Hilfe Vermehrer

Dabei
10 Mrz 2014
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#31
Ich glaube, das hast du nicht ´mal als Experte. Letztendlich wird viel von Antipathie und Sympathie bestimmt. Und kein Züchter kann mit jedem befreundet sein an den er Welpen abgibt.
Und da sich jeder verstellt, siehst du ganz selten den wahren Menschen.
 
Dabei
26 Mai 2015
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#37
Super geschrieben! Dem Wunsch "die richtigen" mögen es auch mal lesen schließe ich mich an und füge hinzu: das gelesene bitte auch verstehen und entsprechende Schlüsse ziehen.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#38
Falls ihr mich meint, ich habe es gelesen, allerdings auch Wikipedia und die dazugehörenden Links gegen Zucht..... .
Eigentlich habe ich mich echt gut informiert.
 
Dabei
21 Feb 2011
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#41
Es macht mich wirklich sprachlos, was manche Menschen hier so schreiben bzw planen, die von sich behaupten, diese Rasse zu lieben......
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#42
Vielleicht bin ich nur nicht so arrogant und davon überzeugt, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, wie manch anderer hier?

Zwischen weiß und schwarz gibt es ganz viele Schattierungen. Und was das Leben bringt ist nicht vorher zu sehen. Tatsache ist, das seit der Aussie sehr populär ist, Erbkrankheiten zunehmen. Und das durch anerkannte Zucht mit Shows ....Und versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen eine verantwortungsvolle Zucht und schon gar nicht für wahlloses vermehren.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#43
Vielleicht bin ich nur nicht so arrogant und davon überzeugt, die Weisheit mit Löffeln gegessen zu haben, wie manch anderer hier?

Zwischen weiß und schwarz gibt es ganz viele Schattierungen. Und was das Leben bringt ist nicht vorher zu sehen. Tatsache ist, das seit der Aussie sehr populär ist, Erbkrankheiten zunehmen. Und das durch anerkannte Zucht mit Shows ....Und versteht mich nicht falsch. Ich bin nicht gegen eine verantwortungsvolle Zucht und schon gar nicht für wahlloses vermehren.
Man kann (Fach-) Wissen natürlich auch als Arroganz abtun. Ist in der Trumpzeit eh´ envogue und nennt sich "Fake News".

"Die Erbkrankheiten beim Aussie nehmen zu, seit der Aussie so populär ist." Nun stellt sich die Frage was gemeint ist a) die Krankheiten an sich oder b) die Häufigkeit der Krankheiten?

Zu a) den Krankheiten an sich, läßt sich sagen. Nein, es sind nicht mehr geworden! Aber dank moderne Gen Technik ist man ihnen genauer auf die Schliche gekommen und man kann sie genau zuordnen. Dagewesen sind sie aber schon vorher. So geht MDR auf einen Gendefekten Hund Ende des 19. Jahrhunderts zurück. Als Defekt erkannt wurde es in den 1990ern, einen Test gibt es seit 2004. Fast ähnlich verhält es sich bei allen anderen Erbkrankheiten. Es gibt sie schon länger. Es dauert eine Zeit bis sie als Krankheit oder Defekt erkannt werden und nach Jahren weiterer Forschung entwickelt sich ein Gentest. In dem Sinne "neu" ist DM. Diese Krankheit wurde zuvor nicht beim Aussie beschrieben und als solche beim Aussie bis dahin nicht unbedingt erkannt. Auch hier gibt es inzwischen ein entsprechenden Test.
Fazit: Erbkrankheiten haben nicht zugenommen, werden aber dank moderner Forschung erkannt u. können durch die neu entwickelten Testmöglichkeiten verhindert werden.

Zu b) Ja, je mehr Hunde einer Rasse es gibt, desto mehr Individuen können Erbkrankheiten in sich tragen. In der Praxis gibt aber (siehe a) immer mehr Möglichkeiten diese durch entsprechende Selektion zurückzudrängen.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#44
Mir fällt grade alles aus dem Gesicht.

Dusty, wenn ich mich recht erinnere, wurdest du hier sogar von einigen Leuten davor gewarnt, dir ausgerechnet den Dilute des Wurfs auszusuchen, oder vertue ich mich jetzt?
Mag sein, dass die Züchterin eine Teilschuld trägt, indem sie dir versichert hat, Dilute hätte keinerlei gesundheitliche Auswirkungen, aber genau deshalb ist eigene Recherche doch so wichtig.
Man sollte nie zu blind vertrauen, sondern immer zusätzlich hinterfragen meiner Meinung nach.

Ich fand es ehrlich gesagt gar nicht so schwer, einen Züchter zu finden, dem ich weitestgehend (wie gesagt, 100% gibt es bei mir persönlich nicht) vertraue und bei dem ich das Gefühl hatte, gut aufgehoben zu sein.
Klar, es hat über ein Jahr gedauert, aber das hatte ich einkalkuliert und bisher habe ich exakt den Hund bekommen, den ich wollte und der mir vorausgesagt wurde inklusive eines Ansprechpartners bei allen Problemen.
Ich habe Kontakt zu Geschwistern, Halbgeschwistern, Onkeln, Tanten, Mutter und Oma meines Hundes und obendrein eine dicke Mappe voller Untersuchungsergebnisse.
Ersteres finde ich genial und das Zweite verleiht mir eine gewisse! Sicherheit, die ich bei Finn niemals hatte.
Und ja, Finns Eltern sind auch Zuchthunde einer angemeldeten Züchterin gewesen und ich wurde übers Ohr gehauen.
Aber im Nachhinein war das meine Blödheit, denn ich habe mich vorher nicht genug informiert, sonst wäre ich schreiend weggelaufen vor diesem Wurf, obwohl Finn nun meine Seele ist , ich diesen Hund über alles liebe und es wohl einfach so hat sein sollen.
Aber er ist ebenfalls einer permanete seelische und finanzielle Belastung....Die ich mir jedoch in erster Linie selbst zuzuschreiben habe.


Und Michaela, ich verstehe ehrlich gesagt deine Intention nicht.
Ich kenne deinen Hund nicht, Lassie scheint eine sehr nette Hündin zu sein, die für deine Bedürfnisse perfekt ist, aber wie kommst du darau, dass ihre Gene vererbt werden sollten?
Das meine ich keinesfalls böse, das interessiert mich einfach.
Was zeichnet deinen Hund deiner Meinung nach so aus, dass es vermehrt werden sollte?
Zucht ist Selektion und Selektion mag auf den ersten Blick hart erscheinen, aber sie ist richtig und gut, weniger ist da echt mehr.
Warum noch mehr papierlose Welpen in die Welt setzen, warum das Leben der eigenen Hündin aufs Spiel setzen für im Grunde nichts?
Ich verstehe es nicht! :(
 
Dabei
7 Okt 2014
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#45
Und Arroganz kann ich hier nicht finden, nur vermutlich sehr hart erarbeitetes Wissen aus Liebe zu einer Rasse und eine gewisse Fassungslosigkeit darüber, dass diese Rasse immer wieder mit Füßen getreten wird.
 
Dabei
15 Jun 2008
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#46
Die Linien des Rüdens sind soweit nachvollziehbar epi frei. Wir haben alles vom Rüden dem Tierarzt gegeben und lassies Ergebnisse hat er sowieso.
So gut hast du dich also informiert ... Züchtet dein Tierarzt Aussies, dass er dich da so kompetent beraten kann, ob die Linien frei von (erblicher) Epilepsie sind?

Ich kenne ehrlich gesagt kein einziges Ped (egal ob "Show" oder "Arbeit"), dass komplett frei (von erwiesener oder nicht erwiesener IE) ist, wenn man sich nur lang genug damit auseinander setzt. Extrem aufwändige Recherche und ein einziges Abwägen von Daten, Fakten, Gerrede, Konstellationen. Aber schön, wenn der Tierarzt hier aushelfen kann.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#49
So gut hast du dich also informiert ... Züchtet dein Tierarzt Aussies, dass er dich da so kompetent beraten kann, ob die Linien frei von (erblicher) Epilepsie sind?

Ich kenne ehrlich gesagt kein einziges Ped (egal ob "Show" oder "Arbeit"), dass komplett frei (von erwiesener oder nicht erwiesener IE) ist, wenn man sich nur lang genug damit auseinander setzt. Extrem aufwändige Recherche und ein einziges Abwägen von Daten, Fakten, Gerrede, Konstellationen. Aber schön, wenn der Tierarzt hier aushelfen kann.
die Frage ob mein Tierarzt Aussie züchtet empfinde ich als ausgesprochen arrogant.
Denn es ist nicht zwingend notwendig Aussie zu züchten um sich mit Epi und anderen Krankheiten auszukennen. Es gibt Tierärzte die studieren Tiermedizin und bilden sich auch regelmäßig fort. Du auch wenn Aussie tollt Hunde sind, sind sie nicht die einzigen die Epi und andere Erbkrankheiten haben, genauso wenig funktioniert die Vererbung anders als bei anderen Rassen.

Wenn alle Linie Epi haben verstehe ich nicht warum überhaupt noch gezüchtet wird. Oder fallen die Epi dann nur bei "Vermehrern"?
Du kannst nämlich laut der Mendelschen Regel rechnen soviel du willst, es können trotzdem wenn die Veranlagung im Gen ist von 4 Welpen 4 Epiwelpen oder Keiner fallen. Oder 1 oder 2. Du kannst nämlich nur die Wahrscheinlichkeit berechnen.

zu FinniPooh:
Lassie zu verpaaren, mit diesem speziellen Rüden, hat in erster Linie etwas damit zu tun, das Lassie gerade als Familienhund unglaublich gut geeignet ist. Wir "Abnehmer" für diese Verpaarung haben, die sich durchaus im klaren sind das es weder Klonen vom Vater noch von Lassie werden. Unteranderem sind Fachleute dabei die nicht auf den Aussie fixiert sind, sondern vor allem auf den Charakter und Verhalten der Hunde schauen. Und erst die haben mich auf die Idee gebracht, dem Wunsch vom Rüden Herrchen nach zu geben. Heuer im Sommer hätte es zeitlich gepasst, da es aber nicht geklappt hat, weis ich jetzt noch nicht ob wir es nochmal versuchen oder nicht. Es geht ja nicht nur darum dann Junge zu haben, sondern auch um die Betreuung und die kann ich nicht immer bieten. Jetzt hätte es gepasst.
 
Dabei
14 Feb 2008
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#50
die Frage ob mein Tierarzt Aussie züchtet empfinde ich als ausgesprochen arrogant.
Denn es ist nicht zwingend notwendig Aussie zu züchten um sich mit Epi und anderen Krankheiten auszukennen.
Das hat nicht das geringste mit Arroganz zu tun. Der Erbgang von Epi ist hochgradig komplex und mit Mendel nicht so einfach zu erschlagen.
Und nein, es ist nicht zwingend notwendig Aussies zu züchten, aber es ist zwingend notwenig sich mit den vererbenden Linien auszukennen. Das kann kein noch so guter TA leisten.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#51
Jeder Tierarzt studiert Tiermedizin, aber ich bezweifel ernsthaft, dass deiner ein Spezialist für Augenerkrankungen ist und so röntgen und auswerten kann, dass es wirklich richtig aussagekräftig ist.
Hat Lassie alle Gentests , nicht nur den auf MDR?
Wie sieht ihr Herz aus, hast du sie zumindest schallen lassen?
Hat dein Tierarzt dich auch darüber aufgeklärt, wie wichtig sowas ist oder nur behauptet, es läge keine Epilepsie vor ?
Man kann das Risiko für Epilepsie nur minimieren, nicht die Epilepsie eliminieren.
Das tut man, indem man die Linien möglichst epifrei hält und Hunde mit Epilepsie aus der Zucht nimmt, aber Epilepsie hat erstens viele Auslöser und ist nicht immer erblich bedingt und zweitens kann man nicht drauf testen.
Ich bin mir immer bewusst, dass meine Hunde eine Epilepsie entwickeln KÖNNTEN, auch wenn ihre Linien in den letzten Generationen frei waren.
Warum trotzdem weiter gezüchtet wird...Ist das eine ernst gemeinte Frage?
Warum sollte man eine komplette Rasse aussterben lassen, wenn man das Risiko doch relativ gering halten kann?
Und ja, Epilepsie fällt meiner Meinung nach durchaus eher bei Vermehrern.
Eventuell setzt auch du viele kleine potenzielle Epi Aussies in die Welt, denn du hast kein Pedigree, das dir sagt, wie groß das Risiko ist.
Eventuell entwickelt sogar deine Hündin Epilepsie durch die Hormonumstellung, die sonst nicht ausgebrochen wäre und dann?
Hätten die arroganten Leutchen hier leider wieder mal Recht behalten.

Es gibt keine Familienhunde!
Es gibt Jagdhunde, Windhunde, Hütehunde, aber keine Rasse namens Familienhund und nicht mal eine richtige Definition dafür.
Lassie ist sehr viel das, was du aus ihr gemacht hast und das vererbt sich nun mal nicht.
Sie hat deiner eigenen Aussage nach Jagdtrieb , bringt mittlerweile etwas Schutztrieb mit, DAS vererbt sich sehr wohl.
Ganz schnell war es das dann vielleicht mit dem einfach zu händelnden, genügsamen Familienhund.

Ich hoffe, ihr habt den Segen vom Züchter des Rüden und er ist nicht womöglich nfb.
Was ihr da vorhabt, ist russisches Roulett und , so gern ich dich vielleicht aus lese und so sympathisch du mir in manchen Dingen bist, das finde auch ich zum Kotzen.
 
Dabei
31 Okt 2012
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#52
«Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.»

Das passt einfach grad zu gut :eek: Ich meine, man muss sich doch mal das eigene Tun reflektieren wenn eine wirklich erfahrene Züchterin dieser Rasse gute Argumente liefert und davor warnt die Thematik Erbkrankheiten nicht zu unterschätzen. Wenn dann noch auf erbärmliche Weise versucht wird eine erfahrene Züchterin wie Elke zu wiederlegen, ihre Einwände als "Arroganz" abzutun und pro Vermehrer Argumente liefert, die vor Unwissenheit nur so triefen - dann ist das einfach nur richtig peinlich.
 
Dabei
15 Jun 2008
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#53
Ich muss mich für meinen sarkastischen Unterton entschuldigen, der wohl meine Frage hat arrogant wirken lassen; das ist sicher sonst nicht meine Art, wie wohl viele hier bestätigen können. Leider ist es sehr anstrengend immer und immer wieder gleiche oder ähnliche Diskussionen zu führen. Einerseits wird sich allgemein häufig darüber beklagt, dass es Anfänger schwer haben an Informationen ran zu kommen, erfahrene Züchter nicht hilfsbereit sind und es keine oder wenig öffentlich zugängliche Daten gibt. Andererseits ist Aufklärung oftmals nicht erwünscht, wird abgetan oder eben gar als Arroganz deklariert. Das ist überaus frustrierend und ein wenig Sarkasmus ist da einfach mal das Ventil dafür, jedem interessierten Neuling wieder offen und hilfsbereit entgegen zu treten. Also - meine Portion Sarkasmus für heute ist raus und wir fangen nochmal bei Null an, wenn das ok für dich ist.

Die Frage ob dein Tierarzt Aussies züchtet ist in keiner Weise arrogant, sondern eine überaus berechtigte Frage, bezogen auf deine Antwort zur vorherigen Frage nach der Gesundheit des Hundes "Die Linien des Rüdens sind soweit nachvollziehbar epi frei. Wir haben alles vom Rüden dem Tierarzt gegeben und lassies Ergebnisse hat er sowieso." Ich bin überzeugt, dass dein TA sich hervorragend mit der Diagnostik und der Therapie von Epileptikern auskennt und auch Rasse typische / genetische (ja - die gibt es) Unterschiede kennt und berücksichtigt.

Was er aber nicht kann, wenn er nicht selbst Aussies züchtet oder ein entsprechend detailliert informierter Rassefan/-kenner ist, ist ein Pedigree anzuschauen und die Risiken für Epilepsie, Dysplasien, Krebs, Augenkrankheiten, ua zu kennen bzw. einzuschätzen. Das ist schlichtweg unmöglich, wenn er sich nicht weit über das Know How eines Mediziners hinaus, mit der Historie und den Pedigrees einer spezifischen Rasse beschäftigt. Das ist keine Arroganz, sondern Fakt. Und wenn du deinen TA fragst, wird er dir das bestätigen. Und als guter Mediziner wird er dir auch bestätigen können, dass die Erbgänge und Genorte durchaus recht unterschiedlich von Rasse zu Rasse sein können. Wurde bei dieser Rasse - wie zb beim Lagotto Romagnolo - ein mutierter Genort gefunden und ein entsprechender Test entwickelt, tappt man bei anderen Rassen noch lange im Dunkeln. Aber nicht nur unterschiedliche Genorte der Rassen beschäftigen die Genetiker, sondern sehr unterschiedliche Ausprägungen in Schwere und Behandlungserfolg bei unterschiedlichen Rassen, machen den Medizinern das Leben schwer. Bitte frag deinen TA - er wird es dir bestätigen.

Und ja, ich kenne kein Epi freies Ped. Oder HD freies, fehlende Zähne, Kolobome, Krebs, etc. Wir züchten Lebewesen, keine genormten Roboter. Und der gute alte Mendel funktioniert prächtig bei den einfachen Erbgängen und erforschten Mutationen mit Test. Ich denke, das weiß ich schon alles ganz gut. Leider gibt es mit Epi, HD & Co. noch viele Defekte, die halt nicht so einfach zu entdecken und testen sind. Hier hilft nur das gute Einschätzen der Pedigree Risiken und ein gutes Quäntchen Glück.

Ich hoffe, ich konnte dir damit die Beweggründe meiner Frage verdeutlichen, die nichts mit Arroganz zu tun hatten. Wenn nicht - dann muss (und kann) ich damit wohl auch leben. Wie Aussiewolf schon so schön sagt oben - Fake News Zeiten halt ...
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#54
Danke für die Richtigstellung.

Ich habe große Achtung vor dir und den anderen verantwortunsvollen Züchtern und weis das die Bedenken nicht ganz Grundlos sind. Gerade deshalb habe seit 2 1/2 Jahren überlegt ob wir Lassie decken oder nicht. Ich habe mich ziemlich damit beschäftigt und wenn ich die Ambitionen gehabt hätte zu züchten, (und Lassie nicht gewesen wäre) hätte ich vor 3 1/2 Jahren einen Hund mit Papieren gekauft. Ob dieser dann in der Zucht besser gewesen wäre, auch wenn ich ihn auf Shows, ... .gemacht hätte, sei dahingestellt. Die Pedigrees kann ich auf meine "mangelnde" Weise lesen das würde sich wahrscheinlich nicht ändern. Wenn ich die Beiträge hier lese, bin ich manchmal echt erstaunt welche Chaoten (natürlich wirklich liebenswerte) bei einer Zucht mit Papieren entstehen. Und leider ist keiner als Züchter geboren und bringt als erstes einen 4. oder 5. Wurf zu stande. Jeder fängt mit Nummer eins an und auch wenn ich nicht glücklich bin ohne Papiere zu vermehren, ich habe leider keine, habe ich immer hin Erfahrene Züchter, Tierärzte und andere erfahrene Menschen als Unterstützung.

zu Finni Pooh:
du wirst es nicht glauben, aber wenn schon Welpen dann wünsche ich ihnen einen Jagdtrieb, Schutztrieb, und alles was zum Hund sein dazugehört. Ich wünsche ihnen das sie genauso händelbar und normal sind wie die Eltern den dann wären es Hunde die in unserer Zeit heute, in einer Familie gut leben können. Dann wäre das Ziel, gute Eigenschaften weiter zu geben zu mindestens erreicht. Lassie ist mit all ihren Ecken und Kanten, weichen Kurven und Überraschungen einfach Alltagstauglich, sicherlich dadurch das wir das Rohmaterial Welpe so geformt haben.
 
Dabei
7 Sep 2012
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#55
Danke für die Richtigstellung.

Ich habe große Achtung vor dir und den anderen verantwortunsvollen Züchtern und weis das die Bedenken nicht ganz Grundlos sind. Gerade deshalb habe seit 2 1/2 Jahren überlegt ob wir Lassie decken oder nicht. Ich habe mich ziemlich damit beschäftigt und wenn ich die Ambitionen gehabt hätte zu züchten, (und Lassie nicht gewesen wäre) hätte ich vor 3 1/2 Jahren einen Hund mit Papieren gekauft. Ob dieser dann in der Zucht besser gewesen wäre, auch wenn ich ihn auf Shows, ... .gemacht hätte, sei dahingestellt. Die Pedigrees kann ich auf meine "mangelnde" Weise lesen das würde sich wahrscheinlich nicht ändern. Wenn ich die Beiträge hier lese, bin ich manchmal echt erstaunt welche Chaoten (natürlich wirklich liebenswerte) bei einer Zucht mit Papieren entstehen. Und leider ist keiner als Züchter geboren und bringt als erstes einen 4. oder 5. Wurf zu stande. Jeder fängt mit Nummer eins an und auch wenn ich nicht glücklich bin ohne Papiere zu vermehren, ich habe leider keine, habe ich immer hin Erfahrene Züchter, Tierärzte und andere erfahrene Menschen als Unterstützung.

zu Finni Pooh:
du wirst es nicht glauben, aber wenn schon Welpen dann wünsche ich ihnen einen Jagdtrieb, Schutztrieb, und alles was zum Hund sein dazugehört. Ich wünsche ihnen das sie genauso händelbar und normal sind wie die Eltern den dann wären es Hunde die in unserer Zeit heute, in einer Familie gut leben können. Dann wäre das Ziel, gute Eigenschaften weiter zu geben zu mindestens erreicht. Lassie ist mit all ihren Ecken und Kanten, weichen Kurven und Überraschungen einfach Alltagstauglich, sicherlich dadurch das wir das Rohmaterial Welpe so geformt haben.
Sorry, Arroganzalarm... aber Du strickst Dir da Deine Zuchtpläne mit sehr einfachen Maschen...
Neben der Gesundheit und Deinem vielzitierten Charakter (Interieur) , kommt bei der Zucht ein weitere wichtiger Punkt hinzu: der Exterieur. Du bezweifelst ja das Dein Hund mit Papieren und Showerfolgen besser für die Zucht wäre. Nun Experte berät Dich denn hinsichtlich Lassies Gebäude und Gangwerk? Auch das sollte möglichst korrekt sein und um das zu beurteilen gibt es diese Shows, wo der Hund mal nicht mit der rosaroten Brille des Besitzers beurteilt wird. Form Follows Funktion. Frag mal Elke.

Und auch die "liebenswerten Chaoten von guten Züchtern"... die Umwelt prägt einen Hund zu über 30%, daher solltest Du die jeweiligen Besitzer und Lebensumstände eines Hundes hier unbedingt mit einbeziehen. Nicht wenige Chaoten wurden zu selbigen erzogen. Da frage ich mich schon, worauf Du bei Deinen Erfahrungen zurückgreifst? Auf Deine Erfahrungen mit Deinem Hund?
Den Du ja als eher rasseuntypisch sehr ruhig und gemäßigt beurteilst?

Famielienhunde werden nicht geboren, sie werden erzogen! Und gute Züchter erwarten von sich selber schon beim 1. Wurf die größtmöglichen Ideale an ihre Zuchtvorstellung.


Genauso wenig ergeben "händelbare Eltern" immer eine "händelbare Nachzucht". Ich habe hier so ein Exemplar, bei dem Du Dich schwer wundern würdest, wenn Du die Eltern gekannt hättest.
 
Dabei
15 Mai 2012
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#56
Falls es dich interessiert möchte ich dir ein Beispiel einer sehr sehr lieben Freundin berichten. Sie hat eine Ridgeback- Hündin (ja ich weiß, Ridgeback ist kein Aussies, aber du vergleichst den Aussie ja auch mit anderen Rassen) und wollte ebenfalls Welpen haben. Dazu hat sie sich einen wirklich wunderschönen Ridgebackrüden rausgesucht, der ist echt klasse, hat eine Hammer Ausstrahlung, ein Muskelpaket und anscheinend auch so wie sich Rassefans einen Ridge so vorstellen, da kenn ich mich ja mal null aus. Sie hat auch echt viel recherchiert und gemacht und getan, er hat Papiere, die Mama nicht. Gesagt - getan, ihre Hündin wurde gedeckt. Rauskamen 13 super niedliche Welpen, einer verstarb leider, die zwölf entwickelten sich echt gut. Meine Freundin hat wirklich Tag und Nacht bei denen geschlafen, tolles Aufzuchtfutter (denke ich, auch da kenn ich mich nicht abschließend aus) etc pp.
Die Hunde sind mittlerweile 4 Jahre alt und sie hat sich auch einen Rüden behalten. Den finde ich aucht echt toll, ein klasse Tier und ein guter Freund meiner Hunde! Leider hat der hochgradig HD und ED, 4 der Welpen haben bereits Krebs (leider musste deswegen mittlerweile auch einer eingeschläfert werden), 3 haben massive Allergien, 2 haben wirklich Probleme mit Menschen und anderen Tieren, die Hälfte des Wurfes Jagd ohne Ende. Außerdem sind die Rüden viel zu groß für ihre Rasse geworden. Nochmal: es sind tolle, kernige Hunde!!

Hier ein paar Dinge die SIE SELBER SAGT!!!!
-Sie hat es mit den Papieren unterschätzt. Es ist ja schon schwer an alle Fakten zu kommen bei Hunden MIT Papieren, ungleich schwieriger ist es bei Hunden ohne. Sie hat sich zwar auch mit dem Rüden und den Linien beschäftigt, dabei aber Wurfgeschwister, andere Erbgänge und Würfe/Verpaarungen ihrer Rasse nicht genügeng auseinandergesetzt, sofern es überhaupt "genügend" dabei gibt.
- Ihre Hündin hatte während der Zeit sehr großen Stress weil sie alleine (keine anderen Hunde) war. Seitdem hat die nen Tick sich selber anzuknabbern. MIttlerweile sagt sie, sie würde es nicht mehr machen. Ich denke, gerade der Stress für die Hündin wird oftmals unterschätzt, auch wenn die Größe des Wurfes für einen Erstwurf doch sehr hoch war. Aber auch das muss bedacht werden.
- Trotz aller Vorbereitung auf die Sozialisierung war sie komplett überfordert und hatte auch nicht die Ideen und Materialien um die Welpen venünftig vorzubereiten. Die waren halt den ganzen Tag im Haus und Garten wo aber nicht viel passiert ist, die Hunde nicht viele Eindrücke hatten. Klar ist zuviel auch nichts, aber so wenig merkt man auch.
- Sie hat echt nette Leute gefunden für die Welpies dich sich engagieren, Hundesport machen, oder halt den Hund als Familienhund halten. Mit ein, zweien ist sie jetzt recht eng befreundet. Aber sie hat auch unterschätzt was es heißt die Hunde abzugeben, aber auch was es heißt "verantwortlich" dafür zu sein, dass die Hunde vielleicht nicht ganz so gesund sind wie gewünscht und erhofft.

Natürlich ist das jetzt nur EIN beispiel unter vielen!!! Und natürlich können auch Hunde vom erfahrendsten Züchter krank werden, Epi bekommen, HD haben oder was weiß ich nicht noch alles. Aber ich finde, wenn ich davor stehe einen Wurf zu planen, dann muss ich mich auch mit diesen Dingen beschäftigen.
Das ist für mich der emotionale Part an Zucht und dann gehört unweigerlich auch der rationale Part dazu. Hunde mal unabhängig zu betrachten, ihre Stärken und Schwächen zu sehen und zu kennen. Das ist teilweise nicht leicht, immerhin lieben wir unsere Wuffel!!! Ich habe zwei echt großartige Hunde, Rumo ist mein Baby und Wilma übertrifft meine Erwartungen täglich und dennoch haben die zwei ihre Macken. Teilweise empfinden mich Menschen als kaltherzig wenn ich über Probleme berichte, bspw. bei der Struktur beim Rumo. Mei, das ist halt so, deswegen ist er ja auch nicht in der Zucht... Emotional ist er der allerbeste Hund auf dieser Welt und jeder könnte glücklich sein über so einen Hund, rational hat er seine Schwächen. Kannst du auch so offen über deine Maus sprechen? Hast du jemand an der Seite der dich an die Hand nimmt? Den Du mit Fragen bombardieren kannst, egal wie "doof" sie seien mögen.

Wenn du dich mal der Zucht widmen möchtest, dann informiere dich weiter, mach weiter so und fahre herum. Denn auch in D gibt es echt hervorragende Züchter, das sind vieliecht in deinen Augen nicht viele, aber es gibt sie. Das hat ja auch mit Geschmack zu tun, du magst keine Aussies mit zu viel Fell, jemand anderes mag es lieber "wuschelig"... Aber bitte, überlege dir WIRKLICH was du willst und wo du hinwillst. Und überlege auch wirklich ob Lassie eine Zuchthündin sein kann, auch mit den negativen Folgen die für sie lauern können. Ich denke mir immer, wenn man was macht, dann so vernünftig und so ordentlich es eben möglich ist. Ansonsten muss man sich ja hinterher immer fragen ob es nicht doch anders klüger gewesen wäre.
 
Zuletzt bearbeitet:
Dabei
10 Mrz 2014
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#57
zu Aussiewolf: weist du, es wird egal sein was und wieviel ich mache, solange Lassie keine Papiere hat, wird sie in deinen Augen immer Mangelhaft sein ohne das du sie jemals gesehen erlebt oder sonstiges hast. Jeder Hund mit Papieren wird wertvoller und besser sein, ganz egal wie verhaltensauffällig er ist, schließlich hat er Papiere und das negative ist anerzogen.

Ich behaupte das wesentlich mehr als 30% durch die Erziehung geformt wird. Schon in den ersten Wochen beim Züchter werden viele Charaktereigenschaften ausgeformt. Und du hast sicherlich recht, gut händelbare Elterntiere sind kein Garant für händelbare Nachkommen, gerade weil viel von der Sozialisierung, und der Erziehung abhängt.

Damit kann ich leben. Alle Hunde die ich bis jetzt hatte waren sich trotz unterschiedlicher Rassen sehr ähnlich. Offen, freundlich und clever, auf mich hörend mit eigenem Willen.
Vielleicht hast du dir einen nicht zu dir passenden Hund behalten, zugelegt? Vielleicht stimmt eure Chemie nicht das tut mir sehr leid. Leider bin ich aber zu doof den Zusammenhang ´zu verstehen.
Es ist mir nach wie vor klar, das wenn Lassie je Welpen hat sie Mischlinge sind, dh, spielt es in diesem Fall keinen wirkliche Rolle ob das Gebäude .. passt. Für mich wichtig ist es in diesem Fall keine Welpen mit größerem Gesundheitsrisiko zu vermehren.... .
 
Dabei
7 Okt 2014
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#58
Ist Lassie denn komplett! untersucht?
Darauf hast du leider nicht geantwortet.

Ich weiß nicht, wie du "Chaot" definierst und überhaupt darauf kommst, dass , wie immer deine Definition sein mag, Papiere davor "schützen" können, an einen solchen Chaoten zu geraten.
Ein Hund ist keine Maschine, der bringt nun mal seinen eigenen Charakter mit und den kann auch eine gute Zucht nur anteilig beeinflussen.
Und bekanntermaßen kann der "beste" Hund vom Halter komplett versaut werden.
Und selbst wenn man an einen verhältnismäßig schwierigen Welpen gerät, was ist falsch daran und vor Allem, glaubst du wirklich, ausgerechnet du kannst easy going Hunde produzieren , von denen keiner ein "Chaot" ist?
Du meinst scheinbar, du könntest mit dieser Verpaarung sogenannte Familienhunde garantieren, aber das ist leider Blödsinn.
Bis zu einem gewissen Grad ist das, was du dir darunter vorstellst, züchterisch zwar möglich, aber du weißt doch überhaupt nicht um die genetischen Veranlagungen deiner Hündin, eben weil sie keine Papiere hat.
Du kannst nicht mal wissen, ob sie überhaupt reinrassig ist.
Im schlimmsten Fall ist sie das nicht und das, was sie für dich so perfekt macht, wurde irgendwann durch eine andere Rasse mitgebracht und hebt sich in der nächsten Generation durch die Verpaarung mit einem reinrassigen Aussie wieder auf.

Ich verstehe, dass du das, was deinen Hund für dich so toll macht, gerne ein Stück weit reproduzieren würdest, aber das wird womöglich nicht funktionieren .
Und davon mal ab fürchte ich, dass genau die Eigenschaften , die du so magst, vielleicht nicht die sein könnten, die den Aussie eigentlich ausmacht.
Womit du, wie so viele andere, wieder mal versuchen würdest, eine schon fertige, tolle Rasse für die eigenen Ansprüchen zu ändern.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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#59
Rumo: Danke für deinen Bericht. Ja ich habe erfahrene Leute die mich bei jeder Frage, der Geburt der Aufzucht und der Abgabe unterstützen. Bei diesem Wurf hätten wir schon 6-8 Junge sicher vergeben können an Bekannte die einen oder beide Hunde kennen.

Ich weis nicht wie weit du dich mit den Ridgebacks auskennst, Krebs ist in dieser Rasse sehr stark verbreitet, es sind Jagdhunde (urspünglich für die Löwenjagd ) und diese Rigde (der Kamm) ist eigentlich einen milde Form derSpina bifida.


trotzdem vielen Dank das ihr euch so viele Gedanken macht.
 
Dabei
7 Okt 2014
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#60
Sorry, jetzt wirst du mehr als nur ein bisschen anmaßend und machst dich sogar lächerlich !
Ich würde mal behaupten, dass man sich grade bei jemandem wie Aussiewolf nicht die geringsten Sorgen machen muss, dass die Chemie zu ihren Hunden nicht stimmt.
Da werden die Hunde obendrein noch genau für das eingesetzt, wofür sie gezüchtet wurden und nicht nach der eigenen , schrägen Vorstellung verformt.

Und niemand hier hat behauptet, Lassie sei kein toller Hund, nur weil sie keine Papiere hat.
Das ist aber das übliche Argument derer, die ohne Papiere vermehren...da wird einem dann grundsätzlich irgendwann Rassismus unterstellt, wenn man das nicht gutheißt.
Leider passt Yukikos Zitat da nun tatsächlich :(
 

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