wer hat Tipps für mich?

Dabei
5 Mai 2012
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#1
Hallo,
wie kann ich meinem Hund beibringen das er andere Hunde nicht interessant sind, sie weitestgehend nicht beachtet? z.B.auf Spaziergängen, Wanderungen

Leinenführigkeit ist auch so ein Thema bei uns. Manchmal klappt es, und manchmal überhaupt nicht.
Wenn wir spaz. gehen müssen wir an ein paar Häuser vorbei und dann kommen wir an Wiesen und Wald. In diesen paar Häusern wohnen Hunde und Katzen. Er ist total nervös wenn wir in die nähe der besagten Häuser kommen, zieht wie wild. Wenn ich stehen bleibe klotzt er noch kurz und dann kommt er zurück zu mir und seid neustem geht er immer hinten um mich drum herum. Dann muss ich die leine in die andere Hand nehmen sonst hängt sie in meiner Kniekehle.

Was er noch hat um die Nase herum ist er ganz rot und kratzt sich(aber nicht permanent). Ich war vor 2 Wochen beim TA der gab ihm eine Spritze gegen den Juckreiz und Antibiotika Tabl. für 1 Woche. Es war besser, aber jetzt ist es wieder ganz heftig. Eine Freundin (Heilpraktikerin) meinte das das Antibiotika diesen Juckreiz und die Entzündung nur kurz unterbunden hat und sie jetzt umso heftiger wieder ausgebrochen ist. Ich geb ihm im Moment Schüssler Salze 5 und 6 gegen den Juckreiz, hilft a bissel aber es ist immer noch da. Salbe kann man da auch net draufmachen weil sie mit einem Schlecker wieder weg ist. Wenn ich zum TA gehen, wird er mir wieder Antibiotika Tbl. geben dann kommt wahrscheinlich das selbe wieder. Hatte euer Hund so was auch schon mal, oder weiß jemand was ich machen könnte?
 
Dabei
30 Jul 2013
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#2
Huhu!

Also dass er andere Hunde gänzlich nicht beachtet, finde ich von so einem jungen Hund ein bisschen viel verlangt. Ist doch klar, dass er grundsätzlich mal hin will. Was du üben kannst, dass er sich zuerst dir zuwenden muss, um an sein Ziel zu kommen. Hierzu würde ich grundsätzlich Übungen zur Frustrationstoleranz machen, aber auch Übungen, in denen er nur über dich an sein Ziel kommt. Ein Beispiel ist eine kleine Übung, die ich jetzt schon mit Hazel mache. Ich nehme einen kleinen Napf mit nach draußen und stelle ihn ihr vor die Nase. Er ist ganz dicht vor ihr, aber wegen der Leine kommt sie natürlich nicht dran. Dann rufe ich ihren Namen. Wenn sie sich mir zuwendet, darf sie hin. Wenn nicht, gehe ich ein paar Schritte zurück und versuche es nochmal. Die Belohnung ist, dass sie dann sofort zum Napf darf. Also nur über mich hat sie ihr Ziel erreicht. Gleiches gilt, wenn wir andere Hunde sehen. Da fahre ich das gleiche Prinzip, wie beim Futternapf. Klappt es einen Tag gar nicht, drehe ich halt um und entferne mich. Dann hat sie halt Pech gehabt und es gibt kein Spielchen. Bei Hunden zu denen sie nicht hin soll, lasse ich sie neben mir absitzen und lasse die anderen passieren. Am Anfang habe ich ihr alle paar Sekunden ein Leckerchen gegeben, während der Hund vorbeilief. So wusste sie, gerade passiert auch bei Frauchen was Gutes. Jetzt wegzurennen lohnt nicht. Inzwischen reicht eine Belohnung, nachdem der Hund vorbei gelaufen ist. Aber Achtung, ruf den anderen Besitzern immer schon entgegen, sie sollen ihren Hund bei sich behalten. Die Leute machen dir sonst jede Übung kaputt, weil sie ihren Hund doch zu deinem lassen. War zumindest meine Erfahrung.
Da hilft nur viel Übung würde ich sagen.

Was die Leinenführigkeit angeht, da gibt es ja verschiedene Methoden. Bei Hazel hat das mit dem Stehenbleiben ziemlich gut geklappt. Wenn es aber gar nicht funktioniert, würde ich dafür sorgen, dass der Hund grundsätzlich an der Leine nicht vor dir läuft. Irgendjemand hat hier im Forum schon mal geschrieben, dass das super bei ihm funktioniert hat. Weiß aber nicht mehr wer das war. :)
Dass er dir die Leine um die Beine wickelt....tja ich kann nur sagen, dass du einen cleveren Hund hast. :D Ich würde einen langen Stock nehmen und ihn dadurch davon abhalten.

Wenn du deinem TA nicht vertraust und der so schnell mit Antibiotika ist, würde ich einen anderen TA aufsuchen und mir eine zweite Meinung einholen. Rumexperimentieren würde ich aber nicht auf eigene Faust.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#3
Dass er dir die Leine um die Beine wickelt....tja ich kann nur sagen, dass du einen cleveren Hund hast. :D Ich würde einen langen Stock nehmen und ihn dadurch davon abhalten.
Da wäre ich vorsichtig. Was, wenn der Hund es aus Unsicherheit macht und sich auf der anderen Seite des Menschen in dem Moment einfach wohler fühlt? Ihm das hilft, die Situation, den Stress besser zu ertragen?

Was die Stelle auf der Nase betrifft: habt ihr mal an eine Pilzinfektion gedacht?
 
Dabei
30 Jul 2013
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#4
Hm stimmt Gundi, das hab ich nicht bedacht. Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Das kann aber nur die Claudia in der Situation beurteilen. Hat sich für mich so gelesen, als wenn er nur irgendwie hin will und nach Möglichkeiten sucht.
 

Stephanie

Korinthenkacker
Dabei
13 Feb 2010
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#5
Vielleicht nimmst Du ihn schon vor den Häusern mit Hund und Katze auf die andere Seite. Wenn Du jemals Agi oder Dog-Dance oder ähnliches machen willst, sollte der Hund sowieso auf beiden Seiten laufen können.
Letztendlich ist ihm die Situation zu viel und er macht von sich aus, was viele Trainer Dir raten würden. Nimm ihn einfach auf die andere Seite, bis er gelernt hat mit der Situation umzugehen. Du bist der Rudelführer und solltest ihn in solchen Situationen souverän führen.
Wenn ein Zoo, oder ein Wildpark bei Dir in der Nähe ist, lohnt es sich in eine Jahreskarte zu investieren und dort oft ein Ründchen zu gehen und Gelassenheit zu üben. Ist viel sinnvoller als einmal einen ganzen Tag dort zu verbringen.
 
Dabei
24 Sep 2012
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#6
War das sicher Antibiotika? Ich dachte immer das bei Juckreiz wie Allergien Cortison gegeben wird? Kann mich aber auch täuschen
 
Dabei
5 Mai 2012
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#7
Das mit dem hinten rum gehen macht er nur wenn er aufgeregt ist. Wir trainieren ja im Moment an den Katzen vorbei zu kommen ohne dass er bellt, hinläuft ..... Er ist schon auf 90 wenn wir in die nähe der Katzen kommen und wenn ich ihn dann zur mir rufe oder stehen bleib, weis er genau dass er bei mir bleiben soll und kommt zurück, jetzt halt seid neustem immer hinten rum. Unsicher weis ich nicht, wenn ich die Leine einfach hinter meinen Beinen lasse und er sieht ne Katze ist er auch total angespannt und will nach vorne. Es ist übrigens egal auf welcher Seite er geht, wenn er rechts neben mir ist und kommt zurück dann geht er hinten rum nach links, genauso auch wenn er links läuft. Wenn wir los laufen, laufen wir auf der rechten Strassenseite und er rechts neben mir (die Katzen sind auf der linken Seite). Ich hab auch schon probiert dass ich ich links zu Strasse hin führe aber dann geht er auch hinten rum.

Wie kann man eine Pilzinfektion feststellen, durch einen Abstrich?

@lightning: Sam ist meistens auf Feld und Wiese frei. Wenn andere Hunde kommen nehm ich ihn an die Leine. Wenn ich die Leute kenne und weiß die zwei vertragen sich dann flitzt er erst aufs Komando los. Mein Problem ist eher bei Hunden die er nicht leiden kann, oder die gleich von weitem ihn anbellen. Da weiß ich nicht wie ich ihm klar machen soll dass ich die Sache unter Kontrolle hab. Ich komm in dem Moment nicht an ihn ran. 23 kg wenn der an der Leine zieht wirft der mich fast um wenn er in die Leine springt. Ich übe gerade mit "Lass es", klappt schon ganz gut, nur wenn ein anderer Hund schon bellend kommt hab ich mit dem Komando keine Chance. Ab welchem Alter kann ich das von ihm verlangen?

Es war Sunatem 23,81mg und 16,67 mg steht drauf. Spiramycin und Metronidazol. Er hat eine Spritze gegen den Juckreiz bekommen.
 
Dabei
14 Jan 2013
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#9
Hallo,
das Problem kenne ich auch. Mal klappt es super beim nächsten mal garnicht. Es hilft nur immer wieder üben, üben... Das wichtigste ist selbst ruhig zu bleiben, bei allem Frust :)
 
Dabei
30 Jul 2013
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#10
Spontan würde mir da als Tipp noch das Clickertraining einfallen. Wenn er schon Ansätze des erwünschten Verhaltens anbietet, ist das bestimmt eine gute Methode ihn darin zu bestärken. Ne Freundin von mir arbeitet damit sehr erfolgreich. Ich möchte mit Hazel in den nächsten Tagen auch mit dem Clickern beginnen. Ich lese gerade ein gutes Buch dazu, in dem auch beschrieben wird, wie der Clicker im Alltag eingesetzt werden kann und nicht nur für Kunststückchen. Hab zwar gerade erst mit dem Lesen angefangen, aber bis jetzt sagt es mir zu. Das Buch heißt: Mein Clickertraining von Martin Pietralla. Ist aber ein dicker Schinken mit viel Hintergrundinformation. Für den kurzen Einstieg hab ich mir noch Hund-Clickertraining von Katharina Schlegl-Koflerr gekauft.

Vllt ist das ja auch eine Möglichkeit für euch. :)
 
Dabei
21 Feb 2011
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#11
Hm stimmt Gundi, das hab ich nicht bedacht. Das wäre natürlich auch eine Möglichkeit. Das kann aber nur die Claudia in der Situation beurteilen. Hat sich für mich so gelesen, als wenn er nur irgendwie hin will und nach Möglichkeiten sucht.
Genau deshalb finde ich es so schwierig, übers Internet da Tipps zu geben. Jeder versteht das Geschriebene etwas anders.


Wie kann man eine Pilzinfektion feststellen, durch einen Abstrich? Ich glaube, das funktioniert über ein Hautgeschabsel.

Mein Problem ist eher bei Hunden die er nicht leiden kann, oder die gleich von weitem ihn anbellen. Da weiß ich nicht wie ich ihm klar machen soll dass ich die Sache unter Kontrolle hab. Ich komm in dem Moment nicht an ihn ran. 23 kg wenn der an der Leine zieht wirft der mich fast um wenn er in die Leine springt. Ich übe gerade mit "Lass es", klappt schon ganz gut, nur wenn ein anderer Hund schon bellend kommt hab ich mit dem Komando keine Chance. Ab welchem Alter kann ich das von ihm verlangen?
Wie alt ist er denn? Manche Dinge sind in der Pubertät einfach echt schwierig, da das Hundehirn zeitweise wegen Umbau komplett geschlossen ist.
Da hilft nur ruhig bleiben.
Wenn es bei Begegnungen mit anderen Hunden noch nicht so klappt, würde ich in solchen Situationen auch nichts von ihm einfordern. Das würde ich dann langsam aufbauen.
Ich würde mich in diesen Momenten einfach nur darauf konzentrieren, dass er mir nicht in die Leine springt. Und da du ja weisst, dass er in gewissen Momenten dazu neigt, kannst du hier wirklich sehr gut agieren.....ihm zuvor kommen. Da würde ich nicht mit Kommandos arbeiten, die noch nicht richtig sitzen.
 
Dabei
5 Mai 2012
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#12
@gundi: Sam ist jetzt 1 Jahr und 6 Monate. Ruhig zu bleiben versuche ich ja, aber wenn er sich total rüpelhaft benimmt (Agressives Bellen .....) da stoße ich auch an meine Grenzen. Oft kommen wir in solche Situationen wo ich den anderen Hunden nicht ausweichen kann. Wenn ich sehe dort ist läuft der Schäferhund den er nicht leiden kann, gehe ich einen anderen Weg, das klappt aber nicht immer. Ich gehe dann auf Waldwegen ein Stück rein und lasse ihn absitzen, wenn der andere Hund aber auch schon von weitem bellt, hilft es nur wenn ich ihn am Kragen nehmen, ansonsten ist er fast nicht zu kontrollieren.
Komischerweise Hunde (auch Rüden) die er mag, da ist es kein Problem. Keine Aggression nichts, da neigt er eher dazu wenn sie spielen sich zurück zu ziehen wenn der andere ihn anknurrt oder anrüppelt.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#13
Auch wenn mich andere jetzt gleich verhauen: dann nimm ihn in solchen Situationen an den Kragen, wenn es hilft. Wenn du da hartnäckig bleibst, wird sich das bestimmt auch wieder ändern und Sam wird sensibler werden.
Dass du ausweichst, wenn möglich, kann ich sehr gut verstehen. Nur leider ist das oft genau das Falsche. Aus Sicht des Hundes bist du nicht konfliktfähig, weichst aus, machst einen Bogen.....alles Dinge, die Hunde machen, wenn sie unsicher oder ängstlich sind. Was jetzt nicht heißt, dass du auf alle Hunde zuhalten sollst. ;)

Hast du schonmal mit einem guten Tainer daran gearbeitet?
 
Dabei
5 Mai 2012
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#14
Bei uns in der Region sind gute Trainer sehr sehr rar, ich bin am suchen, hatte auch schon was probiert aber da stimmte die Chemie nicht zwischen uns und zwischen Trainer und Hund auch überhaupt nicht. Ich hab eine gute Freundin die einen Border hat der Anfangs auch sehr schwierig war und die hat mir schon ganz viel weiter geholfen. Nicht falsch verstehen. Sam ist nicht schwierig, manchmal denke ich es ist ein Traum wenn ich andere höre. Da sind diese Probleme nur ganz ganz gering.
Es wird auch besser, er lernt sehr schnell, kapiert wie der Blitz (manchmal denke ich das hab ich ihm nur einmal gezeigt und schon kann er es) nur in dem Punkt was andere Hunde die er nicht leiden kann betrifft da bin ich ratlos.

Es ist auch nicht so dass ich allen Hunde aus dem Weg gehe. Von denen ich weiß dass sie ihre Hunde unter Kontrolle haben, da ist es okay denen gehe ich auch nicht aus dem Weg. Es sind 2 Hunde denen gehe ich generell aus dem Weg. Der Schäferhund (hatte ich auch schon mal im Forum geschrieben) ist aggro auch gegenüber Menschen! Und der Hundehalter leider nicht zu belehren. Der hat den Hund kaputttrainiert (Unterordnung) und dann eine Frau mit einem ca. 65 cm hohe Mischling an der Flexileine mit ca. 35 kg Hund. Die kann den auch nicht halten. Den gehe ich aus dem Weg, aber bei den anderen geh ich vorbei.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#15
Pilzinfektionen der Haut werden über eine Abschabung festgestellt, anhand derer dann eine Pilzkultur angelegt wird. Gelingt das Anzüchten der Kultur, liegt eine vor
 

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