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Das Rasseportrait:
Australian Shepherd
Kompaktes Expertenwissen über Herkunft, Standard-Anforderungen und die genetischen Besonderheiten des Aussies.
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Der Australian Shepherd:
Ein wahres Multitalent.
Der Australian Shepherd ist weit mehr als nur ein Hütehund. Er ist ein biologisches Kraftpaket, ein hochintelligenter Partner und ein loyaler Begleiter für aktive Familien. Erfahren Sie hier alles über den Standard, die Gesundheit und das faszinierende Wesen dieser Rasse.
Lebenserwartung
Klassifikation
Herkunft

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“Ein Aussie ist erst dann glücklich, wenn sein Kopf genauso gefordert wird wie seine Beine.”
Herkunft & Historische Arbeit
Obwohl der Name eine Herkunft aus Australien suggeriert, liegt die eigentliche Wiege der Rasse im Westen der USA. In den Bundesstaaten Colorado und Kalifornien wurde der Aussie im 19. Jahrhundert als unentbehrlicher Partner für Rancher und Farmer gezüchtet.
Sein Job war es, riesige Viehherden (Schafe und Rinder) unter härtesten klimatischen Bedingungen zu managen – oft tagelang ohne Pause.
Die baskischen Hirten, die aus Australien in die USA einwanderten, brachten ihre “kleinen blauen Hunde” mit. Diese wurden mit lokalen Arbeitshunden gekreuzt, um die heute bekannte Agilität und Intelligenz zu perfektionieren. Erst 2006 erhielt der Aussie die offizielle Anerkennung durch die FCI (Standard-Nr. 342).
Standard & Körperbau
- Rüden: 50,8 – 58,5 cm
- Hündinnen: 45,7 – 53,0 cm
Typischerweise zwischen 13 und 28 kg. Wichtiger als das reine Gewicht ist laut Rassestandard die harmonische Proportion: Der Aussie ist etwas länger als hoch und wirkt niemals schwerfällig, sondern stets athletisch.
Die Faszination der Farben
Die Farbvielfalt des Australian Shepherd ist legendär. Grundsätzlich gibt es zwei Basisfarben: Black (Schwarz) und Red (Braun/Leber). Diese können durch Abzeichen in Weiß oder Kupfer (Copper) ergänzt werden.
Red Tri
Blue Merle
Red Merle
Besonders begehrt, aber genetisch komplex, ist das Merle-Gen. Es sorgt für die charakteristischen Fleckenmuster. Mehr dazu finden Sie in unserem Farbatlas.
Gesundheit & Prävention
Als robuste Rasse ist der Aussie generell gesund, dennoch gibt es rassetypische Dispositionen, die jeder Halter kennen sollte.
- MDR1-Defekt
Eine Überempfindlichkeit gegen bestimmte Arzneistoffe (z.B. Ivermectin), die tödlich enden kann.
- Augenerkrankungen
Katarakte (grauer Star) und CEA (Collie Eye Anomaly) müssen durch Fachärzte untersucht werden.
- Bewegungsapparat
Hüftdysplasie (HD) und Ellenbogendysplasie (ED) sind bei Zuchthunden Pflicht-Untersuchungen.
Temperament & Erziehung
Der Aussie lernt nicht nur schnell – er lernt alles. Auch Dinge, die Sie ihm nicht beibringen wollten. Sein Wach- und Schutztrieb ist oft stärker ausgeprägt, als Anfänger vermuten.
Erziehungstipp:
Konsequenz bedeutet beim Aussie nicht Härte, sondern Verlässlichkeit. Er braucht klare Regeln und einen Halter, der souverän führt, ohne laut zu werden.
Fragen zur Rasse?
Besuchen Sie unser Forum und tauschen Sie sich mit tausenden Aussie-Haltern aus.
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