Nein , die SDU beim Hund hat immens viele Gesichter, unter anderem mangelnde Konzentration, Hibbeligkeit, Aggression...Überfunktion gibt es bei Hunden so gut wie nie.
Hat deiner SDU?

Oder wieso ist das dein Thema?
Es gibt auch einfach Hunde die sich auf harten, feuchten, kalten oder schmutzigen Boden (und da könnte ja schon ein anderer Hund vor X-Tagen hingepinkelt haben, was wir gar nicht mehr wahrnehmen) ungern hinlegen und es gibt auch Hunde, die sich grundsätzlich ungern ablegen (gerade beim Aussie Thema Hüten) ganz oft. Also ich würde da jetzt nicht zuviel hineininterpretieren, wenn die Untersuchungen nichts ergeben haben.
Gibt auch Hunde, denen man das schnelle Platz erst beibringen muss.
Gut zu wissen. Meine liegt auch total ungern ab und ich sehe jeglichen Krankheiten in ihr (Was hab ich schon alles bei ihr diagnostiziert: Augenkrankheiten, schwerste HD, Rückenkrankheiten, SDU, Ohrenentzündungen, Allergien... hach ja.

In Realität war sie allerdings immer zum Spielen aufgelegt).
Zu dem Thema, Hund mit Futter zum Bindungsaufbau, was sagt ihr denn in meiner Situation dazu? Ich hab etliche Treats gelesen dazu.
Wenn ich das richtig verstehe, hast du bisher wenig mit Leckerchen gearbeitet? Ich würde das schon verstärken. Ich frage mich immer, wie Leute ohne Leckerlis/Belohnung arbeiten - da bleibt doch nur Zwang? Natürlich kannst du deinen statt Leckerli auch mal mit einem Spielzeug oder der Umgebung belohnen.
Nimmt er sein Trockenfutter (sofern du das normal Fütterst) denn im Freien? Wenn ja, würde ich einfach das als "Leckerli" verwenden und von seinen Hauptmahlzeiten abziehen.
Hab neulich übrigens gelesen, dass man Angst nicht durch Klicker/Markerwort "verstärken" kann, weil es eine Emotion ist (oder so ähnlich). Würde ja auch auf Unsicherheit zutreffen. Aber da gibt es ja verschiedene Theorien.
Ich finde die Ansätze des Trainers ganz gut. Ich hab ja auch so ein hibbelchen Zuhause (wobei, Zuhause ist sie mittlerweile sehr ruhig

). Sozialisierung war bei ihr auch wenig (ist wo ich lebe die Norm

). Ich denke wir müssen einfach in Babyschritten vorgehen. Vom Treppenhaus vor das Haus, vor dem Haus auf die Straße... und immer ein paar Schritte weiter. Bis sie sich daran gewöhnen. Vielleicht auch die gleichen (ruhigen) Gassiwege gehen. Einige haben es hier ja schon gesagt: Die Anforderungen und Erwartungen an unsere Hunde sind verdammt hoch, da können sie eigentlich nur versagen. Für uns Hundehalter bedeutet das im Umkehrschluss: Wir müssen 3 Schritte zurück, bis wir wieder da sind wo der Hund unseren Anweisungen folgen kann.
Wie erwähnt, meine ist unter Aufregung nicht ansprechbar. Da kann ich sie um ein Sitz anbetteln und die schönsten Leckerlis schwenken - interessiert sie Null bzw. sie kann nicht anders. Zuhause arbeitet sie gut mit. Ich gehe jetzt dahin zum Training wo es "gerade so" noch klappt. Das ist mittlerweile vor dem Haus (erst war es Bürozimmer, dann Wohnzimmer, dann Garten, jetzt vor dem Haus). Da ignoriert sie teilweise mein "Komm" weil sie stattdessen zum Zaun des Nachbarhauses möchte (da wohnt ein Husky). Ist also eine gute Ablenkung. Wenn sie trotz Husky im Garten zu mir kommt, bekommt sie ein Leckerli und darf sie zur Belohnung zum Zaun. Klappt das irgendwann mal sicher, arbeiten wir uns ein bisschen weiter die Straße vor.
Gegen ihren Stress in reizstarker Umgebung versuche ich es so wie Radelschnauzerl gesagt hat. Wir setzen uns irgendwo hin und sie darf sich die Welt anschauen und in ihrem Tempo zur Ruhe kommen (das dauert sehr lange bzw. sie kommt bisher in zwei Stunden noch nicht 100% zur Ruhe). Reizstark heißt in meinem Fall übrigens eine Bank auf unserer üblichen Gassirunde. Es ist schon stressig für sie, wenn ab und an jemand Fremdes vorbei läuft oder wenn sie einfach nur warten muss und nicht weg kann.
Mich würde dein weiterer Trainingsweg auf jeden Fall interessieren. Hoffe du berichtest weiter, wie es mit dem aktuellen Trainer klappt.