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Was ich nicht verstehe, ....

Dabei
6 Okt 2011
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#1
ist, dass an einen Hund nach einer Trennung vom Partner immer gleich abgeben muss. Ein aktuelles Beispiel haben wir ja gerade.

Man schafft sich einen Hund an im glauben das alles ganz toll wird, dann trennt man sich, und plötzlich hat man Zeitmangel und muss den Hund "leider" abgeben.

Was ist denn los ????? :mad:

Ich habe noch nie gehört, das eine Mutter ihr Kind zur Adoption freigibt, weil Sie sich von Ihrem Mann scheiden lässt. Es ist für mich auch nicht nachvollziehbar, wie man einen Hund nach 1 1/2 Jahren abgeben kann, weil sich die Lebensumstände veränder.

Man hat doch eine Verantwortung sich selbst und dem Tier gegenüber !! Ist die Wegwerfmenthalität nun tatsächlich auch schon bei den Tieren angekommen ?

Ich möchte nicht die Erstellerin des aktuellen Threads persönlich angreifen, aber ich habe das Gefühl, dass sich solche und ähnliche Fälle in letzter Zeit stark häufen.

Wie steht ihr dazu ??

Ich könnte mich nie, niemals von Lily trennen. Ich würde eine Lösung suchen und finden, und wenn ich nur noch halbtags arbeiten könnte und mir ein kleineres Auto kaufen müsste, aber den Hund abgeben .... never ever ....
 

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Dabei
30 Dez 2011
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#2
Ich sehe es im Prinzip genau so, egal was passiert, ich würde ne Lösung suchen und finden um Elmo zu behalten. Jetzt ist es in meinem Beruf aber relativ einfach halbtags zu arbeiten, was wenn das nicht geht? Ok, könnte man den Hund in ne HuTa geben, sicherlich nicht optimal, aber besser als ihn abzugeben. Aber was ist, wenn dazu kein Geld da ist? Was wenn einer der Partner vorher nicht gearbeitet hat und sich um Kinder und Hund gekümmert hat und jetzt wieder anfangen muss um klar zu kommen? Natürlich gibt es Unterhaltsszahlungen, die schließen aber die Vierbeiner nicht ein... Ich will die Wegwerfmentalität, die bei einigen gewiss dahinter steckt und ein generelles Problem unserer Gesellschaft ist, nicht schönreden, aber vielleicht gibt es jetzt tatsächlich Umstände, bei denen der Hund die Trennung nicht überlebt (im Sinne: er wird abgegeben). Eventuell denken die entsprechenden herrchen, dass es Hundi wo anders besser geht? Vielleicht ist auch ein Faktor, dass die Trennung anstrengend ist, und man sich des Hundes nicht mehr gewachsen fühlt?! Oder man unterschätzt, wie sehr einem ein Hund in schweren Zeiten Kraft gibt?
Was ich aber z.B. auch nicht verstehen kann ist dann: wir haben uns vor der Anschaffung Gedanken gemacht, was passiert, wenn wir uns mal scheiden lassen...
Ich find es schwierig darüber bei anderen zu urteilen, aber für mich wärs auch ein no go meinen Hund wegzugeben. Irgendwie muss es doch immer eine Lösung geben...
 
Dabei
12 Apr 2012
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#3
Ich finde so etwas muss man sich vorher schon überlegen. Auch wenn beim Einzug des Hundes alles prima läuft, muss man sich auch immer einen Plan für den "WorstCase" überlegen!
Sollten mein Freund und ich uns irgendwann einmal trennen steht es außer Diskussion, dass Madoc mit mir mitkommt, komme was wolle!

lg
 
Dabei
6 Feb 2012
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#5
Ich denke, ich kann gut mitreden, da ich diese Situation bereits hinter mir habe.

Als Jimmy (mein vorheriger Hund) 2 Jahre alt war, habe ich mich von meinem Partner getrennt. Mein Sohn war damals 6 Jahre alt. So, plötzlich alleinerziehend, vorne und hinten hat es an Geld gemangelt, keiner wollte mir als Alleinerziehende mit Kind und Rottweilermischling eine Wohnung geben, guter Rat war teuer. Für mich (ich kann wirklich nur für mich sprechen) wäre es trotzdem niemals in Frage gekommen, mich von meinem Hund zu trennen! Und plötzlich war da ein Wohnungsbesitzer, der uns seine Wohnung vermietet hat. Klar war ich jetzt vormittags beim arbeiten, hatte noch teilweise einen Nebenjob nachmittags und einen dritten abends. Immer schön im Wechsel, damit weder Kind noch Hund zu viel alleine sind. Die Freizeit habe ich dann mit beiden verbracht und wir waren die drei Musketiere ;)

Falls meine Partnerschaft scheitern sollte, werde ich Arina selbstverständlich mitnehmen!! Sie ist schließlich ein Familienmitglied!
 
Dabei
6 Okt 2011
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#6
Das finde ich eine sehr gute Einstellung Conny, ich denke auch, dass ein Hund eben mehr ist als ein Gegenstand.
Und es gibt immer eine Lösung, wenn man will, auch wenn manchmal der Zufall helfen muss.
Und einfach ist es sowieso nicht, aber einfach wär auch zu einfach, oder ?
Ich finde es jedenfalls toll, dass Du soviel auf Dich genommen hast, um Deinen Hund nicht abzugeben !!
 
Dabei
6 Feb 2012
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#7
Ich denke, das ist wie bei dir auch:

bei manchen ist der Hund halt ein Tier, das ich mir vielleicht etwas voreilig anschaffe und dann eben wieder weggebe, wenn es nicht mehr passt (es gibt aber sicherlich Ausnahmen, wo es wirklich besser ist für den Hund) oder

die Familie wird um ein Mitglied reicher mit allen Pflichten und Rechten. Und da gehört für mich dazu, dass ich die Verantwortung auch in schlechten Tagen trage...
 
Dabei
7 Okt 2011
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#8
Ich denke da wie meine Vorschreiber, aber man kann sich eben schlecht in eine spezielle Situation reinversetzen.
Es sollte alles im Vorfeld abgeklärt sein, bevor ein Familienmitglied.....so bezeichne ich unsere Hunde.....einzieht.
Nur leider denkt nicht jeder so und die Menschen durch Herkunft, Bildung, Krankheit oder sonstige Lebensumstände- oder einstellung sind nicht wie wir, die sich kümmern oder kümmern können.
Ich finds auch erschreckend, wie viele sich hier aus dem Grund mal eben kurz melden aber es gibt ja noch weitaus schlimmeres, was Tier so passieren kann.
 
Dabei
12 Apr 2012
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#9
Natürlich gibt es bestimmte Umstände, wo man dann wirklich keine Wahl hat. Wir haben unseren zweiten Aussie auch aus zweiter Hand und ich kenne die Vorbesitzerin sehr gut. Da hat es nun mal sein müssen.
Aber seinen Hund einfach so wegzugeben weil man keine Lust mehr hat oder sich die Anschaffung im Vorhinein nicht genau überlegt hat, ihn wie so ein Ding im Internet zu inserieren und ihm dann nich die kleinste Träne nachzuweinen finde ich absolut unterste Schublade.

Also wenn ich nur daran denke, Madoc abgeben zu müssen läuft es mir eiskalt den Rücken runter. Auch wenn es zurzeit Tage gibt wo ich ihm in einer Tour mit dem Tierheim drohe :)
Wenn du so mit einem Tier zusammenwächst muss es wirklich einen triftigen Grund geben sich von ihm zu trennen! Und selbst dann würde ich es wahrscheinlich mein Leben lang bereuen.
 

Katja85

Katjas Heartbreaker :-)
Dabei
31 Jan 2012
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#10
Hallo ihr lieben,

Ich bin da genauso eingestellt...es muss doch irgendeine Lösung geben um den Hund behalten zu können! Ich könnte mich nie und nimmer von meinen beiden Hundis treffen würde ich mich jetzt von meinem Freund trennen...warum auch ? Ich bin der Meinung das es immer eine andere Lösung gibt! Ich würde das auch ganz und gar nicht übers Herz bringen!
 
Dabei
12 Apr 2012
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#12
Aber immerhin kümmert man sich darum, dass der Hund dann eventuell doch ein gutes Zuhause findet (aus welchem Grund auch immer man ihn weggeben muss) und schiebt ihn nicht einfach ins Tierheim ab!
Finde es trotzdem irrsinnig schade! :(
Werde aber nie verstehen können wie man so gaaanz plötzlich berufstätig ist und keine Zeit mehr für den Hund hat...
 
Dabei
30 Dez 2011
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#13
Ja, wirklich schade :(
Bei dem Momo bei aussie-in-not kann ichs noch verstehen, wenn das Herrchen verstirbt und evtl. keine Verwadschaft da ist um zu helfen. Wir haben die Dackelhündin von meinem Opa damals übernommen, als er aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr konnte. Wer in so einer Situation sucht hat mein vollstes Verständnis...
 
Dabei
27 Apr 2012
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#14
Hallo, ich hab meine Meinung ja schon zu dem Lia Thema geschrieben und direkt ne "nette" privat nachricht bekommen, also Kritik will keiner hören, ich denke auch das es fälle gibt in denen es für Mensch und hund besser ist wenn man ihn zu einer anderen Familie gibt, man weiss ja selber nicht was einem im Leben noch schlimmes passiert, aber die Leute erzählen immer was für einen tollen unkomplizierten tellentierten Hund sie haben un nur Zeitmangel der Grund zur Abgabe ist. Steht immer in jeder Anzeige. Ich finde es wichtig die Macken des Hundes preiszugeben, es gibt bestimmt Leute die sich so einem hund gewachsen fühlen und er nicht nach kurzer zeit weitergegeben wird weil auch die neuen Menschen nicht mit ihm zurecht kommen, so was finde ich dann richtig schade!!! Zeitmangel aber nach so kurzer Zeit finde ich seltsam, das muss einem doch vorher schon bewusst gewesen sein... So hoffe ich stosse hier nicht auch allen vor den Kopf weil man etwas mal kritisch sieht und nicht immer nur sagt alles gute für die Familiensuche.
 

AnubisKIB

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Dabei
19 Apr 2012
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#15
So hoffe ich stosse hier nicht auch allen vor den Kopf weil man etwas mal kritisch sieht und nicht immer nur sagt alles gute für die Familiensuche.
Also von meiner Seite aus nicht! Ich finde den Vergleich mit Kindern auch gar nicht so fehl am Platz. Ein Kind will auch wohl überlegt sein und kann nicht aus Zeitmangel mal eben schnell abgegeben werden. Doch im Gegensatz zum Hund kommt man hier auf den Gedanken an eine Betreuung. Warum zieht man (gute) Hundesitter in solchen Situationen nicht genauso in Betracht? Ich selbst hätte sogar noch ne Pflegestelle frei, vor allem für eine Hündin. Aber gleich ganz abgeben????
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#16
Natürlich gibt es bestimmte Umstände, wo man dann wirklich keine Wahl hat. Wir haben unseren zweiten Aussie auch aus zweiter Hand und ich kenne die Vorbesitzerin sehr gut. Da hat es nun mal sein müssen.
Aber seinen Hund einfach so wegzugeben weil man keine Lust mehr hat oder sich die Anschaffung im Vorhinein nicht genau überlegt hat, ihn wie so ein Ding im Internet zu inserieren und ihm dann nich die kleinste Träne nachzuweinen finde ich absolut unterste Schublade.
Ehrlich gesagt finde ich es gerade gut, wenn man seinen Hund weggibt wenn man bemerkt, dass man sich das einfach nicht genau überlegt hat oder es einfach nicht das Richtige für einen ist. Ich will nicht sagen, dass man sich keine gedanken zu machen braucht, aber WENN das Gedankenexperiment nunmal in der Realität anders aussieht als in der eigenen Fantasie, dann ist es mehr als reif, seinem Hund einen Gefallen zu tun und ihn weiterzugeben. NICHTS ist schlimmer als die Leute, die vollkommen überfordert noch irgendwas aus ihrem Hund herausholen wollen, dann aus Verzweiflung jeden noch so absurden Rat befolgen, den man ihnen gibt (Ich sag nur: Der berüchtigte Klaps, Nackenschütteln ,...). Am Ende hat man dann nämlich keinen Fall von "6 Monate alte Hündin braucht klare Linien, hundeerfahrene Besitzer bitte!", sondern ein "Hündin, 6 Monate alt, aggressiv, Angst vor Männern, Maulkorbpflicht, ...".

Man kann nie die vollen Umstände kennen, wenn ein Fremder in einem Forum postet oder irgendwo inseriert. Ich denke auch, die Mehrzahl der Inserate und Vermittlungsgesuche sind auf vollkommen hirnrissigen Umständen aufgebaut (wir lassen uns scheiden, der hund muss weg - unabhängig davon, dass wir beide genug Zeit und Geld hätten). Aber es gibt immer noch genügend Fälle, in denen es durchaus verständlich und gar vernünftig ist, warum die Menschen so handeln.
 
Dabei
6 Okt 2011
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#17
@hailey: es ist bei Hunden nicht anders als bei Pferden. Es wurde noch nie ein schlechtes Pferd verkauft, alle Pferde sind brav, haben gute Gänge, sidn Schmiede- und Verladefromm, springen über alles drüber und haben vor nichts Angst, aber trotzdem werden Sie verkauft, ich frage mich immer was der Quatsch soll.

Anstelle von Anfang an zu sagen, pass auf, das Pferd geht nicht über Wasser und stellt sich ebeim Schmied an, dass man 4 Mann braucht um es zu halten. Aber nein, es wird alles verschwiegen und im Nachhinein hat man dann den Ärger.

So denke ich wird es bei vielen Hunden auch sein, die aus "Zeitmangel" abgegeben werden, ich denke nämlich, es ist nicht der Zeitmangel zum Gassigehen gemeint, sondern der Zeitmangel, sich mal richtig mit dem Hund zu breschäftigen, ihn mal genau zu beobachten und vielleicht mal gezielt an Problemen arbeiten, dafür fehlt nämlich meistens die Zeit.

Ein Kind kann man alleine in die Nachhilfe schicken, aber bei einme Hund muss man halt mit dabei sein, denn man muss ja an sich selbst arbeiten, und davor scheuen sich doch die meisten, eigene Fehler zuzugeben und an sich selbst zu arbeiten.
 

AnubisKIB

Gesperrt/Gelöscht
Dabei
19 Apr 2012
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#18
So denke ich wird es bei vielen Hunden auch sein, die aus "Zeitmangel" abgegeben werden, ich denke nämlich, es ist nicht der Zeitmangel zum Gassigehen gemeint, sondern der Zeitmangel, sich mal richtig mit dem Hund zu breschäftigen, ihn mal genau zu beobachten und vielleicht mal gezielt an Problemen arbeiten, dafür fehlt nämlich meistens die Zeit.

Ein Kind kann man alleine in die Nachhilfe schicken, aber bei einme Hund muss man halt mit dabei sein, denn man muss ja an sich selbst arbeiten, und davor scheuen sich doch die meisten, eigene Fehler zuzugeben und an sich selbst zu arbeiten.
Ich hätte es besser kaum schreiben können....
 
Dabei
8 Mai 2012
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#19
Kann leider überhaupt nicht nachvollziehen, wie man seinen Hund abgeben kann, weil beide Partner berufstätig sind.
Das weiß man doch vorher und sollte sich deshalb nicht nach einigen Monaten überlegen, das die Zeit doch zu kurz für einen Hund ist.
Würde das Abgeben generell aber nicht verurteilen, wir haben immer 2 Hunde gehabt, nachdem unser Schäferhundmix letztes Jahr mit fast 17 Jahren gestorben ist, sollte auf jeden Fall zu unserer Parson-Jack-Russell-Hündin wieder ein neuer Gefährte her.
Über den Tierschutz hat man uns dann einen Labradormix vermittelt, der sich als ungarischer Hütehund entwickelte und jeden hier terrorisierte. Die Kinder und die kleine Hündin hatten Angst vor ihm, er zwickte, knurrte und bellte uns ohne Ende an.
Wir haben echt alles versucht, private Hundestunde und viel Geduld aber irgendwann ging es nicht mehr.Konnten ihn dann an einen ausgebildeten Hundeführer vermitteln, der ihn zum Wach-und Schutzhund ausgebildet hat. Er lebt jetzt in einem Rudel von 5 Hunden, ist dort der Oberchef, bewacht ein riesiges Gelände und hört aufs Wort.
Selbst der Hundeausbilder hat uns versichert, das wir diesen Hund nie in den Griff gekriegt hätten und seinen Anlagen einfach nicht hätten gerecht werden können.
Vielleicht haben wir uns deshalb die Entscheidung für einen Aussie auch sehr schwer gemacht, weil wir an unseren Erziehungsfähigkeiten echt gezweifelt haben, zumal unser ganzes Umfeld ja auch total entsetzt über unsere Wahl ist.

Was ich aber eigentlich damit sagen will, manchmal muss man sich leider schweren Herzens von seinem Hund trennen, aber mache (vorgeschobenen) Gründe kann ich leider nicht nachvollziehen.

LG
Carmen
 
Dabei
27 Apr 2012
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#20
Es gibt bestimmt Leute die sich auch einfach für die falsche Rasse entschieden haben, ein Aussie braucht bestimmt mehr Beschäftigung als ein Mops, und dann kann es schon mal zu einem kleinen Drama kommen, Hund unterfordert, kaut Sachen wird evtl aggressiv usw... dann ist es denke ich besser sich zu trennen. Nur sollte dann einfach gesagt werden, unter stress knappt der hund, nach diesen Anzeigen denken Leute so einen toller Hund nur aus Zeitmangel, dem gebe ich ein neues Zuhause, dann hat die Familie kleine Kinder und schnapp... das ist der Grund warum ich bei meinen 2 Kindern 4 und 1,5 Jahre nur einen Welpen hole, weil ich nicht weiss was ein Erwachsener hund für Macken hat. Man sollte ehrlich sein dann findet sich auch das richtige herrchen. Nur wenn man wirklich nur das beste für den Hund will, sollte man es vermeiden das er nach kurzer Zeit wieder weitergereicht wird. So was ärgert mich einfach, man kann doch offen zugeben wenn ein Tier problematisch ist, es gibt immer Leute die mit so was umgehen können.
 
Dabei
28 Apr 2011
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#21
Ja also ich verstehe es auch echt nicht! Und ich finde es auch wirklich unmöglich! Man weiß oder sollte einfach wissen was man sich ins Haus holt. Aber gut, die Menschen sind teilweise echt unmöglich, machen sich ja auch bei Kindern keine Gedanken, nur die können nicht mehr so einfach abgegeben werden. Der andere Thread mit Lia die ein neues Zuhause sucht, also die Leute haben sich ja wohl mal gar nicht über die Rasse informiert, wenn sie noch nicht mal wissen, welche Farbe ihr Hund eigentlich hat. Und ne Züchterin wird das wohl auch nicht gewesen sein. Was ist das für eine Züchterin, die nen red tri net von nem red merle unterscheiden kann?? Nee, also sowas regt mich echt auf!!! Die Leute sehen einen Hund der ein attraktives Äußeres hat, lassen sich dann von sogenannten vermeintlichen Züchtern alles mögliche aufschwatzen und schwupps haben sie den Hund ohne sich Gedanken zu machen, dass ein Hund gute 10 Jahre lebt, viel Zeit in Anspruch nimmt, Arbeit macht und Zuwendung braucht. Und wenn man berufstätig ist, sollte man sich doch im Vorhinein Gedanken machen wo man dann den Hund in dieser Zeit unterbringt. Ich verstehe diese Leute einfach nicht und für die meisten habe ich auch kein Verständnis! Ich würde meine Hunde NIEMALS weggeben, selbst wenn es noch so unglückliche Lebensumstände wären, ich würde ALLES dafür tun, dass ich meine beiden behalten kann, da würde ich eher noch mit dem Minimum leben und kaum noch arbeiten gehen, wenns eben nicht anders geht. Aber wie gesagt, man sollte im Vorfeld eben gut überlegen, welche Rasse, wie mach ich das und wie werde ich dem Hund gerecht und kann ich ihm ein lebenslanges schönes Zuhause bieten?
Schade dass viele Leute selbst dafür zu faul sind....
 
Dabei
27 Apr 2012
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#22
ich finde jeder kann mal einen Fehler machen, natürlich bin ich der Meinung dass man sich im Vorfeld Gedanken machen sollte was will ich für einen Hund, kann ich überhaupt einen Hund halten... Wenn das nicht passiert ist muss man sich das auch eingestehen und nicht immer nur Zeitmangel angeben. Jzt kommt natürlich auch wieder das seriöse Züchter thema, hätte man sich jzt einen Welpen vom Züchter genommen wäre es viell nicht so weit gekommen, die meisten Leute geben wohl nicht 1000 euro und mehr für einen Hund aus ohne zu wissen wobei es sich handelt und falls doch sind die meisten Züchter dann ja auch einverstanden den Hund zurück zu nehmen...
 
Dabei
6 Okt 2011
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#23
@hailey: naja, ich erinnere mich noch an den Fall von vor 2-3 Wochen, als jemand seinen Welpen wieder verkaufen wollte, weil es daheim nicht klappt und "man keine 800 € aus dem Fenster werfen" wollte.
 
Dabei
27 Apr 2012
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#24
Klar das gibt es auch, aber häufiger denke ich das das passiert, jmd möchte nen Welpen, guckt die Anzeigen durch, oh der ist süss, so bunt, ok 400 Euro kann ich ausgeben.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#25
Klar das gibt es auch, aber häufiger denke ich das das passiert, jmd möchte nen Welpen, guckt die Anzeigen durch, oh der ist süss, so bunt, ok 400 Euro kann ich ausgeben.
Das sind dann auch meistens die, die einen "Familienhund" haben"wollen und deswegen keine Papiere für ihren hund haben... dass ein reinrassiger hund aus einer seriösen Zucht immer Papiere hat und das nichts mit dem späteren "Einsatz" des Hundes zu tun hat, wird dann ausgeklammert nehmen(ist nichtals Abwertung für Hunde ohne Papiere gemeint oder als Kritik an denen, die bewusst einen hund aus einer "unfall-verpaarung" nehmen, bitte nicht falsch verstehen, ich finde nur diese Argumentation haltlos, wenn man behauptet, der hund kommt aus einer guten Zucht)
 
Dabei
27 Apr 2012
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#26
Wir haben auch nur 2 "Familienhunde", beide vom Züchter, jzt kommt wieder ein "Familienhund", auch vom Züchter, grad als Familienhund bei kleinen Kindern muss einem der Hintergrund und die optimale Sozialisierung wichtig sein. Ich sage nicht das es nicht menschen gibt die ohne Papiere züchten, Untersuchungsergebnisse haben und ihr bestes geben, aber ich denke das ist in vielen Fällen halt nicht der Fall.
 

*Loki*

Lokimotive
Dabei
16 Mai 2011
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#27
Ich könnte meinen Hund auch nie abgeben .... Dann muss halt der Gürtel tatsächlich enger geschnallt werden - aber ich glaube, das würde ich NIEMALS über's Herz bringen. Ich bin mir aber auch sicher, dass meine Familie mich da unterstützen würde, wenn es tatsächlich so weit kommen würde! Das ist immer schön zu wissen und beruhigt mich da auch ungemein!!!
Bei meiner Schwester läuft es seit etwa einem halben Jahr auch nicht gut, sie hat sich getrennt, hat jetzt Haushalt, 2 Kinder und alten Hund. Sie hätte ihn UNS gegeben, aber da wir das mit der jetzigen Wohnsituation definitiv NICHT können (Hundehasser im Haus und EIN Hund ist mit den Miteigentümern des Hauses abgesprochen), behält sie ihn solange es geht! Dabei war es eigentlich der Hund ihres Mannes!!!! Der kümmert sich seit der Trennung NULL um's Wohlergehen des Hundes, den er angeblich soooooo liebt ... Dabei hat er Zeit und Platz mehr als genug, nur LUST hat er auf den alten Hund keine mehr, dumme Sprüche wie "Hast du hier wochenlang nicht mehr geputzt, es STINKT nach altem Hund?!" "Der haart ja alles voll!" oder "Ich hab Hundehaltung in meinen Mietwohnungen verboten, da kann ich nicht selbst einen Hund halten ...." finde ich unter aller Sau!!! :(
 
Dabei
1 Apr 2012
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#28
Genauso einen Thread wollte ich auch eröffnen. Ich habe Aussie in Not auf Facebook, und jeden Tag steht dort ein Aussie zur Vermittlung drin und meist aus den oben genannten Gründen. Ich bin wohl ein bisschen zu dünnhäutig, mir kommen jedesmal die Tränen, wenn ich über die Schicksale dieser Hunde lese.
Bei meinem Partner und mir ist klar, dass wir uns beide um die Hunde kümmern, wenn wir uns trennen sollten. In fremde Hände gehen die nur, wenn alle Stricke reissen! Niemals würden wir einen unserer Aussies wieder hergeben-und wir haben mit Fly wirklich nicht einen einfachen Hund zu uns geholt und trotz allem würden wir sie niemals mehr hergeben. Wir sind auch in der glücklichen Lage, uns beruflich anzupassen, so dass genügend Zeit für unsere Lieblinge da ist. Wir verzichten aber auch auf vieles, weil wir die Beiden nicht mitnehmen können/wollen. Das tun wir gerne, wir sind uns der Verantwortung bewusst.
Ich kann das nicht verstehen, dass man sich ein Tier zulegt und es dann nach ein paar Monaten wieder abgibt, weils halt nicht geht...ein Kind gibt man auch nicht einfach ins Heim, wenns kompliziert wird (ist vielleicht kein so guter Vergleich). Aber ich bin gleichzeitig auch froh, dass solche Menschen dann doch einsehen, dass sie überfordert sind mit ihrem Hund, denn wenn Flys frühere Besitzerin nicht nach 3 Monaten zu dieser Einsicht gekommen wäre hätten wir diesen riesen Schatz nun nicht bei uns...
 

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