Zitat von
TanteEmma
Ich hab da die letzten Tage ziemlich drüber nachgedacht, weil mich das Thema schon sehr beschäftigt, natürlich gerade im Bezug auf Yari. Ich merke schon, wenn ich das letzte halbe Yari im Bezug darauf reflektiere, dass das in ihm drin ist, schlimm ist es nicht, warum auch? Wenn wir spazieren gehen und einer versteckt sich, fängt Yari ganz klar das Hüten an. Er läuft im Kreis, schneidet dem zurückgebliebenen den Weg ab, bis dieser stehen bleibt und sucht die anderen 50% der "Schafherde" mit Erfolg. Das hat ihm keiner beigebracht, das macht er einfach so. Geht einer von uns schnell vorraus bleibt er stehen, guckt wo der zurückgebliebene bleibt, man merkt ganz klar, dass es für ihn wichtig ist, dass wir beisammen bleiben. Geht die Katze aus dem Haus und kommt zurück und steht vor der Glastür fiept Yari, er fühlt sich deutlich unwohl, weil ein Teil seiner "Herde" nicht im Haus ist, er die " Schafe" für ihn sichtbar nicht alle unter Kontrolle hat. Lasse ich die Katze rein ist alles gut er guckt wo sie sich hinlegt, alles ist palletti. Ich vermute der gute hat mehr davon in sich als mir immer so bewusst war, ein Problem ist und war es bisher nicht.
Auch das ist kein Hüten, sondern einfach eine typische Verhaltensweise für einen Hütehund. Dafür wurde er gezüchtet, die Herde zusammenzuhalten. Das ist in seinen Genen so verankert.
Wenn es für den Menschen störend ist, gibt es sicher auch Wege, dem Hund zu zeigen, dass er es mit seiner "Menschenherde" so nicht machen muss / braucht.
Aber ein Stück weit muss man damit leben.....denn man hat da nun mal einen Hütehund
Ich würde soweit gehen es nicht einmal als typisch Hütehund zu benennen. Unser Spaniel und unser Dackel zeigten das selbe Verhalten. Sie liefen ein vielfaches, immer zwischen den ersten und letzten.