Allgemeiner Disskussionsthread zum Thema Züchter vs. Vermehrer

Dabei
31 Okt 2012
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[OT]
Ich möchte nicht die Gefahr bei papierlosen Hunden runterreden, ich wäre einfach nur froh, wenn das alles hier etwas sachlicher und netter geschrieben werden könnte.
Als jemand, der es einfach nicht besser wusste, fühlt man sich schon sehr angegriffen.
Das tust Du Dir aber dann wirklich selber an - NIEMAND hat hier etwas gegen Leute die ihre Meinung / Handlungen reflektieren und beim nächsten Mal entsprechend handeln. Ich weiß ehrlich nicht wie oft das noch irgendwo stehen muss, das wird immer und immer wieder betont und trotzdem nicht gehört.

Ich hab das Gefühl Du hast nichts von dem was ich Dir geschrieben habe gelesen und/oder verstanden. Das ist echt schade, den dann wären Deine Post danach nicht notwendig, genauso wenig das Du Dich angegriffen fühlst weil ich zitiere mich selbst noch mal:

Man sollte als erwachsener Mensch in der Lage sein zu unterscheiden ob es um eine Thematik geht, die mit guten Argumenten kritisch gesehen wird und sich selbst nicht immer so wichtig nehmen.
Gut Du bist noch nicht erwachsen - doch schade, ich dachte eigentlich auch Du würdest Dich angesprochen fühlen und fähig sein zu differenzieren ob man Dich persönlich angreift oder ob es hier mal zu einer Thematik heiß hergeht, womit sich die Diskussion ja um eine Sache dreht und damit wirklich NICHT auf einzele Personen bezogen ist - somit ist die Diskussion thematisch und sachlich basierend und nicht persönlich. Wenn Du meinst dass Du Dir trotzdem den Schuh anziehen möchtest, dann kann Dich wohl niemand davon abhalten, doch dann ist das Deine Entscheidung.

Es wurden doch schon mehr als genug Fakten und genug Gründe für Hunde mit Papieren genannt. Muss ich das jetzt wiederholen?
Außer an die Forenregeln zu halten, musst Du hier im Forum gar nix - also es liegt Dir absolut frei was Du wiederholst oder nicht wiederholst. Mir persönlich würde es schon reichen wenn Du nicht Aussagen verdrehen würdest, das finde ich nämlich unangebracht und trägt nur dazubei das Leute, die unermüdlich Aufklärung betreiben, auch mal ihren Frust loswerden müssen.[/OT]


Die Papierform dieser Ergebnisse mögen im Schrank landen, die Resultate dieser Ergebnisse trägt Dein Hund ein Leben lang mit sich. Entweder, weil sie ihn vor bestimmten (rassespezifischen) Krankenheiten u. Gen-Defekten bewahren oder eben nicht...
Sehr schön auf den Punkt gebracht, gegen dieses ewige "Papiere landen sowieso nur in der Schublade".
 
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Dabei
18 Mrz 2012
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Was mich aber seit Jahren wirklich stört, ist das in Fachforen immer wieder Neulinge aufschlagen, die erst wenige Wochen ihren papierlosen Welpen besitzen u. die dann mit dicker Hose gegen die seröse Zucht wettern u. das mit sachlich u. fachlich völlig niveaulosen Argumenten, die jedem Hintergrundwissen entbehren. Solchen Leuten sei doch mal geraten, in solchen Threats den Ball flach zu halten u. sich dann lieber mal einen Kommentar zu verkneifen, statt sich mit tollen Schlagwörtern noch zusätzlich die Karten zu legen.
"Mein papierloser Aussiewelpe ist gesund!!!" OK, er hat zwar keine Augenuntersuchung, den MDR Status ist ebenso unbekannt, wie die HD & ED Auswertungen der Vorfahren, von Epi habe ich eh´noch nichts gehört, daher kriegen wir es auch nicht u. inwiefern er aus einer evtl. Inzuchtverpaarung kommt, ist mir auch egal, er kommt von einem "Hobbyzüchter". Dumm nur, wenn man nicht weiß, das bis auf ganz wenige, seltene Ausnahmen alle Rassehundezüchtern "Hobbyzüchter" sind, weil wenn man sich nur mal etwas mit der Rasse u. der Zuchtthematik beschäftigt hätte, dann wüßte man, das niemand von der Zucht leben kann...

Bei solcherlei Beiträgen stehen einem einfach die Haare zu Berge u. leider, leider, liest man so etwas viel zu oft!
Genau das nervt mich auch so furchtbar- dieses Schönreden des eigenen Verhaltens mit absolut unhaltbaren Argumenten. "Ich kenne einen Hund von nem richtigen Züchter, der auch krank ist", "Manche Züchter in Vereinen machen dies und das falsch", "Papiere landen eh im SChrank" und deshalb soll man dann doch lieber beim Vermehrer um die Ecke kaufen. Also mal ernsthaft, das ist als würde man sagen "Ich esse jetzt nur noch Junkfood, ich kenne nämlcih jemanden, der von bestimmten Obstsorten krank wird", oder "Ich gehe nie wieder zum Arzt, manche machen da nämlich was falsch", oder "Mein Kind benötigt keine Geburtsurkunde, die guckt man sich einmal an und legt sie dann in den Schrank"... ist jemals schonmal jemand auf solche Ideen gekommen? Ich denke nicht, weil es auch absolut dämlcih wäre. Sorry, aber so kann man doch nicht argumentieren und dann noch erwarten, dass sich in einem Rassehundforum niemand darüber aufregt
 
Dabei
9 Feb 2011
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Schade, dass hier jetzt wieder mein Alter angesprochen wird. Ich hoffe, das wird sich dann nächste Woche mal ändern
Ich habe extra versucht, in einem normalen Tonfall zu schreiben, damit ich eben NICHT wieder angemotzt werde
Aber wenn ihr mir etwas Zeit lasst, werde ich gerne alles zitieren, was mir bei euren letzten Posts nicht gefallen hat.

Und ich finde eigentlich, gerade die Mods sollten lieber mal geen das erhitzte Klima in diesem Thread vorgehen.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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Niemand, liebe Miriam, hat dich angemotzt, es ist, wie Yukiko schon beschrieben hat, das Thema, das uns aufregt, niemand wurde hier persönlich angegriffen. Und anstatt jetzt weiter darüber zu diskutieren, wer wie warum beleidigt ist, schreiben wir doch bitte nur noch zum Thema und klären solche Dinge per PN. Hier darf gerne auch ZUM THEMA diskutiert werden, und keine Sorge- wenn es zu hitzig wird, werden wir uns schon dazu äußern ;)
 
Dabei
12 Dez 2012
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[OT] Miriam, Yuki hat nun ausdrücklich geschrieben, dass sie dich nicht angreifen wollte/will. Sie hat zudem auch geschrieben, dass sie auch dich unter die "Erwachsenen" gerechnet hat. Ich sehe in ihrem Post absolut keine aufgeheizte Stimmung gegen dich. Sie hat hingegen extra nochmal betont, dass es nicht persönlich gemeint ist. Sei doch so gut und gebe dir doch auch mal Mühe, über das Geschriebe nachzudenken, als dich nur immer angegriffen zu fühlen.
Die Entscheidung, aann wir hier moderativ einschreiten, kannst du uns getrost überlassen. Eines sei hier noch vermerkt: Wir sind auch Menschen und werden daher in Themen, die uns am Herzen irgendwann auch mal emotional. Wir gestehen ja auch anderen, z.B. dir, emotionale Posts zu. ;)[/OT]
 
Dabei
9 Feb 2011
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Yuki, ich hab' den von von dir zitierten Satz gefunden, muss aber sagen, dass ich den Zusammenhang nicht ganz verstehe.
Ich versuche aber mal, dir bzw. euch zu erklären, was ich mit "rechtfertigen" meine.
Im ersten Moment, wenn man liest, Hunde vom Züchter sind besser, denkt man sich: Wieso? Sind doch auch nur Hunde. Dann liest man vllt weiter und denkt sich: Ist mein Hund jetzt schlechter? Ist er wirklich krank? Ist der minderwertiger? Und dann versucht man eben, sich zu rechtfertigen, dass man einen Hund ohne Papiere hat, und stützt sich dabei z.B. auf Vorurteile über Züchter etc.
Wenn man es richtig macht, und ich denke, das war in meinem Fall so, informiert man sich aber trotzdem weiter oder ist offen für das, was andere einem sagen. Und da ihr wirklich gute Argumente habt (zusammen mit den Unsicherheiten, die ich selber habe), wurde zumindest ich schnell überzeugt, dass es Sinn ergibt, nur Hunde von GUTEN Züchtern zu nehmen und versuche auch, andere zu überzeugen (wie eben z.B. meine Mutter, auch wenn die eh so schnell keinen weiteren Hund möchte).
Ich bin also inzwischen ganz bei euch und 100% GEGEN papierlose "Vermehrerei"

Ich hoffe, ihr versteht jetzt, wie ich das meine?


Dann dazu, dass ich mich angesprochen fühle: Gut, ihr habt nie meinen Namen genannt, und die meiste Zeit habe ich mich auch nicht angesprochen gefühlt, da ich eben zu denjenigen gehöre, die es inzwischen besser wissen und "auf eurer Seite stehen". Aber wenn dann alle schreiben, dass jeder papierlose Hunde mit großen Problemen kennt (was in meinem Fall eben nicht so ist, das ist keine Tatsache und soll nicht heißen, dass es nicht vorkommt, ich kenne aber eben wenige Hunde MIT Papieren und viele Mischlinge), macht man sich mit einem papierlosen Hund natürlich gleich wieder diese Gedanken. "Stimmt das? Ist sie wirklich zu 90% krank? Werden wir später wirklich Probleme haben?" Wenn man "so einen Hund hat" liest es sich wahrscheinlich einfach anders, als einer vom Züchter, wo man sich solche Gedanken eben nicht macht, bzw. wenn, dann aus einem anderen Grund. Da kann einem das einfach nahe gehen.
Ich bin mir sicher, das ist von euch nicht gewollt, und ich weiß, dass eure Aussagen eher "gegen" Leute waren, die es eben immer noch nicht besser wissen.

Mein Hund ist momentan gesund (soweit ich mich richtig erinnere, hat die übrigens MDR1 +/-, aber nie irgendwelche Probleme ;)), hat einen tollen Charakter, keine großen Probleme und ich liebe sie über alles - ich denke Mal, das ist jetzt eh das wichtigste ;D

Ich hoffe, ich hab' es jetzt für alle verständlich geschrieben.
Wenn nicht, hoffe ich, dass ihr mir das ebenfalls vernünftig sagt und erklärt ;D

Ich finde es nur schade, dass hier oft gesagt wird, dass ich nicht richtig lesen würde oder so, aber ich nehme es oft vllt nur anders wahr.
Wer weiß, vllt liegt es dran, dass ich weniger Erfahrung habe und eben jünger bin.
Vllt liegt es auch dran, dass der Schreibende eben immer genau weiß, wie er/sie es meint, wenn jemand anderes es nur liest, es aber oft ganz anders verstanden wird.
Das merke ich bei mir ja auch oft, dass ich Schwierigkeiten habe, Dinge so zu formulieren, dass es bei niemanden aneckt und auch so verstanden wird, wie ich es meine
 
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Dabei
26 Jan 2012
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Als ich 13 war bekam ich meinen ersten Hund. "Ganz normal" vermittelt durch ne Nachbarin, wurde mir geschenkt. Ein Mischling.
Ein absolut toller Hund, sehr leichtführig, sensibel, intelligent, verspielt, ruhig.

Als ich 17 war, starb Rico leider. Ich wollte wieder einen intelligenten Hund, nicht ganz so sensibel. Ich wollte den Charakter nicht wieder dem Zufall überlassen - kann ja nicht zweimal gut gehen. Also habe ich mich ein bisschen umgesehen, was mir so gefällt und mich für den Aussie entschieden.
Papiere brauch ich nicht, brauche ja keinen adeligen Hund. Sind eh zu teuer und sowieso nicht besser, als die für 500€.
Also habe ich im Internet nach Aussiewelpen ohne Papiere gesucht. Und den Stinker gefunden.
Die Frau hatte nur diesen einen Wurf mit der Hündin, hat gebarft, sich Mühe mit der Sozialisierung gegeben. Alles super.

und jetzt kommt das ABER.

Ich habe das Gegenteil zu Rico - wie ich es gesucht habe. Milo hat zum Glück bis jetzt auch keine Krankheiten, ist MDR ++ - das hätte auch anders kommen können - informiert war ich darüber nicht. Der Papa hat viel zu viel weiß, die Mama war eigtl zu ängstlich für ne Zuchthündin.
Der Charakter meines Hundes ist so.. naja. Er ist sehr stur, jagd viel und gerne, macht gern sein eigenes Ding und ist extrem mutig. So ganz aussietypisch ist das nicht.

Ich brauche nicht nochmal so ein Überraschungspaket, wo ich nichts über die Gesundheit der Vorfahren weiß, wo irgendjemand einfach zwei nette Hunde verpaart und dabei keinen blassen Schimmer davon hat, was für Welpen dabei rauskommen werden. Wo nicht wirklich auf einen einwandfreien Charakter geschaut wird. Wo man nicht weiß, für was sich die Hunde später eignen werden. Wo man eigentlich nichts weiß, außer dass der Welpe niedlich ist.

Also ich habe aus dieser Aktion gelernt. Kann mich ja auch nicht freisprechen davon. Ich habe bewusst zwei papierlose Hunde gekauft.
Aber ich werde es nicht wieder tun - es sei denn bei nem Tierschutzhund.

Milo ist mir das allerwichtigste und nie im Leben würde ich ihn hergeben. Ihn als Hund macht das doch auch nicht minderwertiger oder so. Nur ich möchte nächstes Mal eine Gewissheit. Klar kann man auch nicht bei allen Züchtern nen Welpen kaufen. Da muss man sich schon informieren. Und das tue ich jetzt auch in doppelter und dreifacher Form!

Außerdem will ich gar nicht wissen, wie viel Geld manche Menschen mit so "netten" Würfen machen. Die stecken ja nicht wirklich was rein in ihre "Zucht".
 
Dabei
11 Nov 2012
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Ich bin mit Rassehunden aufgewachsen! Für mich stellt sich gar nicht die Frage! Ein Rassehund ist nur dann einer, wenn gute Papiere das belegen und die Hunde vom guten Züchter kommen! Ansonsten sind es Mischlinge, die genauso liebenswert sind, aber eben in meinen Augen nicht reinrassig sind! Ich habe auch einen tierschutzhund! Die kleine ist genauso toll, wie meine aussies! Sie hat mit kastra 300 Euro gekostet! Für einen aussie ohne Papiere würde ich nie mehr als 250 Euro zahlen! Alle die mehr für ihr papierloses aussiemixwelpchen gezahlt haben, haben Leuten beim geldverdienen auf kosten ihrer Hunde geholfen!
ich liebe die Rasse zu sehr um das einfach zu akzeptieren, oder zu verstehen!
wie heißt es "nicht wissen, schützt vor Strafe nicht". Das Internet, das Fernsehen, Bücher usw. Sind voll mit Infos, nicht wissen ist keine akzeptable Ausrede! Ich kaufe ein Lebewesen, mit dem ich Jahre zusammen verbringen will und informiere mich vor dessen kauf weniger, als vor dem Kauf einer Waschmaschine?
da kann ich nur sagen "Herr, schick Hirn vom Himmel".
sorry, ich weiß, das ist alles nicht nett, aber seit Jahren bekomme ich das mit in Foren usw. Es ist für mich mittlerweile ein rotes Tuch! Geiz ist nicht ****!! Und ich bin zu arm um billig zu kaufen!!
Ich weiss, es kommt sicher aggressiv rüber was ich geschrieben habe, aber ich liebe und schätze die Rasse Australian Shepherd so sehr, ich will sie einfach schützen und verdeutlichen, das ein Rassehund nur von einem guten seriösen Züchter mit Papieren kommen kann!

lg
 
Dabei
18 Mrz 2012
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@Mitch: Genau das ist es, was wir bewirken wollen- dass jemand NACHDENKT. Trotzdem ist hier kein persönlicher Angriff enthalten, das muss man eben differenzieren lernen

Hudson, genauso ist es. Ein guter Züchter darf kein Geld übrig behalten, da möchte man genau wissen, warum und wieso er denn "so viel GEld nimmt", aber nem Vermehrer schmeißt man das GEld ohne nachzudenken hinterher... verdrehte Welt
 
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Dabei
7 Sep 2012
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@Mitch: In keinem einzigen Beitrag steht, das papierlose Hunde zu 90% krank werden! Das Prozentual genau zu beziffern ist unmöglich! Es wäre auch unmöglich, hierfür statitisch relevante Daten zu bekommen.
Interessant ist allerdings eine Umfrage der Zeitschrift "Partner Hund" vor einigen Jahren, zu der ca. 3.000 Hundehalter befragt wurden u. die eine logische Erklärung dafür bietet, warum viele Mischlinge für gesünder halten: Besitzer von "Billighunden" gehen interessanterweise auch seltener zum TA. Sei es, das ihnen schlicht das Geld dafür fehlt, sei es aber auch, weil es ihnen weniger wichtig ist u. sich ein neuer Hund ja schnell + billig wieder geholt werden kann. Während Halter eines "teuren" Rassehundes früher u. vorsorglicher einen TA aufsuchen u. daher in TA-Statistiken häufiger auftauchen. Diese Einstellung gilt selbstverständlich nicht für alle Mischlingshalter, dennoch gibt es soviele davon, das sich dies statistisch bemerkbar macht.
Und wenn wir schon dabei sind: Statistisch erwiesen ist, das Schäferhund-Mischlinge häufiger unter HD leiden, als die Rasse Schäferhund selbst. Was mal wieder die Bedeutung von Gesundheitsauswertungen unterstreicht u. klar macht, das nur gesunde Vorfahren auch gesunde nachkommen haben.
 
Dabei
21 Feb 2011
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Schade, dass das jetzt hier wieder so abdriftet. :(

Miriam, ich hatte geschrieben, dass mir spontan, ohne nachzudenken, xy viele papierlose Hunde einfallen, die krank sind, dass ich bisher nur Rassehunde mit Papieren hatte und kein einziger dieser Hunde war bisher ernsthaft krank.
DAS sind einfach meine Erfahrungen.....nicht mehr und nicht weniger, und ich denke, dass vielen anderen hier auch spontan solche Hunde einfallen.

Wir sind in einem Aussie-Forum, also reden wir über die Aussies und lassen Rassen wie Mops und Co mal weg!
Der Aussie ist noch eine relativ gesunde Rasse, und jeder, dem die Rasse am Herzen liegt, wünscht sich, dass das auch so bleibt.
Nun ist er leider ein Modehund geworden, schon fast ein "Statussymbol" und viele Vermehrer sind auf den Zug aufgesprungen.
Aber eben auch nette Privatmenschen, die mal einen Wurf mit ihrer Hündin machen möchten. Dabei geht es doch auch nicht darum, ob die sich jetzt rührend um die Welpen kümmern, sie gut sozialisieren usw......es geht darum, dass diese Menschen keine Ahnung von Genetik und Co haben. Und das trägt garantiert nicht dazu bei, dass diese Rasse weiterhin relativ gesund bleibt! Und den "richtigen" Vermehrern ist das sowieso egal.
Schon mal nen Aussie mit Epianfällen gesehen? Das mal live miterlebt? Und dann ist er vlt noch MDR1 -/-?
Glaubt mir, das will keiner von euch erleben!

Deshalb trägt eigentlich jeder, der einen papierlosen Aussie kauft, dazu bei, diese Rasse zu "zerstören"....oder besser das, was diese Rasse ausmacht.....dazu gehört auch und vor allem die Gesundheit. *justmytwocents*

Würde jeder, der einen Aussie haben möchte, zu einem guten und seriösen Züchter gehen, wären die papierlosen Aussies sehr schnell vom Markt verschwunden.
 
Dabei
15 Mai 2012
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Ich stimme dir in allem zu Gundi!
Würde jeder, der einen Aussie haben möchte, zu einem guten und seriösen Züchter gehen, wären die papierlosen Aussies sehr schnell vom Markt verschwunden.
Das hier finde ich besonders wichtig, denn ich denke dass vielen genau dieser Gedanke bei den Überlegungen zum Aussiekauf fehlt.
Viele haben wohl im Kopf "der eine Welpe wirds schon nicht ausmachen", "der eine Wurf ist ja wohl nicht so dramatisch", daher sind wahrscheinlich viele unserer Argumente viel zu abstrakt. Dass dem aber so ist, das wird man sich erst bewusst, wenn man sich dann überlegt, dass man bestimmt nicht der einzige mit diesem Gedankengang ist und so ein Problem entsteht. Alleine aufgrund der Kumulation von Welpenkäufen mit genau dem "der eine Welpe macht das Kraut nicht Fett"...

Ich bin aber noch so hoffnungsvoll (oder naiv?) zu denken, dass sich manche der "macht des Einzelnen" bewusst werden... hat man ja eigentlich auch schon in Wirtschaft gelernt: Mikroebene-Aggregation-Makroebene und so weiter :)
 
Dabei
7 Sep 2012
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Letzen Sonntag kam ja bei "Tiere suchen ein Zuhause" ein Beitrag über Welpenhandel u. Vermehrer u.a. mit Aussies. Trauriges Beispiel mit über 30 Hunden vor Ort ist auch dieser "Anbieter" hier. Leider ging der Beitrag nur auf mit u. ohne Papiere u. den ASCA ein, nicht aber auf die fehlenden Gesundheitsuntersuchungen...

http://mini-toy-aussies.weebly.com/index.html
 
Dabei
7 Sep 2012
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Anlässlich der hanebüchenen Auswüchse bei FB in Bezug auf Hunde vom Züchter, möchte ich hier einmal ein paar grundlegende Fakten klären, die immer wieder von papierlos Verfechtern angeführt werden u. die eindeutig belegen, das diese Leute noch nie bei einem seriösen u. guten Züchter waren u. sich eine solche Zucht einmal angesehen haben oder sich generell mal genauer mit dem Thema befasst haben. Stattdessen wird mit Klischees um sich geworfen, die jeder Grundlage entbehren!!!

HOBBYZÜCHTER
Alle seriösen u. guten Züchter sind Hobbyzüchter! Es gibt in Deutschland keinen Australian Shepherd Züchter, weder unter dem ASCA noch unter dem FCI/VDH der von der Zucht dieser Rasse lebt!
Und mit Papieren, Gesundheitsuntersuchungen usw. überhaupt davon Leben könnte!


AUFZUCHT
Alle mir bekannten guten Züchter, ziehen ihre Welpen in der Familie u. in den ersten Lebenswochen im Wohnzimmer oder in der Küche auf. Viele Züchter haben für die älteren Welpen spezielle Ausläufe mit welplengerechten Spiel-, Kletter- u. Entdeckungsmöglichkeiten, in denen sie verschied. Untergründe ebenso kennenlernen, wie z.B. Umweltreize wie raschelnde Planen, wehenden Stoffe usw. Schon im Haushalt lernten sie Staubsauger & Co. selbstverständlich kennen. Auch lernen die Welpen Auto fahren u. absolvieren den ersten TA-Besuch, etwa zur Augenuntersuchung. Oft lernen die Welpen beim Züchter auch, sich in einem größeren Rudel sicher zu bewegen.
Bei einigen AL-Züchter werden die Welpen auch bereits mit einem Zwinger vertraut gemacht, da manche Arbeitshunde in ihrer freien Zeit zum Ausruhen in den Zwinger verbracht werden u. erst bei Feierabend mit ins Haus genommen werden. Generell haben einige Züchter Zwinger, wenn sie z.B. gemischtgeschlechtliche Rudel haben, um ungewollte/ungeplante Deckungen zu vermeiden. D.h. aber keineswegs, das die Hunde dort überwiegend geparkt werden.

Die Haltung von Welpen ohne Umweltreize u. Sozialkontakte in schmutzigen, dunklen Ställen, Verschlägen oder Zwingern sieht man i.d.R. bei papierlosen Vermeheren u. einigen schwarzen Schafen die mit Papieren vermehren.
Daher sollte man sich möglichst immer, noch bevor ein Wurf vorhanden ist, den Züchter anschauen. Gute Züchter begrüßen solche vorab Besuche!

Züchter m. Papieren verdienen viel Geld!
Der größte Irrtum überhaupt!!!
Hier einmal ein Aufstellung beim VDH. Quelle Polarforum: http://www.polar-chat.de/topic_30836.html

Ohne Papiere entfallen ein großer Teil der Kosten!!! D.h. unter dem Strich verbleibt einem papierlos Vermehrer wesentlich mehr Geld, auch wenn er die Welpen billiger verkauft! Die Aufstellung zeigt ganz klar, welche Kosten sich so Vermehrer erspart. Zudem hat ein Züchter seine Zucht als Gewerbe angemeldet u. zahlt für diese Einkünfte auch die entsprechenden Steuern!
Während ein papierlos Vermehrer das Geld schwarz in die Tasche steckt! In einem Fall war das neulich die stolze Summe von 6.500 € (!!!), da hier 10 Welpen a´ 650 € verkauft wurden. Demgegenüber standen vielleicht kosten in Höhe von (wohlwollend) geschätzten 1.500-2.000 €. Also unterm Strich ein plus von 4.500-5.000 € !!!
 
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Dabei
9 Feb 2011
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Sehr gut geschrieben
Das fällt mir auch immer wieder auf... alle Züchter vermehren wie wild, wollen nur das Geld und töten "unschöne" Welpen und so ein Quatsch
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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Julia, ich habe den Post in FB auch gelesen und dachte echt, ich schreib lieber gar nichts. GENAU die Leute, die man doch erreichen möchte (Miriam ausgeschlossen), schreiben da dann wieder GENAU das, was man schon 100.000.000 Mal gelesen hat. -.-
 
Dabei
15 Jun 2008
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Ich habe mich grade mal durch Deine Tierwelt gezappt und bin (natürlich auch neben sehr vielen seriösen Anzeigen!!!) mal wieder auf so viel Schrott und geistigen Dünnsch... gestoßen, dass es einem die Lust an der Zucht verdirbt ... :(

Ich inseriere sowohl meine Deckrüden, als auch meine Würfe unter anderem bei Deine Tierwelt; finde insofern auch nichts verwerfliches daran. Aber ich kann mich ehrlich nicht mit manchen Lobeshymnen messen, die dort runter geleiert werden.

Da mutieren "dark red-merles" plötzlich zu extrem seltenen Farben. Man züchtet StandarT Aussies - weder ist das eine Rasse, noch ist es richtig geschrieben!! Man bietet Deckrüden an, die die seltene (man lasse es sich auf der Zunge zergehen!!!!!!) Kombination red-merle und MDR1 frei bieten können. Oder Deckrüden, die GARANTIERT Inzucht frei für den Deutschen Aussie-Markt angeboten werden können, da ja der Vater aus den USA und die Mutter aus Frankreich kommt. Zudem werden Rüden mit echten Papieren - also nicht so "Kirmespapiere" - zu einem Dumpingpreis angeboten, nach dem Motto "besser den Spatz in der Hand, als die Taube auf dem Dach"!?

Hier fällt doch leider jeder auf den anderen rein, der noch ganz am Anfang steht. Mit einem Selbstbewusstsein wird zum Teil ein Mist erklärt, der sicher selbst auch so geglaubt wird und von anderen erst recht, die noch ohne hinreichende Sachkenntnis sind und sich zwangsläufig auf den Rat anderer verlassen müssen. Die Katze beißt sich also mächtig in den Schwanz, wenn zwei offenbar recht unerfahrene - Züchter und Deckrüdenbesitzer - aufeinander treffen. Vom späteren Welpenkäufer erst garnicht zu reden.

Und das Schlimme ist, dass es fast so unvermeidlich ist! Auch ich habe damals blauäugig angefangen und einfach nur Glück gehabt. Kann ich also andere verurteilen, die ebenso unwissend an das so unglaublich sensible und verantwortungsvolle Thema Zucht heran gehen? Im Grunde benötigt jeder Newbie - und das gilt sowohl für den Züchter als auch EBENSO!!! für den Deckrüdenbesitzer - einen erfahrenen Mentoren für die "ersten Schritte" in der Zucht. Hierfür muss natürlich beiderseitige Bereitschaft bestehen. Ich muss mal überlegen, was man da mal auf die Beine stellen kann ...

So - statt mich weiter über hanebüchene Lobhudeleien im Netz zu ärgern, gehe ich jetzt mal mit den Möppies raus; regenfreie Momente nutzen ... :D
 
Dabei
9 Feb 2011
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So ein Mentoren Ding wäre sicher mal cool...
Ein paar Züchter, die sich dafür bereit stellen, nach Rasse und Bundesland in Listen sortiert im Internet, damit Anfänger einen Ansprechpartner haben oder so...
 
Dabei
7 Sep 2012
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Ich persönlich würde mir auch den Rat eines vertrauten Züchters holen u. NIEMALS alleine über eine Anpaarung entscheiden wollen, zumindest nicht bei den ersten Würfen! Das würde ich mir auch nach 18 Jahren mit Aussieinfekt nicht zutrauen.

Aber mir geht es wie Elke. Im INet stehen Leute drin, die gerade mal 2-3 Jahre einen Aussie haben, noch nicht einmal etwas über die Epi-Belastung dieser Rasse wissen u. "züchten" munter drauf los. In der FB-Epi-Gruppe wetterte eine "Züchterin" über die Risikoanpaarungen u. die rücksichtlosen Züchter u. hatte KEINE AHNUNG (!!!) das ihre Hündin (die schon einen Wurf hatte!!!) ein hochgradigs Epi-Ped hatte. Dabei war sogar mir als Laie möglich, dies zu erkennen, weil Epi-Bekannte Vorfahren mehrfach vorhanden :(... da ist man dann schon echt erschüttert, wenn man so etwas mitbekommt.
Es ist Gift für alle Rassehund, wenn sich zahlreiche Laien zur Zucht verpflichtet fühlen, noch dazu reichlich Vermehrer auf den Zug des Modehundes aufspringen u. daneben noch kühle Vermarkter Hunde "in Sonderlackierung" teuer verhökert.
Da bleibt einen wirklich nur eines: Augen auf beim Aussie-Kauf!!!
 
Dabei
7 Nov 2013
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Ich finde es gut dass es hier im Thread ein wenig zur Sache geht - auch emotional!
Der Grund dafür ist, weil es einfach ein so emotionales Thema ist dass wirklich an die Leute gebracht werden muss!
Vieles und zwar wirklich vieles findet man nicht einfach so in den klassischen Büchern die man sich vor dem Hundekauf anschafft!
Dieses Forum habe ich vor dem Kauf nicht gekannt. Leider! Zwar bin ich oftmals auf einige Seiten beim zufälligen Googeln gestoßen (bei der Recherche über Rasse/Hunde/Welpen), aber anfangs kamen Foren für mich nie in Frage, also hab ich mich erst nach dem Kauf mit dem Forum beschäftigt.. Der Grund dafür ist dass ich jemanden gebraucht habe zum reden.
Warum? Weil in meinem Umkreis (Studentin) kaum Hundefreunde sind. Meine Familie mag keine Tiere, Studenten haben zu 99% keinen Hund und und und..
Viele meiner Reiterfreundinnen haben mir Tipps gegeben haben aber zugegebenermaßen selbst ihre Hunde von hier und dort und sogar schon mal einen Wurf gehabt. :mad:
Ich bin nicht blindlings drauf los geschossen und habe mir einen Hund gekauft, aber meine Recherche hat leider nicht die Früchte getragen, die es hätte sollen!
Für mich gab es eigentlich nur Bücher auf die ich mich verlassen hab. Bücher mit Rasseinfos verschiedener Rassen, Hundebücher an sich, Aussiebücher und Welpenbücher.
JEDES davon enthält ein Kapitel zum Thema seriöse Zucht. Aber ich würde sagen, dass die nicht genug Informationen enthalten um Unerfahrene zu schützen.
Ich bin auf keinen Vermehrer im klassischen Sinne reingefallen. Ich habe meine mitgebrachte Liste Schritt für Schritt abgehakt!!
"Wo und wie wachsen die Welpen auf, Wie sieht die Hündin aus, Wie die Geschwister, Krankheiten von Vater und Mutter, blablabla". Aber im Nachhinein würde ich dort keinen Welpen mehr holen.
Denn ein unseriöser Züchter kann sich leicht als seriös tarnen. Und schwups, ist der am Ende doch möglicherweise Kranke und Wesensschwache Welpe mit alibipapieren im Haus.
Ich habe einen Hund mit Papieren für den ich über 1000 € ausgegeben habe und habe dann erfahren, dass es Vereine gibt die als weniger seriös gelten als andere.
Die Liste der ach so guten Bücher habe ich trotzdem mit gutem Gewissen abhacken können. Und auf das Gesetz wurde da auch wieder sinnlos vertraut. "Das muss in Deutschland ja irgendwie geregelt sein". Unwissend schützt leider nicht vor den Folgen. Aber dann nehmt euch doch alle zusammen und macht es beim nächsten mal besser!! Wie kann man denn hier im Forum sein und dass nicht sehen?
Als ich neulich ein Epi Video gesehen hab, hab ich den ganzen Abend geweint weil ich dachte mein Hund könnte das haben. Denn das hab ich niiie kontrolliert! Und er kann es immernoch haben. Aber jetzt ist er mein Hund und wird es bleiben - egal was kommt.
Was ich damit sagen will: Nicht jeder Vermehrer sieht direkt aus wie einer. Und jemand der eben noch nie in der Familie oder von Freunden groß Hunde kennengelernt hat die von tollen Züchtern kommen und da mal gewarnt wird, wird leicht den Fehler machen! Dann ist es jetzt zu spät, aber dann versteht doch emotionale Reaktionen und versucht dabei einfach nachzugeben. JA ES IST SCH****! Und man muss etwas dagegen tun.
Ich binde jedem meine Gedanken dazu auf. Und auch gegenüber wildfremden die mir von "ich lass meine Hündin werfen" was erzählen.
Denn Vermehrer oder unseriöse Züchter machen nunmal Geschäft. Und die wissen sehr wohl wie und wenn man da ganz unerfahren ran geht ist das auch schwer (vielleicht für einige "alte Hasen" was Aussies und Hunde betrifft schwer zu verstehen). Und das sollte man einfach verdammt nochmal nicht unterschätzen!

Was ich damit sagen will ist ganz einfach: Nicht jeder will sich der Tatsachen gegenüber verschließen. Es ist mittlerweile auch wirklich so dass diese schlechten Züchter gut getarnt sind. Vermehrer findet man nicht nur auf dem Wochenmarkt.. Aber das ist keine Rechtfertigung. Wenn man den Fehler begangen hat, ist es an der Zeit jede Möglichkeit zu nutzen um die Wichtigkeit aufzuzeigen.

(Ich hoff mir wird jetzt nicht der Kopf abgerissen wegen meinem Barney. Ich kann leider den Züchternamen nicht äußern, weil ich ihn nicht in den Dreck ziehen möchte nur weil ich davon persönlich nicht mehr viel halte. Das muss ja noch lange nichts über die Seriosität oder nicht Seriosität aussagen!)
 
Dabei
7 Nov 2013
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Ich muss dazu vielleicht noch eins sagen:
Was für mich "seriös" betrifft bin ich vielleicht auch etwas streng. Heute würde ich vielleicht noch maximal von 2-3 Züchtern (vom ersten Eindruck) einen Welpen kaufen. Und auch da würde ich noch vorsichtig sein!
 
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