Hallo Zusammen,
ich hole den Thread mal wieder hoch.
Eigentlich habe ich meine Art zu füttern seit Jahren gefunden, spricht die Hunde werden Roh ernährt mit Fleisch, Fisch, Obst, Gemüse, Getreide.
Läuft super, wird vertragen, keine Probleme, Untersuchungen bei Tierarzt immer gut. Insbesondere bei der Oma Plüsch die inzwischen 11 Jahre ist.
Da Pippilotta an machen Tagen etwas steifer wirkt habe ich meinen Weg gefunden, sie in solchen Phasen mit Supplementen kurweise zu unterstützen und auch das gelingt immer sehr gut.
Also warum will ich was ändern? Eingentlich will ich nicht wirklich, eben weil alles so gut läuft. ABER - genau jetzt kommt das große ABER!
Die Preise sind inzwischen so starkt angestiegen, dass es echt langsam absurd wird. Für zwei Hunde zahle ich nur für die tierischen Komponenten, pro Monat knapp über 200 Euro, dazu kommen Öl, Obst Gemüse, (und die Supplemente, die ich jetzt mal nicht mit einrechne, weil die zwar auch teuer sind, aber man damit auch ewig auskommt), Insgesamt lande ich bei bei ca. 270 Euro im Monat nur für Hundefutter. (Und da sind Trainingsleckelies oder Kausachen noch garnicht mit drin)
(Beim Kater ist es eigentlich noch absurder, da zahle ich rund 95 Euro pro Monat, aber der ist alt und frist nur noch ein bestimmtes Futter, also so sei es, aber im Vergleich den Hunden, wiegt der ja auch 15kg weniger, daher ist es doch irgendie noch absurder.)
Ich nage jetzt weiß Gott nicht am Hungertuch und kann die Kosten locker bezahlen. Aber ich will irgendwie nicht. Also überlege ich es so zu machen wie Gundi es hier mal beschrieben hatte und mit dem Tales und Tales Futter zu mischen. Das ist nun auch nicht gerade das günstigste Hundefutter, aber nun ja.
Das heißt auf diese Weise könnte ich (wenn ich gemischt füttere) die Futterkosten um rd. 50 Euro pro Monat senken. Da sagt mein Gehirn mir dann, "ach komm soviel ist das auch nicht an Einsparung, ist es das wirklich wert?"
Würde ich nur noch das Fertig Futter füttern könnte ich die Futterkosten um 100 Euro pro Monat senken. Das ist zwar eine deutlichere Einsparung (wobei seien wir realistisch auch eine Einsparung von 50 Euro pro Monat schon ordentlich ist). Aber das bringe ich irgendwie nicht über mich, weil es mir emotional wie eine Abwertung meiner Hunde vorkäme.
Also irgendwie scheint es bei mir mehr eine emotionale Entscheidung zu sein. Realistisch betrachtet gebe ich einfach zuviel Geld für Tierfutter aus. Emotional bringe ich eine Umstellung irgendwie nicht über mich und es heißt ja auch never change a running system.
Vielleicht habt Ihr ja ein paar Gedanken für mich. Bin ich einfach nur bekloppt? Seien wir ehrlich, würde ich nicht so gut verdienen, würde sich die Frage garnicht stellen, dann gäb es schon aus reiner Machbarkeit einfach die günstigere Variante. Ach und ich habe es die letzen Wochen getestet ob, insbesondere, Pippilotta so eine Mischfütterung überhaupt vertragen würde, ja das tut sie, das ist also kein Grund.
Wie gesagt vielleicht habt Ihr ja ein paar Gedanken für mich.