VDH oder ASCA: In welchem Verein züchten?

Dabei
24 Jan 2008
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#31
Na ja viele Sachen stimmen so nicht odernicht mehr.Du kannst international nicht starten aber mit einem phänotypisierten wiederum schon.Es kann immer pro Land nur ein Verein Mitglied in der FCI sein.AKCwird von der FCI anerkannt die sind aber kein Mitglied der FCI .Im Hundesport kommt es oft drauf an was der Vereinsvorsitzende einträgt-im SV haste nach wie vor keine Chance deinen Hund mit vollem Namen und Rasse einzutragen aber in anderen schon.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#32
Ich würd gern wissen warum der nicht im FCI ist !
Weil der ASCA als weltweit größte zuchtbuchführende Registrierungsstelle für die Rasse kein Interesse daran hat, den Aussie durch Showzucht verderben zu lassen. Leider ist diese Rechnung auch innerhalb des ASCA nicht so ganz aufgegangen, da der Standard von vielen Richtern falsch ausgelegt wurde und wird.
Der ASCA hat daher in einer Überarbeitung des Standards diesen Auslegungsspielraum jetzt begrenzt. Im Vordergrund des Standards steht nach wie vor als Kernaussage:

"First and foremost, the Australian Shepherd is a true working stockdog, and anything that detracts from his usefulness as such is undesirable. The most important breed characteristics are overall moderation in size and bone, balance with correct proportions, and sound movement."
 
Dabei
7 Sep 2012
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#33
Weil der ASCA als weltweit größte zuchtbuchführende Registrierungsstelle für die Rasse kein Interesse daran hat, den Aussie durch Showzucht verderben zu lassen. Leider ist diese Rechnung auch innerhalb des ASCA nicht so ganz aufgegangen, da der Standard von vielen Richtern falsch ausgelegt wurde und wird.
Der ASCA hat daher in einer Überarbeitung des Standards diesen Auslegungsspielraum jetzt begrenzt. Im Vordergrund des Standards steht nach wie vor als Kernaussage:

"First and foremost, the Australian Shepherd is a true working stockdog, and anything that detracts from his usefulness as such is undesirable. The most important breed characteristics are overall moderation in size and bone, balance with correct proportions, and sound movement."
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Dabei
12 Jul 2012
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#34
Dh. Du könntest zB nicht an einer Deutschen Meisterschafftf teilnehmen.
das würde ja im umkehrschluss gedeuten das dort keine mischlinge mitmachen dürfen - dem ist aber soweit ich weiß, nicht so. meine cheffin zb hat einen kangalmix und sie ist auf platz 31 - bis platz 30 war "wir fahren zur DM"
 
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Bautienchen

#35
ich finde es gut mit welcher einstellung du in die zucht gehen möchtes und ich finde das es von der sorte noch nicht genug gibt. nur weil es im moment so viele vermehrer gibt, kann man doch nicht grundsätzlich alle die die zucht aktiv vorran treiben wollen abwürgen!!! das eine hat für mich mit dem anderen einfach nichts zu tun, also hunde vermehren und ein zuchtziel verfolgen. klar entstehen bei beidem welpen, aber bei dem einen ist doch ein höheres ziel hinter, ein sinn, eine vision von seinem perfekten aussie. diesen erreicht mach aber nicht wenn man dumm weitervermehrt, sondern nur wenn man ewigkeiten nach dem richtigen rüden sucht und sich genau überlegt welchen welpen man behällt um weiter zu kommen. das kann auch mal bedeutet, dass man dann zwei, drei bis zum erwachsenenalter hällt und sich dann erst entscheidet. da steckt man richtig geld rein, wenn man das ernsthaft betreibt! das hat nichts mit vermehrung zu tun.

persönlich finde ich auch, dass im vdh noch nicht übermäßig viele züchter züchten. das leute auf ihren hunden sitzen bleiben hab ich zumind. bei den züchtern die ich beobachte nicht gesehen! im moment sind auch zum beispiel für mich nicht wirklich attraktive würfe die fallen. hab ich doch letzens eine verparrung mit beiden eltern nur B1 hüften gefunden O.O genauso scheint es, dass es so wenig auswahl an deckrüden gibt, dass man auch munter mit zwar nicht betroffenen, aber trägern von erbkrankheiten züchten muss. von daher find ich deine hündin natürlich auch schon wieder grenzwertig :-/
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#36
@Bautienchen:
Meinst du mich? :)

Wenn ja: Ich wollte auch erst alles abblasen... aber hab mich ein bisschen unterhalten von wegen Genpool und welche Möglichkeiten es gibt mit möglichen +/- Nachkommen und das hat mich dann überzeugt, es erstmal noch nicht hinzuwerfen. Daher ja aber auch die strikte Vorgabe (weil ich ja bei MDR1 nun schon einen Kompromiss eingehe), dass alle anderen Untersuchungen hervorragend sein müssen (sprich HD/ED auch auf A1, bei A2 ist dann schon Schicht im Schacht).
Was das Sitzenbleiben angeht muss ich dir Recht geben, ich persönlich habe nun auch noch nicht viele Züchter gesehen, die auf ihre Welpen sitzenbleiben, aber da kennen sich andere vielleicht auch einfach mehr aus als ich.

...eine B-Hüften-Verpaarung finde ich nun aber echt heftig... DA finde ich es schon berechtigt zu sagen, dass solche Zuchten eigentlich mehr Wunscherfüllung als "Visionserfüllung" sind...
 
Dabei
12 Jul 2012
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#37
mit einem MDR +/- hund zu züchten ist eine sache aber immerhin hat er dadurch keine beeinträchtigungen. dann lieber da einen abstrich machen (allerdings müßte der rüde dann +/+ sein) und auf die hüften etc sind top!
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#38
So war auch mein Gedanke :) Und klar, ohne +/+ Rüden geht gar nichts, so viel versteh ich schon von Vererbung :D Aber jetzt darf Maggy erstmal in aller Ruhe erwachsen werden... wir haben noch mindestens 2 Jahre Zeit, und mehr wissen kann ich auch erst frühestens in einem halben Jahr :)
 
Dabei
24 Jan 2008
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#39
Wer sich intensiv mit Genetik beschäftigt sollte wissen ,das 1. eine B-Hüfte keine HD ist ,sondern eine Übergangsform und 2. da es sich um einen polygenetischen Erbgang handelt der auch noch rezessiv vererbt wird,nicht bedeutet a+a ergibt auch A-Hüften .Das wäre echt prima, bräuchte man sich doch keine Gedanken mehr machen.
Leider kenn ich aber auch Anpaarungen wo beide Eltern A Hüften haben und dabei von c-E leider alles dabei war.Man hat nur die Möglichkeit die Risiken so gering wie möglich zu halten und das klappt nur mit den imtensiven Recherchen von Ped und Ahnenforschung auch bei Geschwistern ,Halbgeschwistern ,Onkel Tante u.s.w. Zum besseren Verständnis empfehle ich z.B. die Genetik Seminare des VDH und z.B. das Buch Praktische Genetik für Hundezüchter.
Dieser Post hat übrigens nichts mit meinen eigenen Anpaarungen von A-und B Hüften zu tun ,denn da steh ich zu:p
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#40
Naja insofern lohnt es sich aber trotzdem, nur A-Hüften zu verpaaren... Selbst ein rezessiv auftretendes Merkmal lässt sich "wegzüchten", wenn über viiiieeele Generationen nur auf A-Hüften gezüchtet wird (man also nur Hunde nimmt, deren Geschwister, Geschwister der Eltern etc HD-frei sind und die mit nur freien hunden verpaart). Selbst bei Maggy könnte es sein, dass ein Welpe mit B-Hüften dabei ist, da sie in der 2. Elterngeneration noch eine B-Hüfte drin hat.

Letztlich kann der Züchter seinen Welpenkäufern immer noch strenge Auflagen mitgeben, damit mit einer möglichen B-Hüfte auf keinen Fall gezüchtet wird und damit dieses Merkmal nicht weiter gefördert wird.
 
Zuletzt bearbeitet:
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Bautienchen

#41
ja genau B-Hüfte ist eine Übergangsform, das wusste ich zumind. bereits vor meinem post, und übergangsform ist sowas für mich wie kurz davor und absolut nicht erstrebenswert! ich denk schon immer bei A2 "oje" vllt. bin ich persönlich in der hinsicht etwas pingelliger ^^ ich weiß nenaaussie, dass du dazu stehst, Rusty ist ja auch sonst ein toller Rüde :) und wenn man dann mit einer A Hüfte kreuzt ist das sicherlich noch irgendwo vertretbar, wenn halt der rest stimmt, aber warum man unbedingt zwei B1 hüften miteinander kreuzen muss ist für mich persönlich einfach nicht nachvollziehbar!

na toll irgendwie sind wir aber mal wieder vom eigentlich thema weg...magsu (nenaaussie) vllt. nochmal erzählen warum du dich damals für den VDH entschieden hast? würdest du es heute immer noch genau so machen? wie sieht es tatsächlich mit dem kokurrenzkampf aus (musst ja keine namen nennen), nur ob es wirklich so einen rauen umgang miteinander gibt...mir wäre es ja z.b. als anfänger schon wichtig viele erfahrungen von alten hasen zu sammeln, aber wenn die einen direkt wegzicken ist das ja kontraproduktiv und verdirbt ja wirklich einem die lust sich da einzuarbeiten :(
 
Dabei
10 Jun 2012
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#42
Ähm ja....wieder eines der "geliebten" Themen. Sowohl im ASCA als auch im VDH gibt es schwarze Schafe, ich persönlich bin der Meinung, dass der ASCA nicht ohne Grund DER Verband für den Aussie ist, den er sitzt im Ursprungsland und die meisten Aussies sind ASCA registriert, mir persönlich wäre die Auswahl der Züchter unter dem VDH zu klein...dies ist aber nur meine persönliche Meinung und völlig wertfrei. Die Züchter die Aussies züchten, die MIR (persönlich) gefallen, züchten nicht unter dem VDH und ein guter Züchter erfüllt aus eigenem Antrieb die Anforderungen die ein Züchter erfüllen sollte. Natürlich ist beim ASCA (fast) nichts Pflicht, aber ein verantwortungsvoller Züchter wird trotzdem seine Hunde untersuchen lassen, nur gesunde und vorallem vom Wesen einwandfreie Hunde in die Zucht nehmen!
Auch ich sehe die Entwicklung bezüglich der "Neuzüchter" sehr kritisch, nicht weil ich ihnen unterstelle es nicht richtig machen zu wollen....sondern einfach wegen der Masse an Welpen die im Moment auf dem Markt sind! Sicher wer hat nicht den Traum vielleicht irgendwann mal zum Erhalt und der VEREDELUNG(denn nichts anderes heißt Zucht!) der Rasse beizutragen....aber unter welchen Bedingungen????
Wer hat denn noch einen Aussie zu Hause sitzen der die Rasse tatsächlich veredeln würde? Ich nicht und bitte nicht falsch verstehen, ich liebe meinen Bub über alles, aber gerade wenn man sich mit dem Zuchtgedanken trägt, muss man sich kritisch hinterfragen! Zudem kommt wie Georg schon mehrfach gesagt hat die Pedigreeanalyse ins Spiel...ich bin seit gut 5 Jahren mehr oder weniger aktiv in der Szene.....und habe trotzdem noch lange kein fundiertes Wissen über die verschiedenen Linien, obwohl ich mich schon länger damit befasse.....bitte nicht persönlich nehmen :D
 
Dabei
24 Jan 2008
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#43
Naja insofern lohnt es sich aber trotzdem, nur A-Hüften zu verpaaren... Selbst ein rezessiv auftretendes Merkmal lässt sich "wegzüchten", wenn über viiiieeele Generationen nur auf A-Hüften gezüchtet wird (man also nur Hunde nimmt, deren Geschwister, Geschwister der Eltern etc HD-frei sind und die mit nur freien hunden verpaart). Selbst bei Maggy könnte es sein, dass ein Welpe mit B-Hüften dabei ist, da sie in der 2. Elterngeneration noch eine B-Hüfte drin hat.

Letztlich kann der Züchter seinen Welpenkäufern immer noch strenge Auflagen mitgeben, damit mit einer möglichen B-Hüfte auf keinen Fall gezüchtet wird und damit dieses Merkmal nicht weiter gefördert wird.
Na schön wärs-da kommste aber vor Gericht nicht mit durch-letztlich kann der Welpenkäufer mit SEINEM Hund so ziemlich das machen was er möchte.und wenn er sagt er läßt nicht röntgen versuch das mal durchzusetzen .Es geht bei HD ja in erster Linie darum das es ein polygenetischer Erbgang ist .Ich nehm immer gerne das Wort BINGO dafür.Hat die Hündin nun BI und der Rüde nur N passiert nix,hat aber stattdessen die Hündin 3 Gene also BIN und der Rüde 2 also GO macht zusammen dann BINGO und du hast den Salat.
Was nun meine Zucht unter dem VDH anbelangt muß ich gestehen es lag daran das ich mir damals einige ASCA Züchter angesehen hatte ,aber wohl nicht die "Richtigen " Bei Nenas Züchterin fand ich dann alles so vor ,wie ich es mir vorgestellt hatte-weil eins war klar ,Papiere waren ein Muß für mich nach 2 Hunden ohne ,die alles andere als gesund sind.
Ok von MDR1 war noch nicht allzuviel bekannt,von daher hatte ich mich mit der Thematik nicht beschäftigt vorher. Ich denke es gibt in allen Vereinen Neider und Mißgunst aber das ist Vereinsunabhängig.Wo viele Menschen zusammenkommen und zusammen arbeiten gibts jede Menge Meinungen und das ist auch gut so.Muß ja nicht mit jedem gleich Busenfreund sein.Ich kenne und respektiere auch viele ASCA Züchter,na und ? Es spricht ja nichts dagegen ,ganz im Gegenteil ,Erfahrungsaustausch vereinsübergreifend ist wichtig denn nur so kommt man auch an wichtige Infos.
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#45
Na schön wärs-da kommste aber vor Gericht nicht mit durch-letztlich kann der Welpenkäufer mit SEINEM Hund so ziemlich das machen was er möchte.und wenn er sagt er läßt nicht röntgen versuch das mal durchzusetzen .
Hmm ich weiß nicht, gab es denn schonmal so einen Fall? Der Hund wurde ja zB unter der BEDINGUNG übergeben, dass eine Zucht nur nach Erlaubnis des Züchters erfolgen darf... die Erlaubnis kann der Züchter verwehren, bis der Hund geröntgt ist und auch nur dann geben, wenn das Ergebnis A1 lautet (so wär's in meinem Fall :D). Wenn der Käufer sich nun darüber hinwegsetzt ist der Kaufvertrag doch genau genommen damit ungültig. Ich meine ja, letztlich würde das darauf hinauslaufen, dass der Züchter einen womöglich schon trächtigen hund zurücknimmt, aber wenn man das auch so im Vertrag schreibt (bei Verstoß geht der Hund an den züchter zurück), ist das doch wahrscheinlich Abschreckung genug... Ich kenne mich nun nicht SO genau aus, aber ein hund wird doch rechtlich gesehen als Sache behandelt. Wenn ich nun bspw. ein Computerprogramm verkaufe, das nur zum privaten Gebrauch kostenlos ist, dann kann ich genauso jemanden verklagen, der das Programm für kommerzielle Zwecke nutzt, weil er gegen die Vertragsbestimmungen verstoßen hat. Aber wie gesagt, das ist nur meine Sicht der Dinge...

ich muss aber auch ehrlich sagen, dass ich es gut finde, von anderen (erfahrenen) züchtern Denkanstöße zu bekommen. Wie du schon sagst, man muss nicht mit jedem können, aber der Austausch ist in jedem Fall wertvoll. Ich hab auch nichts gegen den ASCA (falls das so rüberkam :D), sondern bin einfach kritisch den lockeren Auflagen gegenüber. Die Aussies, die mir am besten gefallen, sind im ASCA - und dennoch finde ich den Satz "Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser" in dem Bereich einfach sehr treffend. Ich weiß, dass es sehr viele auch sehr verantwortungsbewusste Züchter gibt, die wahrscheinlich sogar mehr Ahnung als ein VDH-züchter haben (weil sie die Auflagen nicht vorgesetzt bekommen, sondern sich alles selbst beibringen und zum Ziel setzen), aber ich denke das Risiko eine "blöde" Verpaarung zu wählen ist bei so lockeren Auflagen schon höher, als wenn gefährliche Verpaarungen gar nicht erst erlaubt sind.
 
Dabei
27 Jun 2012
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#46
hmm ich glaube beim Hund ist das nicht so einfach mit dem Kaufvertrag.
Du kannst als Käufer ja immer noch sagen, dass deine Hündin unabsichtlich gedeckt wurde, oder dass dein Rüde ausversehen bei der Hündin rankam. Natürlich ist es dann gaaaaaanz zufällig ein anderer Aussie. Dass das gelogen ist, kannst du als Züchter nur schwer beweisen.
Wenn dann die Frage aufkommt, warum derjenige dann Geld für die Welpen verlangt, gibst du als ganz einfachen Grund "Materialkosten" an. Und das ist rechtlich erlaubt. Du darfst z.b. auch Lieder zu einem gewissen Maß vervielfältigen(7 mal??). wenn du diese auf eine CD brennst, darfst du Materialkosten für diese CD verlangen.
Beim Hund wärs dann eben Futter/Spielzeug/Decken etc..
 
Dabei
4 Mrz 2012
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#47
Ja klar, solche Fälle kann man dadurch nicht verhindern... nur wenn man mit einem "ehrlichen" Welpenkäufer rechnet wäre es zumindest mal ein zusätzliches Hindernis. Und ich weiß nicht, selbst wenn ich uuuunbedingt Welpen von meinem Hund (wider Erlaubnis des züchters) haben wollen würde, dann hätte ich im Endeffekt trotzdem zu viel Angst, dass der Züchter das irgendwie rausbekommt...

Also ich meine nur: Nur weil es Menschen gibt, die sich über solche Regelungen mit Lug und trug hinwegsetzen würden, heißt das ja nicht, dass man die Regelungen gleich weglassen sollte :D
 
Dabei
24 Jan 2008
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#48
Also ich hab ja auch verschiedene dieser Aspekte im Kaufvertrag drinstehen und auch alles mit Vertragsstrafen belegt bei Nichteinhaltung.Z.B. möchte ich meine Nachzuchten bis zum 30. Lebensmonat geröntgt und ausgewertet haben und nehme dafür auch eine Kaution.Leider sind in jedem Wurf doch noch der eine oder andere der es trotzdem nicht macht.Ganz ehrlich-ich klage das trotzdem nicht ein ,ist zwar schade das es manchem egal ist,aber deswegen die Leute vor Gericht zerren ? Die waren auch bei meiunem letzten großen Treffen und ich hab mal vorsichtig nachgefragt ,ist einfach vergessen worden ,mmhh.
Meine Verträge bekomm ich vom Rechtsanwalt ,der sich auf diese Sachen spezialisiert hat ,aufgesetzt und auch die Co-Owner undZuchtvereinbarungsverträge sind von ihm.Die werden immer auf dem neuesten Stand der Gesetzgebung gehalten und trotzdem kommt es auch noch auf den Richter an im Fall der Fälle .Denn vor Gericht gelten gerade die Hunde eben nicht mehr nur als Sache ,da spielt der emotionale Aspekt auch eine große Rolle.In der ZeitschriftWuffgibts aktuell eine Artikel übers Kaufrecht .(Für mich die beste Hundezeitschrift diees gibt )
Nu sind wa wieder OT-sorry;)
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#49
Aber ganz ehrlich, zu viele Vorschriften im Vertrag finde ich als Käufer nicht gut, immerhin handelt es sich später um meinen Hund, da möchte ich entscheiden, was passiert. Git jetzt nicht nbedingt für for breed/ not for breed, da muss man sicher irgendwie auch als Züchter die Möglichkeit haben, Einhalt zu gebieten und ich kann auch die Sichtweise der Züchter verstehen, aber erstens hätte ich gerne etwas Vertrauen als Welpenkäufer vom Züchter entgegengebracht und außerdem wie gesagt, ich lege ne Menge Geld hin, dafür will ich aber nicht auch noch tausende von Vorschriften gemacht bekommen, die mich auch noch ne Menge Geld kosten werden. DAss ich für meinen Hund nur das BEste will ist klar, aber wenn ich nicht züchten will, muss mein Hund für mich nicht zwingend ausgewertet werden bis er 30 Monate alt ist, was macht man denn, wenn man in der Zwischenzeit den Job verliert und sich das nicht leisten kann?? Klar verstehe ich, dass ein Züchter gewisse Dinge wissen oder festlegen möchte, ich finde aber auch, dass man nunmal als Züchter vorher weiß, dass man gewisse Kontrollbereiche über seine Welpen abgibt. Mööhcte jetzt hier niemanden persönlich angreifen oder so, aber mal allgemein würden mich al Käufer einige Sachen abschrecken, wenn die so im Vertrag stehen würden. Heißt nicht, dass ich diese Sachen nicht sowieso von selbst machen ode rnicht machen würde, aber wie gesagt- es handelt sich später um meinen Hund, gewisse Dinge müssen da auch einfach mir überlassen bleiben. Just my humple opinion und sorry fürs OT

Wegen ASCA oder VDH: Die Argumentation, dass es da zu wenig Auflagen gibt und man deshalb nicht drin züchtet verstehe ich nicht ganz, man kann doch für sich als Züchter trotzdem die ganzen Untersuchungen machen und ich als Käufer fänd das klasse, wenn ein Züchter sich hsebst solche Auflagen gibt
 
Dabei
24 Jan 2008
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#50
Im Gegenzug ist es natürlich auch aberwitzig einen gesunden Hund zu erwarten wenn der Züchter keine ausgewerteten Nachzuchten hat .Wie bitteschön soll er denn wissen ob seine Hündin mit dem Rüden gut vererbt hat ,oder es Probleme gibt?
Meine Welpenkäufer dürfen die Verträge übrigens schon vor Unterzeichnung mit nach Hause nehmen und ganz in Ruhe durchlesen ,also von daher weiß jeder was auf ihn zukommt und darf auch gerne vom Vertrag zurücktreten .Ist bisher noch nicht passiert .Allerdings der Passus mit der Arbeitslosigkeit schon ,aber schließlich bin ich kein Unmensch ,von daher ist das für mich auch ein triftiger Grund die Sache rauszuschieben.
Aber wer das Haar in der Suppe sucht ,wird natürlich sogut wie immer fündig.
 
Dabei
18 Mrz 2012
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#51
Ich sag ja nicht, dass ich die Gründe nicht nachvollziehen kann, ich bin nur allgemein der Meinung, dass ich mir nicht gerne alles vorschreiben lasse, was ich wann wie mit meiem Hund zu machen habe. Dass ich die Sachen nicht auch freiwillig eh machen würde ist da ja was geanz andere. Aber hat jeder seine eigenen Meinung zu... es geht ja nicht darum, ein Haar in der Suppe zu suchen, sondenr einfach, dass ich ganz persölich der Meinung bin, dass man eben auch nicht zu viel vorschreiben sollte. Dass es da eine WZickmühle mit der Gesundheit gibt ist mir selbstverständich klar
 

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