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Richtiges Training mit der Schleppleine

Dabei
21 Feb 2011
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#31
Mit Heititei weglassen meine ich: wenn ich sie nicht immerwieder anspreche, (eeeeheee oä), "Fuß" oder "ran" nicht gelegentlich wiederhole, dann kann sie es noch nicht sehr lange und ihre Gedanken landen schnell beim nächsten Blatt oder so.
Auch das finde ich nicht weiter schlimm, sie ist ja noch jung und lernt noch. Und ich sehe ja immer wieder kleine Verbesserungen.
Da hast du Recht, das ist nicht schlimm. Dein Hund ist noch jung und wird lernen, sich immer besser zu konzentrieren.

Nur an eins solltest du denken, wenn du immer wiederholen musst, dass sie bei dir bleibt: auch das lernt ein Hund....dass ein "Kommando" nur dann gilt, wenn Mensch es mind xy Male wiederholt. Kommt die Wiederholung nicht, ist das wie ein Auflösesignal. Für den Hund ist die Übung beendet und er geht.

Da würde ich lieber in ruhiger Umgebung üben, mit wenig Ablenkung, die Aufmerksamkeit ohne Ansprache wieder auf dich ziehen. Vlt mal mit dem Finger antippen, deine Hand zu ihrem Gesicht führen, damit sie vlt danach schaut usw. Also die Aufmerksamkeit immer wieder einfordern. Und dein Hund muss merken, dass es dir ernst ist. Schwer auszudrücken. Wenn du ihn z. B mit dem Finger antippst, sollte deine Einstellung sein: hey Madame, hier ist der Markt und ich meine das auch genau so.

Je nachdem, wie Paula drauf ist und die erste Übung klappt schon super mit guter Konzentration, kannst du auch mal die Übung beenden, bevor sie mit ihren Gedanken wieder weg ist. Da musst du sie halt gut beobachten und brauchst ein gutes Timing.
 

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Dabei
26 Mai 2015
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#32
Gundi das ist ein guter Hinweis. Ich habe auch auflöse Signale, "Ende" und beim laufen halt "weiter". Dieses "Weiter" sollte ich nochmal überdenken denn das sage ich auch in anderen Situationen. Also besser ein anderes Wort als Signal konditionieren. Ok, das wäre das eine.

Wenn ich mit der Leine übe, neben mir zu gehen benutze ich immer das Auflöse Signal. (Sie darf dann wieder rumschnüffeln oder vor mir gehen, ziehen darf sie nicht und tut es auch meistens nicht). Aber ich weis grad echt nicht so genau wie ich das im Freilauf beende. Ich sage dann schon meistens weiter und oft wird die Übung auch durch unser Clickerwort beendet. Aber tue ich das tatsächlich immer? Ich weis es grad nicht. Werde von jetzt an darauf achten.

Auch das was du vorschlägst, mal antippen, mal mit der Hand vorm Gesicht rumwedeln mache ich, aber längst nicht immer. Meistens würde ich sagen, spreche ich sie stimmlich an. Aber wie oft und ob zu oft? Da müsste ich mich genauer beobachten. Ich werde jetzt darauf achten ihre Aufmerksamkeit ohne oder mit weniger stimmlicher Ansprache zu halten.

Das ist echt ein guter Hinweis.

und auch hier, ärgere ich mich wieder über meine alte HuSchu. Denn ich habe schon versucht nicht dauernd mit Paula zu quatschen, würde dort aber ständig ermahnt dass ich meinen Hund öfter ansprechen muss. Was mich schon immer genervt hat.

Ich denke Paus hat bereits gelernt: och das Kommando kommt doch nochmal, da kann ich es auch dann machen, oder danach.

Ich muss jetzt eher mich noch besser erziehen und umkonditionieren, jedes Kommando nur einmal zu sagen - passiert nix - Konsequenz. Damit das für Paula verständlich wird.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#33
Ob man das Kommando immer nur einmal sagen soll / muss, ist sicher auch Situationsabhängig. Wenn der Hund irgendwo, komplett verträumt, rumschnüffelt, kann es schon sein, dass es beim ersten Mal gar nicht mitbekommt. Da kann man ihm ruhig eine zweite Chance geben.
In Situationen, wo ich weiß, der Hund hört mich / hat mich gehört (sieht man ja auch oft an den Ohren), lasse ich Taten folgen, da wiederhole ich mich nicht.
Ich kenne eine Menge Hunde, die z. B. Sitz oder Platz erst nach dem zweiten, dritten Mal sagen ausführen.

Wenn du ohne Leine trainierst, und ich meine hier wirklich Training an einem ruhigen Ort, und sie träumt sich weg, kannst du ihr auch gern mal einen Keks vor die Nase halten, einfach, damit sie wieder aufmerksam wird. Das ist aber Training und gehört schnell verzögert und wieder abgebaut.

Ich mache seit vielen Jahren Dogdance und da müssen sich die Hunde über eine ganze Liedlänge konzentrieren. Jerry Lee war in der Pubertät auch sehr unkonzentriert, und ich dachte, das wird nie was. Mit dem ein oder anderem Stück Wurst vor der Nase, war er aber ganz schnell wieder da. Das sollten Ausnahmen bleiben, auch im Training. Manchmal hilft es aber, dass man noch ein bisschen weitermachen und das Training so dann auch positiv beenden kann.
 
Dabei
5 Sep 2014
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#34
Das mit der Konzentration finde ich echt schwierig... In der Unterordnung träumt Betty gerne mal vor sich hin und ich hatte die Angewohnheit mal zu schnalzen, mal mit der Hand vors Gesicht durchzufahren usw. um ihre Aufmerksamkeit zu bekommen. Dann hat die Trainerin mich mal darauf angesprochen, wie oft sich solche "Aufforderungen" mittlerweile unbemerkt eingeschlichen haben.
Sie hat mir dann geraten kurze Konzentrationsübungen zu machen (bei uns war es hauptsächlich in der Position Fuss). Ich hab Betty nicht mehr angesprochen sondern einfach gewartet bis sie aktiv wird. Hat sie raufgekuckt gabs eine Belohnung (keks, Lob, Übung). Dann warten bis Betty wieder von selbst aktiv wird (also zu mir schaut). Es hat sich dann wirklich verbessert... von "ach die wird mir schon sagen wenn die Übung weitergeht" zu "ich muss länger konzentriert dabei bleiben weil es sich dann lohnt". Weisst du wie ich meine?

Untwergs wenn sich Betty irgendwo festgeschnüffelt oder festgestarrt hat, dann stube ich sie schon mal an wenn sie taube Ohren hat. Aber ansonsten versuch ich mich wirklich zurückzuhalten (was mir persönlich echt schwer fällt :rolleyes:)
 
Dabei
26 Mai 2015
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#35
Ich habe es auch schon so gemacht. ZB. Bei am Straßenrand sitzen bleiben. Als sie das sicher kapiert hatte, habe irgendwann angefangen am Straßenrand zu warten bis Madam fertig ist. Irgendwann schaut sie mich dann an und erst dann geht es weiter. Allerdings hat sich dadurch die Zeit die sie so umher schaut nicht verkürzt oder sonstwie verändert. Vielleicht hat es Minimal etwas gebracht, aber ich könnte nicht behaupten dass sie sich dadurch besser auf mich konzentriert.

Wenn ich jetzt überlege, ich stehe auf dem Hundeplatz und warte. Ich weis nicht, sie würde erst sämtliche in Reichweite befindlichen Hasenköttel fressen, sich irgendwann hinlegen und in der Gegend rumgucken. Ich hab's noch nicht konkret ausprobiert, würde aber wohl sehr lange da stehen. Und ob Madam dadurch lernt: es geht hier nur weiter wenn ich mal gucke? Ich weis nicht. Ich schätze eher die Botschaft die bei ihr ankommt wäre: es geht weiter wenn ich Bock habe.

Was ich nicht verstehe ist, wenn ich Sitz sage ignoriert sie das auch schon mal. (Ja sie hat das Wort Kommando auch verstanden, ich hab's getestet, hinterm Rücken usw). Sie hat aber noch nie nicht auf ein Handzeichen reagiert.
 

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