Trockenfutter - aber welches?

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24 Sep 2012
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Ich bin schon erstaunt was manche Leute für Müll füttern. Sorry.
Mir ist ein halbwegs hochwertiges Futter schon wichtig. Wir haben lange gebarft und jetzt kriegen sie noch Teilbarf aber da sie einen Teil ihres Futters erarbeiten sollen kriegen sie auch wieder Trofu. Von der Zusammensetzung und Preis-Leistung gefallen mir sehr gut Acana, Wolfsblut, Platinum puppy (dort ist kein Mais enthalten), Lupo Natural, Purizon. ab und zu gibt es auch eine Sorte von Greenwoods und eine von Granatapet- die sind recht günstig. Meine Hunde sind von Anfang an dran gewöhnt worden dass ich immer wieder mal wechsel. ich mag das nicht immer nur das selbe zu geben.
 
Dabei
11 Nov 2012
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Ich füttere im Moment zum barf und zu den essensresten josera sensiAdult. Bin total zufrieden. Ich wechsel das trofu immer mal, mal wolfsblut, mal josera, mal platinum, mal Taste of the wild, usw. Ich füttere nicht getreidefrei. Meine Hunde vertragen Getreide, warum sollte ich das dann nicht füttern? Die Hunde kommen mit dem gewechsel gut klar. Nur mehr als 60 Euro will ich für 13-15 kg futter nicht zahlen, sehe ich nicht ein. Und da meine Hunde eh noch Fleisch und Essensreste dazu bekommen, brauche ich kein trofu mit Schnickschnack. Supermarktfutter füttere ich auch nicht, aber wolfsblut z.b. hat mir teilweise einfach zuviel gedöns drin und das brauchen meine Hunde nicht unbedingt in ihrem futter. Da ist mir dann teilweise ein Mittelklasse Futter wie josera sympathischer und vor allem, meine Hunde vertragen und fressen es auch noch super.

Kaltgepresst funktioniert hier nicht so gut. Wird auch gefressen und vertragen, jedenfalls von 2 der 3 hunde, aber ich füttere lieber allen das selbe.

lg
 
Dabei
17 Dez 2007
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Kurz gesagt, worauf viele, glaube ich, hinaus wollen: Ich kann auch jeden Tag eine Pizza essen und vertrage es absolut super. Ich nehme trotzdem nicht zu, fühle mich gut, bin nicht müde und immer gesättigt und gut drauf.
Aaaaber auf Dauer ist so eine Ernährung schlicht und ergreifend nicht gesund für den Körper. Und anstatt eine Pizza kann man jetzt jedes Essen aufzählen, welches eben nicht so gesund ist. Wer sich vielleicht mit gesunder Ernährung für den Menschen auseinander gesetzt hat, weiß, wie viele alltägliche Dinge es sind, die einfach nicht gut für uns sind. Aber wir machen es trotzdem und ja wir leben.

Nur ist die Frage, mache ich das gleiche beim Hund?

Ich kann einem Hund auch Futter geben, welches er eben gut verträgt, aber ob es dann auf langer Sicht gesundheitsfördernd ist, ist eine andere Frage. Natürlich kann ein Hund auch mit "schlechterem" Futter alt werden. Meine DSH Hündin hat ihr Leben lang nur "Billiges Futter" (HappyDog, Josera, Lidl Futter) gemischt mit den Nassfutterdosen von Lidl bekommen und ist auch fast 15 Jahre geworden und hatte bis zuletzt keine gesundheitlichen Probleme und ist nahezu friedlich und glücklich bis zum letzten Tage geworden.

Aber will man es drauf ankommen lassen? Genauso gibt es Hunde, die aufgrund schlechter Ernährung nicht alt werden, eher erblinden oder sogar Krebs bekommen. Studien darüber gibts leider selten bis gar nicht, obwohl es sicher interessant wäre, wie ausschlaggebend Futter auf die Lebensdauer eines Hundes ist.


Jeder muss entscheiden, wie viel er für das Futter seines Hundes ausgibt, worauf er am meisten achten möchte etc. Nur eines sollte eigentlich im Vordergrund stehen: die Gesundheit
 
Dabei
15 Mai 2014
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Sehr schön formuliert, Jasmin:). Seit ich solche Probleme mit Zaros Futter hatte achte ich übrigens auch besser auf meine Ernährung;). Das heißt jetzt nicht, dass wir (auch die Hunde) nur tolle Sachen essen, aber eben auch nicht andauernd "Pizza".
 
Dabei
14 Sep 2014
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Bin mir jetzt nicht sicher , ob mit dem Müll verfüttern ich gemeint war ? Weil ich früher vor 30 !!!!!!!!! Jahren Chappi und danach Eukanuba gegeben habe ( würde ich Heute nicht mehr). Wollte damit eigentlich nur ausdrücken, das sich in den vielen Jahren der Hundefutterung so viel geändert hat , was man damals eben noch nicht wusste und worüber niemand aufgeklärt wurde.Tut mir leid , aber viele von Euch waren damals noch nicht geboren und wissen gar nicht wie das war und wie überzeugt man von dem Futter, dank Werbung war. Man wusste es nicht anders, es gab kein Internet, kein FB usw. Heutzutage weis man alles besser, weil man sich informieren und austauschen kann , alle Inhaltsstoffe kann man abrufen und vergleichen und sich das richtige für sich suchen. Ich werde in Zukunft hier nie mehr schreiben was ich füttere , da es ja eh nur Müll ist . Ich liebe meinen Hund , mache mir Gedanken über seine Gesundheit , seine Ernährung und alles was er braucht und habe bis jetzt immer das Gefühl gehabt das alles passt und lasse mir nicht nachsagen keine Ansprüche daran zu haben.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
10 Mrz 2014
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Also ganz so einfach sehe ich es nicht. Es werden viele Hunde mit "mangelhaften" Futter alt, aber da kann es dann nicht am Futter liegen. Ích lese immer raus, das wenn ein "schlecht" ernährter Hund Krebs oder irgend etwas anderes bekommt dann liegt es am Futter (ohne wirkliche annähernde Beweise).
Bekommt ein mit angesehenem Futter gefütterter Hund Krebs, Futtermittelallegie, andere Krankheiten liegt es auf keinen Fall am Futter sondern ist Schicksal, (an den Genen kanns ja auch nicht liegen, die Hunde haben ja Papiere).
Ich finde das ist mir zu sehr über einen Kamm geschert. Ich verfüttere Futter das unter ständiger wissenschaftlicher Beobachtung und Konrolle hergestellt wird, trotzdem wird es hier als Mist verurteilt, und das ohne auf die wirklichen Kriterien die ein Futter erfüllen sollte einzugehen. Für mich sind dies.:

1. der Hund verträgt es, Output fest aber nicht hart, einmal täglich nicht besonders viel, keine Blähungen
2. der Hund hat eine gute Figur, daher weder zu dick noch zu dünn. (der Hund hört bei einem gewissen Menge von alleine zu fressen auf)
3. der Gesundheitszustand des Hundes ist sehr gut, glänzendes weiches Fell, guter allgemein Zustand, wenig Infekte, gut aufgebaute Muskeln, gutes Blutbild, keine Parasiten, (Würmer, Flöhe. ...)

Unser Hund hat mit dem Wolf und dessen Ernährung, und Lebensführung genauso viel Gemeinsamkeiten wie wir mit den Steinzeitmenschen. Unser Hund braucht nicht viel Energie um an seinen Napf zu kommen. Eine bis zwei Stunden spazieren gehen, powert sie auch nicht wirklich aus. Ihre Hauptaufgabe ist im Moment kuscheln, dafür braucht sie aber nicht wirklich Energie.
Wenn jemand gerne barft, und der Hund gesund ist dabei, oder wenn jemand Trockenfutter ohne Getreide füttern will und es dem Hund gut dabei geht, ist alles bestens. Ich erwarte allerdings den selben Respekt wenn ich ein anderes Futter füttere, und dafür gute Gründe habe. Irgendwann wird auch unser Hund erkranken, wenn wir Pech haben an Krebs, ob das dann vom Futter kommen wird, wird nicht nachweisbar sein. Allerdings sind meine ersten Beiden Hunde auch an Krebs gestorben, die wurden mit Flockenfutter und viel guten Schlachtabfällen vom Nachbar gefüttert, und das ist 40und 30 Jahre her.
Unsere Katzen werden auch mit Hills gefüttert und da haben wir den direkten Vergleich. Solange sie unser Futter fressen ist das Fell weich, haart kaum glänzend, die Katzen haben keine Infekte, Würmer, Parasiten. Ihre Schwester, freilebend, daher Selbstversorger und Nachbarsfutter hat strubbeliges stumpfes Fell, immer Würmer, Flöhe sehr oft 2-3 Mal im Jahr krank.
Ich habe den Eindruck so schlecht ist unser Futter nicht.
 
Dabei
24 Sep 2012
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ach herje Roswitha, wieso muss sich immer gleich jemand angesprochen fühlen? Sei doch nicht so empfindlich. Ich kenne den Thread und habe auch mal alles durchgelesen und ich habe niemand bestimmtes gemeint.
 
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14 Sep 2014
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Sorry, dann hab ich es falsch verstanden. Freut mich , das ich nicht gemeint war.:)
LG Roswitha und Dusty
 
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27 Feb 2015
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Hm, aber bei einer artgerechten Ernährung geht es doch nicht um eine möglichst lange Lebenserhaltung? Ich füttere meinen Hund roh, weil er ein Carnivore ist und nicht weil er vom Wolf abstammt der auch ein Carnivore ist. Der gesamte Verdauungstrakt ist für die Fleischverwertung ausgelegt und deshalb sehe ich mich als Besitzer dafür verantwortlich, meinen Hund auch so mit bestem Wissen und Gewissen zu ernähren. So handhabe ich es auch mit meinen Pferden, die bekommen auch kein Brot o.Ä. nur weil sie es vertragen.
Aber Gott sei Dank darf das jeder einzelne für sich entscheiden und wenn jemand mit gutem Gewissen TroFu Sorten füttert in denen nur minderwertige Tiererzeugnisse, Zusatzstoffe und Getreide enthalten sind, dann finde ich es persönlich sehr schade für den Hund, aber es ist eben die Entscheidung des Besitzers.
 
Dabei
27 Jul 2012
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Denke mal sowas muss doch jeder selber wissen. Ich fütter quer Beet, trocken, nass, roh, alles. Werd ich auch oft für an den Pranger gestellt obwohl ich nicht verstehe wieso. Diaz ist gesund und munter, er hat ein super tolles, glänzendes Fell, 1-3 mal Korabsatz der geformt ist und keine Blähungen oder irgendwas dergleichen.
Ich fütter Getreide und Mixe alle Sorten und Marken (nur Even nur das wo Rind oder Geflügel enthalten sind da er auf andere Fleischsorten mit Durchfall reagiert).

Wir haben in der der Praxis Unmengen an Leuten die das billigste vom billigsten fressen und den ihre Tiere sind meist die ältesten und gesündesten ob ihr es mir glaubt oder nicht.

Jeder er muss seinen weg gehen, ob er barft oder Aldi Futter füttert ist mir dabei egal.
was mich nur tierisch nervt sind die Barfer die alles andere schei** finden und nur ihren Weg für richtig halten (hier ist jetzt keiner persönlich angesprochen!). Da wirst du teilweise als Tierquäler bezeichnet was ich einfach nur schrecklich und extrem nervig finde. Viele barfer machen grade damit ihre Tiere kaputt weil die richtige Nährstoffzusammensetzung fehlt was ich viiiiiiiel schlimmer finde!

Aldo hsuptsache ist doch ich finde meinen weg und mein Hund ist und sieht fit und gesund aus!
 
Dabei
11 Nov 2012
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Genau Díaz! Ich mache sogar jedes oder jedes zweite Jahr ein Blutbild meiner Hunde und bis zum heutigen Tage, sind und waren die immer top. Ein Hund ist übrigens kein reiner fleischfresser biologisch betrachtet, genauso wenig wie der Wolf. Die Katze hingegen schon.

Ich füttere ja auch ein buntes durcheinander, meine Hunde haben keine Allergien, fressen und vertragen alles, sind top durchtrainiert, sehen super aus, stinken nicht, sehen den Tierarzt so selten und es schmeckt auch noch.

ich habe zum überbrücken auch schon aldifutter gefüttert und auch das wurde vertragen. Mein Gott, esst ihr als Menschen nie eine Pizza? Ein Eis? Schokolade? Kuchen? Oder anderes ungesundes? Schaut ihr immer was drin ist und vergleicht Nährwerte? Das ist doch nicht nötig, völlig übertrieben und am Leben vorbei! Was ist mit der Freude am Essen? Dem Genuss? Wenn ich sehe mit welcher Freude und Begeisterung meine Hunde neulich die kuchenreste verspeist haben und ich habe nicht eine Sekunde daran gedacht, wie schädlich das jetzt für sie ist, sondern nur gelacht und die Begeisterung und das abschlecken der Sahne gesehen. Wir alle leben nur einmal, sündigen gehört dazu und Leben und leben lassen auch. Ich verurteile niemanden anhand was er isst und an dem was er seinem hund füttert, jeder soll das halten wie er will.

Supermarktfutter würde ich persönlich, als alleiniges futter auf Dauer nicht füttern, aber zwischendurch mal, ja klar.

lg
 
Dabei
10 Mrz 2014
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[OT]=Cascade;261280]Hm, aber bei einer artgerechten Ernährung geht es doch nicht um eine möglichst lange Lebenserhaltung? Ich füttere meinen Hund roh, weil er ein Carnivore ist und nicht weil er vom Wolf abstammt der auch ein Carnivore ist. Der gesamte Verdauungstrakt ist für die Fleischverwertung ausgelegt und deshalb sehe ich mich als Besitzer dafür verantwortlich, meinen Hund auch so mit bestem Wissen und Gewissen zu ernähren.

Ernährst du dich auch wie die Steinzeitmenschen? Mein Verdauungstrakt hat sich glaube ich in den Jahrhunderte etwas angepasst.
[/OT][QUOTE

Was bitte möchte ich mit einer artgerechten Ernährung denn sonst erreiche?
Wenn eine Ernährung nicht darauf ausgerichtet ist das das Tier möglichst gesund ist, lange lebt und ein schönes Fell bekommt, auf was den dann? Ich glaube nicht das der Hund mit Fleisch gefüttert wird nur damit er verdauen kann wie ein Carnivore sondern damit er als Carnivore möglichst lange lebt. Dafür doch auch die vielen Zusatzmittel beim barfen. Oder liege ich da falsch?
 
Dabei
26 Mrz 2014
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Ich füttere Wolfsblut und bin davon eigentlich überzeugt. Am Anfang hatte ich mal Josera Kids, aber davon hat er gepupst wie verrückt.
Ich füttere zwischendurch mal ne' Dose Real Nature dazu.. sone' 800g Dose verteilt über 3 Tage... und dann bekommt er, je nachdem, mal Ei über's Futter, mal Joghurt, Hüttenkäse...
Genauso bekommt er aber mal ein paar Nudeln oder Trockenfutterproben und Schinkenwurst als Leckerli o.ä
Letztens hab ich sogar Frolic gekauft und als Leckerli verfüttert, eben weil ich mal was "besonderes" wollte.
Das ist zwar nicht gesund, aber das ist es auf meinem Speiseplan auch nicht alles.. (Sahnesauce, dicke Pizza, Pommes, Jalapenos...........)

Das interessanteste an der ganzen Futtersache finde ich immer noch ... : Was essen wir Menschen? Und was der Hund?
Wir kaufen oft im Lidl ein oder die Produkte wie Gut&Günstig (ich zähl auch dazu!!!), aber hauptsache der Fiffi frisst Wolfsblut.. ;-)
Irgendwie amüsant. Aber wir wollen's ja nicht anders. :) Von daher...
 
Dabei
11 Nov 2012
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Der Hund ist im übrigen kein reiner carnivore!
Das nur mal nebenbei...
Und ich bin immer noch der Meinung, dass eine gesunde Ernährung beim Menschen wie auch beim Hund vor allem eins ist: abwechslungsreich. das gilt für mich auch beim trockenfutter. Über Jahre hinweg immer dasselbe Allein-Futter, auch wenn es noch so hochwertig ist , halte ich für falsch.
 
Dabei
7 Nov 2013
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[OT]Wer richtig Barft nutzt nicht viele Zusatzmittel - das nur mal hier rein. Erst recht nicht um das Leben zu verlängern! Und wenn dann natürliche Mittel und keine Chemischen Zusammensetzungen!
Ich nutze nur 1 Pulver im Moment und das ist Seealge!
Es ist mir eigentlich egal, wer was füttert! So lange man doch einfach mit diesen Argumenten aufhört "mit Pedigree wurde meiner 100 Jahre alt", "Der Hund stammt vom Wolf ab und der..", "der Hund hat mit dem Wolf nichts mehr gemein". Die sind alle vollkommen irrelevant!
Relevant ist, wie es meinem Hund geht und für was mein Hund ausgelegt ist! Das bedeutet für mich schon, dass er ein Carnivor ist, aber er verträgt auch pflanzliches und frisst nicht ausschließlich Fleisch. Das ist doch aber genau das was Barfer auch sagen? Nur das die sagen, man sollte es im natürlichen Zustand füttern, damit der Hund eben keine dauerhafte Ernährung über künstliche Zusatzstoffe erhält (denn die Verarbeitung sorgt dafür, dass die Nährstoffe verloren gehen und die werden wieder hinzugesetzt durch künstliche), sondern über natürliche Nahrungsmittel und zusätzlich eben mit den Zähnen arbeiten muss, der Verdauungstrakt gestärkt wird durch die Magensäure etc.!
Warum füttern denn so viele Menschen auch "hochwertiges Trockenfutter" oder "hochwertiges Nassfutter"? Weil sie die Aussage bezüglich Aromastoffe, künstlicher Nährstoffe, Chemie welche die Kothäufchen schön formt, etc. unterschreiben!
Immer wieder muss ich mir als Barfer anhören wie unausgewogen alles ist und würde mein Hund krank werden, wäre ICH dran schuld. Ist das nicht genau das, was hier auch ausgesagt wurde?
Und anders rum genauso: Man füttert billiges Futter und die Krankheit ist das Resultat?
Ist das nicht in alle Richtungen vollkommen Schwachsinn? So Analysen können wir nicht machen und die werden nicht zustande kommen, denn keiner würde solche Studien finanzieren.
Was mir das aber sagt ist: Wir Menschen sind anscheinend nicht mehr in der Lage und selbst und unsere Tiere zu ernähren, ohne Fertigkrams, ohne Gedöns, ohne Zusatzmittel, ohne Vitaminpülverchen?
Ist das die Aussage, die man machen möchte? Denn das fände ich sehr traurig!
Aber deshalb muss nicht jeder Barfen und nicht jeder Barfer muss von anderem Futter begeistert sein!
Es geht beim Ernähren nicht drum, dass ich damit andere begeistere, sondern mich selbst. Deshalb versteh ich nicht, weshalb alle Barfer Trockenfutter unterschreiben müssen und nicht klar und ehrlich sagen dürfen, was sie davon halten. Hier wird doch sonst so oft im Forum die unverblümt die Meinung gesagt bezüglich anderer Themen! Wo ist also hier das Problem?
Gestartet hat es ja durch die Aussage bezüglich "Müll". Aber ist es nicht vollkommen egal, ob Jemand anderes denkt oder nicht denkt, dass ich Müll füttere oder nicht, wenn ich persönlich das nicht denke?
Anders rum wird ja auch schnell gedacht "Barfen ist so gefährlich"!

Das wollte ich an der Stelle nur mal sagen, da mir ja auch schon mal indirekt der Vorwurf des "Extrembarfers" gemacht wurde - der ich eigentlich gar nicht direkt bin :D Und ich finde es wichtig, dass jeder seine Meinung haben kann - auch wenn das bedeutet, dass ich finde die andere Meinung ist Mist ;) - so lange man sie niemandem aufzwingen möchte!
[/OT]
 
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10 Mrz 2014
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zu LittleBarneyy: meine letzte Aussage bezog ich darauf, das es bei "artgerechter" Ernährung nicht um eine möglichst lange Lebenserhaltung geht.
Ich finde außerdem das jeder das Recht hat, zu füttern was er verantworten kann, aber ich wehre mich dagegen alles gleich als Müll abzustempeln was nicht in der eigenen Überzeugung, entspricht.
So ein Forum sehe ich auch als Möglichkeit seinen Horizont zu erweitern und toleranter zu werden

Lassie war die ersten Wochen mit starkem Durchfall gesegnet, obwohl sie das Futter der Züchterin bekam und wir sie ohne Durchfall bekamen. Sie hat außer diesem Futter nichts vertragen. Da wir ihr dosiert immer wieder Knochen, rohes gekochtes Fleisch, Kartoffeln Reis und hin und wieder Nudeln, so wie kunterbuntes Trockenfutter anbieten, hat sich das größten Teils gelegt. Nur wenn sie längere Zeit kein gewohntes Futter bekommt, bekommt sie wieder Durchfall. Warum sollte ich dem Hund nicht das gewohnte Futter füttern, und dazu querbeet alles andere. Vor allem wenn es ihr dadurch super geht und sie anders immer wieder Medikamente braucht/bräuchte?
 
Dabei
7 Nov 2013
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Warum sollte ich dem Hund nicht das gewohnte Futter füttern, und dazu querbeet alles andere. Vor allem wenn es ihr dadurch super geht und sie anders immer wieder Medikamente braucht/bräuchte?
Doch natülich darf er es bekommen, es sagt ja Niemand was dagegen!
Ich sag doch nur, dass es okay ist, wenn Jemand anderes nichts davon hält?

Klar, wir sind alle hier um unseren Horizont zu erweitern, aber es gibt eben auch Teilgebiete (Ernährung, Gesundheit), in denen es bei mir nicht auf die Erfahrung der Diskussionsteilnehmer ankommt (wie zum Beispiel das bei Erziehung der Fall sein kann), sondern auf das detallierte Wissen und die Informationen! Grade weil es bei Jedem anders ist und nur Fakten für mich sprechen können!
Was nicht bedeutet, dass nicht jeder seine Erfahrung teilen soll/kann/darf und auch offen und ehrlich sagen kann: uns geht es gut damit, na und? :)

Ich meinte mit meiner Aussage eigentlich nur, dass ich es schade finde, wenn man sich so "bekriegt" bei diesem Thema und das oftmals mit "blöden" (nicht bös gemeint :D) Argumenten!
 
Dabei
7 Jan 2014
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Über nichts lässt sich so super streiten wie über die Ernährung, bei Mensch und Tier! Manche haben das Thema zu einer Art Religion erhoben. Nur die, von ihnen gewählte Ernährungsart,ist die richtige!
Als ich meinen ersten Hund bekam empfahl mir eine Freundin, Tierärztin und Mehrhundehalterin, eine bestimmte Futtersorte. Nur hat mein Hund die überhaupt nicht vertragen. Folge war,dass ich auch bei meinen weiteren Hunden diese Marke gar nicht versucht habe.
Wenn ich eine Empfehlung in eine Richtung ausspreche kann ich immer nur meine persönlichen Erfahrungen einfließen lassen. Bei jemand anderes kann es ganz anders aussehen.
Man versucht halt das Beste. Leider gibt es wenige wirklich unabhängige Studien was nun richtig ist. Was das barfen angeht,oft als Allheilmittel hochgepriesen, auch da habe ich noch keine gefunden. Denke da kann man genauso viel verkehrt oder auch richtig machen. Wichtig ist,dass mein Hund sein Futter gut verträgt,Fell Haut usw. in Ordnung sind und er das Futter gerne frisst. Da muss man ,unter Umständen, etwas suchen.
Im Moment füttere ich Wolfsblut,bin sehr zufrieden. Natürlich gibt es auch mal was anderes, Obst, was zum Kauen,ich sehe das nicht so eng. Auch barfen habe ich mal überdacht. Bis jetzt habe ich mich nicht durchringen können und sehe,für mich, keine Vorteile. Aber nichts ist in Stein gemeißelt.
 
Dabei
10 Mrz 2014
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Doch natülich darf er es bekommen, es sagt ja Niemand was dagegen!
Ich sag doch nur, dass es okay ist, wenn Jemand anderes nichts davon hält.
Ist es auch, solange es nicht beleidigen wird, und "Müll verfüttern" empfinde nicht nur ich als beleidigend.
Vor allem weil wie agility auch schon sagt nicht für jeden Hund das selbe Futter gut ist, egal wie gut es sein sollte.
Danke agility du spichst mir aus der Seele
 
Dabei
12 Dez 2012
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Also den Vergleich mit dem, wie der Mensch sich ernährt, hinkt in meinen Augen schon auch. Vielleicht gehör ich zu einer Minderheit, (was nicht unwahrscheinlich ist, wenn man sich das Maggifix-Regal im Supermarkt ansieht), aber ich ernähre mich sicher nicht schlechter als meine Hunde. Ich koche eigentlich immer, und mit frischen Zustaten. So mache ich es bei den Hunden auch - außer, dass ich das Kochen weglasse. Und dass Mensch ja selbst auch bei Aldi einkauft, zählt für mich auch nicht. Es ist ja wohl ein Unterschied, ob ich bei Aldi Obst und Gemüse kaufe, Milch etc. oder ob ich Fertigpfannen und TK-Cannelloni kaufe. Den allgemeinen Einkauf bei Aldi kann man also wohl kaum mit dem Geben von Aldi-Futter vergleichen. Gemüse von Aldi bekommen meine Hunde durchaus (da kann ich ja sehen, welches gut aussieht, und welches mir nicht gefällt).
Und klar, manchmal ess ich auch Fertigessen, aber ein paar Mal im Jahr. Und manchmal verfütter ich meinen Hunden eben auch Trofu-Proben von Futter, das ich sonst nicht füttern würde. Und klar freuen sich die Hunde über Torte, bzw. würden sie, aber sie freuen sich auch über nen stinkigen Pansen. Da verfütte ich doch lieber den.

Und ich persönlich kauf einfach gerne so, dasa ich weiß, was drin ist: Für Mensch und Hund. Daher mag ich keine Trofus mit unklarer Deklaration. Ich esse selbst auch äußerst selten irgendwas, das schon "zusammengepanscht" wurde - also nicht nur Fertigpizza, sondern eben Dinge wie Wurst oder sowas...
Für mich gehört es einfach dazu, zu wissen was ich da esse und eben auch verfüttere...

Und nochwas: Ich ernähr mich im Schnitt hochwertiger als die Hunde, aber wenn jemand lieber mehr Geld für den Hund ausgiebt und bei sich spart: Das ist doch dessen Sache! Das sollte doch jeder selbst entscheiden dürfen. Soll ja auch viele Eltern geben, die für sich selbst billige Klamotten kaufen, damit die Kinder Marken tragen können. Klar, Hunde und Kinder sind nicht direkt vergleichbar, aber da die meisten Hunde Familienmitglieder sind heute, ist es eben doch zumindest im Ansatz vergleichbar ;)
 
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Dabei
30 Dez 2011
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Mal eure philosophische Diskussion hier ignoriert...
Ich rege mich gerade darüber auf, dass Bestes Futter die Zusammensetzung vom Fenrier geändert hat. Das war so ein tolles Leckerliefutter für uns, weil ja gar nix von Getreide, Reis, Mais und Kartoffel drin war. Und jetzt ist Kartoffel drin. WARUM?! *rumnöl* jetzt kann ich mir wieder was anderes suchen *heul* und Wolfsblut und Orijen fand ich nicht so optimal *schnief*
 
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14 Sep 2014
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Oje Nero, das ist natürlich ein Dilemma , wenn auf einmal ein bewährtes Futter einfach geändert wird.Stellt sich die Frage warum das gemacht wird, kann doch kaum eine Verbesserung sein, wohl eher eine Sparmaßnahme. Wäre Interessant zu erfahren , aber ob man da eine ehrliche Auskunft bekommt , wenn man mal nachfragt.
LG Roswitha und Dusty
 
Dabei
25 Jun 2014
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Also ich glaube, es gibt nicht DAS Hundefutter - es gibt eins, dass meine beiden Hunde gut vertragen (Platinum) und eins, dass ich auch lange gefüttert habe (Wolfsblut) - und dann gibts bestimmt noch viele, andere Futterhersteller, die auch ihre guten Seiten haben.
Warum ich bei Platinum bin? 70 % Frischfleisch - zumindest laut ihrer Webseite - und kein Getreide. Dazu mögen es unsere Zwei echt gern und die Verdauung funktioniert auch. Das war damals das Problem bei Wolfsblut. Deshalb ist aber Wolfsblut nicht schlechter oder besser als Platinum - meine zwei Hundis vertragen es eben nicht so gut. Kanm bei einem anderen Hund schon wieder anders ausschauen.
 
Dabei
5 Mai 2015
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Ich habe auch platinum gefüttert und ich habe es gerne gefüttert, aber ich habe dazu gelernt und wurde aufgeklärt und würde nie wieder trofu geben.
Schließlich essen wir auch nicht den ganzen Tag Kekse und wollen wir auch nicht.
Barfen tue ich auch nicht, ich gebe ein nassfutter ohne synthetische/chemische Zusätze und ohne Soja und Mais. Ich bin echt froh das es sowas auch gibt und meine Hunde sahen nie besser aus und waren nie fitter obwohl sie noch sehr jung sind.

Nichts desto trotz muss jeder selber wissen was er füttert solange er das mit Begeisterung tut und es mit guten gewissen vertreten kann.
 
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16 Dez 2013
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Ich versuche meinem Hund möglichst viel Frisches Futter und kein TroFu zu geben, bzw versuche ich es seit dem ich vor ein paar Monaten darauf gestoßen bin das frisches Futter deutlich gesünder für den Hund ist. Allerdings hab ich Arbeitsbedingt nicht immer Zeit ihm sein Futter zuzubereiten und dann gibt es halt Trockenfutter, ab und zu ist das ja nicht schlimm. Ich benutze seit ein paar Wochen dieses TroFu wenn es nicht anders geht, und bisher habe ich das Gefühl das es meinem Kleinen sehr gut Tut :) Ob das jetzt hundert prozent Gesund ist sei dahin gestellt aber das sind Pommes auch nicht und solange man es damit in Maßen hält Schaden sie uns ja auch nicht :)
 
Dabei
22 Sep 2014
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Mir ist gutes Futter auch wichtig (wir füttern momentan Orijen, weil er Wolfsblut nicht mehr mochte). Ich muss nur immer etwas schmunzeln, wie viel hier im Forum über Futter und Häufchen diskutiert wird: würde mich interessieren, ob hier jeder auch so auf seine Ernährung achtet? Weil, das haben meine Gassi-Leute und ich letztens festgestellt, wird es beim Hund totdiskutiert und viele Besitzer legen bei sich selbst nicht so viel wert darauf... jetzt bitte nicht mit faulen Eiern schmeißen ;)
 
Dabei
5 Mai 2015
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Ich bin ehrlich meine Hunde essen meist besser als ich, aber ich und mein Mann kochen für uns überwiegend frisch und es gibt sehr gutes Dosen Futter als Alternative zum barf... Dann muss man zumindest nicht trocken füttern ;)
 
Dabei
26 Jan 2012
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Und welches Nassfutter fütterst du jetzt?

ich halbiere ja - einmal trocken einmal nass. Nur Dose reicht nicht und ich gebe auch da schon genug Fett und Kohlenhydrate zu. Das TroFu weiche ich immer mit Wasser ein und gebe ein gutes Öl zu.
 
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12 Apr 2016
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Wir füttern zur Zeit Naturavetal. Es soll ja recht gut sein nur leider bekommt Bucky davon Blähungen. Das ist schon sehr unangenehm und wir überlegen das Futter zu wechseln. Denkt ihr, ein Wechsel auf Wolfsblut geht von heute auf Morgen ohne Probleme (manchmal wird ein Futterwechsel ja nicht so gut vertragen). Würden es gerne mit Wolfsblut versuchen.

Falls jemand Interesse an einem 15Kg Sack Naturavetal Welpenfutter hat, gerne melden :)
 

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