Sammy, der instabile A-Typ

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26 Feb 2016
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#91
Das hab ich genauso gemacht. Aber dann wieder Platz gesagt mit Handzeichen. Nach 3 oder 4 mal hab ich ihn mit weglaufen rausgeholt, sitz gesagt und danach hoch.
Wie ich ihn kommentarlos ins Platz bringe, dass geht irgendwie gar nicht. Da dreht er sich schon in meinen Händen wieder rum.

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7 Okt 2014
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#92
Wie lange musste er denn insgesamt liegen?
Liegen bleiben unter Ablenkung und außerhalb von Zuhause (grade im ja scheinbar verhassten Flur) kann verflixt anstrengend sein für einen jungen Hund.
Da würde ich gar nicht so immens lange drauf bestehen, lass ihn die Langeweile doch notfalls im Sitzen oder Stehen ertragen, so lange er sie überhaupt erträgt.
Das fände ich persönlicher jetzt erstmal wichtiger als die Position, in der er das tut.
Was nicht heißt, dass er selbst auflösen darf!

Ich habe geraume Zeit in dem Moment, in dem Finn ein Kommando eigenständig umändern wollte, sofort das "richtige" gegeben.
Wenn ich Sitz wollte und gesehen habe, dass er sich nach kürzester Zeit stattdessen hinlegen wollte, habe ich umgehend Platz hinterher geschoben.
Umgekehrt genauso.
Allerdings konnte ich meinem Hund schon sehr früh sehr genau ansehen, was er als nächstes tun würde.
 
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26 Feb 2016
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#93
Wie lange musste er denn insgesamt liegen?
Liegen bleiben unter Ablenkung und außerhalb von Zuhause (grade im ja scheinbar verhassten Flur) kann verflixt anstrengend sein für einen jungen Hund.
Da würde ich gar nicht so immens lange drauf bestehen, lass ihn die Langeweile doch notfalls im Sitzen oder Stehen ertragen, so lange er sie überhaupt erträgt.
Das fände ich persönlicher jetzt erstmal wichtiger als die Position, in der er das tut.
Was nicht heißt, dass er selbst auflösen darf!

Ich habe geraume Zeit in dem Moment, in dem Finn ein Kommando eigenständig umändern wollte, sofort das "richtige" gegeben.
Wenn ich Sitz wollte und gesehen habe, dass er sich nach kürzester Zeit stattdessen hinlegen wollte, habe ich umgehend Platz hinterher geschoben.
Umgekehrt genauso.
Allerdings konnte ich meinem Hund schon sehr früh sehr genau ansehen, was er als nächstes tun würde.
Zum lange liegen kam es nicht. Vielleicht nicht mal 20 Sekunden ab ersten Platz Kommando.
Und das mit dem "richtigen" Kommando mach ich genauso:)
Von klein auf schon. Er löst mit geringer Ablenkung alles auf

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7 Okt 2014
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#94
Und warum muss er unbedingt liegen?
Versuch es doch trotzdem mal mit Sitz, vielleicht ist seine Geduld da größer und sein Erfolgserlebnis dadurch auch umso größer.

Ansonsten klingt das nach niedriger Frustrationstoleranz.
Wie hast du die Kommandos aufgebaut, alle zeitgleich oder eins nach dem anderen?
 
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26 Feb 2016
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#95
Weil er das Verhalten dann auch macht. Sitz auflösen und das gleiche dann auch. Ist aber auch im stehen.
In dem Moment dacht ich, er ist eh aufgedreht, kommt durch Platz besser runter.
Und Frusttrationstoleranz ist gering bei ihm.

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7 Okt 2014
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#96
Wenn du mit der Einstellung (der löst das ja eh direkt wieder auf) da ran gehst , wird das nie was.
Dann fängst du halt von vorne an, lässt ihn absitzen und erweiterst die Spanne, in Sekundenschritten.
Kennst du der 10 Leckerli Spiel?
Ich fand das zwar immer blöd, aber der Sinn dahinter ist nicht verkehrt.
 
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26 Feb 2016
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#97
Wenn du mit der Einstellung (der löst das ja eh direkt wieder auf) da ran gehst , wird das nie was.
Dann fängst du halt von vorne an, lässt ihn absitzen und erweiterst die Spanne, in Sekundenschritten.
Kennst du der 10 Leckerli Spiel?
Ich fand das zwar immer blöd, aber der Sinn dahinter ist nicht verkehrt.
Ich hab nicht die Einstellung, ich arbeite daran. Drinnen und draußen in verschiedenen Situationen. Immer mal länger werden. Wenn ich weiß, er kann es in dem Moment auch.
Will nicht unter Stress mit ihm arbeiten.
Nein, das Spiel kenn ich nicht. Hab hier mal wo was gelesen, aber da gings glaub um Ablenkung vom Hund.
Also speziel gehört noch nicht.

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15 Mai 2014
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#98
Zum lange liegen kam es nicht. Vielleicht nicht mal 20 Sekunden ab ersten Platz Kommando.
Und das mit dem "richtigen" Kommando mach ich genauso:)
Von klein auf schon. Er löst mit geringer Ablenkung alles auf

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Er ist doch noch ein Junghund. 20 Sekunden mit Ablenkung kann da schon arg viel sein. Finnie Pooh hat, denke ich, schon recht. Versuche doch mal das Kommando mit viel Lob aufzulösen bevor er es tut. Und wenn er es nur ganz kurz richtig gemacht hat. Genau so habe ich es bei meinen beiden auch gemacht. An einem schlechten Tag habe ich dann lieber keine Kommandos gegeben, an guten Tagen halt ein paar mehr. Ich weiss nicht wie oft du ihn lobst, es tut euch beiden bestimmt gut, es öfter tun zu können.
 
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26 Feb 2016
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Ich lobe ihn oft. Bei allem was er gut macht oder von sich aus zeigt. Ruhig und freudig. Und das auflösen ist bei uns immer ein lächelndes ok

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7 Okt 2014
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Weißt du Fluffy, er macht aber momentan scheinbar nicht besonders viel gut aus deiner Sicht und im Umkehrschluss heißt das für mich, dass er nicht viel Lob von dir bekommt.
Und genau das braucht er aber!
Es geht gar nicht so sehr drum, dass du gut findest, was er macht, sondern ob das grade für IHN und seine Verhältnisse eine Leistung ist.
Wenn er keine zwanzig Sekunden liegen bleibt, kann er es vielleicht momentan nur maximal neunzen Sekunden aushalten.
Und dann sind fünfzehn schon verflixt gut für IHN und dann braucht er Lob.
Verstehst du, was ich meine?
 
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15 Mai 2014
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Weißt du Fluffy, er macht aber momentan scheinbar nicht besonders viel gut aus deiner Sicht und im Umkehrschluss heißt das für mich, dass er nicht viel Lob von dir bekommt.
Und genau das braucht er aber!
Es geht gar nicht so sehr drum, dass du gut findest, was er macht, sondern ob das grade für IHN und seine Verhältnisse eine Leistung ist.
Wenn er keine zwanzig Sekunden liegen bleibt, kann er es vielleicht momentan nur maximal neunzen Sekunden aushalten.
Und dann sind fünfzehn schon verflixt gut für IHN und dann braucht er Lob.
Verstehst du, was ich meine?
Genau so meinte ich es ;).
 
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7 Okt 2014
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Als Beispiel: bei uns ist Fuß gehen eine große Baustelle (ich brauche es aber auch nicht, deshalb mache ich kein Drama draus).
Finn hält das nicht lange aus, jeder Halter mit gut bei Fuß laufendem Hund würde sich kaputt lachen über unseren Anblick.
Wenn Finn es aber zehn Meter konzentriert durchhält, ohne dabei dreimal zu stolpern und mich umzurennen, ist das für jeden anderen Aussie in dem Alter vermutlich ein Witz, für Finn aber ist eine gewaltige Leistung.
Dafür gibt es sogar einen Keks.
 
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26 Feb 2016
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Natürlich weiß ich, was du meinst, aber du kannst mir glauben, dass ich das sehr oft mache. Gerade weil ich weiß, wie wichtig es ist. Und jetzt in der Pupertät. Auch wenn es oft heißt"für Sitz braucht es kein Lob, dass hat er jetzt zu können". Ich lobe selbst das oft. Mir ist es wichtig, dass er viel positive Rückmeldung bekommt, sonst wär ja gar keine Freude mehr da.
Das Spiel übrigens klingt super.
Klar bin ich frustriert, wäre er auch nur schlecht, würd ich nicht nochmal beginnen und einen Trainer suchen.
Bin da auch absout ehrlich und das war ich auch zu dem Trainer heut am Telefon. Ich weiß ja, dass was schief läuft, aber das "Was" muss ich ja auch mal wissen. Und wenn 3 Trainer was andres sagen und ich hier im Forum andere Tips bekomme, dann läuft ja was schief

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15 Mai 2014
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Wir hatten am Anfang 4 Trainer und jeder hat etwas anderes gesagt. Du musst dir halt irgendwie das für dich passende (oder den für dich passenden Trainer) heraussuchen.
Bei einem Trainer sollte ich eine 3m Leine kaufen, beim nächsten musste es eine 2m Leine sein, dann wurde mir gesagt ohne Leinenruck käme ich nicht weiter weil der Hund mich nie ernst nehmen würde, der nächste Trainer meinte, es wäre höflich wenn ich meinem Hund Bescheid geben würde wenn ich die Richtung wechsle.
Man muss sich irgendwie das passende herauspicken.

Dein Problem mit dem Anbellen von Menschen und Hunden würde ich auch mit einem guten Trainer angehen. Ich drücke dir die Daumen dass es mit diesem klappt. Mach dir nur nicht zu viele Baustellen vorher. Dann bleibt er halt nur 15 Sekunden liegen und du lobst ihn dann. So würde ich jedenfalls vorgehen bis du deinen neuen Trainer getroffen hast. Und dann wird er dir bestimmt auch dafür Ideen liefern.
 
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26 Feb 2016
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Wir hatten am Anfang 4 Trainer und jeder hat etwas anderes gesagt. Du musst dir halt irgendwie das für dich passende (oder den für dich passenden Trainer) heraussuchen.
Bei einem Trainer sollte ich eine 3m Leine kaufen, beim nächsten musste es eine 2m Leine sein, dann wurde mir gesagt ohne Leinenruck käme ich nicht weiter weil der Hund mich nie ernst nehmen würde, der nächste Trainer meinte, es wäre höflich wenn ich meinem Hund Bescheid geben würde wenn ich die Richtung wechsle.
Man muss sich irgendwie das passende herauspicken.

Dein Problem mit dem Anbellen von Menschen und Hunden würde ich auch mit einem guten Trainer angehen. Ich drücke dir die Daumen dass es mit diesem klappt. Mach dir nur nicht zu viele Baustellen vorher. Dann bleibt er halt nur 15 Sekunden liegen und du lobst ihn dann. So würde ich jedenfalls vorgehen bis du deinen neuen Trainer getroffen hast. Und dann wird er dir bestimmt auch dafür Ideen liefern.
Heute hatten wir schon lang telefoniert. Er weiß im Groben schon alles. Das wichtigste für mich ist wie gesagt, dass vorschießen und gleich alles verbellen. Mehr ist es nicht. Nur das und das ist denk ich das wichtigste. Zumindest für mich. Das wars von vornherein. Und jedes gezeigtes Training nix gebracht. Der Trainer meinte, dass ist eine Verhaltensauffälligkeit und so nicht in Ordnung.
Morgen kommt er.
Und dann gehn wir jeden Sonntag mit ihm und anderen Hunden auf Trainingsausflug. Das hat nie ein Trainer gemacht. Das würd ich auch gut für uns finden.Diesen Sonntag solls Vogelpark sein. Mal schaun, ob wir da schon mitkönnen, dass wird monstermäßig für den Kleinen:)

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21 Feb 2011
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So, ich rede jetzt hier mal so, wie mir der Schnabel gewachsen ist, auch auf die Gefahr hin, dass man nachher böse mit mir ist.

Ich glaube dir, dass du einen schwierigen Hund hast. Solche Hunde gibt es, gar kein Thema.
Dieser "Hibbelhund" zusammen mit deiner Unsicherheit (für mich sieht es so aus, als wenn du alles probierst, aber nie wirklich dahinter stehst und dich immer fragst, ob das auch so richtig ist), kann eigentlich nur in einer Katastrophe enden. Wenn du dein Verhalten dem Hund gegenüber nicht deutlich änderst.
Fast alle deiner Probleme sind hausgemacht, weil du deinen Hund nicht richtig verstehst.
Und ganz ehrlich: so lange du immer noch ein "Ja, aber......" auf den Lippen hast, wird das nix.

Die ganzen Sachen, die du beschreibst, sind eher völlig normal.
Ein Hund muss lernen, sich zu konzentrieren, das kann er nicht automatisch. Es liegt an dir, ihm das beizubringen.
Du sagst, er löst von Anfang an die Kommandos von selbst auf......was hast du bisher wirklich Ernsthaftes dagegen unternommen? Also so, dass du mit jeder Faser deines Körpers ausgedrückt hast: ich will das jetzt und du tust es, basta!
Sitz und Platz sind nichts weiter als Tricks und genau so kann man das auch aufbauen.
Anfangs mit viel Leckerlis (diese werden in genau der Position, also Sitz oder Platz, gegeben), dann lässt man die Phasen immer länger werden, später entfernt man sich in kleinen Schritten vom Hund usw.
Steht der Hund auf, ist man zu schnell vorgegangen. Dann muss man eben wieder einen Schritt zurück.

Wie ich ihn kommentarlos ins Platz bringe, dass geht irgendwie gar nicht. Da dreht er sich schon in meinen Händen wieder rum.
Dann meinst du es nicht ernst genug, glaub mir. Und genau da liegt euer ganzes Problem.
Du hast bestimmt nicht den einfachsten Hund, trotzdem ist er völlig normal für sein Alter.

Auch wenn ich mich wiederhole: dein Hund kann sein Verhalten nicht ändern, wenn du deins ihm gegenüber nicht änderst!
 
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26 Feb 2016
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Das macht mir nichts aus, wiso soll ich da böse sein?

Ich hab einiges gelernt und umgesetzt, vieles nicht passend für mich und den Hund. Ich hatte bis jetzt 3 "Arbeitsweisen".
Von 11 Wochen bis 5 Monate die Variante von mir. Von 5-9 Monate die meiner letzten Trainerin und die letzten 6 Wochen die von dem 3. Trainer.
Zwischendrin hab ich nie rumprobiert und immer gleich reagiert.

Das ich mich ändern muss, dass weiß ich. Das will ich nicht nur für meinen Hund. Denn ich brauch dringend ein Stressfreieres Leben und davon profitiert dann auch das Zusammenleben mit meinem Hund.

Klar setze ich mich durch, aber vielleicht auch falsch, mit zu viel Druck und wenn das so ist, mach ich ja auch das Verhältnis zu ihm nicht besser.
Und in der Wohnung und draußen ohne Ablenkung ist er einfach toll. Aber wirklich nur ohne Ablenkung.
Wenn er unter Ablenkung mit mir arbeitet, klappt das für seine Verhältnisse sehr gut, also mir reicht es. Aber ich kann ja nicht aus jedem Problem rausgehn, Menschen, Geräusche, Hunde.
Da hät er ja ein Dauerkeks im Maul...
Aber es gibt wie gesagt ein Fehler bei uns, was das Problem die letzte Zeit so verstärkt.


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15 Mai 2014
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Ich hab einiges gelernt und umgesetzt, vieles nicht passend für mich und den Hund. Ich hatte bis jetzt 3 "Arbeitsweisen".
Von 11 Wochen bis 5 Monate die Variante von mir. Von 5-9 Monate die meiner letzten Trainerin und die letzten 6 Wochen die von dem 3. Trainer.
Zwischendrin hab ich nie rumprobiert und immer gleich reagiert.
Das ist es doch. Du hast das gemacht was du (oder jemand anders) dir eingeredet hat, was man in der Situation tut. Wenn du nicht authentisch bist und nur versuchst, eingeredetes Verhalten nachzumachen kann es kaum klappen. Das merkt der Hund. Du musst dich innerlich ändern, nicht nur versuchen, in einer Situation auf eine Art und Weise zu reagieren. Du musst es auch wollen.
Aber vielleicht klappt das ja mit dem neuen Trainer :).
 
Dabei
7 Okt 2014
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Ich glaube, das Problem ist eine Mischung aus zuviel Druck auf euch beide (durch zu hohe Erwartungshaltung) und gleichzeitig zu wenig Konsequenz darin, den langen Weg zu gehen, den es nun mal braucht, damit diese Erwartungen, die du jetzt schon hast, überhaupt erfüllt werden können.
Oh Mann, was für ein Satz :rolleyes:

BTW. versuche ich grade, den Film hochzuladen.
Leider säuft mein Moviemaker ständig ab.
 
Dabei
7 Okt 2014
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Fluffy, ich kriege es heute igendwie nicht gebacken, der Moviemaker will nicht , tut mir leid! :(

Was mir aber witzigerweise beim Schneiden aufgefallen ist ist, dass Finn besonders viel züngelt, wenn ich ihn filme (er mag die Kamera schon beim Fotos machen nicht) und immer dann, wenn ich ihn mit einem Kommando aus einer Aktion hole.
Wenn er beispielsweise grade schnuppert und ich unvermittelt Platz ! sage, zeigt er genau das, was du vermutlich als Beschwichtigungssignal siehst.
Er züngelt dann und einmal gähnt er sogar und wird sehr langsam in der Bewegung und versichert sich mittels Blick, dass ich das jetzt tatsächlich einfordere.
Das ist mir aber wie sagt gesagt eben erst aufgefallen, nicht beim Filmen.
Schicke ich aber vorab die Botschaft "jetzt ist arbeiten angesagt, nicht spielen/schnüffeln" , macht er das überhaupt nicht - es sei denn natürlich, ich bin irgendwie unklar in meiner Gestik.

Von daher hast du eventuell je nach Situation sogar recht mit den Calming Signals, aaaaaber ich persönlich würde da trotzdem nicht zu viel Negatives hineininterpretieren.
Finn sendet die "Beschwichtigungs"signale also aus, wenn er evtl. unsicher ist, was er tun soll oder halt dadurch gestresst ist, dass er etwas Bestimmtes - für ihn in dem Moment Unangenehmes - tun soll... aber unangenehm bedeutet in seinem Fall bereits, dass ich seine Aufmerksamkeit einfordere, die grade etwas anderem gilt.
Würde ich jetzt einen Keks hochhalten, sähe das ganz anders aus.
(Er hat halt sehr viel Will to Keks statt Will to Please :rolleyes:)

Psychoanalyse spät am Abend, schon interessant, was man im Alltag nicht wahrnimmt, beim nochmaligen Anschauen aber sieht!
 
Dabei
26 Feb 2016
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Danke Finnie Pooh für deine Mühe mit dem Video und das Hochladen.
Einen sehr hübschen Hund hast du und sieht richtig entspannt aus .
So ungefähr hab ich das gemeint und schön gesagt, mit dem will to keks. Das kenn ich.

Und ja, bei uns ist es zur Zeit wirklich stressig und dabei baut sich auch Druck auf.
Er ist momentan einfach nur am wuffen und bellen. Da reicht das kleinste Geräusch. Und steigert sich dann immer mehr. Da er mich ja in dem Moment nicht mehr wahrnimmt, kann ich nichts vermitteln, außer mit der Leine. Das ist für uns beide dann stress pur.



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Dabei
5 Apr 2014
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Hallo, liebe Finnie Pooh,

mein erster Gedanke beim Anschauen von dem Video war ebend, ob Dein Hund vllt. Schmerzen hat beim Hinlegen ? War bei meinem kleinen Wildfang mal der Fall. Hübscher Kerl, übrigens. ;-)

Liebe Grüße und schönes Wochenende
 
Dabei
7 Okt 2014
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Ich bin grade tatsächlich froh, dass das mal jemand anders sieht, den Verdacht habe ich nämlich schon länger , mir glaubt aber niemand und mittlerweile zweifel ich selbst an mir :(
Hinlegen draußen ist Finn tatsächlich etwas unangenehm, er mag keine harten Untergründe und hat ganz leichte Arthrose vorn.
Es wirkt aber eher so, als hätte er Schmerzen in der Hüfte, nicht wahr?
Die ist aber völlig okay, das habe ich alles checken lassen.
Was er aber wohl auch hat sind Probleme mit den Knien meiner Meinung nach! ...auch wenn die Tierärztin bisher im März nur eine Bänderzerrung diagnostiziert hatte und mich ansonsten für bekloppt erklärt.
Drinnen legt er sich nämlich ganz anders hin, aber sowohl in der Praxis als auch bei mir liegt PVC und da rutscht er einfach ins Platz, muss also hinten nichts belasten.
Entweder sind es also die Knie oder der Rücken, denke ich.

Ich muss wohl doch nochmal zur Physio!
 
Dabei
7 Sep 2012
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Es gibt auch einfach Hunde die sich auf harten, feuchten, kalten oder schmutzigen Boden (und da könnte ja schon ein anderer Hund vor X-Tagen hingepinkelt haben, was wir gar nicht mehr wahrnehmen) ungern hinlegen und es gibt auch Hunde, die sich grundsätzlich ungern ablegen (gerade beim Aussie Thema Hüten) ganz oft. Also ich würde da jetzt nicht zuviel hineininterpretieren, wenn die Untersuchungen nichts ergeben haben.
Gibt auch Hunde, denen man das schnelle Platz erst beibringen muss.
 
Dabei
25 Aug 2016
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Ich würde da auch nicht zuviel hineininterpretieren.
Gerade junge hunde legen sich auch mal widerwillig hin und lecken oder gähnen weil ihnen unangenehm ist das Kommando auszuführen.
Gerade so intelligente hunde hinterfragen auch ob es denn jetzt Sinn macht sich zu legen...Was bezweckt frauchen? Diese Hunde denken mit und drücken dann auch körpersprachlich aus das sie das gerade nich sinnvoll finden.
Wie der teenie der augenrollend dann doch eine Aufgabe erfüllt.

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Dabei
1 Jun 2015
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Beschwichtigungslecken=Augenrollen. Das beschreibt es doch schön. So sehe ich das auch.
 

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