich könnte da gar nicht mit Anschiss o.ä dienen, weil sich die Situation, dass er echt mal NICHT kommt, im Prinzip gar nicht ergibt. Deshalb war ich wahrscheinlich auch so von den Socken..
 
Dabei
14 Sep 2014
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#50
Na siehst du, ist alles okay. Habe bei euch beiden ein gutes Gefühl , du hast einen tollen Hund ,der gut hört, bleib dran.Übrigens, nur doch solche Sachen lernt man weiter, dein Hund genauso wie du.Wenn alles immer glatt läuft, lernt man nicht dazu.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
7 Nov 2013
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#51
Und das sag ich jetzt nicht aus Gemeinheit, oder um die herunter ziehen zu wollen, aber dein Hund ist erst 9 Monate alt! Da kann noch viel kommen :D
Da muss man manchmal gefühlsmäßig und gedanklich für gewappnet sein! :)

Wünsch euch aber viel Erfolg & Glück, dass es eine einmalige Sache bleibt!
 
Dabei
22 Sep 2014
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#52
Man sagt doch so schön (wie Gundi auch bereits zitiert hat), dass das Gehirn in der Pubertät einer Baustelle gleicht. Wenn man aber vorher gute Arbeit geleistet hat, muss man nur ein paar Schlaglöcher ausgleichen; und nicht direkt eine komplette neue Straße errichten.
 
Dabei
26 Mrz 2014
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#54
Wenn er einfach so bei mir läuft lob ich auch oft. Aber dann halt nicht im Zusammenhang mit dem Rückruf.
 

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