Welpe für 4 Stunden zum Hundesitter?

Dabei
11 Nov 2018
Beiträge
3
#1
Hallo ihr Lieben!
Ich habe mich jetzt auch mal hier angemeldet, um nicht nur mitzulesen, sondern auch eine Frage stellen zu können.
Und zwar bekomme ich in einigen Wochen einen Welpen (10 Wochen), habe aber leider das Problem, dass ich mittwochs 4 Stunden nicht zu Hause sein kann. Ich bin Studentin und lasse erstmal alle Vorlesungen ausfallen, aber bei der einen darf ich leider nicht fehlen. Deswegen suche ich gerade nach einer Person, die meinen Kleinen in der Zeit betreut. Ich habe auch schon zwei nette Mädels gefunden, aber sie betreuen Hunde von zu Hause aus, nicht bei mir vor Ort. Deswegen meine Fragen an euch:
Beeinflusst es den Welpen nachhaltig negativ, wenn ich ihn zur Betreuung zu einem der Mädels bringe und ihn dort "alleine lasse" (er wird natürlich liebevoll umsorgt)? Oder ist es nicht schlimm oder hilft es ihm sogar, wenn er schon früh lernt, dass ich auch mal nicht da bin, er aber trotzdem immer (zumindest in der ersten Wochen, bis er auch mal ganz alleine bleiben gelernt hat) jemand für ihn da ist und er nicht ganz alleine ist. Es wären übrigens nur zwei einzelne Termine, an denen auf ihn aufgepasst werden muss, danach habe ich wieder immer Zeit. Und mitnehmen darf ich ihn da leider auch nicht.
Am liebsten wäre es mir natürlich, wenn die Hundesitterin zu mir nach Hause kommt, damit der Welpe in seiner gewohnten Umgebung ist. Aber das ist eventuell nicht möglich. Ich stehe noch in den "Verhandlungen" :) Und falls es nicht möglich ist, dass sie zu mir kommt, würde ich sie vorher mit dem Kleinen besuchen kommen, damit sie sich schon mal kennenlernen.
Wie sehr ihr das? Es ist mein erster Hund, deswegen freue ich mich über eure Tipps aufgrund eures reichen Erfahrungsschatzes.
 
Dabei
6 Jul 2017
Beiträge
190
#2
Hallo und herzlich Willkommen,

wie viel Abstand wäre denn zwischen dem Einzug des kleinen und der notwendigen Betreuung? Gerade die ersten Wochen hat der Hund so viel neues, an das er sich gewöhnen und womit er klarkommen muss. Die Trennung von Mutter und Geschwistern, neue Umgebung, neue Leute. Ich denke da kommt es ganz auf den Charakter des Hundes drauf an, in wiefern er damit klarkommt oder nicht. Vielleicht kann auch der Züchter für diese Zeit aushelfen?
 
Dabei
11 Nov 2018
Beiträge
3
#3
Hi, vielen Dank :)

Die Betreuung ist schon am 4. Tag nach dem Einzug nötig. Das ist echt früh, ich weiß. Deswegen möchte ich es für ihn so angenehm wie möglich gestalten. Die zwei Termine lassen sich nur leider nicht verschieben.
Er ist ein eher ruhiger Welpe, der aber keine Scheu vor fremden Menschen hat. Die Züchterin bringt den Kleinen so viel bei, wie sie kann. Dazu gehört auch viel Besuch, wie beispielsweise die neuen Besitzer der Geschwisterchen. Er lässt sich von jedem gerne betüddeln, streicheln und spielt mit jedem. So ist er zumindest gerade in seinem bekannten Umfeld. Die Züchterin wohnt aber leider zu weit weg, um sie um Hilfe bitten zu können.
 
Dabei
1 Jun 2015
Beiträge
275
#4
Und wenn du ihn erst später beim Züchter holst? Mir persönlich wäre das zu früh zum abgeben in fremde Hände.
 
Dabei
3 Jan 2013
Beiträge
884
#5
Hallo,
ich sehe das nicht sonderlich problematisch.
Ein gut vorbereiteter und sozialisierter Welpe wir 1x in der Woche auch eine Hundesitterin und eine andere Umgebung für 4 Std. verkraften.
Wichtig ist, dass Du der Sitterin vertraust und ihr vorgibst was sie machen soll (oder eben nicht).
Und wenn das eh auf Dauer so sein wird, dass der Welpe mal betreut werden muss, dann kann er sich auch gleich daran gewöhnen.
 
Dabei
11 Nov 2018
Beiträge
3
#6
Hallo Baroni,

das ist doch mal eine richtig gute Antwort :) Du bist genau auf meine Frage eingegangen. Vielen Dank!
Ich habe jetzt ein nettes Mädel, das bereit ist, während der 4 Stunden in meine Wohnung zu kommen und dort auf ihn aufzupassen. Und sie kommt uns natürlich vorher schon besuchen, um den Kleinen kennen zu lernen, damit sie keine Unbekannte für ihn ist, wenn ich die zwei alleine lasse. Ich werde sie ganz genau instruieren, damit sie ihm nicht die falschen Dinge durchgehen lässt, die Beißhemmung abtrainiert oder so (die er gerade bei der Züchterin schon richtig gut verstanden hat, das ist echt Wahnsinn) oder ein Malheur auf dem Boden passiert. Und dann bin ich davon überzeugt, dass er sich mit ihr austoben kann, viel schlafen wird und nach einer erneuten Spielrunde im Garten und der Fütterung wieder seelenruhig schlafen wird, bis ich schon wieder zurück bin.
 

Ähnliche Themen


Oben