Aussie Gestern / Heute

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7 Sep 2012
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#91
Ja genau deshalb muss es unbedingt diese Rasse sein. Weil er ein Allrounder ist und nicht nur auf die Hüteleistung reduziert werden sollte. Und nur weil ich keine Schafherde habe, hole ich mir doch keinen anderen Hund?! Ich laste meinen Hund anderweitig durch Dummytraining und Kopfarbeit ist. Und JA auch wegen der rassetypischen Reserviertheit habe ich Amy ausgewählt FÜR die Arbeit als Therapiebegleithund. Und soll ich dir was sagen, es macht sie sehr glücklich und zufrieden. Du solltest nicht über jemanden und vor allem nicht über die Arbeit urteilen, wenn du nicht weißt was ich tue und wie ich Amy einsetze. Ich urteile ja über dich auch nicht.

Davon mal ab, geht das langsam aber sicher ins Off-Topic. Also wenn du Fragen über die Arbeit mit Amy als Therapiebegleithund hast, um deine Vorurteile etwas zu entschärfen, kannst du dich gern per PN melden.
Wir werden hier nicht OT, denn es geht um die heutigen Aussie. Wir reden hier auch aktuell nicht über den Hüteinstinkt im speziellen, sondern u.a. um das Gesamtpaket einschließlich des Wach- u. Schutztriebes u. die Reserviertheit, die Du und andere (u. Dich jetzt hier nur als Fallbeispiel, denn in den anderen Beiträgen kam das Thema ja auch auf) moderater haben möchtest.
Und über Deine Arbeit gibt es hier gar kein Urteil, es geht hier um das, was diese Rasse mitbringt und was sie anderseits heutzutage (!) in dieser Ausprägung nicht mehr mitbringen soll-/te.
Sprich: eigentlich paßt die Rasse ja so nicht unbedingt zu bestimmte Anforderungen, wenn schon ein paar wesentliche Charakterzüge moderater sein sollen. Denn ob nun Allrounder oder nicht, das Gesamtpaket Aussie kann ja durchaus all diese Triebe mitbringen, sie sind seit Generationen in ihnen gefestigt worden.

Neben den wirklich deutlichen Veränderungen im Gebäude u. Fellstruktur gibt es daher auch eindeutlige Bestrebungen, diese Rasse hinsichtlich ihrer Veranlagungen zu verändern, die über viele Generationen mühevoll und sorgfältig von erfahrenen Leuten in ihnen gefestigt wurden. :( Veranlagungen, die durchweg nicht aus optischen Gründen herausgezüchtet wurden und einem Gebäude und Gangwerk das sich gemäß dem "form follows function" Grundsatz als ideal für Gesundheit, Langlebigkeit, Ausdauer und Härte erwiesen hat.
Und dies nur, um einen schicken familien- u. showtauglichen Hund zu erhalten, der vielleicht noch im Sport seine Bestimmung findet?
Kann das wirklich das Ziel sein?

Für mich definitiv: NEIN! Aber ich befürchte, das die Entwicklung für einen Großteil dieser Hunde schon längst nicht mehr aufzuhalten ist.
 
Dabei
10 Dez 2015
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#92
Noch dazu, wo Du Deinen Hund als Therapiehund einsetzen möchtest und vor der im Rassestandard betonten Reserviertheit gegenüber Fremden...
Ich finde schon, dass du dir damit ein Urteil bildest, von dem du keine Ahnung hast... Zumahl ich mir den Aussie u.a. genau wegen der anfänglichen Reserviertheit ausgesucht habe.

Ich denke es ist nichts verwerfliches daran, wenn ich als Hundehalter mir in einem Wurf den Hund nach bestimmten Charaktereigenschaften auswähle.
Ich denke, dass wirst du auch gemacht haben... Auch zum Hüten muss ein Hund unterschiedlich beschaffen sein. Sei es ob er Schafe oder Rinder hüten soll. Oder ob er die Farm bewachen soll etc... In dem was ich geschrieben habe, ging es nur uns Thema hüten. Nicht um Reserviertheit, will to please, eigenständiges Denken, Schutztrieb, Flexibilität, Wendigkeit, Spaß am Arbeiten, Starke Bindung zum Besitzer, Sensibilität etc... Denn das sind alles ebenso Eigenschaften eines Aussies die ich haben möchte und die ihn genauso ausmachen wie er ist. Und diese ursprünglichen Eigenschaften stelle ich nicht über die Eigenschaft des ausgeprägten Hütetriebes um dann zu sagen, ich nehme keinen Aussie weil er bei mir nicht hüten kann...

100% ursprünglich passt nunmal nicht mehr in unsere Zeit. Sonst dürften 80% (fiktive Zahl) der Hindehalter ALLER RASSEN ihren Hund nicht halten.

Aber ich finde auch, dass diese extremen Showhunde nicht das sind, was wir als Hundeliebhaber fossieren sollten. Also grundsätzlich back to the ruts aber nicht zu 100%, weil einfach nicht umsetzbar.
 
Dabei
12 Jul 2012
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#93
Wie schon geschrieben: nehmt ihr dieser Rasse das, wozu sie eigentlich gezüchtet wurde, habt ihr nur noch den Phänotyp einer genialen (u. in meinen Augen) perfekten Rassen. Ihr nehmt ihr ihren Charakter und ihre Seele u. habt nur noch die Hülle ohne den Kern! Und das einzig aus dem Grund, weil ihr einen schönen bunten Hund wollt.
das finde ich schon sehr krass geschrieben. ich denke man sollte nicht alles auf das hüten reduzieren. dann dürfte sich auch niemand einen jagdhund halten - die wenigsten werden zur jagd eingesetzt. oder die ganzen windhunde, schlittenhunde etc.

ich bin auch nicht dafür alles aus der wunderbaren rasse herauszuzüchten, ich finde sie auch perfekt so wie sie ist. aber das mit dem hütetrieb finde ich doch arg übertrieben. eine sinnvolle alternative für unsere tollen allrounder halte ich jedoch für unverzichtbar.

wer jedoch einen couchpotatoe möchte - der bitte sollte sich auf eine andere rasse konzentrieren.
 

TanteEmma

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Dabei
20 Jan 2016
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#94
Ich spreche jetzt mal nur für uns. Für Yaris Züchterin war Charakter und Gesundheit der Tiere das wichtigste.Yari bringt die rassetypische Reserviertheit, einen tollen "will to please" und auch Wach- und Schutztrieb mit, das alles wusste ich und war auch durchaus erwünscht, der Hütetrieb ist bisher nur in sehr zarten Ansätzen zu verzeichnen und ich glaube mit einer Schafherde könnte er nicht wirklich was anfangen. Und das ist auch gut so, denn das muss und soll er nicht. Davon, das all das herausgezüchtet wird habe zumindest ich nichts geschrieben, da ging es um den Hüteinstinkt und auch davon dass er ganz weggezüchtet wird habe zumindest ich nichts geschrieben.

und dann frage ich mich, wen Aussiewolf hier persönlich kennt, so wie sie hier über mitschreibende Urteilt, mich würde mal interessieren, woher sie weiß, wer hier den Aussie schon bei seiner Arbeit gesehen hat und wer nicht.... Wenn Yari auch mein eigener erster Hund ist.... Ich bin mit Vieh auf einem Bauernhof aufgewachsen Und habe von alle dem vielleicht schon mehr gesehen, als du je in deinem ganzen Leben sehen wirst... Ich musste im zarten Kindesalter schon mitanpacken und habe mit Vieh und Tieren mitangepackt und da gab es auch Hütehunde.

Und dann sollte man auch mal ein Stück weit realistisch sein, ist denn in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch Platz für einen Hund so wie er früher war? Hier wird geschrieben, dass die Züchter die aufs Hüten züchten Probleme haben die Hunde in entsprechende Hände zu vermitteln. Werden denn überhaupt noch genügend Aussies am Vieh benötigt um die Rasse entsprechend weiterzüchten zu können?

Für Yari bestand auch die Option als Therapiehund mit mir auf die Arbeit zu kommen. Davon habe ich aber mittlerweile Abstand genommen, weil er von seinem Wesen her dort überfordert wäre. Alles kann, nichts muss. Yari ist genau der Hund den ich wollte vorallem von seinem Wesen und seinem Charakter her und ich danke unserer Züchterin tausendfach für ihn. Dass es Leute gibt, denen das nicht gefällt, dass es Züchter gibt die solche Aussies züchten, damit kann ich gut leben.
 
Dabei
15 Mai 2014
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#95
das finde ich schon sehr krass geschrieben. ich denke man sollte nicht alles auf das hüten reduzieren. dann dürfte sich auch niemand einen jagdhund halten - die wenigsten werden zur jagd eingesetzt. oder die ganzen windhunde, schlittenhunde etc.

ich bin auch nicht dafür alles aus der wunderbaren rasse herauszuzüchten, ich finde sie auch perfekt so wie sie ist. aber das mit dem hütetrieb finde ich doch arg übertrieben. eine sinnvolle alternative für unsere tollen allrounder halte ich jedoch für unverzichtbar.

wer jedoch einen couchpotatoe möchte - der bitte sollte sich auf eine andere rasse konzentrieren.
Ich finde das gar nicht krass. Den "will to please", die Intelligenz, die Bereitschaft, mit dem Menschen zusammen zu arbeiten haben die Aussie doch wirklich nur, weil síe jahrzehntelang auf Hüteleistung selektiert wurden. Das alles wird nicht lange bleiben wenn man andere oder gar keine Zuchtziele setzt.
Bei den nächsten, übernächsten Generationen wird man es vermutlich noch recht häufig antreffen und danach hat man dann irgendwann schöne bunte Hunde, die nach meinem Geschmack in ihrer ursprünglichen, nicht so fellreichen Form auch schöner waren.

Man mag ja damit argumentieren, dass Hütehunde, die auch wirklich hüten, nicht mehr so häufig gebraucht werden. Weil man sich die ursprüngliche Variante nicht zutraut möchte man die Variante, die viele der rassetypischen Eigenschaften nur noch in abgeschwächter Form hat. Darauf springen viele Züchter an und produzieren nach Bedarf. Aber warum suchen sich die, die diese Eigenschaften nicht wollen, dann nicht einfach einen Hund einer anderen Rasse anstatt diese Hunde, die so geniales leisten können, so umzumodeln, dass sie zu normalen Familienhunden reduziert werden? Ist es denn schlimm wenn es weniger Aussies gibt, die aber dann noch ihre großartigen Leistungen bringen können? Es dauert so lange Hunde zu züchten die so Großartiges leisten können und es ist so schnell wieder abzuzüchten. Ich finde es wirklich richtig schade.
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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#96
Gibt es eine Quelle, die besagt, dass alle diese Eigenschaften des Aussies zwingend mit dem Hüteinstinkt zusammenhängen? Ich habe gesucht und nichts gefunden? Das muss ja dann schon genetisch belegbar sein, bzw. müsste das Gen oder die Gene die für den Hüteinstinkt veranwortlich sind entschlüsselt sein.
 
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15 Mai 2014
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#97
Gibt es eine Quelle, die besagt, dass alle diese Eigenschaften des Aussies zwingend mit dem Hüteinstinkt zusammenhängen? Ich habe gesucht und nichts gefunden? Das muss ja dann schon genetisch belegbar sein, bzw. müsste das Gen oder die Gene die für den Hüteinstinkt veranwortlich sind entschlüsselt sein.
Ich glaube nicht, dass sich jemand diese Mühe gemacht hat kann mich natürlich auch irren.
Klar ist doch, dass man zum Hüten intelligente, charakterfeste, menschenbezogene Hunde mit viel "will to please" brauchte. Also kamen auch nur solche zum Zuchteinsatz.
Wenn ich meine beiden Hunde betrachte merke ich schon genau den oben beschriebenen Unterschied.
Ich hatte Zaro, einen meiner Meinung nach sehr schlauen, menschenbezogenen Hund aus der Showlinie und machte mich auf die Suche nach einem AL-Zweithund.
Bei einer sehr netten Züchterin durfte ich ein paar Tage mit Zaro hüten. Er war jetzt nicht total ungeeignet, hatte aber nur mittleren Hüteinstinkt. Die Züchterin meinte, er würde es aber schon lernen.
Dann bekamen wir von einem anderen Züchter Naila, reine AL. Danach habe ich mein Bild ziemlich revidiert. Naila ist unglaublich intelligent, denkt in fast jeder Situation mit und versucht Lösungen zu finden, achtet unglaublicht toll auf ihren Menschen. Da wusste ich erst was mit wirklichem "Will to please" gemeint ist.
Als sie ein Jahr alt war besuchten wir die Züchterin und testeten sie an Enten und Schafen. Als eine Ente sich selbstständig machte lief sie sofort hin und brachte sie zurück als ob sie nie etwas anderes gemacht hätte. Ich glaube schon, dass die Intelligenz, Menschenbezogenheit,... extrem mit dem Hüteinstinkt zusammenhängt. Zaros Großvater väterlicherseits hütete nach meinen Informationen auch noch und so viel ist bei ihm nicht mehr übriggeblieben. Intelligenz, Menschenbezogenheit, will to please,.. sind noch da aber in weit geringerem Maße als bei Naila.
 
Dabei
29 Okt 2014
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#98
Mir stellt sich dann die Frage, wenn der Hütetrieb reduziert wird, weil ja eben nicht mehr gebraucht ob das eben nicht generelle Auswirkungen hat auf den gesamten Charakter. Spontan fällt mir dazu der Arbreitswille ein oder eben das Lösung-Suchen...
Genau so etwas fände ich schade.


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Dabei
21 Feb 2011
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#99
Ich denke, Anna ist da gar nicht so verkehrt.
Klar, wir leben nicht auf amerikanischen Farmen. In unsere Gesellschaft passt dieser Schutz- und Wachtrieb auch nicht so wirklich.
Wenn man den durch Zucht etwas eindämmt, kann ich das gut verstehen.

Trotz allem muss ich fragen: was bitte ist so schlimm am Hütetrieb? Was stört auch daran?
Ich kann euch da echt nicht folgen.
Ich habe hier einen Aussie aus einer AL, eine Linie, wo wirklich (fast) alle Verwandten am Vieh arbeiten und erfolgreich an Trials teilnehmen.
Und Apps hat es auch drauf. Das hat sie bereits mehrfach an den Schafen der Züchterin und unter deren Aufsicht, bewiesen.
Trotzdem gibt es für mich im Alltag absolut keine Probleme mit diesem Trieb.
Was befürchtet ihr denn, was ein Hund mit ausgeprägtem Hütetrieb im Alltag macht?
 
Dabei
29 Mrz 2015
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Was befürchtet ihr denn, was ein Hund mit ausgeprägtem Hütetrieb im Alltag macht?
Genau diese Frage kam mir beim lesen auch. Andere Hunde einkreisen, in die Waden zwicken, ist kein Hüten. Vögeln und Kleingetier hinterher gehen auch nicht. Radfahrer verfolgen, Autos? Wie äußert sich denn "hüten im Alltag"? Vielleicht sollten wir mal Grundlegendes klären in diesem Thread? Oder ist das was für einen neuen Thread?
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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Ich hab da die letzten Tage ziemlich drüber nachgedacht, weil mich das Thema schon sehr beschäftigt, natürlich gerade im Bezug auf Yari. Ich merke schon, wenn ich das letzte halbe Yari im Bezug darauf reflektiere, dass das in ihm drin ist, schlimm ist es nicht, warum auch? Wenn wir spazieren gehen und einer versteckt sich, fängt Yari ganz klar das Hüten an. Er läuft im Kreis, schneidet dem zurückgebliebenen den Weg ab, bis dieser stehen bleibt und sucht die anderen 50% der "Schafherde" mit Erfolg. Das hat ihm keiner beigebracht, das macht er einfach so. Geht einer von uns schnell vorraus bleibt er stehen, guckt wo der zurückgebliebene bleibt, man merkt ganz klar, dass es für ihn wichtig ist, dass wir beisammen bleiben. Geht die Katze aus dem Haus und kommt zurück und steht vor der Glastür fiept Yari, er fühlt sich deutlich unwohl, weil ein Teil seiner "Herde" nicht im Haus ist, er die " Schafe" für ihn sichtbar nicht alle unter Kontrolle hat. Lasse ich die Katze rein ist alles gut er guckt wo sie sich hinlegt, alles ist palletti. Ich vermute der gute hat mehr davon in sich als mir immer so bewusst war, ein Problem ist und war es bisher nicht.
 
Dabei
21 Feb 2011
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Das in die Waden zwicken und auch das Einkreisen entsteht schon aus dem Hütetrieb. Gar keine Frage.
Nur hat der Hund zu lernen, und das lernen die auch recht schnell, dass man Menschen nicht am weglaufen hindert oder andere Hunde nicht zum Hüten da sind.
Natürlich verhält sich ein Hütehund beim Spiel oder auch beim Gassi, wenn er übermütig ist, anders als z. B. ein Retriever. Das ist doch völlig normal und damit sollte man leben können, sonst brauche ich so einen Hund nicht.
Dann zeigen seine Bewegungen eben, dass er ein Hütehund ist. Wobei das aber noch lange nichts mit Hüten zu tun hat.
 
Dabei
21 Feb 2011
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Ich hab da die letzten Tage ziemlich drüber nachgedacht, weil mich das Thema schon sehr beschäftigt, natürlich gerade im Bezug auf Yari. Ich merke schon, wenn ich das letzte halbe Yari im Bezug darauf reflektiere, dass das in ihm drin ist, schlimm ist es nicht, warum auch? Wenn wir spazieren gehen und einer versteckt sich, fängt Yari ganz klar das Hüten an. Er läuft im Kreis, schneidet dem zurückgebliebenen den Weg ab, bis dieser stehen bleibt und sucht die anderen 50% der "Schafherde" mit Erfolg. Das hat ihm keiner beigebracht, das macht er einfach so. Geht einer von uns schnell vorraus bleibt er stehen, guckt wo der zurückgebliebene bleibt, man merkt ganz klar, dass es für ihn wichtig ist, dass wir beisammen bleiben. Geht die Katze aus dem Haus und kommt zurück und steht vor der Glastür fiept Yari, er fühlt sich deutlich unwohl, weil ein Teil seiner "Herde" nicht im Haus ist, er die " Schafe" für ihn sichtbar nicht alle unter Kontrolle hat. Lasse ich die Katze rein ist alles gut er guckt wo sie sich hinlegt, alles ist palletti. Ich vermute der gute hat mehr davon in sich als mir immer so bewusst war, ein Problem ist und war es bisher nicht.
Auch das ist kein Hüten, sondern einfach eine typische Verhaltensweise für einen Hütehund. Dafür wurde er gezüchtet, die Herde zusammenzuhalten. Das ist in seinen Genen so verankert.
Wenn es für den Menschen störend ist, gibt es sicher auch Wege, dem Hund zu zeigen, dass er es mit seiner "Menschenherde" so nicht machen muss / braucht.
Aber ein Stück weit muss man damit leben.....denn man hat da nun mal einen Hütehund.
 

TanteEmma

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Dabei
20 Jan 2016
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Ok Gundi, dann wäre es lieb, wenn du mir als DAU mal ganz klar die Grenze aufzeigen könntest typische Verhaltensweise für einen Hütehund / hüten. Erklär bitte mal, ich ziehe da nun mal keine Grenze, was vielleicht daran liegt, dass ich eben dass, hüten mit Yari noch nie gemacht habe und auch nicht beabsichtige zu tun.

Das ich damit leben muss ist wohl klar, sonst wäre es die falsche Rasse. Das war und ist hier aber nicht die Frage.
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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Hüten ist für mich per Definition bewachen und beaufsichtigen und wenn Yari einen Teil seiner Menschen dazu bewegt stehen zu bleiben, damit er den anderen Teil aktiv suchen kann um ihn zurückzuholen ist das für mich schon hüten.
 
Dabei
15 Mai 2014
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Hüten ist für mich per Definition bewachen und beaufsichtigen und wenn Yari einen Teil seiner Menschen dazu bewegt stehen zu bleiben, damit er den anderen Teil aktiv suchen kann um ihn zurückzuholen ist das für mich schon hüten.
Der Hütehund soll mit dem Menschen zusammenarbeiten und ihn nicht kontrollieren. Ich denke, dass es überwiegend Kontrollverhalten ist, wozu Hütehunde natürlich neigen. Zaro zeit das Verhalten auch ganz stark wenn man ihn gewähren lässt, hat aber nur einen mittleren Hütetrieb.
Naila, die wirklich beim Hüten beim Züchter Talent gezeigt hat, macht dieses "Menschen kontrollieren und zusammenhalten" gar nicht.
 
Dabei
7 Sep 2012
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Und dann sollte man auch mal ein Stück weit realistisch sein, ist denn in unserer heutigen Gesellschaft überhaupt noch Platz für einen Hund so wie er früher war? Hier wird geschrieben, dass die Züchter die aufs Hüten züchten Probleme haben die Hunde in entsprechende Hände zu vermitteln. Werden denn überhaupt noch genügend Aussies am Vieh benötigt um die Rasse entsprechend weiterzüchten zu können?
Wo steht denn geschrieben, das AL Züchter Probleme haben, diese Hunde in entsprechende Hände zu vermitteln? Noch dazu wo in fast allen Fällen die Welpen schon voraus vergeben sind???? Und ja, Aussies am Vieh werden noch immer benötigt. Ich finde es schon interessant u. erschreckend zugleich, das hier eher die Zucht von AL in Frage gestellt wird, als die Umzüchtung in eine nette Aussie-Light-Version :(...

Zudem Frage ich mich wo "Aussiewolf" denn gerade jemanden verurteilt? Während mir gleich mal weider unterstellt wird, das ich weniger "Tiere gesehen haben" als Du im ganzen Leben... Stimmt, habe überhaupt keine Ahnung von nichts und das ist auch gut so! :eek:
 
Dabei
21 Feb 2011
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Puh, es ist schwer das so zu erklären, aber ich versuche es.

Natürlich hast du Recht, hüten hat was mit bewachen und beaufsichtigen zu tun.....aber bitte kontrolliert.

Auch ein Hütehund muss lernen, Schafe, Enten und Co kontrolliert zu hüten, von A nach B zu bewegen, lernen, wann er wieviel Druck machen kann und darf oder wann er besser Abstand hält, weil es gut läuft. Denn schließlich sollen die zu hütenden Tiere ja keinen Schaden nehmen.

Alles andere ist eher unkontrolliertes Zusammenhalten und Scheuchen, bei dem der Hund vlt auch noch hektisch wird, da er nicht weiß, was er wie anpacken soll.
Wenn du deinen Hund so ans Vieh lassen würdest, einfach mit dem Verhalten, was er bei euch zeigt, was meinst du wohl, was da passieren würde? Glaubst du wirklich, dein Hund wäre damit in der Lage, ein paar Schafe oder Kühe zusammenzuhalten, ohne dass diese Tiere in Panik geraten? Wenn er das kann, dann hütet er.

Das ist für mich die Grenze.
 
Dabei
29 Dez 2012
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Ich seh das Problem in der heutigen Gesellschaft. 'Was nicht passt wird passend gemacht' der Aussie ist sooo hübsch und intelligent und überhaupt. Will haben! Negative Eigenschaften? Kann man wegzüchten, braucht eh keiner.....
Kleiner, leiser, Plüschiger soll sein. Am besten rundgefressen.
Ich seh hier im Umkreis viele Hunde, die wenigsten mit papier, Hauptsache billig und unkompliziert, das wird dann leider auch so produziert.

Ich bin auch blauäugig an die Sache gegangen. Stufe 0, wie so schön beschrieben. Gesundheit war mir wichtig, dadurch Papier usw. Aber ich war mir garnicht bewusst, wie unterschiedlich diese Rasse mittlerweile ist. Dabei war ich auf wach- schutz- und Hütetrieb eingestellt. Hab aber mittlerweile ziemlich wenig von all dem, was ich mir unter einem Aussie vorgestellt habe.
Daher finde ich, sollten Züchter die den ursprünglichen Typ züchten viel mehr unterstützt werden. Nur die suche ist garnicht so einfach, wie ich feststellen muss.

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TanteEmma

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20 Jan 2016
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Puh, es ist schwer das so zu erklären, aber ich versuche es.

Natürlich hast du Recht, hüten hat was mit bewachen und beaufsichtigen zu tun.....aber bitte kontrolliert.

Auch ein Hütehund muss lernen, Schafe, Enten und Co kontrolliert zu hüten, von A nach B zu bewegen, lernen, wann er wieviel Druck machen kann und darf oder wann er besser Abstand hält, weil es gut läuft. Denn schließlich sollen die zu hütenden Tiere ja keinen Schaden nehmen.

Alles andere ist eher unkontrolliertes Zusammenhalten und Scheuchen, bei dem der Hund vlt auch noch hektisch wird, da er nicht weiß, was er wie anpacken soll.
Wenn du deinen Hund so ans Vieh lassen würdest, einfach mit dem Verhalten, was er bei euch zeigt, was meinst du wohl, was da passieren würde? Glaubst du wirklich, dein Hund wäre damit in der Lage, ein paar Schafe oder Kühe zusammenzuhalten, ohne dass diese Tiere in Panik geraten? Wenn er das kann, dann hütet er.

Das ist für mich die Grenze.
Danke Gundi
 
Dabei
8 Mai 2016
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Leben ist Entwickelung, Evolution. Auch die Rasse Aussie muss und wird sich weiterentwickeln und anpassen (müssen).
Ob jetzt eine Anpassung heisst dass der Aussie immer stämmiger, plumper, felliger werden muss? Wohl eher nicht.
Aber auch die Rasse Aussie hätte es leichter wenn sie sich der Gesellschaft anpasst. Ein Hund der ohne Hütearbeit total unausgeglichen ist
und Neurosen oder Zwangsverhalten entwickelt ist nicht glücklich auf Dauer, Daher halte ich eine Evolution der Rasse nicht für verkehrt.
Aber bitte gemäßigt bzw so dass die Rasse als solches mit allen ihren Eigenschaften erhalten bleibt und es der Rasse nicht schadet.
Den großen Hof mit Schafen hat nun mal kaum einer.

Wäre es denn besser wenn die Rasse langsam ausstirbt weil es kaum noch Schäfer gibt?
 
Dabei
10 Dez 2015
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Mich interessiert dieses Thema ja auch... Und dementsprechend denke ich auch die letzten Tage viel darüber nach, was es denn mit diesem "Mysterium" Hütetrieb auf sich hat, und warum ich für mich beschlossen habe, dass ein ausgeprägter Hütetrieb nicht so in Frage kommt. Und je mehr ich darüber nachdenke... Ich glaube das ist sowas wie "Kopfwäsche"... Ganz ehrlich mal... Ich habe mich vorab sehr viel belesen und einige Bücher gekauft und Züchterseiten gelesen und kontaktiert etc... Und irgendwie wurde immer vor dem ausgeprägten Hütetrieb "gewarnt" bzw geschrieben, dass genau dieser Trieb moderat bei den Zuchttieren ist. Also gehe ich, als Laie in diesem Gebiet, automatisch, ohne darüber groß nachzudenken, dazu über, mich ebenfalls für einen moderaten Hütetrieb zu entscheiden. Das ist gar nicht so bewusst gewesen... Eher eine unbewusste Entscheidung aus dem Grunde heraus, dass ich diesen mysteriösen Hütetrieb evtl nicht bewältigen kann. Aber wie gesagt. Das wird mir bei genauem Nachdenken erst bewusst. Und jetzt wo hier gefragt wird, was eigentlich an diesem
Hütetrieb so erschreckend sein mag, dass man ihn rauszüchtet, muss ich sagen... Ich weiß es auch nicht so genau. Vielleicht ist es ja gar nichts so mysteriös und ich kann gut damit umgehen?! Also Sitz ich hier echt grad und denke, Hmmm... Das ist eine gute Frage.

Vielleicht geht es ja vielen anderen auch so, dass sie automatisch in diese Bahn gelenkt werden?! Zumindest bei mir war es bei genauerer Vetrachtung so.

Und im Grunde sind wir doch alle der Meinung, dass der Aussie toll ist, so ursprünglich wie er ist.
 
Dabei
29 Dez 2012
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Wäre es denn besser wenn die Rasse langsam ausstirbt weil es kaum noch Schäfer gibt?
Wenn Sie ausstirbt wäre natürlich schade, der momentane Boom ist aber auch alles andere als gut für die Rasse.
Man sieht ja am Labrador, was das ganze auslösen kann. So ein showlabi könnte garnicht durchs Dickicht apportieren, wenn er es denn noch wollen würde. Denn auch da hat die Bereitschaft zur Arbeit darunter gelitten, das der haupttrieb, hier der Jagdtrieb, weggezüchtet wurde.
 
Dabei
7 Sep 2012
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http://hundemagazin.ch/rassetypische-verhaltens-und-hormonprobleme-beim-britischen-huetehund/

Ich bin eher für handfestes und fundiertes und da habe ich diesen Artikel gefunden, der mir als fundiert erscheint. Da kann sich ja jeder mal so selbst seine Gedanken zu diesem Thema machen.
Ein sehr große Teil der hier in diesem Artikel aufgeführten Punkte wurde von uns hier in der Diskussion wiedergegeben. Aber scheinbar sind wir da nicht fundiert genug?

Zitat: "
Vergleich Border Collie – Australian Shepherd
Im Zusammenhang mit dem Auftreten von Verhaltensstörungen (Stereotypien oder auch Zwangshandlungen, siehe oben) wurden Halter von Australian Shepherd und Border Collies im Rahmen einer Dissertation an der Tierärztlichen Hochschule Hannover verglichen. Bemerkenswert war, dass viel mehr Halter von Border Collies als von Australian Shepherds ursprünglich angaben, den Hund als Arbeitshund, Turnierhund oder für spezielle Formen der Beschäftigung angeschafft zu haben.
Für eine Reihe von Verhaltensstörungen (übermässige Furchtsamkeit, Angstanfälligkeit, Geräuschprobleme, Stereotypien) war der Prozentsatz der befallenen Border Collies wesentlich höher als der bei den Australian Shepherds. Für stereotypes oder übermässiges Bellen dagegen lag der Prozentsatz beim Australian Shepherd wesentlich höher als beim Border Collie. Beide Rassen zeigten nur sehr geringe Tendenzen zur Aggression. Bemerkenswert war ein anderes Ergebnis der Studie, nämlich dass die Intensität des Starrens als Zwangshandlung wie auch die Intensität von Stereotypien in der als Hütehund genutzten Gruppe wesentlich geringer ausfiel als bei Familienhunden.
Hundesport als Auslastung hatte beim Border Collie keinen Effekt auf die Ausbildung von Stereotypien und Zwangshandlungen! Die Neigung zum Kneifen (das sogenannte Heeling) war bei den Arbeitshunden verstärkt gegenüber den Familienhunden. Hunde, die im Turniersport genutzt wurden, zeigten ebenfalls eine verstärkte Neigung zum Heeling. Welche Art von Sport wie häufig ausgeübt wurde, hatte keinen Effekt. Hunde, die regelmässig Hundekontakt hatten und seltener von ihren Haltern alleine gelassen wurden, hatten eine geringere Anfälligkeit für Stereotypien. Ebenso war die Neigung zur Ausbildung stereotypen Verhaltens geringer bei Hunden, die mit den menschlichen Familienmitgliedern in der Zuchtstätte regelmässigen Sozialkontakt hatten, und bei solchen, die keinen oder nur wenige Halterwechsel erfahren haben. Die Herkunft aus einer sogenannten Show- oder Arbeitslinie hatte dagegen keinen erkennbaren Einfluss auf eine der genannten Verhaltensauffälligkeiten."

Zitat: "

Showlinie?
Gerade in diesem Zusammenhang muss betont werden, dass die Thematik der sogenannten Show- gegenüber den Arbeitslinien häufig falsch verstanden wird. Hunde aus Showlinien sind nicht die besseren Familienhunde. Sie sind schlichtweg aufgrund ihrer geringeren Kontrollierbarkeit und Steuerbarkeit schlechtere Arbeitshunde. Hier ist noch eine weitere Dissertation aus Hannover von Interesse: die Erblichkeit der Verhaltensmerkmale bei der Leistungshüteprüfung von Border Collies zeigte sich zu etwa 4–5 %. Weit über 90 % der Unterschiede zwischen dem besten und dem schlechtesten bei einem Hüteturnier konnten nicht durch die Leistungen der Eltern in vergleichbaren Situationen vorhergesagt werden. Man kann auch zwei Leistungssieger miteinander kreuzen und einen Hund bekommen, der eben nicht weiss, was er in schwierigen Situationen mit einer Schafherde anfangen soll.
Hierbei geht es dann aber nicht um die wohl weitgehend genetisch fixierten Verhaltenselemente des Fixierens, Anschleichens und Zupackens. Für diese Verhaltensweisen wurden sogar schon Kandidatengene identifiziert. Man hat also schon eine sehr genaue Vorstellung, welcher Abschnitt auf welchem Chromosom wohl für die Weitergabe dieser starren Verhaltensmuster verantwortlich ist. Anders beim Phänomen des sogenannten «Sheep sense», der dafür verantwortlich ist, das Verhalten der Schafherde vorherzusehen und allenfalls die notwendigen Gegenmassnahmen an der richtigen Stelle ergreifen zu können, um die nervöse Herde auch bei schlechtem Wetter in einen nebeligen Pferch zu treiben."

Zitat:"
Der ideale Familienhund?
Abschliessend ist zu bemerken, dass gerade die Angehörigen der spezialisierten Rassen nur mit grossem Aufwand verhaltensgerecht zu halten sind. Trotz oder gerade wegen ihrer überdurchschnittlich hohen Intelligenz, Selbstständigkeit und Fähigkeit zur Lösung von Problemen sind sie im Alltag oftmals unzufrieden. Ihre rassebedingte Fähigkeit, sich selbstständig Problemlösungen zu suchen, bringt sie oft auch auf Wege, die dem Menschen nicht angenehm oder sogar störend sind. Die dopamingesteuerte Fähigkeit, selbst verschaffte Erfolgserlebnisse sehr schnell abzuspeichern und mit freudiger Erwartung wieder zu zeigen, macht sie anfällig für Verhaltensstörungen. Je spezialisierter also ein Hund ist, desto weniger ist er als «Nur-Familienhund» geeignet!"

Quelle: http://hundemagazin.ch/rassetypische-verhaltens-und-hormonprobleme-beim-britischen-huetehund/
 
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29 Dez 2012
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Gerade den Abschnitt über die Showlinie sollte man sich genau durchlesen. Da geht es genau darum, was wir hier diskutieren.
"Showlinie sind keine besseren Familienhunde sondern lediglich schlechtere arbeiter"
Genau so ein beispiel habe ich hier Zuhause sitzen....


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15 Mai 2014
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Leben ist Entwickelung, Evolution. Auch die Rasse Aussie muss und wird sich weiterentwickeln und anpassen (müssen).
Ob jetzt eine Anpassung heisst dass der Aussie immer stämmiger, plumper, felliger werden muss? Wohl eher nicht.
Aber auch die Rasse Aussie hätte es leichter wenn sie sich der Gesellschaft anpasst. Ein Hund der ohne Hütearbeit total unausgeglichen ist
und Neurosen oder Zwangsverhalten entwickelt ist nicht glücklich auf Dauer, Daher halte ich eine Evolution der Rasse nicht für verkehrt.
Aber bitte gemäßigt bzw so dass die Rasse als solches mit allen ihren Eigenschaften erhalten bleibt und es der Rasse nicht schadet.
Den großen Hof mit Schafen hat nun mal kaum einer.

Wäre es denn besser wenn die Rasse langsam ausstirbt weil es kaum noch Schäfer gibt?
Ich weiß nicht, wo dieser Irrglaube herkommt, dass der AL-Aussie ohne Hütearbeit unausgeglichen ist und Zwangsneurosen entwickelt.
Aussies sind doch super Allrounder. Gut, sie wollen "arbeiten", das sollte man irgendwie schon bieten können. Ich kann aber nicht feststellen, dass Naila (reine AL) jetzt unausgeglichen oder kirre ist obwohl wir mit ihr nicht hüten. Sie ist super klasse und viel aufmerksamer als ich es von unserem Show-Aussie gewohnt war.
 
Dabei
10 Dez 2015
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Ich weiß nicht, wo dieser Irrglaube herkommt, dass der AL-Aussie ohne Hütearbeit unausgeglichen ist und Zwangsneurosen entwickelt.
Aussies sind doch super Allrounder. Gut, sie wollen "arbeiten", das sollte man irgendwie schon bieten können. Ich kann aber nicht feststellen, dass Naila (reine AL) jetzt unausgeglichen oder kirre ist obwohl wir mit ihr nicht hüten. Sie ist super klasse und viel aufmerksamer als ich es von unserem Show-Aussie gewohnt war.
tja weil es propagiert wird... Ist vielleicht auch zum Teil aus Schutz für die Hunde, damit nicht jeder dahergelaufene Couchpotato sich einen Aussie kauft... Aber zB mich hat es ehrlich gesagt auch abgeschreckt einen reine AL aussie zu nehmen... Weil es immer heißt man wird dem Hund sonst nicht gerecht...
 

TanteEmma

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20 Jan 2016
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tja weil es propagiert wird... Ist vielleicht auch zum Teil aus Schutz für die Hunde, damit nicht jeder dahergelaufene Couchpotato sich einen Aussie kauft... Aber zB mich hat es ehrlich gesagt auch abgeschreckt einen reine AL aussie zu nehmen... Weil es immer heißt man wird dem Hund sonst nicht gerecht...

Da ist wohl was dran.

Besonders interessant fand ich die Erklärungen wo es um den Hirnstoffwechsel geht und was beim Hund passiert im Bezug auf den Dopaminhaushalt. Heilfroh bin ich gewesen, als ich das las, dass wir keine Stöckchenwerf- oder Ballwerfspiele spielen.

Was aber wohl auch klar sein dürfte, ist dass das was früher gezüchtet wurde auch nicht immer das gelbe vom Ei war, siehe MDR1 Defekt, es war nicht alles gut....
 

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